Zitate

„An Indien mag ich die Kultur der Nachhaltigkeit und des Respekts. Ich kenne niemanden dort, der Schuhe oder einen Toaster wegwirft, weil sie kaputt sind. Stattdessen werden Dinge repariert… Ich frage mich, warum wir im Westen (….) allem huldigen, was neu ist. Warum brauchen wir ein neues Smartphone – nur weil es neu ist?.“   

Die indische Designerin Nipa Doshi, die mit ihrem Mann Jonathan Levien in London lebt und zusammen mit ihm als Duo Yoshi Levien u.a. für B&B Italia entwirft, im ZEIT Magazin vom 17. Januar 2019. Foto: doshilevien

„Ich bin muslimische Alevitin… Mein Gott ist eine Frau: eine Göttin der Gerechtigkeit!…Letztlich ist es egal, ob jemand Alevitin ist, Christ oder Jüdin. Viel wichtiger ist es doch, gut und gerecht zu bleiben. Ich kenne Atheistinnen, die sind die tollsten Menschen. Und Gläubige, die echt böse sind.“

Die Wissenschaftlerin und Rapperin Dr. Reyhan Sahin, alias Lady Bitch Ray, in Chrismon 2/2019. Foto: wikipedia

„Mach Dir einen so schönen Plan B, dass Du Dich freust,
wenn Plan A schief geht.“

Die Luxemburger Köchin Lea Linster in Brigitte 2/2019.

Foto: Linster

„Ohne das Bauhaus gäbe es unsere Art zu denken, zu fühlen und zu handeln wahrscheinlich nicht: Wenn man nichts mehr hinzufügen und nichts mehr weglassen kann, ist das Produkt fertig.“

 

Das Designduo Jehs + Laub, genauer Markus Jehs und Jürgen Laub, zu „Hundert Jahre Bauhaus“ im Magazin Arcade, Jan. 2019. Foto: fritz hansen

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Artikel 1. Zurzeit wird die Würde offen infrage gestellt, sie wird Menschen wegen ihrer Hautfarbe, Rasse, Religion verwehrt. Auch wenn es ein radikal kleiner Teil ist, der das tut – das ist ein fundamentaler Angriff auf unsere Basis. Wir müssen uns entschieden widersetzen. Wir brauchen eine Massenmobilisierung der Demokraten, einen Aufstand des Anstands.“

 

Der SPD-Politiker Martin Schulz in einem Gespräch mit der Schauspielerin Iris Berben in Chrismon Spezial vom 31. Oktober 2018.

Foto: spd

„Einer der ersten Schritte auf dem Weg, sich selbst besser zu verstehen, besteht darin, all diese Mythologien und Illusionen über ein individuelles Selbst mit freiem Willen hinter sich zu lassen. Die Leute, die an den freien Willen glauben, sind am einfachsten zu manipulieren.“

Der israelische Historiker und Bestseller-Autor Yuval Noah Harari in einem Interview mit der Zeit vom 20. September 2018.…

Auch in der Küche kann es nicht schaden, wenn das Selbstbewusstsein ein kleines bisschen größer ist als das Talent.

Die Redakteurin Elisabeth Raether im Zeit Magazin Nr. 36/2018 vom 29. August zum Thema „Hühnchen für Geduldige.“
Foto: m-vg

Ich habe ein Problem mit dem Begriff Alltagsrassismus. Es geht eher um eine unterschwellige, oft auch gedankenlose Form der Diskriminierung. Ein Beispiel: Ich war kürzlich Speaker auf einer Managerveranstaltung, hatte den Hauptvortrag zu digitalen Geschäftsmodellen zu halten. Ich war also auch entsprechend angezogen. Kurz vor dem Auftritt bin ich noch mal auf die Toilette gegangen – im Waschraum bin ich dann von einem angesprochen worden. “Da fehlt Toilettenpapier.“ Der Mann hat nicht groß reflektiert, dem war einfach klar: Ein Mann mit dieser Hautfarbe in dieser Umgebung – das muss der Toilettenmann sein. Das ist schon maximal herabwürdigend.

Der Gründer und Manager mehrerer Start Ups Richy Ugwu in einem Interview mit dem Stern Nr. 33 vom 9.8.18.  Foto: Linkedin

„Entscheidend ist unser Wertekanon, und der ist ganz klar das Grundgesetz. Wer sich in diesem Wertekanon bewegt, hat jedes Recht, in Deutschland zugehörig zu sein und auch akzeptiert und respektiert zu werden. Und da ist es völlig egal, welcher Religion diese Person angehört. Im Gegenteil, das Grundgesetz verpflichtet uns dazu, das hintanzustellen.“.“

Justizministerin Katarina Barley in einem Interview mit der Zeit vom 22. März 2018. Foto: wikipedia

„Bei der Polizei ist es (…) gut, dass ich keine Journalistin mehr bin. Die haben keinen Bock, mit Journalisten zu reden.“

Die Krimi-Autorin Simone Buchholz, die in Hamburg St. Pauli lebt, in einem Interview mit dem Straßenmagazin Hinz&Kunzt vom Juni 2018.

Foto: wikipedia

 

 

 

Ich versuche, mich mit guten Menschen zu umgeben. Dann geht es mir auch gut.

Die Hamburger Musikerin Anna Depenbusch in einem Interview mit dem
Haspa Magazin im März 2018
Foto: wikipedia

 

 

 

„Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen.“

Der amerikanische Autor Mark Twain (1835 bis 1910), der eigentlich Samuel Langhorne Clemens hieß,
wurde mit den Abenteuern von Tom Sawyer und Huckleberry Finn bekannt. Er beschrieb den
alltäglichen Rassismus und war wegen seiner humoristischen Beobachtungen besonders beliebt.

Foto: wikipedia

 

„Als ich für die Reutlinger Lokalzeitung schrieb, wurde ich überall hingeschickt, vom Hasenzüchter- bis zum Schützenverein. Am Anfang fand ich alles seltsam, bis ich begriff: Diese Dinge sind den Leuten wichtig. Welches Recht habe ich, mich darüber zu erheben und so zu tun, als ob meine Hobbys die besseren wären?“

Der Grüne Cem Özdemir im Zeit-Magazin vom 8.2.2018. Foto: oezdemir.de

„Aber das hat doch oft etwas Befremdliches, wenn man bei Männern mit deutlich jüngeren Partnerinnen erkennt: Hier ist die Frau eindeutig als Accessoire geplant oder als Wiederholungsschleife.“

Der Comedian Bastian Pastewka in einem Gespräch mit der Moderatorin Bärbel Schäfer in Chrismon 1/2018.

Foto: wikipedia

„Ein gut gefüllter Ausschnitt ist eine Falle, die wir Frauen selbst aufstellen. Aber die Falle ist nicht für Sie, lieber Herr Brüderle, sie ist verdammt noch mal für Brad Pitt.“

Die Komikerin Carolin Kebekus in einem ihrer Bühnenprogramme, zitiert in einem Interview mit der Zeit Nr 47 vom 16. November 2017.
Foto: Carolin Kebekus

„Damals dachte ich, wir würden uns in die richtige Richtung bewegen, in Richtung einer Welt, in der wir den Rassismus hinter uns lassen. Ich habe mich getäuscht.“

Die amerikanische Regisseurin Kathryn Bigelow in einem Interview mit dem Stern Nr 47/17 zu ihrem neuen Film „Detroit“ und der Frage, wie es war, Obama zu begegnen. Foto: wikipedia

„Wir haben uns schon an zu vieles gewöhnt, an einen rauen, unverschämten Ton, Shitstorms, Beleidigungen, Lügen, an eine Maßlosigkeit im Urteil über andere. Die grundlegenden Regeln menschlichen Anstands stehen in Frage. Aber was ist das eigentlich genau: Anstand?“

Der Autor Axel Hacke zu seinem neuen Buch „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“ in der Literaturbeilage der Zeit vom Oktober 2017. Foto: wikipedia

Mir gefällt es nicht, dass die Presse immer über die furchtbaren Leute sprechen will.
Es gibt viele furchtbare Leute. Aber die Presse sollte auf die tollen Leute aufmerksam machen.“

Die britische Schauspielerin Vanessa Redgrave, 80, die sich als Menschenrechtsaktivistin für Flüchtlinge einsetzt, in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung vom 28. September 2017. Foto: wikipedia

„Kürzlich sagte ein amerikanischer Politiker, er sehe keinen Grund, warum Männer für die Kosten einer Geburt aufkommen sollten. Mir fiele da ein entscheidender Grund ein.“

Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood (geb. 1939) in einem Interview anlässlich des Erscheinens ihres neuen Buches „Das Herz kommt zuletzt“ in der Zeit vom 6. April 2017. Foto: wikipedia

 

„Das Geheimnis des Lebens ist die Ehrlichkeit und ein sauberes Spiel; wenn du das vortäuschen kannst, hast du es geschafft.“

 

Der amerikanische Komiker und Schauspieler Groucho Marx (1890 bis 1977), Kopf der legendären Marx-Brothers, kommentierte schon Jahrzehnte vor den Ereignissen unsere Auseinandersetzungen mit Fakenews und dem derzeitigen amerikanischen Präsidenten.

(zitiert auf gedankenwelt.de)

Foto: wikipedia

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