Stadtspaziergänge und Hotels

Spree Balance, Burg im Spreewald

Wer den ganzen Tag durch die romantischen Kanäle des Spreewalds gepaddelt ist, der braucht sicher eine ergiebige Dusche, ein behagliches Bett, herrliche Ruhe und was Leckeres auf dem Teller. Im Hotel Spree Balance am Rande von Burg wird all das geboten, übrigens auch für Nichtpaddler, die sich lieber durch die Kanäle staken lassen. Die Zimmer sind groß und in warmen Farben eingerichtet, die Bäder einladend, die Betten breit, die Matratzen genau richtig hart und im Restaurant gibt es ein reichhaltiges Frühstück. Abends kann man sich einen „Spreewälder Gurkenteller“ mit Griebenschmalzstulle oder ein Meerrettichschnitzel mit Bratkartoffeln gönnen.
DZ ab ca. 130 Euro. Foto: spree balance

Lyon ist viel zu groß – mehr als 500 000 Einwohner – , um die Stadt zu Fuß kennen zu lernen. Nur den Altstadt-Kern rund um den riesigen Platz Bellecour auf der Halbinsel zwischen Saone und Rhone sollte man auf einem Spaziergang erkunden. Der Bellecour ist 62 000 qm groß und damit der drittgrößte Platz Frankreichs. In der Mitte des sonst leeren Areals steht ein Reiterstandbild König Ludwig XIV, von den Lyonern nur „das Pferd“ genannt. Im Winter dient der Platz als Eisbahn und für ein Riesenrad, im Sommer finden hier Konzerte, Feste und auch mal Demonstrationen statt.

Direkt am Platz ist das Tourismusbüro und dort fahren auch die Hop-on-hop-off-Busse ab. Zuerst geht es dann zum Place des Jacobins, der 1556 gebaut und 1856 mit einem kolossalen Brunnen geschmückt wurde. Er gilt als der schönste Platz Lyons und wurde ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Auf den Bänken rundherum trifft man sich abends und schaut den privaten Tanzgruppen zu, die hier auch mal Tango tanzen.…

Ponte Sisto, Rom

Wie der Name schon vermuten lässt, liegt das Hotel in der Gasse gegenüber der gleichnamigen Brücke über den Tiber und so nur zehn Gehminuten vom Ausgehviertel Trastevere entfernt. Die Zimmer sind groß, mit edlen Materialien eingerichtet und haben elegante Bäder. Das Frühstück ist typisch italienisch, also hauptsächlich süß. Absolut großartig aber ist die Dachterrasse, von der man den Petersdom und die Engelsburg wunderbar sehen kann und auf der zum Aperitif in der Dämmerung kleine Häppchen gereicht werden.
DZ ab ca. 130 Euro. Foto: Hotel Ponte Sisto

Bierfreunde müssen natürlich Guinness an der James Street im Westen von Dublin besuchen. Und dort an der „Vermächtnistour“ teilnehmen, einem Rundgang durch die Brauerei, auf dem man von einem Tag im Jahre 1759 hört, an dem Arthur Guinness mit der Stadt einen Pachtvertrag über 9000 Jahre für das Gelände abschloss. Seither wird hier „Stout“ gebraut. Die Tour endet selbstverständlich mit einem schwarzen Pint in der „Gravity Bar“ im 7. Stock und einem grandiosen Rundblick über Dublin.
Wer weiter stechenden Durst hat, geht von der James Street einfach nach Osten die High Street und die Lord Edward Street entlang vorbei an City Hall und Dublin Castle direkt ins schwer angesagte Amüsierviertel Temple Bar, mit einer im übrigen Europa kaum zu übertreffenden Kneipendichte.

Alle anderen biegen von der High Street in die Patrick Street ab und besuchen erst einmal St. Patrick’s Cathedral , Irlands größte Kirche, erbaut 1191 bis 1270. Das Gotteshaus wurde lange Zeit wenig genutzt und verfiel,  der Lordprotektor Oliver Cromwell (1599 bis 1658) nutzte es sogar als Pferdestall.…

Elbschlösschen, Rathen

Richtig schön wird es hier bei Sonnenuntergang, wenn kaum noch Ausflugsboote auf der Elbe unterwegs sind und alle wandernden Touristen ihre Ziele erreicht haben. Dann kann man auf der schönen Terrasse des Hotels die Ruhe, den Blick auf den Fluss und eine Rathmannsdorfer Forelle mit Gurkensalat genießen. Hier draußen kann man auch frühstücken, das üppige Büfett wird allerdings drinnen aufgebaut. Die Zimmer haben alle einen kleinen Balkon; von einigen ist die Elbe zu sehen. Sein Auto muss man auf der anderen Flussseite auf dem großen Parkplatz stehen und sich mit der Gierseilfähre übersetzen lassen, die durch die Strömung bewegt wird und von 4 Uhr 30 bis 1 Uhr nachts jede Menge Menschen über die Elbe bringt.
DZ ab ca. 100 Euro
Foto: CO

Das Auto lässt man am besten gleich außerhalb der Altstadt stehen, denn die Gassen sind eng, es gibt viele Einbahnstraßen und nur wenige Parkplätze. Außerdem ist die Altstadt von La Rochelle ziemlich übersichtlich und zu Fuß gut zu erkunden.

Zuerst strebt natürlich jeder dem „Vieux Port“, dem alten Hafen zu, der eine tausendjährige Geschichte aufzuweisen hat. Durch die vier der Stadt vorgelagerten Inseln, Ile de Ré, Ile d’Oleron, Ile d’Aix und Ile Madame ist der Hafen gut geschützt vor dem Wind des Atlantiks und natürlich auch vor etwaigen Angreifern. Am engen Eingang des Hafenbeckens, das heute über 320 Liegeplätze für Yachten verfügt, stehen sich die Türme „St. Nicolas“ und „Tour de la chaine“ gegenüber. Dort kann man noch einen Rest der dicken Eisenkette besichtigen, mit der

früher nachts die Hafeneinfahrt verschlossen wurde. Ein dritter Turm, der „Tour de la Lanterne“, der Leuchtturm, ist mit einer hohen Wehrmauer, auf der man spazieren kann, mit dem Turm St.

Le Grand Large, Ile d’Oleron, Frankreich

Der Blick aufs Meer ist einfach wunderbar. Die Zimmer haben große Glasfronten, und weil man den Strand wegen der Düne nicht sehen kann, hat man das Gefühl, hier ganz allein zu sein. Herrlich!

Im Parterre gibt es kleine Terrassen mit Liegestühlen vor den Zimmern.

Zum langen, weißsandigen Strand sind es nur wenige Meter, aber wer bequem ist, kann in den kleinen hoteleigenen Pool plumpsen oder in den Whirlpool. Die Insel Oleron ist bekannt für köstliches Meeresgetier, und auch im rundum verglasten Hotel-Restaurant im Obergeschoss serviert man Hummer, Austern, Mies- und Jacobsmuscheln. Wenn dann noch die Sonne scheint, ist man dem Paradies schon sehr nahe.        DZ  ab ca. 100 Euro. Foto: Le Grand Large

Natürlich ist man nicht allein auf diesem schönen Areal. Jeder Tourist schaut sich schließlich den Rathausplatz von Wismar an. Denn „Am Markt“ stehen nicht nur das Rathaus und die Wasserkunst, dort findet man auch wunderbar restaurierte Bürgerhäuser, in denen heute Restaurants mit einladenden Terrassen residieren. Da ist zum Beispiel der „Alte Schwede“ , das älteste Bürgerhaus Wismars. Es entstand um 1380 im Stil der Backsteingotik mit dem typischen treppenförmigen Giebelaufbau, seinen Namen erhielt das Haus erst zur Zeit der schwedischen Herrschaft (1648 bis 1803). Seit 1878 lädt darin ein Restaurant zu Mecklenburger Spezialitäten. Gleich nebenan befindet sich das Reuterhaus , in dem 1859 der plattdeutsche Erzähler Fritz Reuter mit dem Verleger Dethloff Carl Hinstorff einen Vertrag über die Herausgabe seiner Schriften abschloss. Die DDR ließ das Haus vollständig verfallen, aber nach 1988 wurde es rekonstruiert. Das Hotel Reuterhaus bietet heute zehn Zimmer, und im Restaurant serviert man Soljanka, Ente nach Mecklenburger Art und gebratenen Dorsch.…

Wenn Sie auch zu denen gehören, denen die Selfie-Stangen-Mode mächtig auf die Nerven geht, hier die gute Nachricht: In Rom begegnet man den Dingern zwar immer noch rudelweise an der  und am Fontana di Trevi, aber sonst kann man ihnen ganz gut entgehen.

Denn glücklicherweise gibt es auch in Roms Innenstadt noch Plätze, an denen man nur wenigen Touristen begegnet. Zum Beispiel auf der kleinen Piazza Mattei mit der Fontana delle Tartarughe, dem Schildkrötenbrunnen. Der Brunnen wurde 1588 fertig gestellt und sollte acht Delphine tragen, da der Wasserdruck aber zu schwach war, wurden nur vier Delphine aus Bronze eingesetzt. 1658 kamen dann auf Betreiben von Papst Alexander VII. vier Schildkröten hinzu, von denen 1979 eine gestohlen wurde. Heute sind alle vier Schildkröten Kopien.

Der Platz ist umgeben von schönen Palästen, die alle einst der Familie Mattei gehörten. In einem davon befindet sich „La Yogurteria di Piazza Mattei“, in der es phantastischen Frozen Yogurt gibt.…

Schlossgut Groß Schwansee

Eine schnurgerade 200 Meter lange Allee führt vom Schloss direkt zur Ostsee, und im Park gibt es einen alten Schloss- und einen neuen Naturschwimmteich. Im wunderschön restaurierten Herrenhaus von 1745 kann man in zehn großen Zimmern, im neugebauten Parkgebäude in 53 luxuriösen Räumen übernachten, zusätzlich stehen 13 Ferienwohnungen zur Verfügung.

Im ehemaligen Pferdestall bietet die Brasserie ein leckeres Büfett-Frühstück, der Wellnessbereich Massagen und Kosmetik-Anwendungen an, und in der Veranstaltungshalle finden u.a. Konzerte der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern statt. Wer sich hier nicht wohl fühlt, dem ist nicht zu helfen.

DZ ab ca. 118 Euro Foto: CO

Deutschlands schöne Ecken entdecken ist immer eine gute Idee. Wie wäre es also mal mit Parks? Die übrigens sogar für Menschen ohne grünen Daumen durchaus eine Reise wert sind. Denn viele Anlagen sind ja auch geschichtlich ziemlich interessant, und Muskau und Wörlitz gehören bereits zum Unesco-Welterbe.

Also auf nach Muskau an Sachsens Grenze zu Polen.

Der Landschaftspark in der Oberlausitz ist 830 ha groß, wurde zwischen 1815 und 1845 von Hermann Fürst von Pückler-Muskau und seiner Frau Lucie von Hardenberg angelegt und hat eindeutig englische Vorbilder. 1845 musste der Fürst seinen Park aus Geldnot verkaufen, begann aber sofort mit der nächsten Anlage: Branitz – später mehr davon.

Zuerst schauen wir uns Muskau vom Fahrrad aus an, denn der Park ist ja riesig. Gleich hinter dem Schlossteich, an dem das alte und das neue Schloss liegen, geht es über die erste der insgesamt elf Brücken über die Neiße und einen Seitenarm – die Hermannsneiße – durch üppige Wiesen bis zum Eichsee, der 1832 ausgehoben und geflutet wurde, und von dort über die englische Brücke nach Polen (Ausweis nicht vergessen!).…

Landhaus Wörlitzer Hof, Wörlitz

Zum berühmten Park sind es nur ein paar Schritte, und die meisten Gäste sind ja seinetwegen hier. Der Wörlitzer Park mit Schloss, Marstall und Synagoge, mit Kirche, Venustempel und Pantheon, mit Inseln, Grotten und vielen Brücken wurde von 1769 bis 1773 angelegt und 1813 erweitert. Seit 2000 gehört die 112,5 Hektar große Gartenanlage zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Der Wörlitzer Hof hat helle, freundliche Zimmer, die etwas in die Jahre gekommen sind. Das üppige Frühstücksbüfett wird im Restaurant aufgebaut und ist ausgesprochen einladend. Drinnen und draußen kann man regionale Spezialitäten genießen. Wellness- und Freizeitangebote sind selbstverständlich. DZ ab ca. 105 Euro Foto: Hotel Wörlitzer Hof

Wie wunderschön das ist! Und eigentlich ganz simpel. Auf der Place de la Bourse sorgt eine knapp 2cm hohe Wasserfläche auf einer Granitplatte von 130x42m für herrliche Spiegelungen, die den „Miroir d’eau“ zu einer der beliebtesten Attraktionen von Bordeaux machen. Regelmäßig alle 15 Minuten läuft das Wasser wieder ab, dann setzt für drei Minuten Sprühnebel aus vielen Düsen ein, und alle Besucher juchzen. Auch nachts verdoppelt sich der schöne Platz mit dem Brunnen der drei Grazien, der ehemaligen Börse und dem Zollgebäude im Wasser, und alle Lichter funkeln.
Schlendert man anschließend ein wenig an der schön gestalteten Uferpromenade an der Garonne entlang, dann sieht man bald am Horizont die spektakuläre Brücke „Pont Jacques-Chaban-Delmas“, deren Mittelteil hochgefahren werden kann, damit selbst große Kreuzfahrtschiffe nach Bordeaux einlaufen können.
Am Fuß der Brücke befindet sich übrigens der extravagante Museumsbau der „La Cité du Vin“, der statt der kalkulierten 50 Millionen Euro schließlich 81 Millionen gekostet hat und in dem man mit einem interaktiven „Medien-Parcours“ die Weinherstellung erleben kann.…

Hotel Saint Nicolas, La Rochelle

La Rochelle hat mit 3200 Liegeplätzen den größten Yachthafen an der Atlantikküste und war in früheren Jahrhunderten überhaupt der größte Hafen in Frankreich. Das Meer war und ist sehr wichtig für die kleine Stadt. Aber es gibt eben auch eine sehenswerte Altstadt, eingefasst in eine begehbare Stadtmauer und viele Wehrtürme. Hier, wo man gerade noch das Meer riechen, es aber nicht sehen kann, liegt an einem kleinen malerischen Platz das Hotel Saint Nicolas in zwei alten Natursteinhäusern. Es hat 86 vor kurzem renovierte gemütliche Zimmer und (leider zu wenige) Parkplätze in einem kleinen Hinterhof. Das leckere Frühstück wird im verglasten Wintergarten serviert.
DZ ab ca. 77 Euro

Foto: Hotel Saint Nicolas

Was fällt Ihnen zu Bautzen ein? Der Senf wahrscheinlich, und die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch an den Begriff „gelbes Elend“ oder „Stasi-Knast“. Das Gefängnis in Bautzen wurde 1904 errichtet, damals für 1100 Häftlinge, und galt anfangs als sehr fortschrittlich. Zur Nazizeit waren hier politische Gegner von SPD und KPD, Zeugen Jehovas und kirchliche Gegner inhaftiert. Nach 1945 sperrten die Sowjets Kriegsverbrecher und später Stalinismus-Gegner unter unmenschlichen Bedingungen ein, bis zu 7000 Gefangene gleichzeitig. Nach zwei 1950 von der Volkspolizei der DDR brutal niedergeschlagenen Häftlingsaufständen wurde Bautzen auch im Westen bekannt und berüchtigt. Nach 1975 hielt die DDR hier unter anderen Menschen gefangen, die einen Ausreiseantrag gestellt hatten.
Unmittelbar neben dem Gefängnis, in dem heute bis zu 380 Straftäter einsitzen, befindet sich die Gräberstätte Karnickelberg mit einem Gedenkstein für die Opfer politischer Verfolgungen, die hier einst verscharrt wurden. Man muss sich den Knast am Stadtrand nicht unbedingt anschauen, aber dass es ihn noch gibt, sollte man zumindest wissen.…

Hotel Dömitzer Hafen
Der Ausblick ins Elbtal aus dem Panorama Cafe hoch über Dömitz, nicht weit von Ludwigslust, ist grandios. Da schlängelt sich der Strom ganz friedlich durch saftige Wiesen, hier mal ein Boot, dort ein Stand-up-Paddler, am Ufer ein paar Jogger und eine wohltuende Stille. So schmeckt das Sechs-Minuten-Frühstücksei vom Büfett gleich noch viel besser. Die freundlich eingerichteten Zimmer des Hotels erinnern an Kajüten, die Bäder haben Metallwände, das Restaurant im Erdgeschoss bietet regionale Spezialitäten wie Fische aus der Müritz und Steaks von Bio-Auerochsen der Vielanker Brauhaus Herde. DZ ab ca. 74 Euro.
Foto: Dömitzer Hafen

Wenn man morgens kurz vor halb zehn vor dem Eingang zu Monets Garten im kleinen normannischen Dorf Giverny steht, dann könnte man auf die Idee kommen, dass man den herrlichen Garten nur mit den paar anderen Neugierigen besichtigen kann, die gerade um einen herum stehen. Ist man dann aber erst einmal am Kassenhäuschen vorbei und durch den gigantischen Andenkenladen hindurch, dann muss man leider erkennen, dass mehrere Gruppen in Busstärke an einem anderen Tor hinein gelassen wurden. Monets Garten ist einfach immer voll, denn er ist in der ganzen Welt bekannt. Und er ist wirklich wunderschön!
Der verwitwete Maler Claude Monet (1840 bis 1926) mietete sich 1883 zusammen mit seinen beiden Söhnen, seiner späteren Frau Alice Hoschedé und deren sechs Kindern in Giverny ein und begann den Garten anzulegen. Sieben Jahre später konnte er das Anwesen kaufen und sogar noch angrenzendes Land dazu. Aus dem ehemaligen Nutzgarten machte er einen Ziergarten mit geraden Perspektiven und rankenden Pflanzengewölben.…

Hotel Weisser Hirsch, Hohnstein

Die gewaltige Burg Hohnstein aus dem 12. Jahrhundert thront hoch über dem Ort, genau gegenüber des Zugangs liegt das kleine, sehr nette Hotel, das auch auf den Namen Meister Bär hört. Der hübsche Biergarten liegt direkt an der viel befahrenen Straße und ist doch sehr einladend. Die großzügigen Zimmer sind hell, die Bäder klein, aber praktisch. Das Frühstücksbüfett lässt nichts zu wünschen übrig. Fahrräder kann man leihen und eigene nachts in der Parkgarage sichern. Wanderer bekommen üppige Lunchpakete gepackt, und zum Abendessen gibt es große Portionen regionaler Spezialitäten. Und: Die sächsische Schweiz liegt einem hier zu Füßen.

DZ ab ca. 120 Euro

Foto: CO

Sie ist schon sehr lange tot, aber noch heute ist Bingen ihretwegen in der ganzen Welt bekannt: Die Äbtissin und Universalgelehrte Hildegard von Bingen (1098 bis 1179) hinterließ Schriften zu Religion, Medizin, Musik, Ethik und Naturkunde. Besonders ihre Kräuterkunde ist auch heute noch gut für Laien zu gebrauchen.

Natürlich hat das Binger „Museum am Strom“ eine Dauerausstellung zu der berühmten Dame, in der man sich umfassend über Leben und Werk dieser ungewöhnlich Frau informieren kann.

Aber die kleine Stadt am Rhein hat noch einiges mehr zu bieten: Den Mäuseturm zum Beispiel. Der steht seit dem 14. Jahrhundert auf einer kleinen Insel im Fluss und diente als Wachturm. Seinen Namen hat er einer Sage zu verdanken, wonachh der hartherzige Bischoff Hatto II. (gestorben 970) seine gefüllten Kornkammern dem hungernden Volk nicht öffnete und dafür von Mäusen in eben jenem Turm lebendig gefressen wurde.

Nicht weit davon findet man das Binger Loch, allerdings unterhalb der Wasseroberfläche, denn es wurde im 17.…

Hotel Fischerklause, Lütjensee

Die schöne Terrasse direkt am See wird man im November natürlich kaum nutzen können, als Trost liegt oft ein feiner Nebel über dem Lütjensee und macht ihn sehr geheimnisvoll. Ganz schön romantisch ist es also in der Fischerklause!
Am besten hat man eines der Zimmer mit Seeblick. Eingerichtet sind alle behaglich, frisch und hell mit praktischem Bad und bequemen Betten, in die man nach einem großartigen Abendessen nur zu gerne sinkt. Denn Hotelier Gerhard Retter serviert köstliche Forellen und Aal aus dem See oder Bratwurst vom Wildschwein und Rehkeule mit Birnen und Bohnen. Aber lassen Sie unbedingt noch Platz für einen Marillenknödel mit Vanilleeis!
Foto: CO