Hotels

Hotel Butz, Schürsdorf, Schleswig Holstein

 

Schürsdorf gehört zu den eher unbekannten Orten in Schleswig Holstein, dabei ist es nicht mal 5 km vom gutbesuchten Ostseebad Scharbeutz entfernt. Und ein Besuch lohnt sich allemal: Am idyllischen Dorfteich des hübschen Ortes mit seinen 300 Einwohnern findet man das Hotel/Cafe/Restaurant Butz in einem 200 Jahre alten, wunderbar restaurierten Fachwerkhaus. Oben liegen die mit antiken Bauernmöbeln und knarrenden Holzdielen ausgestatteten Zimmer, unten laden mehrere hübsche Räume an ein üppiges Frühstücksbüffet, zu Kaffee und hausgebackenem Kuchen oder am Abend zu Kutterscholle und Labskaus. Bei schönem Wetter wird auch im Vordergarten serviert.

DZ ab 97 Euro
Foto: Hotel Butz

My Place, Wien

Städtetrips können oft anstrengend sein, wenn man ein schönes Ziel zu Fuß erkundet. Da ist es gut, wenn man im Hotel eine ausgiebige Pause machen kann. Besonders fein ist das natürlich, wenn man ein ganzes Apartment wie im ziemlich zentral gelegenen Hotel My Place zur Verfügung hat. Ein großer Wohnraum mit Küchenzeile, Esstisch und Sofaecke neben einem großzügigen Schlafzimmer mit angeschlossenem Bad hat einfach alles, was man zur Erholung braucht. Und den Sonnenuntergang mit Blick auf den Stephansdom, den Donaukanal und das Riesenrad im Prater kann man auf der Dachterrasse genießen.
Suite für zwei Personen ab ca. 115 Euro. Foto: My Place

Berghotel zum Edelacker, Freyburg, Unstrut

Am schönsten sitzt man auf der Terrasse hoch über dem hübschen Ort Freyburg an der Unstrut. Man schaut über sanfte Hügel ins Flusstal, hat die Reben des Weins vom nächsten Jahr vor Augen und kann dabei Kabeljau in Riesling oder Schweinemedaillons unter einer Bärlauchkruste genießen.
Die Zimmer des Berghotels sind ebenso zweckmäßig wie bequem eingerichtet, die Bäder praktisch, und das Frühstücksbüfett ist einladend bestückt mit allem, was morgens gut tut: Säfte, Brötchen, Eier, Wurst, Käse, Marmelade, Kaffee, Tee und Obst.  In Freyburg kann man übrigens die Sektkellerei Rotkäppchen besichtigen, und die schöne Stiftsdame Uta im Naumburger Dom ist auch nur 13 km entfernt. DZ ab ca. 118 Euro. Foto: Burghotel zum Edelacker

Hotel Schloss Gamehl, Gamehl bei Wismar

Wer Ruhe sucht, der ist hier richtig. Der winzige Ort Gamehl hat nur eine Bushaltestelle, ein paar Häuser – und eben das Schloss. Das ist seit 600 Jahren – mit Ausnahme der DDR-Zeit – im Besitz der Familie von Stralendorff. Allerdings wurde der jetzige Bau erst 1860 errichtet, nachdem das alte Schloss abgerissen worden war. Im Jahr 2000 wurde es grundsaniert und in ein Hotel umgewandelt. Die neunzehn Zimmer und Suiten sind groß und hell und gemütlich eingerichtet.
Für das üppige Frühstück sollte man sich viel Zeit nehmen. Wintergarten, Terrasse und der wunderbare Garten laden zum Verbummeln eines ganzen Tages ein; wer lieber reitet, Golf spielt oder Fahrrad fährt, wird auch nicht enttäuscht. Abends bietet das ausgezeichnete Restaurant lokale Spezialitäten. Und wem partout nach noch mehr Abwechslung ist: Wismar und Kühlungsborn sind nicht weit.
DZ ab ca. 90 Euro. Fotos: CO

Poggio a Poppi, Italien

Wenn man es endlich geschafft hat, die immer schmalere, im Sommer meist staubige Sandpiste am Friedhof vorbei hinauf bis zur Hügelkuppe zu fahren, dann liegt einem nicht nur die Toskana zu Füßen, man ist auch in einem überaus charmanten Agriturismo angekommen. Die Zimmer sind groß und typisch toskanisch mit dunklen Holzmöbeln eingerichtet. Die Bäder sind modern und behaglich mit ausreichend Ablageflächen ausgestattet.
Im Pool gibt es im Sommer Wassergymnastik, das Frühstück ist üppig, das Restaurant bietet liebevoll zubereitete Spezialitäten und auch Kochkurse. Die hübschen Orte Poppio und Bibbiena liegen in Sichtweite. DZ ab 80 Euro. Foto: Poggio a Poppi

Le Moulin des Chennevières, Giverny, Frankreich

Viele Hotels gibt es in dem kleinen Ort Giverny in der Normandie wirklich nicht. Die meisten Besucher des Monet-Gartens kommen mit dem Bus frühmorgens und sind am frühen Abend wieder weg. Und so entgeht ihnen das Hotel in der zauberhaften alten Mühle aus dem 17. Jahrhundert, das nur drei Doppelzimmer hat, durchweg etwas windschief, aber liebevoll eingerichtet. Das Frühstück wird von allen Gästen gemeinsam am großen Tisch in der Küche eingenommen. Sehenswert ist der Garten der Mühle: Auf drei Hektar schlängelt sich ein Flüsschen durch über hundert Jahre alte Bäume, man überquert das Wasser über eine romantische Brücke und kann sogar Wallabies beobachten. Und hier gibt es – im Gegensatz zu Monets Garten – praktisch keine Touristen. DZ ab 115 Euro. Foto: Le Moulin Chennevières

Seehotel Huberhof, Uckermarck

Falls Sie die Uckermarck noch nicht kennen, dann müssen Sie unbedingt hin, wenn Sie sie kennen, wollen Sie sowieso wieder hin. Um zum Beispiel im zauberhaften Garten des Huberhofes direkt am Oberuckersee im Liegestuhl Luft und Licht und Landschaft zu genießen. Die Zimmer des Hotels sind eher rustikal, die Bäder ganz ordentlich, das Frühstück auf der wunderbaren Terrasse aber ist mehr als üppig. Und wenn man einen Sommerabend bei regionalen Spezialitäten draußen erleben möchte, dann sollte man schon mal frühzeitig den Urlaub 2019 planen. DZ ab 70 Euro. Foto: Seehotel Huberhof

Art Hotel Commercianti, Bologna

Die Lage des Hotels ist ideal, wenn man die Stadt Bologna zu Fuß anschauen möchte. Die Basilika San Petronio kann man nämlich aus den Zimmerfenstern fast anfassen, und die wunderbare Orgel ist vom Bett aus zu hören. Im Hotel residierte im 12 Jahrhundert das Rathaus, die verkohlten Reste eines verheerenden Feuers im Mittelalter sind heute noch zu sehen.

Die Zimmer sind groß, mit Sitzecke und Schreibtisch im klassischen Stil ausgestattet. Die Bäder haben ausreichend Ablageflächen und natürlich auch ein Bidet.

Das üppige Frühstückbüfett mit frischem Obst, leckeren Brotsorten, Säften und verschiedenem Käse ist für Italien völlig unüblich, wird aber gerne genossen. DZ ab ca. 130 Euro

Foto: Art Hotel Commercianti

L’Hotel Particulier, Bordeaux

Wie charmant! Vom kleinen Innenhof geht es über verschiedene Stiegen in die Zimmer und Apartments, jedes anders eingerichtet, aber alle mit einer gekonnten Mischung aus modernen Möbeln und Antiquitäten. Die Bäder sind groß und praktisch, das Frühstück akzeptabel. Das Hotel ist sehr ruhig, obwohl es nur hundert Meter bis zur Kathedrale und dem Rathaus von Bordeaux sind. Auf dem schönen Platz davor kann man im Cafe Francais prima mit einem Cafe aux lait sitzen und den Franzosen beim Kirchgang zuschauen. DZ ab ca. 90 Euro.

Foto: L’Hotel Particulier

Spree Balance, Burg im Spreewald

Wer den ganzen Tag durch die romantischen Kanäle des Spreewalds gepaddelt ist, der braucht sicher eine ergiebige Dusche, ein behagliches Bett, herrliche Ruhe und was Leckeres auf dem Teller. Im Hotel Spree Balance am Rande von Burg wird all das geboten, übrigens auch für Nichtpaddler, die sich lieber durch die Kanäle staken lassen. Die Zimmer sind groß und in warmen Farben eingerichtet, die Bäder einladend, die Betten breit, die Matratzen genau richtig hart und im Restaurant gibt es ein reichhaltiges Frühstück. Abends kann man sich einen „Spreewälder Gurkenteller“ mit Griebenschmalzstulle oder ein Meerrettichschnitzel mit Bratkartoffeln gönnen.
DZ ab ca. 130 Euro. Foto: spree balance

Ponte Sisto, Rom

Wie der Name schon vermuten lässt, liegt das Hotel in der Gasse gegenüber der gleichnamigen Brücke über den Tiber und so nur zehn Gehminuten vom Ausgehviertel Trastevere entfernt. Die Zimmer sind groß, mit edlen Materialien eingerichtet und haben elegante Bäder. Das Frühstück ist typisch italienisch, also hauptsächlich süß. Absolut großartig aber ist die Dachterrasse, von der man den Petersdom und die Engelsburg wunderbar sehen kann und auf der zum Aperitif in der Dämmerung kleine Häppchen gereicht werden.
DZ ab ca. 130 Euro. Foto: Hotel Ponte Sisto

Elbschlösschen, Rathen

Richtig schön wird es hier bei Sonnenuntergang, wenn kaum noch Ausflugsboote auf der Elbe unterwegs sind und alle wandernden Touristen ihre Ziele erreicht haben. Dann kann man auf der schönen Terrasse des Hotels die Ruhe, den Blick auf den Fluss und eine Rathmannsdorfer Forelle mit Gurkensalat genießen. Hier draußen kann man auch frühstücken, das üppige Büfett wird allerdings drinnen aufgebaut. Die Zimmer haben alle einen kleinen Balkon; von einigen ist die Elbe zu sehen. Sein Auto muss man auf der anderen Flussseite auf dem großen Parkplatz stehen und sich mit der Gierseilfähre übersetzen lassen, die durch die Strömung bewegt wird und von 4 Uhr 30 bis 1 Uhr nachts jede Menge Menschen über die Elbe bringt.
DZ ab ca. 100 Euro
Foto: CO

Le Grand Large, Ile d’Oleron, Frankreich

Der Blick aufs Meer ist einfach wunderbar. Die Zimmer haben große Glasfronten, und weil man den Strand wegen der Düne nicht sehen kann, hat man das Gefühl, hier ganz allein zu sein. Herrlich!

Im Parterre gibt es kleine Terrassen mit Liegestühlen vor den Zimmern.

Zum langen, weißsandigen Strand sind es nur wenige Meter, aber wer bequem ist, kann in den kleinen hoteleigenen Pool plumpsen oder in den Whirlpool. Die Insel Oleron ist bekannt für köstliches Meeresgetier, und auch im rundum verglasten Hotel-Restaurant im Obergeschoss serviert man Hummer, Austern, Mies- und Jacobsmuscheln. Wenn dann noch die Sonne scheint, ist man dem Paradies schon sehr nahe.        DZ  ab ca. 100 Euro. Foto: Le Grand Large

Schlossgut Groß Schwansee

Eine schnurgerade 200 Meter lange Allee führt vom Schloss direkt zur Ostsee, und im Park gibt es einen alten Schloss- und einen neuen Naturschwimmteich. Im wunderschön restaurierten Herrenhaus von 1745 kann man in zehn großen Zimmern, im neugebauten Parkgebäude in 53 luxuriösen Räumen übernachten, zusätzlich stehen 13 Ferienwohnungen zur Verfügung.

Im ehemaligen Pferdestall bietet die Brasserie ein leckeres Büfett-Frühstück, der Wellnessbereich Massagen und Kosmetik-Anwendungen an, und in der Veranstaltungshalle finden u.a. Konzerte der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern statt. Wer sich hier nicht wohl fühlt, dem ist nicht zu helfen.

DZ ab ca. 118 Euro Foto: CO

Landhaus Wörlitzer Hof, Wörlitz

Zum berühmten Park sind es nur ein paar Schritte, und die meisten Gäste sind ja seinetwegen hier. Der Wörlitzer Park mit Schloss, Marstall und Synagoge, mit Kirche, Venustempel und Pantheon, mit Inseln, Grotten und vielen Brücken wurde von 1769 bis 1773 angelegt und 1813 erweitert. Seit 2000 gehört die 112,5 Hektar große Gartenanlage zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Der Wörlitzer Hof hat helle, freundliche Zimmer, die etwas in die Jahre gekommen sind. Das üppige Frühstücksbüfett wird im Restaurant aufgebaut und ist ausgesprochen einladend. Drinnen und draußen kann man regionale Spezialitäten genießen. Wellness- und Freizeitangebote sind selbstverständlich. DZ ab ca. 105 Euro Foto: Hotel Wörlitzer Hof

Hotel Saint Nicolas, La Rochelle

La Rochelle hat mit 3200 Liegeplätzen den größten Yachthafen an der Atlantikküste und war in früheren Jahrhunderten überhaupt der größte Hafen in Frankreich. Das Meer war und ist sehr wichtig für die kleine Stadt. Aber es gibt eben auch eine sehenswerte Altstadt, eingefasst in eine begehbare Stadtmauer und viele Wehrtürme. Hier, wo man gerade noch das Meer riechen, es aber nicht sehen kann, liegt an einem kleinen malerischen Platz das Hotel Saint Nicolas in zwei alten Natursteinhäusern. Es hat 86 vor kurzem renovierte gemütliche Zimmer und (leider zu wenige) Parkplätze in einem kleinen Hinterhof. Das leckere Frühstück wird im verglasten Wintergarten serviert.
DZ ab ca. 77 Euro

Foto: Hotel Saint Nicolas

Hotel Dömitzer Hafen
Der Ausblick ins Elbtal aus dem Panorama Cafe hoch über Dömitz, nicht weit von Ludwigslust, ist grandios. Da schlängelt sich der Strom ganz friedlich durch saftige Wiesen, hier mal ein Boot, dort ein Stand-up-Paddler, am Ufer ein paar Jogger und eine wohltuende Stille. So schmeckt das Sechs-Minuten-Frühstücksei vom Büfett gleich noch viel besser. Die freundlich eingerichteten Zimmer des Hotels erinnern an Kajüten, die Bäder haben Metallwände, das Restaurant im Erdgeschoss bietet regionale Spezialitäten wie Fische aus der Müritz und Steaks von Bio-Auerochsen der Vielanker Brauhaus Herde. DZ ab ca. 74 Euro.
Foto: Dömitzer Hafen

Hotel Weisser Hirsch, Hohnstein

Die gewaltige Burg Hohnstein aus dem 12. Jahrhundert thront hoch über dem Ort, genau gegenüber des Zugangs liegt das kleine, sehr nette Hotel, das auch auf den Namen Meister Bär hört. Der hübsche Biergarten liegt direkt an der viel befahrenen Straße und ist doch sehr einladend. Die großzügigen Zimmer sind hell, die Bäder klein, aber praktisch. Das Frühstücksbüfett lässt nichts zu wünschen übrig. Fahrräder kann man leihen und eigene nachts in der Parkgarage sichern. Wanderer bekommen üppige Lunchpakete gepackt, und zum Abendessen gibt es große Portionen regionaler Spezialitäten. Und: Die sächsische Schweiz liegt einem hier zu Füßen.

DZ ab ca. 120 Euro

Foto: CO

Hotel Fischerklause, Lütjensee

Die schöne Terrasse direkt am See wird man im November natürlich kaum nutzen können, als Trost liegt oft ein feiner Nebel über dem Lütjensee und macht ihn sehr geheimnisvoll. Ganz schön romantisch ist es also in der Fischerklause!
Am besten hat man eines der Zimmer mit Seeblick. Eingerichtet sind alle behaglich, frisch und hell mit praktischem Bad und bequemen Betten, in die man nach einem großartigen Abendessen nur zu gerne sinkt. Denn Hotelier Gerhard Retter serviert köstliche Forellen und Aal aus dem See oder Bratwurst vom Wildschwein und Rehkeule mit Birnen und Bohnen. Aber lassen Sie unbedingt noch Platz für einen Marillenknödel mit Vanilleeis!
Foto: CO

Hotel Radisson, Wien

Es riecht nach Pferd. Natürlich nicht drinnen, aber kaum tritt man vor die Tür des Hotel Radisson in der Wiener Herrengasse, hat man sie in der Nase. Es sind aber nicht die Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule, sondern die tapferen Tiere vor den Fiakern, die hier ihre Duftmarken setzen. Auch das Getrappel ist oft zu hören. Die Lage des Hotels ist nämlich optimal zum Erkunden der wunderbaren Stadt.
Die Zimmer sind ansprechend eingerichtet und mit mindestens 23 qm angenehm groß, W-Lan ist selbstverständlich kostenlos. Hotelhalle, Bar und Restaurant sind mit modernem Design ziemlich stylisch möbliert. DZ ab ca. 159 Euro. Foto: CO