Hotels

Schlossgut Groß Schwansee

Eine schnurgerade 200 Meter lange Allee führt vom Schloss direkt zur Ostsee, und im Park gibt es einen alten Schloss- und einen neuen Naturschwimmteich. Im wunderschön restaurierten Herrenhaus von 1745 kann man in zehn großen Zimmern, im neugebauten Parkgebäude in 53 luxuriösen Räumen übernachten, zusätzlich stehen 13 Ferienwohnungen zur Verfügung.

Im ehemaligen Pferdestall bietet die Brasserie ein leckeres Büfett-Frühstück, der Wellnessbereich Massagen und Kosmetik-Anwendungen an, und in der Veranstaltungshalle finden u.a. Konzerte der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern statt. Wer sich hier nicht wohl fühlt, dem ist nicht zu helfen.

DZ ab ca. 118 Euro Foto: CO

Landhaus Wörlitzer Hof, Wörlitz

Zum berühmten Park sind es nur ein paar Schritte, und die meisten Gäste sind ja seinetwegen hier. Der Wörlitzer Park mit Schloss, Marstall und Synagoge, mit Kirche, Venustempel und Pantheon, mit Inseln, Grotten und vielen Brücken wurde von 1769 bis 1773 angelegt und 1813 erweitert. Seit 2000 gehört die 112,5 Hektar große Gartenanlage zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Der Wörlitzer Hof hat helle, freundliche Zimmer, die etwas in die Jahre gekommen sind. Das üppige Frühstücksbüfett wird im Restaurant aufgebaut und ist ausgesprochen einladend. Drinnen und draußen kann man regionale Spezialitäten genießen. Wellness- und Freizeitangebote sind selbstverständlich. DZ ab ca. 105 Euro Foto: Hotel Wörlitzer Hof

Hotel Saint Nicolas, La Rochelle

Wie romantisch!

La Rochelle hat mit 3200 Liegeplätzen den größten Yachthafen an der Atlantikküste und war in früheren Jahrhunderten überhaupt der größte Hafen in Frankreich. Das Meer war und ist sehr wichtig für die kleine Stadt. Aber es gibt eben auch eine sehenswerte Altstadt, eingefasst in eine begehbare Stadtmauer und viele Wehrtürme. Hier, wo man gerade noch das Meer riechen, es aber nicht sehen kann, liegt an einem kleinen malerischen Platz das Hotel Saint Nicolas in zwei alten Natursteinhäusern. Es hat 86 vor kurzem renovierte gemütliche Zimmer und (leider zu wenige) Parkplätze in einem kleinen Hinterhof. Das leckere Frühstück wird im verglasten Wintergarten serviert.
DZ ab ca. 77 Euro

Foto: Hotel Saint Nicolas

Hotel Dömitzer Hafen
Der Ausblick ins Elbtal aus dem Panorama Cafe hoch über Dömitz, nicht weit von Ludwigslust, ist grandios. Da schlängelt sich der Strom ganz friedlich durch saftige Wiesen, hier mal ein Boot, dort ein Stand-up-Paddler, am Ufer ein paar Jogger und eine wohltuende Stille. So schmeckt das Sechs-Minuten-Frühstücksei vom Büfett gleich noch viel besser. Die freundlich eingerichteten Zimmer des Hotels erinnern an Kajüten, die Bäder haben Metallwände, das Restaurant im Erdgeschoss bietet regionale Spezialitäten wie Fische aus der Müritz und Steaks von Bio-Auerochsen der Vielanker Brauhaus Herde. DZ ab ca. 74 Euro.
Foto: Dömitzer Hafen

Hotel Weisser Hirsch, Hohnstein

Die gewaltige Burg Hohnstein aus dem 12. Jahrhundert thront hoch über dem Ort, genau gegenüber des Zugangs liegt das kleine, sehr nette Hotel, das auch auf den Namen Meister Bär hört. Der hübsche Biergarten liegt direkt an der viel befahrenen Straße und ist doch sehr einladend. Die großzügigen Zimmer sind hell, die Bäder klein, aber praktisch. Das Frühstücksbüfett lässt nichts zu wünschen übrig. Fahrräder kann man leihen und eigene nachts in der Parkgarage sichern. Wanderer bekommen üppige Lunchpakete gepackt, und zum Abendessen gibt es große Portionen regionaler Spezialitäten. Und: Die sächsische Schweiz liegt einem hier zu Füßen.

DZ ab ca. 120 Euro

Foto: CO

Hotel Fischerklause, Lütjensee

Die schöne Terrasse direkt am See wird man im November natürlich kaum nutzen können, als Trost liegt oft ein feiner Nebel über dem Lütjensee und macht ihn sehr geheimnisvoll. Ganz schön romantisch ist es also in der Fischerklause!
Am besten hat man eines der Zimmer mit Seeblick. Eingerichtet sind alle behaglich, frisch und hell mit praktischem Bad und bequemen Betten, in die man nach einem großartigen Abendessen nur zu gerne sinkt. Denn Hotelier Gerhard Retter serviert köstliche Forellen und Aal aus dem See oder Bratwurst vom Wildschwein und Rehkeule mit Birnen und Bohnen. Aber lassen Sie unbedingt noch Platz für einen Marillenknödel mit Vanilleeis!
Foto: CO

Hotel Radisson, Wien

Es riecht nach Pferd. Natürlich nicht drinnen, aber kaum tritt man vor die Tür des Hotel Radisson in der Wiener Herrengasse, hat man sie in der Nase. Es sind aber nicht die Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule, sondern die tapferen Tiere vor den Fiakern, die hier ihre Duftmarken setzen. Auch das Getrappel ist oft zu hören. Die Lage des Hotels ist nämlich optimal zum Erkunden der wunderbaren Stadt.
Die Zimmer sind ansprechend eingerichtet und mit mindestens 23 qm angenehm groß, W-Lan ist selbstverständlich kostenlos. Hotelhalle, Bar und Restaurant sind mit modernem Design ziemlich stylisch möbliert. DZ ab ca. 159 Euro. Foto: CO

Parkhotel Görlitz

Ruhig ist es hier, denn das Hotel mit 185 Zimmern liegt zwischen Stadtpark und der Neisse. Also schaut man entweder nach Polen hinüber auf hübsch restaurierte Häuser oder in dichtes Grün. Die Zimmer sind groß und sehr komfortabel mit Sitzecke und Wasserkocher, die Bäder praktisch eingerichtet. Das Frühstücksbüfett ist abwechslungsreich und üppig bestückt. Und zu Fuß ist man in zehn Minuten in der wunderbar restaurierten Altstadt von Görlitz.
DZ ab ca. 85 Euro Foto: Parkhotel Görlitz

Hotel Amedia, Berlin 

Spektakulär ist allenfalls die Rolltreppe, mit der man eigentlich vom Straßenniveau zur Rezeption im 1. Stock und zurück fahren soll, auf deren Richtungswechsel man jedoch gelegentlich ziemlich lange warten muss. Sonst gibt sich das Stadthotel Amedia eher konventionell: Die Zimmer sind ordentlich, die Bäder schön groß, gefrühstückt wird in der mit roten Kunstledersitzen bestückten Lobby. Aber die Lage; die ist das Beste an dem Hotel: direkt am Kurfürstendamm, nicht weit vom Savignyplatz, dem Bahnhof Zoo – und dem wunderbaren Literaturhaus in der Fasanenstraße.

DZ ab ca. 71 Euro

Foto: Hotel Amedia

 

Hotel Metropole, Brüssel

Wäre nicht unmittelbar vor der Tür eine große Baustelle, dann hätte man das Gefühl: Ich bin in einem Märchenschloss! Eine riesige Halle mit Gewölbedecke, Rundbogenfenstern mit bunten Mosaiken, dunklen Holztresen und Marmorsäulen, mit Kristalllüstern und jeder Menge Spiegel, Lederfauteuils und dicken Teppichen machen jeden erst einmal sprachlos. Auch die Zimmer sind mit üppigen Stoffen, feinen Tapeten und vergoldeten Spiegeln ziemlich barockig eingerichtet. Allerdings gibt es auch Räume, die eindeutig in die Jahre gekommen sind und von denen man in einen hässlichen Hinterhof schauen muss. Dafür sind sie absolut ruhig, und die aktuellen Bauarbeiten auf der Place de Brouckère stören überhaupt nicht. Das Frühstück ist – wie in vielen solcher edlen Herbergen – viel zu teuer, aber das Hotel liegt so zentral, dass man fußläufig jede Menge Cafés und Bäcker findet, in denen man lecker preiswert frühstücken kann.DZ ab ca.125 Euro.  Foto: Hotel Metropole

 

Hotel Heidehof, Moraas 

Moraas im Landkreis Ludwigslust-Parchim, nur 30 km von der Landeshauptstadt Mecklenburg Vorpommerns Schwerin entfernt, hat weniger als 500 Einwohner – und ein romantisches Hotel. Der ehemalige Bauernhof wurde liebevoll restauriert und bietet ordentliche Zimmer und ein sehr gutes Restaurant, das für Wildspezialitäten und hausgebackenen Kuchen bekannt ist. Das leckere Büfett-Frühstück wird in der rustikal eingerichteten Gaststube oder auf der großen Terrasse am Teich serviert. DZ ab ca. 78 Euro. Foto: CO

Hotel Elch, Nürnberg. Mögen Sie modernes Design im Hotelzimmer? Oder soll es lieber gediegen elegant eingerichtet sein? Oder etwas skurril mit Holztäfelung, rosa Wänden und Geweih-Leuchte an der Decke? Im Hotel Elch gibt es jede Kategorie, dazu freundliches Personal und ein leckeres Frühstückbüfett. Und dann liegt das Hotel auch noch mitten in der Altstadt nicht weit von der Kaiserburg, dem Albrecht Dürer- und dem Stadtmuseum Fembo-Haus, und sogar die berühmten Rostbratwürstchen im Bratwursthäusle sind zu Fuß zu erreichen.
DZ ab ca.89 Euro. Foto: Hotel Elch

Hotel 1Hotel Sachsenhof, Klingenberg, Schleswig-Holstein
Meistens muss man zweimal hinschauen, denn dass der weiße Baumwollschirm über der Hängeleuchte eine Oma-Unterhose aus dem vorvorigen Jahrhundert ist und die Bettdecke ein Frosch ziert oder der Lampenstiel eigentlich ein Flamingo ist, merkt man nicht sofort. Lichterketten hängen an den Gardinen und Engelbilder an den Wänden. Die Bettwäsche ist rotweiß kariert oder mit Schäferszenen geschmückt. Manche Gäste des Hotels Sachsenhof finden das Ambiente und die üppige Dekoration vielleicht kitschig, wir fanden es lustig und romantisch. Dass sich je zwei Zimmer ein Bad auf dem Flur teilen, ist auch nicht weiter schlimm. Der Sonntags-Brunch nämlich ist phantastisch, reichhaltig, lecker und sehr liebevoll gemacht. Da fahrn wir wieder hin!
DZ ab ca.55 Euro
 

Foto: CO…

IF IFAus den Zimmern 2 und 102 hat man einen grandiosen Blick auf die Stadtsilhouette Danzigs, über das Flüsschen Motlawa hinweg auf das hölzerne Krantor und das Frauentor, auf die Türme von Marienkirche und Rathaus und davor auf die Speicher-Insel mit ihren seit dem Zweiten Weltkrieg bizarr zerfallenen Bauten, die einst zum Reichtum der Stadt beigetragen haben. Das Hotel Podewils befindet sich in einer spätbarocken Residenz von 1728, die liebevoll restauriert wurde.

Die zehn Zimmer sind ausgesprochen geschmackvoll mit antiken Möbeln vor zart gemusterten Tapeten und passenden Vorhängen eingerichtet. TV, DVD-Player, Internet und Klimaanlage sind selbstverständlich. Das Marmorbad ist großzügig und durchdacht geplant. Das üppige Frühstücksbüfett mit Obst und Eiern, mit Schinken und Fisch, mit Säften und Kuchen ist absolut frisch und ausgesprochen lecker. Und der Service ist einsame Spitze. Hotel Podewils, Danzig. DZ ab ca 120 Euro.
Fotos: CO

Hotel NeptunneptunDie Ostsee kann man von hier aus nicht sehen, aber man ist in fünf Minuten an der Seebrücke und dem langen, breiten Strand von Kühlungsborn. Das Hotel Neptun liegt an der Strandstraße, der belebten Einkaufsstraße des Ortes. Im Neubau auf dem Hinterhof sind die Zimmer angenehm ruhig, großzügig geschnitten und freundlich eingerichtet, die Bäder sind komfortabel und die Balkone einladend.

Das hauseigene Restaurant „Wilhelms“  ist im englischen Pub-Stil dekoriert, der dazugehörende Wintergarten hell und modern. Das Frühstücksbüfett bietet ein vielfältiges Angebot von frischem Obst bis Omelett mit Schinken, am Abend kommen regionale Köstlichkeiten aus der kleinen, offenen Küche. Und besonders attraktiv: Nach dem Strandspaziergang kann man in den Saunen und im Whirlpool so richtig durchwärmen.
 
Neptun Hotel Kühlungsborn, DZ ab ca 105 Euro. Foto: hotel.de, holidaycheck

imagesHotel-neuklostersee 2

 

 

 

 

 

Ach, gehörte man doch zu den Glücklichen, die zum Valentinstag einen Gutschein für ein romantisches Wochenende in diesem schönen Hotel bekommen haben! Es liegt direkt am idyllischen Neuklostersee in Mecklenburg-Vorpommern, hat einen Bootsanleger für Segler, Ruderer, Schwimmer und Sonnenhungrige. Es gibt 26 Zimmer und Suiten, zum Teil mit einer Schlafgalerie und drei Ferienhäuser mit Kochnische und Terrasse. In der Kunstscheune zeigt man Ausstellungen, in der Badescheune locken ein Pool und mehrere Saunen, in der Wohlfühlscheune Massagen und Kosmetik-Anwendungen, danach geht’s in die Gänsebar auf einen Drink. Für die Kleinen ist in einem ehemaligen Trafohäuschen ein Kinderhotel eingerichtet und hoch oben in einem Baum ein Vogelnest versteckt.

„Alles isst gut“, wenn man dann im gleichnamigen Restaurant Platz genommen hat und sich mit regionaler Küche verwöhnen lässt. Das Frühstück ist übrigens sensationell! DZ ab ca 125 Euro.

von-stackelberg Hotel von Stackelberg courtyardDie Geschichte der Familie von Stackelberg reicht zurück bis ins 13. Jahrhundert: Damals tauchte der Name in Köln auf, etwa hundert Jahre später in Riga. Heute findet man Nachkommen außer in Mitteleuropa auch in Skandinavien, den USA und Südafrika.

Die Villa in Tallinn war nur eines der Anwesen des Baron Theophil von Stackelberg, geboren 1838 in Estland, und seiner Frau Alexandrine von Rehekampff aus Dorpat, dem heutigen Tartu. 
visitestoria-comDas Anwesen wurde 1875 fertig gestellt und bereits nach sechs Jahren verkauft. 2010 wurde das Haus komplett renoviert und bietet heute alle Annehmlichkeiten eines Stadthotels inklusive W-Lan und Flatscreens, einem Spa-Bereich mit Massagen und Beauty-Anwendungen, einer Bar und einem ordentlichen Restaurant. Und zur attraktiven Alexander-Newski-Kathedrale muss man nur einen kleinen Hügel hinauf.
DZ ab ca 70 Euro. Foto: von Stackelberg…

indexNatürlich will man in Dresden die Frauenkirche besichtigen, im Grünen Gewölbe die unglaublichen Schätze bewundern, die August der Starke gesammelt hat, und in der Gemäldegalerie Alte Meister im Zwinger die berühmten Engelchen anschauen, die der Renaissance-Maler Raffael zu Füßen der „Sixtinischen Madonna“ platziert hat. Man möchte über die Brühlsche Terrasse spazieren und vielleicht einer Aufführung in der Semperoper lauschen. Praktisch, wenn man dann mittendrin im Hotel Steigenberger am Neumarkt übernachtet.
Die 178 Zimmer sind alle recht groß, gut ausgestattet (Ablagefläche am Waschbecken!) und formal und farblich angenehm zurückhaltend eingerichtet. Wasserkocher für ein schnelles Heißgetränk sind auch vorhanden. Für noch mehr leibliches Wohl stehen im Untergeschoss des Hotels Sauna und Dampfbad, Massagen und kosmetische Anwendungen zur Verfügung. Und natürlich gibt es ein feines Restaurant mit einer kleinen Terrasse genau gegenüber der Frauenkirche. Besonders nett sitzt es sich an der Bar in der Halle unter dem Glasdach, wo reizende Menschen für belebende Getränke sorgen.…

Hotel Best WesternFünf Minuten braucht man von hier in die Altstadt von Brescia. Gleich hinterm Hotel erhebt sich der Berg mit dem eindrucksvollen um 1500 erbauten Castello, unter dem man aber durch einen hässlichen Tunnel hindurch gehen kann. Das Haus liegt an einer Ecke zwischen zwei stark befahrenen Straßen und ist trotzdem ganz ruhig. Die Zimmer sind relativ groß, die Bäder modern zweckmäßig, und das Frühstück ist für italienische Verhältnisse ausgesprochen üppig. DZ ab 109 Euro Foto: tripadvisor.

IFVon außen ist es eher unauffällig, das Hotel Antonius. Man guckt wahrscheinlich sowieso fasziniert auf das Haus gegenüber, dort residiert nämlich die älteste Universität Estlands, die „Tartu Üllikool“, die 1632 vom schwedischen König Gustav II. Adolf gegründet wurde. 1710 musste die Lehre eingestellt werden, aber 1802 wurde sie wieder als „Kaiserliche Universität zu Dorpat“ – (Dorpat war der deutsche Name von Tartu) –  gegründet und blieb bis 1893 eine deutschsprachige Universität. Bei so viel Geschichte ist man schon mal abgelenkt. Aber hat man das Hotel erst einmal betreten, dann fühlt man sich auch hier in frühere Zeiten versetzt. In jedem Raum findet man elegante, gut restaurierte Antiquitäten aus schönen Hölzern, bequeme Sesselchen, kleine Sekretäre, beeindruckende Betthäupter mit Intarsien und Schnitzereien. Die Bäder sehen zwar nostalgisch aus, sind aber großzügig mit modernster Technik ausgestattet. Gefrühstückt wird im Keller – unter einer wuchtigen Glaskuppel. Übrigens: Tartu liegt nicht auf der üblichen Strecke durch Estland.…