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Nice to know KapstadtKapstadt: Die südafrikanische Großstadt feiert als „World Design Capital 2014“ die kreative Szene mit Ausstellungen und einem Kongress, mit Workshops und Festivals. Unter anderem werden die „100 best Ideas“ des letzten Jahres prämiert und unter dem Titel „Driving Dreams“ ungewöhnliche Fortbewegungsmittel gezeigt. Am 15. März steigt außerdem ein riesiges Karnevalsfest.
 
Hella Jongerius 1Danskina: Der Teppichhersteller aus Amsterdam hat gerade bekannt gegeben, dass die niederländische Designerin Hella Jongerius ab sofort als Design Director die Verantwortung für zukünftige Produkte übernimmt. Hella Jongerius arbeitet bisher von ihrem Studio in Berlin aus für Firmen wie KLM, Ikea, Nymphenburg und Vitra.
 
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Schmetterlingssessel: Der „Butterfly Chair“, der 1938 von drei Architekten für ein argentinisches Planungsbüro entworfen wurde, steht jetzt seit 75 Jahren in der ständigen Ausstellung des Museum of Modern Art in New York. Der Deutsche Lizenznehmer Weinbaum feiert das mit einer Sonderedition aus tabakfarbenem Leder.  
 
Fotos: Kapstadt/Danskina/Weinbaum

nice to know 2 Jongerius Die Galerie Serpentine Sackler in Londons Kensington Gardens hat einen Anbau bekommen: Die Architektin Zaha Hadid, in London lebende Irakerin, hat ein gläsernes Restaurant mit schwungvollem Dach an den Originalbau angedockt. Sehenswert!

DiNice to know 1Magazine 1e holländische Designerin Hella Jongerius renovierte eine Delegierten-Lounge im Gebäude der Vereinten Nationen in New York, das 1951 von so berühmten Architekten wie Le Corbusier, Oscar Niemeyer und Wallace K. Harrison gebaut wurde und dringend einer Überholung bedurfte. Jongerius möblierte das internationale Ambiente unter anderen mit zwei von ihr extra für die UN entworfenen Möbeln, dem Schreibtisch „Sphere“ und dem Sessel „UN Lounge Chair“. Das Redesign ist ein Geschenk der Niederlande an die UN und wurde im September von Königin Maxima feierlich eröffnet. Foto: Sackler Galleries/Jongeriuslab…

Designer dM-lucie-koldovaDesigner dM-wrap-tables-02-by-lucie-koldova_lugi_lr Designer dM-spin-02-by-lucie-koldova-for-lasvit-03Sie arbeitet mit Glas und mit Holz, sie entwirft Leuchten und Tische, Schalen und Hocker, und sie wurde in ihrer Heimat, der Tschechischen Republik, zum Designer des Jahres 2012 gekürt. Lucie Koldova hat in Prag studiert, anschließend ein Jahr bei Arik Levy in Paris gearbeitet und mehrere preisgekrönte Projekte mit dem Israeli Dan Yeffet verwirklicht. Heute hat sie ihr eigenes Studio in Paris. Sie gestaltet Alltagsprodukte für die Massenherstellung ebenso wie Einzelstücke und kleine Serien für internationale Firmen. Zu ihren neuen Leuchten „Spin Lights“ ließ sie sich von Kinderkreiseln inspirieren, die sie an Derwische erinnerten. Ihre eigenwilligen „Wrap tables“ aus Sperrholz mit massiver Eichenplatte sehen wie aufgerollt aus. Zuletzt stellte Lucie Koldova ihre Arbeiten mit viel Erfolg auf Möbelmessen in Mailand und New York vor. Keine Frage: Von ihr wird man noch öfter hören. Foto: Lucie Koldova

Designer Tal Gur AMOS_1BDesign Tal Gur bocca01Sein „Daily chair“, den der Israeli Tal Gur 2011 in Mailand vorstellte, war aus den Zeitungen von gestern geformt und machte einfach Spaß. Der 1962 geborene Designer hat in Jerusalem an der Bezalel Academy of Arts and Design Industriedesign studiert und war anschließend eine Weile in Japan, um sich mit dem Werkstoff Papier auseinander zu setzen. Jetzt lebt und arbeitet er im Kibbutz Gilgal im Jordantal, sechzehn Kilometer nördlich von Jericho, gilt als einer der wichtigsten Designer Israels und hat mit seinen Leuchten, Stühlen, Tischen, Vasen und Schalen aus Holz und Kunststoff, aus Papier und Textilien und seinen Installationen oft die Grenzen vom Industriedesign hin zur Kunst überschritten. Seine Arbeiten sind im Art-Museum in Tel Aviv zu sehen, in Museen in Japan, Korea, Frankreich und Italien.
Fotos: Tal Gur…

images indexMultitalent. Der Mann ist beeindruckend. 2008 war er „Designer of the Future by Design Miami/Basel“, heute ist er Professor an der „ECAL“ – Ecole cantonale d’art de Lausanne – und hat sein eigenes Studio in London. Dort entwirft er so ungewöhnliche Objekte wie lasergeschnittenen Schmuck und Regale aus Rundhölzern, Sitzmöbel aus Granit und Buchstützen aus Mauersteinen. Der 1980 geborene Brite Max Lamb arbeitet aber auch gerne in China oder Japan, stellt seine Objekte in New York, Mailand und Köln auf Messen und in Galerien aus.

Designer d.M.  Lamb Crockery002-150x150In der viel beachteten Ausstellung „Isn’t it romantic?“ während der diesjährigen Möbelmesse in Köln war Lamb mit einem in einem uralten Sandgussverfahren hergestellten Stuhl vertreten, gleichzeitig wurde sein Geschirr „Crokery“ gezeigt. Für seinen ersten Entwurf in Porzellan bedient Lamb sich des Werkzeuges von Steinmetzen und bearbeitet damit grobe Gipsklötze, aus denen er Models fertigt. Darin wird dann aus feinstem Bone China Porzellan sein „Crockery“ geformt, um dann bei 1200 Grad gebrannt zu werden.…

Der britische Modestar, der für seine feinen Streifen berühmt ist, Paul Smith, hat jetzt einen Bezugsstoff namens „Point“ entwickelt, mit dem Fritz Hansen unter anderen den Sessel „Swan“ von Arne Jacobsen bezieht.…

Frank Gehry, Architekten-Ikone, baut jetzt für Facebook. Allerdings wird die unspektakuläre, 42.000 qm große und 8 m hohe Halle am Firmensitz in Kalifornien kein Bau, den man auf Anhieb dem inzwischen 83-Jährigen zuordnen würde.…

Was diesen Monat auffiel, das waren die klaren Formen, die sich mehr und mehr durchsetzen. Weniger Schnörkel, Spitzen, Dekorationen, mehr gerade Linien, schlichte Kreise, mehr Zurückhaltung, aber sehr viel Komfort. Wie zum Beispiel das Bett „Cloud Seven“ von Möller Design, ein Boxspringbett. Entworfen hat es das Studio Vertijet in Halle. Kirsten Hoppert und Steffen Kroll machen damit wieder einmal eindrucksvoll auf sich aufmerksam. Genau wie die schwedische Frauen-Formation Front, die bei Moroso das provokante Sofa „Doodle“ vorstellte. Die drei Frauen „doodeln“, also kritzeln, wenn sie hochkonzentriert arbeiten. Daraus wurde das Muster, das ins Leder geprägt ist, und dem man stundenlang mit der Fingerspitze folgen kann.
Einfach nur Spaß macht das Sofa „Jelly“, 170 oder 200 cm breit, mit den bunten Bonbon-Kissen von Adrenalina.

Daneben könnte gut der neue Couchtisch (RW 300) auf Rollen von Müller seine Dienste tun. Er ist aus Stahlblech und kann in allen RAL-Farben geliefert werden.

Ganz streng und edel kommt das kubische Sofa „Liberty“ mit goldenem JAB-Bezug daher, das sofort für den Interior Innovation Award 2012 nominiert worden ist.…

Eigentlich kennt man ihn als Rockmusiker und vielleicht noch als Schauspieler, aber der Amerikaner Lenny Kravitz arbeitet auch als Designer. 2003 hat er sein Label „Kravitz Design“ in New York gegründet, dort arbeiten heute Architekten und Designer mit ihm an der Einrichtung von Hotels und privaten Apartments und an Einzel-Projekten. So hat sein Team zwei Kronleuchter für Swarovski entwickelt und für Kartell dem Kunststoff-Stuhl „Mademoiselle“ von Philippe Starck ein neues Outfit  in Python- oder Pelz-Optik, mit Leder oder Stoffen verpasst. Die Vorstellung der Stühle während der Mailänder Möbelmesse im April geriet zu einem großen Spektakel. Trotzdem muss man Kravitz-Design nicht unbedingt schön finden. Fotos: Kartell/Swarovski/Conversation Ceramichelea…

Unsere Badezimmer sind einfach zu klein. Wer hat schon den Platz, eine Wanne mitten in den Raum zu stellen – wie eine Skulptur. Dabei hätte „Silhouette“ es verdient, sieht die 180 cm lange, ovale Wanne mit der nahtlosen Schürze doch wirklich aus wie ein Kunstwerk. Ihr Preis allerdings macht klar, dass sowieso nur Menschen mit großen Bädern sich darin aalen werden: ab ca. 3.000 Euro (Bette).

Wer wenig Platz hat, ist mit dem Waschtisch „RX325QS“ (diese Namen!), einer 90 cm hohen, quadratischen Säule (32,5 cm) aus Porzellan bestens bedient. Für die Gästetoilette jedenfalls, denn einen Zahnputzbecher abstellen kann man natürlich nicht. Aber Puristen werden „RX soundso“ lieben. Ca. 1.380 Euro (Alape).
Piraten und Aquanauten würden sich bestimmt über den lustigen Sessel „Korsar“ freuen, den es auch in Blau mit weißen Streifen gibt. Ca. 370 Euro (Maisons du Monde).

 

Gerade eben hat der italienische Designer Mauro Lipparini sein Sofa „Vita“ auf der Mailänder Möbelmesse vorgestellt.…

Wenn die Möbelmesse in Köln überstanden ist, dann geht der Frühling los.
Für Branchenfremde ist  das wahrscheinlich Quatsch, wo fängt denn in Deutschland der Frühling schon im Januar an? Wer sich aber jemals durch die endlos langen Gänge der elf riesigen Hallen geschleppt und Stand für Stand erstklassiges Design oder hässlichen Schrott angeschaut hat, der versteht dieses Gefühl: Jetzt ist Aufbruch angesagt, die Frühlingsgefühle und neue Möbel sind da!
So konnte man denn vom 16. bis 22. Januar in der Stadt am Rhein gleich auch Gartenmöbel anschauen. Weishäupl stellte „Chill“ (ganz links) vor, Sitz- und Liegemöbel aus Polypropylen, gefüllt mit Polystyrolkugeln. Auch Ligne Roset erweitert sein Outdoor-Programm mit „Grillage“ (rechts), einem erstaunlich komfortablen Möbel aus Gittergeflecht, und „Serpentine“, dem Sessel im wasserabweisenden arktischen Outfit.
Roset ehrt übrigens den 2009 verstorbenen französischen Designer Pierre Paulin und bringt sein einst für den Regierungs-Palast entworfenes Sitzmöbel „Élysée“ (rechts)  jetzt heraus. Eine ziemlich tiefe Verbeugung ist das geworden, sitzt man doch recht bodennah. 

Die Hamburger Autorin Petra Schwab, die lange Chefredakteurin des „Design Report“ war, kennt sich gut aus in der Szene ihrer Heimatstadt. 64 bekannte und unbekannte Designer, Läden und Institutionen der Hansestadt stellt sie in ihrem Buch mit starken Fotos, ausführlichen Texten, Adressen und Website ausführlich vor. Es geht gleich los mit „Herr von Eden“, einem der spektakulären Modedesigner der Stadt, geht weiter mit Peter Schmidt, dem erfolgreichen Verpackungs- designer, und endet noch nicht mit dem expressiven Buchladen „Cohen + Dobernigg“.

Schick ist es nicht, das Karolinen-, genannt Karoviertel. Aber das kleine Gebiet zwischen den imposanten Messehallen aus Glas, dem alten Schlachthof mit Backsteinfassade und dem Heiligengeistfeld, wo dreimal im Jahr das Volksfest „Hamburger Dom“ stattfindet, ist sympathisch bunt, rummelig – und ungeheuer kreativ.

Bevor man hier bummeln geht, wo 1633 eine Ölmühle gebaut und bei der Abwehr dänischer Truppen 1686 wieder zerstört wurde, muss man sich also unbedingt stärken. Zum Beispiel bei Martina Olufs, die in der Karolinenstraße 27, genau gegenüber der Station „Messehallen“ der U-Bahn-Linie 2, ihr „Kochkontor“ (links) betreibt, in dem man in den neuesten Kochbüchern blättern und gleichzeitig zu Mittag essen kann. Das Kochkontor-Team bereitet jeden Tag ein anderes Rezept aus einem neuen Kochbuch zu, das man dann gleich kaufen kann (www.koch-kontor.de). Im Karoviertel öffnen die Läden eh erst mittags.

Das ist doch mal eine gute Nachricht:
Deutsche Firmen haben sich zusammengeschlossen, um das Deutsche Design international zu präsentieren. Noch sind es „nur“ acht renommierte Firmen, z. B. Dornbracht, e15 und Mercedes Benz, die ihre Kompetenz bündeln und auf einer Kommunikationsplattform zusammen arbeiten. Ihr erster gemeinsamer sehr erfolgreicher Auftritt fand im Dezember auf der Design Week Hongkong statt. www.german-design-council.de/

In Hongkong mit dabei: Der „Backenzahn“ von e15 (rechts) . Foto: e15…

Ein ganzes Viertel für Design!

Mit einem eigenen – kostenlosen – Plan für Besucher, das hat wirklich nicht jede Stadt! Der Design District Helsinkis umfasst 25 Straßen und lässt sich prima zu Fuß erkunden. (www.designdistrict.fi) Um die Ecke vom Hotel Klaus K (siehe Rubrik „Hotel“) hat das Design Forum Finnland einen Shop, in dem man einen guten Überblick darüber bekommt, was in Finnland entworfen wurde und wird.
Das Forum organisiert weltweit Ausstellungen bekannter und unbekannter Designer, gibt Jahrbücher heraus und fördert junge Talente. Im Shop kann man die Objekte gleich kaufen. (www.designforum.fi)

Ein paar Schritte weiter und drei Stufen hoch zeigen Thia Schulman und Annika Walden von „The green dress“ coole Vintage- und Ökomode. Die beiden jungen Frauen haben sich auf „internationale ethische Label“ und luxuriöse Secondhand-Taschen verlegt. (www.thegreendress.fi)

Ihre Kollegin Mariia Sundman-Laakso ist Silberschmiedin und fertigt in ihrem kleinen, edlen Laden gleich um die Ecke zierliche Ketten und Ringe, dekorative Armreifen und Ohrringe.…

Helsinki ist in diesem Jahr das Ziel überhaupt, nicht nur weil sie zur Design-Hauptstadt 2012 gekürt wurde. Finnisches Design hat schon lange Weltgeltung, und so feiert die Hauptstadt diese Ehrung mit  Ausstellungen, Messen, Kongressen und Festivals. Das gesamte Programm finden Sie hier.

Präsentiert wird dabei natürlich auch die Vase „Savoy“ von Alvar Aalto (1898 bis 1976), dem berühmtesten Architekten Finnlands, dessen Konzert- und Veranstaltungshalle Finnlandia als „weiße Marmorschönheit“ Helsinkis bezeichnet wird. Mit Aalto begann die große Zeit der Formgestaltung in Nord-Europa. Ihm folgten Ikonen wie der Innenarchitekt und Designer Ilmari Tapiovaara (1914 bis 1999), der für seine genialen Holzstühle mehrfach ausgezeichnet wurde, und Eero Aarnio (geb. 1932), den seine Fiberglas- und Plastikstühle berühmt machten. Sein „Bubble chair“ von 1968 zierte unendlich viele internationale Magazine. 2001 wurden Ilkka Suppanen (geb. 1968) und Harri Koskinen (geb. 1970) zusammen als „Junge Designer des Jahres“ ausgezeichnet. Suppanen war da bereits anerkannt für seinen Sessel „airbag“ von 1998 und Koskinen durch seine „Blocklamp“ von 1996. …

Quietschbunt, fröhlich und wild gemustert sind die Möbel von „Bokja-Design“, dem Label, das die beiden Libanesinnen Hoda Baroudi und Maria Hibri seit über zehn Jahren in Beirut betreiben. Sie sammeln alte Stoffe in aller Welt und beziehen Vintage-Möbel mutig mit aus­drucksstarkem Patchwork. In ihrem Stoff-Archiv stapeln sich Baum­wollstoffe, Samte und Stickereien aus Usbekistan, Guatemala, Bhutan und Russland, die von zwei Näherinnen aus der Nachbar­schaft zusammengefügt und von Polsterer Mahmoud auf die Möbel gebracht werden.

Bokja hat so viel Erfolg – auch außerhalb des Libanons, dass die beiden Gründerinnen jetzt ihren eigenen Laden in der Beiruter Alt­stadt eröffnen konnten.
www.bokjadesign.com
Fotos: Bokja…

Sie ist Berlinerin und hat in Kassel Möbel-Design und Ausstellungs-Architektur studiert, jetzt ist sie die Hälfte des Design-Teams „Wird-etwas.de“.  Hanna Krüger arbeitet mit Holz, Glas und Porzellan und sieht ihre Arbeiten auf der Grenze zwischen Kunst und Design. Ihre bisher schönsten Objekte sind der schlichte Tisch „oak table“ und die mundgeblasene Hängeleuchte „Vaiss.eau“ (das Gefäß), deren Kabel sich in die Leuchte rollt, wenn sie höher gehängt wird.

www.wird-etwas.de/hanna-krueger Foto: Hanna Krüger…

Herz-Wärmer

Natürlich, den Trend gibt es schon eine ganze Weile, und immer wieder wird behauptet, das Filzen sei jetzt aber endgültig vorbei. Doch siehe da, dann entdeckt man wieder ein paar hübsche Stücke. Wie die von Dorothee Lehnen. Die Textildesignerin aus Hannover, die viel Wert darauf legt, dass sie umweltverträgliche Farben und Zulieferer aus Deutschland nutzt, bietet in ihrem Online-Shop hand­gemachte Taschen und Ansteckblumen, Kissen und Wärmflaschen. www.dorotheelehnen.de . Fotos: Dorothee Lehnen

 

Heisses Herz

Die Berliner Künstlerin Maria Volokhova, geboren in Kiew, hat in den USA und Japan studiert und fand neulich ihr Herz in der New York Times wieder. Offensichtlich war man auch in Amerika beeindruckt von ihrem ungewöhnlichen Umgang mit dem Material Porzellan. Das Ergebnis sind ganz normale Gebrauchsgegenstände wie Teekannen, aber eben in der Form von Herz oder Hirn www.volokhova.com Foto: Volokhova

 

Herzens-Sache

Auch die Frankfurterin Laura Strasser, die jetzt in Weimar lebt und arbeitet, hat sich dem „sinnlichen Material“ Porzellan verschrieben.…