UnknownPromotion-novum-2014-06-Cover-webLOWRESPromotion novum-cover-1924-01-Erstausgabe-WEBEs gibt das Heft jeden Monat wieder in 80 Ländern dieser Erde: Das Magazin „novum – WORLD OF GRAPHIC DESIGN“ steckt dann in Hausbriefkästen in London und Kopenhagen, in Tokio und Los Angeles und wird von optisch Interessierten, von Fachleuten und Designliebhabern, gerne zur Hand genommen. Und das nun schon seit neunzig Jahren. 1924 hatte Professor Karl Hermann Frenzel, der Gründervater des BDG (Bund Deutscher Gebrauchsgrafiker) die Publikation „Gebrauchsgraphik – Monatszeitschrift zur Förderung künstlerischer Reklame“ entwickelt. Frenzel berichtete über neue Strömungen, die Reklamekünstler überall umsetzten, stellte Grafiker und ihre Arbeiten opulent und hervorragend gedruckt vor, zeigte erfolgreiche Plakate und Kampagnen und sorgte für spektakuläre Titelgestaltungen.

Bereits 1925 erschien die „Gebrauchsgraphik“ zweisprachig in Deutsch und Englisch, denn das Magazin wurde in Amerika zunehmend beliebter, später dann nach dem Krieg für einige Zeit sogar zusätzlich in Spanisch und Französisch.
1944 stellte das Magazin sein Erscheinen ein, wurde aber bereits 1950 wieder neu gegründet, zuerst mit „Futura“ als Hausschrift, später dann mit „Helvetica Neue T1“ und nach dem

Nice to know 1 dutch living drycycle-1Formgestaltung: Die Holländer sind für gutes, durchdachtes, fröhliches Design bekannt. Kein Wunder also, dass der Internetversender „Dutch Living Shop“ schnell beliebt wurde. Jetzt haben die Macher zusätzlich einen Laden in Frankfurt Sachsenhausen in der Schweizerstraße eröffnet, den „Dutch Living/Winkel“. Dort kann man zum Beispiel das „Dry Cycle“ gleich mitnehmen.

Nice to know 2-BaumderSchoenheitGeheimnisse: Ihre Mutter schwor auf eine selbst angerührte Quarkmaske? Ihre Großtante wusste das ultimative Rezept gegen geschwollene Augen? Dann raus damit! Noch bis Ende Juli können Sie Ihre Beauty-Geheimnisse an andere weitergeben und einen Einkaufsgutschein gewinnen. Entweder gehen Sie in eine der Filialen von Crabtree & Evelyn und hängen Ihren Tipp an den Schönheitsbaum oder Sie machen das virtuell. Schöne Idee, oder?
Nice to know 3- e-bikes adler__medium
Gegenwind: Das Luxushotel „Budersand“ auf Sylt bietet seinen Gästen jetzt E-Bikes in drei Versionen für Ausflüge an. Die Insel hat 200 km Radwege, aber eben auch gern viel Wind. Prima, dass man dann trotzdem gemütlich Radeln kann.

KahlaAnsichtssache: In Kahla in

Ausstellung-HolonDie holländische Trendforscherin und Kuratorin Li Edelkoort hat für ihre Ausstellung im Museum Holon bei Tel Aviv mehr als 70 Objekte renommierter Designer aus aller Welt zusammengetragen – von Arik Levy über Patricia Urquiola bis Inga Sempé und Tord Boontje.

Sie will damit die globalen Versuche zeigen, traditionelle Handwerkskünste zu bewahren und mit neuen Technologien zu verbinden und zu verbessern. Li Edelkoort meint nämlich: “Es ist Zeit, auszubessern und zu sammeln, und damit auch unsere Gesellschaft zu reparieren.“

Ein zweiter Ausstellungsteil ist dem japanischen Modedesigner Issey Miyake gewidmet, der seit langem schon traditionelle Verfahren mit computergesteuerten verbindet, zum Beispiel auch mathematische Algorithmen in 3D Modelle überträgt. Der Holländerin und ihrem Co-Kurator Philip Fimmano ist eine wegweisende Ausstellung gelungen, die man sich nur zu gern anschauen möchte.
Museum Holon, Holon bei Tel Aviv, Mo + Mi 10 – 16 Uhr, Di, Do + Sa 10 – 18 Uhr, Fr 10 – 14 Uhr, Eintritt 35 NIS (ca. 7,50 Euro). Foto: Museum Holon

Ausstellung Braque_Grand nuFünfzig Jahre ist der französische Maler Georges Braque (1882 bis 1963) jetzt tot. Aus diesem Anlass zeigt der spanische Ableger der Guggenheim-Museen eine 250 Werke umfassende Ausstellung, in der Braques Bedeutung für den Kubismus und die Erfindung der Collagen dokumentiert wird.

Aber man zeigt auch die gesamte Entwicklung des Malers von seinen Anfängen als Fauvist bis zu seinen letzten Landschaftsbildern. Zu sehen sind darüber hinaus wichtige Dokumente, Skizzen und Materialien, mit denen seine Zusammenarbeit mit Pablo Picasso und seine Freundschaft zum Komponisten Erik Satie, dessen Musik ihn beeinflusst hat, verdeutlicht wird.

Guggenheim Bilbao, Di bis So 10 – 18 Uhr, Eintritt 13 Euro. Foto: Guggenheim
Die einen sagen: Die Hafencity ist grandios, hat spektakuläre Architektur, eine sensationelle Planung, wird ein schickes Quartier. Die anderen glauben: Das wird nie was, sie ist kalt, unmenschlich, baumlos und viel zu pompös. Einig ist man sich nur darin, dass die Elbphilharmonie viel zu teuer ist und viel zu spät fertig wird. Aber welcher Meinung man auch sein mag, hin muss man. Und wenn man in Hamburg lebt, sollte man alle zwei Monate mal schauen, was sich getan hat.
Am besten fährt man mit der U3 bis zum Baumwall und guckt sich erst einmal den eleganten Hochwasserschutz an, den das Hamburger Büro der in London lebenden Architektin Zaha Hadid dort verwirklicht hat. Geniale Idee, die „begehbare Bandskulptur“!
IFDie „Elphi“ hat man schon vorher aus der Bahn im Blick. Das Wahrzeichen Hamburgs – jawohl, das ist die Elbphilharmonie schon jetzt – wird letztendlich 110 m hoch sein und eine 82 m lange, konkav gebogene Rolltreppe als Zugang haben, drei Konzertsäle, 45 Eigentumswohnungen und ein Hotel mit 244 Zimmern wird sie beherbergen, und von einer Plaza in 37 Metern Höhe kann jedermann dann Hamburg aus einer nie da gewesenen Perspektive bewundern. Und irgendwann

ZITAT-beckham“David ist erschreckend stilsicher, von mir braucht er keine Hilfe. Und, ehrlich, außer ihm interessieren mich Männer nicht besonders. Ich schaue mir die wenigsten gerne an, weil sie einfach nicht wissen, wie man sich gut anzieht.

Das ehemalige Spice-Girl und die jetzige Modedesignerin Victoria Beckham (40) in einem Interview mit dem Zeit-Magazin vom 27.3.14, über ihren Mann, den Ex-Fußball-Star David Beckham. Foto: wikipedia

Diarhhoe-Peter-ButschkowHonorarpflichtiges Copyright: Peter Butschkow. Der Berliner Zeichner und Cartoonist lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat bereits mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft. www.butschkow.de.
 

Hotel FoxEine Fuchshöhle gibt es bestimmt auch. Schließlich bietet das Hotel Fox mitten in Kopenhagen ja die unterschiedlichsten Räume an: ein Almstüberl mit Heidi und den Ziegen und ein rundum gefliestes Zimmer mit goldenem Stierkopf, ein schwülstig-pompöses Fifty-Outfit und ein Zelt im gemalten Wald. Allen gemein ist den Zimmern ihre Größe: Sie sind winzig, viel Gepäck sollte man also besser nicht dabei haben. Aber das haben auch die wenigsten jungen Reisenden aus aller Welt, die von hier aus Kopenhagen zu Fuß anschauen. Das Frühstück ist eher übersichtlich, und die Räume könnten eine Überholung gebrauchen. Aber lustig ist es, das Hotel Fox! Hotel Fox, Kopenhagen. DZ ab ca 150 Euro. Foto: concierge.com

Manfred_Schneider_Schneiders_WerbeagenturEr starb am 25. April 2014 an einer Lungenentzündung. Manfred war ein überaus erfolgreicher Werber, ein sehr kreativer Kopf, ein charmanter Plauderer, ein kluger Gesprächspartner, ein feiner Zuhörer und ein großartiger Mensch. Er war maßgeblich an der Entwicklung von KuNo beteiligt und wir vermissen ihn sehr.

 
Ende voriger Woche ist Manfred Schneider, Mitinhaber und Kreativchef der Hamburger Agentur Schneiders, an den Folgen einer akuten Leukämie gestorben. Zu den Stationen des vielfach ausgezeichneten Werbers gehörten BBDO, Ogilvy, TBWA und seine eigene Agentur Head’s. Lothar Leonhard, Ex-Chef der deutschen Ogilvy-Gruppe, erinnert in einem sehr persönlichen Nachruf an den früheren Weggefährten.
 
Manfred, nun doch. Wir alle hatten am Anfang gehofft – nach deiner Entlassung als geheilt glücklich geglaubt – du hast es geschafft. Wir sprachen miteinander über ein zweites Leben, das dir geschenkt war. Deine Skepsis, ob du die Leukämie wirklich überwunden hattest, schrieben wir der kräfteverzehrenden Therapie und der mühevollen Rückkehr ins Leben zu. Aber die Krankheit kam wieder, rasend schnell, und du hattest keine Chance mehr. In unserem letzten Gespräch am Telefon schienst du nicht nur

Buecher-good-morningLeben im Apfel. Wenn man bei Amazon Deutschland nach New York-Büchern fahndet, bekommt man 125.478 Angebote (Stand: 20.5.14). Jeder Journalist, der mal länger als einen Urlaub in der Stadt der Städte war, muss das offensichtlich dringend zwischen zwei Buchdeckeln verbreiten.

Vor kurzem ist ein weiteres erschienen, und das lohnt die Lektüre wirklich: Good Morning New York von Ulrike von Bülow.
Die Stern-Redakteurin hat fünf Jahre im Big Apple gelebt und erzählt hier nicht von den touristischen Zielen der Stadt sondern von „ihren New Yorkern“, von Randy aus Missouri zum Beispiel, der davon träumt, die Solarenergie nach Liberia zu bringen, und von Naomi, der Deutsch-sprechenden Vietnamesin aus Wien, die der Autorin im „Café Katja“ Würstel und Kartoffel-Gurken-Salat serviert, oder von ihrem Nachbarn Jeff, der am 11. September 2001 mehrere Stunden nur mit einem Handtuch bekleidet auf seiner Dachterrasse stand und den Angriff auf die Zwillingstürme und ihr Einstürzen filmte.
Der bekennende St.Pauli-Fan von Bülow berichtet von seiner wachsenden Begeisterung für Baseball – ohne übrigens den (hoffnungslosen) Versuch zu machen, die Regeln zu erklären, von den mindestens ebenso komplizierten Regeln beim Dating,  und von der enormen Hilfsbereitschaft aller New Yorker nach dem Hurrikan Sandy ist auch die

Buecher-KuechengaertenGrüner Leben. Früher hielt man ja Schrebergärten für den Inbegriff des Spießertums. Wie hat man die Freunde bedauert, die am Wochenende mit ihren Eltern in diese Kleingartenidylle mussten. Einfach schrecklich!

Und heute? Werden diejenigen glühend beneidet, die eines der raren „Paradiese mit Lauben“ ergattern konnten, und erst recht diejenigen, die ein Eigenheim mit Küchengarten besitzen. Denn seit die Lebensmittelindustrie sich immer mehr in Skandale verheddert, steht das selbst gezogene Obst und Gemüse ganz hoch im Kurs. Schließlich schmeckt nichts besser als eine eigenhändig gepflanzte, sorgsam verhätschelte und vorsichtig geerntete Tomate!
Die Autorin Christa Hasselhorst hat zusammen mit der Fotografin Ursel Borstell fünfundzwanzig spannende Küchengärten in Deutschland, Österreich und der Schweiz besucht und sich von den begeisterten Besitzern ihre Schätze zeigen lassen. Mit dabei ist der mit 5000 qm größte deutsche Küchengarten auf Schloss Ippenburg, ein Schrebergarten in Berlin und ein 80 qm kleiner Bauerngarten in 800 m Höhe. Drei Sterne-Köche servieren ihren Gästen selbst Gezogenes, und ein Allgäuer erntet Saatgut, um seltene Pflanzen vor dem Aussterben zu bewahren. Jeder Garten wird mit prächtigen Fotos, einem liebevollen Text, den wichtigsten Gartendaten, mal einem Tipp und mal einem Rezept detailliert dargestellt. Sehr anregend!

Buecher-WEGNERStuhl-Leben. „Ach könnte man im Leben nur einen einzigen guten Stuhl entwerfen – aber das geht eben nicht“, klagte der dänische Tischler  und Designer Hans Jørgensen Wegner 1952, der es gleichwohl immer wieder versuchte, sodass er später der „König der Stühle“ genannt wurde mit etwa 1000 Stuhl-Entwürfen, von denen die Hälfte produziert wurde.
Zu seinem 100. Geburtstag zeigt das Designmuseum Kopenhagen noch bis zum 2. November eine Ausstellung seines Werkes: Tische, Schränke und natürlich viele, viele Stühle. Dazu ist ein umfangreicher, großformatiger Katalog über Hans J. Wegner, sein Leben und sein Werk erschienen. Darin wird natürlich auch über den „Runden Stuhl“ – JH 501 von 1950 berichtet, der in Amerika nur „the chair“ hieß und auf dem John F. Kennedy und Richard Nixon in der allerersten vom Fernsehen übertragenen Diskussion zum Wahlkampf 1960 saßen. Und erzählt wird auch vom „dreiteiligen Schalenstuhl“ von 1949, den Charles Eames sich wohl zum Vorbild  für seinen berühmten Lounge Chair (1956) nahm. Die wichtigsten Möbel Wegners werden mit Zeichnungen und Fotos und kurzen Texten zur Konstruktion vorgestellt. So auch sein „Fischschrank“ (1944), bei dem der Designer eigenhändig ein Unterwasserbild in Intarsienarbeit ausführte. Ein informatives Buch für Wegner-Fans,

Produkte WeißhaeuplWeishäupl: Ist das zu glauben? Vierzig Jahre gibt es sie schon, die farbenfrohen Sonnenschirme der Familie Weishäupl. Firmengründer Oskar F. Weishäupl hatte sich 1974 auf einem Markt in Verona dazu inspirieren lassen. Seither stehen die Schirme für hohe Materialqualität und exzellente Verarbeitung und garantieren gute Sommerlaune. Glückwunsch zum Jubiläum! 

Produkte vitra-aluminium-chair-eamesDietiker: Dreiundvierzig Jahre ist der Stuhl „Rey“ jetzt alt, den der Schweizer Designer Bruno Rey 1971 auf den Markt brachte und der seither eine ununterbrochene Erfolgsgeschichte ist. Nun gibt es endlich Nachwuchs: den Kinderstuhl „Rey-Mini“ in vielen fröhlichen Farben.
 
Produkte Dietiker rot_hochVitra: Ein Klassiker ist natürlich auch die „Aluminium Gruppe“, die Amerikas legendäres Designer-Ehepaar Ray und Charles Eames schon 1958 entworfen hat. Drei verschiedene Stühle, die genauso gut am Esstisch wie am Schreibtisch stehen können. Man sitzt ganz wunderbar darauf. Und jetzt gibt es den Bezugsstoff Hopsak in sechsundzwanzig neuen Farben. 

 
Produkte floetotto_couch_155Flötotto: “Couch“ von Stefan Dietz ist nicht einfach eine Couch. Das lässige Sofa hat einen wasserabweisenden, UV-resistenten Bezug, ist mit

save the date Art baselAm Vorabend der spektakulären Kunstmesse in Basel veranstaltet das Vitra Design Museum im benachbarten Weil am Rhein eine Diskussion zwischen dem Designer Konstantin Grcic und dem Kurator für zeitgenössische Kunst, Hans Ulrich Obrist, zum Verhältnis von Design und Kunst. Wird bestimmt spannend!
Foto: Veranstalter

Nice to know TrulliTypisch: Haben Sie Lust, mal in einem Zipfelmützenhaus in Apulien zu übernachten? Oder in einem Höhlenhaus auf Santorin? Es kann auch ein Cottage in England oder ein historisches Reetdachhaus in Norddeutschland sein. Landestypisch Urlaub machen ist im Trend, die entsprechenden Ferienhäuser vermittelt FeWo-direkt.  Foto: © Steve Barney

Nice to know WandernAussichtsreich: Der neue Panoramawanderweg rund um den Tegernsee ist 32 km lang und führt vorbei an historischen Bauernhöfen und zwei Museen, an atemberaubenden Aussichten und kulinarischen Höhepunkten wie der „Naturkäserei“, dem „Fischerei Bistro“ und dem Bauernhofladen „brotzeit”. Los geht’s am Benediktinerkloster Tegernsee. Foto: Tegernsee Tourismus
 
Schmackhaft: War doch klar, oder? Die Deutschen essen am liebsten Erdbeermarmelade, und die muss selbst gemacht sein. Das ergab jetzt eine Forsa-Umfrage im Auftrag von Dr. Oetker. Dabei kam auch heraus, dass  65 % der Einkocher es aus Freude am Selbermachen tun, die Liebe zur Erdbeere mit dem Alter allerdings abnimmt. Aha!
 
Hilfsbereit: Die Finnen nun wieder. Als Fazit des Jahres 2012, als Helsinki Design Hauptstadt des Jahres war und man dort festgestellt hat, wie wichtig Design im öffentlichen Service

Ausstellung-Gilbert-George-„Living Sculptures“ nennen sich der gebürtige Italiener Gilbert Prousch und der Brite George Passmore, die zusammen als Gilbert & George bekannt sind. Seit sie sich 1967 trafen, haben sie durch großformatige Fotoarbeiten, die oft an Glasmalereien und somit an Kirchenfenster erinnerten, auf sich aufmerksam gemacht. Ihre Themen sind meist Sexualität, Diskriminierung und Religion, und immer kommen sie selbst in ihren Bildern vor, eben als lebende Skulpturen.

In der Villa Paloma, nicht weit vom „Jardin Exotique“ mitten in Monaco, werden jetzt 46 Werke aus 40 Jahren Zusammenarbeit der beiden Künstler gezeigt. Alle Arbeiten gehören einer monegassischen Familie. Foto: Gilbert & George,OUR, 1988,4 photos teintes à la main dans des cadres en métal / 226×254 cm en tout/Collection Privée/ © Gilbert & George

Ausstellung-FußiDer Spieler mit der Nummer „10“ auf dem Rücken trägt ihn ganz lässig unterm Arm, das Exemplar daneben ist aus Beton. Nun sind das „runde Leder“ und die Weltmeisterschaft in Brasilien also auch Thema in der Kunst, und warum auch nicht. Schließlich ist Fußball ein soziales Phänomen und darum auch faszinierend für viele Künstler. Den einen beschäftigen die geschmeidigen Bewegungsabläufe der Spieler, den anderen die Heldenverehrung einzelner, die plumpen Aggressionen fanatischer Fans oder das unbekümmerte Spiel kickender Kinder.

Die Kunsthalle zeigt Gemälde, Graphiken, Holzschnitte, Plastiken und Videos von u.a. Katharina Dietlinger, Kai Feldschur, Thomas Baumgärtel und dem ehemaligen HSV-Torwart Rudi Kargus. Nach dem Schauen kann man dann im Obergeschoss selbst mit Pinsel, Stift oder Spachtel aktiv werden.
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Di bis So 10 – 18 Uhr, Eintritt 8 Euro. Katharina Dietlinger, ohne Titel (42), 2012, © VG Bild-Kunst, Bonn 2014 / Foto: Michael Dietlinger ohne Titel (42), 2012, © VG Bild-Kunst, Bonn 2014 / Foto: Michael Dietlinger

IFDas Paradies ist vom Bahnhof gerade mal fünfhundert Meter entfernt. Am besten fährt man mit Londons District Line in Richtung Richmond und steigt in Kew Gardens aus. Vor dem Bahnhof steht man dann plötzlich in einem Dorf – mit Marktplatz und Gemüsemann, mit Imbissbude und Buchhandlung und natürlich mit Starbucks. Dann nur noch die Straße runter und durchs Victoria Gate hinein in Kew Gardens.

Der prächtige Park hat seinen Ursprung in einem exotischen Garten, den Lord Capel von Tewkesbury (1638-1696) hier einst anlegen ließ. Die Witwe des Prinzen of Wales, Prinzessin Augusta von Sachsen-Gotha-Altenburg (1719-1772), vergrößerte ihn und machte daraus einen „Botanischen Garten“. Herzstück von Kew Gardens sind die gigantischen Gewächshäuser, die 1844 und 1860 gebaut wurden. Ihre Konstruktion aus Stahlgerippe und riesigen Glasflächen kam aus dem Schiffbau und war Mitte des 19. Jahrhunderts eine Sensation.
 
IFIm Palmenhaus gleich rechts vom Victoria Gate erlebt man den tropischen Regenwald. Hier gibt es Gummibäume und Ölpalmen, Kaffee- und Kakaopflanzen, Kokosnuss-Palmen und Bambus-Sträucher aus der ganzen Welt. Auch die älteste Topfpflanze Großbritanniens, eine Farn-Palme, die 1775 hierher kam, gedeiht prima in der heißen,

Liebe KuNo-Interessierte, es ist ja nicht unbekannt, dass die Situation vieler Medien besorgniserregend ist. Leider hat auch KuNo zu wenige Anzeigen oder bezahlte Promotions, Terminankündigungen oder Pressemitteilungen. Mittlerweile ist die Lage also auch für KuNo ziemlich bedrohlich.
 
Wahrscheinlich, so haben wir uns gedacht, sind Sie ja bereit – nach all den Jahren des kostenlosen Services -, einen kleinen Beitrag zu leisten, damit KuNo Ihnen weiterhin jeden Monat interessante, informative und lustige Meldungen zum Thema Lifestyle, besondere Bücher und kenntnisreiche Stadtspaziergänge gratis und franko liefern kann.
 
Crowd-Funding: Wenn jeder von Ihnen nur 2 Euro im Monat (oder gleich 14 Euro für den Rest des Jahres) auf unser Konto überweist, dann wäre KuNos Existenz wenigstens bis zum Jahresende gesichert. Und das wäre doch einfach großartig! Und vielen Dank natürlich an all diejenigen, die uns schon im letzten Monat unterstützt haben!
KuNo, Christiane Osterhof, Hamburger Sparkasse, IBAN: DE 25 20050550 1315470417, BIC HASPADEHHXXX. KuNo? Yes! Ihre Christiane Osterhof

biographie-200buchSie haben viel erlebt. Haben viel zu erzählen. Wir hören zu und schreiben es auf.

Wir, das sind zwei sehr erfahrene und erfolgreiche Magazin-Journalisten (ehem. STERN und LIVING AT HOME).
Ob Biographie, Familiengeschichte oder Firmenchronik – wir schreiben Ihr Buch. Spannend, interessant und faktenreich. Lassen Sie uns darüber reden.

Rufen Sie uns (Christiane Osterhof und Peter Meyer) gern an unter 040-46072765 oder schicken Sie uns eine E-Mail an christiane@oster-meyer.de Oder schauen Sie zuerst mal auf unsere Website “Biographien nach Maß”. Ganz, wie Sie möchten. Fotos: Horst Conrad, MSM

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