Bis 5. Oktober: Pilz-Führerschein in Bad Wildbad. Mit der Theorie geht es los, und dann heißt es „Korb frei“, erst erfährt man etwas über „Pilze und ihre Eigenheiten“, dann durchstreift man mit einem Pilzsachverständigen die Wälder. Anschließend wird gemeinsam gekocht – Pilzgerichte natürlich – und gegessen. Zum Schluss der vergnüglichen (wenngleich nicht über eine erste Information hinausgehenden) Veranstaltung heißt es: Führerschein bestanden!

 

25. + 26. Oktober: Veggie-World in Düsseldorf. Bereits zum siebten Mal veranstaltet der Vegetarierbund Deutschland (VEBU) die „Messe für nachhaltiges Genießen“, auf der diesmal mehr als 70 Aussteller ihre Produkte vorstellen. Kochshows, Lesungen, Seminare und Vorträge zum Thema werden auch angeboten. Tagesticket 8 Euro.

 

29. Oktober bis 2. November: Nordische Filmtage Lübeck. Schon seit 1956 öffnet die Stadt Lübeck jedes Jahr drei Kinosäle für die neuesten Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus Dänemark, Estland, Finnland, Island, Lettland, Litauen, Norwegen und Schweden. Ehrenpräsidentin des Festivals ist derzeitig die norwegische Filmschauspielerin Liv Ullmann. Insgesamt werden jährlich acht Preise vergeben. Das detaillierte Programm wird Anfang Oktober bekannt gegeben auf http://www.luebeck.de/filmtage/de

Produkte 4 treusinnTreusinn: Heute legen sogar Haustiere wert auf Qualität! So darf der Fressnapf gern in einem designten Ständer aus Eichenholz aus heimischen Wäldern hängen, und natürlich speist der Vierbeiner, der auf sich hält, aus einem handgedrehten Keramiktopf. Hat die Münchener Firma alles im Angebot. 

Flötotto:Produkte 2  ARMCHAIR_Vierbeinholzgestell_weißer Font_AquablauProdukte 1 ARMCHAIR_Drehstuhl schwarz_grauer Font_Korallrot „Pro“, der schicke Stuhl von Konstantin Grcic, hat jetzt Armlehnen bekommen.
Die Kunststoffschale mit den integrierten Lehnen gibt es in Rot, Grün, Blau, Schwarz, Grau und Weiß auch mit Polsterung auf Holz- oder Metallbeinen, mit Gleitkufen, als Freischwinger oder als Drehstuhl. Scheint sich zum richtig großen (Ent)Wurf zu entwickeln. 

 

Produkte 5 Nymphenburg EdelweissNymphenburg: „Tracht ist Trend“ behauptet die Porzellan Manufaktur und bietet die Schmuckkollektion „Waldeslust“ mit einem Hirschgeweih und einem Edelweiß aus Biskuit-Porzellan an handgenähten Lederbändern an. Passt garantiert nicht nur

Wesselmann? TomEin Ford vor einer beeindruckenden Bergkulisse auf einer Landstraße: Das Gemälde „Landscape No. 4“ von Tom Wesselmann war eines der ersten Pop-Art Gemälde, das Peter Ludwig Mitte der 60er Jahre erwarb. Vorher hatten er und seine Frau Irene eigentlich nur alte Kunst gesammelt, und seine erste Begegnung mit der neuen Kunst-Richtung hatte ihn eher irritiert als begeistert: Im Moma in New York sah er eine Skulptur von George Segal, der gerade begann, menschliche Figuren aus Gips mit Alltagsgegenständen zu kombinieren. Damals war Pop extrem umstritten, für die einen ein trivialer Affront, für die anderen Befreiung.

Schnell begeisterten sich Peter und Irene Ludwig für die oft witzig-ironischen bis giftigen Zeit-Kommentare von Künstlern wie Andy Warhol, James Rosenquist, Robert Rauschenberg, Jasper Jones und Roy Lichtenstein. Nach der „Documenta 4“ 1968 kauften die Ludwigs auch Werke von Claes Oldenburg, George Segal und Richard Lindner. Als sie ihre Sammlung erstmals der Öffentlichkeit zeigten, kamen 200 000 Besucher.
Dieses Mal werden mehr als 150 zentrale Werke der Pop-Art gezeigt werden, davon stammen einige aus den Dependancen des Museums Ludwig in Budapest, St. Petersburg und Peking.

IFRote Rosen sind nicht einfach nur Rosen. Jedenfalls in Lüneburg nicht. Denn „Rote Rosen“ ist eine tägliche Telenovela der ARD, die seit 2006 in Lüneburg gedreht wird und inzwischen mehrere hunderttausend Besucher jedes Jahr in die Stadt bringt. Reisebusse aus ganz Deutschland und sogar aus Italien steuern regelmäßig den Ort an der Ilmenau an. Das hat die Stadt natürlich für sich zu nutzen gewusst, es gibt einen Stadtplan mit allen Außendrehorten der Serie, Führungen zum Thema, und natürlichen werden auch jede Menge Fanartikel – von der Tasse bis zum Stift – im Tourismusbüro angeboten. Das finden Sie im Alten Rathaus auf dem Platz „Am Markt“, und spätestens hier merken Sie, dass die alte Hansestadt südlich von Hamburg weitaus mehr Geschichte zu bieten hat als nur die von den Roten Rosen.

Der älteste Saal des Rathauses stammt von 1328, die prächtige Schaufassade entstand im 18. Jahrhundert. Sehen Sie sich auch auf jeden Fall den Innenhof an, an dem die „Kämmerei“ von 1476 und die „Große Ratsstube“ von 1564 liegen. Das Lüneburger ist eines der größten historischen Rathäuser in Deutschland,

Produkte 1 Hypetex-Halo-Chair-carbon-fiber-537x383Hypetex: Gerade wird er vorgestellt bei der „designjunction“ in London (siehe oben), der Sessel „Halo“ aus einer brandneuen, farbigen Carbon-Faser. Designer Michael Sodeau hat aus ihr ein federleichtes, sehr stabiles, dreibeiniges Sitzmöbel geformt. Beeindruckend!

Produkte 2 Pi§a_Low_Chair_1Magis: Ebenfalls gerade auf den Markt gekommen ist der niedrige Sessel „Piña“ vom spanischen Designer Jaime Hayón, dessen Sitzschale an eine Ananas erinnern soll. Anyway, uns gefällt er.
Produkte 3 MYK-pompon-chair2.2-AMYK: Und auch Myra Klose hat einen neuen Sessel. Allerdings ist die Form alt, nur die Polsterung aus 260 handgemachten Pompons aus Merinowolle ist ganz frisch entstanden. „Asian Flowers“ heißt er und ist in begrenzter Zahl zu haben. Der Sessel ist kein Leichtgewicht, 22 Kilo bringt er auf die Waage. Aber lustig ist er!
Produkte 4 schneiderschram_SATSUMA_photo-on-location_2Schneiderschram: Weil der Ausgangspunkt der Idee eine Apfelsinenkiste war, heißt der fertige Stuhl der Designer Julia Läufer und Marcus Keichel

ZITAT ai-weiwei-portrait-2_webopti„Es gibt keinen anmutigeren Sport als Steine zu werfen gegen eine Diktatur auf der Welt.“

Ai Weiwei, chinesischer Konzeptkünstler, Bildhauer und Kurator, zitiert im Magazin der Süddeutschen Zeitung April 2014 Foto: artasiapacific.com

Copyright-Peter-Butschkow-CartoonHonorarpflichtiges Copyright: Peter Butschkow

Der Berliner Zeichner und Cartoonist lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat bereits mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft. www.butschkow.de.

Hotel ArcadiaDie Schwebebahn kennt eigentlich jeder. Sie ist Wahrzeichen der Stadt, fährt seit 1901 und steht seit 1997 unter Denkmalschutz. Dann fällt einem sicher noch der Name Pina Bausch ein, jener genialen Choreografin, die von 1973 bis zu ihrem Tod 2009 in Wuppertal arbeitete. Und das Von-der-Heydt-Museum ist auch nicht gerade unbekannt, wo zur Zeit Camille Pissaro, dem „Vater des Impressionismus“, eine Ausstellung gewidmet ist. Jedenfalls gibt es gute Gründe, Wuppertal, laut wikipedia Deutschlands „grünste Großstadt“, zu besuchen, und das zentral gelegene Hotel „Arcadia“ macht einem die Entscheidung noch leichter. Zur Wupper sind es von dort nur wenige Schritte, auch Theater, Oper und Museum sind zu Fuß erreichbar. Aus den meisten der 130 geräumigen, sehr ruhigen Zimmer hat man einen schönen Blick auf die Innenstadt und die historische Stadthalle. Das Frühstück ist ansprechend, die Bar auch spätabends einladend.
DZ ab ca 95 Euro. Foto: Hotel Arcadia.

Promo TrendXPRESS_logo200KuNo: TrendXPRESS? Was ist das denn?
Die Gründerin des TrendXPRESS, Ildiko Schiller: TrendXPRESS ist ein Lifestyle-Presseportal, das Journalisten die Arbeit enorm  erleichtert. Einmal anmelden – natürlich kostenlos – und gleich lossurfen durch Fotos der neuesten Produkte aus den Bereichen Wohnen, Food, Geschenke und Design. Zurzeit sind dort schon 140 führende Marken vertreten.

KuNo: Und wie arbeitet man dann damit weiter?
I.S.: Mit nur ganz wenigen Mausklicks kommt man zum gewünschten Bild in Druckqualität, das man dort ganz einfach herunterladen kann. Vollständige Infos mit Maßen, Farben, Material und VK-Preis gibt es selbstverständlich dazu.

KuNo: Was mache ich, wenn ich etwas Bestimmtes suche, Ausstechformen für Weihnachtskekse zum Beispiel?
SONY DSCI.S.: Dann klicken Sie in die verschiedenen Rubriken/Themen, etwa beim Thema Weihnachten oder Backen oder gleich auf unseren Mini-Banner diesmal ein Weihnachtsengel. (Hinter diesem Mini-Banner bringen wir immer wechselnde TOP-Themen. Achten Sie bitte darauf. Das Bild ändert sich auch immer). Sie können auch noch die Volltextrecherche (Lupe) oder die Tags für die Recherche nutzen.

Kochen nach Farben 12 Farben 12 Menues von Caro MantkeSchmeckt uni? Erst einmal klingt das doch spannend: Kochen nach Farben, zwölf Menüs in zwölf Farben. Also serviert man zur Spinat-Lasagne Minz-Limonade und hinterher Brownies aus grünem Tee und weißer Schokolade. Und vor dem Lachsfilet mit Meerrettichkruste gibt es Melonensuppe, dazu trinkt man Rosé. Oder man genießt nach dem Karottensalat Rote-Linsen-Bratlinge mit Kürbisspalten und hinterher einen Mandarinenlikör. Wer gerne kocht, findet in dem Buch von Tatjana Reimann, Caro Mantke und Tim Schober bestimmt viele anregende Rezepte, den Rehbraten mit Lebkuchensoße, Pumpernickel-Knödeln und marinierter Birne mit Dattel-Chutney zum Beispiel. Die Süßkartoffelsuppe oder die Zitronentarte. Alles ist hübsch ansehnlich fotografiert, die Rezepte sind ausführlich erläutert und die Einkaufslisten vollständig. Warum das Ganze? Tja, eine Antwort ist sicher: Das Auge isst mit. Uns jedenfalls schmeckt zur Spinat-Lasagne der Rosé immer noch am besten. Tatjana Reimann, Caro Mantke, Tim Schober: Kochen nach Farben, 12 Farben – 12 Menüs, 29,95 Euro, Prestel Verlag. Foto: Prestel Verlag.

Bücher 1 Die_geheimnisvolle_Sprache_der_FarbenAlles so hübsch bunt hier. Man kann rot vor Zorn werden und rot sehen, oder man ist grün vor Neid und ärgert sich schwarz. Aber wer weiß schon genau, warum Gefühle so farbig sind. Joann und Arielle Eckstut wissen es. Die beiden amerikanischen Schwestern, die eine Farbberaterin, die andere Autorin, setzen sich in ihrem Buch „Die geheimnisvolle Sprache der Farben“ ausführlich mit allen Aspekten auseinander, mit den physikalischen genauso wie mit den optischen und emotionalen, mit den botanischen, den linguistischen und kunstgeschichtlichen. Trotzdem bezeichnen sie sich nicht als Experten, sie sehen sich lieber als Farb-Touristen, die uns mit auf die wunderbare Reise durch die Welt der Farben nehmen.
Nach Holland zum Beispiel, wo Orange dominiert, das auf Wilhelm von Oranien zurückgeht, der die Niederlande zum Staat machte und Religionsfreiheit garantierte. Nach Tibet, wo man ein Vierfarbsystem findet, in dem Gelb für Reichtum, Gesundheit, Wissen und Weisheit steht. In Nordafrika wiederum färben die Tuareg seit Urzeiten ihr Tuch mit Indigoblau, je dunkler und tiefer das Blau, desto reicher sein Träger. Und in den USA gibt es seit Präsident George Washington den Orden „Purple

Kanada: Am 20. September wird in Winnipeg nach sechsjähriger Bauzeit das weltweit einmalige „Museum für Menschenrechte“ eröffnet. Das Gebäude vom Architekten Antoine Predock aus Albuquerque in New Mexico soll dabei von den „Wurzeln“ im Untergeschoss bis in die Turmspitze Hoffnung symbolisieren. Gezeigt werden unter anderem Dokumente aus dem Kampf für die Menschenrechte in Kanada, aber auch Objekte des Holocaust. Damit gibt es 66 Jahre nach der Deklaration der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen endlich einen Ort der Würdigung.

very nice to know 1 shirt_schwarz_2-ents1tasche-inkluwas 1beutel-inkluwas1hoodie-inkluwasHamburg: „Inklusion“ ist das Modewort der Saison. „InkluWas“ haben deshalb die Kauffrau Anastasia Umrik und die Modedesignerin Kathrin Neumann ihr Unternehmen genannt, mit dem sie auf die Integration von Behinderten in unserer Gesellschaft aufmerksam machen wollen. Verkauft werden zum Beispiel T-Shirts mit aufgedrucktem Schlips, der aus vielen kleinen Figuren zusammengesetzt ist – dicken und dünnen Menschen, großen und kleinen, auf einen Stock gestützt, am Rollator gehend oder im Rollstuhl fahrend. Außerdem gibt es

Promo novum-cover-2014-09-dunkel-webWas ist drin in der neuen „novum“?

Ihre Aufgabe sehen viele Infografik-Experten darin, das Unsichtbare und Verborgene sichtbar zu machen. Was wäre also passender, als in einer Ausgabe mit Schwerpunkt Infografik mit verschiedenen Informationsebenen zu spielen? Für die September-Ausgabe des Fachmagazins novum World of Graphic Design kam ein Doppelumschlag mit Transparentpapier zum Einsatz, der einen neuen Blick auf unseren Planeten erlaubt.
Im Schwerpunktteil novum + dreht sich schließlich alles um Infografiken – unterschiedliche Stile und Herangehensweisen werden dabei ebenso präsentiert, wie Hintergrundinformationen und natürlich viele, viele Beispiele. Und im Showroom können sich die Leser unter anderem auf sehenswertes Design aus Mallorca, Österreich und Uruguay freuen.

Und einen kleinen Ausblick auf die Oktober-Ausgabe gibt es auch schon: Hier liegt das Schwerpunktthema auf aller Arten von »Drinks« – innovative Bierlabels, kreative Kaffeeverpackungen und sogar die Umsetzung eines wirklich einzigartigen Mineralwassers gilt es hier zu entdecken. Darüber hinaus sind charmante Illustrationen von Carmine Bellucci zu bestaunen, beeindruckende grafische Lösungen der in den USA lebenden Franziska Stetter oder aber treffsichere Erscheinungsbilder des griechischen Studios pecora nera. Am 13. September

IF IFDie Künstlerin Karolin Leyendecker wirft nicht gern weg. Viel lieber verwandelt sie alte Möbel und skurrile Gegenstände in kleine Schönheiten. „Je hässlicher ein Stück ist, desto mehr Spaß macht es, ihm ein neues Outfit zu geben.“ Und so beklebt die Wahl-Hamburgerin Schalen, Kästen, Regale, Tische und Stühle mit feinsten Papieren, mit Zeitungen, Stadtplänen und Comic-Heften und sogar mit Briefmarken, Klarlack drüber, fertig. Upcycling nennen das Eingeweihte.
Karolin Leyendecker vertreibt ihre Produkte online, nimmt Aufträge an, veranstaltet Workshops für Kinder und Erwachsene und ist auf Messen zu finden. Mehr dazu: www.moebelverrueckt.de

Ausstellung Beckmann12Seinen Stillleben wurde noch nie zuvor eine eigene Ausstellung gewidmet. Max Beckmann (1884 bis 1950), der in Leipzig geborene Maler, Graphiker, Bildhauer und Hochschullehrer ist eher bekannt für seine Porträts – darunter viele Selbstporträts -, seine Landschaften und Stadtansichten und seine zehn Triptychen, die zu den bildmächtigsten Werken der Klassischen Moderne gehören.
Beckmann reiste seit früher Jugend viel und lernte die Werke von Paul Cézanne, Rembrandt und Vermeer kennen. Er entschied sich für gegenständliche Malerei, wandte sich deutlich gegen die radikale Abstraktion eines Pablo Picasso oder Wassily Kandinsky.

Stillleben gehörten Zeit seines Lebens zu seinen bevorzugten Arbeiten, ob in Frankfurt, wo er von 1915 bis 1937 lebte, ob in Amsterdam oder ab 1947 in Washington und New York. Verblühende Blumen, erloschene Kerzen, Früchte, Muscheln und Meerestiere kombinierte er dabei gern mit Landschaften, weiblichen Akten oder sich selbst.
Zwei wichtige Stillleben gehören der Hamburger Kunsthalle, von ihnen aus ist die Ausstellung mit 70 Gemälden und einigen Aquarellen konzipiert. Dabei sind Leihgaben aus u.a. Baltimore und Boston, aus Leipzig und München zu sehen.

IFEigentlich muss man mit der Kutsche anreisen! Schließlich hat Schwerin ein Märchenschloss, und das steht auch noch auf einer kleinen Insel mitten im See. „Neuschwanstein des Nordens“ wird es genannt, und tatsächlich ist es mit seinen Erkern und Türmen, goldenen Kuppeln und Zinnen und dem riesigen Schlossgarten ein romantisches Relikt aus vergangenen Zeiten, ein Zeugnis des Historismus und der Neorenaissance. Es entstand zwischen 1845 und 1857, allerdings auf den Grundfesten der Burg Weligrad, die bereits 965 gebaut wurde, und der späteren Festung Heinrichs des Löwen (1129-1195), der Schwerin das Stadtrecht verlieh. Heute residieren der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern und ein Museum im Schloss, das seit Juni 2014 einer von neun neuen Kandidaten Deutschlands für die Weltkulturerbe-Liste ist. Das würde sicherlich auch den als „Petermännchen“ bekannten Schlossgeist sehr freuen, den gutmütigen Kobold mit Laterne, Schwert und Schlüsselbund, dem in der Hoffassade des Schlosses eine Skulptur gewidmet ist.

IFGleich gegenüber auf dem Platz vor dem Theater im „Alten Garten“ finden im Sommer immer die grandiosen Schlossfestspiele statt. Am 3. Juli 2015 geht es wieder los, dann

Zitat omag_wikfs_oprah_220x312Every day brings a chance for you to draw in a breath, kick off your shoes, and dance.

(“Jeder Tag bringt dir die Chance, Atem zu holen, deine Schuhe weg zu schleudern und zu tanzen.”)
Oprah Winfrey, milliardenschwere US-Talkshow-Moderatorin, Schauspielerin, Fernseh-Produzentin und Unternehmerin, auf der Website ihres Magazin „O-Magazine“ in der Kolumne „What I know for sure”.  Foto: O mag

cartoon

Honorarpflichtiges Copyright: Peter Butschkow. Der Berliner Zeichner und Cartoonist lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat bereits mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft. www.butschkow.de.

Hotel ham_aussen-25 Dorint-Hotel-Hamburg-Eppendorf-photos-RoomNatürlich gibt es Gäste, die wegen des Universitätsklinikums hier wohnen, denn das liegt gleich nebenan. Aber auch jeder andere Hamburg-Besucher wird sich wohlfühlen. Schräg gegenüber gibt es einen netten, kleinen Park, das Szeneviertel Eppendorf ist zu Fuß zehn Minuten entfernt, und von dort ist man mit der U-Bahn in 15 Minuten am Rathaus.

Die eleganten Zimmer haben WLAN, Flatscreen-TV und Kaffeebereiter und sogar noch einen Festanschluss. Nach dem Stadtbummel sorgen Sauna und Dampfbad für angenehme Entspannung. DZ ab ca 107 Euro. Foto: Hotel Dorint.

Bücher Wald und WieseGeheimnisvolle Natur. Haben Sie schon mal einen „Samtfußrübling“ gesehen? Oder eine „Wegwarte“? Falls Sie dem „Braunen Bären“ schon mal begegnet sind, haben Sie sich sicherlich nicht gefürchtet. Der „Weberknecht“ aber war Ihnen wahrscheinlich nicht sehr sympathisch.

In dem Natur-Mitmachbuch „Wald und Wiese“, gedacht für Kinder zwischen sieben und zwölf, können auch Erwachsene ihr Wissen auffrischen oder viel Neues entdecken. Die Autorin Bärbel Oftring ist Biologin, und sie schickt ihre Leser in den Wald und auf die Wiesen – zum Beobachten, zum Zuhören und zum Sammeln. Im Buch dann gibt es Fotos und Zeichnungen, Tabellen und Kästen, die angekreuzt, ausgefüllt, beklebt oder angemalt werden sollen. Ein spielerisches Buch, mit dem Kinder & Co. sich wochenlang beschäftigen und eben jede Menge über Tiere und Pflanzen lernen können. Zum Beispiel, dass Samtfußrüblinge Pilze sind, Wegwarten Wiesenblumen, Braune Bären Nachtfalter und Weberknechte Spinnen.