Schlossgut Groß Schwansee

Eine schnurgerade 200 Meter lange Allee führt vom Schloss direkt zur Ostsee, und im Park gibt es einen alten Schloss- und einen neuen Naturschwimmteich. Im wunderschön restaurierten Herrenhaus von 1745 kann man in zehn großen Zimmern, im neugebauten Parkgebäude in 53 luxuriösen Räumen übernachten, zusätzlich stehen 13 Ferienwohnungen zur Verfügung.

Im ehemaligen Pferdestall bietet die Brasserie ein leckeres Büfett-Frühstück, der Wellnessbereich Massagen und Kosmetik-Anwendungen an, und in der Veranstaltungshalle finden u.a. Konzerte der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern statt. Wer sich hier nicht wohl fühlt, dem ist nicht zu helfen.

DZ ab ca. 118 Euro Foto: CO

Hoch die Tassen!

Auch wenn Fakten nicht gerade überall gefragt sind, hier bekommt man jede Menge. So werden in China jedes Jahr 550 Milliarden Tassen

Tee getrunken, für die eine Wassermenge verbraucht wird, die in 236 588 olympische Schwimmbecken passt. Die Sorte Orange Pekoe heißt nicht so, weil der Tee orange

ist, sondern wahrscheinlich hat sie ihren Namen vom niederländischen Königshaus Oranien-Nassau, das maßgeblich an der Einführung von Tee nach Europa beteiligt war. In Marokkos Suks trinkt man den angebotenen Tee aus, bevor man anfängt zu feilschen.

Alles über ihr Lieblingsgetränk Tee haben die beiden britischen Autoren zusammengetragen und daraus ein großartiges Nachschlagewerk gemacht. So erfährt man, wo welche Sorte wie angebaut und verarbeitet wird, wie man das Heißgetränk in aller Welt zubereitet und woraus man es trinkt. Die riesige Faktensammlung wird ergä

nzt von schönen Fotos, feinen Zeichnungen, interessanten Tabellen und einer großen Zahl von ungewöhnlichen Rezepten. Oder haben Sie schon mal Chai-Maronen-Muffins oder Earl-Grey-Martini probiert?
Louise Cheadle, Nick Kilby: Tee. Sorten, Anbau, Geschichte, Zubereitung, Rezepte und vieles mehr. 210 S. Prestel Verlag. 29,95 Euro

Foto: Prestel

Eier-Einerlei?

Ein Ei ist ein Ei ist ein Ei? Kommt

Karls Erlebnis-Dorf: In Rövershagen bei Rostock kann man jetzt noch mehr erleben, denn in Karls Erlebnis-Dorf, seit Jahren eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region, hat gerade ein „Upcycling“-Hotel eröffnet. Im „Alles Paletti“ wurden Betten aus Paletten, Treppen aus Stühlen und Leuchten aus Hüten gebaut. Das Doppelzimmer kostet ab 67 Euro pro Nacht, und natürlich hat man auch Zutritt zur Seifen- und zur Marmeladenküche, zur Bonbon- und Eis-Manufaktur, zur Kaffeerösterei und zur Wurst-Manufaktur, zur Rübenrutsche und zum fliegenden Kuhstall. Und dass man hier alles aus und mit Erdbeeren kaufen kann, die schließlich Karls Markenzeichen sind, versteht sich ja wohl von selbst.

Land & Meer: Gerade ist die 25. Ausgabe des Magazins Land & Meer herausgekommen, in dem die Hamburger Verlegerin Undine Schaper über Inseln an Nord- und Ostsee, über Fahrradtouren in Mecklenburg-Vorpommern, über kulinarische Highlights in Norddeutschland und den Sandregenpfeifer berichtet, den Seevogel des Jahres 2018. Das einmal jährlich erscheinende Magazin kostet 8,90 Euro und ist eigentlich unverzichtbar, wenn man an der Küste Urlaub machen oder einfach den Norden etwas besser kennenlernen möchte.

Panik City : Hamburgs Reeperbahn hat eine neue Attraktion, Udo Lindenbergs

5. Mai bis 16. September: Im belgischen Brügge findet in der historischen Altstadt wieder die Kunst-Triennale statt. In diesem Jahr unter dem Titel „Liquid City“, wofür die Wasseroberflächen der Stadt in Szene gesetzt werden, zum Beispiel mit einem Blauwal aus Plastikmüll.

Foto: Skyscraper, Der Brügger Wal, StudioKCA

10. bis 13. Mai: Auf Gut Sierhagen in Schleswig Holstein nicht weit von Neustadt an der Ostsee bieten auf der Messe Ambienta fast zweihundert meist kleine Manufakturen ihre Arbeiten zum Verkauf an. Da gibt es Schreibgeräte und Pinsel, Spielzeug und Keramik, Kerzen und Schmuck, Rosen und Seifen, Tischdecken und Gartenfackeln, und auch kulinarisch wird einiges geboten: Honig und Wildpilze, Pralinen und Balsamico, Senf und Lakritz.

Waren Sie im April in Mailand? Auf der Möbelmesse? Nein? Dann zeigen wir Ihnen hier ein paar Neuheiten:

1. B&B : „Ray“ von Antonio Citterio kann jetzt auch auf die Terrasse oder in den Garten wandern, denn seit diesem Jahr gibt es eine Version mit einem Kunststoffgeflecht.

2. Moooi : Von Marcel Wanders ist man ja so einiges gewöhnt, diesmal hat er das gute alte kapitionierte Ledersofa auf die Seite gelegt und zum Sessel gemacht. Gemütlich schaut das nicht gerade aus.

3. Texturae : Das junge italienische Tapeten-Label macht Wände spektakulär! Die Designerin Mae Engeleer hat für die Warp Collection mit „Vault“ ein grandioses Bild entwickelt, vor dem allerdings nur ganz geradlinige, unifarbene Möbel bestehen können.

4. Brühl : Kati Meyer-Brühl hat ihren „Floret“- Sofas und Sessel abnehmbare Bezüge angepasst. Ziemlich alltagstauglich!

Natürlich wurden auch jede Menge bequeme, gemütliche, ansehnliche Betten vorgestellt. Zum Beispiel:

5. Bonaldo : Ganz weich und ohne Ecken und Kanten hat Designer Mauro Lipparini sein Bett „Youniverse“ gestaltet. Eine richtige Kuschelinsel!

6. Schlaraffia : Das

Unser Kolumnist, der Ungar Péter Pál Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website www.ungarnaktuell.de, außerdem die beiden Literaturseiten www.phantastisch-realistische-literatur.de und www.ein-oscar-fuer-hitler.com

Enttäuschendes Wahlergebnis

Achter April 2018, vor dem Wahlbüro des fünften Wohnbezirks in Budapest. Ein altes Ehepaar, elegant in Schwarz gekleidet, verlässt das Büro. Meine ungarische Kollegin Marika eilt ihm entgegen. Ich hinter ihr her. Sie fragt mit ihrem engelhaften Lächeln, wem die beiden ihre Stimmen gegeben haben. Der Mann antwortet mit ernstem Gesicht: „Der Sicherheit unseres Landes.“ Gleichzeitig überreicht ihm seine Frau ein weißes, frisch gewaschenes und gebügeltes Taschentuch. Der Mann wischt sich vom rechten Auge umständlich eine Träne ab.

Gut. Mit der erreichten Zwei-Drittel-Mehrheit im Budapester Parlament kann die alte und neue Regierung recht bequem regieren. Trotzdem. Ich war enttäuscht.

Die größte Partei Ungarns, heißt Fidesz, zu Deutsch „Bund Junger Demokraten“. Parteichef und Gründungsmitglied Viktor Orbán ist denn auch erst 54 Jahre alt. Vor der politischen Wende 1989 war er Vorsitzender des „Kommunistischen Jugendbundes Ungarns“. Vom Herbst 1989 an durfte er mit einem Stipendium des

Reisefreudige Kunstfreunde können diesen Sommer viel unterwegs sein – von New York nach Paris, von London nach Rom und Edinburgh.

In New York zeigt das Metropolitan Museum (noch bis 29. Juli) „Public Parks, Private Gardens – Paris to Provence“ mit Werken u.a. von Camille Corot und Henri Matisse, die auch gern selbst gärtnerten.

In Paris präsentiert das Picasso Museum (noch bis 29. Juli) die Ausstellung „Guernica“ , in der die Entstehungs- und die Rezeptionsgeschichte des 1937 entstandenen Anti-Kriegs-Bildes von Pablo Picasso dargestellt wird.

„Picasso 1932 – Love, Fame, Tragedy“ heißt eine Show in der Londoner Tate Modern (noch bis 9. September), mit mehr als hundert Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Familienfotos des Ausnahmekünstlers.

Auch in London ist (noch bis 29. Juli) in der National Gallery „Monet & Architecture“ sehen. Der Fokus liegt in den 75 gezeigten Bildern auf den Gebäuden, die Claude Monet gemalt hat.

Am 16. Juni eröffnet (bis 4. November) im Londoner Victoria and Albert Museum die Schau „Frida Kahlo: Making Her Self Up“ , in der persönliche Alltagsdinge der Künstlerin – Kleidung, Schmuck, Nagellack, ihre Beinschiene – gezeigt werden, die dem Betrachter die Person der Mexikanerin näher bringen sollen.

In Rom kann man sich (noch bis 26. August) im

Deutschlands schöne Ecken entdecken ist immer eine gute Idee. Wie wäre es also mal mit Parks? Die übrigens sogar für Menschen ohne grünen Daumen durchaus eine Reise wert sind. Denn viele Anlagen sind ja auch geschichtlich ziemlich interessant, und Muskau und Wörlitz gehören bereits zum Unesco-Welterbe.

Also auf nach Muskau an Sachsens Grenze zu Polen.

Der Landschaftspark in der Oberlausitz ist 830 ha groß, wurde zwischen 1815 und 1845 von Hermann Fürst von Pückler-Muskau und seiner Frau Lucie von Hardenberg angelegt und hat eindeutig englische Vorbilder. 1845 musste der Fürst seinen Park aus Geldnot verkaufen, begann aber sofort mit der nächsten Anlage: Branitz – später mehr davon.

Zuerst schauen wir uns Muskau vom Fahrrad aus an, denn der Park ist ja riesig. Gleich hinter dem Schlossteich, an dem das alte und das neue Schloss liegen, geht es über die erste der insgesamt elf Brücken über die Neiße und einen Seitenarm – die Hermannsneiße – durch üppige Wiesen bis zum Eichsee, der 1832 ausgehoben und geflutet wurde, und von dort über die englische Brücke nach Polen (Ausweis nicht vergessen!). Dort radelt man durch dichte Wälder mit herrlichen alten

 

„Als ich für die Reutlinger Lokalzeitung schrieb, wurde ich überall hingeschickt, vom Hasenzüchter- bis zum Schützenverein. Am Anfang fand ich alles seltsam, bis ich begriff: Diese Dinge sind den Leuten wichtig. Welches Recht habe ich, mich darüber zu erheben und so zu tun, als ob meine Hobbys die besseren wären?“

Der Grüne Cem Özdemir im Zeit-Magazin vom 8.2.2018. Foto: oezdemir.de

 

 

 

 

 

 

 

Peter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Landhaus Wörlitzer Hof, Wörlitz

Zum berühmten Park sind es nur ein paar Schritte, und die meisten Gäste sind ja seinetwegen hier. Der Wörlitzer Park mit Schloss, Marstall und Synagoge, mit Kirche, Venustempel und Pantheon, mit Inseln, Grotten und vielen Brücken wurde von 1769 bis 1773 angelegt und 1813 erweitert. Seit 2000 gehört die 112,5 Hektar große Gartenanlage zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Der Wörlitzer Hof hat helle, freundliche Zimmer, die etwas in die Jahre gekommen sind. Das üppige Frühstücksbüfett wird im Restaurant aufgebaut und ist ausgesprochen einladend. Drinnen und draußen kann man regionale Spezialitäten genießen. Wellness- und Freizeitangebote sind selbstverständlich. DZ ab ca. 105 Euro Foto: Hotel Wörlitzer Hof

Was für Bauten!

Man muss nur kurz in diesem Reiseführer blättern, um daran erinnert zu werden, wie aufregend Paris ist. Und dabei geht es hier bloß um die Architektur! Der Autor gibt einen Überblick über Pariser Bauten von 1898 bis heute. Er beginnt mit Hector Guimard und seinem Art Nouveau-Stil, den er zum Beispiel beim Hotel Guimard in der Avenue Mozart verwirklicht hat, und beschreibt in sieben Kapiteln anhand von 250 zum Teil ganz unbekannten Bauwerken die spektakuläre Geschichte der Architektur in Frankreichs Metropole. Das Buch endet mit dem missglückten Projekt „La Canopée“ von 2016, dem „Dach im Garten“ über einem Einkaufzentrum im Stadtteil Les Halles.
Jedes Gebäude wird mit Foto, Text und Adresse vorgestellt, und ein Stadtplan hilft beim Finden. Also sollte man eigentlich sofort losfahren und sich die schöne, aufregende und ja, auch die hässliche Architektur in Paris selbst anschauen.

Jean-Philippe Hugron: Architekturführer Paris. 312 S. DOM Publishers. 38 Euro. Foto: DOM Publishers

 

 

Was für eine Stadt!

Das Buch „Welcome to Jerusalem“ ist der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung, die noch bis zum 30. April im

 

Riviera Maison: Der holländische Möbelhersteller hat gerade eine Farbkollektion vorgestellt. Von cremigen, pudrigen bis zu kühlen Tönen reicht die Palette der kreidigen Wandfarben aus 18 Farbtönen.

Kartell: Am 8. Februar hat Kartell in Montpellier den von Künstlern „veredelten“ Stuhl Masters (Design Philippe Starck und Eugeni Quitlet) zu Gunsten eines Vereins für Alzheimer-Forschung und eines Projekts für Kinder in Krankenhäusern versteigern lassen. Künstler, Architekten und Designer wie Jean-Marie Massaud, Jean Novel und Christophe Pillet steuerten je einen Entwurf bei. Und auch Philippe Starck hat sich noch einmal mit seinem Stuhl beschäftigt. Fotos:Hersteller

Wieder einmal waren auf der gerade vergangenen Internationalen Möbelmesse in Köln Tische ein großes Thema. Runde, ovale, rechteckige, quadratische Esstische aus Holz, Metall, Stein und Kunststoff konnte man finden, kleine für zwei, aber besonders ganz große für viele Menschen sind nach wie vor beliebt.

Wir zeigen unsere Favoriten. Und dazu ein Sideboard, ein bemerkenswert zierliches Sofa und zwei schicke Leuchten. Hier sind sie:

 

 

 

 

 

1. Vitamin Design: Der runde Massivholztisch – hier aus Nussbaum – „Creo“ hat einen Durchmesser von 160 cm. Es gibt ihn in 15 unterschiedlichen Hölzern und auf Wunsch mit einem Drehteller, genannt „Lazy Susan“, in der Mitte. Der Tisch mit dem trapezförmigen Untergestell wurde gerade mit dem Preis „German Design Award Winner 2018“ ausgezeichnet.

2. Team 7: Bis zu drei Meter lang kann sich der schlanke Tisch „Tak“ strecken – dank zweier verborgener Einlegeplatten. Den Tisch gibt es in acht Holzarten mit Holz- oder Metallbeinen.

3. Zeitraum: Der schlichte Tisch „Rail Solo“ ist auch als Arbeitstisch gedacht und hat dafür eine praktische Linoleumoberfläche in vier möglichen Farben. Der Platte aus Mulitplex werden vier Beine

Unser Kolumnist, der Ungar Péter Pál Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website www.ungarnaktuell.de, außerdem die beiden Literaturseiten www.phantastisch-realistische-literatur.de und www.ein-oscar-fuer-hitler.com

Der Hirtenhund, die Prinzessin und das Glück

Betyár, der reinrassige Puli, ein magyarischer Hirtenhund männlichen Geschlechts, kam in einer ostungarischen Kleinstadt mit elf anderen Welpen auf die Welt. Er hatte pechschwarze Locken und ähnelte einem Wollknäuel.
Es war die Zeit der 1980er Jahre, als viele ungarische Emigranten, zumal die wohlhabenden Herren in den deutschsprachigen Ländern, einen Hund aus der alten Heimat als lebendige Erinnerung haben wollten. Möglichst einen männlichen – ohne das Temperament der Rüden zu kennen. Den Züchtern wiederum war das Geschlecht egal, sie wollten für den Preis Qualität liefern. So bekam Betyár sogar Deutschunterricht: „Komm!“, „Sitz!“, „Hör auf zu bellen!“, „Beiß nicht!“ und für alle Fälle: „Lass sofort das Baby los!“.
Das Geschäft florierte, die Preise stiegen. Bald konnten sich Berufshirten keine reinrassigen Hirtenhunde mehr leisten. Mein Onkel jedoch, Unternehmer in einer rheinischen Kleinstadt, konnte es: Betyár das „Wollknäuel“ kam

4.3. bis 22.7.: Kunstmuseum Wolfsburg

Robert Lebeck. 1968

Der Fotograf Robert Lebeck (1929-2014) behauptete zwar immer, er sei im Schicksalsjahr 1968 bei den wichtigen Ereignissen – den brennenden Barrikaden in Paris etwa, den Protesten vor dem Springer-Hochhaus in Hamburg oder dem Einmarsch der Russen in Prag – nicht dabei gewesen, doch seine Kontaktbögen aus dem Jahr zeigen, daß es so nicht ganz richtig war. Und so kann das Kunstmuseum in Wolfsburg nun beispielsweise seine eindrucksvollen Bilder von Rudi Dutschke in Prag präsentieren, von Robert Kennedys Beerdigung oder von Joseph Beuys auf der Documenta in Kassel. Die meisten der Fotos, die für den „Stern“ entstanden sind, wurden noch nie zuvor veröffentlicht.

Foto: Robert Lebeck, Rudi Dutschke, Wortführer der deutschen Studentenbewegung, bei einer Rede in der Prager Karls-Universität, 3. April 1968 © Archiv Robert Lebeck

16.3. bis 24.6.: Albertina, Wien

Keith Haring

In diesem Jahr wäre er 60 Jahre alt geworden, der amerikanische Ausnahmekünstler Keith Haring (1958 bis 1990). Nach zwei Semestern Werbegrafik und einem kurzen Studium an der New Yorker „School of Visual Arts“, machte er sich schnell einen Namen als

Wie wunderschön das ist! Und eigentlich ganz simpel. Auf der Place de la Bourse sorgt eine knapp 2cm hohe Wasserfläche auf einer Granitplatte von 130x42m für herrliche Spiegelungen, die den „Miroir d’eau“ zu einer der beliebtesten Attraktionen von Bordeaux machen. Regelmäßig alle 15 Minuten läuft das Wasser wieder ab, dann setzt für drei Minuten Sprühnebel aus vielen Düsen ein, und alle Besucher juchzen. Auch nachts verdoppelt sich der schöne Platz mit dem Brunnen der drei Grazien, der ehemaligen Börse und dem Zollgebäude im Wasser, und alle Lichter funkeln.
Schlendert man anschließend ein wenig an der schön gestalteten Uferpromenade an der Garonne entlang, dann sieht man bald am Horizont die spektakuläre Brücke „Pont Jacques-Chaban-Delmas“, deren Mittelteil hochgefahren werden kann, damit selbst große Kreuzfahrtschiffe nach Bordeaux einlaufen können.
Am Fuß der Brücke befindet sich übrigens der extravagante Museumsbau der „La Cité du Vin“, der statt der kalkulierten 50 Millionen Euro schließlich 81 Millionen gekostet hat und in dem man mit einem interaktiven „Medien-Parcours“ die Weinherstellung erleben kann. Ganz oben im 55m hohen Glasturm,

„Aber das hat doch oft etwas Befremdliches, wenn man bei Männern mit deutlich jüngeren Partnerinnen erkennt: Hier ist die Frau eindeutig als Accessoire geplant oder als Wiederholungsschleife.“

Der Comedian Bastian Pastewka in einem Gespräch mit der Moderatorin Bärbel Schäfer in Chrismon 1/2018.

Foto: wikipedia

Peter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Hotel Saint Nicolas, La Rochelle

Wie romantisch!

La Rochelle hat mit 3200 Liegeplätzen den größten Yachthafen an der Atlantikküste und war in früheren Jahrhunderten überhaupt der größte Hafen in Frankreich. Das Meer war und ist sehr wichtig für die kleine Stadt. Aber es gibt eben auch eine sehenswerte Altstadt, eingefasst in eine begehbare Stadtmauer und viele Wehrtürme. Hier, wo man gerade noch das Meer riechen, es aber nicht sehen kann, liegt an einem kleinen malerischen Platz das Hotel Saint Nicolas in zwei alten Natursteinhäusern. Es hat 86 vor kurzem renovierte gemütliche Zimmer und (leider zu wenige) Parkplätze in einem kleinen Hinterhof. Das leckere Frühstück wird im verglasten Wintergarten serviert.
DZ ab ca. 77 Euro

Foto: Hotel Saint Nicolas