Save the date Buchhandlung2. bis 17. Mai: Im Münchener Lesecafé „Lost Weekend“ in der Schellingstraße 3 präsentiert der Sieveking Verlag sein gesamtes Programm zum Stöbern, zum Schwelgen, zum Kennenlernen. Guten Kaffee und bequeme Stühle gibt es auch.

save the date Eurovision14. Mai: In Stockholm findet das Finale des „Eurovision Song Contest“ statt, da muss man einfach dabei sein. Entweder am Fernseher – das Erste überträgt ab 20 Uhr 15 live – oder beim Public Viewing in ganz vielen Städten – siehe Website. Für Deutschland schmettert Jamie-Lee Kriewitz ihren Song „Ghost“, bestimmt wieder in einem phantasievollen, von japanischen Mangas inspirierten Outfit. Also Daumen drücken, damit es möglichst oft heißt: „Allemagne – douze points.“

save the date Chelsea (rhs.org.uk24. bis 28. Mai: Die „Chelsea Flower Show“  in London bietet auch in diesem Jahr wieder viele, viele bunte Blumen und einige Sensationen: So wird es Gärten mit Namen wie „Health, Happiness and Horticulture“ (Gesundheit, Glück und Gartenbau), „Artisan Gardens“ (Kunsthandwerker Garten) oder „Acoustic Garden“ (akustischer Garten) zu sehen geben. Klingt

Nice to know HelgaStoedterPreisNice to know Lügen 2016-04-19 um 16.19.12Preiswürdig! Der Helga-Stödter-Preis der Handelskammer Hamburg für Mixed Leadership wurde gerade zum fünften Mal vergeben. Die Helga-Stödter-Stiftung verfolgt das Ziel einer „ausgewogenen Repräsentanz von Frauen und Männern in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft“ und zeichnete in diesem Jahr die VHH-Verkehrsbetriebe-Hamburg-Holstein und die Hamburger Feuerkasse für ihre spezielle Förderung von Frauen aus. Besonders gelobt wurden u. a. die Weiterbildungsangebote, Jobsharing, flexible Arbeitszeiten und Home-Office Möglichkeiten bei VHH und die Frauennetzwerke und das Mentoring-Programm bei der Feuerkasse.

nice to know MälzerEhrlich? 58 % der Deutschen lügen täglich. Das hat eine repräsentative Umfrage unter 1.024 Personen zwischen 18 und 69 Jahren von myMarktforschung.de ergeben. Meistens wird im direkten Gespräch (73 %) geflunkert, um jemanden aufzumuntern (49 %) oder um dazu zu gehören (26 %). Am häufigsten werden Bekannte (44,4 %), am wenigsten Vorgesetzte (19,2 %) angelogen.  Allerdings: Je älter wir werden, desto weniger schwindeln wir. Das ist doch auch schon was!

Seetüchtig!  Der Boom der Kochsendungen auf allen Kanälen ist ungebrochen, deshalb setzt

Produkte Barcelona Design Campana 2016-04-19 um 16.51.16Die brasilianischen Design-Brüder Fernando und Humberto Campana  stellten auf der Mailänder Möbelmesse im April ihre erste Arbeit für das spanische Label Barcelona Design vor, das „Aquario Cabinet“, ein Sideboard aus warmem Holz und kühlem Glas, das an ein Aquarium erinnern soll. Fragt sich nur, ob es voll beladen auch noch so spektakulär wirkt.

capelliniEin Spektakel gab es auch mal wieder bei Cappellini zu sehen: Der Sessel „Drum“ vom polnischen Designer Mac Stopa sieht aus wie eine Skulptur in Ritterrüstung, denn der Bezugsstoff ist mit einem schuppigen 3D Muster bedruckt.

Produkte Grcic SCP_Furniture_7-09-15196194_1024x1024Konstantin Grcic – heißt es – sitzt nicht gern auf Sofas, alles viel zu weich, vielleicht hat er deshalb eines entworfen, übrigens schon in den 1990er Jahren, auf dem man mehr liegt als sitzt. Das britische Label SCP hat „Pasha“  jetzt im Programm.
 
 
 
 
Produkte Bonaldo_BlazerProdukte JOY-ZanottaEin ganz normales Sofa, einfach nur zum Sitzen hat

Wasserstandsmeldungen. Ich ging in den 1950er-Jahren in Budapest zur Schule. Es war die dunkle Zeit des stalinistischen Kommunismus mit Schauprozessen, Todesurteilen, Deportierungen, über die das Radio regelmäßig berichtete. Doch wenn ich gegen Mittag nach Hause kam, duftete es aus der Küche nach einer himmlischen Gemüsesuppe, und wenn ich das Radio einschaltete, hörte ich die Wasserstandsmeldungen. Von immer demselben Sprecher. Er hatte eine freundliche, sanfte Baritonstimme, mit der er mir beispielsweise mitteilte, dass die Donau bei Schärding zwei Dezimeter höher sei als der mittlere Wasserstand. Anders die Theiss bei Szeged, wo der Pegel um eben diesen Wert sank. Natürlich auch: Wo „Schiffsbegegnungen“ verboten waren, besonders bei „Berg-“ und „Talfahrten“ und ähnliches mehr. Für einen Budapester Schuljungen waren es keine existenziellen Nachrichten. Trotzdem war für mich hinter diesen Sätzen etwas Freundliches, wie das ruhige, normale Leben. Es war mein kleiner Frieden am Mittag.

Viele Jahre später, in den 1980-ern, ich lebte längst in Hamburg, fuhr ich wegen einer Reportage nach Budapest. Ich wohnte dort, wie so oft, im ehrwürdigen Grand Hotel auf der Margareteninsel. Damals gab es in den Hotels Radios. Im Sender Kossuth wurde von einem (hörbar) jungen Redakteur ein (wie ich erfuhr) berühmter Sprecher im Ruhestand interviewt. Ich merkte zunächst nichts.
Ausstellung whitneyDas von der Bildhauerin und reichen Erbin Gertrude Vanderbilt Whitney (1875 bis 1942) gestiftete Museum sammelt seit seiner Gründung 1931 auch Porträts. Jetzt zeigt das Museum mehr als hundert von ihnen aus den letzten hundert Jahren – Gemälde, Skulpturen und Fotos, auch Selfies aus der Gegenwart sind dabei. Zu sehen sind Werke von Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat, Bruce Naumann und Edward Hopper, Cindy Sherman und vielen anderen.
 
Human Interest: Portraits from the Whitney’s Collection: Whitney Museum, Mi-Mo 10-18 Uhr, Freitags und Samstag bis 22 Uhr 22 Uhr, Eintritt 22 Dollar
Foto: Edward Hopper, A Woman in the Sun, 1961. Oil on linen, 40 1/8 × 60 3/16 in. (101.9 × 152.9 cm). Whitney Museum of American Art, New York; 50th Anniversary Gift of Mr. and Mrs. Albert Hackett in honor of Edith and Lloyd Goodrich 84.31 © Whitney Museum of American Art, NY
Ausstellung Manet_Le_balconDer französische Maler Édouard Manet (1832 bis 1883) gilt heute als Wegbereiter der Moderne.  Er zeichnete schon als Schüler Karikaturen von Lehrern und Klassenkameraden. Für die von den Eltern gewünschte juristische Ausbildung waren seine Leistungen zu schwach, also machte er die Aufnahmeprüfung zur Marineschule – und fiel durch. Bis zum zweiten Versuch hatte er ein halbes Jahr Zeit, schiffte sich nach Brasilien ein, und auf dieser Reise entschloss er sich, Maler zu werden.
Er lernte im Atelier des Malers Thomas Couture und begann, Gemälde im Louvre zu kopieren. Im „Salon de Paris“, einer alle zwei Jahre stattfindenden Ausstellung, hatte er mit dem Porträt „Der spanische Sänger“ 1860 erstmals Erfolg, obwohl ihm von einigen Kritikern übertriebener Realismus vorgeworfen wurde. Besonders irritiert war man, weil erstmals die Porträtierten ihre Betrachter direkt anschauten, und eines seiner berühmtesten Gemälde, „Das Frühstück im Garten“ von 1863, wurde damals als eine „Sammlung hässlicher, nackter Frauen“ bezeichnet.
Die Kunsthalle Hamburg zeigt jetzt einen Überblick über Manets Werk und hat dazu ihre eigenen Bilder ergänzt um Leihgaben aus dem Folkwang Museum in Essen, der Neuen Pinakothek in München, dem Musée d’Orsay in Paris und dem Art Institute in Chicago.
 
Tatsächlich – sie klappern. Silves, die kleine Stadt in Südportugal, nicht weit von Faro an der Algarve, ist ein Hotspot für Störche. Und die klappern mit ihren langen Schnäbeln! Die Adebare sind in erster Linie nicht ihren Partnern treu, sondern ihren Nestern, und davon gibt es in Silves auf praktisch jedem Turm, jedem Pfeiler, jeder hohen Mauer bisweilen ziemlich ausladende Exemplare. Im April sind jeweils zwei fleißige Tiere dabei, ihre Nester auszubauen und für die Brut vorzubereiten. Und nähert sich ein fremder Artgenosse, dann wird geklappert, was die Schnäbel hergeben!
Silves liegt am Fluss Arade, der sich 75 km lang durch das Hinterland der Algarve bis zum Atlantik schlängelt und den Störchen ausreichend Nahrung bietet. Wenn man von der Küste nach Silves fährt, hat man kurz vorm Überqueren der Arade einen phantastischen Blick auf die Stadt mit ihren alten Gassen und dem riesigen Castelo dos Mouros aus rotem Sandstein, dem Maurenkastell, hoch oben am Berg. Die Burg wurde während der islamischen Besetzung von 711 bis Ende des 9. Jahrhunderts erbaut. Im 15. Jahrhundert

Zitat juli_zeh_autorin„Leute, die glauben, die Provinz sei eine Idylle, leben grundsätzlich in Städten.“

Die Autorin Juli Zeh in einem Interview im Stern vom 3.3.16 zu ihrem neuen Buch „Unter Leuten“.

Foto: Juli Zeh

peter-butschkow-cartoon-copyright-wlan

 

Peter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Tatsächlich – man wohnt mitten im Dschungel. Die zweigeschossigen Häuschen des Hotels auf der Halbinsel Cancun mit riesigen Terrassen oder Balkonen, mit offenen Bädern, in denen salziges Wasser aus der Dusche kommt, und Küchen mit Gasherd und großem Kühlschrank, stehen unter Schatten spendenden Fächerpalmen so weit aus einander, dass man die nächste Hütte nur schemenhaft sieht. Trotzdem sind es zum weißen Sandstrand nie mehr als hundert Meter. Und dort schwingen Matratzen für zwei sanft unter geflochtenen Palmendächern. Himmlisch!

Das Hotel wird ökologisch geführt, und da wird natürlich der Müll getrennt, Strom und Wasser gespart, lediglich eine Steckdose pro Hütte hilft dabei. Das Personal ist reizend und sehr aufmerksam, so wird morgens am Strand ganz früh auch noch das letzte Fitzelchen angeschwemmtes Plastik – Flaschen, Flipflops, Tüten – sorgfältig aus den Algen gesammelt, und die werden kompostiert. Nur das immer gleiche Frühstück – Weißbrot und Butter, Obstsalat, Rührei und schwarzer Bohnenbrei – mag man nach ein paar Tagen nicht mehr so gerne. Obwohl – der Kaffee ist köstlich.

Hotel Nueva Vida de Ramiro, Tulum, Mexiko. DZ ab

Bücher Wienand SturmfrauenZiemlich stürmisch. Sie sind fast alle vergessen worden von der Kunstgeschichte: Außer vielleicht Sonia Delaunay, Gabriele Münter und Marianne von Werefkin kennt kaum noch jemand eine der vielen Künstlerinnen, die zwischen 1910 und 1932 in Berlin zur Avantgarde gehörten. Höchst ungerecht, hat nun kürzlich eine große Ausstellung in der Frankfurter Schirn verkündet, und auch der dazu gehörige Katalog zeigt in Bild und Wort eindrucksvoll, mit welchem Elan insgesamt 18 Frauen damals zur Sache gingen. Ihre Bühne war die legendäre Sturm-Galerie des großen Kultur-Pioniers Herwarth Walden, und ob Expressionismus, Kubismus oder Neue Sachlichkeit, die Werke von Marcelle Cahn, Marthe Jonas oder Alexandra Exner muten noch heute genauso wagemutig und bahnbrechend an wie die ihrer berühmteren männlichen Zeitgenossen.

Hrsg. Ingrid Pfeiffer und Max Hollein: Sturm-Frauen – Künstlerinnen der Avantgarde in Berlin 1910-1932 . 400 S., 400 Abb. Wienand. 39,80 Euro. Foto: Wienand Verlag

Gastgeben leicht gemacht. Wer gern Freunde zum Essen einlädt, freut sich immer über ein paar realistische Tipps zur Planung, zum Ablauf und zur Dekoration. Die Journalistin Stefanie Luxat hat deshalb für ihr Buch „Herzlich Willkommen“ ganz viele kleine Anregungen und große Ideen gesammelt und sie mit einigen leckeren Rezepten, Interviews mit Experten wie einem Bäcker, einer Innenarchitektin und einem Barmann und ein paar hübschen Deko-Ideen ergänzt. Dazu erläutert sie Gastlichkeits-Trends – zum Beispiel blauweißes Geschirr oder farbiges Glas, stellt schöne Beispiele vor und liefert auch Bezugsadressen. Und das Ganze würzt sie mit einer Handvoll flotter Sprüche: „Das Ziel? Das Schnurren der Gäste.“

Stefanie Luxat: Herzlich Willkommen – Mit Gästen zuhause, Tischdekorationen & kreative Ideen, 192 Seiten, Callwey Verlag, 29,95 Euro. Foto: Callwey

Ein Würstchen geht seinen Weg. Ein ziemlich interessantes Thema: Wie haben Lebensmittel unsere Welt verändert? Dass die Gier nach Zucker den Sklavenhandel in Gang brachte, ist eigentlich bekannt. Die Kartoffel löste die verheerende Hungersnot in Irland 1854 aus, weil damals fast nur Erdäpfel angebaut und diese durch die Kartoffelfäule zerstört wurden. Das in Frankfurt erfundene Würstchen wiederum machte als Wiener und Hot Dog weltweit Karriere und entwickelte sich zum Imbiss für die Massen. Und die Dosensuppen von Campbell gelten heute in der Version von Andy Warhol als Ikone der globalen Pop-Art Begeisterung. Der britische Autor Bill Price berichtet in seinem Buch von fünfzig Lebensmitteln und ihrer Geschichte. Er erzählt von Coca Colas Beziehung zum amerikanischen Militär, berichtet von der Erfolgsgeschichte des Hamburgers, der wahrscheinlich Mitte des 19. Jahrhunderts von Deutschen nach Amerika gebracht wurde, und erläutert den Einfluss des Gin auf die britische Politik: der wurde nämlich 1690 per Gesetz so billig, dass kollektives Komasaufen einsetzte. Unbedingt lesen!

Bill Price: Zucker, Dattel, Kaviar – 50 Lebensmittel, die unsere Welt verändert haben, 224 Seiten, Gerstenberg Verlag, 24,95 Euro. Foto: Gerstenberg

save the date- Floralien Flowertime15-Wim-Vanmaele-422. April bis 1. Mai: Im belgischen Gent finden zum 35. Mal die Floralien statt, die es nur alle fünf Jahre gibt. Dieses Mal zeigen Floristen ihr Können in der historischen Altstadt zu Themen wie „Bäume und die Stadt“ oder (nicht ganz so originell) „Vergangenheit und Zukunft“. Eine Künstlerin aus dem Partnerland Japan präsentiert eine Installation aus Azaleen, Kamelien und Bonsais. Workshops, Shows und Pop-Up-Shops gehören auch zum Programm. Eintritt: 35 Euro.

ECE/ Kunsthalle30. April + 1. Mai: Nach 17 Monaten Umbau mit kunstvoller Restaurierung der klassischen Fassade wird die Hamburger Kunsthalle mit einem großen Fest wieder eröffnet. Angeboten werden spezielle Führungen, Konzerte, Filme und Performances, mit dabei sind Studenten der Hochschule für Musik und Schauspieler vom Thalia Theater und dem Schauspielhaus. Die Cafés „Das Liebermann“ und „The Cube“ sorgen für angemessene Stärkungen. Geöffnet ist am Samstag von 14 Uhr bis 1 Uhr nachts, am Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Fotos: Flandern Touristik/Hamburger Kunsthalle

Berlin Die Königliche Gartenakademie in Dahlem bietet wieder interessante Kurse an: Das begann schon im März mit einem „Workshop Kompost“ und einem zur Rasenpflege und wird im April mit „Rosenschnitt und -Pflege“, „Kleine Gärten“ und „Planung, Bepflanzung und Pflege von Balkon und Terrasse“ fortgesetzt. Bis Ende August sind noch viele weitere Kurse geplant.

Nice to know shakeLondon und der Rest der Welt feiern am 23. April den 400. Todestag von William Shakespeare. Die Kampagne „Shakespeare Lives“ zeigt zum Beispiel 37 Kurzfilme, jeder zu einem seiner Stücke passend, am 23. und 24. April entlang der Themse auf großen Bildschirmen. Seit April 2015 – Shakespeares 450. Geburtstag – tourt bereits eine Theatergruppe mit seinen Stücken um die Welt und will bis zu seinem Todestag in allen Ländern der Erde aufgetreten sein. Weiterer Höhepunkt: Benedict Cumberbatch wird wieder den Hamlet geben – zumindest im Film.

Fissler_Akademie_FINAL2Idar-Oberstein Der Kochtopf- und Pfannen-Hersteller Fissler bietet jetzt zusammen mit zwanzig Kochschulen in ganz Deutschland unter dem Titel „Fissler-Koch-Akademie“ Kurse

Produkte FUERSTENBERG_OMNIA_12_RITUAL KopieProdukte FUERSTENBERG_OMNIA_5 KopieAuf dem Tisch wird es jetzt elegant: Die Serie „Omnia“ der Manufaktur Fürstenberg besteht nur aus vier Teilen – Becher, Schale und zwei verschieden große Teller – ist doppelwandig, innen glatt und außen mit Rillen, in Weiß, Anthrazit, zwei Brauntönen und mit Goldauflage zu haben. Superschick!

Produkte ASA atable ligne noire2ASA hat seinem zarten Geschirr „A Table“ eine „Ligne Noir“ verpasst und es mit einem hauchzarten schwarzen Rand versehen. Eine winzige Veränderung mit großem Effekt!

Proukte Gmundner 0110 Pur Geflammt Rot Kaffee QFAuch Gmundner hat wenig getan und viel erreicht: Ihrem Dessin „Grüngeflammt“ hat die Firma ein „Pur“ dazu gegeben und das Muster entrümpelt. Schon sieht das traditionelle Keramik-Geschirr ganz frisch und neu aus und lässt sich wunderbar mit dem alten kombinieren. Gibt es in Grün, Rot und Grau.

Im Idealfall ist sie glutrot und heiß, duftet nach frisch gemahlenem rotem Paprikapulver, Zwiebeln, Knoblauch und sieht schon von weitem höllenscharf aus. Duft und Geschmack werden von den mitgekochten Rindsknochen und dem Fleisch abgerundet. Das ist Gulyás, die Suppe der Rinderhirten. Die Etymologie ist einfach: Gulya (sprich: Guja) ist die Rinderherde, der Gulyás (sprich: Gujaaasch) deren Hirte, der seine Arbeit zu Pferde mit der Assistenz einiger schwarzer Hunde der Rassen Puli- und Komondor erledigt. Das Gericht hat zahllose Varianten. Je nach Gegend enthält es Tomaten, Thymian oder Graupen.

Seine wichtigsten Verwandten sind der Pörkölt und der Paprikás, die dem deutschen Gulasch zum Verwechseln ähnlich sehen. Paprika enthalten beide, der Paprikás dazu auch saure Sahne. Sicher ungewöhnlich, aber die Küche ist ja kein Ort der Gewohnheiten, sondern, wenn alles gut läuft, des Genusses. Der geheime Küchenwitz der ungarischen Kochkunst besagt, dass ursprünglich nicht die Suppe sondern der dickflüssige Pörkölt – Mahlzeit der schwer arbeitenden Hirten – Gulyás hieß. Der Clou: Dieses Gericht wird im Deutschen, richtig (!), Gulasch genannt. Zur Suppe verdünnt wurde es später. Allerdings wissen das in Ungarn nur die Küchenhistoriker. Erzählen Sie es bloß keinem Magyaren, besonders keinem Kellner! Ihr Leben könnte beim Frevel gegen die Nationalsuppe in Gefahr geraten.
Nach der
Ausstellungen-Leger_TheDivers_1943_1964.60_HarvardDer Franzose  Fernand Léger (1881-1955) war gelernter Architekturzeichner und beschäftigte sich sein Leben lang mit der Wirkung von Kunst im Raum. Bei der Entwicklung seiner eigenen Bildsprache erforschte er unter anderem den Kubismus von Picasso, ließ sich aber auch von russischen Avantgarde-Künstlern beeinflussen. Das Museum Ludwig konzentriert sich auf die Wandgemälde Légers, die er sowohl für Privathäuser als auch für öffentliche Gebäude gemalt hat – zum Beispiel für das UN-Hauptquartier in New York. Gezeigt werden Skizzen, Gemälde, Skulpturen, Dokumente und auch einige gewaltige Wandgemälde, die vorher nie ihren Entstehungsort verlassen hatten.

Museum Ludwig, Di-So 10-18 Uhr, jeden ersten Do im Monat 10-22 Uhr, Eintritt 11 Euro. Foto: Museum Ludwig/ Fernand Léger: The Divers, 1943, Harvard Art Museums/Fogg Museum, Gift of Mr. and Mrs. Josep Lluís Sert, Photo: Imaging Department, Courtesy of President and Fellows of Harvard College © VG Bild-Kunst, Bonn 2016. Museum Ludwig, Fernand Léger. Malerei im Raum

Schon mal rohe Roulade probiert? Das ist neben Heidschnucke, Heidehonig, Heidegeist (Schnaps) und Heidesand (Kekse) eine Spezialität in Celle, die auch gern als „Löwenfutter“ bezeichnet wird. Dazu wird eine ganz dünne Scheibe Rindfleisch aus der Oberschale mit Senf bestrichen, mit Speck und Zwiebeln belegt, und mit einer speziellen Gewürzmischung – geheim, geheim! – verfeinert, dann aber eben nicht geschmort. Jedes Lokal rollt seine eigene spezielle Gewürzmischung mit hinein. Gibt es zum Beispiel im Restaurant „Bier-Akademie“ als Vorspeise oder Hauptgang mit Graubrot oder knusprigen Bratkartoffeln. Für Fleisch-Liebhaber ein Hochgenuss!

Aber beileibe nicht der einzige. In der Celler Altstadt findet man jedenfalls auffällig viele Restaurants, mit deutscher, italienischer oder internationaler Küche, es gibt Chinesen und Griechen, Steakhäuser und jede Menge nette Cafes. Das Museum-Café zum Beispiel am Markt, gleich neben der Stadtkirche St. Marien von 1308 und dem alten Rathaus mit dem Tourismusbüro, serviert als Spezialität Bienenstich und Maracuja-Torte.

Celle hat fast fünfhundert Fachwerkhäuser, alle gut restauriert

Kulin.Kolumne aldiDer Verbraucher fasst sich doch an den Kopf, wenn er diesen mehrfach von Entscheidungsträgern geäußerten Satz hört: „Die Lebensmittel sind zu billig.“ Das klingt erstens wie eine Bezichtigung der Konsumenten, weil sie angeblich nur auf den Preis achten, und es ist auch eine. Seltsam: Wo ein Markt für irgendetwas ist, wird doch immer auch auf den Preis geachtet, oder? So ist das Prinzip. Klingt zweitens danach, dass Lebensmittel allein des Teurerseins wegen teurer werden sollten, denn, so die ärgerliche Begründung, in Nachbarländern, wo für Nahrung zum Teil deutlich mehr bezahlt werden müsse, funktioniere das System doch auch. Dieses eigenartige Argument unterschlägt die Tatsache, dass wir im Ausland vielfach um unsere günstigen Preise beneidet werden. Und handelt es sich, drittens, in Wirklichkeit nicht vielmehr um das Wehklagen der eigentlich doch gut funktionierenden Lebensmittelbranche, die giergeplagt noch mehr und noch mehr Profit machen möchte?

Auch wenn immer wieder gesagt wird, es sei eine typische Marotte des Deutschen, immer auf den Preis zu schielen, sieht die aktuelle Lage doch so aus: Im Moment hackt die Branche auf ALDI herum, weil der Discounter – mal wieder – eine Preissenkungsschlacht eingeläutet hat. Wohlgemerkt, der Konzern und nicht