Produkte Sc hiffini Lepic MorrisonSchiffini: Der britische Produkt- und Möbeldesigner Jasper Morrison hat das erste Mal eine seriell gefertigte Küche für den italienischen Hersteller Schiffini entwickelt. „Lepic“ zeichnet sich durch lebendige Materialkompositionen in der Oberfläche aus: Laminat, Stahl, Douglasie und Eiche stehen zur Auswahl.

Produkte Makro_MANHATTAN_ ecocemento 02Makro: Der italienische Badhersteller nennt seine schicke Badewanne mit integriertem Waschtisch ganz einfach „Manhattan“, denn natürlich kann man sie sich in einem Loft in SoHo (aber auch in Design-Hotels in Europa) gut vorstellen. Besonders eindrucksvoll: die Kombination aus grauem Ecocement und dunkler Eiche, aus strenger Wannenform und geschwungenem Waschtisch.
 
WaldenProdukte walden_LIGHT_Bett: „Light“ heißt das Bett des österreichischen Herstellers, weil es so leicht wirkt, dass es zu schweben scheint. Es wird aus Nussbaum oder Eiche angeboten, durch eine neue Steckverbindung zusammen gehalten und ist deshalb absolut metallfrei. „Light“ wurde gerade mit dem Red Dot Award 2016 ausgezeichnet.
 
Schulte DesignProdukte Schulte Becker SD_Matchbox_weiss: Jeder kennt

Der jüdische Witz in Budapest

Vorbemerkung: In der ungarischen Hauptstadt gibt es neun funktionierende Synagogen, darunter eine der größten und schönsten Europas, mehrere jüdische Theater, zwei Klezmer-Bands, einige koschere Restaurants, jüdische Cafés und  Konditoreien – in einem bäckt die Mutter des Inhabers mittwochs den besten Strudel der Stadt.
In diesem Milieu betritt Kohn das Café Spinoza und sieht dort seine Freunde Grün und Schwarz bei einem bizarren Spiel: Grün nimmt aus einer Schale voller Pflaumen eine Frucht, hält sie Schwarz unter die Nase und fragt: „Ganz oder gequetscht?“ Schwarz tippt auf ganz. Grün drückt zu und sagt: „Sie ist doch gequetscht, du hast verloren.“ Er wirft die zerquetschte Pflaume in eine andere Schale, wischt seine Hand ab und kassiert von Schwarz hundert Forint. In der nächsten Runde tippt Schwarz auf gequetscht.  Diesmal drückt Grün nicht zu und sagt: „Du siehst doch, sie ist ganz“ – und Schwarz hat wieder verloren. Kohn sieht entsetzt zu und sagt: „Schwarz, du bist ja völlig meschugge! Bei diesem Spiel kannst du nur verlieren.“ Schwarz sieht ihn mit seinen Dackelaugen traurig an und sagt: „Ich weiß, aber ich kann nicht mehr aufhören. Ich habe schon zu viel verloren.“  „Das ist doch gar nichts,“ sagt Grün, „ich habe
Ausstellung FotografieAls 1839 die Fotografie erfunden wurde, war der Schrecken unter den Malern zuerst riesengroß, befürchteten sie doch, dass besonders die Porträtmaler keine Aufträge mehr bekommen würden. Aber bald schon nutzten sie die Fotografie für ihre eigenen Zwecke, fertigten billige Kopien ihrer Bilder an, um damit zu werben,  oder – noch besser – nahmen sie als Vorlagen und Inspiration für ihre Werke.
Das Obere Belvedere zeigt jetzt mit Gemälden, Zeichnungen, Grafiken, etwa 250 Fotos und zwei Kameras aus dem 19. Jahrhundert, wie Maler das neue Medium als Erinnerungsstützen,  als Basis mehrerer Varianten oder zum Kolorieren nutzten – bis dann die Fotografie als eigenständige Kunstform anerkannt wurde.
Oberes Belvedere, Inspiration Fotografie – von Makart bis Klimt, täglich 10-18 Uhr, Eintritt 14 Euro. Foto: Franz Matsch, Porträt vom Sohn des Künstlers als „Prinz Ludwig von Ungarn“, 1907 Privatsammlung, © Belvedere, Wien, Öl auf Leinwand 125,7 x 95,3 cm

Ausstellung Nendo cabbage-chair10In dem spektakulären Museum Holon, das von Ron Arad gebaut  und 2010 eröffnet wurde, wird erstmals eine Retrospektive des 1977 in Kanada geborenen japanischen Designers Oki Sato gezeigt, der unter dem Namen Nendo arbeitet.  Zu sehen sind 74 Objekte, eingeordnet in sechs Kategorien – Leuchten, Stühle, ein Teeservice, Tische, Kerzen, Glasflaschen, Sonnenbrillen, Vasen und sogar ein Regenschirm. Seit Nendo 2003 zuerst in Mailand einige Arbeiten zeigte, hat er eine steile Karriere gemacht. Seine Entwürfe stehen mittlerweile in internationalen Museen in New York, Paris, Chicago, London und Los Angeles. Er arbeitet für Firmen wie Cappellini und Moroso, Bisazza, Baccarat, Camper und Starbucks    und wurde bereits mehrfach zum Designer des Jahres gekürt.

Design Museum Holon, Nendo: the space in between, Tel Aviv, Mo und Mi – 10-16 Uhr, Di + Do + Sa 10-18 Uhr, Fr 10-14 Uhr, Eintritt 35 NIS. Foto: Cabbage Chair: Credit to Masayuki Hayashi

biographie-200buchSie haben viel erlebt. Haben viel zu erzählen. Wir hören zu und schreiben es auf.

Wir, das sind zwei sehr erfahrene und erfolgreiche Magazin-Journalisten (ehem. STERN und LIVING AT HOME). Ob Biographie, Familiengeschichte oder Firmenchronik – wir schreiben Ihr Buch. Spannend, interessant und faktenreich. Lassen Sie uns darüber reden.

Rufen Sie uns (Christiane Osterhof und Peter Meyer) gern an unter 040 – 46 07 27 65 oder schicken Sie uns eine E-Mail an christiane@oster-meyer.de Oder schauen Sie zuerst auf unsere Website „Biographien nach Maß“. Ganz, wie Sie möchten. Fotos: Horst Conrad

Und wenn Sie unseren informativen Flyer bestellen möchten – wir schicken ihn gern per Post zu Ihnen nach Hause. Sagen Sie einfach kurz Bescheid christiane@oster-meyer.de

Stadtsp. 1 Winterpalais_Prinz_Eugen_1Ein bisschen unscheinbar ist sie schon, die Himmelpfortgasse in Wiens erstem Bezirk. Und auch der Eingang zum Winterpalais des Prinzen Eugen von Savoyen (1663-1736) macht erst einmal nicht viel her. Aber dann steigt man im „Prunkstiegenhaus“ die Treppe hinauf – und wähnt sich in einer ganz anderen, prächtigeren Zeit. Das barocke Ambiente aus strahlend weißem Kaiserstein, in dem Atlanten als Stützen der Treppe dienen, ist ein beeindruckendes Beispiel hervorragender Steinmetzarbeit. Dieses Stiegenhaus ist wirklich eines Palastes würdig! Und erst die Säle voller Deckengemälde, edler Parkettböden, goldgerahmter Spiegel, Seidentapeten und strahlender Kronleuchter! Prinz Eugen war erfolgreicher Feldherr, Präsident des Hofkriegsrates und Statthalter der österreichischen Niederlande (heute etwa Belgien und Luxemburg), das Palais war sein Winterdomizil, im Sommer lebte er im wenige Kilometer entfernten Belvedere. Der Bau in der Himmelpfortgasse wurde 1697 begonnen und in mehreren Phasen bis 1719 fertig gestellt. Als Prinz Eugen 1736 starb, versteigerte seine Erbin und Nichte Anna Viktoria seinen Besitz. Das Palais fiel an den Hof und wurde ab 1752 von verschiedenen staatlichen Institutionen genutzt, zuletzt residierte hier das Finanzministerium. Von 2007 bis 2013 wurde der Palast saniert und originalgetreu restauriert und dient

Ich glaube nicht, dass ich irgendetwas besitze, das ich nicht auf einem Flohmarkt gekauft habe.“

Ingvar Kamprad, Ikea-Gründer und einer der reichsten Männer der Welt, in einem Interview mit dem schwedischen Fernsehsender TV4 über seine bevorzugte Quelle für Kleidung, abgedruckt im Magazin „Möbel Kultur“ 3/2016. Foto: Ikea

peter-butschkow-dickPeter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Der Blick von der Dachterrasse ist einfach grandios, man schaut über die gesamte Altstadt bis hinunter zum Fluss Tejo. Einen kleinen Pool und eine Bar gibt es da oben auch. Die Zimmer im Hotel Lisboa Liberdade sind in warmen Farben gehalten, geradlinig und zweckmäßig eingerichtet, die Bäder könnten allerdings mal wieder renoviert werden. Das Personal ist extrem freundlich, in der kleinen, netten Bar im Foyer serviert man leckere Drinks und Fußballüber-tragungen rund um die Uhr. Das Restaurant, in dem auch ein üppiges Frühstück serviert wird, wirkt zwar nicht ganz so einladend, aber zum Glück liegt das Hotel an der breiten Prachtstraße Avenida da Liberdade nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt, und dort kann man fast an jeder Ecke die verlockenden Natas und einen anständigen Kaffee bekommen.

NH Hotel Lisboa Liberdade, Lissabon, DZ ab ca. 90 Euro. Fotos: CO 

Literarische_Hotels_SU_160119_rlDichter auf Reisen. Und dann ist da noch die Torte, die Grundstein eines Hotels wurde und in dieser kurzweiligen literarischen Spurensuche natürlich nicht fehlen darf. Gemeint ist die Sachertorte, die der 16jährige Franz Sacher 1832 dem Fürsten von Metternich und seinen Gästen als Dessert servierte. Die machte ihn berühmt und reich und später zum Eigentümer des weltbekannten Hotel Sacher in Wien. Seine Schwiegertochter, Anna Sacher, war mindestens genauso geschäftstüchtig: Sie ließ alle Promis, die bei ihr logierten, auf einem Damast-Tischtuch unterschreiben – ein Gästebuch war ihr zu profan – und stickte die Namen aus. Dort sind nun die Unterschriften gekrönter Häupter neben denen von Curd Jürgens und Herbert von Karajan, Romy Schneider und John Lennon, Gerhart Hauptmann und Carl Zuckmayer zu finden.

Auch Schloss Elmau hat schon etliche Berühmtheiten gesehen. Und nicht nur die vom G7-Gipfel 2015; im idyllischen Oberbayern bietet man auch Lesungen bekannter Literaten an, von T.C. Boyle zum Beispiel, von Ian McEwan oder Zeruya Shalev.

Viele, viele Geschichten rund um Hotels wie das Elephant in Weimar, das L’Hotel in Paris oder The Dolder Grand in Zürich, aber auch über weniger bekannte Häuser hat der

Bücher Palmer_Marokko_3D-442x566Rezept-Sammler. Eine kulinarische Reise quer durch Marokko hat das australisch-marokkanische Paar Sophia und Rob Palmer zu diesem Buch voller Rezepte und deren Geschichten inspiriert. So berichten sie von einem Frühstück unter Orangenbäumen, wo eine Bauernfamilie afrikanische Crepes servierte, und von der Köchin Fatimah, die ihnen eine traumhafte Hähnchen-Mandel-Pastete zubereitete. Ali, der Ziegenhirte, lehrte sie, typischen Minztee zu kochen, und bot dazu Pistazien-Rosen-Plätzchen an. Und in der Wüste bei Erg Chebbi durften sie einen Rindfleischeintopf mit Aubergine, Paprika und Ei kosten. Alle Rezepte werden genau erklärt und können auch bei uns gut nachgekocht werden.
Der Fotograf Rob machte aber nicht nur Bilder von allen Speisen und deren Köchen, er fotografierte zudem Straßenszenen und große Feste, Moscheen, alte Fischerboote und luxuriöse Riads mit ihren prachtvollen Gärten. Wer noch nie in Marokko war, der kann mit diesem Buch eintauchen in die Farben, Gerüche und Genüsse dieses exotischen Landes. Und wer schon mal da war, der wird sich sehnsüchtig daran erinnern.

Rob und Sophia Palmer: Zu Gast in Marokko, 288 Seiten, Callwey Verlag, 39,95 Euro Foto: Callwey

Nice to know london_moooi_exterior_1London. Der niederländische Design-Verlag Moooi eröffnet seinen ersten Showroom in London in einer prächtigen restaurierten Villa im trendigen Stadtteil Fitzrovia. Dort kann man sich davon überzeugen, wie wunderbar das exzentrische Design Mooois in alte Räume passt.

Nice to know Longchamp_Mindscapes_1Paris. Das Modehaus Longchamp renoviert und erweitert seinen Shop in der Rue Saint Honoré. Für die Zeit des Umbaus hat der amerikanische Künstler Ryan McGinness die Fassade spektakulär verhüllt: Viele schwarz gerahmte Flächen, die wie Fenster wirken, zeigen traumähnliche Bilder mit unruhigen Ornamenten in leuchtenden Farben.

Nice to know DahliengartenLindau. Noch ist es zu früh, aber planen kann man ja schon mal: Ab dem 10. August öffnen Stefan Seufert und sein Team wieder ihre großartige „Dahlienschau“ in Lindau-Reutin. Was 2002 als Hobby mit 60 Dahliensorten begann ist heute ein Park mit über 700 Sorten. Die viele Arbeit kann nur mit freiwilligen Helfern geleistet werden, darunter viele Jugendliche, die bei Stefan Seufert im Rahmen eines sozialen Projektes Geborgenheit erleben und Verantwortung zu übernehmen lernen. Der

Jetzt wird es aber Zeit, der Sommer steht vor der Tür, jetzt heißt es, für bequeme, schöne Gartenmöbel zu sorgen. Schließlich will man die nahen warmen Tage draußen verbringen und nicht in Möbelhäusern verzweifelt nach outdoor-tauglichen Sesseln suchen.
Wir haben da ein paar Vorschläge:
 
Produkte Extremis Walrus-4Extremis hat sein Sofa „Walrus“ mit einem Fach an der Rückseite ausgestattet, darin verschwinden Auflage und Kissen, wenn sie nicht gebraucht werden, und das Walrus mit dem Kunststoffbezug nimmt auch im Regen keinen Schaden. Zum Zwei-, Drei- und Mehrsitzer gibt es passend einen breiten Clubsessel.
 
Produkte Gervasoni INOUT_851

Gervasoni erweitert seine Serie „InOut“ fortlaufend. Der genialen Designerin Paola Navone fällt halt immer Neues ein, wie jetzt der Sessel „InOut 851“ mit Aluminium-Gestell und elastischen Bändern. So bequem!

 
Produkte Pine Beach By ChristophePillet_Serralunga  Salone MI 2016 3Serralunga bietet die Serie „Pinebeach“ vom französischen Designer Christophe Pillet in vielen fröhlichen Farben an. Sofa und Sessel sind aus Polyethylen und auch für drinnen gedacht.
 
 
 
 
 
 
 
 

Zu Beginn der 1980er Jahre wurde es immer schwieriger, den Unterricht an der Medizinischen Universität Semmelweis in Budapest aufrechtzuerhalten. Die rettende Idee hatte ein Anatom: Weil der Numerus Clausus in Westdeutschland viele junge Leute ohne Einser-Notendurchschnitt daran hindere, Arzt zu werden, und weil es zudem dort genügend Eltern gebe, die dennoch bereit und in der Lage seien, die Ausbildung ihrer Kinder zu finanzieren, solle man sich um diese Gruppe kümmern. 1983 begann in Budapest der Unterricht auf Deutsch. Die Lehranstalt stellte sich in den deutschen Großstädten vor, und ich sorgte in den Regionalzeitungen mit kleinen Meldungen für Werbung. Bald führte ich auch Interviews mit deutschen Gaststudenten und schrieb Artikel in den großen deutschen Tageszeitungen. In einem meiner Artikel für die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete ein deutscher Student begeistert, dass bei den Anatomie-Übungen jeder Student eine eigene Leiche präparieren könne. Ich erinnerte mich an meine Anatomiekurse in Mainz mit vier Kommilitonen um ein „Objekt“ herum und war ebenfalls begeistert. Der Arbeitstitel „Jedem seine Leiche“ sollte ein Scherz sein, doch die „Süddeutsche“ hat ihn gedruckt. Und der Artikel hatte viele Leser – auch in Ungarn.

Denn kurze Zeit später besuchte ein hochrangiger Kriminalbeamter den Leiter der deutschsprachigen Unterrichts-Sektion. „Wir wissen genau, wie viele junge
Ausstellung Schirn_Presse_Comic_Feininger_Kin-der-Kids_1906_04_29Der Deutsch-Amerikaner Lyonel Feininger (1871-1956) machte sich nicht nur als Maler einen Namen, er wurde auch als Grafiker und Karikaturist bekannt. Seit 1906 zeichnete der gebürtige New Yorker, der  ab 1919 am Bauhaus in Weimar arbeitete und heute als bedeutender Künstler der klassischen Moderne gilt, für die Chicago Tribune die zwei Comics-Serien The Kin-der-Kids und Wee Willie Winkie’s World, die zu den Klassikern des Genres zählen. Ihn und viele bei uns unbekanntere Zeichner präsentiert die Schirn jetzt in einer Übersichtsschau, in der Comics als frühes Massenmedium vorgestellt werden. Schon ab 1897 nämlich druckten große Tageszeitungen in den USA farbige Bildergeschichten, denen Millionen Leser begeistert folgten.
 
Schirn Kunsthalle, Pioniere des Comic: Eine andere Avantgarde, Di, Fr-So 10-19 Uhr, Mi und Do 10-22 Uhr, Eintritt 12 Euro. Foto: Schirn_Presse_Comic_Feininger_Kin-der-Kids_1906_04_29.jpg, Lyonel Feininger, The Kin-der-Kids, Sonntagsseite Chicago, Tribune, 29. April 1906, Moeller Fine Art Advisory, New York, © VG, Bild-Kunst, Bonn 2016

Ausstellung renoir_2564Man sieht sie einfach immer wieder gern, die Impressionisten. Auch, wenn man sie schon noch so oft betrachtet hat. Die Stuttgarter Staatsgalerie zeigt jetzt französische Künstler aus der eigenen Sammlung und ordnet sie nach den Genres Landschaft, Bildnis, Interieur, Akt und Stillleben ganz neu. Damit werden Einsichten und Vergleiche möglich, die bisher so nicht immer möglich waren. Mit dabei sind Gemälde und Papierarbeiten von Claude Monet und Auguste Renoir, Paul Cézanne und Edgar Degas, Pierre Bonnard und Paul Gauguin, Camille Pissaro und Alfred Sisley.

Staatsgalerie Stuttgart, Augen.Blicke.Impressionen – Meisterwerke des französischen Impressionismus. Di-So 10-18 Uhr, Donnerstags bis 20 Uhr, Eintritt 8 Euro. Foto: Auguste Renoir, Madame Victor Chocquet, 1875, Öl auf Leinwand, 75 x 60 cm, Staatsgalerie Stuttgart
Touristen trifft man hier selten, aber die Hamburger besuchen ihren Stadtpark ganz oft und überaus zahlreich. Schon in den ersten Frühlingstagen, wenn bemützte Cabriofahrer vorwitzig das Verdeck zurückklappen, tummeln sich Spaziergänger und Jogger, Radelfahrer und Skater, Nordic-Walker und Hundesitter, bolzende Jungs und schicke Winterhuder an Fitnessgeräten, Kinderwagen-Schieber und Großfamilien mit Picknickdecken, enthusiastische Griller und schüchterne Pubertiere mit der ersten Freundin – kurz tout Hambourg im größten Grün der Stadt.
Und das schon seit über hundert Jahren. 1901 nämlich kaufte der Senat das Privat-Gehölz von den Erben Adolph Sierichs, einem Goldschmied und Großgrundbesitzer, und angrenzende Flächen, um einen Volkspark anzulegen. Denn Hamburg wuchs schnell, und alle innerstädtischen Grünflächen waren bebaut worden. Ab 1910 kümmerte sich Oberbaudirektor Fritz Schumacher um das Projekt, später unterstützt von Gartenbaudirektor Otto Linne.
Im sierichschen Gehölz steht das 1885 erbaute, mittlerweile denkmalgeschützte Forsthaus und seit 1915 ein imposanter Wasserturm, der ab 1930 dann zum Planetarium  wurde. Zur Zeit wird der Bau restauriert und erweitert und bleibt deshalb bis Anfang 2017 geschlossen. Aber dann sollte man unbedingt auf die Aussichtsplattform mit großartigem

Zitat Mo Asumang„Deutschland war für mich wie eine Großfamilie. Ich habe mich hier wohl gefühlt. Alle leben hier: Deutsche, Syrer, Türken, Bayern, ich. Und jetzt schwillt die Nazimasse an. Die wollen einen ausschließen, das kann ich nicht zulassen.“

Die Autorin, Moderatorin und Filmemacherin Mo Asumang in einem Interview in Brigitte Woman 4/2016 anlässlich des Erscheinens ihres Buches „Mo und die Arier. Allein unter Rassisten und Neonazis“ im Fischer Verlag. Foto: Mo Asumang

peter-butschkow-copyright

Butschkow Buch FahrradPeter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Übrigens: Es gibt einen neuen, sehr lustigen, Butschkow. Überleben auf dem Fahrrad, Lappan Verlag, 9,99 Euro

Hombergen101_ClaraHöfs012 Hombergen101_ClaraHöfs008Hotel Hombergen 101, Nettetal. Zugegeben – der Nabel der Welt ist anderswo. Aber wer zum Radeln oder Wandern an den Niederrhein fährt, wer Venlo erkunden oder in Roermond shoppen möchte, der ist bei Elisabeth Schneider gut aufgehoben. Ihre drei Appartements bieten Boxspringbetten und Sitzgruppen, W-Lan und Terrassen, großzügige Bäder und ein liebevolles, ganz persönliches Frühstück. Und dann noch diese Ruhe! DZ ab ca. 75 Euro. Foto: Jutta Höfs