Der Kini (1845–1886) hat schon gewusst, wo es richtig schön ist. Deshalb steht sein Märchenschloss Neuschwanstein ja auch am Ammergebirge im Allgäu mit einem Rundumblick auf den schönen Bannwald-, den Forggen-, Hopfen- und Weißensee, den Flusslauf des Lech – und auf das malerische Füssen, das schon seit 1286 Stadtrecht hat. Auch wenn König Ludwig II.  sein „Ideal der mittelalterlichen Burg mit modernster Technik“ niemals vollendet erlebt hat, so ist Neuschwanstein doch ein würdiges Denkmal geworden. Das royale Stück Glamour steht dem republikanischen Deutschland und dem Allgäuer Städtchen mit seinen rund 15 000 Einwohnern ziemlich gut – finden jedenfalls Tausende von internationalen Gästen im Jahr.

stadtsp-1Fährt man an Füssen vorbei und biegt kurz vor dem Märchenschloss scharf nach rechts ab, dann wird man mit einem atemberaubenden Anblick belohnt: Beim Lechfall stürzt das Wasser des Flusses über fünf natürliche Stufen zwölf dramatische Meter in die Tiefe und fließt dann in die verengte Lechschlucht und ist wieder der friedlich dahinströmende Fluss.

Drüber weg führt eine schmale Brücke, der König Max Steg, benannt nach Maximilian II. (1811-1864), dem Vater Ludwigs II.

zitat-le-couturier-jean-paul-gaultier-la-banane-vernissage-vip-grand-palais-exposition-evenement-paris-fashion-expo-mode-photo-by-united-states-of-paris-blog„Sobald eine Kamera auftaucht, muss ich Faxen machen.“

Der französische Modemacher Jean Paul Gaultier beim Selfietreff mit einem Berliner Fan zu einem Reporter des Stern. Zitiert in der Ausgabe 41 vom 06.10.2016. Foto: unitedstatesofparis.com

cartoon-butschkow-arschbombePeter Butschow, der Berliner Cartoonist, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft. Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

index2 Mitten in einem Wohngebiet direkt am Frankfurter Zoo übernachtet man im Hotel Alexander absolut ruhig. Zu Fuß ist man in 10 Minuten in der turbulenten Bergerstraße und in 15 Minuten am Main, gleich neben der neuen EZB. Die Zimmer sind großzügig, schön hell und bequem eingerichtet, die Bäder mit genügend Ablagefläche ausgestattet, und WLan ist überall kostenlos verfügbar.

indexDie Tiefgarage ist teuer, aber angesichts allgemeiner Parkplatznot fast unvermeidlich, das Frühstücksbüfett ausgesprochen üppig. Und der Service absolut reizend.
Alexander am Zoo, Frankfurt. DZ ab ca. 137 Euro inkl. Frühstück. Foto: Alexander am Zoo

bu%cc%88cher-zimtWürzig. Klar, Zimtsterne kennt bei uns jeder. Aber marokkanische Möhren mit Zimt, Kreuzkümmel und Minze oder Spinat-Linsen-Dhal mit Kokosmilch, Zimt und Koriander dürfte nicht vielen bekannt sein. Das kleine Büchlein „Zimt“ bietet 35 tolle Rezepte mit diesem weihnachtlich duftenden Gewürz und darüber hinaus eine kleine Geschichte des Zimtes. Wo er herkommt zum Beispiel ( meist aus Sri Lanka), was er botanisch ist (die Innenrinde der Zimtbäume) und wo er kulturell auftaucht (in Filmen, Songs und auch in der Mode). Schon 1680 kleidete sich nämlich der älteste Sohn des Sonnenkönigs Ludwig XIV. in „zimtfarbigem, zur Gänze silbern besticktem Tuch“. Eine Zimtwanze gibt es auch, sie riecht zart nach Zimt, saugt aber nur an Pflanzen. Und die Zimtzicke? Die hat ursprünglich gar nichts mit dem Gewürz zu tun, denn Zimt bedeutete auch einmal Geld oder Gold.
Rita Henss: Zimt. Mandelnbaum Verlag, 60 S., 12 Euro. Foto: Mandelbaum Verlag

bu%cc%88cher-romjpgLecker. Vielleicht werden Sie sagen: Schon wieder ein Buch über italienische Küche? Gibt es nicht schon genügend Pasta- und Dolci-Rezeptsammlungen? Natürlich gibt es die, aber diese ist besonders charmant. Die

std-elbphili-plazaHamburg: Ab 5. November gibt es einen phantastischen, nie zuvor gesehenen Blick auf Hamburg – und das kostenlos. Ab dann kann man nämlich die Plaza der Elbphilharmonie in 37 Meter Höhe im achten Stock besuchen. Aufwärts geht es in der sogenannten Tube auf einer 82 m langen, gebogenen Rolltreppe direkt zum Panoramafenster im 6. Stock und dann weiter auf einer kurzen Rolltreppe. Auf der Plaza mit Außenbereich ist der Zugang zu den Konzertsälen und zum Hotel „The Westin Hamburg“, außerdem ein Shop mit Elphi-Souvenirs und ein Café. Da der Andrang gewaltig sein wird, sollte man sich Eintrittskarten mit Zeitfenster online für 2 Euro bestellen.

Hamburg: Am 9. November wird im Grindelviertel wieder der Reichskristallnacht von 1938 mit der Aktion „Grindel leuchtet“ gedacht. Dazu bringt man bei einem Spaziergang Kerzen an die Stolpersteine, die an deportierte und ermordete Juden erinnern sollen. Am selben Abend eröffnet um 19 Uhr in der Galerie Postel (Rutschbahn 2) die Ausstellung „Stolpersteine. Photographies from the Grindel“ des Fotografen Amos Schliack.
 
std-design-museum-londonLondon: Ab 24. November findet man das Design Museum an neuer Adresse –

ntk-ikea-bildschirmfoto-2016-10-17-um-11-16-34Stofftiere Die Sagoskatt-Stofftier-Kollektion kommt ab dem 21. November in die Ikea-Häuser. Von jedem bis 24.12. verkauften Tier – die alle nach Kinderzeichnungen aus der ganzen Welt entstanden sind – spendet Ikea einen Euro an Kinderhilfs-Projekte. Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Malwettbewerb für Kinder bis 12 Jahren (vom 17.10. bis 06.11), durch den die Stofftiere für das nächste Jahr gefunden werden. (Foto: Ikea)

Flug-Verspätungen Hat ein Flug mehr als drei Stunden Verspätung, steht dem Passagier eine Entschädigung bis zu 600 Euro zu, und das bis zu drei Jahre später. Aber wie immer gibt es auch hier Kleingedrucktes und Tricks, mit denen sich die Airlines aus ihrer Verantwortung stehlen. In solchen Fällen hilft die Website www.flug-verspaetet.de Nur bei Erfolg berechnen die drei niederländischen Gründer 25 % der Entschädigungssumme.

Weihnachts-Essen Fertiggerichte sind bei den Deutschen zum Christfest tabu, hat der Tiefkühlkost-Vertrieb Eismann herausgefunden. 69 % servieren Selbstgekochtes, auch Plätzchen werden von 53 % selbst gebacken. Originelles kommt nicht unbedingt auf den Tisch: Für 40% der 10009 Befragten über 18 Jahren gehören Gans, Karpfen oder Kartoffelsalat mit Würstchen zu Weihnachten unbedingt dazu.

Imbiss-Touren In 27 deutschen Städten bietet

Barcelona Designshowtimeprodukte-promemoria-armchair_clublarge_01: Nicht mehr ganz neu, aber immer noch ein Hingucker ist der Sessel „Showtime“ (rechts) vom spanischen Designer Jaime Hayon für Barcelona Design. Höchst ansehnlich!

Promemoria: Der knuffige Sessel „Club Large“ (links) ganz aus Leder passt in jede Bibliothek, besteht sie auch nur aus einem Ikea Regal. Richtig gemütlich!

 

 

 

produkte-rosenthal-r_hot-spots_mood02prosdukte-weibrichfotoa-hreckalichtkugelmitvogelgold680x1024Rosenthal: Richtig farbenfroh sind die neuen Vasen „Hot Spots“, die es in drei Größen und in sechs Farbstellungen gibt von “Pacific Vibes“ über „Lime Flush“ bis zu „Juicy Purple“. Einfach fröhlich!

Weissbrich: Die Keramikerin Sabine Weissbrich ist schon lange für ihr schönes Gebrauchsporzellan bekannt. Zum Weihnachtsfest hat sie jetzt feines Bisquitporzellan mit von Hand aufgetragenem Gold dekoriert. Sehr feierlich!

Rechts nach Finnland. Bekanntlich – so jedenfalls eine in meiner Heimat weitverbreitete Sage – waren die Ungarn ein wildes Reitervolk mit mehreren Stämmen. Zwei von ihnen flüchteten (!) um 900 n. Chr. aus dem Ural, weil sie von Osten her durch noch wildere Reiterhorden bedrängt wurden, suchten sie eine neue Heimat. Sie reisten mit Pferden, Wägen, Frauen und Kindern (in dieser Reihenfolge) Richtung Westen – bis sie an ziemlich hohe bewaldete Berge und eine Tafel kamen: RECHTS NACH FINNLAND. Diejenigen unter ihnen, die lesen konnten, bogen nach rechts ab. Sie leben heute die meiste Zeit des Jahres im Dunklen, saufen, haben dafür aber ein hervorragendes Schul- bzw. Unterrichtssystem und heißen Finnen. Die anderen – genauer ihre Pferde – erkletterten die Berge und kamen ins Karpatenbecken, wo sie noch heute leben. Sie wurden, wegen ihres ungezügelten Temperaments, von den bereits dort lebenden germanischen Stämmen die Unfertigen – Ungaren – genannt.

Ich kannte diese Geschichte schon länger und fand sie einigermaßen lustig. Eines Tages, als ich wegen eines Interviews nach Berlin gefahren bin und abends an der Hotelbar ein Glas Wein trank, lernte ich dort einen blonden Riesen kennen. Bald entdeckten wir unsere gemeinsame Herkunft, ich erzählte ihm die Mär von der schicksalhaften

ausstellung-wolfsburgAm 9. August 1956 eröffnete in London eine Ausstellung mit dem Titel „This is tomorrow“, gezeigt wurden Arbeiten von Architekten, Malern, Bildhauern und anderen zu ihrer Vision der Zukunft. Nun hat das Kunstmuseum Wolfsburg diesen Titel aufgegriffen und zeigt einen Überblick über Malerei, Skulptur, Collage, Architektur, Zeichnung, Installation, Film, Musik und Fotografie in der britischen Pop Art von 1947 bis 1968. Auch die Ausstellungsarchitektur will die enge Verknüpfung aller Kunstprojekte durch dichte Innenräume und „Künstlerhäuser“ unterschiedlicher Größe erfahrbar machen. Zu sehen sind Werke u.a. von Michelangelo Antonioni, Nigel Henderson, David Hockney, Lord Snowdon, den Beatles, den Rolling Stones und The Who.
This was Tomorrow. Pop Art in Great Britain 1947-1968. Geöffnet: Di – So 11 bis 18 Uhr, Eintritt 8 Euro. Foto: Gerald Laing (1936-2011), Brigitte Bardot, silkscreen print in colour, 58.8 x 89 cm, © The Gerald Laing Estate

ausstellung_kaetelassen_nordischesvolkIn Flensburg will man sich jetzt seiner Vergangenheit stellen und mit der Ausstellung „(un)beteiligt“ die Kunst in der Nazizeit und danach zeigen. Beantwortet werden sollen Fragen wie: Wer durfte ausstellen, wer nicht? Welche Schicksale verbargen sich hinter den Bildern? Wie haben sich Künstler damals verhalten? Welche Bilder wurden gesammelt? Gezeigt werden u.a. Käte Lassens Hitler-Bildnis, und Alexander Friedrichs Göring-Porträt.

(un)beteiligt Kunst im Dritten Reich. Geöffnet Di-So 10 bis 17 Uhr,  Eintritt 6 Euro. Foto: Käte Lassen/Nordisches Volk

ausstellung-bonn-csm_ohrenkuss_von-schoenfeld1700_1f3597b18cIn Bonn wird zum ersten Mal die Geschichte des Down-Syndroms erzählt, die Geschichte von Menschen mit Down-Syndrom und ihrer Familien. Wie leben sie, gestern, heute, und wie möchten sie morgen leben? Gezeigt werden Gegenstände aus der Alltagskultur, aus Filmen und aus der Medizin und Kunstwerke von Menschen mit Down-Syndrom. Menschen mit und ohne Genom-Mutation haben die Ausstellung zusammen geplant und erarbeitet.
29.10.16 bis 12.03.17: Bundeskunsthalle, Bonn: Touchdown. Eine Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom. Geöffnet Di+Mi 10 bis 21 Uhr, Do–So 10 bis 19 Uhr, Eintritt 4 Euro. Foto: Johanna von Schönfeld, Ohrenkuss-Ausgabe „Superkräfte“, 2013 © Martin Langhorst (www.lichtbilderlanghorst.de)

stadtsp-1Sofort setzt das „historische Gefühl“ ein, dieser Respekt vor dem, was man früher alles so geschaffen hat. In diesem Fall ist es die Porta Nigra in Trier, vor der man staunend den Kopf in den Nacken legt. Das imposante Stadttor  – 30 m hoch, 36 m breit und 25,5 m tief – aus Sandstein wurde 180 n. Chr. von den Römern erbaut, schon im Mittelalter war der Stein verwittert, daher der Name Nigra – schwarz. Die Römer hatten Trier bereits 16 v. Chr. gegründet, so ist sie die älteste Stadt Deutschlands. Eine 6,5 km lange Mauer umschloss damals die Stadt, die Porta Nigra war das Nordtor und bestand aus 7200 Steinquadern, von denen jeder bis zu 6 Tonnen wiegen konnte. Kein Wunder also, dass es wohl fast vier Jahre gedauert hat, die Porta Nigra zu bauen. Um 1035 ließ der Trierer Erzbischof Poppo zu Ehren des heilig gesprochenen Mönches Simeon das Stadttor in eine Kirche umbauen, was die Porta Nigra wohl vor dem Verfall und späterem Abriss bewahrt hat. Napoleon kam 1802 nach Trier und veranlasste den Rückbau zu dem Tor, wie wir es heute sehen können.

Gleich neben der

zitat-charlesAuch in einem Königshaus lernt man wie die Affen: indem man die Eltern beobachtet.“

Charles, Prince of Wales, zitiert im Hamburger Abendblatt vom 7. September 2016. Foto: britroyals.com

butschkow-cartoon

Peter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

hotel-2016-09-25-um-18-02-47Pension Zum alten Rathaus, Gemünd, Eifel. Welch schöne Überraschung! Das erdbeerfarbene Haus mit Bäckerei und Café am großen Parkplatz vor dem alten Rathaus im sensationsfreien Kurort Gemünd verbirgt im Obergeschoss fünf großzügige Gästezimmer mit Balkon, Teebereiter und intelligent aufgeteiltem Bad. Es riecht ganz wunderbar nach Wald, denn die Zimmer sind rundum holzgetäfelt, sie haben Boxspringbetten und sanfte Beleuchtung. Die fröhliche Frau Müller sorgt für ein leckeres Frühstück mit frischen Brötchen, die ihr Mann aus der Bäckerei heraufschickt, und auch noch für weitere Wegzehrung, denn die meisten Gäste sind Wanderer, die zu Fuß die Eifel erkunden. DZ ab ca. 100 Euro inkl. Frühstück. Foto: CO

bu%cc%88cher-ginEin Hoch dem Schnaps. Für Winston Churchill war die Sache noch klar: „Gin und Tonic hat mehr Engländern Leben und Verstand gerettet als sämtliche Ärzte im Empire.“ Ganz so einfach ist es heute nicht mehr; seit Beginn des jüngsten Gin & Tonic-Booms vor gut zwei Jahren ist eine derartige Vielzahl von einschlägigen Flaschen auf dem Markt, dass sich selbst erfahrene Trinker fragen: Welcher  Gin und welches Tonic dürfen es denn bloß sein? Da kommt ein Buch wie das von dem Spirituosen-Kenner Frederic du Bois und der Food-Journalistin Isabel Boots gerade recht. Akribisch beschreiben sie über 400 Gin-Sorten, mehr als 50 Tonics und empfehlenswerte Kombinationen, fügen auch noch eine kleine Geschichte des Wacholder-Schnaps hinzu, und wenn ihnen damit auch vielleicht nicht unbedingt das „ultimative Handbuch für den perfekten Mix“ gelungen ist, wie der Untertitel vollmundig behauptet, ein famoser Anlass, gleich mal wieder den einen oder anderen Mix auszuprobieren, ist der schöne Band allemal.
Frederic du Bois & Isabel Boons: Gin & Tonic. Gerstenberg. 432 S., 29,95 Euro. Foto: Gerstenberg

bu%cc%88cher-brausjpgGewohnte Kunstgeschichte. Für viele ist ein Besuch von Museen oder Kunstausstellungen beliebter Programmpunkt auf einer Städtereise – warum nicht auch einmal Orte aufspüren, wo die Künstler gelebt haben, deren Werke wir bewundern? So traf sich der rheinische Expressionist August Macke im Dachatelier seines Bonner Hauses mit Künstlerkollegen wie Max Ernst, Franz Marc oder Robert Delaunay. In Nürnberg stehen bis heute die stattlichen Fachwerkbauten, in denen Maria Sibylla Merian oder Albrecht Dürer gelebt haben. Und in Frankfurt-Sachsenhausen residierte Max Beckmann mit seiner Frau Quappi in einer noblen Etagenwohnung.
Die Autorin und Kunsthistorikerin Christiane Kruse hat sich diesen besonderen Reiseführer ausgedacht: Er begleitet uns zu den Wohnorten von 59 Künstlern in ganz Deutschland – von der imposanten Stadtvilla in Berlin (Max Liebermann) bis zum verschwiegenen Refugium am Bodensee (Hermann Hesse). Jeweils eine Doppelseite ist mit knappem, aber kenntnisreichem Text einer Künstlervita gewidmet. Und am Ende gibt es ein Ortsregister (mit vollständigen Adressen!), damit sich beim nächsten Ausflug leicht ein Maleratelier einplanen lässt.
Christiane Kruse: Wo sie lebten. Künstler von der Renaissance bis heute. 128 S., 140 Abb., Edition Braus, 14,95 Euro. Foto: Braus

Riehen/Basel: Der Schweizer Architekt Peter Zumthor wird den Erweiterungsbau  der Fondation Beyeler  planen. Bekannt wurde er durch sein Kunsthaus in Bregenz, das Kolumba Kunstmuseum in Köln und zuletzt durch das Los Angeles County Museum of Art. Das neue Museum wird privat finanziert. Die Pläne will Zumthor im Winter vorstellen.

Berlin: Die Internationale Tourismus-Messe hat das Reiseverhalten der Chinesen untersucht. Jeder fünfte Auslandsaufenthalt der insgesamt 45,2 Millionen Reisen führte nach Europa, die meisten Besucher kamen nach Deutschland. Am liebsten werden Rundreisen gebucht, gefolgt von Städtebesuchen, allerdings hat sich die Dauer seit 2007 etwa halbiert auf rund fünf Nächte. Die aber verbringen Chinesen am liebsten in 4- und 5-Sterne-Hotels.

nice-to-know-maurer-porcamiseriaSao Paulo/Brasilien: Der Münchener Licht-Designer Ingo Maurer hat soeben seinen zweiten Shop außerhalb Münchens eröffnet – in Sao Paulo; in Manhattan werden seine phantasievollen Leuchten schon geraume Zeit erfolgreich verkauft.  Im neuen Laden wird  natürlich auch seine Leuchte „Porca Miseria“ aus zersprungenem Porzellan angeboten. Foto: Ingo Maurer

Köln: Auf der Internationalen Möbelmesse 2017 wird der amerikanische Designer Todd Bracher „Das Haus“ einrichten. Nach Neri & Hu aus China 2014 und dem Deutschen Sebastian

promotionpromotion-die-gewu%cc%88rznuss-alle-charaktereMan stelle sich mal vor: Ein junger Mann aus Bremen studiert in München BWL, Französisch und Arabisch, geht nach Toronto, Hongkong, Dubai und schließlich nach Marokko, lernt dort die liebevolle Gastfreundschaft kennen. Er begeistert sich für das vielfältige Aroma frischer Nüsse und wunderbarer Gewürze des Orients. Und denkt sich: Das muss man doch kombinieren können! Fortan steht er in der Küche und experimentiert, röstet Erdnüsse mit Oregano und Chili, vermengt Cashews mit Curry und Mandeln mit Ingwer. Kevin Drasl ist 25, als er nach Bremen zurückkehrt und „Die Gewürznuss“  gründet. Vier Mischungen bietet er vorerst an, alle ohne Zucker, ohne Öl, ohne, Emulgatoren. „Gewürze auf Nuss“ oder „Gewürzpralinen ohne Schnickschnack“ nennt er sie und empfiehlt, sie zu Wein, Bier oder Gin Tonic zu knabbern. Oder kleingehackt auf Salat oder Suppe.

Das muss man unbedingt probieren! Ein Glas mit 100g kostet 6,50 Euro (Versand pauschal 3,90 Euro). Und hier können Sie bestellen www.diegewuerznuss.de. Fotos: Die Gewürznuss