IF IFDie Künstlerin Karolin Leyendecker wirft nicht gern weg. Viel lieber verwandelt sie alte Möbel und skurrile Gegenstände in kleine Schönheiten. „Je hässlicher ein Stück ist, desto mehr Spaß macht es, ihm ein neues Outfit zu geben.“ Und so beklebt die Wahl-Hamburgerin Schalen, Kästen, Regale, Tische und Stühle mit feinsten Papieren, mit Zeitungen, Stadtplänen und Comic-Heften und sogar mit Briefmarken, Klarlack drüber, fertig. Upcycling nennen das Eingeweihte.
Karolin Leyendecker vertreibt ihre Produkte online, nimmt Aufträge an, veranstaltet Workshops für Kinder und Erwachsene und ist auf Messen zu finden. Mehr dazu: www.moebelverrueckt.de

Ausstellung Beckmann12Seinen Stillleben wurde noch nie zuvor eine eigene Ausstellung gewidmet. Max Beckmann (1884 bis 1950), der in Leipzig geborene Maler, Graphiker, Bildhauer und Hochschullehrer ist eher bekannt für seine Porträts – darunter viele Selbstporträts -, seine Landschaften und Stadtansichten und seine zehn Triptychen, die zu den bildmächtigsten Werken der Klassischen Moderne gehören.
Beckmann reiste seit früher Jugend viel und lernte die Werke von Paul Cézanne, Rembrandt und Vermeer kennen. Er entschied sich für gegenständliche Malerei, wandte sich deutlich gegen die radikale Abstraktion eines Pablo Picasso oder Wassily Kandinsky.

Stillleben gehörten Zeit seines Lebens zu seinen bevorzugten Arbeiten, ob in Frankfurt, wo er von 1915 bis 1937 lebte, ob in Amsterdam oder ab 1947 in Washington und New York. Verblühende Blumen, erloschene Kerzen, Früchte, Muscheln und Meerestiere kombinierte er dabei gern mit Landschaften, weiblichen Akten oder sich selbst.
Zwei wichtige Stillleben gehören der Hamburger Kunsthalle, von ihnen aus ist die Ausstellung mit 70 Gemälden und einigen Aquarellen konzipiert. Dabei sind Leihgaben aus u.a. Baltimore und Boston, aus Leipzig und München zu sehen.

IFEigentlich muss man mit der Kutsche anreisen! Schließlich hat Schwerin ein Märchenschloss, und das steht auch noch auf einer kleinen Insel mitten im See. „Neuschwanstein des Nordens“ wird es genannt, und tatsächlich ist es mit seinen Erkern und Türmen, goldenen Kuppeln und Zinnen und dem riesigen Schlossgarten ein romantisches Relikt aus vergangenen Zeiten, ein Zeugnis des Historismus und der Neorenaissance. Es entstand zwischen 1845 und 1857, allerdings auf den Grundfesten der Burg Weligrad, die bereits 965 gebaut wurde, und der späteren Festung Heinrichs des Löwen (1129-1195), der Schwerin das Stadtrecht verlieh. Heute residieren der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern und ein Museum im Schloss, das seit Juni 2014 einer von neun neuen Kandidaten Deutschlands für die Weltkulturerbe-Liste ist. Das würde sicherlich auch den als „Petermännchen“ bekannten Schlossgeist sehr freuen, den gutmütigen Kobold mit Laterne, Schwert und Schlüsselbund, dem in der Hoffassade des Schlosses eine Skulptur gewidmet ist.

IFGleich gegenüber auf dem Platz vor dem Theater im „Alten Garten“ finden im Sommer immer die grandiosen Schlossfestspiele statt. Am 3. Juli 2015 geht es wieder los, dann

Zitat omag_wikfs_oprah_220x312Every day brings a chance for you to draw in a breath, kick off your shoes, and dance.

(“Jeder Tag bringt dir die Chance, Atem zu holen, deine Schuhe weg zu schleudern und zu tanzen.”)
Oprah Winfrey, milliardenschwere US-Talkshow-Moderatorin, Schauspielerin, Fernseh-Produzentin und Unternehmerin, auf der Website ihres Magazin „O-Magazine“ in der Kolumne „What I know for sure”.  Foto: O mag

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Honorarpflichtiges Copyright: Peter Butschkow. Der Berliner Zeichner und Cartoonist lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat bereits mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft. www.butschkow.de.

Hotel ham_aussen-25 Dorint-Hotel-Hamburg-Eppendorf-photos-RoomNatürlich gibt es Gäste, die wegen des Universitätsklinikums hier wohnen, denn das liegt gleich nebenan. Aber auch jeder andere Hamburg-Besucher wird sich wohlfühlen. Schräg gegenüber gibt es einen netten, kleinen Park, das Szeneviertel Eppendorf ist zu Fuß zehn Minuten entfernt, und von dort ist man mit der U-Bahn in 15 Minuten am Rathaus.

Die eleganten Zimmer haben WLAN, Flatscreen-TV und Kaffeebereiter und sogar noch einen Festanschluss. Nach dem Stadtbummel sorgen Sauna und Dampfbad für angenehme Entspannung. DZ ab ca 107 Euro. Foto: Hotel Dorint.

Bücher Wald und WieseGeheimnisvolle Natur. Haben Sie schon mal einen „Samtfußrübling“ gesehen? Oder eine „Wegwarte“? Falls Sie dem „Braunen Bären“ schon mal begegnet sind, haben Sie sich sicherlich nicht gefürchtet. Der „Weberknecht“ aber war Ihnen wahrscheinlich nicht sehr sympathisch.

In dem Natur-Mitmachbuch „Wald und Wiese“, gedacht für Kinder zwischen sieben und zwölf, können auch Erwachsene ihr Wissen auffrischen oder viel Neues entdecken. Die Autorin Bärbel Oftring ist Biologin, und sie schickt ihre Leser in den Wald und auf die Wiesen – zum Beobachten, zum Zuhören und zum Sammeln. Im Buch dann gibt es Fotos und Zeichnungen, Tabellen und Kästen, die angekreuzt, ausgefüllt, beklebt oder angemalt werden sollen. Ein spielerisches Buch, mit dem Kinder & Co. sich wochenlang beschäftigen und eben jede Menge über Tiere und Pflanzen lernen können. Zum Beispiel, dass Samtfußrüblinge Pilze sind, Wegwarten Wiesenblumen, Braune Bären Nachtfalter und Weberknechte Spinnen.

Bücher Mäzeninnen+-+Ein+Leben+für+die+Kunst+Knesebeck-Verlag+Euro+Mutige Frauen. Vielleicht werden Ihnen nicht viele der Mäzeninnen bekannt sein, die in diesem Buch vorgestellt werden. Peggy Guggenheim (1898-1979) natürlich und Gertrude Stein (1874-1946), aber die Österreicherin Berta Zuckerkandl-Szeps (1864-1945) oder die Amerikanerin Winnaretta Singer-Polignac (1865-1943) kennen wohl nur Eingeweihte. Erstere führte einen berühmten Salon in Wien und sammelte Kunst, die zweite, Tochter des schwerreichen Nähmaschinen-Erfinders Isaac Singer, förderte Musiker, Wissenschaftler und Architekten mit Aufträgen.

Die Autoren Barbara Sichtermann und Ingo Rose haben achtzehn Biografien von Frauen zusammengetragen, die in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, also am Beginn der Moderne, tatkräftig und engagiert Maler, Literaten, Komponisten und Choreografen unterstützten, mit Ankäufen oder Darlehen, mit organisatorischer Hilfe oder mit ihren Kontakten.
Die Sammlerin Ida Bienert (1870-1965) zum Beispiel, die Frau des Dresdner Mühlenbesitzers Erwin Bienert, machte ihr Haus zum Treffpunkt der Avantgarde, Paul Klee und Walter Gropius, Otto Dix und Emil Nolde waren häufige Gäste. Und sie baute eine große Kunstsammlung mit Werken von Picasso, Munch, Kokoschka, Kandinsky und neun Gemälden von Klee auf. Oder die Amerikanerin Jeanette Thurber (1850-1946), der die USA die American Opera Company und ein Konservatorium verdanken, an dem Minderheiten ausgebildet werden sollten: Frauen, Schwarze, Arme.

Produkte 1c Flip_Go_FL06_BlackWhite_Top Produkte 1b Flip_Go_FL05_Labyrinth_Top Produkte 1a Flip_Go_FL04_Shell_TopRemember: Manche glauben ja, dass es das war mit dem Sommer. Wir Optimisten sehen das anders! Und deshalb passt es einfach prima, dass die flotten FlipFlops bei Remember jetzt nur noch 9,90 Euro kosten.

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Kartell: Auch der Kunststoffspezialist aus Italien hat ein paar lässige Sandalen namens „Lady“ im Programm  – gleich mit passender Beuteltasche „Grace K“. Und auch die sind schon für deutlich weniger zu haben als noch vor ein paar Wochen, zum Beispiel bei Zalando.

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Lexington: Klar, wenn Sandalen billiger werden, haben andere schon die Herbstmodelle im Angebot. Die neue Flanell-Bettwäsche kombiniert man jetzt mit kuscheligen Wollplaids, und somit wird auch im nasskalten Herbst nicht gefroren. Vorbild ist natürlich der traditionelle New-England-Look!

Promotion-novum-2014-06-Cover-webLOWRESPromotion FW_BETTINA_M03_056Drei Fragen an Bettina Schulz, Chefredakteurin des Magazins „novum“, eine der führenden Kommunikationsdesign- Zeitschriften weltweit.

1. „novum“ ist 90 Jahre alt. Wie bleibt ein Printprodukt so lange erfolgreich?

Bettina Schulz: Wir verstehen unser Magazin als eine Bühne, auf der wir internationale Graphik-Designer oder Kommunikationsdesigner, früher hießen sie Gebrauchsgraphiker, und ihre Arbeiten präsentieren. Das war von Anfang an so und ist auch heute noch so. Gleichzeitig haben wir die Optik immer wieder angepasst und erneuert, oft eher unspektakulär, aber immer zeitgemäß. Im Vordergrund stehen einfach die gezeigten Arbeiten. Und seit 2001 setzen wir verschiedene Papiere und Veredelungstechniken ein – ein klares Bekenntnis zur Haptik im bis heute anhaltenden digitalen Boom. Das hat uns eine Verdoppelung der Auflage gebracht! Auch unser umfassender Relaunch im vergangenen Jahr hat novum wieder einen großen Schritt vorangebracht und für die nächsten 90 Jahre gerüstet. Es bestand eigentlich keine Notwendigkeit, aber agieren statt zu reagieren ist in unserer kreativen Branche meiner Meinung nach eine absolute Notwendigkeit.

Wie schafft es ein Kommunikationsdesigner, bei Ihnen vorgestellt zu werden?

Bettina Schulz: Er muss natürlich handwerklich einwandfreie Qualität vorlegen. Wenn dann noch ein innovativer Ansatz, eine clevere Idee

Wichtig: Deutsche Urlauber legen auf einen kostenlosen WLAN-Anschluss in ihrem Hotel mehr Wert als auf ein Zimmer mit Meerblick oder ein bequemes Bett. Das haben gerade zwei Studien von der Gutschein Plattform vouchercloud und Ulmon, dem Hersteller von CityMaps2Go, festgestellt. Demnach würden die Reisenden sogar ein einfacheres Haus einem luxuriösen vorziehen, wenn es denn einen kostenlosen Internetzugang anbietet. www.vouchercloud.de  und www.ulmon.com

 

Very nic to know- HauptstadtApp VKiD_QR_Steine_IrisBerben_170214_CREDIT_copyrightDGMK_FotoMALTE-NIES00003
Zukunftsträchtig: Gepflasterte QR-Codes – das ist das Neueste in unserer Hauptstadt. Dazu werden in Granitsteine eingravierte Codes an Sehenswürdigkeiten angebracht: Mit dem Smartphone gescannt geben sie Auskunft über historische Hintergründe, Ausstellungen, Öffnungszeiten und Events. Die Infos können dabei problemlos neuen Situationen angepasst werden. Zu den ersten Pflastersteinen mit Strichcode gehört jener am Holocaust Mahnmal, mit dem man seit Mai diesen Jahres ein virtuelles Konzert hören kann. Der Clou: Je nach Position in den Stelen verändert sich das Klangerlebnis. Foto: DGMK
 

Ausstellung MARKUS_BRUNETTI_CORTEGACA_max15cmhoch_RGBKathedralen, Kirchen, Klöster in Europa. So hat man sie garantiert noch nie gesehen, die schönsten Kathedralen, Klöster und Kirchen in Europa. Denn der Fotograf Markus Brunetti zeigt sie ganz pur. Frontal aufgenommen ohne jegliche Störung, kein Mensch, kein Auto, keine Bewegung ist zu sehen, die Portale sind geschlossen, der Himmel ist wolkenlos und weißblau im Hintergrund. Erhaben und beeindruckend, so – meint der Fotograf – haben sich die Baumeister ihre Werke einst vorgestellt – nur angemessen also, dass die Bilder in Riesenformaten von 1,5 x 3 m gezeigt werden. Wirklich großartig!

Foto: Markus Brunetti, Cortegaca, Portugal.

IFLondon ist laut, voll und hektisch. Kein Wunder, dass Touristen, die vormittags von der Tate Modern zum Buckingham Palace eilen und sich nachmittags von Madame Tussaud nach Soho schleppen, abends völlig erschöpft sind. Wo erholt man sich in einer solchen Stadt?

Am Wasser natürlich! Die gleichmäßige Bewegung von fließendem Nass, das leise Plätschern und Gluckern und die schillernden, stets wechselnden Farben beruhigen alle Sinne. London liegt bekanntlich nicht am Meer, und die Themse ist ziemlich zugebaut, aber in jedem Park gibt es Teiche und kleine Seen, an denen man rasten kann.
Wir empfehlen ein ziemlich unbekanntes Stückchen Erholung: Little Venice am „Grand Union Canal“, der einst eine Hauptader der englischen Binnenschifffahrt war. Dazu fahren Sie mit der District  oder der Circle Line bis zum Bahnhof Paddington und verlassen ihn in Richtung Sheldon Square, einem Neubaugebiet mit Büros hinter Glasfassaden und Wohnungen in Hochhäusern. Aber man steht auch sofort am Kanal, einem hier schmalen Wasserweg, auf dem gleich am U-Bahn Ausgang bewohnte Kähne liegen.
IFAuf einem von ihnen gibt es Second Hand Bücher, auf einem anderen Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Geht man nach Norden, passiert man „Smiths Bar

Zitat VoellerZu 50 Prozent stehen wir im Viertelfinale, aber die halbe Miete ist das noch nicht.

Rudi Völler, ehemaliger Fußballer, jetzt Sportchef von Bayer Leverkusen, Weltmeister 1990, in der Sprüchesammlung „Kleine Fußball Philosophie von A-Z“, Ars edition.
Foto: DFB

Butschkow-Cartoon-Copyright-KuNoHonorarpflichtiges Copyright: Peter Butschkow. Der Berliner Zeichner und Cartoonist lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat bereits mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft. www.butschkow.de.

Bildschirmfoto 2014-06-24 um 12.10.29 Bildschirmfoto 2014-06-24 um 12.10.45Urlaub macht man in Bischwihr sicher nicht. Aber wer Straßburg besichtigt hat, oder auf dem Weg in den oder aus dem Süden nett übernachten möchte, der ist hier richtig.

Das freundliche Familienhotel liegt am Rande des kleinen Ortes mit Blick in Felder und Wiesen und die Zimmer sind zweckmäßig, bequem und ansehnlich eingerichtet. Das Restaurant serviert hausgemachte Entenleberpastete, Sauerkraut in allen Variationen, Flammkuchen und köstliche kleine Profiterol. Und natürlich ausgesuchte Elsässer Weine. Die perfekte Einstimmung auf kulinarische Ferien oder liebevoller Trost zum Urlaubende. Jedenfalls immer angemessen.

DZ ab ca 75 Euro. Foto: Hotel Relais du Ried

Bücher- die-schoensten-gaerten-an-deutschlands-kues-48368-1Deutschland II. Falls mal irgendwer gedacht hat, in Norddeutschland wäre das Klima viel zu rau für üppige Gärten, sollte derjenige sich in das Buch von Beate Schöttke-Penke und Christian Lehsten vertiefen. Fünfundzwanzig herrliche Privatgärten haben die beiden entlang der deutschen Nord- und Ostseeküste besucht, fotografiert und die Besitzer ausführlich befragt: angefangen in einer ehemaligen Dorfschule in Ostfriesland, wo verschiedene Räume mit Natursteinen und altem Material aus Abbruchhäusern abgegrenzt wurden, über eine Anlage mit 370 unterschiedlichen Rosensorten rund um eine Backsteinkate von 1830 bis zu einem Wirtschaftsgarten mit Töpferwerkstatt bei Rostock, in dem die  Kartoffelsorte „Solist“ neben der Pastinake und der Eberraute, einem Gewürz-Kraut, neben Stockrosen, Königskerzen und Iris gedeihen. Zu jedem Garten gibt es einen Kasten mit Adresse, Öffnungszeiten und Website, denn alle fünfundzwanzig können besichtigt werden. Gute Idee: Mal entlang der 3.660 km langen Küste von Garten zu Garten zu fahren.
Beate Schöttke-Penke, Christian Lehsten: Die schönsten Gärten an Deutschlands Küsten, 39,99 Euro, DVA. Foto: DVA

DeutschlandDeutschland I. Statistiken sind langweilig. Auch Datensammlungen zu Feinstaub-Belastungen in Deutschland und den Kosten unserer Theater im Verhältnis zur Zuschauerzahl bieten nur Fachleuten ausgiebige Diskussionsstoffe. Denkt man. Aber wer „Deutschland verstehen“ aufschlägt, ist sofort gebannt. Die Autoren haben auf jeder Doppelseite des atlantengroßen Bandes mit 242 Seiten jeweils ein Thema in Schaubildern, Tabellen, Explosionszeichnungen und Stammbäumen anschaulich aufbereitet und klären so auf höchst vergnügliche Art Fragen wie:

Wie viele Eier essen Deutsche pro Jahr durchschnittlich? Hat Kurzarbeit zu Stabilität geführt? Wie sieht das Innere eines Fußballstadions aus? Was passiert bei einer Demo? Und warum war Sophie 1995 der beliebteste Vorname?
Erinnern Sie sich zum Beispiel daran, dass 1994 „Peanuts“ das Unwort des Jahres war? Und haben Sie gewusst, dass der Berliner Hauptbahnhof bei seiner Fertigstellung (2007) 380 % mehr gekostet hatte als bei Baubeginn 1993 veranschlagt?
Fakten über Fakten also zu Deutschland – zum Wundern, zum Schmunzeln, zum Weitererzählen und als Grundlage vieler interessanter Diskussionen.
tonTon/Thonet: Er ist schon mehr als 150 Jahre alt und steht doch immer noch perfekt zu eigentlich jedem Tisch. Der Kaffeehausstuhl „Nr 14“, den Michael Thonet 1859 aus handgebogenem Buchenrundholz baute, ist seither mehr als 80 Millionen Mal gefertigt worden. Heute entsteht er unter der Marke Ton in Tschechien.

Carl Hansen: Nicht mal halb so alt ist der „Wing Chair” von Hans J. Wegner von 1960. Der Brite Paul Smith, despektierlich auch Streifen-Paule genannt, hat ihm jetzt anlässlich des hundertsten Geburtstages des Designers (siehe auch KuNo 6/14) ein Streifenkleid verpasst. Steht ihm gut!

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Lladro: Auch für die spanische Porzellanmanufaktur Lladro war Modemacher Paul Smith tätig. Für die Serie „The new guest“, zu der verschiedene Designer eine Figur des spanischen Künstlers Jaime Hayon verändern, hat Smith ihr zwei bunte, fröhliche Outfits verpasst. Diesmal absolut streifenfrei!

Produkte 4 Bonaldo_Hollywood_special_edition_1Bonaldo: Gerade mal zehn Jahre alt ist der Pouf „Hollywood“, den es jetzt neu mit Baumwoll- oder Leinenbezug in fröhlichen Blumenmustern gibt. Muss man

save the date 2 Gartenakademie1. Juli bis 31. August: Le Jardin Majorelle in der Königlichen Gartenakademie. Die Königliche Gartenakademie in Berlin hat sich in diesem Sommer den berühmten „Jardin Majorelle” in Marrakesch, der zuletzt Yves Saint Laurent gehörte und dessen Asche dort verstreut wurde, zum Vorbild genommen und ihr Langhaus mit tropischen Pflanzen in Blau und Gelb, mit Kakteen, Aloe Vera und Palmen üppig bepflanzt. Angelegt wurde der Garten mit dem typischen satten Blau von dem französischen Maler Jaques Majorelle im Jahre 1923, dessen Bilder heute vergessen sind.