ausstellung-wolfsburgAm 9. August 1956 eröffnete in London eine Ausstellung mit dem Titel „This is tomorrow“, gezeigt wurden Arbeiten von Architekten, Malern, Bildhauern und anderen zu ihrer Vision der Zukunft. Nun hat das Kunstmuseum Wolfsburg diesen Titel aufgegriffen und zeigt einen Überblick über Malerei, Skulptur, Collage, Architektur, Zeichnung, Installation, Film, Musik und Fotografie in der britischen Pop Art von 1947 bis 1968. Auch die Ausstellungsarchitektur will die enge Verknüpfung aller Kunstprojekte durch dichte Innenräume und „Künstlerhäuser“ unterschiedlicher Größe erfahrbar machen. Zu sehen sind Werke u.a. von Michelangelo Antonioni, Nigel Henderson, David Hockney, Lord Snowdon, den Beatles, den Rolling Stones und The Who.
This was Tomorrow. Pop Art in Great Britain 1947-1968. Geöffnet: Di – So 11 bis 18 Uhr, Eintritt 8 Euro. Foto: Gerald Laing (1936-2011), Brigitte Bardot, silkscreen print in colour, 58.8 x 89 cm, © The Gerald Laing Estate

ausstellung_kaetelassen_nordischesvolkIn Flensburg will man sich jetzt seiner Vergangenheit stellen und mit der Ausstellung „(un)beteiligt“ die Kunst in der Nazizeit und danach zeigen. Beantwortet werden sollen Fragen wie: Wer durfte ausstellen, wer nicht? Welche Schicksale verbargen sich hinter den Bildern? Wie haben sich Künstler damals verhalten? Welche Bilder wurden gesammelt? Gezeigt werden u.a. Käte Lassens Hitler-Bildnis, und Alexander Friedrichs Göring-Porträt.

(un)beteiligt Kunst im Dritten Reich. Geöffnet Di-So 10 bis 17 Uhr,  Eintritt 6 Euro. Foto: Käte Lassen/Nordisches Volk

ausstellung-bonn-csm_ohrenkuss_von-schoenfeld1700_1f3597b18cIn Bonn wird zum ersten Mal die Geschichte des Down-Syndroms erzählt, die Geschichte von Menschen mit Down-Syndrom und ihrer Familien. Wie leben sie, gestern, heute, und wie möchten sie morgen leben? Gezeigt werden Gegenstände aus der Alltagskultur, aus Filmen und aus der Medizin und Kunstwerke von Menschen mit Down-Syndrom. Menschen mit und ohne Genom-Mutation haben die Ausstellung zusammen geplant und erarbeitet.
29.10.16 bis 12.03.17: Bundeskunsthalle, Bonn: Touchdown. Eine Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom. Geöffnet Di+Mi 10 bis 21 Uhr, Do–So 10 bis 19 Uhr, Eintritt 4 Euro. Foto: Johanna von Schönfeld, Ohrenkuss-Ausgabe „Superkräfte“, 2013 © Martin Langhorst (www.lichtbilderlanghorst.de)

stadtsp-1Sofort setzt das „historische Gefühl“ ein, dieser Respekt vor dem, was man früher alles so geschaffen hat. In diesem Fall ist es die Porta Nigra in Trier, vor der man staunend den Kopf in den Nacken legt. Das imposante Stadttor  – 30 m hoch, 36 m breit und 25,5 m tief – aus Sandstein wurde 180 n. Chr. von den Römern erbaut, schon im Mittelalter war der Stein verwittert, daher der Name Nigra – schwarz. Die Römer hatten Trier bereits 16 v. Chr. gegründet, so ist sie die älteste Stadt Deutschlands. Eine 6,5 km lange Mauer umschloss damals die Stadt, die Porta Nigra war das Nordtor und bestand aus 7200 Steinquadern, von denen jeder bis zu 6 Tonnen wiegen konnte. Kein Wunder also, dass es wohl fast vier Jahre gedauert hat, die Porta Nigra zu bauen. Um 1035 ließ der Trierer Erzbischof Poppo zu Ehren des heilig gesprochenen Mönches Simeon das Stadttor in eine Kirche umbauen, was die Porta Nigra wohl vor dem Verfall und späterem Abriss bewahrt hat. Napoleon kam 1802 nach Trier und veranlasste den Rückbau zu dem Tor, wie wir es heute sehen können.

Gleich neben der

zitat-charlesAuch in einem Königshaus lernt man wie die Affen: indem man die Eltern beobachtet.“

Charles, Prince of Wales, zitiert im Hamburger Abendblatt vom 7. September 2016. Foto: britroyals.com

butschkow-cartoon

Peter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

hotel-2016-09-25-um-18-02-47Pension Zum alten Rathaus, Gemünd, Eifel. Welch schöne Überraschung! Das erdbeerfarbene Haus mit Bäckerei und Café am großen Parkplatz vor dem alten Rathaus im sensationsfreien Kurort Gemünd verbirgt im Obergeschoss fünf großzügige Gästezimmer mit Balkon, Teebereiter und intelligent aufgeteiltem Bad. Es riecht ganz wunderbar nach Wald, denn die Zimmer sind rundum holzgetäfelt, sie haben Boxspringbetten und sanfte Beleuchtung. Die fröhliche Frau Müller sorgt für ein leckeres Frühstück mit frischen Brötchen, die ihr Mann aus der Bäckerei heraufschickt, und auch noch für weitere Wegzehrung, denn die meisten Gäste sind Wanderer, die zu Fuß die Eifel erkunden. DZ ab ca. 100 Euro inkl. Frühstück. Foto: CO

bu%cc%88cher-ginEin Hoch dem Schnaps. Für Winston Churchill war die Sache noch klar: „Gin und Tonic hat mehr Engländern Leben und Verstand gerettet als sämtliche Ärzte im Empire.“ Ganz so einfach ist es heute nicht mehr; seit Beginn des jüngsten Gin & Tonic-Booms vor gut zwei Jahren ist eine derartige Vielzahl von einschlägigen Flaschen auf dem Markt, dass sich selbst erfahrene Trinker fragen: Welcher  Gin und welches Tonic dürfen es denn bloß sein? Da kommt ein Buch wie das von dem Spirituosen-Kenner Frederic du Bois und der Food-Journalistin Isabel Boots gerade recht. Akribisch beschreiben sie über 400 Gin-Sorten, mehr als 50 Tonics und empfehlenswerte Kombinationen, fügen auch noch eine kleine Geschichte des Wacholder-Schnaps hinzu, und wenn ihnen damit auch vielleicht nicht unbedingt das „ultimative Handbuch für den perfekten Mix“ gelungen ist, wie der Untertitel vollmundig behauptet, ein famoser Anlass, gleich mal wieder den einen oder anderen Mix auszuprobieren, ist der schöne Band allemal.
Frederic du Bois & Isabel Boons: Gin & Tonic. Gerstenberg. 432 S., 29,95 Euro. Foto: Gerstenberg

bu%cc%88cher-brausjpgGewohnte Kunstgeschichte. Für viele ist ein Besuch von Museen oder Kunstausstellungen beliebter Programmpunkt auf einer Städtereise – warum nicht auch einmal Orte aufspüren, wo die Künstler gelebt haben, deren Werke wir bewundern? So traf sich der rheinische Expressionist August Macke im Dachatelier seines Bonner Hauses mit Künstlerkollegen wie Max Ernst, Franz Marc oder Robert Delaunay. In Nürnberg stehen bis heute die stattlichen Fachwerkbauten, in denen Maria Sibylla Merian oder Albrecht Dürer gelebt haben. Und in Frankfurt-Sachsenhausen residierte Max Beckmann mit seiner Frau Quappi in einer noblen Etagenwohnung.
Die Autorin und Kunsthistorikerin Christiane Kruse hat sich diesen besonderen Reiseführer ausgedacht: Er begleitet uns zu den Wohnorten von 59 Künstlern in ganz Deutschland – von der imposanten Stadtvilla in Berlin (Max Liebermann) bis zum verschwiegenen Refugium am Bodensee (Hermann Hesse). Jeweils eine Doppelseite ist mit knappem, aber kenntnisreichem Text einer Künstlervita gewidmet. Und am Ende gibt es ein Ortsregister (mit vollständigen Adressen!), damit sich beim nächsten Ausflug leicht ein Maleratelier einplanen lässt.
Christiane Kruse: Wo sie lebten. Künstler von der Renaissance bis heute. 128 S., 140 Abb., Edition Braus, 14,95 Euro. Foto: Braus

Riehen/Basel: Der Schweizer Architekt Peter Zumthor wird den Erweiterungsbau  der Fondation Beyeler  planen. Bekannt wurde er durch sein Kunsthaus in Bregenz, das Kolumba Kunstmuseum in Köln und zuletzt durch das Los Angeles County Museum of Art. Das neue Museum wird privat finanziert. Die Pläne will Zumthor im Winter vorstellen.

Berlin: Die Internationale Tourismus-Messe hat das Reiseverhalten der Chinesen untersucht. Jeder fünfte Auslandsaufenthalt der insgesamt 45,2 Millionen Reisen führte nach Europa, die meisten Besucher kamen nach Deutschland. Am liebsten werden Rundreisen gebucht, gefolgt von Städtebesuchen, allerdings hat sich die Dauer seit 2007 etwa halbiert auf rund fünf Nächte. Die aber verbringen Chinesen am liebsten in 4- und 5-Sterne-Hotels.

nice-to-know-maurer-porcamiseriaSao Paulo/Brasilien: Der Münchener Licht-Designer Ingo Maurer hat soeben seinen zweiten Shop außerhalb Münchens eröffnet – in Sao Paulo; in Manhattan werden seine phantasievollen Leuchten schon geraume Zeit erfolgreich verkauft.  Im neuen Laden wird  natürlich auch seine Leuchte „Porca Miseria“ aus zersprungenem Porzellan angeboten. Foto: Ingo Maurer

Köln: Auf der Internationalen Möbelmesse 2017 wird der amerikanische Designer Todd Bracher „Das Haus“ einrichten. Nach Neri & Hu aus China 2014 und dem Deutschen Sebastian

promotionpromotion-die-gewu%cc%88rznuss-alle-charaktereMan stelle sich mal vor: Ein junger Mann aus Bremen studiert in München BWL, Französisch und Arabisch, geht nach Toronto, Hongkong, Dubai und schließlich nach Marokko, lernt dort die liebevolle Gastfreundschaft kennen. Er begeistert sich für das vielfältige Aroma frischer Nüsse und wunderbarer Gewürze des Orients. Und denkt sich: Das muss man doch kombinieren können! Fortan steht er in der Küche und experimentiert, röstet Erdnüsse mit Oregano und Chili, vermengt Cashews mit Curry und Mandeln mit Ingwer. Kevin Drasl ist 25, als er nach Bremen zurückkehrt und „Die Gewürznuss“  gründet. Vier Mischungen bietet er vorerst an, alle ohne Zucker, ohne Öl, ohne, Emulgatoren. „Gewürze auf Nuss“ oder „Gewürzpralinen ohne Schnickschnack“ nennt er sie und empfiehlt, sie zu Wein, Bier oder Gin Tonic zu knabbern. Oder kleingehackt auf Salat oder Suppe.

Das muss man unbedingt probieren! Ein Glas mit 100g kostet 6,50 Euro (Versand pauschal 3,90 Euro). Und hier können Sie bestellen www.diegewuerznuss.de. Fotos: Die Gewürznuss

Fermobprodukte-fermob-cabane-laguneprodukte-fermob-adada_cheval-a-bascule_coquelicot: Der französische Gartenmöbel-Hersteller hat schon mal seine neuen Produkte für den nächsten Sommer präsentiert. Für die Kleinsten gibt es „Adada“, ein federleichtes Schaukelpferd, dessen Kufen keine Kratzer hinterlassen. Und die „Hütte Picnic“, die intelligente Einheit aus Tisch, Bänken und Dach, das mit UV-beständigem Gewebe bezogen ist.

produkte-sitzfeldt_fila-2Sitzfeldt: Das junge Unternehmen aus Berlin, das seine Sofas in Handarbeit fertigen lässt, hat jetzt von dem Schweizer Designer Jörg Böner die Kollektion „Fila“ entwickeln lassen. Die eleganten Sofas sehen in zartem Senfgelb besonders fein aus.

produkte-ikea-karlstad-cranberry-velvet-zaragoza-bemzBemz: Falls Sie noch ein altes Klippan oder ein Nockeby-Sofa von Ikea haben, dürfen Sie sich jetzt freuen. Die Firma Bemz, die mit ihren neuen Bezügen für Ikea-Möbel bekannt wurde, bietet ab sofort Bezüge aus Samt in herrlichen Farbtönen an. Klippan in weichem Smaragdgrün – das hat schon was!

produkte-alfi_gusto_crystal_deer_copper_freiAlfi: Schlicht und formschön sind die Isolierkannen von alfi schon immer

60 Jahre Ungarnaufstand – auch der Kinder. 23. Oktober, 1956 Budapest am Nachmittag: Demonstration vor dem Rundfunkgebäude – schräg gegenüber unserer Wohnung. Wir, mein Bruder (15) ich (17), sind dabei. Denn die Forderungen der Studentenschaft will man nicht senden. Etwas später fällt dort der erste Schuss aus einem Stasigewehr. Das erste Opfer des Aufstandes liegt vor unserem Haustor.
Am 24. tobt in ganz Budapest der Kampf: Die sowjetische Besatzungsarmee, sonst auf dem Land stationiert, gegen die ungarischen Verteidiger der Stadt. Beim Häuserkampf sind die Verteidiger im Vorteil: Sie kennen sich aus. Auf ungarischer Seite verhältnismäßig wenige erwachsene Militärs, sowjetische Deserteure, Arbeiter, viele Jugendliche, auch 13-, 14-jährige Kinder. Die Jugendlichen haben leuchtende Augen. Sie lernen schnell. Sie lieben Genosse Molotov und seinen Cocktail, womit man auf einen Schlag einen Panzer in die Luft jagen kann. Gekämpft wird um gut zu verteidigende Häusergruppen aber auch in Häuserzeilen. Auf einer Etage die Sowjets, auf der anderen die Ungarn. Oder auf derselben. Gar in derselben Wohnung schießen sie über den Köpfen der (am Boden liegenden) Bewohner.

Am 28. Oktober ziehen sich die Sowjets zurück. Der Freiheitskampf scheint erfolgreich. Die milde Luft ist wie im Frühling. Neue Zeitungen erscheinen. Die Straßen sind voller Menschen – zwischen

ausstellung-burda-nam_june_paik__one_candle__1988__c__nam_june_paik_estateSie ist fester Bestandteil unseres Alltags: Die Kerze brennt auf Geburtstagskuchen und am Weihnachtsbaum, sie ist obligatorisch für Candlelightdinner und Gartenfeste, wird in Kirchen und an Särgen entzündet. In gefühlsbetonten Situationen nutzen alle Menschen gerne Kerzenlicht.

Natürlich haben sich auch immer wieder Künstler mit ihnen beschäftigt; Gerhard Richter etwa im Jahre 1982. Sein berühmtes Gemälde „Kerze“ gehört zur Sammlung Frieder Burda und ist jetzt Star der Ausstellung, zu der mehr als 50 Gemälde, Skulpturen, Installationen, Videoarbeiten und Photos von Künstlern wie Markus Lüpertz, Jörg Immendorf, dem Duo Fischli/Weiss, Nam June Paik, Thomas Ruff und vielen anderen zusammengetragen wurden. Zusätzlich wird auch die Rolle der Kerze im Film dargestellt.
Di bis So 10 bis 18 Uhr, Eintritt 13 Euro: 22.10.16 bis 29.01.17, Museum Frieder Burda, Baden Baden: Die Kerze
Foto: Nam June Paik, One Candle, 1988, MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main © Nam June Paik Estate, Foto: Axel Schneider

ausstellung-bucerius-wassily_kandinsky_erinnerung_an_venedig_4__rialtobruecke__1904Schon im 16. Jahrhundert feierten Künstler Venedig als Stadt des Lichts und der Superlative. Die Architektur, Wasser, Schiffe, Brücken boten theatralische Inszenierungen, die bis heute faszinieren. Das Kunst Forum stellt jetzt etwa 50 Gemälde, 25 Zeichnungen und Drucke, 20 Fotos und eine Plastik von internationalen Leihgebern zum Thema Venedig aus. Mit dabei sind Werke von William Turner, Claude Monet, Wassily Kandinsky, Gerhard Richter und Candida Höfer. 01.10.16 bis 15.01.17, Bucerius Kunst Forum, Hamburg: Venedig. Stadt der Künstler. Geöffnet täglich 11 bis 19 Uhr, Do bis 21 Uhr, Eintritt 8 Euro. Foto: Wassily Kandinsky, Erinnerung an Venedig 4, Rialtobrücke 12904

ausstellung-rio-safo_afonso-tostes_cfb_0357-59-lDrei Künstler aus Brasilien kommen nach Hamburg und arbeiten hier 14 Tage lang mit drei deutschen Künstlern zusammen, dabei soll „ein interkultureller Dialog Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufzeigen“, so die Initiatorin Karla Köster. Wird bestimmt spannend – Besucher können jedenfalls zuschauen, wie Skulpturen, Gemälde und Fotos entstehen.
Vernissage am 7.10. um 19 Uhr. 08.10. bis 16.10.16, Bilaterales Atelier im Oberhafen, Hamburg: Rio/Hamburg. Geöffnet täglich 11 bis 18 Uhr, Eintritt frei. Foto: Afonso Tostes

So beschaulich geht es in dieser schönen alten Stadt noch zu: Die junge Frau rollt auf ihrem schweren, schwarzen Hollandrad die kleine Gasse entlang über den in frühes Sonnenlicht getauchten Platz vor der „Onze Lieve Vrouwebasiliek“. Die Kirche stammt aus dem 11. Jahrhundert und war einst Mittelpunkt der Stadt Maastricht. Die französischen Besatzer nutzten sie Ende des 18. Jahrhunderts als Pferdestall, aber seit dem 19. Jahrhundert wird hier wieder gebetet.

Die frühe Radfahrerin strampelt vorsichtig an den hochgestellten Korbstühlen der Cafés vorbei, grüßt den Straßenfeger, umkurvt den kleinen Milchtransporter, und stoppt vor der weit offenen Tür der Basilika. Eine ganze Weile verharrt sie bewegungslos mit Blick auf den Altar, bekreuzigt sich schließlich und steigt ganz entspannt wieder auf ihr Fahrrad und radelt davon.

Wenn Sie von hier Richtung Maas gehen, stoßen Sie bald auf die Reste der mittelalterlichen Stadtmauer, die um 1230 gebaut wurde. Am anderen Ufer des Flusses liegt der Stadtteil Wyck mit dem Kulturzentrum Centre Céramique und dem spektakulären Kunstmuseum Bonnefanten, das der italienische Architekt Aldo Rossi

lieblingsessen-schneider-mestromUnsere liebste Kollegin kann nicht nur Marketing, Werbung und Event-Management (und allmonatlich KuNo produzieren), sie kann auch noch köstlich kochen, eindrucksvoll fotografieren und hübsche Texte schreiben.

In einem zehntägigen Symposium mit zehn internationalen Künstlern hat sie jetzt die Chance genutzt und aus ihrem Lieblingsessen ein Buch gemacht. Nun wissen wir endlich, wie sie ihre leckeren Frikadellen würzt und welches Geheimnis hinter ihrem sensationellen Thaicurry steckt, dass sie sogar Käse selbst macht und Mais ploppen lässt. Wenn Sie Interesse an Michaelas Lieblingsrezepten haben, sollten Sie sich beeilen: Es gibt nur 100 nummerierte und signierte Exemplare.
Michaela Schneider-Mestrom: Lieblingsessen, A5, 68 Seiten, Paperback, 18 Euro, zu bestellen bei: msm@schneiders-werbeagentur.de, Foto: MSM

PS.: Mit dem Kartoffelsalat-Rezept konnte ich schon die gesamte Doppelkopfrunde unseres Textchefs begeistern!

Die Ausstellung zum erwähnten Symposium können Sie im Atelier Busch8 sehen, und zwar vom 15. bis 30.10. (Sa von 15-18 Uhr, So von 11-18 Uhr), Galerie und Atelier, Busch 8, 41334 Nettetal.

Zu sehen sind Werke von: Veronika Fass (Objekte – Wiesbaden), Anja Barmeyer-Grunke (Installation – Berlin),

Zitat Kürthy„Steigen die Temperaturen, sinkt das Niveau.“

Bestseller-Autorin Ildikó von Kürthy in ihrer Brigitte-Kolumne „Problemzonen“ in der sie sich fragt, warum im Sommer so viele so verdammt schlecht angezogen sind. Brigitte Nr. 18 vom 17.08.2016.
Foto: colibri.bg

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Peter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.
Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de