Produkte Aria_Gold-with_Aria_TransparentZaha Hadid: Eines der letzten Produkte, das die große, kürzlich verstorbene irakische Architektin Zaha Hadid für Slamp entworfen hat, ist die Leuchte „Aria-Gold“. 50 Schichten aus zartem Polycarbonat hat sie dafür um eine LED Leuchte gewickelt. Entstanden ist ein leichter, fast zerfließender Kronleuchter.

Produkte Maurer spyre5Ingo Maurer: Der israelische Designer Ron Arad hat für seinen Freund Ingo Maurer die Leuchte „Spyre“ entwickelt und die Auflage auf 50 Exemplare begrenzt. Das Konzept entstand während der Arbeit an einer großen Skulptur, die er für eine Sommerausstellung im Hof der Royal Academy of Arts in London gestaltete. Spyre ist weiß, aus Stahl, Aluminium und Kunststoff, hat fünf einzeln bewegliche Segmente und ist mit einem LED-Leuchtmittel bestückt.
Produkte Equus 2.0-gold-Soonsalon
Dominik Raskin: „Equus 2.0.“ nennt der belgische Architekt und Designer Dominik Raskin seine dynamische Wandskulptur aus Polyester, die es in Schwarz, Weiß, Silber und Gold von Soonsalon gibt. Der Kopf ist etwa 23 cm groß!

Meleghy-promo_999_enBudapest, diesmal nur kurz aber wichtig: In Ungarn gibt es weder einen Minister für Gesundheit, noch einen für Schule und Unterricht. Die Jobs erledigen Staatssekretäre. Dafür gibt es einen schwer arbeitenden Herrn Minister, zuständig für Nationale Feiertage. Ist das nicht wunderbar? Die Orban-Regierung weiß was wichtig ist – und was nicht.  
Dazu wünsche ich allen meinen Leserinnen und Lesern eiserne Gesundheit, viel Klugheit, unerschütterliche gute Laune und schöne Ferien! Kalamata, Griechenland. Ihr Peter Meleghy
Unser Kolumnist, der Ungar Péter Pál Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website www.ungarnaktuell.de.

Museum Kunstpalast, Düsseldorf, noch bis 23. Oktober: Sommersonne – Eingefangen auf Blättern der Graphischen Sammlung
So wünscht man sich den Sommer: gleißende Hitze, leuchtende Sonnenuntergänge, fröhliche Strandszenen, blühende Wiesen, mondäne Kurorte. Das Museum Kunstpalast hat 65 Werke aus seiner Graphischen Sammlung ausgewählt, die alle die Wonnen des Sommers thematisieren. Mit dabei sind Bilder von Heinrich Zille, Karl Schmidt-Rottluff und Tom Wesselmann.
Museum Kunstpalast, Di – So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr, Eintritt 12 Euro. Foto: Tom Wesselmann, Nude, 1965, Siebdruck, 79,5 x 63,5 cm, Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Foto: Horst Kolberg, Neuss, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Ausstellung Stedelijk We Make Carpets - Umbrella Carpet DetailStedelijk Museum, Amsterdam, 26. August 2016 bis 1. Januar 2017: Dream out loud design – Designers present radical ideas for a better world
Auch wenn die Frage „Was macht die Kunst?“ reichlich banal klingt – manchmal gibt es darauf ganz spannende Antworten. Wie gerade in Holland. In den Niederlanden lebende Designer waren dieses Jahr aufgefordert, „radikale Ideen für eine bessere Welt“ einzureichen. 400 antworteten und sandten 750 Projekte, aus denen eine Jury 26 auswählte, die jetzt vorgestellt werden. Mit dabei sind neue Materialien als Plastikersatz und Produkte aus Müll, sogar ein bisher unbekannter Fleischersatz wird gezeigt. Unter den ausstellenden Designern ist auch die bereits international bekannte Designerin Hella Jongerius. Das Fazit dieser Ausstellung benennen die Veranstalter so: „Design can make a differance!“
Stedelijk Museum, täglich 10-18 Uhr, Fr 10-22 Uhr,  Eintritt 15 Euro. Foto: We Make Carpets, Umbrella Carpet Detail. Photo: Room on the Roof
Die Schlange vor der Tiefgarage unter der Kathedrale La Seu ist immer lang. Hier wollen halt viele gleich bei der Einfahrt nach Palma ihr Auto loswerden. Aber es gibt noch mehr Parkplätze, zum Beispiel die Garage an der Placa de la Feixina. Wenn Sie dann Ihren Wagen gut verstaut haben und die Avinguida Argentina überqueren, sind Sie schon drin im neuen In-Viertel „Santa Catalina“.
Die schmalen, zum Teil verkehrsberuhigten Gassen laden zum gemütlichen Bummeln ein, hier wechseln sich jede Menge winzige Kneipen und kleine Restaurants mit Boutiquen und Wohn-Shops ab. Die Häuschen sind größtenteils gut restauriert und renoviert und sehr schmuck, zum Teil mit grünen Innenhöfen und Dachterrassen. Das Viertel ist derzeit besonders bei Skandinaviern sehr beliebt, die eine Wohnung in der Stadt einer einsamen Finca vorziehen. Hier ist man halt schnell zu Fuß beim Bäcker oder im nächsten Restaurant. 
In der „Patron Lunares Cantina“  in der Carter de la Fàbrica beispielsweise; schauen Sie mal hinein, schon die Einrichtung ist sehenswert. Oder Sie kosten die Fischgerichte im „Crazy Chef“ an der Placa de Progreso.
 

Zitat_scholten-baijings-photography-freudenthal-verhagen-forweb-moooiDas ist ein großes Privileg: Arbeitet man mit dem Menschen, den man liebt, gibt es das Gefühl von Konkurrenz nicht.“

Stefan Scholten, die männliche Hälfte des holländischen Design-Duos Scholten/Baijings, in einem Interview mit dem Zeitmagazin Nr 16/2016. Foto: moooi

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Peter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Hotel Hotel MallorcaFinca Sa Galera, Ca’s Concos, Mallorca. Der schönste Platz ist sicher auf der Terrasse unter Palmen, Pinien und blühender Bougainvillea, auf der gefrühstückt wird und abends engagierte Köche Feines vom iberischen Schwein und Leckeres vom Meeresgetier servieren. Aber auch im weitläufigen Garten des schicken Landhotels oder am mittelgroßen Pool lässt es sich gut aushalten. Geschmackvoll eingerichtete Zimmer gibt es in verschiedenen Größen ab 16 qm, immer mit Himmelbett und Klimaanlage. Sauna, Jacuzzi und Fitnessraum sind auch vorhanden, und Massagen und Beauty-Behandlungen werden angeboten. Wem es irgendwann zu still und zu friedlich wird, der kann sich ein Fahrrad leihen und ist nach 6,3 km im munteren Städtchen Santanyi mit vielen Lokalen und schönen Shops. Und ein paar attraktive Strände sind nicht weit. DZ ab ca. 130 Euro.

Fotos: Horst Conrad 

Bücher lockwood_castro_cuba_fo_gb_3d_05756_1604271744_id_1023471Fidels Welt. Der amerikanische Fotojournalist Lee Lockwood (1932-2010) kam 1958 gerade rechtzeitig nach Kuba, um die Machtübernahme Fidel Castros hautnah mitzuerleben. In den folgenden zehn Jahren hatte er immer wieder Gelegenheit, den „Maximo Lider“ zu treffen, ihn auf Reisen zu begleiten und ihn schließlich sieben Tage lang zu interviewen. Dabei sprachen die beiden über Castros Reisen in die Vereinigten Staaten und seine Redekunst, sein persönliches Verhältnis zur Macht und Gemüseanbau , über Bildung und Zigarren, über kubanischen Kommunismus, Che Guevara und die Revolution – eben über alles, was zu der Zeit auf Kuba wichtig war. Der Verlag Taschen hat jetzt aus dem leicht gekürzten Marathon-Interview und den besten – zum Teil noch nie veröffentlichten – Fotos dieser zehn Jahre ein umfangreiches Buch gemacht, ergänzt mit zwei Essays von Saul Landau, Politik-Professor der California State University, zur Weltlage in jenen Jahren. Ein großartiges zeitgeschichtliches Dokument.

Lee Lockwood: Castro’s Cuba – Ein Amerikaner in Kuba, Reportagen aus den Jahren 1959-1969, 360 Seiten, Taschen, 49,99 Euro. Foto: Taschen

Lebensräume. Wohnfans kennen natürlich viele Living-Bücher und denken bestimmt manchmal: Ach, nicht schon wieder lauter Reportagen über Wohnprofis und ihre coolen Behausungen. Oft sicher zu recht, aber für dieses Buch haben die Journalistin Kerstin Rose und der Fotograf Christian Schaulin in ganz Europa relativ unbekannte Architekten, Designer, Möbelbauer und Einrichtungsexperten besucht, deren Wohnungen nicht geleckt, kaum möbliert und kühl sind. In diesen Räumen wird wirklich gelebt, da wird improvisiert, steht mal was rum, passt mal was gar nicht zusammen. Zu jeder der neunzehn sehenswerten Reportagen gibt es einen Text über die Bewohner, ausführliche Bildtexte inklusive Quellenangabe für die Möbel, ein bis zwei Mottos zum Stil und ein typisches Zitat. Wie zum Beispiel dieses der Hamburgerin Céline Grassmann-Duphil, die sich selbst als Sachensucherin bezeichnet: „Manche Dinge sind nur auf der Durchreise.“

Kerstin Rose, Christian Schaulin: Rooms – Zuhause bei Kreativen, 192 Seiten, DVA, 39,99 Euro. Foto: DVA
schmitz-becker-busch8Kunst-Schmitz-BeckerPROMOTION: In Nettetal am Niederrhein findet vom 5. bis 15. August zum 11. Mal das Künstlersymposium im Atelier der Initiatoren Klaus und Barbara Schmitz-Becker statt. Wieder sind 10 Künstler aus dem In- und Ausland eingeladen, zusammen zu arbeiten, zu leben, zu feiern. Auch in diesem Jahr sind Künstler und Konzeptioner aus Deutschland (Krefeld, Moers, Kleve, Nettetal, Berlin) und Tschechien dabei. Es entstehen Arbeiten unterschiedlichster Disziplinen, Naturskulpturen und Installationen, Grafiken und Fotos, die am 14. August der interessierten Öffentlichkeit als ein sogenannter „Schautag an den Arbeitsplätzen der Künstler“ gezeigt werden. Im Oktober wird die Ausstellung mit den entstandenen Arbeiten 2 Wochen lang zu sehen sein. Eine Pressekonferenz wird es am 10.08. im Atelier Busch8 geben. Interessierte Journalisten können sich direkt mit Barbara Schmitz-Becker in Verbindung setzen.
Fotos: Veranstalter

Nice to knowTate_Modern_HdM_1829London. Die Tate Modern hat einen spektakulären Anbau bekommen: Das „Switch House“, vom Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfen, 260 Millionen Pfund teuer und 65 m hoch, ähnelt einer gedrehten Pyramide, hat eine Backsteinfassade und bietet im zehnten Stock eine riesige Terrasse mit einem grandiosen Rundum-Blick über London. Durch den Neubau erweitert das Museum für Moderne Kunst seine Ausstellungsfläche um 60% und kann damit mehr von seiner Sammlung zeigen, die seit dem Jahr 2000 um 75% gewachsen ist.

Knesebeck_Zuhause_Cover_GE_AR_CS6.inddNice to know Sé de Lisboa IMünchen. Der Verlag Knesebeck hat ein ganz besonderes Buch herausgegeben: „Zuhause kann überall sein“, ein Willkommensbuch für die Kleinsten, erscheint auf Deutsch und Arabisch und erzählt die Geschichte vom Mädchen Wildfang, das seine Heimat verlassen muss, sich erst sehr fremd fühlt und dann langsam erkennt, dass es auch anderswo heimisch werden kann. Das Bilderbuch wurde bereits mit dem „Leipziger Lesekompass 2016“ ausgezeichnet. Der Verlag spendet 3000 Exemplare, die von der „Deutschen Kinder und Jugendstiftung“ u.a. an Flüchtlingsunterkünfte verteilt werden.

Lissabon. Die

Produkte Sc hiffini Lepic MorrisonSchiffini: Der britische Produkt- und Möbeldesigner Jasper Morrison hat das erste Mal eine seriell gefertigte Küche für den italienischen Hersteller Schiffini entwickelt. „Lepic“ zeichnet sich durch lebendige Materialkompositionen in der Oberfläche aus: Laminat, Stahl, Douglasie und Eiche stehen zur Auswahl.

Produkte Makro_MANHATTAN_ ecocemento 02Makro: Der italienische Badhersteller nennt seine schicke Badewanne mit integriertem Waschtisch ganz einfach „Manhattan“, denn natürlich kann man sie sich in einem Loft in SoHo (aber auch in Design-Hotels in Europa) gut vorstellen. Besonders eindrucksvoll: die Kombination aus grauem Ecocement und dunkler Eiche, aus strenger Wannenform und geschwungenem Waschtisch.
 
WaldenProdukte walden_LIGHT_Bett: „Light“ heißt das Bett des österreichischen Herstellers, weil es so leicht wirkt, dass es zu schweben scheint. Es wird aus Nussbaum oder Eiche angeboten, durch eine neue Steckverbindung zusammen gehalten und ist deshalb absolut metallfrei. „Light“ wurde gerade mit dem Red Dot Award 2016 ausgezeichnet.
 
Schulte DesignProdukte Schulte Becker SD_Matchbox_weiss: Jeder kennt

Der jüdische Witz in Budapest

Vorbemerkung: In der ungarischen Hauptstadt gibt es neun funktionierende Synagogen, darunter eine der größten und schönsten Europas, mehrere jüdische Theater, zwei Klezmer-Bands, einige koschere Restaurants, jüdische Cafés und  Konditoreien – in einem bäckt die Mutter des Inhabers mittwochs den besten Strudel der Stadt.
In diesem Milieu betritt Kohn das Café Spinoza und sieht dort seine Freunde Grün und Schwarz bei einem bizarren Spiel: Grün nimmt aus einer Schale voller Pflaumen eine Frucht, hält sie Schwarz unter die Nase und fragt: „Ganz oder gequetscht?“ Schwarz tippt auf ganz. Grün drückt zu und sagt: „Sie ist doch gequetscht, du hast verloren.“ Er wirft die zerquetschte Pflaume in eine andere Schale, wischt seine Hand ab und kassiert von Schwarz hundert Forint. In der nächsten Runde tippt Schwarz auf gequetscht.  Diesmal drückt Grün nicht zu und sagt: „Du siehst doch, sie ist ganz“ – und Schwarz hat wieder verloren. Kohn sieht entsetzt zu und sagt: „Schwarz, du bist ja völlig meschugge! Bei diesem Spiel kannst du nur verlieren.“ Schwarz sieht ihn mit seinen Dackelaugen traurig an und sagt: „Ich weiß, aber ich kann nicht mehr aufhören. Ich habe schon zu viel verloren.“  „Das ist doch gar nichts,“ sagt Grün, „ich habe
Ausstellung FotografieAls 1839 die Fotografie erfunden wurde, war der Schrecken unter den Malern zuerst riesengroß, befürchteten sie doch, dass besonders die Porträtmaler keine Aufträge mehr bekommen würden. Aber bald schon nutzten sie die Fotografie für ihre eigenen Zwecke, fertigten billige Kopien ihrer Bilder an, um damit zu werben,  oder – noch besser – nahmen sie als Vorlagen und Inspiration für ihre Werke.
Das Obere Belvedere zeigt jetzt mit Gemälden, Zeichnungen, Grafiken, etwa 250 Fotos und zwei Kameras aus dem 19. Jahrhundert, wie Maler das neue Medium als Erinnerungsstützen,  als Basis mehrerer Varianten oder zum Kolorieren nutzten – bis dann die Fotografie als eigenständige Kunstform anerkannt wurde.
Oberes Belvedere, Inspiration Fotografie – von Makart bis Klimt, täglich 10-18 Uhr, Eintritt 14 Euro. Foto: Franz Matsch, Porträt vom Sohn des Künstlers als „Prinz Ludwig von Ungarn“, 1907 Privatsammlung, © Belvedere, Wien, Öl auf Leinwand 125,7 x 95,3 cm

Ausstellung Nendo cabbage-chair10In dem spektakulären Museum Holon, das von Ron Arad gebaut  und 2010 eröffnet wurde, wird erstmals eine Retrospektive des 1977 in Kanada geborenen japanischen Designers Oki Sato gezeigt, der unter dem Namen Nendo arbeitet.  Zu sehen sind 74 Objekte, eingeordnet in sechs Kategorien – Leuchten, Stühle, ein Teeservice, Tische, Kerzen, Glasflaschen, Sonnenbrillen, Vasen und sogar ein Regenschirm. Seit Nendo 2003 zuerst in Mailand einige Arbeiten zeigte, hat er eine steile Karriere gemacht. Seine Entwürfe stehen mittlerweile in internationalen Museen in New York, Paris, Chicago, London und Los Angeles. Er arbeitet für Firmen wie Cappellini und Moroso, Bisazza, Baccarat, Camper und Starbucks    und wurde bereits mehrfach zum Designer des Jahres gekürt.

Design Museum Holon, Nendo: the space in between, Tel Aviv, Mo und Mi – 10-16 Uhr, Di + Do + Sa 10-18 Uhr, Fr 10-14 Uhr, Eintritt 35 NIS. Foto: Cabbage Chair: Credit to Masayuki Hayashi
Stadtsp. 1 Winterpalais_Prinz_Eugen_1Ein bisschen unscheinbar ist sie schon, die Himmelpfortgasse in Wiens erstem Bezirk. Und auch der Eingang zum Winterpalais des Prinzen Eugen von Savoyen (1663-1736) macht erst einmal nicht viel her. Aber dann steigt man im „Prunkstiegenhaus“ die Treppe hinauf – und wähnt sich in einer ganz anderen, prächtigeren Zeit. Das barocke Ambiente aus strahlend weißem Kaiserstein, in dem Atlanten als Stützen der Treppe dienen, ist ein beeindruckendes Beispiel hervorragender Steinmetzarbeit. Dieses Stiegenhaus ist wirklich eines Palastes würdig! Und erst die Säle voller Deckengemälde, edler Parkettböden, goldgerahmter Spiegel, Seidentapeten und strahlender Kronleuchter! Prinz Eugen war erfolgreicher Feldherr, Präsident des Hofkriegsrates und Statthalter der österreichischen Niederlande (heute etwa Belgien und Luxemburg), das Palais war sein Winterdomizil, im Sommer lebte er im wenige Kilometer entfernten Belvedere. Der Bau in der Himmelpfortgasse wurde 1697 begonnen und in mehreren Phasen bis 1719 fertig gestellt. Als Prinz Eugen 1736 starb, versteigerte seine Erbin und Nichte Anna Viktoria seinen Besitz. Das Palais fiel an den Hof und wurde ab 1752 von verschiedenen staatlichen Institutionen genutzt, zuletzt residierte hier das Finanzministerium. Von 2007 bis 2013 wurde der Palast saniert und originalgetreu restauriert und dient

Ich glaube nicht, dass ich irgendetwas besitze, das ich nicht auf einem Flohmarkt gekauft habe.“

Ingvar Kamprad, Ikea-Gründer und einer der reichsten Männer der Welt, in einem Interview mit dem schwedischen Fernsehsender TV4 über seine bevorzugte Quelle für Kleidung, abgedruckt im Magazin „Möbel Kultur“ 3/2016. Foto: Ikea

peter-butschkow-dickPeter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Der Blick von der Dachterrasse ist einfach grandios, man schaut über die gesamte Altstadt bis hinunter zum Fluss Tejo. Einen kleinen Pool und eine Bar gibt es da oben auch. Die Zimmer im Hotel Lisboa Liberdade sind in warmen Farben gehalten, geradlinig und zweckmäßig eingerichtet, die Bäder könnten allerdings mal wieder renoviert werden. Das Personal ist extrem freundlich, in der kleinen, netten Bar im Foyer serviert man leckere Drinks und Fußballüber-tragungen rund um die Uhr. Das Restaurant, in dem auch ein üppiges Frühstück serviert wird, wirkt zwar nicht ganz so einladend, aber zum Glück liegt das Hotel an der breiten Prachtstraße Avenida da Liberdade nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt, und dort kann man fast an jeder Ecke die verlockenden Natas und einen anständigen Kaffee bekommen.

NH Hotel Lisboa Liberdade, Lissabon, DZ ab ca. 90 Euro. Fotos: CO