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Quartier ist der programmatische Name des Stadtteilmagazins für die wachsende HafenCity in Hamburg, die historische Speicherstadt und das Katharinenviertel. Dieses Quartier verbindet eine reiche Vergangenheit mit der Idee einer avantgardistischen Zukunft. Mehr … »

Pablo Picassos Leidenschaft für Frauen ist hinreichend bekannt, sie hat seinen Stil stark beeinflusst. Aber er hat sich nicht nur mit der Erotik seiner Geliebten auseinander gesetzt. Wie bei Max Beckmann und Willem de Kooning sind auch viele seiner Frauenfiguren unabhängig und selbstbewusst. Die Pinakothek der Moderne stellt jetzt mit mehr als 90 Gemälden die Sichtweisen der drei Maler dar, zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf und dokumentiert die Biografien der drei Künstler. Mehr … »

Immer schade, wenn man da, wo man gerade zu Besuch ist, die Landessprache nicht versteht. Auf dem riesigen Marktplatz im polnischen Krakau bedauert man es ganz besonders.

Der Platz ist der größte Europas, 200 mal 200 m groß, und bestimmt einer der lebendigsten. Etwa dreißig stets vollbesetzte Cafés säumen ihn, ein immerwährendes Stimmengewirr schwebt darüber, überall bilden sich Trauben um Straßenmusikanten, Jongleure, Gedichte Vortragende und andere ausdruckstarke Selbstdarsteller. Wie gern würde man verstehen, worüber geredet und gelacht wird!

Zum Trost lassen sich erschöpfte Touristen in eleganten Pferde-Kutschen gemütlich um den Platz fahren oder absolvieren die Besichtigung in einem offenen Sightseeing-Elektroauto mit sechs Plätzen. Zu sehen gibt es jedenfalls genug! Mehr … »

„Side by side“ ausgezeichnet als Unternehmen des Jahres 2011

Seit 2001 entwickeln Sabine Meyer, ihr Team und einige freie Designer hochwertige Alltagsprodukte aus heimischen Hölzern, die in Behinderten–Werkstätten hergestellt werden. Mittlerweile sind mit Tafelfarbe bestrichene Serviettenringe und schlichte Bügel, robuste Wäscheständer und Hundenäpfe genauso im Angebot wie stabile Buchständer, Gewürzregale und grazile Stövchen. Mehr … »

Die Gartensaison ist eröffnet. Die Hobbygärtner haben ihren Spaten natürlich längst aus dem Winterschlaf geweckt. Baumschere, Handschuhe und Gießkanne liegen bereit, und frische Erde ist selbstverständlich auch schon herbei geschafft. Trotzdem gibt es bestimmt noch das eine oder andere Stündchen, in dem man in dem gut gemachten Buch „Gartenschätze“ schmökern kann. Zumal selbst die mit dem grünen Daumen hier noch einiges Wissenswerte für ihren Küchengarten finden werden.

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Am 5. April verlässt Hasi Hasenhausen, damit Hasi am Karfreitag mit seinen Freunden anfangen kann, Eier zu färben, sie Ostersamstag in Körbchen zu verpacken und am Sonntag ein herrliches Frühstück zu servieren. Und jetzt: Löffel aufstellen! Foto: Krima & Isa

Wir wollen raus!!! Die Franzosen haben schon 21 Grad! Das ist U-N-G-E-R-E-C-H-T, einfach nur ungerecht. Also, Angie, mach was, sag Nicolas, wir machen nicht mehr mit, wir wollen auch Sonne, blauen Himmel, und wie in Paris oder Mailand draußen … (siehe unten).

Derweil entscheiden wir schon mal, ob wir lieber im runden Sessel „St. Raphael“ aus Kunstharzgeflecht für ca. 390 Euro chillen (Maisons du Monde) oder im Schleppnetz – „Dragnet“ – (etwa 2.800 Euro, Kenneth Cobonpue) abhängen möchten. Zu beidem braucht man natürlich unbedingt den „Globe Grill“ (ca. 400 Euro, Eva Solo), die praktische Kugel mit dem wegklappbaren Deckel.

US-Präsident John F. Kennedy ließ seinen Gästen am 9. Mai 1962 im Weißen Haus „Roast Spring Lamb“ mit einem „Bouquetière of vegetables“ und dazu einen „Chateau Gruaud Larose“ von 1955 servieren. Die britische Queen Victoria wiederum langte am 21. Januar 1858 bei „Cotelettes d’agneau aux petits Pois“ zu und genoss anschließend „Soufflés au chocolat“. Nachzulesen sind die Menüs auf historischen Speisekarten, die der Vorsitzende des „Verbandes der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte e.V.“, Christiaan van Kuyen, zusammengetragen und auf seiner informativen Website versammelt hat. Dort erfährt man auch von dem Bankett für 22.950 Beamte, die am 22. September 1900 auf Einladung der Französischen Republik im Garten der Tuilerien verköstigt wurden. Oder vom „Lex Burgundionum“, das im Jahr 803 bestimmte, dass „niemand, weder arm noch reich, soll Fremden und Pilgern die Gastfreundschaft, Dach, Herd und Wasser, verweigern“.

Wir wünschen genüssliches Stöbern in leckeren Gastrogeschichten! www.gastrogeschichte.de

„Woman-Friendly Rooms“ im Hotel Leonardo München + Berlin 

Eigentlich kann man sich schlecht vorstellen, dass die anderen Zimmer in den Leonardo Hotels in München und Berlin bewusst „Woman-Unfriendly“ eingerichtet sind. Diesen Eindruck wollte der Designer Andreas Neudahm, der für die Ausstattung verantwortlich ist, natürlich nicht erwecken. Er mchte vielmehr alleinreisenden Geschäftsfrauen Räume bieten, in denen sie nach einem anstrengenden Tag ausspannen können. Und weil Frauen das eben anders als Männer machen, gibt’s hier zum Beispiel „Frauenzeitschriften, Gelbrille, flauschigen Bademantel und großen Schminkbereich mit Vergrößerungsspiegel und alles in dezenten Farben.“ Dazu werden Prosecco und Wärmesocken, Beautydrinks (was’n das?) und Kuscheldecken, Türen mit Spion und Sicherheitsschloss, spezielle Frauenparkplätze und Extra-Diskretion beim Check-in geboten. Spannend, oder? Aber wie kommt Mann eigentlich ohne Gelbrille und Wärmesocken aus? EZ ab 79 Euro  www.leonardo-hotels.com Foto: Leonardo Hotels

Dieses Gewese um Schönheit wird immer unerträglicher. Die Menschen sollten sich mehr anstrengen, weniger dumm zu sein, denn das würde sie am besten kleiden. Das empfehlenswerteste Accessoire ist ein Buch.“

Die britische Modemacherin Vivienne Westwood in einem Interview mit dem Süddeutsche Zeitung Magazin vom 17.2.2012 . Foto: wikipedia