Wichtig: Deutsche Urlauber legen auf einen kostenlosen WLAN-Anschluss in ihrem Hotel mehr Wert als auf ein Zimmer mit Meerblick oder ein bequemes Bett. Das haben gerade zwei Studien von der Gutschein Plattform vouchercloud und Ulmon, dem Hersteller von CityMaps2Go, festgestellt. Demnach würden die Reisenden sogar ein einfacheres Haus einem luxuriösen vorziehen, wenn es denn einen kostenlosen Internetzugang anbietet. www.vouchercloud.de  und www.ulmon.com

 

Very nic to know- HauptstadtApp VKiD_QR_Steine_IrisBerben_170214_CREDIT_copyrightDGMK_FotoMALTE-NIES00003
Zukunftsträchtig: Gepflasterte QR-Codes – das ist das Neueste in unserer Hauptstadt. Dazu werden in Granitsteine eingravierte Codes an Sehenswürdigkeiten angebracht: Mit dem Smartphone gescannt geben sie Auskunft über historische Hintergründe, Ausstellungen, Öffnungszeiten und Events. Die Infos können dabei problemlos neuen Situationen angepasst werden. Zu den ersten Pflastersteinen mit Strichcode gehört jener am Holocaust Mahnmal, mit dem man seit Mai diesen Jahres ein virtuelles Konzert hören kann. Der Clou: Je nach Position in den Stelen verändert sich das Klangerlebnis. Foto: DGMK
 

Ausstellung MARKUS_BRUNETTI_CORTEGACA_max15cmhoch_RGBKathedralen, Kirchen, Klöster in Europa. So hat man sie garantiert noch nie gesehen, die schönsten Kathedralen, Klöster und Kirchen in Europa. Denn der Fotograf Markus Brunetti zeigt sie ganz pur. Frontal aufgenommen ohne jegliche Störung, kein Mensch, kein Auto, keine Bewegung ist zu sehen, die Portale sind geschlossen, der Himmel ist wolkenlos und weißblau im Hintergrund. Erhaben und beeindruckend, so – meint der Fotograf – haben sich die Baumeister ihre Werke einst vorgestellt – nur angemessen also, dass die Bilder in Riesenformaten von 1,5 x 3 m gezeigt werden. Wirklich großartig!

Foto: Markus Brunetti, Cortegaca, Portugal.

IFLondon ist laut, voll und hektisch. Kein Wunder, dass Touristen, die vormittags von der Tate Modern zum Buckingham Palace eilen und sich nachmittags von Madame Tussaud nach Soho schleppen, abends völlig erschöpft sind. Wo erholt man sich in einer solchen Stadt?

Am Wasser natürlich! Die gleichmäßige Bewegung von fließendem Nass, das leise Plätschern und Gluckern und die schillernden, stets wechselnden Farben beruhigen alle Sinne. London liegt bekanntlich nicht am Meer, und die Themse ist ziemlich zugebaut, aber in jedem Park gibt es Teiche und kleine Seen, an denen man rasten kann.
Wir empfehlen ein ziemlich unbekanntes Stückchen Erholung: Little Venice am „Grand Union Canal“, der einst eine Hauptader der englischen Binnenschifffahrt war. Dazu fahren Sie mit der District  oder der Circle Line bis zum Bahnhof Paddington und verlassen ihn in Richtung Sheldon Square, einem Neubaugebiet mit Büros hinter Glasfassaden und Wohnungen in Hochhäusern. Aber man steht auch sofort am Kanal, einem hier schmalen Wasserweg, auf dem gleich am U-Bahn Ausgang bewohnte Kähne liegen.
IFAuf einem von ihnen gibt es Second Hand Bücher, auf einem anderen Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Geht man nach Norden, passiert man „Smiths Bar

Zitat VoellerZu 50 Prozent stehen wir im Viertelfinale, aber die halbe Miete ist das noch nicht.

Rudi Völler, ehemaliger Fußballer, jetzt Sportchef von Bayer Leverkusen, Weltmeister 1990, in der Sprüchesammlung „Kleine Fußball Philosophie von A-Z“, Ars edition.
Foto: DFB

Butschkow-Cartoon-Copyright-KuNoHonorarpflichtiges Copyright: Peter Butschkow. Der Berliner Zeichner und Cartoonist lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat bereits mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft. www.butschkow.de.

Bildschirmfoto 2014-06-24 um 12.10.29 Bildschirmfoto 2014-06-24 um 12.10.45Urlaub macht man in Bischwihr sicher nicht. Aber wer Straßburg besichtigt hat, oder auf dem Weg in den oder aus dem Süden nett übernachten möchte, der ist hier richtig.

Das freundliche Familienhotel liegt am Rande des kleinen Ortes mit Blick in Felder und Wiesen und die Zimmer sind zweckmäßig, bequem und ansehnlich eingerichtet. Das Restaurant serviert hausgemachte Entenleberpastete, Sauerkraut in allen Variationen, Flammkuchen und köstliche kleine Profiterol. Und natürlich ausgesuchte Elsässer Weine. Die perfekte Einstimmung auf kulinarische Ferien oder liebevoller Trost zum Urlaubende. Jedenfalls immer angemessen.

DZ ab ca 75 Euro. Foto: Hotel Relais du Ried

Bücher- die-schoensten-gaerten-an-deutschlands-kues-48368-1Deutschland II. Falls mal irgendwer gedacht hat, in Norddeutschland wäre das Klima viel zu rau für üppige Gärten, sollte derjenige sich in das Buch von Beate Schöttke-Penke und Christian Lehsten vertiefen. Fünfundzwanzig herrliche Privatgärten haben die beiden entlang der deutschen Nord- und Ostseeküste besucht, fotografiert und die Besitzer ausführlich befragt: angefangen in einer ehemaligen Dorfschule in Ostfriesland, wo verschiedene Räume mit Natursteinen und altem Material aus Abbruchhäusern abgegrenzt wurden, über eine Anlage mit 370 unterschiedlichen Rosensorten rund um eine Backsteinkate von 1830 bis zu einem Wirtschaftsgarten mit Töpferwerkstatt bei Rostock, in dem die  Kartoffelsorte „Solist“ neben der Pastinake und der Eberraute, einem Gewürz-Kraut, neben Stockrosen, Königskerzen und Iris gedeihen. Zu jedem Garten gibt es einen Kasten mit Adresse, Öffnungszeiten und Website, denn alle fünfundzwanzig können besichtigt werden. Gute Idee: Mal entlang der 3.660 km langen Küste von Garten zu Garten zu fahren.
Beate Schöttke-Penke, Christian Lehsten: Die schönsten Gärten an Deutschlands Küsten, 39,99 Euro, DVA. Foto: DVA

DeutschlandDeutschland I. Statistiken sind langweilig. Auch Datensammlungen zu Feinstaub-Belastungen in Deutschland und den Kosten unserer Theater im Verhältnis zur Zuschauerzahl bieten nur Fachleuten ausgiebige Diskussionsstoffe. Denkt man. Aber wer „Deutschland verstehen“ aufschlägt, ist sofort gebannt. Die Autoren haben auf jeder Doppelseite des atlantengroßen Bandes mit 242 Seiten jeweils ein Thema in Schaubildern, Tabellen, Explosionszeichnungen und Stammbäumen anschaulich aufbereitet und klären so auf höchst vergnügliche Art Fragen wie:

Wie viele Eier essen Deutsche pro Jahr durchschnittlich? Hat Kurzarbeit zu Stabilität geführt? Wie sieht das Innere eines Fußballstadions aus? Was passiert bei einer Demo? Und warum war Sophie 1995 der beliebteste Vorname?
Erinnern Sie sich zum Beispiel daran, dass 1994 „Peanuts“ das Unwort des Jahres war? Und haben Sie gewusst, dass der Berliner Hauptbahnhof bei seiner Fertigstellung (2007) 380 % mehr gekostet hatte als bei Baubeginn 1993 veranschlagt?
Fakten über Fakten also zu Deutschland – zum Wundern, zum Schmunzeln, zum Weitererzählen und als Grundlage vieler interessanter Diskussionen.
tonTon/Thonet: Er ist schon mehr als 150 Jahre alt und steht doch immer noch perfekt zu eigentlich jedem Tisch. Der Kaffeehausstuhl „Nr 14“, den Michael Thonet 1859 aus handgebogenem Buchenrundholz baute, ist seither mehr als 80 Millionen Mal gefertigt worden. Heute entsteht er unter der Marke Ton in Tschechien.

Carl Hansen: Nicht mal halb so alt ist der „Wing Chair” von Hans J. Wegner von 1960. Der Brite Paul Smith, despektierlich auch Streifen-Paule genannt, hat ihm jetzt anlässlich des hundertsten Geburtstages des Designers (siehe auch KuNo 6/14) ein Streifenkleid verpasst. Steht ihm gut!

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Lladro: Auch für die spanische Porzellanmanufaktur Lladro war Modemacher Paul Smith tätig. Für die Serie „The new guest“, zu der verschiedene Designer eine Figur des spanischen Künstlers Jaime Hayon verändern, hat Smith ihr zwei bunte, fröhliche Outfits verpasst. Diesmal absolut streifenfrei!

Produkte 4 Bonaldo_Hollywood_special_edition_1Bonaldo: Gerade mal zehn Jahre alt ist der Pouf „Hollywood“, den es jetzt neu mit Baumwoll- oder Leinenbezug in fröhlichen Blumenmustern gibt. Muss man

save the date 2 Gartenakademie1. Juli bis 31. August: Le Jardin Majorelle in der Königlichen Gartenakademie. Die Königliche Gartenakademie in Berlin hat sich in diesem Sommer den berühmten „Jardin Majorelle” in Marrakesch, der zuletzt Yves Saint Laurent gehörte und dessen Asche dort verstreut wurde, zum Vorbild genommen und ihr Langhaus mit tropischen Pflanzen in Blau und Gelb, mit Kakteen, Aloe Vera und Palmen üppig bepflanzt. Angelegt wurde der Garten mit dem typischen satten Blau von dem französischen Maler Jaques Majorelle im Jahre 1923, dessen Bilder heute vergessen sind.

save the date 1-stadtpark-hamburgimages images21. Juli: Der Architekt und Oberbaudirektor in Hamburg, Fritz Schumacher, und der Gartenbaudirektor Otto Linne, planten 1914 zusammen den riesigen Volkspark mit Wald, Festwiese und See, mit Spiel- und Sportflächen, mit Cafés und Restaurants. Der hundertste Geburtstag wird am 5. und 6. Juli auf einer 500 Meter langen Festmeile gefeiert. Dort präsentieren sich ansässige Vereine, Schulen und Kitas, ein kulturelles Programm und natürlich kulinarische Überraschungen werden angeboten. Einfach hinkommen!

Fotos: hamburg.de/CO

UnknownPromotion-novum-2014-06-Cover-webLOWRESPromotion novum-cover-1924-01-Erstausgabe-WEBEs gibt das Heft jeden Monat wieder in 80 Ländern dieser Erde: Das Magazin „novum – WORLD OF GRAPHIC DESIGN“ steckt dann in Hausbriefkästen in London und Kopenhagen, in Tokio und Los Angeles und wird von optisch Interessierten, von Fachleuten und Designliebhabern, gerne zur Hand genommen. Und das nun schon seit neunzig Jahren. 1924 hatte Professor Karl Hermann Frenzel, der Gründervater des BDG (Bund Deutscher Gebrauchsgrafiker) die Publikation „Gebrauchsgraphik – Monatszeitschrift zur Förderung künstlerischer Reklame“ entwickelt. Frenzel berichtete über neue Strömungen, die Reklamekünstler überall umsetzten, stellte Grafiker und ihre Arbeiten opulent und hervorragend gedruckt vor, zeigte erfolgreiche Plakate und Kampagnen und sorgte für spektakuläre Titelgestaltungen.

Bereits 1925 erschien die „Gebrauchsgraphik“ zweisprachig in Deutsch und Englisch, denn das Magazin wurde in Amerika zunehmend beliebter, später dann nach dem Krieg für einige Zeit sogar zusätzlich in Spanisch und Französisch.
1944 stellte das Magazin sein Erscheinen ein, wurde aber bereits 1950 wieder neu gegründet, zuerst mit „Futura“ als Hausschrift, später dann mit „Helvetica Neue T1“ und nach dem

Nice to know 1 dutch living drycycle-1Formgestaltung: Die Holländer sind für gutes, durchdachtes, fröhliches Design bekannt. Kein Wunder also, dass der Internetversender „Dutch Living Shop“ schnell beliebt wurde. Jetzt haben die Macher zusätzlich einen Laden in Frankfurt Sachsenhausen in der Schweizerstraße eröffnet, den „Dutch Living/Winkel“. Dort kann man zum Beispiel das „Dry Cycle“ gleich mitnehmen.

Nice to know 2-BaumderSchoenheitGeheimnisse: Ihre Mutter schwor auf eine selbst angerührte Quarkmaske? Ihre Großtante wusste das ultimative Rezept gegen geschwollene Augen? Dann raus damit! Noch bis Ende Juli können Sie Ihre Beauty-Geheimnisse an andere weitergeben und einen Einkaufsgutschein gewinnen. Entweder gehen Sie in eine der Filialen von Crabtree & Evelyn und hängen Ihren Tipp an den Schönheitsbaum oder Sie machen das virtuell. Schöne Idee, oder?
Nice to know 3- e-bikes adler__medium
Gegenwind: Das Luxushotel „Budersand“ auf Sylt bietet seinen Gästen jetzt E-Bikes in drei Versionen für Ausflüge an. Die Insel hat 200 km Radwege, aber eben auch gern viel Wind. Prima, dass man dann trotzdem gemütlich Radeln kann.

KahlaAnsichtssache: In Kahla in

Ausstellung-HolonDie holländische Trendforscherin und Kuratorin Li Edelkoort hat für ihre Ausstellung im Museum Holon bei Tel Aviv mehr als 70 Objekte renommierter Designer aus aller Welt zusammengetragen – von Arik Levy über Patricia Urquiola bis Inga Sempé und Tord Boontje.

Sie will damit die globalen Versuche zeigen, traditionelle Handwerkskünste zu bewahren und mit neuen Technologien zu verbinden und zu verbessern. Li Edelkoort meint nämlich: “Es ist Zeit, auszubessern und zu sammeln, und damit auch unsere Gesellschaft zu reparieren.“

Ein zweiter Ausstellungsteil ist dem japanischen Modedesigner Issey Miyake gewidmet, der seit langem schon traditionelle Verfahren mit computergesteuerten verbindet, zum Beispiel auch mathematische Algorithmen in 3D Modelle überträgt. Der Holländerin und ihrem Co-Kurator Philip Fimmano ist eine wegweisende Ausstellung gelungen, die man sich nur zu gern anschauen möchte.
Museum Holon, Holon bei Tel Aviv, Mo + Mi 10 – 16 Uhr, Di, Do + Sa 10 – 18 Uhr, Fr 10 – 14 Uhr, Eintritt 35 NIS (ca. 7,50 Euro). Foto: Museum Holon

Ausstellung Braque_Grand nuFünfzig Jahre ist der französische Maler Georges Braque (1882 bis 1963) jetzt tot. Aus diesem Anlass zeigt der spanische Ableger der Guggenheim-Museen eine 250 Werke umfassende Ausstellung, in der Braques Bedeutung für den Kubismus und die Erfindung der Collagen dokumentiert wird.

Aber man zeigt auch die gesamte Entwicklung des Malers von seinen Anfängen als Fauvist bis zu seinen letzten Landschaftsbildern. Zu sehen sind darüber hinaus wichtige Dokumente, Skizzen und Materialien, mit denen seine Zusammenarbeit mit Pablo Picasso und seine Freundschaft zum Komponisten Erik Satie, dessen Musik ihn beeinflusst hat, verdeutlicht wird.

Guggenheim Bilbao, Di bis So 10 – 18 Uhr, Eintritt 13 Euro. Foto: Guggenheim
Die einen sagen: Die Hafencity ist grandios, hat spektakuläre Architektur, eine sensationelle Planung, wird ein schickes Quartier. Die anderen glauben: Das wird nie was, sie ist kalt, unmenschlich, baumlos und viel zu pompös. Einig ist man sich nur darin, dass die Elbphilharmonie viel zu teuer ist und viel zu spät fertig wird. Aber welcher Meinung man auch sein mag, hin muss man. Und wenn man in Hamburg lebt, sollte man alle zwei Monate mal schauen, was sich getan hat.
Am besten fährt man mit der U3 bis zum Baumwall und guckt sich erst einmal den eleganten Hochwasserschutz an, den das Hamburger Büro der in London lebenden Architektin Zaha Hadid dort verwirklicht hat. Geniale Idee, die „begehbare Bandskulptur“!
IFDie „Elphi“ hat man schon vorher aus der Bahn im Blick. Das Wahrzeichen Hamburgs – jawohl, das ist die Elbphilharmonie schon jetzt – wird letztendlich 110 m hoch sein und eine 82 m lange, konkav gebogene Rolltreppe als Zugang haben, drei Konzertsäle, 45 Eigentumswohnungen und ein Hotel mit 244 Zimmern wird sie beherbergen, und von einer Plaza in 37 Metern Höhe kann jedermann dann Hamburg aus einer nie da gewesenen Perspektive bewundern. Und irgendwann

ZITAT-beckham“David ist erschreckend stilsicher, von mir braucht er keine Hilfe. Und, ehrlich, außer ihm interessieren mich Männer nicht besonders. Ich schaue mir die wenigsten gerne an, weil sie einfach nicht wissen, wie man sich gut anzieht.

Das ehemalige Spice-Girl und die jetzige Modedesignerin Victoria Beckham (40) in einem Interview mit dem Zeit-Magazin vom 27.3.14, über ihren Mann, den Ex-Fußball-Star David Beckham. Foto: wikipedia

Diarhhoe-Peter-ButschkowHonorarpflichtiges Copyright: Peter Butschkow. Der Berliner Zeichner und Cartoonist lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat bereits mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft. www.butschkow.de.
 

Hotel FoxEine Fuchshöhle gibt es bestimmt auch. Schließlich bietet das Hotel Fox mitten in Kopenhagen ja die unterschiedlichsten Räume an: ein Almstüberl mit Heidi und den Ziegen und ein rundum gefliestes Zimmer mit goldenem Stierkopf, ein schwülstig-pompöses Fifty-Outfit und ein Zelt im gemalten Wald. Allen gemein ist den Zimmern ihre Größe: Sie sind winzig, viel Gepäck sollte man also besser nicht dabei haben. Aber das haben auch die wenigsten jungen Reisenden aus aller Welt, die von hier aus Kopenhagen zu Fuß anschauen. Das Frühstück ist eher übersichtlich, und die Räume könnten eine Überholung gebrauchen. Aber lustig ist es, das Hotel Fox! Hotel Fox, Kopenhagen. DZ ab ca 150 Euro. Foto: concierge.com

Manfred_Schneider_Schneiders_WerbeagenturEr starb am 25. April 2014 an einer Lungenentzündung. Manfred war ein überaus erfolgreicher Werber, ein sehr kreativer Kopf, ein charmanter Plauderer, ein kluger Gesprächspartner, ein feiner Zuhörer und ein großartiger Mensch. Er war maßgeblich an der Entwicklung von KuNo beteiligt und wir vermissen ihn sehr.

 
Ende voriger Woche ist Manfred Schneider, Mitinhaber und Kreativchef der Hamburger Agentur Schneiders, an den Folgen einer akuten Leukämie gestorben. Zu den Stationen des vielfach ausgezeichneten Werbers gehörten BBDO, Ogilvy, TBWA und seine eigene Agentur Head’s. Lothar Leonhard, Ex-Chef der deutschen Ogilvy-Gruppe, erinnert in einem sehr persönlichen Nachruf an den früheren Weggefährten.
 
Manfred, nun doch. Wir alle hatten am Anfang gehofft – nach deiner Entlassung als geheilt glücklich geglaubt – du hast es geschafft. Wir sprachen miteinander über ein zweites Leben, das dir geschenkt war. Deine Skepsis, ob du die Leukämie wirklich überwunden hattest, schrieben wir der kräfteverzehrenden Therapie und der mühevollen Rückkehr ins Leben zu. Aber die Krankheit kam wieder, rasend schnell, und du hattest keine Chance mehr. In unserem letzten Gespräch am Telefon schienst du nicht nur