Bis 1984 wurden hier Lokomotiven von 1800 Arbeitern gewartet, dann lag das Areal brach und viele Menschen in Arles waren arbeitslos. 2013 kaufte die Schweizer Milliardärin Maja Hoffmann, die in der südfranzösischen Stadt aufgewachsen ist, das gesamte Industriegelände, gründete die (nach ihren Kinder Lucas und Marina benannte) Luma Stiftung und engagierte den amerikanischen Architekten Frank Gehry zum Bau des Luma Museums. Für die Gestaltung des Parks gewann sie den belgischen Landschafts-architekten Bas Smets, der einen Teich anlegen, 500 Bäume und mehrere zehntausend Pflanzen setzen ließ. Dazwischen platzierte man ungewöhnliche Skulpturen.
Die noch vorhandenen Fabrikhallen restaurierte die deutsche Architektin Annabelle Selldorf und gestaltete sie zu Ausstellungshallen um.
Maja Hoffmann investierte 150 Millionen Euro in den interdis-ziplinären Kreativcampus – ob er ähnlich populär wird wie das von Gehry gebaute Guggenheim Museum in Bilbao, muss sich erst noch erweisen.
Foto: „Krauses Gekröse“ von Franz West/ CO
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