Allgemein

„Wenn ich in den Wald gehe, sehe ich zwar Natur, aber auch sterbende Bäume. Und Menschen, die einen Geländewagen fahren, ohne Gelände in der Nähe….“

Der Arzt, Kabarettist und Entertainer Dr. Eckart von Hirschhausen im Gespräch mit Ildikó von Kürthy in Brigitte 5/2021
Foto: www.hirschhausen.com

Peter Butschkow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehrals 2 Millioen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.
Und natürlich hat er sich auch für 2021 einiges einfallen lassen.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig
www.peter-butschkow.de

 

Hotel Scandic, Aarhus, Dänemarkt

In der Halle mit der schicken Bar kann man prima abhängen, wenn man den Nachmittag durch die hübschen Altstadt von Aarhus geschlendert ist, die nur wenig Schritte vom Hotel entfernt ist. Ein halbes Stockwerk höher gelangt man ins Restaurant, in dem auch das üppige Frühstücksbüfett aufgebaut wird – wenn denn Corona das wieder zulässt. Die Zimmer sind zweckmäßig und die Bäder schlicht eingerichtet – alles bestens also für einen Städtetrip, der hoffentlich bald wieder möglich ist.
DZ ab ca 130 Euro. Foto: Hotel Scandic
 

Reise:  Die ganze Welt in einer Stadt

Die Pariserin ist stets elegant gekleidet, gut frisiert und perfekt geschminkt, immer verbindlich, höflich und interessiert.
Das ist ein Mythos, ein Klischee und eine Vorstellung des Stadtmarketings, mit dem im Laufe der Zeit auch Parfüms, Kosmetik und Kleidung gut verkauft wurden.
Die Amerikanerin Lindsey Tramuta lebt seit zehn Jahren in Paris
und hat so viele Frauen getroffen, die so viel mehr sind als das Klischee, dass sie daraus unbedingt ein Buch machen wollte.
Für „La Parisienne“ hat sie Autorinnen, Galeristinnen, Fotografinnen, eine Kaffeerösterin und eine Verlegerin, eine Bäckerin und eine Stadtentwicklerin getroffen und zu ihrem Leben in Paris befragt. Entstanden sind höchst aufschlussreiche Gespräche, Porträts und Interviews, jeweils erweitert um ein paar Geheimtipps und viele erklärende Fußnoten.
Wenn man denn mal wieder nach Paris darf, kann man die Stadt mit diesem Buch ganz neu entdecken.

Lindsey Tramuta: La Parisienne – das neue Paris – Stadt der Frauen Midas Verlag.…

Foodwatch: Amazonfresh hat vor Gericht verloren. Auch Online-Lebensmittelhändler müssen sich an die Kennzeichnungsregeln halten, haben die Richter entschieden. Geklagt hatte Foodwatch , ein Verein zum Schutz der Verbraucherrechte, weil Amazon die Herkunftsländer von Obst und Gemüse nur pauschal angab.

Japan: In Maebashi, zwei Stunden nördlich von Tokio, wurde jetzt das Shiroiya Hotel mit je einem Zimmer, eingerichtet von Michele de Lucchi, Jasper Morrison, Leandro Erlich und Sou Fujimoto, eröffnet. Die anderen 21 Zimmer, alle in einem begrünten Hügel, wurden von einheimischen Künstlern ausgestattet. Foto: Hotel Shiroiya
Kettnaker: Der Möbelhersteller aus Oberschwaben mit eigenem Ausbildungszentrum sucht Lehrlinge für den Beruf des Holzmechanikers. Das Familienunternehmen mit 150jähriger Tradition konnte 2020 seinen Umsatz um 9% steigern, deshalb ist eine Kapazitätserweiterung geplant.…

Neues Museum Nürnberg

Ein Museumsbau soll der Kunst, die gezeigt wird, keine Konkurrenz machen, soll den Werken einen Rahmen geben, aber selbst im Hintergrund bleiben. Jedenfalls innen. Außen ist das ganz etwas anderes.
Der Berliner Architekt Volker Staab, 1957 in Heidelberg geboren, hat sich mit seinem Entwurf für das Neue Museum Nürnberg an diese Maxime gehalten. Mitten in die Altstadt hat er einen 100m langen Kubus mit geschwungener Glasfassade gesetzt, in dem sich die mittelalterliche Stadtmauer spiegelt. Innen ist alles schlicht weiß, aber versetzte Wände bieten überraschende Ausblicke. Besonders markant ist die große Wendeltreppe in der Eingangshalle, die alle Stockwerke verbindet.
Foto: Wikipedia

Brühl: Viktor, der gemütliche Drehsessel, hat eine 108 cm hohe Rückenlehne und steht auf einem grazilen Stahlrohrgestell. Den Bezug gibt es in vielen Farben und auch aus Leder.
Instabilelab: Der italienische Tapetenhersteller holt schon mal den Frühling in die Wohnung. Sehr große Blütenbilder – natürlich nur an einer Wand des Zimmers –
schmücken schlichte Räume.
Fatboy: Bald geht es wieder raus, also können wir schon mal ein tolles Sofa für die Terrasse zeigen. Das Gestell von Paletti besteht aus recyceltem Material, die Rückenlehne ist korrosionsbeständig, die Polster sind wasserabweisend. Fotos: Hersteller

 

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Vitra Design Museum, Weil am Rhein, bis 23. Januar 2022
Memphis, 40 Jahre Kitsch und Eleganz

Die Gruppe Memphis um den italienischen Architekten und Designer Ettore Sottsass wurde Ende 1980 gegründet und hatte bereits im folgenden September eine große Ausstellung in Mailand. Das Ziel der Gruppe hieß: „Das Banale feiern und die Regeln des guten Geschmacks brechen“, und so entstand mit schrillen Farben und wilden Mustern ein neuer Look, der an Werbung und Comics angelehnt war. Der große Durchbruch kam 1982, als Karl Lagerfeld seine Wohnung in Monte Carlo mit Memphis-Möbeln einrichtete. 1987 löste sich die Gruppe auf – das Vitra Design Museum widmet den Stil-Revoluzzern jetzt eine Hommage mit Zeichnungen, Fotos und vielen Original-Möbeln.
Foto: Sessel Bel-Air von Peter Shire von 1982

Nachrichten aus einem kleinen Land

Unser Kolumnist, der Ungar Péter Pál Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website www.ungarnaktuell.de, außerdem die beiden Literaturseiten www.phantastisch-realistische-literatur.de und www.ein-oscar-fuer-hitler.com

                                       Klubrádió im Internet-Exil  

Seit Montag, dem 15. Februar hört man auf der Budapester Wellenlänge 92,9 kHz nur noch ein leises Rauschen. Das Klubrádió mit dem Motto Nachrichten und Meinungen sendet nicht mehr. Am ganzen Tag zuvor nahmen die Mitarbeiter Abschied von den Hörern – es war rührend. Dabei fiel mir auf, wie viele Mitarbeiter es waren; darunter allerdings viele freie, die nur einmal in der Woche auf Sendung waren/sind. Meine Favoriten: zwei alte, ehemalige Redakteure der größten Tageszeitung Népszabadság („Volksfreiheit“), deren Blatt schon vor gut zehn Jahren einkassiert wurde. Sie hatten jeden Donnerstag-Abend im Klubrádió ihre Sendung, zu der sie jeweils einen ehemaligen Kollegen oder Volontär mit ins Studio brachten, der inzwischen weit weg arbeitete und Interessantes zu berichten hatte.…

„Nach Adam Riese macht das….“ Klar, kennt man den Spruch! Aber wer war Adam Riese? In Annaberg im Erzgebirge weiß man das, da gibt es in seinem ehemaligen Wohnhaus sogar ein kleines, sehr hübsches Museum, wo man seine Rechenbücher sehen 

kann. Adam Riese, oder Ries, Ris, Rise, Ryse oder sogar Reyeß (1492 oder 93 bis 1559) gilt als der Vater des modernen Rechnens, des Stellenwertsystems mit arabischen Zahlzeichen. Seine drei dicken Rechenbücher verfasste er, statt im üblichen Latein, in deutscher Sprache, dadurch fanden die Bücher größere Verbreitung. In Annaberg leitete er eine private Rechenschule, war für die sächsische Bergwerksverwaltung tätig und erfand die „Annaberger Brotordnung“, in der das bis dato schwankende Gewicht der Brotlaibe für einen Groschen, zwei Groschen und für Pfennigsemmeln festgelegt wurde.
Gegenüber dem kleinen Museum steht ein Büste Adam Rieses, denn natürlich wird der große Sohn der Stadt mit einem Denkmal geehrt.

Auch ein Denkmal – sogar mit Brunnen – direkt am Marktplatz hat Barbara Uthmann  (1514 bis 1575) bekommen.…

„Kommt jemand mit rassistischen Sprüchen, darf man nicht denken: Ach, mit Onkel Theo können wir nicht reden. Sondern gerade mit Onkel Theo! Das sind die Momente, in denen man sich entscheiden muss. Am gefährlichsten ist Gleichgültigkeit.“

 

Der Schriftsteller Volker Kutscher, Autor der Roman-Vorlagen zur TV-Serie „Babylon Berlin“, in Chrismon 1/21 zu „Fragen an das Leben“. Foto: wikipedia

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Peter Butschkow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehrals 2 Millioen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.
Und natürlich hat er sich auch für 2021 einiges einfallen lassen.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig
www.peter-butschkow.de

 

 

Kulturhotel Fürst Pückler Park, Bad Muskau 

Für Besucher des wunderschönen Fürst Pückler Parks in Bad Muskau ist der Standort des Hotels ideal. Vom Marktplatz sind es nur wenige Schritte zum Schloss und zum riesigen Parkgelände. Die Zimmer sind fürstlich eingerichtet und sehr ruhig, im Restaurant serviert man regionale Spezialitäten. Und das Museum im Schloss muss man gesehen haben! DZ ab ca 105 Euro.
Foto:  Kulturhotel Fürst Pückler

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Stil: Danksagung

Was da alles drinsteckt, in dem schlichten Wort „Geschenk“. Natürlich Geburtstags-, Weihnachts- und Hochzeitsgeschenke, die man gibt oder bekommt, mit denen man sich auch manchmal selbst beschenkt. Nebenher wird dem einen oder anderen auch mal einer eingeschenkt und viel ausgeschenkt. Das, was man verschenkt, sind Gaben, gelegentlich sogar Zugaben, für die man sich ohne Begabung dann verausgaben muss, will man Präsente mit Hingabe und ohne Angabe machen.
Sie sehen schon, in dem Thema steckt unendlich viel. Und das hat die Autorin Susanne Kippenberger, Redakteurin beim Berliner Tagesspiegel, für ihr neues Buch detailversessen zusammengetragen. Auf über 250 Seiten erzählt sie ebenso lustvoll wie charmant von gelungenen, überraschenden, auch verstörenden Geschenken und wie man sie macht oder besser nicht; dabei beschäftigt sie sich auch mit Gastgeschenken, Goodybags, dem Euro für den Obdachlosen, Organspenden und Erbschaften. Und weil die Autorin selbst leidenschaftliche Schenkerin und Verpackerin ist, kann sie selbstironisch und humorvoll Familiengeheimnisse (siehe auch unser Ausstellungstipp unten) und Erlebnisse von und mit Freunden, Verwandten, Nachbarn und Kollegen preisgeben.…

Alles grün!: „Einfach grün – greening the city“ heißt eine Ausstellung des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt bis zum 11. Juli, zur Zeit natürlich nur online: https://dam-online.de. Für eine interaktive Karte nach der man dann alle Begrünungen finden kann, fordert das Museum auf, eigene Projekte einzureichen. Also Fassaden-Begrünungen, Wälder auf Dächern, Gemüsebeete in Hinterhöfen, Anmeldung unter www.einfach-gruen.jetzt

Barberini: Das Museum in Potsdam verlegt seine lang angekündigte Ausstellung „Impressionismus in Russland“ in den Herbst: Sie soll nun vom 28.8.2021 bis zum 9.1.2022 stattfinden, und das Museum ist „hocherfreut“, dass die Abstimmung mit der staatlichen Galerie Tretjakow in Moskau und dem Museum Frieder Burda in Baden Baden geklappt hat.
Geburtstag: Seit Sonntag, dem 7. März 1971, geht die „Sendung mit der Maus mit Lach- und Sachgeschichten“ auf Sendung. Mittlerweile hat die alters-, namen- und sprachlose, orangefarbene Maus eine eigene website  – dort auch auf Englisch, Französisch, Arabisch, Kurdisch und Dari-Pakistanisch.…

diesmal: Das Bauhaus Museum Dessau
 

Was lange fehlte, gibt es jetzt gleich zweimal: In Weimar wurde 2019 und in Dessau 2020 ein Bauhaus-Museum eröffnet. Vor allem der zweite Bau ist sehenswert. Nach einem internationalen Architektur-Wettbewerb in Dessau mit 831 Teilnehmern, errichtete das Büro „addenda architects“ aus Barcelona ab 2015 seinen prämierten Entwurf. Mitten in der Stadt steht nun ein glitzernder Kubus ganz aus Glas, auf der einen Seite spiegeln sich Häuser, auf der anderen ein Park, das Museum bildet so eine Verbindung zwischen Natur und Stadt.
Der Kubus ist 105 m lang, 25 m breit und 12 m hoch, umschlossen von 571 dreifachverglasten Scheiben. Innen steht ein etwas kleinerer, schwarzer Kubus auf Ständern, genannt „die Blackbox“, als Ausstellungsraum im ersten Stock ohne Fenster. Hier werden auf 2100 qm ausgewählte Stücke der Sammlung der Stiftung Bauhaus gezeigt, die im Ganzen aus 50 000 Exponaten besteht.
Im Parterre gibt es neben den Ticketschaltern, Cafe und Shop eine Fläche für Wechselausstellungen und eine Bühne für Konzerte, Lesungen, Aufführungen und Diskussionen.…

Nido : „Culla“, ist eine Wiege auf einem Massivholz- unter einem Stahlrohrgestell, bezogen mit einem feinen Strickgewebe aus Hightech-Material. Für ihre „moderne Ästhetik“, ihren „sozialen Nutzen“ und ihre Nachhaltigkeit ( so die Jury) bekam Culla gerade den Designpreis „Iconic Award 2021“ verliehen.
Hansen : Ganz einfach „NO 2“ hat das japanische Designstudio Nendo, gegründet von Oki Sato, seinen Recycle-Stuhl für den dänischen Hersteller genannt, der aus mitteleuropäischen Kunststoff-Haushaltsabfällen produziert wird und jetzt das Ecolabel der EU verliehen bekam. Fotos: Hersteller

Museum Folkwang und Villa Hügel, Essen, geplant 7.2. bis 2. Mai
2X Kippenberger

Er gilt als einer der wichtigsten Künstler des späten 20. Jahrhunderts: Martin Kippenberger (1953 bis 1997) aufgewachsen in Essen mit vier Schwestern (siehe auch Buchtipp oben) wurde schon früh von seiner kunstinteressierten Familie inspiriert und an Literatur herangeführt. Seine Arbeiten umfassen Gemälde und Skulpturen, Zeichnungen und Fotos, Plakate, Installationen und Bücher. Eine seiner wichtigsten, selten gezeigten Arbeiten ist die Installation „The Happy End of Franz Kafkas „Amerika“, einem dreidimensionalen Bild, bestehend aus 50 Tisch-Stuhl Ensembles, arrangiert wie ein Großraumbüro. Im Museum Folkwang wird das Werk, an dem Kippenberger drei Jahre gearbeitet hat, jetzt eins zu eins wieder aufgebaut.
Gleichzeitig zeigt die Villa Hügel etwa 120 Bücher und 140 Plakate des Künstlers unter dem Titel „Vergessene Einrichtungsprobleme“ , unter dem schon 1996 eine Ausstellung in der Villa Merkel in Esslingen zu sehen war.

Foto: Martin Kippenberger, 1994
Wubbo de Jong / MAI (Maria Austria Institut)

Nachrichten aus einem kleinen Land

Unser Kolumnist, der Ungar Péter Pál Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website www.ungarnaktuell.de, außerdem die beiden Literaturseiten www.phantastisch-realistische-literatur.de und www.ein-oscar-fuer-hitler.com

                                      

                                       Für einen Sack Kartoffeln  

Als Viktor Orbán 2010 Ungarns Ministerpräsident wurde, verkündete er in einer seiner ersten Reden, er wolle in seinem Land eine neue Mittelklasse erschaffen. Ich hatte schon damals ein unangenehmes Gefühl, als ich das im Radio hörte, denn ich hegte den Verdacht: Meinte er nicht vielleicht erkaufen oder schlicht kaufen?

Der erste (untaugliche) Versuch geschah recht bald. Orbán reiste zu meinen Freunden nach Innsbruck, wo das Land Tirol einen Verein und ein Studentenheim für ungarische Studenten finanziert. Den jeweiligen Vorsitzenden des Vereins wählen die Mitglieder.
Orbán allerdings empfahl einen Mann für den Posten, den er auch mitgebracht und wortreich vorgestellt hatte. Anschließend teilte er den versammelten Mitgliedern mit, dass im Fall seiner Wahl der Verein nie unter Geldmangel leiden werde.…

Man ist sich nicht sicher, woher der Name Zwickau kommt. Entweder leitet er sich aus dem sorbischen Begriff „Swikawa“ ab, der wiederum angelehnt ist an den Namen Svarozic, den slawischen Gott der Sonne und des Feuers, denn am Fluss Mulde, an dem Zwickau liegt, gibt es auch heute noch Steinkohleflöze. Die andere Theorie geht auf eine Schrift von 1650 zurück, in der das Gebiet an der Mulde als „Schwanenfeld“ bezeichnet wurde, lateinisch „Cygnau“ (Cygnus = Schwan), als Beweis wird das Stadtwappen angeführt, in dem schon seit 1560 Schwäne zu sehen sind.

Das Stadtwappen kann man sich unter anderem im Museum „Priesterhäuser“ am Domhof anschauen. Das älteste der Priesterhäuser stammt von 1264, das gesamte Ensemble wurde 1466 fertiggestellt. Wie die Geistlichen und ihre Familien, Lehrer und Kirchenmitarbeiter dort damals lebten, wird im Museum sehr anschaulich gezeigt: Rußküchen, Sitzsteine und Kielbogentüren sind noch im Original erhalten. Außerdem zeigt das Museum Exponate aus 600 Jahren Stadtgeschichte.…