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bis 7. Februar 2027: Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt zeigt „Too Hot – Heiße Städte – neue Wege“, um am Beispiel von 13 europäischen Städten kühle Lösungen für die immer dramatischere Klimakrise vorzustellen. Begleitet wird die Ausstellung von Vorträgen, Diskussionen und einem Podcast.

2. Juli bis 30. August: Im Hamburger Michel  gibt es eine immersive 360 Grad Lichtshow zu sehen. Dabei wird zu Orgelklängen und Chorgesang und mit der markanten Stimme von Schauspieler Ben Becker die Geschichte der Kirche erzählt – von der Erbauung, Zerstörung und Wiederaufbau.
5. Juli: Genau vor 80 Jahren erfand der französische Designer Louis Réard den Bikini, und genau vor 6 Jahren eröffnete das weltweit erste Bikini-Museum in Bad Rappenau zwischen Heidelberg und Heilbronn. Dort kann man sich über die Geschichte der Bademode informieren und Raritäten wie den roten Baywatch-Badeanzug von Pamela Anderson bestaunen.

6. Juni bis 4. Oktober: In Büdelsdorf in Schleswig Holstein findet wieder die NordArt https://www.nordart.de/ statt,  Europas größte Ausstellung zeitgenössischer Kunst. In diesem Jahr werden in der Carlshütte, einer ehemaligen Eisengießerei, und dem sie umgebenden Skulpturenpark auf etwa 100 000 Quadratmetern Objekte von mehr als 200 internationalen Künstlern gezeigt. Unbedingt sehenswert!…

12. bis 15. März: Die „Munich Design Days“  finden wieder auf der Praterinsel statt. Mit dabei sind u.a. Möbel-Firmen wie ClassiCon (siehe auch unten), Ligne Roset, Tecta und Zeitraum. Damit verbunden zeigt der „Münchener Stoff Frühling“ (12. bis 15. März) an verschiedenen Orten neue Stoffe,Teppiche und Tapeten. Ein kostenloser Shuttleservice verbindet die unterschiedlichen Adressen.

13. März bis 9. August: Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt die Ausstellung „Amazonia“ ca. 400 Werke (Gemälden, Plastiken, Fotos) von indigenen Völkern und will dabei auch die Zukunftsperspektiven der Bewohner des Amazonasgebietes dokumentieren.

Sie suchen einen Anlass, um mal wieder so richtig zu feiern? 

Im Februar bieten sich da diverse, auf die nicht alle kommen:

So ist der 2.2. der Tag des Murmeltieres,

der 3. der Tag des Karottenkuchens

und der 6. der Tag der lahmen Ente.

Der 15. Februar ist der Tag des Regenwurms,

am 23.2. begeht man den Tag des Hundekuchen,

und am 28. schließlich wird die Hosentasche gefeiert.

Alle Termine auf: https://www.kuriose-feiertage.de/kalender/

noch bis 1. Februar 2026: Das Barberinizeigt das „Einhorn. Das Fabeltier in der Kunst.“ Seit der Antike glauben Menschen an die Existenz des Einhorns und schreiben ihm die unterschiedlichsten Eigenschaften zu. In Potsdam zeigt man jetzt 150 Gemälde, Grafiken, Skulpturen von u.a. Albrecht Dürer, René Magritte und Rebecca Horn.
noch bis 22. März 2026: In Köln beschäftigt sich das  Museum Ludwig mit der „Geschichte des Lächelns“ anhand von Porträtfotos seit der Erfindung der Fotografie. Besonders spannend: den Mundwinkeln zuschauen, wie sie sich im Lauf der Zeit nach oben schieben.

noch bis 19. Oktober: In Hamburg findet das Harbour Front Literaturfestival mit vielen illustren Gästen statt.  So stellen u.a. Donna Leon, Eckart von Hirschhausen und Konstantin Wecker ihre neuen Bücher vor. Tickets sind noch zu bekommen: www.harbourfront-hamburg.com/tickets/ 
 3. Oktober: Zum 35. Jubiläum der Deutschen Einheit singt Deutschland wieder  – diesmal u.a. „We shall overcome“ und „Go down, Moses“. Die Hauptveranstaltung findet in Saarbrücken statt, wird im Saarländischen Rundfunk übertragen – und ganz Deutschland kann mitsingen.
12. Oktober bis 25. Januar 2026: In Riehen bei Basel zeigt die Fondation Beyeler  eine Retrospektive der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama (geb. 1929), die für ihre Spiegelräume und Polka Dots bekannt ist. Die Ausstellung geht anschließend nach Köln ins Museum Ludwig (14.3. bis 2. 8.26) und ins Stedelijk Museum in Amsterdam.

Foto: Kusama with yellow tree/living room at the aichi Triennale 2010/ YaYoi Kusama, Courtesy of Ota Fine Arts, Victoria Miro, David Zwirner

noch bis 2. November: Im Berliner Brücke Museum kann man das Werk der deutsch-afrikanischen Expressionistin Irma Stern (1894 – 1966) wieder entdecken, die in Berlin und Weimar studierte, 1933 Nazi-Deutschland verließ und nach Südafrika ging, wo sie seit langem als eine der wichtigsten Vertreterinnen der Moderne gilt.
noch bis 5. Oktober: Das Kunstmuseum in Ahrenshoop auf dem Darß zeigt das facettenreiche Werk von T. Lux Feininger (1910 – 2011), einem Sohn von Lyonel Feininger, der am Bauhaus studierte und ab 1936 in den USA lebte. Unter dem Titel „Moderne Romantik. Versuche zu einer archetypischen Szenerie“ gibt es oft traumhaft anmutende Gemälde, Zeichnungen, Grafiken und kleine Skulpturen zu sehen.
10. August bis 2. November: Die Kunstsammlungen in Chemnitz widmen sich dem Thema „Edvard Munch. Angst“ mit einer großen Ausstellung, in der auch der Aufenthalt des norwegischen Künstlers 1905 in Chemnitz herausgestellt wird.

1. bis 31. Juli: In St Marien  in Lübeck stellt der Hamburger Fotoreporter Harald Schmitt sein Projekt „Krieg, Frieden, Versöhnung – weshalb wir uns erinnern müssen“ vor, für das er u.a. in Verdun, in Nordirland und in Coventry höchst eindrucksvolle Bilder aufgenommen hat.
Noch bis 28. September: Das Museum Barberini in Potsdam zeigt „Mit offenem Blick. Der Impressionist Pissaro“, der als Gründer der Bewegung in Frankreich gilt. Entdecken kann man mehr als 100 Werke aus 50 internationalen Sammlungen.
Noch bis 18. Januar 2026: Das St. Annen-Museum befasst sich mit Lübecks großem Sohn Thomas Mann. „Meine Zeit“ dokumentiert zu Manns  150. Geburtstag seinen Wandel zu einem überzeugten Demokraten.

1. bis 30. Juni: In New York wird wieder der „Pride Month“ gefeiert. Höhepunkt ist der NYC Pride March am letzten Sonntag im Juni. Aber schon vorher steht am Broadway und in anderen Stadtteilen mit Musicals, Ausstellungen und queeren Filmnächten die LGBTQIA-Bewegung im Mittelpunkt. Mehr Infos: www.timessquarenyc.org/things-to-do/pride   
6. Juni: Das Bucerius Kunst Forum in Hamburg versteigert die Sockel, die extra für die Skulpturen der letzten Ausstellung „In Her Hands. Bildhauerinnen des Surrealismus“ ange-fertigt worden waren. Los geht es mit dem „Sockel Sale. Kunst (nicht) inklusive“ um 19 Uhr.

7. Juni: Heidelberg lädt mit einem großen Fest zur magischen Nacht, das Schloss wird in ein Lichtermeer getaucht, und ein großes Feuerwerk erhellt die Stadt ab viertel nach zehn. Mehr dazu: www.heidelberg-marketing.de 
18. bis 20. Juni: In Kopenhagen trifft sich die internationale Designszene zu „3 days of design„. Firmen wie Frederica, Foscarini, Artemide, Vitra, Nanimarquina, Ingo Maurer, Zeitraum, Hay und sehr viele andere präsentieren ihre Neuheiten.

noch bis 14. September: „Remix. Von Gerhard Richter bis Katharina Grosse“ heißt die große Frühjahrs-Ausstellung des Museums Albertina Modern in Wien. Mit dabei sind Werke von Jörg Immendorf, Georg Baselitz, Sigmar Polke und Rosemarie Trockel.
3. Mai bis 12. Oktober: In Köln zeigt das Museum Ludwig  amerikanische „Street Photography“ von Lee Friedlander, Garry Winogrand und Joseph Rodriguez.
14.Mai: In Potsdam im Filmmuseum  liest der amerikanische Schriftsteller Richard Ford aus seinem jüngsten Buch „Valentinstag“.

Bis 18. Mai: In Saarbrücken zeigt das Saarlandmuseum – Moderne Galerie die Ausstellung  „Radikal! Künstlerinnen und Moderne 1910 bis 1950“ mit 60 Künstlerinnen aus 20 Ländern, um die bis heute weitgehende Unsichtbarkeit weiblicher Künstler in der Moderne zu durchbrechen. Sehr sehenswert!
Foto: Gazbia Sirry, Lied der Revolution 1952, Privatsammlung Bahrain, Gazbia Sirry Estate
9. April bis 31.8.: Die Fondation Louis Vuitton in Paris präsentiert „David Hockney 25“ mit Gemälden aus den letzten 25 Jahren in 11 Räumen: die größte Schau, die dieser Großmeister der Moderne bisher hatte.

Bis Ende 2025: In Wien feiert man „200 Jahre Johann Strauss“  mit jeder Menge Bällen, Aufführungen, Konzerten, und natürlich wird immer wieder Walzer getanzt.
7. März – 22. Juni: Im Odysseum in Köln startet „Marvel: Die Ausstellung – Universe of Super Heroes“ als eine Reise durch 85-jährige Geschichte des wohl einflussreichsten Comic-Verlages der Welt, dem wir solche tollen Helden wie Spider Man und Doctor Strange verdanken.
8. März: Unter dem Motto „Machen, was nötig ist: Gleichstellung jetzt!“ appellieren Gewerkschaftsfrauen anläßlich des internationalen Frauentages an die neue Bundesregierung.
14. März – 28. September: In der Bundeskunsthalle zeigt man „Susan Sontag – sehen und gesehen werden“. Die Ausstellung beschäftigt sich mit Sontags Überlegungen zu Fotografie und ihrer Rolle als Film-Fan und Regisseurin.
27.-30. März: Auf der Leipziger Buchmesse stellen wieder über 2000 Aussteller aus 40 Ländern ihre Neuerscheinungen vor. Mit dabei  ist auch wieder eine Halle voller Manga Comics, und Gastland ist in diesem Jahr Norwegen.

14. Februar: Am Valentinstag lädt das Museum Belvedere  in Wien wieder Paare ein, sich vor dem Gemälde „Der Kuss“ von Gustav Klimt zu küssen und sich dabei zwischen 19 und 23 Uhr von einem Profi kostenlos fotografieren zu lassen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
8. Februar bis 22. Juni 2025: Im Zentrum Paul Klee  in Bern wird die Ausstellung „Le Corbusier. Die Ordnung der Dinge“ gezeigt, die einen Überblick über das Werk des eigenwilligen Architekten, Designers und Stadtplaners geben will.

bis 6. April: Die Hamburger Kunsthalle  zeigt „Illusion. Traum – Identität – Wirklichkeit“, eine Ausstellung mit Gemälden, Zeichnungen, Grafiken, Fotos, Skulpturen und Installationen, in der neben Augentäuschung auch Fiktion, Traum, Hyperrealismus und Verwandlung thematisiert werden. Unbedingt sehenswert! Foto: Hamburger Kunsthalle

5. Dezember – 29. März 2025: In Mainz in der Alten Lokhalle kann man jetzt „Klimts Kuss – Spiel mit dem Feuer“ in einer immersiven Kunstinstallation erleben, dabei wird der Besucher durch digitale Technologie in das Kunstwerk hineingezogen. 

27. November bis 1. Dezember: Im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe  findet wieder die Kunsthandwerker-Messe statt. 55 ausgewählte Gestalter aus ganz Europa zeigen Unikate aus den Bereichen Keramik, Metall, Holz, Schmuck- und Textildesign.
noch bis 23. März 2025: Im Dortmunder Museum Ostwall werden „Künstlerinnen in Expressionismus und Fluxus“ präsentiert, die über Jahrzehnte einfach nicht wahrgenommen wurden. Jetzt kann man hier aufregende Arbeiten von 30 Künstlerinnen entdecken.
noch bis 19. Januar 2025: Das Bucerius-Kunstforum in Hamburg zeigt die farbenprächtige Ausstellung „Flowers forever – Blumen in Kunst und Kultur“ mit Gemälden, Skulpturen, Fotos und Objekten aus Design und Naturwissenschaften.

Foto: Jonas Noël Niedermann, Geblasenes Glas, Innenüberfang, skulpturiert, aufgeschmolzene Farbglaspartikel, © Caeciliie Philipa Vibe Pedersen

3. Oktober: Deutschlandsingt wieder am Tag der Deutschen Einheit. Etwa 300 Chöre werden an235 Orten ab 18 Uhr 30 Lieder wie „We shall overcome“ und „Mein kleiner grüner Kaktus“ anstimmen. Die zentrale Veranstaltung zur Feier der „Lebendigen Demokratie-Geschichte“ – so die Veranstalter – findet in diesem Jahr in Schwerin statt.-

25. Oktober bis 21 April 2025: In London widmet das Design-Museum dem Filmemacher Tim Burton (geb. 1958) eine große Ausstellung. Der Amerikaner, der durch Filme wie „Beetlejuice“, „Edward mit den Scherenhänden“ und „Mars Attacks“ bekannt und gerade mit einem Stern auf dem „Walk of Fame“ in Hollywood geehrt wurde, hat sich auch als Illustrator, Maler, Fotograf und Autor einen Namen gemacht. Das Museum zeigt einen Ausschnitt aus seinem gesamten Werk. Foto: Mars Attacks

Kunstpalast, Düsseldorf : Ab 5. September zeigt der Kunstpalast bis 2.2.25 mehr als 130 Werke Gerhard Richters unter dem Titel „Verborgene Schätze – Werke aus rheinischen Privatsammlungen“.
Bundeskunsthalle, Bonn: Vom 27.9. bis 16.2. kann man in Bonn in „Tanzwelten“ rund um den Globus eintauchen, auf Gemälden, Fotos und in Videos. In einem extra eingerichteten Saal lassen sich Profitänzer beim Proben beobachten.
Fondation Beyeler, Basel: Er zählt zu den ganz Großen der Klassischen Moderne – nun bekommt Henri Matisse in dem schönen Museum an der deutschen-schweizerischen Grenze eine attraktive Retrospektive. Unter dem Titel „Matisse – Einladung zur Reise“ werden vom 22. September bis zum 26. Januar 2025 mehr als 70 Hauptwerke des Malers gezeigt.