Zitate

„Vor allem in Reportagen ist es wichtig, sich nicht nur von seinem Verstand leiten zu lassen, sondern auch das Herz mit einzubeziehen.“

Die ZDF-Reporterin Katrin Eigendorf, die aus dem Krieg in der Ukraine berichtet, im „Medium Magazin“, zitiert im Meedia Newsletter.
Foto: zdf

„Es erscheint mir rätselhaft, welcher Zweck mit diesem Krieg überhaupt verfolgt werden soll. Ich wüsste wirklich nicht, wie er irgendjemandem einen Vorteil verschaffen sollte. Ganz offensichtlich nutzt er der Ukraine nicht, aber Russland ist er auch nicht besonders dienlich, was hat Putin aktuell von diesem Krieg? Niemand hat etwas davon. Wie die meisten Kriege ist auch dieser vollkommen sinnlos.“

Rolling Stone Mick Jagger (78) in einem Interview mit der Zeit vom 7. April 2022. Foto: wikipedia

 

„Ich habe Hollywood nie als Olymp begriffen, schon eher als Industrie – die wie jede andere Industrie zu 95 Prozent Schrott produziert. Und ein paar ganz wenige Juwele hervorbringt.“

Oscarpreisträger Christoph Waltz in einem Interview mit der Zeit am 10. März. Foto: wikipedia

 

„Aus guten Vorsätzen machen wir Musik.“

Werbetafel am Eingang zur Hamburger Music Academy im Januar 2022.
Foto: CO

 

„Bildung und Wissen sind zwei verschiedene Dinge. Bildung ohne Wissen wird schwierig. Aber wer viel weiß, ist noch nicht gebildet.“

Der Moderator Günther Jauch in einem Interview mit der „Zeit“ vom 5. Januar zum Thema „Meine Schule des Lebens“. Foto: wikipedia

 
 

„Wir müssen dann mit aller Kraft deutlich machen: Kultur ist kein Sahnehäubchen, sondern Grundnahrungsmittel! Kultur muss
man sich auch in schlechten Zeiten leisten, auch in strukturschwachen Regionen…….Kultur ist systemrelevant, weil sie unsere Demokratie stärkt.“

Die neue Staatsministerin für Kultur und Medien Claudia Roth in einem Interview mit der „Zeit“ vom 9. Dezember. Foto: Claudia Roth

 

„Seit ich herausgefunden habe, dass ich nicht Mozart bin, ist mir alles wurscht.“

Der Schauspieler Ulrich Wildgruber (1937 bis 1999) zitiert in der „Zeit“
vom 16. September 2021. Foto: wikipedia

 

„Den Klimawandel zu bekämpfen wird die große Herausforderung der kommenden Jahrzehnte sein. Da reicht es nicht zu sagen: Es wird entweder schlimm oder nicht ganz schlimm. Es müsste heißen: „I have a dream.“ Wir denken unsere Welt noch einmal anders und neu.“

Die Autorin Juli Zeh in einem Interview im Spiegel vom 28.9.20 Foto: wikipedia

 

„Immer nur zu meckern auf das blöde Scheiß-System, das ist schön bequem.“

Die Punkrockband „Die Ärzte“ im Song „Our Bass Player Hates This Song“ auf ihrem neuen Album „Dunkel“. Zitiert im Tagesspiegel vom 25. September. Foto: Die Ärzte

„Merkel hat es perfektioniert, die Richtlinienkompetenz zu haben, aber mit dem, was politisch passiert, irgendwie nicht in Verbindung gebracht zu werden. Alle reden über das Versagen von Andreas Scheuer, und sie wird wie die Bewohnerin eines anderen Planeten betrachtet, die nichts damit zu tun hat, dass er immer noch in ihrem Kabinett sitzt.“

Kevin Kühnert, Vizechef der SPD, in einem Gespräch mit Ricarda Lang, Grüne, und Ria Schröder, FDP, im Stern Nr. 30 vom 22. Juli. Foto: Jusos

 

„Gute Freunde müssen nicht einer Meinung sein.“

Der amerikanische Präsident Joe Biden beim letzten Besuch von Kanzlerin Angela Merkel in Washington zum Streit um Nord Stream 2. Zitiert im Tagesspiegel vom 16. Juli.
Foto: wikipedia

 

„Ohne Lesen käme ich nicht durchs Leben. Wenn ich ein Buch ausgelesen habe, fange ich sofort das nächste an. Ohne ein Buch zu sein, hat etwas von freiem Fall. Unterhalb meiner Welt ist ein Netz aus den Welten der Bücher, das mich trägt und hält.“

Die Schriftstellerin Judith Hermann (geb. 1970) in „Fragen an das Leben“ in Chrismon 6/2021.

Foto: judithhermann.de

„Markus Söder ist vor allem laut und omnipräsent…Ja, er sagt sogar dem Navi, wo es langgeht.“

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im bayerischen Landtag, Katharina Schulze, über Bayerns Ministerpräsidenten. Zitiert in der Süddeutschen Zeitung.
Foto: wikipedia

„Unser Gesetz schreibt vor, dass Unternehmen in Deutschland dafür sorgen müssen, dass in ihren Lieferketten die Menschenrechte eingehalten werden. Das bedeutet zum Beispiel: keine Kinderarbeit, keine Zwangsarbeit, ein angemessener Lohn.“

Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, zum von ihm durchgesetzten Lieferkettengesetz in einem Interview mit der Zeit, Nr. 10 vom 4. März 2021.
Foto: CDU/CSU

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„Wenn ich in den Wald gehe, sehe ich zwar Natur, aber auch sterbende Bäume. Und Menschen, die einen Geländewagen fahren, ohne Gelände in der Nähe….“

Der Arzt, Kabarettist und Entertainer Dr. Eckart von Hirschhausen im Gespräch mit Ildikó von Kürthy in Brigitte 5/2021
Foto: www.hirschhausen.com

„Kommt jemand mit rassistischen Sprüchen, darf man nicht denken: Ach, mit Onkel Theo können wir nicht reden. Sondern gerade mit Onkel Theo! Das sind die Momente, in denen man sich entscheiden muss. Am gefährlichsten ist Gleichgültigkeit.“

 

Der Schriftsteller Volker Kutscher, Autor der Roman-Vorlagen zur TV-Serie „Babylon Berlin“, in Chrismon 1/21 zu „Fragen an das Leben“. Foto: wikipedia

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„Corona beweist: Du kannst Dich Jahrzehnte mit universitärer Forschung zum Thema beschäftigen, hast nen Professor Doktor erarbeitet und bist mit globaler Wissenschaft vernetzt, um gut Bescheid zu wissen, aber Karl-Günther aus Bottrop klickt 30 Sekunden durch Facebook und weiß es besser.“

Aus der Rede zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Professor Dr. Christian Drosten, zitiert auf der Website www.haeft.de
Foto: Bundespresseamt

„Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.“

 

Albert Schweitzer, 1875 bis 1965, Arzt, Philosoph, Organist, Theologe, wurde als Urwaldarzt bekannt, denn er gründete 1913 ein Krankenhaus in Labaréné, Gabun. 1952 bekam er den Fridensnobelpreis. Zitiert auf www.studienscheiss.de
Foto: wikipedia

„Genau wie beim Nudelkochen ist es mit den Sorgen – wir machen uns immer zu viele davon“

Sinnspruch – zitiert in „Leben jetzt“ Nr 9/20, dem Magazin der Steyler Missionare .. und Variationen. Foto: Häfft Verlag…

„Man darf in Deutschland gegen Flüchtlinge sein, man darf deutschnational sein und kann Zuwanderung ablehnen. Das alles ist in diesem Land erlaubt. Nicht erlaubt ist es, zur Gewalt aufzurufen oder sie anzuwenden.“

Sigmar Gabriel, ehemaliger Vizekanzler, Außenminister und Vorsitzender der SPD, derzeit Aufsichtsrat der Deutschen Bank und von Siemens, in einem Streitgespräch mit Jürgen Opitz, dem Bürgermeister von Heidenau, wo Gabriel 2015 rechtsradikale Randalierer als „Pack“ bezeichnete. Abgedruckt in der „Zeit“ vom 3. September 2020. Foto: wikipedia