Zitate

„Ein Lächeln ist die kürzeste Entfernung zwischen Menschen“

…meinte der Musiker, Schauspieler und Humorist Victor Borge (1909 bis 2000), der eigentlich Borge Rosenbaum hieß und sich selbst als bekanntesten Dänen seit Hamlet bezeichnete.
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Die Industrie schafft die Gebrauchsgegenstände des Leibes, die Kunst die Gebrauchsgegenstände der Seele.“

Der Maler Oskar Schlemmer (1888 bis 1943) zitiert in der Ausstellung „Oskar Schlemmer“ im von der Heydt Museum in Wuppertal..
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Wenn Männer nicht mehr aggressiv sein müssen, um akzeptiert zu werden, fühlen Frauen sich nicht mehr gezwungen, sich ständig zu fügen. Wenn Männer nicht mehr beherrschen müssen, müssen Frauen nicht mehr beherrscht werden.“

Die Schauspielerin Emma Watson 2014 in ihrer Rede vor den Vereinten Nationen in New York, mit der sie für die Kampagne HeForShe warb, mit der mehr Gleichberechtigung erreicht werden soll. Zitiert im Buch „Wenn nicht ich, wer dann“ (siehe unten).
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Zitat

 

Die Klugen und die Dummen sind auf alle Völker gerecht verteilt. Wenn es Sie als West-Mensch in den Osten verschlagen hätte, dann wären Sie im Osten natürlich der Dumme, der Anfänger gewesen. Als ich ab 1976 endlich in der Freiheit an der Menschheit lecken konnte, ging es mir schlecht. Warum? Weil ich der Anfänger war, der Neue im Westen.“

Der Liedermacher Wolf Biermann in einem Interview im Stern Nr. 46 vom 7. 11 2019.
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„Ich mag alles, was keinen Stil hat: Wörterbücher, Fotos, die Natur, mich und meine Bilder.“

Der deutsche Künstler Gerhard Richter, zitiert im Buch „Gerhard Richter“ von Klaus Honnef, erschienen im Taschen Verlag. Foto: wikipedia

„Der Pessimist ist der einzige Mist, auf dem nichts wächst.“

Der ehemalige österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (73) in einem Interview im Zeit Magazin vom 6.6.2019 Foto: wikipedia

„Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.“

Der Maler Pablo Picasso (1881 bis 1973), zitiert auf www.spruch-des-tages.org.
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„Je älter man wird, desto früher ist es spät.“

Anonymus, verewigt auf einer Postkarte.
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„Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.“

Der Naturforscher und Entdecker Alexander von Humboldt (1769 bis 1859), der ausgedehnte Reisen durch Lateinamerika, in die USA und nach Zentralasien unternahm. Zitiert anlässlich seines 250. Geburtstages vom Tourismusbüro Peru.
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„Keine künstliche Intelligenz wird mir das wohlige Gefühl von ner Pulle Rotwein im Kopp und Kartoffelpüree geben.“   

Fernsehkoch Tim Mälzer auf einer Konferenz in Hamburg, zitiert auf media.deam 9. Mai.

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„Ich will, dass Ihr in Panik geratet.“   

Die sechzehnjährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg in ihrer Rede vor „der selbsternannten globalen Elite“ beim Weltwirtschaftsforum  im Januar in Davos, zitiert in der Süddeutschen Zeitung vom 27. April 2019.
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„An Indien mag ich die Kultur der Nachhaltigkeit und des Respekts. Ich kenne niemanden dort, der Schuhe oder einen Toaster wegwirft, weil sie kaputt sind. Stattdessen werden Dinge repariert… Ich frage mich, warum wir im Westen (….) allem huldigen, was neu ist. Warum brauchen wir ein neues Smartphone – nur weil es neu ist?.“   

Die indische Designerin Nipa Doshi, die mit ihrem Mann Jonathan Levien in London lebt und zusammen mit ihm als Duo Yoshi Levien u.a. für B&B Italia entwirft, im ZEIT Magazin vom 17. Januar 2019. Foto: doshilevien

„Ich bin muslimische Alevitin… Mein Gott ist eine Frau: eine Göttin der Gerechtigkeit!…Letztlich ist es egal, ob jemand Alevitin ist, Christ oder Jüdin. Viel wichtiger ist es doch, gut und gerecht zu bleiben. Ich kenne Atheistinnen, die sind die tollsten Menschen. Und Gläubige, die echt böse sind.“

Die Wissenschaftlerin und Rapperin Dr. Reyhan Sahin, alias Lady Bitch Ray, in Chrismon 2/2019. Foto: wikipedia

„Mach Dir einen so schönen Plan B, dass Du Dich freust,
wenn Plan A schief geht.“

Die Luxemburger Köchin Lea Linster in Brigitte 2/2019.

Foto: Linster

„Ohne das Bauhaus gäbe es unsere Art zu denken, zu fühlen und zu handeln wahrscheinlich nicht: Wenn man nichts mehr hinzufügen und nichts mehr weglassen kann, ist das Produkt fertig.“

 

Das Designduo Jehs + Laub, genauer Markus Jehs und Jürgen Laub, zu „Hundert Jahre Bauhaus“ im Magazin Arcade, Jan. 2019. Foto: fritz hansen

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Artikel 1. Zurzeit wird die Würde offen infrage gestellt, sie wird Menschen wegen ihrer Hautfarbe, Rasse, Religion verwehrt. Auch wenn es ein radikal kleiner Teil ist, der das tut – das ist ein fundamentaler Angriff auf unsere Basis. Wir müssen uns entschieden widersetzen. Wir brauchen eine Massenmobilisierung der Demokraten, einen Aufstand des Anstands.“

 

Der SPD-Politiker Martin Schulz in einem Gespräch mit der Schauspielerin Iris Berben in Chrismon Spezial vom 31. Oktober 2018.

Foto: spd

„Einer der ersten Schritte auf dem Weg, sich selbst besser zu verstehen, besteht darin, all diese Mythologien und Illusionen über ein individuelles Selbst mit freiem Willen hinter sich zu lassen. Die Leute, die an den freien Willen glauben, sind am einfachsten zu manipulieren.“

Der israelische Historiker und Bestseller-Autor Yuval Noah Harari in einem Interview mit der Zeit vom 20. September 2018.…

Auch in der Küche kann es nicht schaden, wenn das Selbstbewusstsein ein kleines bisschen größer ist als das Talent.

Die Redakteurin Elisabeth Raether im Zeit Magazin Nr. 36/2018 vom 29. August zum Thema „Hühnchen für Geduldige.“
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Ich habe ein Problem mit dem Begriff Alltagsrassismus. Es geht eher um eine unterschwellige, oft auch gedankenlose Form der Diskriminierung. Ein Beispiel: Ich war kürzlich Speaker auf einer Managerveranstaltung, hatte den Hauptvortrag zu digitalen Geschäftsmodellen zu halten. Ich war also auch entsprechend angezogen. Kurz vor dem Auftritt bin ich noch mal auf die Toilette gegangen – im Waschraum bin ich dann von einem angesprochen worden. “Da fehlt Toilettenpapier.“ Der Mann hat nicht groß reflektiert, dem war einfach klar: Ein Mann mit dieser Hautfarbe in dieser Umgebung – das muss der Toilettenmann sein. Das ist schon maximal herabwürdigend.

Der Gründer und Manager mehrerer Start Ups Richy Ugwu in einem Interview mit dem Stern Nr. 33 vom 9.8.18.  Foto: Linkedin

„Entscheidend ist unser Wertekanon, und der ist ganz klar das Grundgesetz. Wer sich in diesem Wertekanon bewegt, hat jedes Recht, in Deutschland zugehörig zu sein und auch akzeptiert und respektiert zu werden. Und da ist es völlig egal, welcher Religion diese Person angehört. Im Gegenteil, das Grundgesetz verpflichtet uns dazu, das hintanzustellen.“.“

Justizministerin Katarina Barley in einem Interview mit der Zeit vom 22. März 2018. Foto: wikipedia