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„Als Bürger, der ich ja auch bin, erwarte ich erstens, dass eine Regierung  mir die Wahrheit zumutet und zweitens bereit ist, ihre Popularität einem Arbeitsethos unterzuordnen. Die erste Aufgabe einer Regierung ist nicht, beliebt zu sein, sondern Probleme zu lösen. Und ich glaube fest daran, dass die Mehrheit das auch so sehen wird.“

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck in einem Interview mit dem Stern NR 4 vom 18.1.2024.
Foto: Bundesministerium für Wirtschaft

 
Unser Lieblings-Cartoonist Peter Butschkow, der in Berlin
geboren wurde und heute in Nordfriesland lebt und arbeitet,
kennt sich aus mit Vorurteilen.
 
Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.peter-butschkow.de

Hotel Memphis, Frankfurt

Wer eine Stadt wie Frankfurt besucht, hat selten entspannende Ferientage im Sinn. Die meisten wollen mittendrin sein, nah an allen Sehenswürdigkeiten. Da ist man im Hotel Memphis richtig, der Hauptbahnhof und die wichtigsten Museen sind alle zu Fuß gut zu erreichen. Zimmer und Bäder sind schlicht, aber gut ausgestattet. Das Frühstück ist ansprechend. Mehr braucht ein Stadtreisender nicht! DZ ab ca 90 Euro. Foto: Hotel Memphis

Was für eine Frau

Von ihr stammt das fast schon ikonische Foto der jungen Amerikanerin, die 1951 ebenso so beklommen wie tapfer auf einer Straße in Florenz an einer Gruppe gaffender und feixender Männer vorbeigeht – doch das ist längst nicht das einzige Bild, mit dem die US-Fotografin Ruth Orkin (1921-1985) das frühe Selbstbewusstsein von Frauen im 20. Jahrhundert dokumentierte. Immer wieder richtete sie in den vierziger und fünfziger Jahren ihre Kamera auf Geschlechtsgenossinnen, die sich in einer ziemlich überheblichen Männerwelt durchzusetzen wussten oder auch einfach ihren eigenen Weg gingen. Und ob es ein Filmstar wie Lauren Bacall war, eine Kellnerin oder eine Stewardess, sie alle hatten mit Konventionen wenig am Hut. Lange galten viele dieser eindrucksvollen Aufnahmen als verschollen – für die Berliner Ausstellung „Women“ (noch bis zum 18. Februar) wurden sie jetzt wiederentdeckt, und der Katalog präsentiert sie für die Zeit danach. PM 

Ruth Orkin: Women.144 S., ca.

Farbe des Jahres 2024: Sie heißt „Peach Fuzz“ (etwa: Pfirsich-Flaum) und ist ein sanfter Ton von reifen Pfirsichen. Er soll eine weiche , wohlige Wärme vermitteln. Foto: New Joint von Fast/Ergo

Museum Barberini: Potsdam und das Barberini waren bis jetzt schon immer eine Reise wert, aber nun gibt es noch mehr Attraktionen: die Hasso Plattner Foundation hat zwei weitere Meisterwerke erworben und sie als Dauer-leihgabe an das Museum gegeben: „Die Mühle von Limetz“ von Claude Monet von 1888 und „Der Louvre, Morgen, Frühling“ von Camille Pissaro von 1902. Foto: Barberini

14.2.:

Am Valentinstag sollten Sie in Wien sein, denn das Museum Oberes Belvedere lädt von 18 Uhr 30 bis 24 Uhr Paare ein, sich vor Gustav Klimts berühmten Gemälde „Der Kuss“ von 1908/09 küssend von einem Profi-Fotografen ablichten zu lassen. Dazu gibt es ein Glas Sekt und das ausgedruckte Foto, Anmeldung ist nicht erforderlich, wer zuerst kommt, küsst zuerst nach dem Motto: Come for a kiss.
Foto: Belvedere

Jan Kath: Der Orientteppich-Spezialist hat jetzt in Köln seine neue Kollektion vorgestellt – Azer Pulse wird in Aserbaidschan in kleinen Manufakturen aus 80 000 Knoten pro Quadratmeter in herrlichen Farben gefertigt.
 

 

 Team 7: „Elliot“ heißt der neue Sessel der Designerin Lucie Koldova aus Massivholz und mit einem Bezug aus Woll-Bouclé, den der österreichische Hersteller vor kurzem auf den Markt brachte.

Kartell: Mit Stoffen der Marke Rubelli, deren Muster stark an die sechziger Jahre erinnern, hat der italienische Hersteller seinen Stühlen „Clap“ (von Patricia Urquiola), Madame und Mademoiselle (beide von Philippe Starck) einen neuen Look verpasst. Fotos: Hersteller

Meisterhäuser, Dessau

Das Baukastenprinzip ist der Begriff, der meist im Zusammenhang mit den Meisterhäusern in Dessau genannt wird. Denn das war die Idee des Architekten und Gründers des Bauhauses Walter Gropius, der 1925/26 unterschiedlich hohe kubische Körper zu Doppelhäusern und einem Einzelhaus stapelte, damit die Bauhausmeister und ihre Familien hier wohnen konnten. Geprägt wurden die Häuser mit Flachdächern, großen Fenstern, Terrassen, Türen zum Garten in fast jedem Raum im Parterre und einem strahlend weißen Anstrich. Nach schweren Schäden durch die Bombardierung 1945 und die Vernachlässigung zu DDR-Zeiten wurden die Häuser nach 1990 aufwändig restauriert und können heute zum Teil besichtigt werden. Foto: Bauhaus

Staatliches Museum für Archäologie, Chemnitz, noch bis 28.4.2024: 

Home Sweet Home – Archäologie des Wohnens

Aus den Gräbern erfährt man heute, wie unsere Vorvorvorfahren und womit sie gelebt haben. Denn den Toten wurde oft Hausrat für ihr nächstes Leben mitgegeben.  So fand man frühe Prunksessel und mobile Kochstellen, Trinkschalen, Becher und sogar eine Ruheliege aus Kupfer auf den unterschiedlichsten Friedhöfen. Auch in den Höhlen, in denen die Steinzeitmenschen Schutz suchten, blieben frühe Beispiele zurück, Windschirme gegen die Witterung etwa und Gefäße für die Vorratshaltung.
In Chemnitz zeigt man jetzt, wie im Laufe der Jahrtausende das Zuhause, wie wir es kennen, entstand.  Auch zu sehen sind jüngere Beispiel: der Nachttopf etwa, den schon Napoleon benutzt haben soll, und der Küchenstuhl, den angeblich Walter Ulbricht gebaut hat. Foto:  Museum für Archäologie
  

Ein Garten ist er eigentlich nicht, der Augarten in Wien. Er ist eher ein Park mit einer weltbekannten Porzellan-Manufaktur, mit einem Konzertsaal für die Wiener Sängerknaben namens MuTh (Musiktheater), mit einem Filmarchiv und 120 kleinen Gemüsegärten für die ganz normale Bevölkerung.
Außerdem hat der Augarten eine lange interessante Geschichte und die beginnt bereits 1614, als Kaiser Matthias (1557 bis 1619) des Heiligen Römischen Reiches und Erzherzog von Österreich hier ein Jagdschlösschen errichten ließ. Leopold I. (1640 bis 1705) kaufte Land dazu und ließ einen Lustgarten anlegen, die sogenannte „kaiserliche Favorita“. 1683 wurde alles durch die einfallenden Türken zerstört. 1705 baute man wieder auf, u.a.    einen einstöckigen Saalbau, in dem heute noch die Wiener

Porzellanmanufaktur residiert.
  1775 ließ Kaiser Joseph II. den Augarten für die Allgemeinheit öffnen, und   fortan wurde der Park zur Vergnügungsstätte mit Tanzsaal und Billardzimmer. Ab 1782 gab es hier die sogenannten Morgenkonzerte (ab 6 Uhr!) anfangs unter Leitung von Mozart, später dirigierten hier auch Beethoven (1803) und Schubert (1824).…

„Wenn die stille Zeit vorbei ist, wird es auch wieder ruhiger.“

Karl Valentin (1882 bis 1948), Komiker, Volkssänger, Autor und Filmproduzent, wußte schon Anfangdes 20. Jahrhunderts, wie laut Weihnachten sein kann.
Foto: www.karl-valentin.de 

Unser Lieblings-Cartoonist Peter Butschkow, der in Berlin geboren  wurde und heute in Nordfriesland lebt und arbeitet, hat auch immer die Preisentwicklung im Blick.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.peter-butschkow.de 

Hotel Krone, München

Direkt an der Theresienwiese – und das heißt gerade mal 50 Schritte bis zur Oktober-Wies’n – liegt das schöne Hotel Krone. Sollte man also genug von dem Rummel haben, kann man von der Dachterrasse aus entspannt zusehen.
Aber natürlich ist das Hotel auch vor und nach dem Oktoberfest geöffnet. Die Zimmer sind unterschiedlich, aber alle sehr phantasievoll und gemütlich eingerichtet. Das Frühstück läßt keine Wünsche übrig, und auch die Bar ist ziemlich gut bestückt.

DZ ab ca 130 Euro. Foto: Hotel Krone

 

 

Auskunft ohne Grenzen

Heute, in den Zeiten von GPS und Google Maps, sind sie weitgehend entbehrlich, aber bis vor ein paar Jahrzehnten wurden sie dringend gebraucht, wenn es darum ging, sich in der Welt zurechtzufinden. Und so haben Karten (und Atlanten) denn auch eine lange Karriere hinter sich, wie der britische Historiker Philip Parker in diesem höchst informativen Buch beweist. Sie beginnt um 6000 v. Chr. in der kleinasiatischen Siedlung Çatalhöyük mit einer kruden Zeichnung auf einem Stein, um danach immer wieder neue und oft verblüffende Anläufe zu verzeichnen, die Erde möglichst genau darzustellen, bis dann im 16. Jahrhundert gleich zwei Kartenwerke entstehen, die bis heute als Klassiker gelten: die prächtigen Atlanten der Kartografen Abraham Ortelius und Gerardus Mercartor. Seither wurden die Karten immer präziser – und gelegentlich auch perfider. So wurden aus politischen Gründen Grenzen verschoben oder Namen falsch wiedergegeben. Fazit nach 250 Seiten spannender Lektüre: Karten ersetzen zwar kein Geschichtsbuch, aber wie der Mensch sein Wissen über seinen Planeten erweiterte, darüber geben sie sehr anschaulich Auskunft.  

Stedeljik, Amsterdam

Auf den ersten Blick sieht er aus wie eine Badewanne auf Glasfüßen, der neue Teil des Museums Stedeljik in Amsterdam.
Der alte Teil des Museums für Moderne Kunst stammt von 1895 und wurde einst im Stil der Neorenaissance für den Nachlass des Kunstsammlers Pieter Lopez Suasso erbaut. Der zweite ist eben jene gigantische „Badewanne“ ohne Fenster – wie die Architekten von Benthem Crouwel ihren Neubau nannten. Zwischen 2004 und 2012 wurde das alte Gebäude völlig renoviert und bekam mit dem extrem modernen Anbau eine Erweiterung. Der ebenerdige, großzügige Eingangsbereich ist völlig verglast und beherbergt jetzt neben den Kassen und der Garderobe einen schönen Shop. Vom Eingang gelangt man über das alte Treppenhaus in die Ausstellungsetagen, auf denen eine sehr beeindruckende Sammlung von klassischer Moderne, Expressionismus, de Stijl, Pop Art und Arte Povera zu sehen ist. 
Foto: Stedeljik 

Caricatura Museum, Frankfurt, noch bis 12.5.2024: 

Ach was! Loriot zum Hundertsten
 

Sie haben vielleicht auch vor kurzem  „Weihnachten bei Hoppenstedts“ in der ARD gesehen? Das macht doch Lust, nach Frankfurt zu fahren und sich die wunderbare Ausstellung zu Loriots Hundertstem anzusehen!  
Sie würdigt Victor von Bülow (1923 bis 2011) als Zeichner, Autor, Regisseur und Schauspieler und dokumentiert, von seinen frühen Cartoons für „Quick“ und „Stern“ über Phasenzeichnungen für seine Trickfilme und Fotos von Sketchen mit der kongenialen Evelyn Hamann und anderen bis zu Drehbüchern seiner Filme, alles Wichtige über diesen einzigartigen Künstler. Dazu zeigen andere Cartoonisten Loriot gewidmete Bilder unter dem Titel „Er lebe hoch!“. FOTO: Caricatura

Wenn Sie mit dem Zug in die Hansestadt kommen, steigen Sie bloß nicht am Hauptbahnhof aus. Der ist einfach fürchterlich.
Bleiben Sie ein paar Minuten länger bis zum Dammtor-Bahnhof im Zug, dann fahren Sie nämlich über die Lombardsbrücke und haben einen wunderbaren Blick auf Hamburg: Rechts sieht man die Außenalster, ein riesiger See, der eine im Jahr 1190 aufgestaute Ausbuchtung des 56 km langen gleichnamigen Flusses ist, meist gut gefüllt mit Segel- und Ausflugsbooten. Links blickt man auf die kleinere Binnenalster mit dem angrenzenden Jungfernstieg,  ganz links liegt das attraktive Rathaus und einen Moment lang sieht man auch die Spitze der Elphi über den Dächern! Willkommen in Hamburg!
 

Der Dammtor-Bahnhof, benannt nach einem ehemaligen Tor in der     Stadtmauer, wurde 1903 in Beisein von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht und fortan als Kaiserbahnhof bezeichnet, denn er war speziell für Ehrengäste geplant worden. Die Halle über den beiden Bahnsteigen mit vier Gleisen ist im Jugendstil erbaut und steht heute unter Denkmalschutz.…

„Werdet diese digitalen Geräte los, schmeißt eure Tablets weg, lest nicht über anderer Leute Leben. Verscheucht diesen negativen Müll, der täglich in den sozialen Medien angespült wird. … Mich macht es wütend, wenn ich junge Leute treffe und auf ihrem Smartphone angezeigt wird, dass sie bereist mehrere Stunden am Tag nur am Bildschirm verbracht haben.“

Arnold Schwarzenegger, geb 1947 in Österreich,  Bodybuilder, Schauspieler, Gouverneur von Kalifornien, heute Autor und Unternehmer in einem Interview mit dem Stern (Nr 45/23) anläßlich seines Buches „Be Useful“. Foto: wikipedia

Parador Avila, Spanien

Achtundachtzig Türme zieren die kompakte Mauer, die vom 11. bis ins 14. Jahrhundert um die kleine Stadt Avila gebaut wurde, neun Stadttore regelten einst den Zugang für Bürger und Waren. Direkt an der Mauer wurde in dem „Palacio de Piedras Alba“ aus dem 16. Jahrhundert 1966 das Hotel Parador de Avila eröffnet. Die großen, hellen Zimmer mit Ausblick in den schönen Garten haben Steinböden und sind in gedämpften Farben ausgestattet. Die Bäder haben alles, was man zum Wohlfühlen braucht. Das abwechslungsreiche Frühstücksbüfett wird im Restaurant serviert, das abends regionale Spezialitäten anbietet. Direkt am Hotel stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. DZ ab ca 92 Euro. Foto: CO

Unser Lieblings-Cartoonist Peter Butschkow, der in Berlin geboren  wurde und heute in Nordfriesland lebt und arbeitet, freut sich in  diesem Jahr ganz besonders auf Weihnachten! 

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.peter-butschkow.de