topmenu

„Markus Söder ist vor allem laut und omnipräsent…Ja, er sagt sogar dem Navi, wo es langgeht.“

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im bayerischen Landtag, Katharina Schulze, über Bayerns Ministerpräsidenten. Zitiert in der Süddeutschen Zeitung.
Foto: wikipedia

 

 

Peter Butschkow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr
als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.
Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.peter-butschkow.de.

Lindner Congress Hotel, Cottbus
Spektakulär ist das Hotel nicht, aber wer ein Zimmer in den oberen Stockwerken erwischt, der hat einen schönen Ausblick über ganz Cottbus. Und Altmarkt, Puschkin- oder Goethepark sind zu Fuß schnell zu erreichen. Die Zimmer sind etwa 20qm groß, farblich zurückhaltend eingerichtet und die Bäder praktisch. Wenn es dann wieder möglich ist, laden eine schicke Sportsbar und ein feines Restaurant zum Verweilen ein.
DZ ab ca 114 Euro. Foto: Hotel Lindner

Garten: Romantische Räume

Für Gartenfreunde hat der Name „Sissinghurst“ einen ganz speziellen Klang. Denn dort in der Grafschaft Kent haben die Schriftstellerin Vita Sackville-West und ihr Mann Harold Nicolson 1931 ein Anwesen erworben und darin einen riesigen, üppig bewachsenen, sehr romantischen Park angelegt, der heute jährlich von mehr als 180 000 begeisterten Menschen besucht wird. Das etwa 5 Hektar große Gelände teilte das Ehepaar in zehn gleich große Räume auf, um sie nach unterschiedlichen Themen einzurichen: So entstanden ein Rosen- und ein Bauerngarten, ein Linden- und ein Grabengang, ein Kräuter- und ein weißer Garten. Der Historiker Tim Richardson erläutert in seinem Buch jeden einzelnen Raum kenntnisreich und detailgenau und erzählt von dem berühmten Paar und seiner gemeinsamen Leidenschaft für das Gärtnern. Und spätestens, wenn man sich die herrlichen Bilder des Fotografen Jason Ingram angesehen hat, möchte man – Brexit hin, Brexit her – am liebsten sofort nach England aufbrechen.
Das Buch erscheint am 1.Juli.…

Der russische Schriftsteller Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821 – 1881) hat sechs große Romane, viele Novellen, Erzählungen und Essays hinterlassen, er gilt als einer der bedeutendsten Autoren Russlands. Seine Werke wurden in mehr als 170 Sprachen übersetzt.
Der Audio-Verlag bringt jetzt eine zehn-Stunden-Kassett , gelesen von den Schauspielern Leslie Malton, Eva Garg und Ignaz Kirchner, mit zehn CDs heraus. Unter anderen sind „Der Spieler“, „Weiße Nächte“ und „Die Sanfte“ zu hören. Die Kassette gibt einen umfangreichen Eindruck von Dostojewskis Werk, sie kostet 30 Euro und erscheint am 23. Juli 2021. Foto: Audio-Verlag

Brandhorst, München

Die Form ist schlicht, denn für eine sensationelle Konstruktion war gar kein Platz auf dem 100m langen und nur 34 m breiten Grundstück an der Türkenstraße. Dafür ist aber die Fassade ein Kunstwerk. Sie besteht aus 36 000, vertikal angebrachten Keramikstäben, die in 23 verschiedenen Farben glasiert sind und das Gebäude optisch in Schwingung versetzen. Darunter sitzt eine Schicht Wärmedämmung auf einer horizontal gefalteten und perforierten Blechhaut, mit der der Verkehrslärm aufgesaugt wird.
Im Inneren ergeben viele unterschiedlich große Räume mit bis zu 9 m hohen weißen Wänden viel Platz für Gemälde, die überall mit Tageslicht versorgt werden. Ein durchgehendes Fensterband teilt das Museum in zwei Geschosse ein. Sogar im Souterrain kommt natürliches Licht an, möglich wurde das durch eine seitliche Verschiebung des Grundrisses.
Foto: Museum Brandhorst

Der Hamburger Fotograf Hans Hansen (geb. 1940) hat sein gesamtes Archiv eigener Arbeiten und seine Sammlung von Fotos anderer Künstler dem Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe www.mkg-hamburg.de als Dauerleihgabe überlassen. Hansen wurde für seine reduzierte Bildsprache in Produkt- und Foodfotografie bekannt.…

Little Greene www.littlegreene.de : Der britische Hersteller hat seine Farben um 14 neue Töne erweitert und sich dabei an Nuancen aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert orientiert. Besonders gut angekommen sind dabei die Grüntöne, z.B. „Garden“.
Driade www.driade.com/us/hidalgo-container-light-blue-brick-red-black-d00164j474f64.html : „Hidalgo“ heißt die dreitürige Kommode, die mehr einer Skulptur als einem Schrank ähnelt. Hidalgo ist bunt lackiert, mit Farbverläufen oder Holzoberflächen zu haben.

Fotos: Hersteller

Bundeskunsthalle, Bonn, bis 12. September
Dress Code –
Das Spiel mit der Mode

Wie war das heute Morgen bei Ihnen? Haben Sie sich perfekt gestylt? Oder ist heute Jogginghose und Schlappertshirt angesagt?
Wie wir uns kleiden, ist immer auch Ausdruck unserer Persönlichkeit, unserer Stimmung, eben unserer Individualität.
In der Ausstellung „Dress Code“, die mit dem japanischen Museum of Modern Art in Kyoto gemeinsam entstand, wird Mode als Spiel inszeniert. Gezeigt werden Modeklassiker und Streetwear, kreiert von Armani, Chanel, Comme des Garcons, Issey Miyake und vielen anderen. Immer ist die Mode, ob wir uns nun kleiden oder verkleiden, ein Spiegel der Gesellschaft, der „Dress Code“ einer bestimmten Gruppe, Kultur oder Gesellschaft.

Foto: COMME des GARÇONS/Rei Kawakubo, Dress, Spring/Summer 2018, Collection of The Kyoto Costume Institute, photo by Takashi Hatakeyama

Sie sind wirklich eine Attraktion, die Sportler des Ratzeburger Ruderclubs . Der Verein am Küchensee hat schon viele Europameister, Weltmeister und Olympiasieger hervorgebracht, im Einer, im Vierer und in der Paradedisziplin, dem Achter.
Und so kann man denn an den vier Seen, Dom -, Kleiner Küchen -, Küchen- und Ratzeburger See, rund um die Inselstadt immer wieder gut durchtrainierte Menschen in ihren Booten bewundern. Die Übungszeiten der verschiedenen Gruppen findet man auf der Website. Wer Rudern als Leistungssport betreiben oder gar Trainer werden möchte, auch der ist in Ratzeburg richtig, denn unweit des Doms gibt es die Ruderakademie als Teil des Olympiastützpunkts Hamburg/Schleswig Holstein.
Aber natürlich gibt es neben gut gebauten Sportlern auch noch andere Sehenswürdigkeiten in Ratzeburg.

Den Dom zum Beispiel. Der ist Heinrich dem Löwen zu verdanken, der ihn 1165 stiftete, 1220 war der Bau beendet, er ist damit der älteste Backsteindom in Norddeutschland. 1893 brannte er teilweise ab und wurde ab 1952 restauriert.…

Peter Butschkow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehrals 2 Millioen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.
Und natürlich hat er sich auch für 2021 einiges einfallen lassen.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig
www.peter-butschkow.de

 

Hotel Baltic, Stralsund 
Für einen Wochenendtrip nach Stralsund mit einem Ausflug nach Rügen ist das Hotel genau das richtige. Die Altstadt ist in zehn Minuten zu Fuß zu erreichen, nach Rügen fährt eine Fähre. Man kann den Wagen also bis zur Abreise gut in der Garage stehen lassen.
Die Zimmer sind praktisch ohne viel Schnickschnack eingerichtet, das Frühstücksbüfett ist einladend, und das Restaurant serviert auch auf der kleinen Terrasse. DZ ab ca 88 Euro. Foto: Hotel Baltic

 

Backen:  Süßer Klassiker

Vermutlich kommt der Begriff Gugelhupf vom Lupfen einer Kugelform. Und ursprünglich war er ein Hefekuchen mit Mandeln und Rosinen. Aber heutzutage nimmt man gern einen Rührteig und aromatisiert ihn mit Nüssen und Rum, mit Obst und auch mal mit Tee. Die Autorin Yvonne Bauer hat für ihr Buch 50 Rezepte passend für die unterschiedlichen Jahreszeiten zusammengetragen und auch selbst außerordentlich lecker fotografiert. Man möchte sofort loslegen, mit dem irischen Gugelhupf zum Beispiel mit reichlich Baileys, oder mit der Apfel-Zimt-Version oder dem weihnachtlichen Spekulatius-Birnen-Gugelhupf. Oder wollen Sie es mal mit dem Champagner-Gugelhupf versuchen?

Yvonne Bauer: Gugelhupf – Backen für die Seele, 145 S., 20 Euro, Callwey, Foto: Callwey

 


 

Sachbuch: Was für Gäste!

„Frau Dr. ist überaus freundlich, hat aber einen kleinen Vogel.“ So steht es auf einer Karteikarte des 1989 durch Brandstiftung abgebrannten Grandhotels „Waldhaus“ in Vulpera in der Schweiz. Die Gästekarten aus den Jahren 1921 bis Ende der Fünfziger sind erhalten geblieben und jetzt für ein überaus lesenswertes, mal amüsantes, mal beklemmendes Buch ausgewertet worden.

Muttertag: Soll es mal was ganz Besonderes sein zum Muttertag am 9. Mai? Der ehemalige Drei-Sternekoch Thomas Bühner, heute selbständiger  Gastroberater und Gastkoch, liefert eine Gourmetbox für zwei mit Hummer und Wachtelbrust als Vorspeise, Kalbsfilet mit Spargel und Morchel und als Dessert Cheesecake mit Rhabarber und Erdbeeren. Kostenpunkt: 282 Euro. Zu bestellen über www.bestbythomasbuehner.de

Kochkurs: Johann Lafer, ehemaliger Zwei-Sterne-Koch und im Fernsehen omnipräsenter Küchenchef, bringt Ihnen online das Kochen bei. Investieren Sie 49,90 Euro und etwa vier Stunden Zeit und lernen Sie Pürieren, Panieren und Frittieren, Braten, Schmoren und Dünsten.  Zu finden auf www.mydays.de

Jüdisches Museum, Berlin  

Den leeren Zick-Zack-Bau aus Titanzink, entworfen vom amerikanischen Architekten Daniel Libeskind (geboren 1946 in Polen), haben noch vor seiner Eröffnung am 13. September 2001 fast 350 000 Menschen besichtigt. Die meisten verließen das neue Jüdische Museum damals verunsichert und desorientiert. Hatte Libeskind bei seinem Entwurf an einen Blitz gedacht? Oder an den zerbrochenen Davidstern?
„Between the Lines“ nannte Libeskind selbst seinen Bau, mit dem er 1989 den Wettbewerb für einen Erweiterungsbau des Berlin Museums gewonnen hatte. Der Entwurf war der erste des Architekten, der tatsächlich gebaut wurde.
Der Eingang zum Museum befindet sich im Barockbau daneben, dem ehemaligen Sitz der königlichen Justizverwaltung. Über eine steile Treppe in den Untergrund erreicht man den Neubau mit drei sich kreuzenden Achsen: der Achse des Exils, der Achse des Holocaust und der Achse der Kontinuität. Sogenannte Voids, leere, nicht klimatisierte Betonräume fast ohne Licht, durchziehen vertikal das Gebäude. Die Achse des Holocaust endet im sogenannten Holocaust Turm, einem leeren, ungeheizten Betonschacht, der nur durch einen schmalen Schlitz Licht bekommt und bis heute bei vielen Besuchern Beklemmungen auslöst.…

 


 
Produkte:
 

Das ganze Leben : Marta heißt der schlichte Tisch des Südtiroler Möbelherstellers mit dem kuriosen Namen „Das ganze Leben“, der sich die Konzentration auf das Wesentliche auf die Fahnen geschrieben hat. So sind Tisch und die passenden Hocker und Bänke aus Birkensperrholz und können geölt oder farbig lackiert geliefert werde.
Kartell: Designikone Philippe Starck hat für den italienischen Hersteller Kartell, der eigentlich für Kunststoff-Möbel bekannt ist, Holzstühle und Tische entwickelt, die mit einer neuen Technologie in schwungvolle Formen gepresst werden. Die Serie „Smart wood“ soll einen Beitrag zur Nachhaltigkeit liefern und kann vollständig recycelt werden.
Moooi: „Hortensia“ haben die spanischen Designer Andrés Reisinger und Júlia Esqué ihren romantischen Sessel genannt, in dem man sich wie in einer Blumenwiese vorkommt. Fotos: Hersteller

Guggenheim, Bilbao, 7. Mai bis 19. September
The Roaring Twenties
 

Es war ganz schön was los in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Das Trauma des Ersten Weltkrieges und die „Spanische Grippe“ mit Millionen Toten ließen die Menschen hungern nach Leben: nach Genuss und Spaß, nach Musik, Theater, Kunst, Film und Fotografie. Das Museum Guggenheim hat nun mehr als 300 Objekte zusammengetragen, die in den Zwanzigern entstanden sind, und zeigt sie in sieben Räumen. Mit dabei sind Möbel und Mode, Malerei und Skulptur, Film und Fotografie, Jazz und Tanz. Da kann man Objekte des Bauhauses und des Dadaismus entdecken, und Josephine Baker beim Charleston bewundern. Wahrlich ein Feuerwerk an Kreativität! Foto: Christian Schad Maika, 1929, Oil on wood,65 x 53 cm, Private collection © Christian Schad Stiftung, Aschaffenburg, VEGAP, Bilbao, 2021

Falls Sie die Altstadt von Vannes durch das Stadttor „Saint Vincent“ – erbaut 1624 und 1747 umgestaltet – betreten, sollten Sie gleich links abbiegen zur Place de la Poissonnerie und erst einmal die äußerlich

unscheinbare Markthalle dort besuchen: So eine Fülle an frischen Austern und Muscheln, Krebsen und Hummern, Doraden, Lachs und Tintenfisch sieht man selten. Zu und zu schade, wenn man hier im Hotel wohnt und nirgends grillen kann.
Wenige Schritte weiter, die Rue Saint Vincent entlang bis zur Place des Lices mit wunderbar erhaltenen Fachwerkhäusern, gibt es einen Wochenmarkt und um die Ecke eine weitere Markthalle, wo man das passende Gemüse, Obst, Gewürze und viel Fleisch kaufen könnte.
Gehen Sie jetzt wieder raus aus der Altstadt durch die Stadtmauer an der Port Poterne und schauen sich dort unbedingt das Waschhaus von 1817 an, es liegt direkt am Fluss Marle und wurde bis in die vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts für die große Wäsche genutzt.

„Unser Gesetz schreibt vor, dass Unternehmen in Deutschland dafür sorgen müssen, dass in ihren Lieferketten die Menschenrechte eingehalten werden. Das bedeutet zum Beispiel: keine Kinderarbeit, keine Zwangsarbeit, ein angemessener Lohn.“

Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, zum von ihm durchgesetzten Lieferkettengesetz in einem Interview mit der Zeit, Nr. 10 vom 4. März 2021.
Foto: CDU/CSU

 …

Peter Butschkow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehrals 2 Millioen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.
Und natürlich hat er sich auch für 2021 einiges einfallen lassen.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig
www.peter-butschkow.de