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„Ich glaube, ich bete nicht. Nicht zu Gott! Aber ich bitte und hoffe, und oft höre ich mich im Kopf beten und weiß nur nicht die richtige Adresse zum Abschicken. Vielleicht hört es ja trotzdem jemand oder etwas, oder es fliegt ins Universum und verpufft und kommt als Regen wieder runter!“

Die Schauspielerin Lina Beckmann auf die Frage „Hilft Beten?“ in der Zeit vom 8. April 2020.
Foto: Schauspielhaus Hamburg

Kunst: Goya und andere
Kann ja sein, dass man doch noch eine Chance hat, diesen spannenden Überblick über die Umbruchszeit der europäischen Kunst im 18. Jahrhundert zu sehen. Zur Zeit meint man in der Hamburger Kunsthalle, dass die Ausstellung „Goya, Fragonard, Tiepolo – Die Freiheit der Malerei“ bis zum 30. Mai verlängert werden kann.
Sollte es dann doch nicht gehen, weil Corona alle Museumsbesuche verhindert, so ist der ausführliche Katalog ein guter Ersatz. Neben ausgezeichneten Abbildungen der Gemälde hat die Herausgeberin Sandra Pisot viele renommierte Autoren zu Themen wie den unterschiedlichen Bildsprachen der drei Maler, der Freiheit ihrer Zeichenkunst, dem Reiz des Skizzenhaften und anderen Aspekten zu Wort kommen lassen.

Sandra Pisot: Goya, Fragonard, Tiepolo – Die Freiheit der Malerei, 336 S., 316 Abb. Hirmer, 45 Euro

Roman: Wiener G’schichten

Lorenz Prischinger und seine drei Tanten haben ein bewegtes Leben erst im Waldviertel, dann in Wien. Als Onkel Willi, der Mann von Tante Hedi, plötzlich stirbt, begeben sich Lorenz und seine Tanten auf eine abenteuerliche Reise mit der tiefgefrorenen Leiche, denn der Onkel wollte unbedingt in seiner montenegrischen Heimat bestattet werden.…

Solidarität
In Hamburg gibt es am 12. Mai ein Solidaritätsfestival im Literaturzelt unter dem Motto: Keiner kommt, alle machen mit!  So sollen Spenden gesammelt werden (Nicht-Eintritt 22 Euro) für die Kulturschaffenden der Hansestadt.
Malerisch
Der auf Kunst, Architektur und Fotografie spezialisierte Verlag Hatje Cantz erzählt auf einer neuen Website www.art-on-the-beat.com digitale Geschichten rund um Bücher und Ausstellungen. So gibt es den Trailer zu Wim Wenders’ Film zu sehen, den er zur großen Edward-Hopper-Ausstellung der Fondation Beyeler produziert hat, und eine Führung durch die Retrospektive mit Kurator Ulf Küster. Außerdem kann man ein Gespräch der Kuratoren zum Konzept der Wiener Beethoven-Ausstellung hören.
Für Kids
Das Schlösserland Sachsen bietet auf seiner Homepage  jetzt einen Malwettbewerb zum Kinderbuch „Kater Arthur von Schloss Rochsburg“, eine Sofatour durchs Schlösserland und eine Schatzsuche in der Albrechtsburg an.
Verlängerung
Dem Museum Stade  ist es gelungen, die Ausstellung „Jeanne Mammen. Alles zu ihrer Zeit“ bis zum 30. August zu verlängern.…

Früher die große Ausnahme, heute ganz alltäglich: Arbeiten zuhause. Damit das auch in kleinen Wohnungen problemlos geht, hat die Berliner Firma Ambivalenz ihr Klappmöbelsystem „Fläpps“ entwickelt. Flache Paneele werden an die Wand geschraubt und zu Regal oder Schreibplatte ausgeklappt, dazu gibt es einen passenden Stuhl.
Die legendäre Firma Thonet hat mit dem filigranen Schreibtisch „S 1200“ aus Stahlrohr ein Designobjekt herausgebracht, das bereits jetzt das Potential zum Klassiker hat und bereits mit mehreren Designpreisen ausgezeichnet wurde.
Mehr Skulptur als Arbeitstisch ist „Mass“, das neue Objekt aus Mangoholz mit Messingverkleidung von Tom Dixon. Der Tisch ist sehr massiv und wirkt durch die glänzende Oberfläche gleichzeitig ausgesprochen edel. So holt man sich bestimmt das Chef-Feeling nach Hause!
Schick darf es natürlich auch gern auf dem Tisch zugehen, zum Beispiel mit den berühmten bunten Streifen des Designers Paul Smith auf auf dem Kugelschreiber „849“ von Caran d’Ache . Schon die Verpackung kann sich sehen lassen!…

Im Flur hängen fünf Gemälde des Malers Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751 bis 1829), genannt Goethe-Tischbein, im Raum daneben findet man ein Stillleben, das Katharina die Große zur Entspannung gemalt hat, und in der Kapelle steckt die heutige Orgel in einem von Arp Schnitger 1693 geschaffenen Gehäuse. Wo es das gibt? In Moskau? Oder Weimar? Keineswegs, das alles findet man im Schloss der kleinen Kreisstadt Eutin in Schleswig- Holstein.

Das Wasserschloss hat eine lange wechselvolle Geschichte, zuerst erwähnt wurde ein Haus an diesem Platz direkt am See im Jahre 1156. In den nächsten Jahrhunderten entstanden mehr Häuser, die allmählich zu einer Burg mit einem Zaun umschlossen wurden. 1689 brannte der Komplex ab und wurde dann als Schloss mit Festsaal, Wohnräumen, Kapelle und Kachelöfen wieder aufgebaut. Und so kann man den schönen Bau nach Ende der Corona-Zeit hoffentlich bald wieder besichtigen. Aber der wunderbare Park mit Küchengarten, imposanter Lindenallee und Orangerie darf weiterhin besucht werden.…

Das Virus ändert alles. Natürlich auch KuNo, denn sollen wir ein Hotel empfehlen, wenn keiner verreist? Sicher nicht. Oder einen Spaziergang in einer Stadt vorschlagen, die man wohl länger nicht besuchen kann? Natürlich nicht. Es ist einfach unglaublich wichtig, dass wir alle eine Weile zuhause bleiben. Deshalb stellen wir auch keine Ausstellung vor, die ja gar keiner anschauen kann, weil alle Museen geschlossen sind.
Also haben wir KuNo völlig geändert und berichten nur über Aktivitäten, die das Leben zuhause schöner machen, über Bücher und Filme und über virtuelle Museumsrundgänge.
Nur unser Kolumnist Peter Meleghy berichtet wie immer aus Budapest, diesmal natürlich über das Leben mit dem Virus.

Cartoon:

Peter Butschkow fährt jetzt E-Bike, und das hat sein Leben ziemlich verändert. Früher strampelte er fröhlich in Hemd und Hose durch die Landschaft, heute braucht er Funktionsklamotten, Knie- und Ellbogenschoner und natürlich einen Helm. Der Hintern tut trotzdem immer noch weh, auch wenn er sein Rad heute nur noch Bike nennt. Unser Lieblingscartoonist hat aus seinen Erfahrungen ein lustiges Büchlein gemacht, mit amüsanten Texten und natürlich gewohnt witzigen Cartoons.
Peter Butschkow: Überleben auf dem E-Bike, 62 S., 9,90 Euro, Lappen Verlag …

Kunst:

Farbenrausch

Auch wenn es in Zeiten von Corona vielleicht ein bisschen frivol klingt – aber es gibt sie, die Kunst der Lebenslust. Und einer ihrer Großmeister ist – kein Zweifel – Pierre Bonnard. Mit stiller Beharrlichkeit hat der 1867 in der Nähe von Paris geborene Beamtensohn im Laufe der Jahrzehnte immer wieder die gleichen Motive auf die Leinwand gebracht: selbstvergessene Badende (für die ihm seine Frau Marthe oft das Modell war), blühende Landschaften, kreuzende Segelboote. Lange als Darsteller einer oberflächlichen Harmonie verspottet, gilt er heute nicht zuletzt dank seiner eigenwilligen Farbgebung als Virtuose der Moderne. Im Wiener Kunstforum war 2019 eine eindrucksvolle Bonnard-Retrospektive zu sehen, der Katalog rekapituliert das Ereignis aufs Schönste. PM.

Pierre Bonnard. Die Farbe der Erinnerung. 240 S., 200 farbige Abb. Hirmer.
34,90 Euro…

Bildgewalt

Die Gerhard-Richter-Schau im New Yorker Met Breuer, einer Dependance des Metropolitan Museum, war für dieses Jahr als eine der „Must-See“ Ausstellungen angekündigt. Zehn Tage nach der Eröffnung Anfang März wurde das Haus wegen der Corona-Krise geschlossen und die „Richter-Tour de Force“, wie Direktor Max Hollein es nannte, zum kürzesten Blockbuster aller Zeiten. Bei diesem Künstler geht es offenbar nicht ohne Superlative – in der Gegenwartskunst gilt der 88-Jährige als der vielseitigste, auf dem Kunstmarkt als der teuerste lebende Maler.

Welch komplexe Spannbreite sein Werk über sechs Jahrzehnte entfaltet, zeichnet nun ein neues grandioses Buch-Opus nach. Armin Zweite, langjähriger Chef der Kunstsammlungen Nordrhein-Westfalen und Wegbegleiter von Richter, hat das zurückhaltend gestaltete Konvolut wissenschaftlich betreut, die Texte verfasst und gemeinsam mit dem Künstler die Bildauswahl getroffen. Nun kann man über rund 480 Seiten verfolgen, wie sich Richters Technik, Stil und Motive über sechs Jahrzehnte wandelten, von Fotorealismus über Monochromie zu Concept Art oder expressiver Abstraktion.…

Sachbuch:

Vorfreude

Natürlich ist es jetzt keine Zeit für einen Barbesuch, die sind ja eh alle geschlossen. Aber träumen kann man doch schon von dem ersten Drink nach der Krise. Wer also mal ein wenig vorschmecken möchte, dem sei das Buch mit den 150 schönsten Bars der Welt empfohlen. Mit dabei sind El Florida in Havanna, Flying Dutchman in Amsterdam, Apotheke in Barcelona, the American Bar in London, Dirty Dick in Paris, Bar Benfiddich in Tokio und natürlich Harry’s Bar in Venedig. Jeder Trinkpalast wird im Bild gezeigt (meist ohne Besucher), dazu gibt es einen kurzen Text zur Entstehung, die Adresse und eine Begründung, warum die Bar unbedingt einen Besuch wert ist. In Deutschland werden u.a. Le Lion Bar de Paris in Hamburg und Schumann’s in München vorgestellt. Gratis dazu gibt’s einige leckere Cocktail-Rezepte.

Juren Lijcops: 150 Bars, die man gesehen haben sollte. 256 Seiten, Gerstenberg. 26 Euro…

Gartenlust

David Wheeler, der Erfinder und langjährige Chefredakteur des britischen Gartenheftes Hortus (erscheint seit 1987), hat für sein hübsches Buch die schönsten Geschichten seines Magazins aus den Jahren 2006 bis 2014 zusammengestellt. Da erzählt Isabelle von Groeningen von ihrem Neu-Aufbau der Königlichen Gartenakademie in Berlin und die Journalistin Karin Kerin von einem phantastischen Dachgarten in Manhattan. Der im letzten Jahr verstorbene britische Rosenfachmann David Austin berichtet davon, wie er versuchte, das „Wesen der Rose“ in seinen Züchtungen sichtbar zu machen, und aus der Toskana erfährt man: Einen Olivenhain kauft man nicht, man dient ihm.
Ein wundervolles kleines Buch, das Lust auf die eigene Gartenidylle macht.

David Wheeler (hrsg.): Gartenlektüre – Neue Geschichten englischer Gartenenthusiasten 250 Seiten, Prestel, 20 Euro …

Belletristik

Verstörend

Die Geschichte zweier Schwestern, die sich nie kennenlernen, beginnt im 18. Jahrhundert in Ghana. Die eine wird als Sklavin nach Amerika verkauft, die andere heiratet einen englischen Sklavenhändler. Die Schicksale ihrer Nachkommen erzählt die in Ghana geborene, in New York lebende Autorin Yak Gyasi packend und kraftvoll, atemlos folgt man auch den grausamen Bestrafungen, der schrecklichen Lebenssituation der Farbigen nicht nur zu Zeiten des Sklavenhandels. Das Buch endet in der Gegenwart, wenn Marjorie und Marcus, Nachkommen je einer Schwester, nach Ghana heimkehren.
Das erste Buch der Autorin stand wochenlang auf den Bestsellerlisten der USA und wurde in 20 Sprachen übersetzt.
Wir wünschen ihm noch viele, viele Leser.

Yak Gyasi: Heimkehren 410 Seiten, Dumont. 22 Euro…

Klar, alle Museen sind geschlossen, aber trotzdem kann man Kunst genießen, denn viele Häuser haben virtuelle Rundgänge ins Netz gestellt, z.B.:
Das Natural History of Washington , das Rijksmuseum Amsterdam, das
Guggenheim Bilbao und das Belvedere Wien

Das British Museum in London, das Guggenheim New York, die National Gallery of Art in Washington, das Musée d’Orsay in Paris, das National Museum of Modern and Contemporary Art in Seoul, das Pergamon Museum in Berlin, das Van Gogh Museum in Amsterdam, das Getty Museum in Los Angeles, die Uffizien in Florenz und das National Museum of Anthropologie in Mexiko City haben ihren virtuellen Auftritt gebündelt unter dem Link: bit.ly/38OUhUY
Auf dem Sofa ins Museum ist doch auch nicht so schlecht.…

„Ein Lächeln ist die kürzeste Entfernung zwischen Menschen“

…meinte der Musiker, Schauspieler und Humorist Victor Borge (1909 bis 2000), der eigentlich Borge Rosenbaum hieß und sich selbst als bekanntesten Dänen seit Hamlet bezeichnete.
Foto: wikipedia

Peter Butschkow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft. Dre Abdruck ist kostenpflichtig. www.butschkow.de

Altes Kasino – Hotel am See, Neuruppin, Brandenburg

Direkt am Ruppiner See, der mit 14 km Ausdehnung der längste Brandenburgs ist, liegt das Hotel. Und das seit gut 125 Jahren: 1894 eröffnete das Gasthaus am See, das alte Fachwerkhaus musste allerdings 1972 abgerissen werden. 1993 entstand ein Neubau mit Hotel und Gastronomie, zur Zeit wird das Haus saniert, um am 1.3.2020 in ganz neuem Glanz wieder zu eröffnen.
Am schönsten sitzt man natürlich auf der Terrasse mit Blick auf den See, aber auch der Wintergarten ist einladend. Die 21 Zimmer sind freundlich eingerichtet, die meisten haben Balkon oder Terrasse.
Und im Restaurant gibt es abends Lokales: geschmorte Hirschkeule oder Eglifilet, dazu einen Märkischen Landmann (ein Schwarzbier) oder Fontanes Kastanienlikör.
DZ ab ca. 92 Euro. Foto: Altes Kasino

Malerische Gärten

Dass Claude Monet seine berühmten Seerosen im eigenen Garten porträtierte, ist weithin bekannt. Aber dass Leonardo Da Vinci mehrere Skizzenbücher mit gezeichneten Blüten, Blättern und Kräutern hinterlassen hat und Frida Kahlo Blätter aus ihrem Garten in ihre Gemälde integrierte, wissen vielleicht nicht so viele. Die britische Gartenarchitektin und Filmautorin Jackie Bennett ist durch Europa und Amerika gereist und hat die Gärten großer Maler für ihr neues Buch besucht. Neben einer Kurzbiografie des betreffenden Künstlers, einem Text über dessen jeweiliges Verhältnis zu Natur und Gärtnerei gibt es viele Fotos von Gärten und Gemälden, z.B. von Paul Cézanne, Max Liebermann, Emil Nolde, den Neuengland-Impressionisten und dem englischen Kreis um William Morris. Ein schönes Geschenk nicht nur für Garten-Liebhaber.

Jackie Bennett: Die Gärten der Künstler 224 S., Gerstenberg Verlag, 36 Euro
Foto: Gerstenberg

Flirrende Farben

Stimmt schon: Vom Impressionismus glaubt man ja mittlerweile so gut wie jedes Bild zu kennen. Aber dann ging man vergangenen Winter in die Hamburger Kunsthalle – und siehe da: Die Sammlung, die der dänische Unternehmer Wilhelm Hansen gemeinsam mit seiner Ehefrau Henny ab 1916 in seinem Anwesen Ordrupgaard nördlich von Kopenhagen zusammengetragen hat, verfügt mit Meisterwerken von Malern wie Auguste Renoir oder Camille Pissarro noch über eine ganze Reihe faszinierender Glanzlichter aus der populärsten Kunstrichtung der Moderne.…

Nach der Möbelmesse im Januar in Köln ist vor der Messe im April in Mailand, auf der dann auch wieder neue Möbel zu sehen sein werden. Wir zeigen ein paar schicke neue Sehnsuchtsstücke:

1. Das bequeme Bett „Friday night“ von Zeitraum . 2. „Sol“ von Team 7, der kleine Schreib- oder Schminktisch aus Naturholz. 3. „Tesaurus“, die feinen Sideboards mit den runden Ecken hat der Designer Antonio Citterio für B&B entworfen www.bebitalia.com . 4. Den kleinen Tisch „Twist“ von Müller Möbelfabrikation aus Metall gibt es in Weiß, Puder und Schwarz. Fotos: Hersteller

27. bis 29. März: Hamburg feiert die Beatles mit einem großen Festival „Come Together“ ! Neben Ausstellungen, Lesungen und Talkshows finden natürlich jede Menge Konzerte von Gruppen wie The Rattles, The Liverbirds, Jon Keats, The Fairies, Hamburg Beat und vielen anderen statt. Initiatorin ist die großartige Musikerin und großer Beatles-Fan Stefanie Hempel.

2.Mai: An Schleswig-Holsteins Ostseeküste feiert man den Welt-Fischbrötchen-Tag – mit Aal, Matjes, Lachs, Makrele und bismarckhering. Und wer mag, kann seine knusprige Semmel auch mit Salat, Mayonnaise und Zwiebeln dekoriert bekommen. Foto: Tourismus Schleswig Holstein

Tate Modern, London 12.3. bis 6.9.2020:
Andy Warhol

Zwanzig Jahre ist es her, dass in London zuletzt eine Andy Warhol Ausstellung gezeigt wurde. Nun befand die Tate Modern, es sei mal wieder an der Zeit, dem Ausnahmekünstler (1928 bis 1987) eine große Show zu widmen. In Zusammenarbeit mit dem Kölner Museum Ludwig trug man über 100 Werke zusammen, an denen die Entwicklung des Künstlers in den turbulenten Sechzigern, Siebzigern und Achtzigern mit ihren großen sozialen, politischen und auch technischen Veränderungen nachzuvollziehen ist.
Zu sehen sind u.a. seine Bilder „Green Coca-Cola Bottles 1962“, „Marilyn 1962“, Selbstporträts von 1964, 1967 und 1986, „Mao 1972“ und „Dolly Parton 1985“.
Vom 10. Oktober 2020 bis zum 21. Februar 2021 ist die Ausstellung dann im Kölner Ludwig Museum zu sehen. Foto: Andy Warhol: Flowers © Foto:Tate, London

 

Wenzel-Hablik-Museum, Itzehoe bis 14.6.2020:
Glashäuser, Luftgebäude und Sternengrüße. Utopien des Bauens – Wenzel Hablik und der Briefzirkel „Gläserne Kette“

Der Maler, Grafiker und Kunsthandwerker Wenzel Hablik (1881 bis 1934) zweifelte an den traditionellen Wohnformen seiner Zeit und fragte 1920: “Wo steht es denn geschrieben, dass der Mensch ewig in „Ziegelkisten“ zu wohnen hat?“…