Hotels

Hotel Al Capello Rosso, Bologna

Die Lage ist geradezu ideal: Kaum 200 Meter vom Dom und der Piazza Maggiore entfernt steht in einer ruhigen Gasse das kleine, feine Hotel – nicht nur für Rothaarige. Alle Hotelzimmer sind unterschiedlich dekoriert, von knallblauen Wänden mit weißer Schrift über sattrote mit jeder Menge gerahmter Schwarzweiß-Porträts bis zu wandgroßen Comics. Die Bäder hat man praktisch und unspektakulär ausgestattet. Das Frühstücksbüfett war vor Corona recht einladend. Das Hotel öffnet wieder ab 23. August. DZ ab ca 110 Euro.
Foto: Al Capello Rosso

Art Hotel Weimar
Kunst gucken kann man im ganzen Hotel, in jedem Zimmer, im Frühstücksraum, in allen Fluren hängen Werke unbekannter Künstler, da kann man durchaus Kleinode entdecken. Das Hotel liegt in einer ruhigen Wohnstraße nicht weit vom Park an der Ilm. Von dort sind es gerade mal 800 Meter bis zum Goethehaus am Frauenplan, zu der phantastischen Anna Amalia Bibliothek und dem neuen Bauhaus Museum.
Die Zimmer sind sehr großzügig mit gefliestem Boden, das Bad ist funktional und das Frühstück üppig.
Fotos: Art Hotel Weimar

 

Weinhaus Uhle Schwerin
Der „kluge Hans“ war wohl der ungewöhnlichste Mitarbeiter, den das Weinhaus Uhle in Schwerin, das es seit etwa 1750 gibt, jemals hatte. Das Shetlandpony Hans brachte nämlich Anfang des 20. Jahrhunderts meist ohne menschliche Begleitung Weinfässer aus dem Lager zum Stammhaus und ließ dabei immer der Straßenbahn die Vorfahrt.
Heute gibt es neben dem Weinhandel ein Bistro und ein Hotel mit Restaurant. Die großen, hellen Zimmer sind elegant ausgestattet und sehr ruhig, obwohl das Hotel mitten in der lebendigen Altstadt liegt. Im herrlichen Festsaal mit historischer Vertäfelung wird ein wunderbares Frühstück serviert. Und abends kann man hier Spanferkel oder Schweriner Aal genießen.
Fotos: Weinhaus Uhle

Altes Kasino – Hotel am See, Neuruppin, Brandenburg

Direkt am Ruppiner See, der mit 14 km Ausdehnung der längste Brandenburgs ist, liegt das Hotel. Und das seit gut 125 Jahren: 1894 eröffnete das Gasthaus am See, das alte Fachwerkhaus musste allerdings 1972 abgerissen werden. 1993 entstand ein Neubau mit Hotel und Gastronomie, zur Zeit wird das Haus saniert, um am 1.3.2020 in ganz neuem Glanz wieder zu eröffnen.
Am schönsten sitzt man natürlich auf der Terrasse mit Blick auf den See, aber auch der Wintergarten ist einladend. Die 21 Zimmer sind freundlich eingerichtet, die meisten haben Balkon oder Terrasse.
Und im Restaurant gibt es abends Lokales: geschmorte Hirschkeule oder Eglifilet, dazu einen Märkischen Landmann (ein Schwarzbier) oder Fontanes Kastanienlikör.
DZ ab ca. 92 Euro. Foto: Altes Kasino

Fährhaus Niederkleveez

Ein Hotel mit eigenem Schiffsanleger hat man ja doch eher selten. Hier gibt es ihn: An der Station Niederkleveez kann man ein Schiff zur 5-Seen-Fahrt in der Holsteinischen Schweiz besteigen. In knapp zwei Stunden schippert man gemütlich über Dieksee, Langende, Behlersee, Höfe und Edebergsee. Und dann hat man sein Hotelzimmer direkt am Anleger und davor einen schönen Garten mit Strandkörben. Die Zimmer sind komfortabel, zum Teil mit Balkonen zum See, das Frühstück ist üppig, und abends lädt das Restaurant zu regionalen Spezialitäten: Dorsch, Matjes oder Sauerfleisch.
DZ ab ca. 84 Euro Foto: CO

Die weiße Glycinie, Pomas, Frankreich

Außen schlicht, innen üppig: Das zauberhafte Hotel „La Glycine blanche“ in dem winzigen Ort Pomas südlich von Carcassonne entfaltet seinen Reiz erst hinter der Eingangstür. Es gibt nur zwei Gästezimmer, aber die sind mit Blumentapeten, dunklen Antiquitäten und hübschen Accessoires wohnlich eingerichtet, die Bäder sind groß und behaglich ausgestattet. Aber richtig charmant wird das kleine Gästehaus erst dank der Eigentümer Jean-Francois und Claude, die sich liebevoll um ihre Gäste kümmern, ein leckeres Frühstück auf den Tisch stellen und viele Tipps rundum das touristische Programm der Gegend bereit halten. DZ ab ca 90 Euro.
Foto: la glycine blanche

Schlosshotel Klaffenbach, Chemnitz

Das erwartet man wirklich nicht: Kaum hat man die hässliche Innenstadt von Chemnitz hinter sich gelassen und ist nach Süden gefahren, schon steht man mitten in einem Idyll: dem 1560 vollendeten Wasserschloss Klaffenbach. Der markante Renaissancebau, für rund zwei Jahrhunderte im Besitz der Grafen von Taube, ab 1935 für den Reichsarbeitsdienst und von 1947 bis 1989 als Jugendwerkhof für Mädchen nicht gerade ruhmreich genutzt, wurde von 1991 bis 1995 umfangreich und kenntnisreich saniert. Nun finden im Schloss Konzerte statt, und im U-förmigen Nebengebäude residiert das Hotel mit feinem Restaurant und großer Terrasse im Innenhof mit Blick aufs Schloss. Die Zimmer sind nicht besonders groß, aber stilsicher und behaglich eingerichtet. Und im Schlosspark kann man schön flanieren …                                                           oder Golf spielen. DZ ab ca. 110 Euro Foto: CO

Hotel Barcelo, Bilbao

Das famose Guggenheim Museum kann man vom Hotel aus zwar nicht sehen, aber zu Fuß ist man in zehn Minuten dort. Museum und Hotel liegen an verschiedenen Seiten des Flusses Ria, an dem man auf einer breiten Promenade spazieren kann. Die Hotelzimmer sind behaglich eingerichtet, die Bäder ausreichend groß, das Frühstücksbüfett lässt nichts zu wünschen übrig, und die Bar in der Lobby lockt mit kühlen Cocktails. Vor dem Hotel steht übrigens eine (fast) lebensgroße Kuh!
DZ ab ca. 130 Euro Foto: CO

Hotel Butz, Schürsdorf, Schleswig Holstein

 

Schürsdorf gehört zu den eher unbekannten Orten in Schleswig Holstein, dabei ist es nicht mal 5 km vom gutbesuchten Ostseebad Scharbeutz entfernt. Und ein Besuch lohnt sich allemal: Am idyllischen Dorfteich des hübschen Ortes mit seinen 300 Einwohnern findet man das Hotel/Cafe/Restaurant Butz in einem 200 Jahre alten, wunderbar restaurierten Fachwerkhaus. Oben liegen die mit antiken Bauernmöbeln und knarrenden Holzdielen ausgestatteten Zimmer, unten laden mehrere hübsche Räume an ein üppiges Frühstücksbüffet, zu Kaffee und hausgebackenem Kuchen oder am Abend zu Kutterscholle und Labskaus. Bei schönem Wetter wird auch im Vordergarten serviert.

DZ ab 97 Euro
Foto: Hotel Butz

My Place, Wien

Städtetrips können oft anstrengend sein, wenn man ein schönes Ziel zu Fuß erkundet. Da ist es gut, wenn man im Hotel eine ausgiebige Pause machen kann. Besonders fein ist das natürlich, wenn man ein ganzes Apartment wie im ziemlich zentral gelegenen Hotel My Place zur Verfügung hat. Ein großer Wohnraum mit Küchenzeile, Esstisch und Sofaecke neben einem großzügigen Schlafzimmer mit angeschlossenem Bad hat einfach alles, was man zur Erholung braucht. Und den Sonnenuntergang mit Blick auf den Stephansdom, den Donaukanal und das Riesenrad im Prater kann man auf der Dachterrasse genießen.
Suite für zwei Personen ab ca. 115 Euro. Foto: My Place

Berghotel zum Edelacker, Freyburg, Unstrut

Am schönsten sitzt man auf der Terrasse hoch über dem hübschen Ort Freyburg an der Unstrut. Man schaut über sanfte Hügel ins Flusstal, hat die Reben des Weins vom nächsten Jahr vor Augen und kann dabei Kabeljau in Riesling oder Schweinemedaillons unter einer Bärlauchkruste genießen.
Die Zimmer des Berghotels sind ebenso zweckmäßig wie bequem eingerichtet, die Bäder praktisch, und das Frühstücksbüfett ist einladend bestückt mit allem, was morgens gut tut: Säfte, Brötchen, Eier, Wurst, Käse, Marmelade, Kaffee, Tee und Obst.  In Freyburg kann man übrigens die Sektkellerei Rotkäppchen besichtigen, und die schöne Stiftsdame Uta im Naumburger Dom ist auch nur 13 km entfernt. DZ ab ca. 118 Euro. Foto: Burghotel zum Edelacker

Hotel Schloss Gamehl, Gamehl bei Wismar

Wer Ruhe sucht, der ist hier richtig. Der winzige Ort Gamehl hat nur eine Bushaltestelle, ein paar Häuser – und eben das Schloss. Das ist seit 600 Jahren – mit Ausnahme der DDR-Zeit – im Besitz der Familie von Stralendorff. Allerdings wurde der jetzige Bau erst 1860 errichtet, nachdem das alte Schloss abgerissen worden war. Im Jahr 2000 wurde es grundsaniert und in ein Hotel umgewandelt. Die neunzehn Zimmer und Suiten sind groß und hell und gemütlich eingerichtet.
Für das üppige Frühstück sollte man sich viel Zeit nehmen. Wintergarten, Terrasse und der wunderbare Garten laden zum Verbummeln eines ganzen Tages ein; wer lieber reitet, Golf spielt oder Fahrrad fährt, wird auch nicht enttäuscht. Abends bietet das ausgezeichnete Restaurant lokale Spezialitäten. Und wem partout nach noch mehr Abwechslung ist: Wismar und Kühlungsborn sind nicht weit.
DZ ab ca. 90 Euro. Fotos: CO

Poggio a Poppi, Italien

Wenn man es endlich geschafft hat, die immer schmalere, im Sommer meist staubige Sandpiste am Friedhof vorbei hinauf bis zur Hügelkuppe zu fahren, dann liegt einem nicht nur die Toskana zu Füßen, man ist auch in einem überaus charmanten Agriturismo angekommen. Die Zimmer sind groß und typisch toskanisch mit dunklen Holzmöbeln eingerichtet. Die Bäder sind modern und behaglich mit ausreichend Ablageflächen ausgestattet.
Im Pool gibt es im Sommer Wassergymnastik, das Frühstück ist üppig, das Restaurant bietet liebevoll zubereitete Spezialitäten und auch Kochkurse. Die hübschen Orte Poppio und Bibbiena liegen in Sichtweite. DZ ab 80 Euro. Foto: Poggio a Poppi

Le Moulin des Chennevières, Giverny, Frankreich

Viele Hotels gibt es in dem kleinen Ort Giverny in der Normandie wirklich nicht. Die meisten Besucher des Monet-Gartens kommen mit dem Bus frühmorgens und sind am frühen Abend wieder weg. Und so entgeht ihnen das Hotel in der zauberhaften alten Mühle aus dem 17. Jahrhundert, das nur drei Doppelzimmer hat, durchweg etwas windschief, aber liebevoll eingerichtet. Das Frühstück wird von allen Gästen gemeinsam am großen Tisch in der Küche eingenommen. Sehenswert ist der Garten der Mühle: Auf drei Hektar schlängelt sich ein Flüsschen durch über hundert Jahre alte Bäume, man überquert das Wasser über eine romantische Brücke und kann sogar Wallabies beobachten. Und hier gibt es – im Gegensatz zu Monets Garten – praktisch keine Touristen. DZ ab 115 Euro. Foto: Le Moulin Chennevières

Seehotel Huberhof, Uckermarck

Falls Sie die Uckermarck noch nicht kennen, dann müssen Sie unbedingt hin, wenn Sie sie kennen, wollen Sie sowieso wieder hin. Um zum Beispiel im zauberhaften Garten des Huberhofes direkt am Oberuckersee im Liegestuhl Luft und Licht und Landschaft zu genießen. Die Zimmer des Hotels sind eher rustikal, die Bäder ganz ordentlich, das Frühstück auf der wunderbaren Terrasse aber ist mehr als üppig. Und wenn man einen Sommerabend bei regionalen Spezialitäten draußen erleben möchte, dann sollte man schon mal frühzeitig den Urlaub 2019 planen. DZ ab 70 Euro. Foto: Seehotel Huberhof

Art Hotel Commercianti, Bologna

Die Lage des Hotels ist ideal, wenn man die Stadt Bologna zu Fuß anschauen möchte. Die Basilika San Petronio kann man nämlich aus den Zimmerfenstern fast anfassen, und die wunderbare Orgel ist vom Bett aus zu hören. Im Hotel residierte im 12 Jahrhundert das Rathaus, die verkohlten Reste eines verheerenden Feuers im Mittelalter sind heute noch zu sehen.

Die Zimmer sind groß, mit Sitzecke und Schreibtisch im klassischen Stil ausgestattet. Die Bäder haben ausreichend Ablageflächen und natürlich auch ein Bidet.

Das üppige Frühstückbüfett mit frischem Obst, leckeren Brotsorten, Säften und verschiedenem Käse ist für Italien völlig unüblich, wird aber gerne genossen. DZ ab ca. 130 Euro

Foto: Art Hotel Commercianti

L’Hotel Particulier, Bordeaux

Wie charmant! Vom kleinen Innenhof geht es über verschiedene Stiegen in die Zimmer und Apartments, jedes anders eingerichtet, aber alle mit einer gekonnten Mischung aus modernen Möbeln und Antiquitäten. Die Bäder sind groß und praktisch, das Frühstück akzeptabel. Das Hotel ist sehr ruhig, obwohl es nur hundert Meter bis zur Kathedrale und dem Rathaus von Bordeaux sind. Auf dem schönen Platz davor kann man im Cafe Francais prima mit einem Cafe aux lait sitzen und den Franzosen beim Kirchgang zuschauen. DZ ab ca. 90 Euro.

Foto: L’Hotel Particulier

Spree Balance, Burg im Spreewald

Wer den ganzen Tag durch die romantischen Kanäle des Spreewalds gepaddelt ist, der braucht sicher eine ergiebige Dusche, ein behagliches Bett, herrliche Ruhe und was Leckeres auf dem Teller. Im Hotel Spree Balance am Rande von Burg wird all das geboten, übrigens auch für Nichtpaddler, die sich lieber durch die Kanäle staken lassen. Die Zimmer sind groß und in warmen Farben eingerichtet, die Bäder einladend, die Betten breit, die Matratzen genau richtig hart und im Restaurant gibt es ein reichhaltiges Frühstück. Abends kann man sich einen „Spreewälder Gurkenteller“ mit Griebenschmalzstulle oder ein Meerrettichschnitzel mit Bratkartoffeln gönnen.
DZ ab ca. 130 Euro. Foto: spree balance

Ponte Sisto, Rom

Wie der Name schon vermuten lässt, liegt das Hotel in der Gasse gegenüber der gleichnamigen Brücke über den Tiber und so nur zehn Gehminuten vom Ausgehviertel Trastevere entfernt. Die Zimmer sind groß, mit edlen Materialien eingerichtet und haben elegante Bäder. Das Frühstück ist typisch italienisch, also hauptsächlich süß. Absolut großartig aber ist die Dachterrasse, von der man den Petersdom und die Engelsburg wunderbar sehen kann und auf der zum Aperitif in der Dämmerung kleine Häppchen gereicht werden.
DZ ab ca. 130 Euro. Foto: Hotel Ponte Sisto

Elbschlösschen, Rathen

Richtig schön wird es hier bei Sonnenuntergang, wenn kaum noch Ausflugsboote auf der Elbe unterwegs sind und alle wandernden Touristen ihre Ziele erreicht haben. Dann kann man auf der schönen Terrasse des Hotels die Ruhe, den Blick auf den Fluss und eine Rathmannsdorfer Forelle mit Gurkensalat genießen. Hier draußen kann man auch frühstücken, das üppige Büfett wird allerdings drinnen aufgebaut. Die Zimmer haben alle einen kleinen Balkon; von einigen ist die Elbe zu sehen. Sein Auto muss man auf der anderen Flussseite auf dem großen Parkplatz stehen und sich mit der Gierseilfähre übersetzen lassen, die durch die Strömung bewegt wird und von 4 Uhr 30 bis 1 Uhr nachts jede Menge Menschen über die Elbe bringt.
DZ ab ca. 100 Euro
Foto: CO