Stadtspaziergänge und Hotels

Hotel Goldene Krone, Goslar

Es ist wirklich still hier, obwohl das Hotel an einer viel befahrenen Straße in Goslars Altstadt liegt und es zum quirligen Marktplatz nur 500 Meter sind. Das charmante, sehr alte Fachwerkhaus steht unter Denkmalschutz, hat aber hinter der Fassade 18 moderne Zimmer mit Kühlschrank, Wasserkocher und großzügigen Badezimmern. Das vielfältige Frühstücksbüfett wird im liebevoll dekorierten großen Saal serviert. Besondere Attraktion ist der schicke Billardraum.

DZ ab ca 111 Euro.

Vielleicht gehören Sie ja auch zu den Menschen, die Fuhlsbüttel nur im Zusammenhang mit dem Hamburger Flughafen „Helmut Schmidt“ kennen? Ja, der Airport gehört zum Stadtteil Fuhlsbüttel, aber es gibt dort noch einiges mehr zu entdecken. Die Alster zum Beispiel, die hier noch ein Fluss ist und erst in der Innenstadt zur Außen- und zur Binnenalster aufgestaut wurde. 37 km fließt die Alster von ihrer Quelle in Kayhude bis in die Elbe. In Fuhlsbüttel mäandert sie noch gemächlich durch üppig bewachsene Parkanlagen, durch die der lange Alsterwanderweg führt. Und direkt an der breiten Brücke findet man ein schönes, traditionelles Restaurant, „Zur Ratsmühle“ mit einer großen Terrasse direkt am Wasser.

Von dort aus ist man auch in wenigen Minuten zu Fuß auf dem Friedhof Ohlsdorf , dem größten Parkfriedhof der Welt: 389 Hektar. 1877 wurde er eröffnet, heute gibt es. ca. 235 000 Grabstellen, 19 Mausoleen von Hamburger Familien, 12 Kapellen und 3 Feierhallen, 36 000 Bäume, 15 Teiche, 17km Straßen, zwei Buslinien, 1,2 Millionen Besucher jährlich und einen Naturlehrpfad auch noch.

Hotel Best Western Créqui, Lyon 

Schon die Lage ist ein angenehmer Kompromiss: In Lyons attraktive Altstadt jenseits der Rhone fährt man vom Best Western Créqui bequem mit der Straßenbahn, das Haus liegt in der Mitte zwischen dem Fluss und dem Bahnhof Part Dieu, an dem man aus Deutschland meist ankommt.
Das Hotel hat einen schön begrünten Innenhof, in dem man gerne sitzt und gut Kaffee trinken kann. Die Zimmer sind ruhig, gemütlich eingerichtet, die Bäder praktisch. Und zur berühmten Markthalle „Paul Bocuse“ sind es nur fünf Minuten zu Fuß, dort gibt es überaus leckere Spezialitäten.

DZ ab ca 120 Euro. Foto: CO

Das Schloss von Tournon kann man schon von Weitem sehen, die massive Burg thront auf einem hohen Felsen über der Rhone, etwa 80km südlich von Lyon. Seit dem 10. Jahrhundert stand hier immer eine Burg, in der die Könige Frankreichs auf ihren Reisen übernachteten. Im 16. Jahrhundert wurden eine Kapelle und neue Wohnräume angebaut, dort gibt es heute ein Museum
Das Schloss hat eine wunderbare Terrasse über dem Fluss, aber leider kein ständiges Restaurant. Am besten gehen Sie deshalb über die Place du Marche zur Grand Rue mit seinen gut restaurierten, mittelalterlichen Fassaden. Dort findet man auch eine sehr feine Chocolaterie mit herrlichen Spezialitäten, eine Patisserie mit leckeren Croissants, süßen Teilchen und üppigen Tortenstücken und eine Fromagerie mit dem besten Käse der Region. Am Ende der Grand Rue steht das letzte noch existierende Stadttor, das die Zerstörung der Stadtmauern 1787 überstanden hat.
Sollte es gerade Samstag sein, dann machen Sie noch einen Abstecher zur Place Jean Jaures, denn samstags findet hier von 6 Uhr 30 bis 12 Uhr 30 ein  regionaler Markt statt, wo man frisches Obst und Gemüse direkt vom Bauern kaufen kann.

Hotel Josefshof am Rathaus, Wien

Theaterfreunde sind hier richtig, fünf Gehminuten entfernt vom komfortablen Hotel Josefshof befindet sich das Burg-Theater, und das älteste englischsprachige Theater Europas, „Vienna’s English Theatre“  ist genau nebenan. Und auch zum berühmten „Theater in der Josefstadt“  kann man zu Fuß gehen.
Die Zimmer sind in warmen Farben gestaltet, haben gemütliche Betten und schöne Holzböden. Das Frühstücksbüfett läßt keine Wünsche offen, frisch gepresster Orangensaft ist Standard, und auch Kaiserschmarrn oder Weißwürste werden angeboten.

DZ ab ca 119 Euro. Foto: Josefshof

Definiert wird eine Brücke als „Bauwerk, das als Teil eines Weges der Überquerung eines physischen Hindernisses dient“. Danach ist die berühmteste Brücke Frankreichs gar keine Brücke. Denn auf der Pont Saint-Bénezet, besser bekannt als Pont d’Avignon, kann man die Rhone schon lange nicht mehr überqueren. Von den im 12. Jahrhundert erbauten 22 Bögen sind nur noch 4 erhalten. Und so steht man zwar „sur le pont d’Avignon“ und schaut auf  den schnellen Fluß hinab, kann aber nicht ans andere Ufer gelangen.
Der Legende nach befahl eine Stimme einst dem einfachen Hirten Benedikt, in Avignon eine Brücke zu bauen. Mit einer gewaltigen Kraft, die ihm plötzlich verliehen wurde, setzte er einen riesigen Felsbrocken eigenhändig ans Ufer, baute dann mit der begeisterten Bevölkerung jene 900m lange Brücke, und so wurde der kleine Hirte zum Heiligen Bénézet. Sein Meisterwerk wurde allerdings im Laufe der Zeit durch Hochwasser und Kriege so sehr beschädigt, dass man sie im 17.

Super 8 by Windham, Chemnitz

Zwei Haltestellen mit dem Bus oder der Straßenbahn vom Hauptbahnhof und nur 300m von der Altstadt entfernt befindet sich das Super 8 Hotel mit schlichten Zimmer, festen Matratzen und guten Duschen. Auch ein Frühstücksbüfett wird angeboten. 
Und bis zum berühmten überdimensionalen Karl-Marx-Kopf  sind es nur 150m! DZ ab ca 85 Euro. Foto: Hotel Super 8

Die kleine Stadt in Mecklenburg-Vorpommern wird gern als „Versailles des Nordens“ oder auch als „Barockstadt des Nordens“ bezeichnet, dabei ist das Schloss Ludwigslust eine klassizistische Dreiflügelanlage, erbaut 1772 – 1776 als Residenz der mecklenburgischen Herzöge. Zuvor stand hier in dem damals Klenow genannten Ort ein kleines Jagdschloss, dann aber plante der Architekt Johann Joachim Busch nach dem Vorbild französischer Anlagen ein großes Schloss mit einer kostbaren Sandsteinfassade, und Klenow bekam den Namen „Ludwigslust“.
 Auf dem Schlossplatz entstanden 1780 -1785  Kaskaden in einem Bassin, über die das Wasser eines Kanals zwischen den Flüssen Lewitz und Sude sehr attraktiv vor sich hinsprudelt. Der 28 km lange Kanal wurde von 1756 bis 1760 angelegt, um darauf Baumaterial zu transportieren. Hinter dem Bassin verbindet eine große Grünfläche den Schlossplatz mit der 1770 vollendeten Stadtkirche, die von sechs mächtigen Säulen dominiert wird und mit Evangelistenstatuen auf dem Dach dekoriert ist. Innen wird der Raum von einem Riesengemälde dominiert, das die Verkündung der Geburt Christi an die Hirten auf dem Felde zu Bethlehem darstellt.

AC Hotel Burgos by Marriott, Burgos, Spanien

   
Wer die phantastische Kathedrale von Burgos besuchen möchte, ist hier richtig: Das Hotel liegt direkt am Fluss Arlanzón an der herrlichen Platanenpromenade, und bis zur Kathedrale sind es gerade mal 300 Meter. Das prächtige Art Deco-Gebäude ist innen ganz modern. Die Zimmer sind mit edlen Materialien schlicht gestaltet, die Bäder funktional und großzügig. In der dreieckigen Halle wird das leckere Frühstück im abgeteilten Barbereich serviert. DZ ab ca 118 Euro. Foto: Hotel AC Burgos

Die wenigsten kennen wohl die gar nicht so kleine Stadt in Spanien, dabei ist sie die Hauptstadt des Baskenlandes. 1181 gründete der navarrische König Sancho VI. Nueva Victoria auf einer kleinen Anhöhe, auf der auch heute noch mittelalterliche Gassen zu entdecken sind. Ganz oben steht die Alte Kathedrale „Santa Maria“ aus dem 13. Jahrhundert, 1496 wurde sie Stiftskirche und 1861 Kathedrale. Zur Zeit wird sie restauriert und ist selten geöffnet, aber wenigstens von außen sollte man sie anschauen. Damit der Weg zur Kirche für heutige Menschen nicht zu beschwerlich ist, gibt es mehrere überdachte Rolltreppen, die die Gassen hinauffahren. Sehr praktisch!
Beim Herumschlendern kann man die uralte Stadtmauer entdecken (Calle de Correria), das Kulturzentrum „Palacio de Montehermoso“ (Santa Maria), das archäologische Museum „Bibat“ (Calle. de Santa  Ana) und das Museum für Moderne Kunst „Artium“ (Francia).
Über die „Plaza del Machete“ und  die „Plaza de Espania“ aus dem 18. Jahrhundert erreicht man dann den schönsten Platz der Stadt: die „Plaza de la Virgen Blanca“ mit einem Denkmal, das an die Schlacht vom 21.

Casual de las Olas, San Sebastian, Spanien
   
Der Eingang zum Hotel kann leicht übersehen werden, nur eine schlichte Glastür führt in die kleine Halle. Aber in den Stockwerken darüber verbinden breite Flure die großzügigen Zimmer, die alle unterschiedlich dekoriert und schön hell sind. Das große Frühstücksbüfett bietet viel Süßes, aber auch Rührei und Schinken.
Zur pittoresken Altstadt fährt man am besten mit dem Bus: einfach Kreditkarte an den Automaten halten, dann werden 1,85 Euro abgebucht.
DZ ab ca 120 Euro. Foto: Hotel Casual de las Olas

Sind Sie schon mal auf dem Jacobsweg gewandert? Dann kennen Sie natürlich Burgos. Die Stadt am Rio Arlanzón war von 1073 bis 1492 Hauptstadt der Königreiche Kastilien und Leon, und während des Bürgerkriegs in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts hatte der Faschisten-General Francisco Franco hier sein Hauptquartier.

Alles längst Geschichte. Erhalten geblieben ist aber die gigantische Kathedrale, an der seit 1221 über 300 Jahre gebaut wurde. Wenn man sie vom Arlanzón, dem Fluss, an dem Burgos liegt, erreichen will, schlendert man zuerst an einer schönen Flaniermeile mit Büschen, Beeten und Bänken und prächtigen Platanen entlang, bis man plötzlich vor dem

mittelalterlichen, wuchtigen Stadttor „Arco de Santa Maria“, das mit Skulpturen wichtiger Bewohner verziert ist. Gehen Sie durch den Torbogen auf die „Plaza del Rey San Fernando“ und Sie stehen vor einer der größten Kathedralen Spaniens – neben denen in Sevilla, Barcelona und Palma de Mallorca. Die „Cathedral Metropolitana de Santa Maria“ hat den Grundriss eines Kreuzes, ist 84 Meter lang, 59 Meter breit, 54 Meter hoch und wird wegen der vielen, spitzen Türmchen gern als „versteinerter Wald“ bezeichnet.  

Gut Panker, bei Lütjenburg, Schleswig Holstein

Was für eine Idylle! Fohlen mit ihren Müttern auf der Koppel, Gänse im Marsch auf dem Weg zum Teich, Liegestühle und Strandkörbe auf der Terrasse, so was von erholsam! Zur weitläufigen Anlage des Guts Panker gehören Ställe, eine kleine Kirche und restaurierte Gebäude mit hübschen Läden. Das Hotel „Ole Liese“ bietet 23 liebevoll eingerichtete, sehr helle Zimmer mit Parkettboden und zum Teil mit Himmelbetten und Sesselecke. Die Bäder haben einen Doppelwaschtisch mit viel Abstellfläche. Das leckere Frühstück wird im Restaurant „Ole Liese“ serviert, in dem man auch von Mittwoch bis Sonntag abends hervorragend bekocht werden kann. DZ ab ca 120 Euro. Foto: CO

Sind Sie auch Fan des Deutschland Tickets? Ist es nicht großartig, in der ganzen Bundesrepublik einen Bus/eine Straßenbahn/einen Regionalzug zu besteigen und einfach durch die Gegend zu fahren? Städte kann man so ganz prima erkunden, ohne sich die Füße wund zu laufen. Man muss auch nicht mehr mit den völlig unterschiedlichen Tarifen an den komplizierten Ticket-Automaten kämpfen! Also los, völlig kostenlos den Hop-on-hop-off Service des öffentlichen Nahverkehrs nutzen!
Zum Beispiel die Ringbuslinie 68 in München. 

Einsteigen kann man gleich am Hauptbahnhof. Zuerst geht es die Bayerstraße entlang, dann biegt der Bus ab, fährt immer geradeaus bis zum Goetheplatz, dort steht die umgangssprachlich genannte Goethepost, ein eindrucksvolles Postamt und Wohngebäude mit geschwungener Front, das 1932 im Stil der Neuen Sachlichkeit erbaut wurde.
Danach überquert der Bus die Isar und fährt im Südosten der Stadt durch Giesing mit seiner abwechslungsreichen Architektur. Falls Sie Durst haben, können Sie jetzt aussteigen und etwa „Die kleine Kneipe“ in der Silberhornstraße 8 für ein erfrischendes Bier besuchen.

Art Hotel, München

Kunst hängt an den Wänden in Zimmern und Fluren, in der Halle und den Frühstücksräumen. Man muss nicht alles mögen, aber auf jeden Fall gibt es was zu gucken.
Das Art Hotel liegt 150 Meter vom Hauptbahnhof entfernt und zur Zeit gegenüber einer riesigen Baustelle. Die Räume sind schlicht, die Bäder klein, aber das Frühstücksbüfett ist üppig und das Personal ausgesprochen reizend. Kurz: Für einen Städtetrip eine gute Adresse.

DZ ab ca 118 Euro. Foto: Art Hotel

Das macht richtig Spaß: mit der Tram durch Leipzig. Dreizehn Linien gibt es, und die bringen einen auf 218 km kreuz und quer durch die Stadt. Die meisten treffen sich am Hauptbahnhof. Hier besteigen wir einen der schicken Wagen der Linie 4 und zuckeln gemächlich durchs Zentrum

Nordwest und den riesigen Park „Rosental“, der als englischer Landschaftspark gestaltet ist. An der Menckestraße steigen wir aus und stehen schon nach wenigen Schritten (Menckestraße 42) vor dem Schillerhaus , das heute als Kulturzentrum dient, in dem Lesungen, Konzerte, Workshops und Vortragsveranstaltungen stattfinden. Am 10. Mai zum Beispiel geben Schüler der Bach-Musikschule ein Konzert: Sommermusik im Schillerhausgarten.
Daneben gibt es eine ständige Ausstellung zum Dichter Friedrich Schiller (1759-1805), der im Sommer 1785 einige Monate in diesem Haus lebte und arbeitete. Hier entstand seine „Ode an die Freude“, die 1824 von Ludwig van Beethoven vertont wurde und deren Instrumentalfassung seit 1972 die Hymne der Europäischen Union ist.

Motel One, Bremen

Das Motel One in Bremen hat das, was alle Motel Ones auszeichnet: Die Zimmer sind klein und schlicht, aber mit guten Matratzen und praktischen Duschbädern. Das Frühstücksbüfett in der großen Halle ist üppig, aber nicht preiswert, abends gibt es an der gutsortierten Bar leckere Drinks. Und auch hier liegt das Hotel mitten in der Stadt, die Straßenbahn fährt vor der Tür ab, zum Hauptbahnhof sind es nur tausend Meter, zum Rathaus, dem Roland und den Bremer Stadtmusikanten geht man gerade mal zehn Minuten. DZ ab ca 103 Euro. Foto: Motel One

Vor 160 Jahren begann seine Geschichte (seine Ursprünge reichen allerdings zurück bis ins Mittelalter), und bis heute erfreut er sich ungebrochener Beliebtheit. Und das ist kein Wunder, denn der Bremer Bürgerpark ist in Deutschland einzigartig.
Die MARIE schippert durch den BürgerparkDa ist schon mal seine sagenhafte Entstehungsgeschichte. Angeblich hatte die Gräfin Emma von Lesum (975 oder 980 bis 1038) von ihrem Grundbesitz den Bürgern von Bremen Weideland versprochen und zwar so viel, wie ein Mann in einer Stunde umrunden konnte. Ihr Schwager, Benno von Sachsen, fürchtete um sein Erbe und bestimmte einen lahmen Bettler, den Weg abzuschreiten. Der aber kroch um ein ziemlich großes Areal, das die Gräfin den Bremern dann für ihre Kühe überließ. Diese  Bürgerviehweide für bis zu 1000 Stück Vieh ist die Urzelle des heutigen Bürgerparks.
Lange Zeit blieb es bei dieser Nutzung, bis das „Comité zur Bewaldung der Bürgerweide“ 1866 den Landschaftsgärtner Wilhelm Benque (1814 bis 1895) mit dem Anlegen eines Erholungsparks auf 76 Hektar beauftragte.

Classik  Hotel Alexander Plaza, Berlin

In der Rosenstraße zwischen Hackescher Markt und Alexanderplatz residiert das Hotel Alexander Plaza in einem Prachtbau mit Erker und Turmspitze, den sich der Pelzhändler Siegfried Abrahamson 1900 bauen ließ. Heute steht das Haus unter Denkmalschutz.
 Der Innenhof ist mit einem Glasdach zum hellen, freundlichen Frühstücksraum geworden, die Halle mit einer ovalen Bar und kleinen Sitzgruppen gemütlich eingerichtet. Die 94 Zimmer haben schöne Holzböden, eine kleine Sitzecke, Kaffeemaschine und Wasserkocher.
Falls Sie nach einem anstrengenden Tag in der Hauptstadt ausspannen möchte: Im Untergeschoss gibt es eine Sauna mit Ruhebereich. Wer lieber Stress abbauen möchte, kann das hier auch: auf Laufband, Crosstrainer oder Hometrainer.
DZ ab ca 114,75 Euro. Foto: Hotel Alexander Plaza

Was suchen Sie: Möbel oder frischen Fisch? Beides gibt es an der Großen Elbstraße in üppiger Auswahl. Aber auch wenn Sie kein Sofa, kein Bett, keine Schollen oder Kabeljau suchen, ist die lange Straße an der Elbe einen schönen Spaziergang wert.
Für den Weg dorthin empfehlen wir den Bus 111, der fährt vom U- und S-Bahnhof Elbbrücken schon mal kreuz und quer durch die Hafencity, dann an den Landungsbrücken vorbei, wo die Hafenfähren und Ausflugschiffe ablegen, hoch in die Davidstraße in Richtung St. Pauli. Dabei kann man mal einen Blick in die Herbertstraße (Sie wissen, Frauen dürfen da nicht rein!) und kurz danach auf die berühmte Davidwache werfen. Dann biegt der Bus in die Reeperbahn ein, und es geht vorbei an Dönerläden, Sexshops und der verruchten Kneipe „Ritze“, kurz nach dem Beatlesplatz fährt der Bus links rum in Richtung Fischmarkt.

Dort verlassen wir den Bus und besichtigen die traditionsreiche Fischauktionshalle direkt an der Elbe, die 1894 von der damals preussischen Stadt Altona an der Grenze zu Hamburg errichtet wurde, um weiter frische Ware an den reichen Nachbarn verkaufen zu können.