Stadtspaziergänge und Hotels

Art Hotel Weimar
Kunst gucken kann man im ganzen Hotel, in jedem Zimmer, im Frühstücksraum, in allen Fluren hängen Werke unbekannter Künstler, da kann man durchaus Kleinode entdecken. Das Hotel liegt in einer ruhigen Wohnstraße nicht weit vom Park an der Ilm. Von dort sind es gerade mal 800 Meter bis zum Goethehaus am Frauenplan, zu der phantastischen Anna Amalia Bibliothek und dem neuen Bauhaus Museum.
Die Zimmer sind sehr großzügig mit gefliestem Boden, das Bad ist funktional und das Frühstück üppig.
Fotos: Art Hotel Weimar

 

Man würde sich wirklich nicht wundern, käme einem hier eine Dame in schwingendem, knöchellangem Rock mit riesigem Strohhut oder zierlichem Sonnenschirm entgegen – auf der Atlantik-Promenade im normannischen Badeort Cabourg an der Cote Fleurie (Blumenküste). Ende des 19. Jahrhunderts war sie hier sicher ein vertrauter Anblick.
1850 entdeckte der Pariser Anwalt Henri Durand-Morimbau das kleine Fischerdorf mit 370 Einwohnern und kaufte nach und nach alle strandnahen Grundstücke. 1854 ließ er das erste Casino aus Holz errichten, und ab 1860 entstanden 200 wunderschöne Villen an der heute drei Kilometer langen prächtigen Promenade. Der breite Sandstrand ist sogar vier Kilometer lang. Paul Leroux, ein junger Architekt aus Caen, entwarf den Plan für den neuen Ort Cabourg-les-Bains, in dem alle Straßen sternförmig vom Grand Hotel ausgingen.

Begeisterter Besucher des feinen Badeorts war der Schriftsteller Marcel Proust (1871-1922), nach dem die Promenade jetzt benannt ist. Proust wohnte zwischen 1907 und 1914 jeden Sommer im frisch erbauten Grand Hotel, angeblich in Zimmer 414, und schrieb hier große Teile seines Werkes „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“, in dem Cabourg als „Balbec“ auftaucht.…

Weinhaus Uhle Schwerin
Der „kluge Hans“ war wohl der ungewöhnlichste Mitarbeiter, den das Weinhaus Uhle in Schwerin, das es seit etwa 1750 gibt, jemals hatte. Das Shetlandpony Hans brachte nämlich Anfang des 20. Jahrhunderts meist ohne menschliche Begleitung Weinfässer aus dem Lager zum Stammhaus und ließ dabei immer der Straßenbahn die Vorfahrt.
Heute gibt es neben dem Weinhandel ein Bistro und ein Hotel mit Restaurant. Die großen, hellen Zimmer sind elegant ausgestattet und sehr ruhig, obwohl das Hotel mitten in der lebendigen Altstadt liegt. Im herrlichen Festsaal mit historischer Vertäfelung wird ein wunderbares Frühstück serviert. Und abends kann man hier Spanferkel oder Schweriner Aal genießen.
Fotos: Weinhaus Uhle

In diesem Jahr kann man endlich mal das tun, was man sich schon so lange vorgenommen hat: Deutschland entdecken!
Und da wir ja gerade nach dem langen Lockdown und den immer gleichen vier Wänden so richtig Lust auf Natur und Grün und üppige Blumenwiesen haben, fahren wir doch einfach mal an der Elbe entlang ins niedersächsische Wendland. Kurz hinter Lüneburg – natürlich auch einen ausgiebigen Ausflug wert – pflegen in Niendorf bei Bienenbüttel Marianne und Heinrich Burmester ihren 4000 qm großen historischen Bauern- und Rosengarten  , der schon 1909 angelegt wurde. Hier duften alte Rosensorten mit jeder Menge Kräutern um die Wette, zweihundert verschiedene Gehölze stehen neben nach Farben bepflanzten Staudenbeeten. Am 20. und 21. Juni (und am 5.und 6. September) darf der Garten besichtigt werden: www.offene-gaerten-uelzen.de

Ein kleiner Ausflug lohnt sich auch nach Tosterglope (vom Rosengarten knapp 30km), denn dort lebt und arbeitet die Künstlerin Kerstin Diedenhofen, deren Skulpturen für draußen und drinnen so richtig Spaß machen.…

Im Flur hängen fünf Gemälde des Malers Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751 bis 1829), genannt Goethe-Tischbein, im Raum daneben findet man ein Stillleben, das Katharina die Große zur Entspannung gemalt hat, und in der Kapelle steckt die heutige Orgel in einem von Arp Schnitger 1693 geschaffenen Gehäuse. Wo es das gibt? In Moskau? Oder Weimar? Keineswegs, das alles findet man im Schloss der kleinen Kreisstadt Eutin in Schleswig- Holstein.

Das Wasserschloss hat eine lange wechselvolle Geschichte, zuerst erwähnt wurde ein Haus an diesem Platz direkt am See im Jahre 1156. In den nächsten Jahrhunderten entstanden mehr Häuser, die allmählich zu einer Burg mit einem Zaun umschlossen wurden. 1689 brannte der Komplex ab und wurde dann als Schloss mit Festsaal, Wohnräumen, Kapelle und Kachelöfen wieder aufgebaut. Und so kann man den schönen Bau nach Ende der Corona-Zeit hoffentlich bald wieder besichtigen. Aber der wunderbare Park mit Küchengarten, imposanter Lindenallee und Orangerie darf weiterhin besucht werden.…

Altes Kasino – Hotel am See, Neuruppin, Brandenburg

Direkt am Ruppiner See, der mit 14 km Ausdehnung der längste Brandenburgs ist, liegt das Hotel. Und das seit gut 125 Jahren: 1894 eröffnete das Gasthaus am See, das alte Fachwerkhaus musste allerdings 1972 abgerissen werden. 1993 entstand ein Neubau mit Hotel und Gastronomie, zur Zeit wird das Haus saniert, um am 1.3.2020 in ganz neuem Glanz wieder zu eröffnen.
Am schönsten sitzt man natürlich auf der Terrasse mit Blick auf den See, aber auch der Wintergarten ist einladend. Die 21 Zimmer sind freundlich eingerichtet, die meisten haben Balkon oder Terrasse.
Und im Restaurant gibt es abends Lokales: geschmorte Hirschkeule oder Eglifilet, dazu einen Märkischen Landmann (ein Schwarzbier) oder Fontanes Kastanienlikör.
DZ ab ca. 92 Euro. Foto: Altes Kasino

Aus welcher Richtung auch immer man auf Urbino zufährt, der erste Eindruck ist immer: Hier sitzt die Macht. Die gewaltige Festung auf dem Hügel strahlt Kraft, Stärke und massive Abwehr aus und ist absolut beeindruckend.

In der rund 1500 Jahre alten Stadt angekommen, parkt man am besten auf dem Borgo Mercatale an der Porta Valbona, denn von diesem großen Parkplatz kann man mit einem Fahrstuhl ins Zentrum hinauf fahren. Man landet auf dem Corso Garibaldi auf der Rückseite des Palazzo Ducale. Der gigantische Herzogpalast wurde zwischen 1463 und 1472 für Federico da Montefeltro erbaut, einen höchst erfolgreichen Heerführer und Politiker und großen Mäzen. Heute gehört der Palast zum Weltkulturerbe, in dem jetzt die Galleria Nazionale delle Marche und das Museo Archeologico residieren. Riesige Renaissance-Gemälde sind hier zu bestaunen, u.a. von Tizian und Raphael, der in Urbino geboren wurde und dessen Geburtshaus besichtigt werden kann. Im Museum wird noch bis zum 13.…

Fährhaus Niederkleveez

Ein Hotel mit eigenem Schiffsanleger hat man ja doch eher selten. Hier gibt es ihn: An der Station Niederkleveez kann man ein Schiff zur 5-Seen-Fahrt in der Holsteinischen Schweiz besteigen. In knapp zwei Stunden schippert man gemütlich über Dieksee, Langende, Behlersee, Höfe und Edebergsee. Und dann hat man sein Hotelzimmer direkt am Anleger und davor einen schönen Garten mit Strandkörben. Die Zimmer sind komfortabel, zum Teil mit Balkonen zum See, das Frühstück ist üppig, und abends lädt das Restaurant zu regionalen Spezialitäten: Dorsch, Matjes oder Sauerfleisch.
DZ ab ca. 84 Euro Foto: CO

Sie war einmal Hauptstadt von Mallorca: Perpignan, die wärmste Stadt Südfrankreichs und 30 km von der Grenze zu Spanien entfernt. Ende des 13. Jahrhunderts teilte Jakob der Eroberer sein Reich Aragon unter seinen Söhnen auf, Jakob II erhielt Mallorca und das Roussillon und machte die Festung Perpignan zu seinem Wohnsitz auf dem Festland. Die Grundmauern des „Palais des Rois de Majorque“  stammen allerdings schon aus dem 10. Jahrhundert, zur mächtigen Burg wurde sie erst im 17. Jahrhundert ausgebaut. Nach vielen kriegerischen Auseinandersetzungen fielen Perpignan und das Roussillon 1659 im Pyrenäenfrieden endgültig an Frankreich.

Ein Aufstieg zu dem Palast, der auf einem Hügel südlich der Altstadt liegt, lohnt sich auch an einem heißen Sommertag. Denn auf dem „Ehrerbietungsturm“ gibt es eine Aussichtsplattform, von der aus man die ganze Stadt und die Region bis zum Mittelmeer und den Pyrenäen überblickt.
Die Festung, die wenig mit dem Äußeren eines Schlosses gemein hat, ist beeindruckend mit ihrem Ehrenhof, mit doppelstöckigen Arkaden, riesigen Treppenaufgängen, Thronsaal  und Säulenhallen.…

Gigantisch! Die imposante Heidecksburg liegt auf einem 60m hohen Berg direkt über der Altstadt von Rudolstadt an der Saale nicht weit von Weimar. Die auf den Resten eines Schlosses etwa 1570 entstandene Renaissance-Burg brannte 1735 ab, 1737 begannen die Arbeiten zu der barocken Residenz, wie man sie jetzt sehen kann.
Heute ist hier das Thüringer Landesmuseum und das Staatsarchiv Rudolstadt untergebracht. Außerdem kann man über 4000 Exponate einer Waffensammlung anschauen – und sich von der Ausstellung „Rococo en miniature“ verzaubern lassen. Einer Märchenwelt in den Phantasie-Königreichen Pelerine und Dyonien, die innerhalb von 50 Jahren von zwei Hobbybastlern im Maßstab 1:50 im Stil des Rokoko geschaffen wurden. Hunderte von Mini-Bewohnern, vom König bis zur Magd, dazu Tiere, Wagen, Betten, Tische und Schränke, Kochgeschirr, Uniformen und Ballkleider begeistern jeden Betrachter.
Gleich am Fuß des Burgbergs findet man die Stiftsgasse und dort das alte Rathaus von 1524 mit seinem prägnanten Glockenturm, in dem heute das Stadtarchiv und die Historische Bibliothek untergebracht sind.…

Hier möchte man einfach nicht wieder weg: Der Place Wilson ist unser erklärter Lieblingsort in Toulouse. Das ovale Areal – benannt nach dem amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson (1856 bis 1924) – ist umstanden von fast identischen, braunrot leuchtenden Backsteinbauten vom Ende des 18. Jahrhunderts mit sechs abgehenden Straßen und einem sehr breitem Fußgängerweg, auf dem sich Tische und Stühle der vielen Cafés und Restaurants aneinanderreihen. In der Mitte des Platzes ist ein kleiner Park mit hohen Bäumen, Wiesen und Blumenrabatten und einem Brunnen mit Fontänen und drumherum vielen Bänken zum Verweilen. Dort zu sitzen und den Kindern zuzuschauen, die sich auf das entzückende nostalgische Karussell stürzen und ihre Eltern immer wieder um noch eine Fahrt in der Kutsche, auf dem Pferdchen oder im Schlitten anbetteln, das ist einfach wunderbar. Sitzt man am Spätnachmittag hier, kann man auch all die eleganten Bewohner mit Laptop und feiner Ledertasche auf ihrem Heimweg anschauen.
Falls Sie vormittags hier sind, müssen Sie unbedingt zur Place Victor Hugo und der Markthalle gehen.…

Die weiße Glycinie, Pomas, Frankreich

Außen schlicht, innen üppig: Das zauberhafte Hotel „La Glycine blanche“ in dem winzigen Ort Pomas südlich von Carcassonne entfaltet seinen Reiz erst hinter der Eingangstür. Es gibt nur zwei Gästezimmer, aber die sind mit Blumentapeten, dunklen Antiquitäten und hübschen Accessoires wohnlich eingerichtet, die Bäder sind groß und behaglich ausgestattet. Aber richtig charmant wird das kleine Gästehaus erst dank der Eigentümer Jean-Francois und Claude, die sich liebevoll um ihre Gäste kümmern, ein leckeres Frühstück auf den Tisch stellen und viele Tipps rundum das touristische Programm der Gegend bereit halten. DZ ab ca 90 Euro.
Foto: la glycine blanche

Schlosshotel Klaffenbach, Chemnitz

Das erwartet man wirklich nicht: Kaum hat man die hässliche Innenstadt von Chemnitz hinter sich gelassen und ist nach Süden gefahren, schon steht man mitten in einem Idyll: dem 1560 vollendeten Wasserschloss Klaffenbach. Der markante Renaissancebau, für rund zwei Jahrhunderte im Besitz der Grafen von Taube, ab 1935 für den Reichsarbeitsdienst und von 1947 bis 1989 als Jugendwerkhof für Mädchen nicht gerade ruhmreich genutzt, wurde von 1991 bis 1995 umfangreich und kenntnisreich saniert. Nun finden im Schloss Konzerte statt, und im U-förmigen Nebengebäude residiert das Hotel mit feinem Restaurant und großer Terrasse im Innenhof mit Blick aufs Schloss. Die Zimmer sind nicht besonders groß, aber stilsicher und behaglich eingerichtet. Und im Schlosspark kann man schön flanieren …                                                           oder Golf spielen. DZ ab ca. 110 Euro Foto: CO

Ein wahrhaft malerisches Städtchen: Céret, 35 km südwestlich von Perpignan und 180 km nördlich von Barcelona gelegen, hat nur knapp 8000 Einwohner und ist in Frankreich wegen seiner sehr früh reifen Kirschen – das erste Körbchen bekommt traditionell der Staatspräsident – und sein exzellentes Kunstmuseum bekannt. Aber das mittelalterliche Städtchen ist auch aus anderen Gründen sehenswert.
Da ist zuerst einmal die Teufelsbrücke, Pont du Diable, erbaut 1321 bis 1341, die einen einzigen Bogen über 45 m spannt und damit im Mittelalter die größte halbkreisförmige Bogenspann-Steinbrücke der Welt war. Wenn man auf die Stadt zufährt, sieht man sie links neben der Autobrücke von 1939, rechts eine steinerne Eisenbahnbrücke von 1883. Ihren Namen hat sie übrigens dank der Legende, dass der Teufel die Brücke in einer einzigen Nacht aufgebaut haben soll.
Am Rande der Altstadt mit ihren schmalen Gassen gibt es große Parkplätze, in der Stadt ist man am besten zu Fuß unterwegs.…

Hotel Barcelo, Bilbao

Das famose Guggenheim Museum kann man vom Hotel aus zwar nicht sehen, aber zu Fuß ist man in zehn Minuten dort. Museum und Hotel liegen an verschiedenen Seiten des Flusses Ria, an dem man auf einer breiten Promenade spazieren kann. Die Hotelzimmer sind behaglich eingerichtet, die Bäder ausreichend groß, das Frühstücksbüfett lässt nichts zu wünschen übrig, und die Bar in der Lobby lockt mit kühlen Cocktails. Vor dem Hotel steht übrigens eine (fast) lebensgroße Kuh!
DZ ab ca. 130 Euro Foto: CO

Wie der Name Greifswald entstanden ist, darüber gibt es mehrere Vermutungen. Die hübscheste geht so: Die Mönche des Klosters Eldena , das 1199 unter dem Namen Kloster Hilda an der Mündung des Flusses Ryck gegründet worden war, schickten eine Abordnung aus, die einen guten Platz für eine Stadtgründung suchen sollte. Sie lief am Fluss entlang durch den Wald und stieß bald auf eine Lichtung, auf der ein Greif (Wappentier aus Adler und Löwe) brütete. Das war der richtige Platz!
Der Wald ist längst abgeholzt, und Greife hat man hier auch schon lange nicht mehr gesehen, dafür gibt es jetzt jede Menge Studenten.

Die Uni wurde schon 1456 gegründet und ist damit eine der ältesten in Mitteleuropa. Die heute über 10000 Studenten stammen aus über 90 Ländern, was die Stadt lebendig und sehr international macht.
Das Hauptgebäude der Uni mit einer barocken Aula und einem noch immer zu besichtigenden Karzer wurde zwischen 1747 und 1750 errichtet, die Bibliothek daneben hat Martin Gropius von 1880 bis 1882 gebaut.…

Hotel Butz, Schürsdorf, Schleswig Holstein

 

Schürsdorf gehört zu den eher unbekannten Orten in Schleswig Holstein, dabei ist es nicht mal 5 km vom gutbesuchten Ostseebad Scharbeutz entfernt. Und ein Besuch lohnt sich allemal: Am idyllischen Dorfteich des hübschen Ortes mit seinen 300 Einwohnern findet man das Hotel/Cafe/Restaurant Butz in einem 200 Jahre alten, wunderbar restaurierten Fachwerkhaus. Oben liegen die mit antiken Bauernmöbeln und knarrenden Holzdielen ausgestatteten Zimmer, unten laden mehrere hübsche Räume an ein üppiges Frühstücksbüffet, zu Kaffee und hausgebackenem Kuchen oder am Abend zu Kutterscholle und Labskaus. Bei schönem Wetter wird auch im Vordergarten serviert.

DZ ab 97 Euro
Foto: Hotel Butz

Für viele Urlauber ist die Großstadt Nantes lediglich Ausgangspunkt für eine Schlössertour entlang der Loire. Dabei hat die Stadt selbst auch einiges zu bieten. 250 km Wege am Wasser zum Beispiel, denn hier fliessen die Erdre und die Sèvre in die Loire, und die Stadt liegt zum Teil auf einer großen Loire-Insel.
Oder die beeindruckende Schlossanlage „Chateau des ducs de Bretagne“ von 1466 aus weißem Tuffstein mit sieben massiven Türmen, die mit einem 500m langen Wehrgang verbunden sind. Hier befindet sich heute das Historische Museum.

Nicht weit davon steht die gotische Kathedrale  von 1434, die auf Resten einer Kirche von 549 entstand. Während der Französischen Revolution diente sie als Pferdestall und Magazin, die Glasfenster und Teile der Ausstattung wurden zerstört. Nach unterbrochenen Bauarbeiten, einem Brand und Zerstörungen im Krieg ist das Gotteshaus seit 1985 wunderbar restauriert wieder anzuschauen.
Direkt dahinter liegt das Musée d’ Arts mit Werken von Rubens, Breughel, Rousseau, Monet, Kandinsky, Tinguely, Richter und vielen anderen.…

My Place, Wien

Städtetrips können oft anstrengend sein, wenn man ein schönes Ziel zu Fuß erkundet. Da ist es gut, wenn man im Hotel eine ausgiebige Pause machen kann. Besonders fein ist das natürlich, wenn man ein ganzes Apartment wie im ziemlich zentral gelegenen Hotel My Place zur Verfügung hat. Ein großer Wohnraum mit Küchenzeile, Esstisch und Sofaecke neben einem großzügigen Schlafzimmer mit angeschlossenem Bad hat einfach alles, was man zur Erholung braucht. Und den Sonnenuntergang mit Blick auf den Stephansdom, den Donaukanal und das Riesenrad im Prater kann man auf der Dachterrasse genießen.
Suite für zwei Personen ab ca. 115 Euro. Foto: My Place

Wer mit dem Zug in Plön ankommt, steht gleich am größten See Schleswig Holsteins, über 28 qkm erstreckt sich der Große Plöner See, der in der letzten Eiszeit entstand und bis zu 58m tief ist. Seit 1992 liegt er zum größten Teil in einem Naturschutzgebiet, in dem Seeadler, Schellenden, Gänsesäger und Graugänse leben.  Im Bahnhofsgebäude ist das Tourismusbüro angesiedelt, dort gibt man Ihnen gerne einen kleinen Stadtplan. Aber erst einmal: Platz nehmen auf einer der Bänke und den Blick über den See genießen.
Und dann schlendern Sie den Strohberg/ die Lübecker Straße entlang, schauen vielleicht in die Buchhandlung Schneider mit seiner guten Auswahl und dem sehr freundlichem Service und in die Wegwarte, einen netten Feinkost-Shop mit ausgesuchten Spezialitäten aus der Region. Am Markt angekommen, sollten Sie wenn möglich einen Blick in die wirklich hübsche Nikolai Kirche werfen, die 1868 auf den Resten der nach einem Blitzschlag 1864 ausgebrannten Kirche entstand.…