Stadtspaziergänge und Hotels

Superbude, Hamburg

Luxus? Nein, aber lebendig , lässig und ziemlich lustig geht es in den drei Hamburger Superbuden zu. In den Stadtteilen Altona, St. Georg und St. Pauli ist eben immer was los. Die Zimmer sind alle phantasievoll und praktisch eingerichtet, große Familienzimmer für bis zu sechs Personen kann man auch bekommen, das reichhaltige, gesunde Frühstück kostet 15 Euro. Auf der Website kann man sich schon mal Tipps für den Hamburg-Besuch anschauen, sogar eine hilfreiche Packliste ist vorhanden. DZ ab ca 80 Euro. Foto: Superbude

H2 Hotel, Leipzig

Direkt am Hauptbahnhof finden Sie das schlichte, aber praktische Hotel, in dem es auch Familienzimmer gibt. Die Doppelzimmer sind 20qm groß, die Bäder klein, aber intelligent eingerichtet. Das Frühstücksbüfett ist erstaunlich vielfältig mit Rührei und frischem Schnittlauch, Müsli mit Nüssen, frischem Obstsalat und verschiedenen Joghurtsorten. Zum Messegelände fährt um die Ecke eine Straßenbahn ab, in die Innenstadt zur Thomaskirche, den Passagen und Museen kann man wunderbar zu Fuß gehen. DZ ab ca 100 Euro.  Foto: H2 Hotel

Wie angenehm! Die gesamte Altstadt von Buxtehude ist Fußgängerzone, so kann man auch einfach mitten auf der Straße stehen bleiben und die schönen Fachwerkhäuser entspannt betrachten. Allerdings sind nicht alle Fachwerkhäuser richtig alt, denn 1911 brannten viele ab, wurden aber dann wieder aufgebaut und erinnern so mit den Originalen an die lange Geschichte
der kleinen Stadt im Alten Land südlich der Elbe. 959 wird das Bauerndorf das erste Mal urkundlich als „Buochstadon“ erwähnt, daraus entsteht Anfang des 12 Jahrhunderts „Buchstadihude“, womit vermutlich ein Fluss-Anleger an einer Buchenstätte gemeint ist. 1285 gründet der Bremer Erzbischof Giselbert von Brunckhorst die Stadt Buxtehude, die 1328 Stadtrecht erhält und ab 1363 als Mitglied der Hanse geführt wird.
Für weitere Bekanntheit sorgte das Jahr 1840, als der Schriftsteller Wilhelm Schroeder die Tierfabel „Dat Wettlopen twischen den Hasen un den Swinegel up de lütje Haide bi Buxtehude“ (Plattdeutsch für: Der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel auf der kleinen Heide bei Buxtehude) veröffentlichte, die bereits 1843 von den Brüdern Grimm in ihre Hausmärchen übernommen wurde.

Hotel Cortezo, Madrid

 

Zur Plaza Mayor, zum Prado und auch zum Museum Thyssen-Bornemisza kann man gut zu Fuß gehen, denn das Hotel Cortezo ist mitten drin. Die Zimmer sind farblich zurückhaltend eingerichtet, die Bäder haben große Duschen und bieten hoteleigene Kosmetik. Das Frühstück ist abwechslungsreich. Und eine Dachterrasse lockt zum Entspannen nach einem anstrengenden Sightseeing-Tag in der lebendigen Metropole.
DZ ab ca 90 Euro. Foto: Hotel Cortezo

Seit 2015 gehört sie zum Weltkulturerbe, die Hamburger Speicherstadt. Die riesigen roten Gebäude aus Backstein mit Türmchen, Erkern und Feuertreppen sind ein attraktives Touristenziel geworden. Und sie haben eine interessante Geschichte, die man besonders gut im Speicherstadtmuseum  studieren kann.

Bis 1882 waren die Elbinseln Wandrahm und Kehrwieder noch dicht bebaut mit Wohnhäusern für Hafenarbeiter und Handwerker, aber auch mit einigen stolzen Einfamilienhäusern, zum Teil aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Doch 1881 hatte sich die Stadt darauf eingelassen, ihre Freihandelszone auf ein kleines Gebiet zu verkleinern und dem Zollabkommen des Deutschen Reiches beizutreten. Bis dahin waren die Lagerhäuser der Hamburger Kaufleute über die ganze Stadt verteilt, nun sollten sie alle an der Elbe stehen. 16 000 Menschen wurden dafür vertrieben, umgesiedelt, verloren ihre Wohnungen. Sicher waren nicht alle unglücklich darüber, ihre Heimat mit Hygiene- und sozialen Problemen zu verlassen und zum Teil in Neubauten in Barmbek und Hammerbrook umzuziehen. Eines der weit verbreiteten Argumente war, „zum Wohle des Handels müssen halt Opfer gebracht werden“.

Hotel Memphis, Frankfurt

Wer eine Stadt wie Frankfurt besucht, hat selten entspannende Ferientage im Sinn. Die meisten wollen mittendrin sein, nah an allen Sehenswürdigkeiten. Da ist man im Hotel Memphis richtig, der Hauptbahnhof und die wichtigsten Museen sind alle zu Fuß gut zu erreichen. Zimmer und Bäder sind schlicht, aber gut ausgestattet. Das Frühstück ist ansprechend. Mehr braucht ein Stadtreisender nicht! DZ ab ca 90 Euro. Foto: Hotel Memphis

Ein Garten ist er eigentlich nicht, der Augarten in Wien. Er ist eher ein Park mit einer weltbekannten Porzellan-Manufaktur, mit einem Konzertsaal für die Wiener Sängerknaben namens MuTh (Musiktheater), mit einem Filmarchiv und 120 kleinen Gemüsegärten für die ganz normale Bevölkerung.
Außerdem hat der Augarten eine lange interessante Geschichte und die beginnt bereits 1614, als Kaiser Matthias (1557 bis 1619) des Heiligen Römischen Reiches und Erzherzog von Österreich hier ein Jagdschlösschen errichten ließ. Leopold I. (1640 bis 1705) kaufte Land dazu und ließ einen Lustgarten anlegen, die sogenannte „kaiserliche Favorita“. 1683 wurde alles durch die einfallenden Türken zerstört. 1705 baute man wieder auf, u.a.    einen einstöckigen Saalbau, in dem heute noch die Wiener

Porzellanmanufaktur residiert.
  1775 ließ Kaiser Joseph II. den Augarten für die Allgemeinheit öffnen, und   fortan wurde der Park zur Vergnügungsstätte mit Tanzsaal und Billardzimmer. Ab 1782 gab es hier die sogenannten Morgenkonzerte (ab 6 Uhr!) anfangs unter Leitung von Mozart, später dirigierten hier auch Beethoven (1803) und Schubert (1824).…

Hotel Krone, München

Direkt an der Theresienwiese – und das heißt gerade mal 50 Schritte bis zur Oktober-Wies’n – liegt das schöne Hotel Krone. Sollte man also genug von dem Rummel haben, kann man von der Dachterrasse aus entspannt zusehen.
Aber natürlich ist das Hotel auch vor und nach dem Oktoberfest geöffnet. Die Zimmer sind unterschiedlich, aber alle sehr phantasievoll und gemütlich eingerichtet. Das Frühstück läßt keine Wünsche übrig, und auch die Bar ist ziemlich gut bestückt.

DZ ab ca 130 Euro. Foto: Hotel Krone

 

 

Wenn Sie mit dem Zug in die Hansestadt kommen, steigen Sie bloß nicht am Hauptbahnhof aus. Der ist einfach fürchterlich.
Bleiben Sie ein paar Minuten länger bis zum Dammtor-Bahnhof im Zug, dann fahren Sie nämlich über die Lombardsbrücke und haben einen wunderbaren Blick auf Hamburg: Rechts sieht man die Außenalster, ein riesiger See, der eine im Jahr 1190 aufgestaute Ausbuchtung des 56 km langen gleichnamigen Flusses ist, meist gut gefüllt mit Segel- und Ausflugsbooten. Links blickt man auf die kleinere Binnenalster mit dem angrenzenden Jungfernstieg,  ganz links liegt das attraktive Rathaus und einen Moment lang sieht man auch die Spitze der Elphi über den Dächern! Willkommen in Hamburg!
 

Der Dammtor-Bahnhof, benannt nach einem ehemaligen Tor in der     Stadtmauer, wurde 1903 in Beisein von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht und fortan als Kaiserbahnhof bezeichnet, denn er war speziell für Ehrengäste geplant worden. Die Halle über den beiden Bahnsteigen mit vier Gleisen ist im Jugendstil erbaut und steht heute unter Denkmalschutz.…

Parador Avila, Spanien

Achtundachtzig Türme zieren die kompakte Mauer, die vom 11. bis ins 14. Jahrhundert um die kleine Stadt Avila gebaut wurde, neun Stadttore regelten einst den Zugang für Bürger und Waren. Direkt an der Mauer wurde in dem „Palacio de Piedras Alba“ aus dem 16. Jahrhundert 1966 das Hotel Parador de Avila eröffnet. Die großen, hellen Zimmer mit Ausblick in den schönen Garten haben Steinböden und sind in gedämpften Farben ausgestattet. Die Bäder haben alles, was man zum Wohlfühlen braucht. Das abwechslungsreiche Frühstücksbüfett wird im Restaurant serviert, das abends regionale Spezialitäten anbietet. Direkt am Hotel stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. DZ ab ca 92 Euro. Foto: CO

Was für ein Spaß! Am Schlossberg der steirischen Hauptstadt kann man sich in 64m Höhe
in eine Röhre setzen und in ca. 40 Sekunden 175m nach unten rutschen!
Hinauf geht’s natürlich langsamer, entweder mit der Standseilbahn, die eine Steigung von 61% hinaufschnauft, dem gläserenen Lift  im Inneren des Berges oder natürlich zu Fuß über die 260 Stufen der Schlossbergstiege, die von Kriegsgefangenen des Ersten Weltkrieges in den Fels gehauen wurden.

 

 

Ein Schloss gibt es eigentlich nicht oben auf dem Schlossberg, eher eine Burg, die 1544 zu einer großen Festung ausgebaut wurde. Sie ist im Guinnessbuch der Rekorde als stärkste aller Zeiten verzeichnet, die sogar Napoleon nicht erobern konnte.
Hier oben steht auch der berühmte 23m hohe Glockenturm aus dem 13. Jahrhundert, das Wahrzeichen von Graz. In ihm gibt es drei Glocken: die Stundenglocke von 1382 schlägt zur vollen Stunde, die Feuerglocke von 1645 warnte durch die Anzahl der Schläge vor Feuer in einem bestimmten Bezirk, und die Armesünderglocke von 1450 läutete zu Hinrichtungen und später ab dem 19.

Palais-Hotel Erzherzog-Johann, Graz, Österreich
 

 Man muss nicht unbedingt von Adel sein, wenn man im Hotel Erzherzog Johann absteigt, aber man darf natürlich. Gefallen wird dieses charmante Hotel sicher fast jedem. Die meisten Zimmer liegen rund um einen drei Stockwerke hohen Lichthof, in dem gefrühstückt wird, und sind mit einer Mischung aus Antiquitäten, zum Beispiel üppigen Kronleuchtern, und schlichtem modernem Design in harmonischen Farben eingerichtet. Die Bäder mit Wanne und Dusche sind sehr groß. Überall auf den Fluren stehen gut gepflegte Grünpflanzen.

Vom Hotel zum Hauptplatz mit dem klassizistischen Rathaus von 1807 sind es gerade mal 30 Meter, und auch der sehenswerte Schlossberg ist nur 200m weg. Da muss man unbedingt hinauffahren – mit einem Lift oder der Standseilbahn, und runter können Wagemutige durch ein Rohrsystem in 40 Sekunden rutschen! DZ ab ca 104 Euro. Foto: CO

Tulpen aus Amsterdam gibt es natürlich auch im Winter, dann aus dem Gewächshaus. Wer riesige, blühende Tulpenfelder sehen möchte, der sollte nächstes Jahr zwischen dem 21. März und 12. Mai die Niederlande besuchen, dann feiert man hier das Tulpenfest. Zur Zeit kann man vor Ort aber jede Menge Tulpenzwiebeln kaufen, die ja jetzt gesetzt werden sollten; besonders schöne Exemplare findet man auf dem Blumenmarkt an der Gracht Singel am Amsterdamer Muntplein.

Zum Teil sehen die Zwiebeln zwar ziemlich bizarr aus, aber die Auswahl ist gigantisch: Da gibt es die tief dunkelrote „Nachtwacht“, die zierliche „Ballerina“, die „Honeymoon“ mit dem zerfaserten Rand oder die vielfarbigen „Papageien“. Da ist die Entscheidung unheimlich schwer! Auf jeden Fall kann man sich schon mal auf den nächsten Frühling freuen!

 

 

Vorbei am Munttoren, dem 48m hohen Turm von 1618, der einst mit einem Zwilling ein Tor in der Stadtmauer bildete, und dann als Münze diente, gehen wir über die Brücke zur Nieuwe Doelen Straat zum Café de Jaren mit seiner Terrasse direkt an der Amstel.…

Hotel Le Anfore, Villasimius, Sardinien

Herrliche Strände, wunderschöne Natur, ein hübsches Städtchen und mittendrin: das charmante Hotel Le Anfore. Es hat nur 10 Zimmer im Haupthaus und 10 kleine Bungalows rund um den Pool in einem Park. Alle haben Balkon oder Terrasse. Die Bäder sind großzügig und hübsch ausgestattet. Das feine Restaurant hat eine wunderbare Terrasse, auf der auch das Frühstück serviert wird. Villasimius ist etwa drei Kilometer, die Strände sind noch etwas weiter entfernt. DZ ab ca 108 Euro. Foto: le anfore

Eigentlich kann man Madrid als Stadt der schönen Plätze bezeichnen. Wir jedenfalls sind von einer Plaza zur nächsten geschlendert und haben dabei den Madrilenen in ihrem Alltag zugeschaut.

Natürlich besucht jeder Tourist die Plaza Mayor, 100 x 120m groß und rundum von Laubengängen umgeben. Der Platz wurde 1620 fertiggestellt, brannte ab und wurde 1790 wieder aufgebaut.Hier fanden Stierkämpfe, Reitturniere, Hinrichtungen statt; heute gibt es immer noch Theateraufführungen, Konzerte und Stadtfeste, und sonntags Vormittag tauschen auf dem Platz Briefmarken- und Münzensammler ihre Schätze. Rundum findet man zahlreiche Cafés und Restaurants, in denen man stundenlang Kaffee trinken und Pause machen kann.

Die wunderschöne Markthalle San Miguel mit Eisensäulen und viel Glas, in der man jede Menge Tapas bekommt, liegt unmittelbar hinter der Plaza Mayor.
Der unserem Hotel in der Calle Doctor Cortezo am nächsten gelegene Platz ist die Plaza de Tirso de Molina, ziemlich  unspektakulär, aber sehr lebendig mit Metro-Station, Bushaltestellen, Blumenständen, einem Denkmal für einen spanischen Barockdichter und netten Kneipen mit Tischen und Stühlen vor der Tür.…

Ibis Hotel, Salamanca, Spanien

Das Ibis Hotel in Salamanca hat ein paar entscheidende Vorteile: In die Altstadt sind es zu Fuß nur zehn Minuten, gegenüber ist ein großer Park, es ist ausgesprochen ruhig und hat eine Garage, ein ganz gutes Frühstück in der Bar (siehe Foto) und kleine Preise. Braucht man mehr bei einem Stadtbesuch? Klar, Matratzen und Dusche sind auch wichtig, beides ist hier okay. Und dann ab in die wunderschöne Stadt!
DZ ab ca 80 Euro. Foto: Ibis

Haben Sie das auch schon mal erlebt, dass Sie irgendwohin fahren, um sich etwas anzuschauen, und dann vor Ort noch Großartiges entdecken, mit dem Sie gar nicht gerechnet haben? Was für ein Glücksmoment das sein kann, haben wir vor kurzem in Schleswig erlebt.
In der kleinen Stadt an der Schlei waren wir, um uns die Ausstellung „Christo und Jeanne-Claude. Paris. New York. Grenzenlos.“ im Schloss Gottorf anzuschauen. Im letzten KuNo haben wir darüber berichtet.

Die Überraschung begann mit unserem Besuch. Schon das Schloss – um 1160 erstmals als Burg erwähnt und Ende des 17. Jahrhunderts zu einem imposanten Barockschloss erweitert – ist sehr beeindruckend mit seinem herrlich dekorierten Hirschsaal und einer entzückenden Kapelle. Heute residieren hier das Museum für Archäologie und das für Kunst und Kulturgeschichte.

Unbedingt auch besuchen sollte man den Barockgarten hinter dem Schloss, der bereits ab 1637 geplant und angelegt wurde. Nach ziemlich wechselhafter Geschichte wurde der Garten zwischen 1999 und 2007 grundlegend restauriert.…

Unite Students – Sugarhouse Close – Royal Mile, Edinburgh
 
Wenn Sie klein und schmal und gut zu Fuß sind und das Wetter mitspielt, dann kann man Ihnen diese Unterkunft empfehlen. Das Sugarhouse ist eigentlich ein Studentenwohnheim, aber in den Semesterferien werden die winzigen Apartments an Touristen vermietet. Mit guter Dusche, Mikrowelle, zwei Herdplatten, Kühlschrank, Toaster und Wasserkocher kommt man klar. Und wenn man Glück hat, ist die Matratze in dem schmalen Doppelbett noch nicht völlig durchgelegen. Die Beleuchtung allerdings ist eine Zumutung.
Dafür liegt das Sugarhouse nahe am Parlament und dem Palace of Holyroodhouse am unteren Ende der Royal Mile. Zum anderen Ende, zum Edinburgh Castle, geht es dann aber ziemlich lang bergauf. Apartment ab ca 140 Euro. Foto: Sugarhouse

Heiligendamm, Mecklenburg Vorpommern

Das Foto ging um die Welt: Die Teilnehmer des G8 Gipfels 2007 in einem riesigen Strandkorb sitzend, in der Mitte Angela Merkel zwischen George W. Bush und Wladimir Putin.
Und auch der Veranstaltungsort Heiligendamm, das älteste Seebad Europas, ist seither über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt geworden.
1793 ließ Franz I., Großherzog von Mecklenburg, das windige Refugium anlegen und er war auch derjenige, der die Badesaison 1794 höchstselbst eröffnete. Zur Finanzierung der Gründung verkaufte Franz einfach mal eben tausend Männer an den König der Niederlande für sein Heer.
Bis 1870 entstand dann „die weiße Stadt am Meer“: ein Ensemble klassizistischer Bauwerke, bestehend aus dem Kurhaus, der Orangerie, der Burg Hohenzolllern und mehreren Palästen. Bis in die 1930er Jahre galt Heiligendamm als elegantester Badeort Deutschlands.
Im Zweiten Weltkrieg diente der ganze Ort als Lazarett, zu DDR-Zeiten wurden in einer Fachhochschule Architekten und Designer ausgebildet, und Kinder machten in den Villen Ferien.

Bei Sonnenuntergang weiß man, warum Salamanca die „Goldene Stadt“ genannt wird. Dann nämlich leuchten die Sandstein-Fassaden der alten Paläste in einem satten, warmen Goldton. Und auch die Plaza Mayor , die schon am Tage überaus beeindruckend ist, erstrahlt dann in ihrer ganzen Pracht. Der einstmals noch viel größere Platz wurde 1724 auf die heutigen Maße verkleinert und mit barocken Gebäuden samt umlaufenden Arkaden umstellt, unter anderen befindet sich hier das Rathaus. An der Ostseite sind die Bögen mit Medaillons der spanischen Könige geschmückt. 1955 wurde der gesamte Platz, der bis dahin einen Garten zwischen Kopfsteinpflaster beherbergte, mit großen grauen Granitplatten ausgelegt. Rundum sind Cafés und Restaurants, nehmen Sie unbedingt irgendwo Platz und beobachten Sie das bunte Treiben.

Falls Sie Lust auf einen kleinen Happen – die Tapas werden hier auch Pinchos genannt – haben, ist gleich nebenan die sehenswerte Markthalle, Mercado Central, in einem hübsch restaurierten Jugendstil-Bau aus dem 19.