Hotel Motel One, Dresden
Es ist nicht das erste Motel one, das wir getestet haben. Die Zimmer sind hier in Dresden so wie überall: kleine Räume ohne Schnickschnack – kein Schrank, kein Telefon, keine Minibar, keine Kaffeemaschine – aber eine gute Matratze und ein funktionales Bad. Besonders ist in jedem Hotel dieser Kette die Halle, in der gefrühstückt wird und abends Drinks serviert werden. In Dresden am Zwinger ist sie riesig mit vielen kleinen Tischen und unterschiedlichen Sesseln, alles dekoriert mit Porzellanleuchten, Porzellantieren und blauweißen Deckelvasen aus Porzellan auf Tapeten. Schließlich ist Meissen nicht weit! DZ ab ca 94 Euro. Foto: Motel One…

Astrid Keller

Stapelware 
Diesmal: 
Transparent & federleicht Schon 2007 hatte die Hamburger Schmuckdesignerin Sabine Lang erste Erfolge mit ihren Kunststoffblasen. Damals nahm sie an der Ausstellung „Hommage à Angela“ teil und zeigte ihre Ketten und Ohrgehänge „Flimsy Bubbles“ aus hauchdünnem, transparentem Kunststoff, die der Kanzlerin durchaus gestanden hätten. Wie in Seifenblasen bricht sich in den Bubbles das Licht, der Schmuck leuchtet und schillert in allen Farben. Seither hat die Künstlerin die Kollektion immer weiter entwickelt, so gibt es jetzt „Butterfly Bubbles“ mit flügelartig aufgefächerten Ovalen und „Cluster Bubbles“, aus jeweils zwölf Einzelteilen dreidimensional zusammengesetzt.

Edel & zart. Wer es jemals selbst versucht oder auch nur zugeschaut hat, der nimmt fortan jedes Porzellanstück ganz vorsichtig und respektvoll in die Hand. Die feinen, transluzenten Unikate von Karin Bablok sind auf der Scheibe gedreht, bei 1300 Grad gebrannt und dann zart bemalt. Meist sind es zylindrische Formen, die die 1964 in Donauwörth geborene Keramikerin dreht, dann durch Klopfen verformt oder zerschneidet und neu zusammen setzt. Ihre geometrisch bemalten Gefäße bieten immer wieder neue, dreidimensionale Ansichten, wenn man die Perspektive verändert. Karin Bablok ist für ihre feinen, durchscheinenden Schalen, Vasen und Becher bekannt geworden. Ihre Arbeiten stehen in Museen und privaten Sammlungen in Deutschland, Holland, Japan und Korea und wurden mehrfach prämiert. Karin Bablok bietet auch dreitägige Workshops in ihrem Atelier im Alten Schulhaus in Hamburg Allermöhe an.