Die brasilianischen Design-Brüder Fernando und Humberto Campana stellten auf der Mailänder Möbelmesse im April ihre erste Arbeit für das spanische Label Barcelona Design vor, das „Aquario Cabinet“, ein Sideboard aus warmem Holz und kühlem Glas, das an ein Aquarium erinnern soll. Fragt sich nur, ob es voll beladen auch noch so spektakulär wirkt.
Ein Spektakel gab es auch mal wieder bei Cappellini zu sehen: Der Sessel „Drum“ vom polnischen Designer Mac Stopa sieht aus wie eine Skulptur in Ritterrüstung, denn der Bezugsstoff ist mit einem schuppigen 3D Muster bedruckt.
Konstantin Grcic – heißt es – sitzt nicht gern auf Sofas, alles viel zu weich, vielleicht hat er deshalb eines entworfen, übrigens schon in den 1990er Jahren, auf dem man mehr liegt als sitzt. Das britische Label SCP hat „Pasha“ jetzt im Programm.
Ein ganz normales Sofa, einfach nur zum Sitzen hat der Italiener Mauro Lipparini für Bonaldo designt: „Blazer“ hat ein filigranes Metallgestell und eine gemütlich-weiche Polsterung.
Auch der Glamour-Produzent Swarovski hat jetzt eine Home-Collection, genannt „Atelier Swarovski Home“, und wartete in Mailand gleich mit großen Namen auf. Ron Arad und Raw Edges, Tord Boontje und die gerade verstorbene Zaha Hadid waren mit Entwürfen vor Ort. Der Architekt Daniel Libeskind steuerte ein schickes Schachspiel bei – natürlich aus Glas.
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