Das Auto lässt man am besten gleich außerhalb der Altstadt stehen, denn die Gassen sind eng, es gibt viele Einbahnstraßen und nur wenige Parkplätze. Außerdem ist die Altstadt von La Rochelle ziemlich übersichtlich und zu Fuß gut zu erkunden.
Zuerst strebt natürlich jeder dem „Vieux Port“, dem alten Hafen zu, der eine tausendjährige Geschichte aufzuweisen hat. Durch die vier der Stadt vorgelagerten Inseln, Ile de Ré, Ile d’Oleron, Ile d’Aix und Ile Madame ist der Hafen gut geschützt vor dem Wind des Atlantiks und natürlich auch vor etwaigen Angreifern. Am engen Eingang des Hafenbeckens, das heute über 320 Liegeplätze für Yachten verfügt, stehen sich die Türme „St. Nicolas“ und „Tour de la chaine“ gegenüber. Dort kann man noch einen Rest der dicken Eisenkette besichtigen, mit der
früher nachts die Hafeneinfahrt verschlossen wurde. Ein dritter Turm, der „Tour de la Lanterne“, der Leuchtturm, ist mit einer hohen Wehrmauer, auf der man spazieren kann, mit dem Turm St.…

und am
Eine schnurgerade 200 Meter lange Allee führt vom Schloss direkt zur Ostsee, und im Park gibt es einen alten Schloss- und einen neuen Naturschwimmteich. Im wunderschön restaurierten Herrenhaus von 1745 kann man in zehn großen Zimmern, im neugebauten Parkgebäude in 53 luxuriösen Räumen übernachten, zusätzlich stehen 13 Ferienwohnungen zur Verfügung.
Zuerst schauen wir uns Muskau vom Fahrrad aus an, denn der Park ist ja riesig. Gleich hinter dem Schlossteich, an dem das alte und das neue Schloss liegen, geht es über die erste der insgesamt elf Brücken über die Neiße und einen Seitenarm – die Hermannsneiße – durch üppige Wiesen bis zum Eichsee, der 1832 ausgehoben und geflutet wurde, und von dort über die englische Brücke nach Polen (Ausweis nicht vergessen!).…
Zum berühmten Park sind es nur ein paar Schritte, und die meisten Gäste sind ja seinetwegen hier. Der Wörlitzer Park mit Schloss, Marstall und Synagoge, mit Kirche, Venustempel und Pantheon, mit Inseln, Grotten und vielen Brücken wurde von 1769 bis 1773 angelegt und 1813 erweitert. Seit 2000 gehört die 112,5 Hektar große Gartenanlage zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Wie wunderschön das ist! Und eigentlich ganz simpel. Auf der Place de la Bourse sorgt eine knapp 2cm hohe Wasserfläche auf einer Granitplatte von 130x42m für herrliche Spiegelungen, die den
Am Fuß der Brücke befindet sich übrigens der extravagante Museumsbau der
Der Ausblick ins Elbtal aus dem Panorama Cafe hoch über Dömitz, nicht weit von Ludwigslust, ist grandios. Da schlängelt sich der Strom ganz friedlich durch saftige Wiesen, hier mal ein Boot, dort ein Stand-up-Paddler, am Ufer ein paar Jogger und eine wohltuende Stille. So schmeckt das Sechs-Minuten-Frühstücksei vom Büfett gleich noch viel besser. Die freundlich eingerichteten Zimmer des Hotels erinnern an Kajüten, die Bäder haben Metallwände, das Restaurant im Erdgeschoss bietet regionale Spezialitäten wie Fische aus der Müritz und Steaks von Bio-Auerochsen der Vielanker Brauhaus Herde. DZ ab ca. 74 Euro.
Wenn man morgens kurz vor halb zehn vor dem Eingang zu Monets Garten im kleinen normannischen Dorf Giverny steht, dann könnte man auf die Idee kommen, dass man den herrlichen Garten nur mit den paar anderen Neugierigen besichtigen kann, die gerade um einen herum stehen. Ist man dann aber erst einmal am Kassenhäuschen vorbei und durch den gigantischen Andenkenladen hindurch, dann muss man leider erkennen, dass mehrere Gruppen in Busstärke an einem anderen Tor hinein gelassen wurden. Monets Garten ist einfach immer voll, denn er ist in der ganzen Welt bekannt. Und er ist wirklich wunderschön!
Der verwitwete Maler Claude Monet (1840 bis 1926) mietete sich 1883 zusammen mit seinen beiden Söhnen, seiner späteren Frau Alice Hoschedé und deren sechs Kindern in Giverny ein und begann den Garten anzulegen. Sieben Jahre später konnte er das Anwesen kaufen und sogar noch angrenzendes Land dazu. Aus dem ehemaligen Nutzgarten machte er einen Ziergarten mit geraden Perspektiven und rankenden Pflanzengewölben.…
Die gewaltige Burg Hohnstein aus dem 12. Jahrhundert thront hoch über dem Ort, genau gegenüber des Zugangs liegt das kleine, sehr nette Hotel, das auch auf den Namen Meister Bär hört. Der hübsche Biergarten liegt direkt an der viel befahrenen Straße und ist doch sehr einladend. Die großzügigen Zimmer sind hell, die Bäder klein, aber praktisch. Das Frühstücksbüfett lässt nichts zu wünschen übrig. Fahrräder kann man leihen und eigene nachts in der Parkgarage sichern. Wanderer bekommen üppige Lunchpakete gepackt, und zum Abendessen gibt es große Portionen regionaler Spezialitäten. Und: Die sächsische Schweiz liegt einem hier zu Füßen.
Sie ist schon sehr lange tot, aber noch heute ist Bingen ihretwegen in der ganzen Welt bekannt: Die Äbtissin und Universalgelehrte
Aber die kleine Stadt am Rhein hat noch einiges mehr zu bieten: Den
Die schöne Terrasse direkt am See wird man im November natürlich kaum nutzen können, als Trost liegt oft ein feiner Nebel über dem Lütjensee und macht ihn sehr geheimnisvoll. Ganz schön romantisch ist es also in der Fischerklause!
Natürlich laufen auch in Quimper in der Westbretagne reichlich Menschen gestreift herum. Sie sind eben schick, die bunten Ringel-Shirts, und von sehr guter Qualität. Jedenfalls, wenn man sie bei der Traditionsfirma
Im kleinen Quimper (ca 63 000 Einwohner) gibt es allein vier Armor Lux-Läden, einen genau gegenüber des
Es riecht nach Pferd. Natürlich nicht drinnen, aber kaum tritt man vor die Tür des Hotel Radisson in der Wiener Herrengasse, hat man sie in der Nase. Es sind aber nicht die Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule, sondern die tapferen Tiere vor den Fiakern, die hier ihre Duftmarken setzen. Auch das Getrappel ist oft zu hören. Die Lage des Hotels ist nämlich optimal zum Erkunden der wunderbaren Stadt.
Sie sind schon eine lobenswerte Erfindung, diese „Hop-on-hop-off“- Busse. Da lässt man sich bequem durch eine Stadt schaukeln, schaut von oben auf Straßen und Plätze und in Wohnungen hinein, steigt mal aus und wieder zu, und bekommt auch noch in verschiedenen Sprachen alles Wichtige erzählt. Klasse!
In Kopenhagen zum Beispiel fahren mehrere Linien schräg gegenüber vom Hauptbahnhof ab, direkt am Tivoli. Einmal im Leben muss man sich übrigens die „Tivoli Gardens“ anschauen, die es seit 1843 gibt und die mit ihren Karussellen, Kettenschaukeln, Achterbahnen, Imbissbuden, Piratenschiff und Drachenbooten im Jahre 2016 etwa 4,6 Millionen Besucher anlockten. Eintritt: 110 dänische Kronen (ca. 14,80 Euro).
Ruhig ist es hier, denn das Hotel mit 185 Zimmern liegt zwischen Stadtpark und der Neisse. Also schaut man entweder nach Polen hinüber auf hübsch restaurierte Häuser oder in dichtes Grün. Die Zimmer sind groß und sehr komfortabel mit Sitzecke und Wasserkocher, die Bäder praktisch eingerichtet. Das Frühstücksbüfett ist abwechslungsreich und üppig bestückt. Und zu Fuß ist man in zehn Minuten in der wunderbar restaurierten Altstadt von Görlitz.
Viel gehen muss man in Ingolstadt eigentlich nicht: Die gesamte Altstadt direkt an der Donau ist recht übersichtlich, und alles Wichtige liegt an und nahe der Fußgängerzone Ludwigstraße. Und die beginnt am Paradeplatz vor dem Neuen Schloss, einem Profanbau, der ab 1430 gebaut und Ende des 15. Jahrhunderts erheblich erweitert wurde. Heute beherbergt er das „Bayerische Armeemuseum“ , das sein Konzept so beschreibt: „Die Aufgabe des Bayerischen Armeemuseums ist, auf der Grundlage seiner Sammlungen die kritische und historisch genaue Reflexion von Militär und kriegerischer Gewalt in der Geschichte und ihrer Auswirkungen auf Mensch, Gesellschaft und Staat darzustellen.“Na denn!
Wir gehen lieber die Ludwigstraße weiter und biegen in die Hallstraße ein. So gelangen wir auf den Theaterplatz, an dem das Alte Schloss aus dem 13. Jahrhundert liegt, auch genannt Herzogskasten, weil hier die Ingolstädter Herzöge residierten, bis es Ende des 17. Jahrhunderts zum Kornspeicher umgebaut wurde. Heute befindet sich dort die Stadtbücherei.…