Gar keine schlechte Idee! Erst mal eine kleine Stärkung im Bratwursthäusle am Rathausmarkt, in dem seit 1313 Rostbratwürste auf Buchenholzfeuer gegrillt und auf Zinntellern serviert werden. Ob man sich aber für die sechs, acht oder zwölf kleinen Würste mit Weinsauerkraut entscheidet oder doch lieber für Knöchle (Eisbein) oder Schäufele (gebackene Schweinschulter) mit Kloß, ist eigentlich wurscht, auf jeden Fall ist man schon mal kulinarisch in Franken und seiner geschichtsträchtigen Kapitale angekommen.
Ein guter Auftakt, um sich danach das „Stadtmuseum Fembohaus“ ein paar Schritte die Burgstraße hinauf anzuschauen. In dem Prachtbau aus der Renaissance, er entstand zwischen 1591 und 1596, residiert seit 1953 das Stadtmuseum. Früher ließ hier die „Homännische Landkartenoffizin“ Karten in Kupfer stechen.
Den Rundgang sollte man im vierten Obergeschoss beginnen, dort steht das „Tönende Stadtmodell“, ein Mini-Nürnberg aus Holz, dazu gibt es eine zwölfminütige Inszenierung mit Lichteffekten und erzählter Geschichte. Sehr eindrucksvoll!
Und dann wandert man durch die schön restaurierten Räume und informiert sich über die spannende Geschichte der Stadt an der Pegnitz: Von der Macht der Kaiserstadt erfährt man und vom Nürnberger Rat im 14.…