Allgemein

Malerische Gärten

Dass Claude Monet seine berühmten Seerosen im eigenen Garten porträtierte, ist weithin bekannt. Aber dass Leonardo Da Vinci mehrere Skizzenbücher mit gezeichneten Blüten, Blättern und Kräutern hinterlassen hat und Frida Kahlo Blätter aus ihrem Garten in ihre Gemälde integrierte, wissen vielleicht nicht so viele. Die britische Gartenarchitektin und Filmautorin Jackie Bennett ist durch Europa und Amerika gereist und hat die Gärten großer Maler für ihr neues Buch besucht. Neben einer Kurzbiografie des betreffenden Künstlers, einem Text über dessen jeweiliges Verhältnis zu Natur und Gärtnerei gibt es viele Fotos von Gärten und Gemälden, z.B. von Paul Cézanne, Max Liebermann, Emil Nolde, den Neuengland-Impressionisten und dem englischen Kreis um William Morris. Ein schönes Geschenk nicht nur für Garten-Liebhaber.

Jackie Bennett: Die Gärten der Künstler 224 S., Gerstenberg Verlag, 36 Euro
Foto: Gerstenberg

Flirrende Farben

Stimmt schon: Vom Impressionismus glaubt man ja mittlerweile so gut wie jedes Bild zu kennen. Aber dann ging man vergangenen Winter in die Hamburger Kunsthalle – und siehe da: Die Sammlung, die der dänische Unternehmer Wilhelm Hansen gemeinsam mit seiner Ehefrau Henny ab 1916 in seinem Anwesen Ordrupgaard nördlich von Kopenhagen zusammengetragen hat, verfügt mit Meisterwerken von Malern wie Auguste Renoir oder Camille Pissarro noch über eine ganze Reihe faszinierender Glanzlichter aus der populärsten Kunstrichtung der Moderne.…

Nach der Möbelmesse im Januar in Köln ist vor der Messe im April in Mailand, auf der dann auch wieder neue Möbel zu sehen sein werden. Wir zeigen ein paar schicke neue Sehnsuchtsstücke:

1. Das bequeme Bett „Friday night“ von Zeitraum . 2. „Sol“ von Team 7, der kleine Schreib- oder Schminktisch aus Naturholz. 3. „Tesaurus“, die feinen Sideboards mit den runden Ecken hat der Designer Antonio Citterio für B&B entworfen www.bebitalia.com . 4. Den kleinen Tisch „Twist“ von Müller Möbelfabrikation aus Metall gibt es in Weiß, Puder und Schwarz. Fotos: Hersteller

27. bis 29. März: Hamburg feiert die Beatles mit einem großen Festival „Come Together“ ! Neben Ausstellungen, Lesungen und Talkshows finden natürlich jede Menge Konzerte von Gruppen wie The Rattles, The Liverbirds, Jon Keats, The Fairies, Hamburg Beat und vielen anderen statt. Initiatorin ist die großartige Musikerin und großer Beatles-Fan Stefanie Hempel.

2.Mai: An Schleswig-Holsteins Ostseeküste feiert man den Welt-Fischbrötchen-Tag – mit Aal, Matjes, Lachs, Makrele und bismarckhering. Und wer mag, kann seine knusprige Semmel auch mit Salat, Mayonnaise und Zwiebeln dekoriert bekommen. Foto: Tourismus Schleswig Holstein

Meldungen aus einem kleinen Land
Peter Meleghy berichtet aus Ungarn

Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Webseite www.ungarnaktuell.de , außerdem die beiden Literaturseiten www.phantastisch-realistische-literatur.de und www.ein-oscar-fuer-hitler.com 

Kluge Enten und andere Seltsamkeiten
Auf dem Dach des Budapester Innenministeriums nisten Wildenten und schnattern. Dies stört die meisten Herren beim Denken und Diskutieren. Sie würden die Vögel gern loswerden, sogar wenn man sie dafür umbringen müsste. Dies ist aber kaum möglich, denn die klugen Tiere haben für sich einen Platz gewählt, wo man sie nicht sehen kann – nur hören.
Vogelschützer meinen daher, die Herren Politiker sollten sich mit offenen Ohren den Enten nähern. Und zuhören. Es wäre ja möglich, dass sie dabei etwas dazulernten – wie man beispielsweise das tägliche Verkehrschaos vermeiden und für gesündere Luft sorgen könnte. Schaden jedenfalls könnte es nicht.

Krankenhäuser in Not – Lösung in Sicht
Die ungarischen Krankenhäuser sind überfüllt. Mit Kranken! Deshalb nennt man sie Krankenhäuser und nicht anders.…

Tate Modern, London 12.3. bis 6.9.2020:
Andy Warhol

Zwanzig Jahre ist es her, dass in London zuletzt eine Andy Warhol Ausstellung gezeigt wurde. Nun befand die Tate Modern, es sei mal wieder an der Zeit, dem Ausnahmekünstler (1928 bis 1987) eine große Show zu widmen. In Zusammenarbeit mit dem Kölner Museum Ludwig trug man über 100 Werke zusammen, an denen die Entwicklung des Künstlers in den turbulenten Sechzigern, Siebzigern und Achtzigern mit ihren großen sozialen, politischen und auch technischen Veränderungen nachzuvollziehen ist.
Zu sehen sind u.a. seine Bilder „Green Coca-Cola Bottles 1962“, „Marilyn 1962“, Selbstporträts von 1964, 1967 und 1986, „Mao 1972“ und „Dolly Parton 1985“.
Vom 10. Oktober 2020 bis zum 21. Februar 2021 ist die Ausstellung dann im Kölner Ludwig Museum zu sehen. Foto: Andy Warhol: Flowers © Foto:Tate, London

 

Wenzel-Hablik-Museum, Itzehoe bis 14.6.2020:
Glashäuser, Luftgebäude und Sternengrüße. Utopien des Bauens – Wenzel Hablik und der Briefzirkel „Gläserne Kette“

Der Maler, Grafiker und Kunsthandwerker Wenzel Hablik (1881 bis 1934) zweifelte an den traditionellen Wohnformen seiner Zeit und fragte 1920: “Wo steht es denn geschrieben, dass der Mensch ewig in „Ziegelkisten“ zu wohnen hat?“…

Aus welcher Richtung auch immer man auf Urbino zufährt, der erste Eindruck ist immer: Hier sitzt die Macht. Die gewaltige Festung auf dem Hügel strahlt Kraft, Stärke und massive Abwehr aus und ist absolut beeindruckend.

In der rund 1500 Jahre alten Stadt angekommen, parkt man am besten auf dem Borgo Mercatale an der Porta Valbona, denn von diesem großen Parkplatz kann man mit einem Fahrstuhl ins Zentrum hinauf fahren. Man landet auf dem Corso Garibaldi auf der Rückseite des Palazzo Ducale. Der gigantische Herzogpalast wurde zwischen 1463 und 1472 für Federico da Montefeltro erbaut, einen höchst erfolgreichen Heerführer und Politiker und großen Mäzen. Heute gehört der Palast zum Weltkulturerbe, in dem jetzt die Galleria Nazionale delle Marche und das Museo Archeologico residieren. Riesige Renaissance-Gemälde sind hier zu bestaunen, u.a. von Tizian und Raphael, der in Urbino geboren wurde und dessen Geburtshaus besichtigt werden kann. Im Museum wird noch bis zum 13.…

Die Industrie schafft die Gebrauchsgegenstände des Leibes, die Kunst die Gebrauchsgegenstände der Seele.“

Der Maler Oskar Schlemmer (1888 bis 1943) zitiert in der Ausstellung „Oskar Schlemmer“ im von der Heydt Museum in Wuppertal..
Foto: wikipedia

Peter Butschkow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millioen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Fährhaus Niederkleveez

Ein Hotel mit eigenem Schiffsanleger hat man ja doch eher selten. Hier gibt es ihn: An der Station Niederkleveez kann man ein Schiff zur 5-Seen-Fahrt in der Holsteinischen Schweiz besteigen. In knapp zwei Stunden schippert man gemütlich über Dieksee, Langende, Behlersee, Höfe und Edebergsee. Und dann hat man sein Hotelzimmer direkt am Anleger und davor einen schönen Garten mit Strandkörben. Die Zimmer sind komfortabel, zum Teil mit Balkonen zum See, das Frühstück ist üppig, und abends lädt das Restaurant zu regionalen Spezialitäten: Dorsch, Matjes oder Sauerfleisch.
DZ ab ca. 84 Euro Foto: CO

Die Kunst der Welt

Über die Kunst dieser Welt und ihre lange Geschichte sind schon etliche Darstellungen geschrieben worden – jetzt haben diese Bücher eine im wahrsten Sinne des Wortes gewichtige Konkurrenz bekommen. Satte 3 Kilogramm wiegt der neue 26 mal 31 Zentimeter messende Wälzer mit seinen 612 Seiten, und das ist durchaus angemessen bei einer rund 30000-jährigen Historie. Von vorgeschichtlichen Höhlenmalereien über die Meisterwerke der Pharaonen, die Kunst der Griechen und Römer reicht das gewaltige Panorama weiter über Renaissance und Barock bis in die Gegenwart, und wenn frühere Darstellungen oft allzu europalastig waren, so trifft das auf dieses üppig bebilderte Kompendium nicht zu: Der Blick geht rund um den Globus. Ob alles stimmt, lässt sich natürlich auch nach der zweiten und dritten Lektüre nicht zuverlässig sagen, aber dass so gut wie (fast) alles drin ist, kann man getrost bestätigen.

Andrew Graham- Dixon (hrsg.): Art. Die visuelle Geschichte. 612 S., über 3000 Abb.…

Zu Messen geht man, um zu sehen, was den Designern eingefallen ist, was gibt es Neues, was bietet die Industrie, was ist im Trend. Das ist bei Möbeln nicht anders als in der Mode. Im Januar versammelte sich deshalb wieder die gesamte Branche in Köln zur Internationalen Möbelmesse.
Natürlich ist der Klimawandel auch an ihr nicht vorbei gegangen, deshalb war in Köln Recycling, Upcycling und Nachhaltigkeit ein allgegenwärtiges Thema. Kunststoff ist also nicht mehr so beliebt, Holz ist weiter das bevorzugte Material – und natürlich gibt es immer weiter große Esstische in jeder Form. Sessel und Sofas sind gern mit Samt bezogen, lassen sich mit Longchairs, Regalen und Tischen erweitern und haben runde, hochgezogene Rückenlehnen. Nebenher konnte man aber auch auf kleinen, gepolsterten Bänken und Hockern probesitzen. Das vom Institut Pantone zur Farbe des Jahres erklärte satte Blau war eher selten zu sehen. Aber den Garten und die Terrasse haben jetzt viele Hersteller als zusätzlichen Raum entdeckt und bieten dafür Geflechtmöbel aus Rattan oder Metall an.…

Unser Kolumnist, der Ungar Péter Pál Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website www.ungarnaktuell.de, außerdem die beiden Literaturseiten www.phantastisch-realistische-literatur.de und www.ein-oscar-fuer-hitler.com

                                                         Der Kampf tobt

Begonnen hat er im Herbst vergangenen Jahres. Während der landesweiten Kommunalwahlen haben sich die neun Oppositionsparteien zusammengerauft: Die jeweils eigenen Kandidaten sind im Rennen um den Bürgermeisterposten zugunsten der aussichtsreichsten Mitbewerber einer anderen  Oppositionspartei zurückgetreten. Der Erfolg war für alle überraschend. In den meisten Gemeinden siegte die Opposition. Besonders wichtig war und ist Budapest, wo der junge Politiker der Partei DIALOG Gergely Karácsony (Bedeutung des Nachnamens: „Weihnachten“) zum Oberbürgermeister gewählt wurde. Er hat sogleich sein Veto gegen einen Stadionbau eingelegt und auch gegen die Einrichtung eines Museumsviertels im ältesten öffentlichen Park Europas – mitten in Budapest.
Viktor Orbán war und ist immer noch schockiert. Seine gewohnte Weihnachtsrede hat er nicht vor dem Parlament gehalten, sondern in der eher kleinen Musikakademie – vor geladenen Gästen.…

Bucerius Kunstforum, Hamburg 1.2. bis 10.5.2020:
David Hockney – Die Tate zu Gast

National Portrait Gallery 27.2. bis 28.6.2020
David Hockney: Drawing from Life
 

Wasser kann er malen wie kaum ein anderer: Der britische Maler, Graphiker, Fotograf und Bühnenbildner David Hockney (geb. 1937) lebte lange in Kalifornien und schuf dort seine berühmten Shower- und Poolbilder.

Das Bucerius Kunstforum zeigt jetzt etwa 100 Werke aus über sechzig Jahren, die meisten hat die Tate London ausgeliehen. Am Beginn der Ausstellung läuft man „In the studio“ des Künstlers, ein Collagengemälde aus Foto, Zeichnung und Graphik von 2017. Da steht der Meister mit Sessel, Teppich und Staffelei, rundum hängen seine Bilder. Weiter geht es chronologisch  und beginnt  mit einem Druck von 1954, der Hockneys Mutter zeigt, und endet mit mit dem riesigen Gemälde „A closer Grand Canyon“ aus sechzig kleinen Bildern von 1998. Zu entdecken ist so Hockneys technische und stilistische Entwicklung.
Auch im Februar eröffnet in London eine Hockney – Ausstellung, die sich nur seinen Zeichnungen widmet.

Sie war einmal Hauptstadt von Mallorca: Perpignan, die wärmste Stadt Südfrankreichs und 30 km von der Grenze zu Spanien entfernt. Ende des 13. Jahrhunderts teilte Jakob der Eroberer sein Reich Aragon unter seinen Söhnen auf, Jakob II erhielt Mallorca und das Roussillon und machte die Festung Perpignan zu seinem Wohnsitz auf dem Festland. Die Grundmauern des „Palais des Rois de Majorque“  stammen allerdings schon aus dem 10. Jahrhundert, zur mächtigen Burg wurde sie erst im 17. Jahrhundert ausgebaut. Nach vielen kriegerischen Auseinandersetzungen fielen Perpignan und das Roussillon 1659 im Pyrenäenfrieden endgültig an Frankreich.

Ein Aufstieg zu dem Palast, der auf einem Hügel südlich der Altstadt liegt, lohnt sich auch an einem heißen Sommertag. Denn auf dem „Ehrerbietungsturm“ gibt es eine Aussichtsplattform, von der aus man die ganze Stadt und die Region bis zum Mittelmeer und den Pyrenäen überblickt.
Die Festung, die wenig mit dem Äußeren eines Schlosses gemein hat, ist beeindruckend mit ihrem Ehrenhof, mit doppelstöckigen Arkaden, riesigen Treppenaufgängen, Thronsaal  und Säulenhallen.…

Wenn Männer nicht mehr aggressiv sein müssen, um akzeptiert zu werden, fühlen Frauen sich nicht mehr gezwungen, sich ständig zu fügen. Wenn Männer nicht mehr beherrschen müssen, müssen Frauen nicht mehr beherrscht werden.“

Die Schauspielerin Emma Watson 2014 in ihrer Rede vor den Vereinten Nationen in New York, mit der sie für die Kampagne HeForShe warb, mit der mehr Gleichberechtigung erreicht werden soll. Zitiert im Buch „Wenn nicht ich, wer dann“ (siehe unten).
Foto: wikipedia

 

Peter Butschkow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland udn hat schon weit mehr als 2 Millioen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Hotel Dorint, Mönchengladbach

Weit ist es nicht vom Hotel in die Innenstadt, das Haus liegt auf einer Anhöhe direkt am „Bunten Garten“, dem Botanischen Garten von Mönchengladbach, in dem man gut entspannen kann. Oder man geht ins Schwimmbad des Hotels, genießt einige Saunagänge und die eindrucksvolle Grottendusche. Die Zimmer sind groß, die Bäder gut ausgestattet. Im Wintergarten lockt ein reichhaltiges Frühstücksbüfett.
DZ ab ca. 90 Euro. Foto: Dorint

Von Frauen – überwiegend, für Frauen – aber nicht nur, über Frauen – ausnahmslos.

 

 

Starke Frauen

Am besten schenkt man ihn sich selbst: Dieser Wochen-Wandkalender mit 53 Porträts von Frauen, jede gezeichnet von einer anderen Illustratorin, erzählt die ungewöhnlichen Lebenswege solch bemerkenswerter Frauen wie Vicki Baum und Barbara Bohlen, Cornelia Funke und Marlene Dietrich, Hildegard Knef und Meret Oppenheim, Hildegard Hamm-Brücher und Petra Pau. Viele der Illustratorinnen haben zugunsten des „FeM Mädchenhaus Frankfurt“ auf ihr Honorar verzichtet.

Starke Frauen. Wandkalender,21 x 29,7cm, Dumont, 18 Euro Foto: Dumont
 
 
 

Frauen mit Stil

Die britische Modejournalistin und Dozentin Tamsin Blanchard hat für ihr Buch 100 Frauen ausgesucht, deren Stil sie beeindruckt hat. Sie kombiniert je ein oder zwei ausdrucksstarke  Fotos mit einem ausführlichen Text zum Leben und zum Stil der jeweiligen Frau. Porträtiert hat sie u.a. Yoko Ono und Frida Kahlo, Tilda Swinton und Lauren Bacall, Nina Simone und Sofia Coppola, Anna Wintour und Jean Seberg, Donna Karan und Beth Ditto.

Jerusalem: Seit dem 17. Dezember ist der nächste Abschnitt der Mauerpromenade, der „Northern Ramparts Walk“ fertig gestellt. Nach fünf Jahren Bauzeit können die Besucher jetzt mehr als drei Kilometer – vom Jaffa- zum Löwentor – hoch über der Stadt spazieren und haben dabei großartige Ausblicke auf den Felsendom, den Tempel- und den Ölberg.
Die Bibel:Der Schauspieler Rufus Beck hat ein gewaltiges Projekt verwirklicht – er hat die gesamte Bibel eingelesen. Nun gibt es eine Kassette mit 86 CDs, auf den man 98 Stunden der Luther-Übersetzung der Bibel lauschen kann. Preis 199 Euro.
Farbe des Jahres: Pantone hat die Farbe des Jahres 2020 vorgestellt, das klassische Blau ist in den nächsten 12 Monaten überall angesagt. Wie schön!

Fotos: Hersteller/Veranstalter

Nachrichten aus einem kleinen Land

Unser Kolumnist, der Ungar Péter Pál Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website www.ungarnaktuell.de, außerdem die beiden Literaturseiten www.phantastisch-realistische-literatur.de und www.ein-oscar-fuer-hitler.com

                                
                                                  

                  Das letzte aus der Anstalt im Jahr 2019

                                                           & Die lustigsten Streiche

Nicht am frühen Morgen verunglücken! Budapest gegen sechs Uhr: Der erste Rettungswagen wird gerufen. Laut Gesetz muss er mit allen Geräten und einem Arzt sogleich losbrausen. Tut er auch. Rund drei Minuten später folgt der nächste, und gegen neun Uhr gibt es im Rettungszentrum keine Retter mehr. Man kann dabei auch Glück haben. Wenn sich bei der Ankunft eines Rettungsarztes etwa herausstellt, dass der Verunglückte nur seinen Fuß verstaucht hat, steht der Wagen wahrscheinlich bald wieder zur Verfügung.
In weniger lustigen Ländern als Ungarn gibt es einen automatischen Anrufbeantworter, der bei einem verstauchten Fuß erstmal einige Ratschläge gibt, bevor ein Wagen losfährt – aber ein derartiges System gibt es in Budapest bzw.…