Allgemein

Hotel Mermoz, Toulouse, Frankreich

Die Straße wirkt nicht sehr einladend, aber wenn man durch das Tor in den Innenhof gelangt ist, wird es französisch-charmant. Eine elegante Außentreppe führt ins freundliche Foyer. Die Zimmer sind nicht groß, aber liebevoll ausgestattet. Ein kleiner Innen- und ein etwas größerer Außenpool ergänzen den schmalen Fitnessraum. Frühstücken kann man auf einer ruhigen Terrasse im Grünen.
Und zu Fuß ist man in nicht einmal 10 Minuten im quirligen Zentrum von Toulouse. Hoffentlich kann man bald wieder hin! DZ ab ca 95 Euro. Foto: Mermoz

Sachbuch:

1929 – was war da los?

Das Museum of Modern Art wurde 1929 von Gründungsdirektor Alfred Barr eröffnet, Thomas Mann erhielt den Literatur-Nobelpreis, und Erich Kästners Emil scharte erstmals seine Detektive um sich. In Deutschland wurden die allerersten Fernsehbilder übertragen, und in Hollywood wird Emil Jannings als allerster Schauspieler mit einem Oscar geehrt. Und was war mit den Frauen in jenem Jahr? Was Erika Mann und Vicki Baum, Marlene Dietrich und Helene Weigel und einige andere 1929 alles taten, das hat die Autorin Unda Hörner detailliert recherchiert und in zwölf Monatskapiteln sehr anschaulich beschrieben. Und so sind wir dabei, als die Verlegerin Edith Jacobsohn Kästner zu einem Kinderbuch animiert und die Architektin Marlene Poelzig sich gegen ihren weitaus berühmteren Mann Hans behauptet. Wir erfahren, dass die Schauspielerin Lotte Lenya ihre Karriere mit einem furiosen Auftritt als Seeräuber-Jenny in Brechts Dreigroschenoper beginnt und die Industriellen-Tochter Clärenore Stinnes mit dem Auto um die Welt fährt.…

Bis 29. Oktober: An Hamburgs Binnen-Alster findet zur Zeit eine Fotoausstellung im öffentlichen Raum statt. Nach dem Vorbild von Caspar David Friedrichs Gemälde „Wanderer über dem Nebelmeer“ haben sich Menschen in aller Welt in ähnlichen Situationen fotografiert und die Bilder auf Instagram geteilt. In Zusammenarbeit mit der Hamburger Kunsthalle werden jetzt die spannendsten Aufnahmen am Jungfernstieg kostenlos gezeigt.
3. Oktober: 30 Jahre Wiedervereinigung und Deutschland singt! Um 19 Uhr können Chöre und jeder, der will, wo immer er/sie gerade ist, eine Kerze anzünden und zehn Lieder singen, zum Beispiel „Amazing Grace“ und „Der Mond ist aufgegangen. Ein Livestream aus der Nikolaikirche in Leipzig kann online verfolgt werden: www.3oktober.org/livestream

Eigentlich ist ja nicht zu fassen – aber es gibt tatsächlich immer mal wieder was Neues, was Intelligentes, noch nicht Dagewesenes, was man gut verschenken kann – ja, ist denn nicht bald Weihnachten – oder man behält es einfach selbst. Ein paar schicke, praktische, leckere Neuheiten haben wir für Sie gefunden:
Ravare: Ein Start-up aus Leipzig fertigt aus buntem Nadelfilz Laptophüllen und Rucksäcke, Taschen und Brillenetuis, Geldbörsen und Smartphonehüllen. Sogar Organizer fürs Homeoffice gibt es in Ihrer Lieblingsfarbe. Alles handgemacht und wunderschön!
Moses: Der Fachverlag für intelligente Spiele hat mit dem Autor Moritz Freiherr Knigge vier Kartenspiele mit je 50 Fragen entwickelt. Zu den Themen Essen, Büro, Smartphone und Umwelt wird je eine Frage auf einer Karte abgedruckt und auf der Rückseite beantwortet und erörtert. Zum Beispiel kann man mit Familie und Freunden darüber diskutieren: „Gibt es intelligente Verschwendung?“
Microplane: Die wunderbaren Reiben kennt man ja schon lange – nun gibt es einen gezahnten Profi-Schäler, mit dem man Tomaten, Paprika, Mangos und Kiwis problemlos von ihrer Haut befreien kann.…

Kunstforum, Wien, 1.10.20 bis 14.2.21
Gerhard Richter: Landschaft

Hoffentlich läßt uns Corona wieder reisen, denn diese einzigartige Schau möchte man nicht versäumen: 150 Arbeiten des als bedeutendster lebender Künstler geltenden Gerhard Richter, geboren 1932 in Dresden, werden in Wien gezeigt. Erstmals beschäftigt sich eine Ausstellung mit Richters Landschaften der vergangenen sechzig Jahre. Die Schau ist in fünf Themen gegliedert, beginnend mit den von Richter selbst als „Kuckuckseier“ bezeichneten Bilder, die romantisch wie Werke von Caspar David Friedrich wirken, bis zu seinen Übermalungen, bei denen er auf Gemälden, Fotos, Drucke von Landschaften Ölfarbe abstrakt aufgetragen hat. Verblüffend verbinden sich die beiden Ebenen zu einer Einheit.
Mit dabei sind Leihgaben des Künstlers und einige Werke, die noch nie öffentlich gezeigt wurden.
Foto: Kunstforum

Nachrichten aus einem kleinen Land

Unser Kolumnist, der Ungar Péter Pál Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website www.ungarnaktuell.de, außerdem die beiden Literaturseiten www.phantastisch-realistische-literatur.de und www.ein-oscar-fuer-hitler.com

                                          

                                                   Jagd auf die Wahrheit

Die Orbán-Regierung versucht das Klub-Radio zum Schweigen zu bringen. Deshalb wurden dem oppositionellen Sender die Lizenzen entzogen. Die Begründung: Verbreitung unwahrer Behauptungen.

Zwar tritt das Urteil erst im Februar 2021 in Kraft, doch kocht es in der liberalen europäischen Welt der Medien schon jetzt. Denn das Klub-Radio ist der einzige und letzte freie Sender Ungarns.

Begonnen hat die Jagd auf die Wahrheit schon vor gut zehn Jahren mit der Vernichtung der größten Tageszeitung Népszabadság (dt.:Volksfreiheit): Da hat ein österreichischer Freund Orbáns das Blatt vom damaligen schweizerischen Eigentümer für gutes Geld gekauft und anschließend – wegen Erfolglosigkeit – eingestellt. Bezahlt wurde der Kaufpreis aus ungarischen Steuergeldern und EU-Zuwendungen.

Ist es nicht mal wieder Zeit, ein Wochenende in Hamburg zu verbringen? Genau – und wenn Sie dann hier sind und Elphi, Reeperbahn und Michel erledigt haben, dann nehmen Sie sich mal drei Stunden Zeit und bummeln ein wenig durch Eppendorf. Dieses Dorf, 1140 erstmals als Eppenthorp erwähnt, ist der älteste Stadtteil Hamburgs.
Am besten fahren Sie aus der Innenstadt mit der U1 bis zur Haltestelle Hudtwalckerstraße, dort rechts die Straße entlang, sind Sie gleich am Theater „Komödie Winterhuder Fährhaus“, wo im Oktober Hardy Krüger jr. in „Arthur & Claire“ auf der Bühne steht. Gleich nebenan gibt es immer was zu lachen, im Lustspielhaus „Alma Hoppe“ wird jeden Abend Comedy vom Feinsten gegeben.

Falls Sie einen goldenen Oktober erwischt haben, gehen Sie gegenüber im Cafe Leinpfad  Kaffeetrinken. Sie sitzen dort direkt am Wasser, und auf dem Alsterkanal tummeln sich Kanus, Tretboote und viele Stand-up-Paddler, es gibt also immer was zu sehen – und oft auch hier zu lachen.…

„Seit ich weniger Zucker esse, nicht mehr rauche und das Kiffen sein lasse, wird das Gehirn immer schneller. Das ist geil, das genieße ich sehr. Klarer Kopf ist eigentlich die geilste Droge.“

Der Schauspieler und Fotograf Armin Rohde, der eigentlich Armin Kurt Rohde – Baron von Schilling heißt, in einem Interview mit dem Stern vom 13. August 2020.
Foto: Wikipedia

Peter Butschkow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr
als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.
Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Schloss Purschenstein, Neuhausen, Erzgebirge 
Wollten Sie nicht immer schon mal zum Wandern ins Erzgebirge? Vom wunderschönen Hotel Schloß Purschenstein kann man zum Beispiel ein Stück auf der Alten Salzstraße, die von Lübeck bis nach Sizilien führt, und an der idylischen Talsperre Rauschenbach vorbei spazieren, oder der Geschichte des Holzflößens auf einem Naturlehrpfad folgen. Einen Wanderführer stellt Ihnen das Hotel gern zur Verfügung.
So um 1200 wurde das Schloss gebaut, das von etwa 1352 bis 1945 im Besitz der Familie von Schönberg war. Bis 1989 nutzte die DDR das Anwesen als Kinderheim und später als Kulturhaus. Ab 1999 sanierten die neuen Besitzer das Gemäuer aufwendig und detailgenau und eröffneten ein Hotel für alle, die sich mal wie Königs fühlen möchten. Bei Führungen zu verschiedenen Themen wird den Besuchern die Geschichte des Schlosses näher gebracht.
Die Zimmer sind groß und mit schönen Antiquitäten eingerichtet, die Bäder luxuriös. Das Frühstück wird im Schlosssaal serviert, am Abend speist man im edlen Saal der Remise.…

Kochen:
Von Böse-Stiefmutter-Schwarzbrot und mehr

„Die Gerichte in diesem Buch haben mir das Leben gerettet“, schreibt die Autorin in ihrem Vorwort. Eine schwere Depression brachte sie an den Rand des Selbstmords, aber statt sich umzubringen, fing sie lieber an zu kochen. Zuerst das beste Brathuhn aller Zeiten, später dann Jackentaschenkartoffeln, Trüber-Tag-Porridge und Notfallrisotto. Auch bei Gerichten für mitternächtliche Stunden kennt sich die englische Jounalistin Ella Risbridger inzwischen aus, beteuert, dass Essen am besten im Freien schmeckt und man das Alltägliche immer zu etwas Wertvollem machen sollte. Zu ihren durch und durch fröhlichen Texten stellt die vergnügte Hobby-Köchin viele Tipps, was etwa in Küche und Vorratskammer immer vorrätig sein sollte, wie man Picknicks veranstaltet oder langweilige Gerichte interessanter macht. Und zu jedem Rezept gibt es eine Geschichte, zum Beispiel die vom überraschenden Besuch von Harry und dem Anfänger-Hühnchencurry. Viel Spaß dabei – und guten Appetit!
Ella Risbridger: Die Geschichte beginnt mit einem Huhn 288 S.,…

Michele de Luchi:  Für das Hotel Zirmerhof in Südtirol hat der Mailänder Architekt und Designer Michele de Lucchi zwei „Häuser der Wiese“ ganz aus Holz entworfen, die das Gästehaus um sechs Zimmer erweitern. Eingerichtet sind die hübschen Räume mit speziell entworfenem Design. Das verbaute Holz stammt aus hauseigenen Wäldern, die Ende 2018 zu großen Teilen einem gewaltigen Sturm zum Opfer fielen.
Ikea:  Nachhaltigkeit ist für das schwedische Möbelhaus dieses Jahr zum zentralen Thema geworden. So gibt es dort von nun an nur noch LED-Leuchtmittel, übrigens schon für 1 Euro pro Birne. Aus PET-Flaschen werden Kunststofffolien für Küchenfronten hergestellt, aus schnell nachwachsendem Bambus Körbe, Leuchten, Schneidbretter und Kästen, und aus Wasserhyazinthe entstehen Übertöpfe und Sets. Ab Februar wird es in den deutschen Ikea-Filialen außerdem Teppiche, Körbe und Leuchtenschirme aus Reisstroh geben, das sonst in gigantischen Feuern verbrannt wird und so enorme CO2 Emissionen verursacht. Foto: Zirmerhof

Lladro: Der spanische Porzellanhersteller hat ein handgemachtes Rhinozeros in Knallblau mit goldenem Horn und vergoldeten Ohren herausgebracht. Das beeindruckende Tier ist 22 x 45 x 19cm groß, im Blauton von Yves Klein lackiert, und die Auflage ist auf 500 Exemplare begrenzt. Kostenpunkt: 740 Euro.

 

 

 

Instabilelab: Mustertapeten sind wieder im Trend, und jetzt auch im Badezimmer. Der italienische Hersteller Instabilelab hat dafür wasserbeständige Texturen entwickelt, sodass man etwa im nebeligen Herbstwald in die warme Wanne steigen kann.
Fotos: Lladro/Instabilelab

Barberini, Potsdam, ab 7.September
Impressionismus. Die Sammlung Hasso Plattner
 
Allein 34 Werke von Claude Monet hat der Sammler Hasso Plattner jetzt dem Museum Barberini als Dauerleihgabe überlassen. Damit besitzt Potsdam nach Paris weltweit die meisten Bilder des Malers. Außerdem hat der Mäzen Gemälde von Auguste Renoir, Camille Pissaro, Alfred Sisley, Paul Signac und anderen Impressionisten ausgeliehen. So kann das Barberini jetzt etwa hundert wunderbare Landschafts-Bilder in seiner Dauerausstellung zeigen.
Foto: Claude Monet: Getreideschober, 1890, Öl auf Leinwand, 73 x 92,5 cm, Sammlung Hasso Plattner. Photo: Lutz Bertram, Berlin

Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Webseite www.ungarnaktuell.de , außerdem die beiden Literaturseiten www.phantastisch-realistische-literatur.de und www.ein-oscar-fuer-hitler.com 

Für eine bessere Zigeunerwelt

Der Bürgermeister László Bogdán kam von ganz unten. Die Mutter war Putzfrau, der Vater Bergmann. Die Erinnerung an seine Jugend hieß Hunger. Nach der Grundschule wollte auch er in die Kohlemine, doch sie wurde unrentabel und geschlossen.
László Bogdán fegte Fabrikhallen, arbeitete am Laufband, packte Monitore ein und kämpfte sich mit Fleiß und Verstand ins mittlere Management der Firma Elcoteq im südungarischen Fünfkirchen hoch.
Im Frühling 2002 zog er zurück in sein Geburtsdorf Cserdi (sprich: Tscherdi): zwei Straßen, 411 Einwohner, weit mehr als die Hälfte Roma, die sich als Zigeuner bezeichnen, und auch Romani sprechen. „Das häufigste Wort, das ich hörte“, sagte er, „war ‚Dema!‘“ – Lass’ mich in Ruhe! Nur wenn er fragte: „Hast du Geld für Brot?“ kam eine andere Antwort.
Bogdán war entsetzt: Jährlich gab es in dem kleinen Ort rund 200 Einbrüche.…

Die zweitgrößte Stadt Niedersachsens ist weit über tausend Jahre alt; kein Wunder also, dass sie einiges zu bieten hat. Zum Beispiel die erste freistehende Großplastik des Mittelalters nördlich der Alpen: den Braunschweiger Löwen , den Herzog Heinrich, genannt der Löwe, um 1170 auf dem Domplatz aufstellen ließ. Die Bronzeplastik wiegt 880 kg und ist wohl ursprünglich vergoldet gewesen.
1173 begann der Bau des Doms nebenan www.braunschweigerdom.de , den Heinrich der Löwe als seine Grablege stiftete. Seine Frau Mathilde wurde dort 1189 und Heinrich selbst 1195 bestattet. Das Grabmal hat deren Sohn erst später in Auftrag gegeben, es wird wohl erst 1240 fertig geworden sein. Das bedeutendste Kunstwerk im Dom ist das sogenannte Imervard-Kreuz, sowohl sein Entstehungsjahr als auch die Identität des Künstlers Imervard sind unbekannt.
Gegenüber vom Gotteshaus steht die Burg Dankwarderrode, ein Nachbau vom Ende des 19. Jahrhunderts, der die niedergebrannte Burg von 1175 ersetzte. Heute residiert dort die mittelalterliche Abteilung des Herzog Anton Ulrich-Museums.…

„In meinem Leben hat mich nichts mehr inspiriert und bewegt als Menschen. Das Gefühl zu teilen brauche ich wie die Luft zum Atmen. „Von Herzen – möge es wieder zu Herzen gehen.“ Dieser Satz von Beethoven ist mir heilig, weil er einfach genau das beschreibt: Es geht um teilen, nicht ums Besitzen.“

Der deutsch-russische Pianist Igor Levit in Chrismon 7/8 2020 in der Rubrik „Fragen an das Leben“. Levit stammt aus einer jüdischen Familie, ist Mitglied der Grünen und engagiert sich für Fridays for Future. Er ist Professor in Hannover und lebt in Berlin.
 

Foto: wikipedia

Peter Butschkow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr
als 2 Millioen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig
www.butschkow.de

 
 

Hotel Al Capello Rosso, Bologna

Die Lage ist geradezu ideal: Kaum 200 Meter vom Dom und der Piazza Maggiore entfernt steht in einer ruhigen Gasse das kleine, feine Hotel – nicht nur für Rothaarige. Alle Hotelzimmer sind unterschiedlich dekoriert, von knallblauen Wänden mit weißer Schrift über sattrote mit jeder Menge gerahmter Schwarzweiß-Porträts bis zu wandgroßen Comics. Die Bäder hat man praktisch und unspektakulär ausgestattet. Das Frühstücksbüfett war vor Corona recht einladend. Das Hotel öffnet wieder ab 23. August. DZ ab ca 110 Euro.
Foto: Al Capello Rosso

Kochen:

Nur ne Suppe?

Wer bloß schnell ne Suppe auf den Tisch bringen möchte, der ist hier falsch. Der Trend zu den japanischen „Ramen“ hat nichts mit Schnelligkeit zu tun.  Ramen zu servieren erfordert Zeit, denn die Grundlage sind Knochen, die über viele Stunden ausgekocht werden müssen. Diese Brühe wird dann gewürzt, mit sogenanntem „Tare“, das aus Soja, Salz, Sake, Reisessig und vielem anderen hergestellt wird. Zuletzt bereitet man die Toppings zu, z.B. Huhn oder Schweinebauch, verschiedene Gemüse oder Eier.
In ihrem Buch „Ramen Otaku“ erzählt die Amerikanerin Sarah Gavigan wie sie zum Fan wurde, erklärt die komplizierten Rezepte und gibt auch einen Rat, wie Ramen zu essen ist:  Aroma schnuppern, genussvoll die langen Nudeln schlürfen, Topping probieren – und zum Schluss hoch mit der Schüssel und austrinken.

Sarah Gavigan: Ramen Otaku – Japans Spezialitäten für Nudel-Nerds
232 S., 22,80 Euro, Unimedica Verlag. Foto: Unimedica
 

Kunst:
 

Nur Papier

Profaner geht es eigentlich kaum: ein großer Bogen Papier, auf dem eine Mitteilung steht.