Zitat Martin_Walser wikimedia _2010In ein, zwei Jahren kann sich niemand mehr an dieses komische Wort – Pegida – erinnern. Auch nicht mehr an diese Partei, wie heißt sie noch?

Der Schriftsteller Martin Walser in einem Gespräch mit dem Zeit Magazin vom 29. Januar 2015. Gemeint ist natürlich die AfD. Foto: wikimedia

cartoon-peter-butschkow-geschuetteltDer Berliner Zeichner lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig 040-870956-57 www.butschkow.de

Hotel in München_z Hotel in MünchenDas Hotel in München
Wer Kunst in München gucken möchte, der ist hier richtig. Zur Neuen Pinakothek und zum Museum Brandhorst sind es nämlich nur wenige Schritte, und im Frühstücksraum des Hotels hängen auch immer wieder unterschiedliche Werke zeitgenössischer Künstler. Die Zimmer sind ruhig, geräumig und alle unterschiedlich gemütlich bis plüschig eingerichtet, die Räume im Neubau haben alle einen Balkon und sind farblich mediterran dekoriert. Die kleinen Bäder bieten alles, was man & frau so braucht, und ein feines Frühstücksbüfett ist im Preis enthalten. Für längere Aufenthalte hat das Hotel im Boardinghouse große Zimmer auf Wunsch mit mobiler Küche oder ein Apartment. DZ ab 98 Euro. Foto: Hotel in München

Bücher Braus KrügerSichtweise: Ziemlich bekümmert schaut sie auf dem Umschlagbild ihres Katalogs drein, und dazu hatte Lore Krüger damals, 1935, auch durchaus Grund: Zwei Jahre zuvor hatte die 1914 in Magdeburg geborene Jüdin Nazi-Deutschland verlassen müssen. Jetzt lebte sie in Paris, engagierte sich im kommunistischen Widerstand gegen den Faschismus und hatte eine Ausbildung zur Fotografin begonnen. Ein abenteuerliches Emigrantenleben folgte, das sie bis in die USA führte – und zugleich entstand bis 1946 (als sie die Fotografie aus gesundheitlichen Gründen aufgab) ein schmales Konvolut von Aufnahmen, das erst nach ihrem Tod 2009 in einem Koffer wiederentdeckt wurde und noch bis 10. April in Berlin zu sehen ist: sensible Porträts vor allem, genau beobachtete Alltagsszenen und abstrakte Experimente. Und so knapp das Werk auch ist, es belegt, dass Lore Krüger zu den bedeutenden Fotografinnen des 20. Jahrhunderts gehört.

Lore Krüger. Ein Koffer voller Bilder: Fotografien 1934 bis 1944. Edition Braus. 29,95 Euro. Foto: Edition Braus

In Mailand treffen sich vom 14. bis 19. April wieder fast 1.400 Möbelhersteller aus aller Welt mit Wohn-Interessierten zum Salone del Mobile 2015   – mehr als 300.000 Besucher waren es 2014.

Save the date 1 MandelblueteDie Mandelbäume blühen – und das nicht nur auf Mallorca. An der Deutschen Weinstraße feiert man noch bis Ende April die „Rosa Wochen“. Dazu werden abends Schlösser und Burgen, Kirchen und Klöster rosa angestrahlt. Auf dem Pfälzer Wanderpfad kann man 77 km lang an blühenden Bäumen vorbei spazieren. Was für eine Pracht!

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Am 5./6. April ist Ostern! Besonders hübsch kann man seinen Ostertisch in diesem Jahr mit Gänseei-Vasen der Porzellan-Manufaktur Nymphenburg dekorieren. Die kleinen, 10 cm großen Vasen stehen am besten in Gruppen auf dem Tisch: in Gold oder Knallrot, in Weiß oder Hellgelb, in Schwarz oder Himmelblau oder ganz bunt und sind auch ganz ohne Blüten ausgesprochen attraktiv!

Produkte 1 WAGENFELD_WEISS_ComposingimagesFürstenberg: Fünfundzwanzig Jahre ist der geniale Designer Wilhelm Wagenfeld tot, über achtzig Jahre ist sein „Service 639“ schon alt, aber es ist immer noch wunderschön. Fürstenberg widmet Wagenfeld jetzt eine Ausstellung auf seinem Firmengelände.
Kartell: „Battery“  heißt die kleine Nachttischleuchte des Designers Ferruccio Laviani, die mit LED bestückt ist und mit einem USB-Kabel wieder aufgeladen werden kann. Bis zu sechs Stunden soll sie dann ohne Stromanschluss auch auf dem Balkon leuchten können. Battery gibt es in jetzt vielen Farben.Produkte 3 Tom Dixon Melt2015-03-14 um 16.30.49
Tom Dixon: Auch der britische Designer stellt auf der Mailänder Möbelmesse im April neue Leuchten vor. Zusammen mit den schwedischen Designerinnen der Gruppe „Front“ entstand „Melt“, ein Glasballon, der wie geschmolzen wirkt; zu haben in Kupfer, Chrome und Gold.

images1Fontana Arte: Die beiden italienischen Designer Marco Maturo und Alessio Roscini, die zusammen das „Studio Klass“ sind, haben mit „Igloo“ eine LED-Leuchte geschaffen, die nach unten oder nach oben strahlen und fast unendlich aneinander gesetzt werden
Ausstellung Gauguin essen-folkwang_contes-barbares_lac_310x210mmAls Kulturhöhepunkt des Jahres bezeichnet nicht nur die Fondation Beyeler ihre Gauguin-Ausstellung. Es ist nämlich gelungen, rund fünfzig Gemälde des französischen Malers Paul Gauguin (1848 – 1903) aus internationalen Privatsammlungen und Museen zusammen zu tragen. Ein Schwerpunkt liegt natürlich auf seinen farbenfrohen Bildern, die ab 1891 auf Tahiti entstanden sind und eine idealisierte, romantische, idyllische Südsee zeigen, die es so schon damals nicht mehr gab. Aber zu sehen sind auch Werke aus der Bretagne und viele seiner Selbstporträts.

Zur Ausstellung bietet die Fondation Beyeler eine Playlist, auf der Musikstücke zu hören sind, die Besucher passend zu Gauguins Malerei ausgewählt haben. #GauguinSounds

Fondation Beyeler, täglich10 bis 18 Uhr, mittwochs 10 bis 20 Uhr, Eintritt 28 Euro

Foto: Contes Barbares, 1902, Barbarische Erzählungen, Öl auf Leinwand, 131,5 x 90,5 cm,  Museum Folkwang, Essen

Ausstellung Niki de Saint Phalle dolores2Der französisch-schweizerischen Künstlerin Niki de St. Phalle (1930 – 2002) widmet das Guggenheim Bilbao die erste Retrospektive seit 20 Jahren. Über 200 Werke – Gemälde, Skulpturen, Drucke und experimentelle Filme – geben einen guten Über- und Einblick in die Arbeitsweise und das Leben der Bildhauerin, die in Deutschland besonders durch ihre „Nanas“ bekannt wurde, riesigen knallbunten Frauen- und mystischen Tierfiguren aus Polyester.
Guggenheim Bilbao, Dienstag – Sonntag 10 bis 20 Uhr, mittwochs 10 bis 20 Uhr, Eintritt 11 Euro
Foto: Dolorès, 1966–95, Painted polyester on wire mesh, 550 cm high, Sprengel Museum, Hanover, Gift of the artist, 2000 © Niki Charitable Art Foudation, Santee, USA
D 14844Hübsch angezogen sein, das wollten Menschen – nicht nur weibliche – immer schon, auch in schweren Zeiten. Und wenn Baumwoll- und Seiden-Stoffe ebenso rationiert waren wie Metalle für Knöpfe und Gürtelschnallen, kam man oft erst recht auf findige Ideen. Das Kriegsmuseum in London zeigt jetzt, wie in den 1940er Jahren aus Uniformen flotte Kostüme und aus Metallresten abgestürzter Flugzeuge Schmuckstücke entstanden. Zu sehen ist also laut Museum nicht eine Geschichte vom Ende der Mode, sondern eine von Kreativität und Innovationen.
Imperial War Museum, London, täglich 10 bis 18 Uhr, Eintritt 10 £
Foto: IWM
Stadtsp. 1a._staatsgal05Die Postmoderne ist ja nun auch schon lange nicht mehr modern. Aber es macht immer noch Freude, die Staatsgalerie in Stuttgart zu besuchen. Der britische Architekt James Stirling (1926 – 1992) hatte 1977 den internationalen Wettbewerb zur Erweiterung der Alten Staatsgalerie gewonnen, die von 1838 bis 42 gebaut worden war. Die Neue Staatsgalerie gilt als sein Meisterwerk, in dem er viel baugeschichtlich, regional und überregional zitierte. Mit Travertin und Sandstein verkleideten, historisierenden Bauformen setzte er grasgrüne Fenster, pinkfarbene und blaue Handläufe und bunte Stahlträger entgegen, wodurch das schwungvolle Haus leicht und verspielt – eben postmodern – wirkt. Selbstverständlich war es umstritten. Die Besucher aber lieben das Museum auch heute noch.

Steht man vor seinem etwas erhöhten Eingang, dann hat man derzeit einen guten Blick auf die gigantische Baustelle „Stuttgart 21“ zum Umbau des Hauptbahnhofs und der Verlegung der Bahntrassen unter die Erde. 2022 soll das Projekt fertig gestellt sein – heißt es zur Zeit, dann wird es insgesamt 6,526 Milliarden Euro gekostet haben – hieß es 2013, nachdem man 2009 noch mit 4,526 Milliarden gerechnet hatte. Aber wer weiß, vielleicht werden die Stuttgarter ihren Bahnhof dereinst

biographie-200buchSie haben viel erlebt. Haben viel zu erzählen. Wir hören zu und schreiben es auf.

Wir, das sind zwei sehr erfahrene und erfolgreiche Magazin-Journalisten (ehem. STERN und LIVING AT HOME). Ob Biographie, Familiengeschichte oder Firmenchronik – wir schreiben Ihr Buch. Spannend, interessant und faktenreich. Lassen Sie uns darüber reden.

Biographie-nach-Maß-SCHNEIDERS-WerbeagenturRufen Sie uns (Christiane Osterhof und Peter Meyer) gern an unter 040-46072765 oder schicken Sie uns eine E-Mail an christiane@oster-meyer.de Oder schauen Sie zuerst mal auf unsere Website “Biographien nach Maß”. Ganz, wie Sie möchten. Fotos: Horst Conrad, MSM

Und wenn Sie unseren informativen Flyer bestellen möchten – wir schicken ihn gern per Post zu Ihnen nach Hause. Sagen Sie einfach kurz Bescheid christiane@oster-meyer.de

 

VIRGINIA WOOLFOne can not think well, love well, sleep well, if one has not dined well.

Mit diesem Zitat der britischen Schriftstellerin Virginia Woolf (1882-1941) überschrieb das chinesische Designer-Paar Rosanna Hu und Lyndon Neri seinen Entwurf für ein Esszimmer im „Haus 2015“ auf der Kölner Möbelmesse im Januar. Foto: wikipedia

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Der Berliner Zeichner lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

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Hotel Maritim STU_055_Bar_ulm_[5726]Von der hässlichen Riesenbaustelle am Stuttgarter Hauptbahnhof sind es nur zwei Stationen mit der schicken Stadtbahn bis zum Berliner Platz, dann vorbei an der Liederhalle noch 300 Meter in die „Seidenstraße“ – und schon ist man am Glitzerpalast „Maritim Hotel“. Die großzügige Lobby hat eine verspiegelte Decke und viele Messinggeländer, im Café L’Espresso ist der kleine Schwarze stark und heiß, und in der einladenden Piano Bar schmecken die Drinks schon am frühen Abend. Die 555 Zimmer sind bis zu 85 qm groß, mit viel Holz und warmen Naturtönen geschmackvoll eingerichtet, die Bäder bieten ausreichend Abstellfläche, das Frühstücksbüfett ist vielseitig bestückt. Ins benachbarte Cinemaxx mit seinen sechs Kinosälen sind es nur hundert Meter, und Jogger und Spaziergänger haben den Hoppenlau-Park in unmittelbarer Nähe. Dort war von 1626 bis 1961 ein Friedhof, einige Grabstellen sind noch zu sehen, zum Beispiel die vom Verleger Johann Friedrich Cotta, gestorben 1832, und vom Schriftsteller Wilhelm Hauff, gestorben 1827. Ziemlich geschichtsträchtig also, das Hotel-Ambiente. DZ ab 164 Euro. Foto: Maritim Hotels

Cover FlüsseSprudelnd: Sie fließen durch malerische Landschaften, idyllische Täler, historische Orte und eindrucksvolle Städte, sind 115 km (Nahe) bis 2857 km (Donau) lang und bieten Erholung für Millionen Menschen: Deutschlands Flüsse. Seit sie nicht mehr als Kloaken missbraucht werden und Touristen sich für Kreuzfahrten auf und Fahrradtouren an ihnen begeistern, sind Rhein, Donau, Elbe und Oder wieder richtig interessant geworden. Das Autorenpaar Leander und Mina Brandt legt jetzt einen dicken Band mit prachtvollen Fotos und ausführlichen Beschreibungen der großen sechs – Rhein, Weser, Ems, Donau, Elbe und Oder – und vieler ihrer Nebenflüsse vor. Da möchte man am liebsten sofort losreisen!

Leander und Mina Brandt: Deutschlands Flüsse, 384 Seiten, 39,95 Euro, Edition Fackelträger. Foto: Edition Fackelträger
Cover highgroveRoyal: Einst hat man ihn verspottet, weil er angeblich mit seinen Pflanzen sprach. Großbritanniens ewiger Kronprinz, His Royal Highness, der Prince of Wales. Heute weiß man, den Pflanzen hat es bestimmt nicht geschadet, denn sein Garten „Highgrove“ ist ein Paradies. Als Charles das Anwesen 1980 übernahm, war der riesige Garten an dem Haus von 1796 in einigermaßen verwahrlostem Zustand. Heute gibt es dort einen Seerosengarten, eine Lindenallee, Wildblumenwiesen und ein Baumhaus, einen Japanischen Moos- und einen Küchengarten, einen Azaleen- und einen Thymianweg, eine Rosenpergola und einen Cottage-Garten. „Ich glaube, ich habe recht schnell gelernt“, schreibt Charles im Vorwort zum Buch der britischen Autorin Bunny Guiness, „dass Eile in der Gartengestaltung selten klug ist.“ Und so führen die herrlichen Fotos mit ausführlichen, erklärenden Texten den Leser gemächlich durchs grünende Jahr, vom verschneiten Küchengarten über den Frühling an der Sonnenuhr und den Sommerwiesen im Teppichgarten bis zum bunten Laub im Arboretum. Wer das Anwesen selbst nicht besichtigen kann, hat mit diesem Band einen würdigen Ersatz.
Charles, Prinz von Wales, Bunny Guiness: Highgrove – ein Jahr im königlichen Garten. 240 Seiten,  39,95 Euro, Busse-Seewald. Foto: Busse-Seewald
Cover VerzweigtGewachsen: Der erste Baum der Menschheit war wohl der der Erkenntnis, von dem Adam und Eva besser nicht gegessen hätten. Auf Kinderzeichnungen tauchen neben einem Haus und einem Auto auch meist Bäume auf, zwar stilisiert aber gut erkennbar. Und die meisten von uns schmücken Weihnachten ganz traditionell einen Tannenbaum. Wenn man erst einmal darüber nachdenkt, fallen einem viele Situationen ein, in denen Bäume wichtig für uns sind. Wir finden sie schön, sie zu betrachten beruhigt uns. In Gedichten stehen sie fest verwurzelt, besungen wird „mein Freund, der Baum“. Sie werden oft unendlich alt und nähren derweil uns und viele Tiere; sie stehen für den Kreislauf des Lebens und für die Natur schlechthin. Kein Wunder also, dass die beiden Kuratoren Andrea Firmenich und Johannes Janssen für die soeben zu Ende gegangene Ausstellung „Verzweigt“ im Bad Homburger Museum Sinclair-Haus eine Fülle von Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen, Filmen und Rauminstallationen zeitgenössischer Künstler gefunden haben, die sich mit dem Thema Baum beschäftigen. Da ist Sigmar Polke mit der Skizze eines geschmückten Tannenbaums, da sind Mark Wagner mit seiner Collage aus Dollarnoten und Laura Ford mit ihrer Installation aus Stahl und Samt „Tree Girl with Birds“. Im
Produkte 1 collect-00002-bDie ganz großen Trends waren auf der Möbelmesse in Köln im Januar ja nicht zu finden, aber viele kleine konnte man durchaus entdecken.
So hat die Düsseldorfer Firma Schönbuch sich an die eleganten Sekretäre früherer Jahrhunderte mit den vielen Geheimfächern erinnert und seine Serie „Collect“ aus Kommoden, Konsolen, Frisiertischen und Schränken aufgelegt. Man stelle sich vor: Achtzehn Schublädchen für Liebesbriefe, Geschmeide und Lippenstifte!
Produkte 2 _Mueller_Koii_10Richtig spektakulär ist die Konstruktion der Outdoor-Liege „Koii“ von Müller Möbelwerkstätten „Koii“ besteht aus Birkenschichtholz-Latten, bezogen mit LKW-Plane, die auseinander geklappt und aufgerollt werden können. Genial!
Produkte 3  Brühl amber-0201-bProdukte 4 team7_bank_yps_slide3Viel zu sehen waren in diesem Jahr höhere Rückenlehnen, so auch bei Brühl. Die Serie „Amber“ bietet verschiedene Sofas und Sessel mit absenkbaren Rücken- und Armlehnen, größerer Sitztiefe oder eben einer erhöhten Rückenlehne. Sehr bequem!
Sitzbänke am Esstisch sind noch immer angesagt, jetzt auch gern mal ohne Lehne. Team 7 bietet zu seinem schon bekannten „Fixtisch“ denn auch mehrere Varianten von „Yps“ an: Als Eckbank mit