zitat-bob_dylan_-_azkena_rock_festival_2010_2All I can do is be me, whoever that is.“

Bob Dylan, geb. 1941, eigentlich Robert Allen Zimmermann, amerikanischer Sänger, Komponist und Dichter, Literaturnobelpreisträger 2016. Foto: wikipedia

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Peter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

hotelHotel de Bourgogne, Cluny, Frankreich
Gegenüber ist der Eingang zur berühmten, tausend Jahre alten Abtei von Cluny, und auch zum Nationalen Gestüt mit den wunderschönen Pferden, gegründet 1806 von Napoleon, sind es nur wenige Schritte. Das Hotel de Bourgogne beherbergt schon seit 1817 Gäste, unter anderen wohnte hier der bekannte Poet Alphonse de Lamartine (1790-1869). Dreizehn Zimmer und drei Apartments stehen zur Verfügung, es gibt einen hübschen kleinen Garten und eine alte Scheune, in der Autos geparkt werden können. Die kleinen Zimmer sind vielleicht etwas bieder eingerichtet, aber sehr ruhig, und die Atmosphäre ist familiär und entspannt. DZ ab ca. 90 Euro. Foto: CO

bu%cc%88cher-wienand-this-was-tomorrow_su_finalZukunft von gestern. Da heißt es schon mal Platz gemacht im Regal: Stolze 24 mal 31 Zentimeter misst dieser Band, und gut 4 Zentimeter ist er dick. Es wird aber auch reichlich was geboten – so umfassend und verschwenderisch bebildert wie in diesem Katalog zu der Wolfsburger Ausstellung „This Was Tomorrow“ ist die britische Pop Art wohl noch nie präsentiert worden. Zwar sind so bahnbrechende Werke wie Richard Hamiltons große Installation „Fun House“ im Buch notgedrungen nur unvollkommen wiedergegeben, doch die frechen Collagen von Eduardo Paolozzi, die subtilen Coming-Out-Bilder von David Hockney oder die raffiniert naiven Arbeiten von Peter Blake dokumentieren auch heute noch höchst eindrucksvoll, wie unbekümmert und einfallsreich in den Swinging Sixties (und schon einige Jahre davor) mit konventionellen Kunstvorstellungen gebrochen wurde. Dass Musik und Film auch ihren Beitrag zu dieser Entwicklung leisteten, wird dabei nicht unterschlagen.
Hg. Ralf Beil und Uta Ruhkamp: This Was Tomorrow. 420 S., ca. 320 Abb. Wienand. 49,80 Euro. Foto: Wienand

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lieblingsessen-schneider-mestromschneider-mestrom-gazpacho schneider-mestrom-curryUnsere liebste Kollegin kann nicht nur Marketing, Werbung und Event-Management (und allmonatlich KuNo produzieren), eindrucksvoll fotografieren und hübsche Texte schreiben, sie kann auch noch köstlich kochen.

In einem zehntägigen Symposium mit zehn internationalen Künstlern hat sie die Chance genutzt und aus ihren Lieblingsessen ein kleines persönliches Büchlein gemacht. Nun wissen wir endlich, wie sie ihre leckeren Frikadellen würzt und welches Geheimnis hinter ihrem sensationellen Thaicurry steckt, dass sie sogar Käse selbst macht und Mais ploppen lässt. Wenn Sie Interesse an Michaela Schneiders Lieblingsrezepten haben, sollten Sie sich beeilen: Es gibt nur noch 30 nummerierte und signierte Exemplare.

Michaela Schneider-Mestrom: Lieblingsessen, 68 Seiten, A5, Paperback, 15 Euro, zu bestellen bei: msm@schneiders-werbeagentur.de, Fotos: MSM

PS.: Mit dem genialen Kartoffelsalat-Rezept konnte ich schon die gesamte Doppelkopfrunde unseres Textchefs begeistern!

nice-to-know-hw16-journal-trendberichte-allesaufrothosen-facetten4-1Trend 1 Die amerikanische Zeitschrift Elle Decoration erklärt in ihrer November-Ausgabe Samt zum Stoff der Saison. Und wirklich, wenn man sich umschaut, findet sich das feine Gewebe in leuchtenden Farben überall: auf Sofas und Stühlen, in Vorhängen und Decken, Hemden und Hosen, Kleidern und Röcken. Ist ja auch verständlich: In diesen kalten Zeiten brauchen wir was Warmes, Kuscheliges! (Foto: Madeleine)

Trend 2 Mehr als 2,5 Millionen deutsche Kreuzfahrtpassagiere werden 2017 die Schiffe entern, weiß das Reisebüro „Kreuzfahrtberater.de“. Allerdings bucht man bevorzugt kleinere Schiffe, mit nicht mehr als 500 Passagieren.

21.11. bis 27.12. Husum: Man hat ja fast den Eindruck, es gibt keinen Ort ohne eigenen Weihnachtsmarkt. Und die Qualität kann bei dieser Menge natürlich nur, vorsichtig ausgedrückt, unterschiedlich sein. Sollte es Schnee und Eis geben, ist der in Husum, der Heimatstadt von Theodor Storm, sicher einer der romantischsten. Auf dem hübschen Marktplatz, in den engen Gassen der Altstadt und am malerischen Hafen dreht sich alles um – na klar – das Jesuskind und die Folgen.

produkte-kartell_bob_2produkte-mm_k16-s1Kartell: Gummistiefel darf man sie nicht nennen, die Kunststoff-Halbstiefel heißen „Bob“, die der italienische Hersteller jetzt herausgebracht hat. Egal, sie machen Spaß – kosten aber 200 Euro!

Müller Möbel: Das Sideboard S1 kann in jeder RAL-Farbe lackiert, und auch die Aluminium-kufen können schön bunt bestellt werden. Oder man hängt das schicke Möbel ganz einfach an die Wand.

produkte-schlossberg_bedtime-stories_peter-stamm_d143233_rgbSchlossberg: Der Schweizer Schriftsteller Peter Stamm hat sich eine Gute-Nacht-Geschichte ausgedacht, und Schlossberg hat sie auf feine Satin-Bettwäsche gedruckt. Hoffentlich macht der Text so richtig müde.

 

 

 

produkte-bild-3-biorb-flow_orangeOase: Da sind sie wieder, die Aquarien. Lange galten sie als eher spießig, aber nun kommen sie hübsch farbenfroh daher und werden als Kompaktset geliefert. Das macht kaum Arbeit, und ein paar kleine Fische können auch drin leben!

produkte-poganitsch-vogel-mixPoganitsch:  Der österreichische Designer Thomas Poganitsch bringt Vogelschwärme an die Wand, als Garderobenhaken oder nur zur Deko. Die 110x160x52 mm kleinen Vögel werden aus Keramik

biographie-200buchSie haben viel erlebt. Haben viel zu erzählen. Wir hören zu und schreiben es auf.

Wir, das sind zwei sehr erfahrene und erfolgreiche Magazin-Journalisten (ehem. STERN und LIVING AT HOME). Ob Biographie, Familiengeschichte oder Firmenchronik – wir schreiben Ihr Buch. Spannend, interessant und faktenreich. Lassen Sie uns darüber reden.

Rufen Sie uns (Christiane Osterhof und Peter Meyer) gern an unter 040 – 46 07 27 65 oder schicken Sie uns eine E-Mail an christiane@oster-meyer.de Oder schauen Sie zuerst auf unsere Website „Biographien nach Maß“. Ganz, wie Sie möchten. Fotos: Horst Conrad

Und wenn Sie unseren informativen Flyer bestellen möchten – wir schicken ihn gern per Post zu Ihnen nach Hause. Sagen Sie einfach kurz Bescheid christiane@oster-meyer.de

Schule der Schnorrer. Die Familie Zelig wurde noch von Franz Joseph, dem letzten Kaiser von Österreich und in Personalunion König von Ungarn, geadelt. Nicht besonders hoch, aber immerhin. Der heute noch lebende Baron desselben Namens wohnt in Budapest und hat eine Haushälterin, die in Personalunion auch als Köchin und Putzfrau arbeitet. Schließlich gehört zum Haushalt noch der betagte Diener Johann. Der weißhaarige Baron Zelig sitzt regelmäßig im Café des heutigen Wichts (ungarisch: Mai manó kávézó), in dem auch ich oft sitze. Wir unterhalten uns viel, er ist ein gebildeter, humorvoller Mensch.

Vor einigen Tagen schien mir sein Gesicht noch weißer als seine Haare. Und er schien sich über mich besonders zu freuen: „Stell‘ dir vor“, begann er. „Vor etwa drei Wochen kam ein Schnorrer zu mir. Mein Diener Johann hat ihn hereingelassen. Der Mann, ein ukrainischer Jude, schilderte mir seinen Kummer mit den ungarischen Behörden, den Kummer seiner Frau mit den Töchtern und deren Geldnöten, dazu das Unglück der Töchter mit den ungarischen jungen Männern. Ich stellte mir das alles vor und litt. Dann schilderte er das Unglück seines Hundes, eines Spaniels mit goldbraunen Locken, dessen drei Welpen gestorben sind. Als ich das hörte, konnte ich nicht anders: Ich klingelte. Johann

ausstellung-blingbling-bbb_daniel-sannwald_sang-woo-kim-antidote-magazine-2015Röhrende Hirsche, Alpenglühen, üppige knallbunte Blumen und goldene Luxusherbergen – in der neuen Fotokunst hat keiner Angst vor Kitsch. In Düsseldorf kann man jetzt einen Überblick über die neuen Trends unter Fotografen bekommen. Mit dabei sind u.a. Anatol Kotte, David LaChapelle, Esther Haase, Sarah Illenberger und Daniel Sannwald.

NRW Forum Düsseldorf: Bling Bling Baby! Mo bis So 11 bis 18 Uhr, Fr + Sa 11 bis 20 Uhr, Eintritt 6 Euro. Foto: Daniel Sannwald, Sang Woo Kim / Antidote Magazine, 2015

Der Kini (1845–1886) hat schon gewusst, wo es richtig schön ist. Deshalb steht sein Märchenschloss Neuschwanstein ja auch am Ammergebirge im Allgäu mit einem Rundumblick auf den schönen Bannwald-, den Forggen-, Hopfen- und Weißensee, den Flusslauf des Lech – und auf das malerische Füssen, das schon seit 1286 Stadtrecht hat. Auch wenn König Ludwig II.  sein „Ideal der mittelalterlichen Burg mit modernster Technik“ niemals vollendet erlebt hat, so ist Neuschwanstein doch ein würdiges Denkmal geworden. Das royale Stück Glamour steht dem republikanischen Deutschland und dem Allgäuer Städtchen mit seinen rund 15 000 Einwohnern ziemlich gut – finden jedenfalls Tausende von internationalen Gästen im Jahr.

stadtsp-1Fährt man an Füssen vorbei und biegt kurz vor dem Märchenschloss scharf nach rechts ab, dann wird man mit einem atemberaubenden Anblick belohnt: Beim Lechfall stürzt das Wasser des Flusses über fünf natürliche Stufen zwölf dramatische Meter in die Tiefe und fließt dann in die verengte Lechschlucht und ist wieder der friedlich dahinströmende Fluss.

Drüber weg führt eine schmale Brücke, der König Max Steg, benannt nach Maximilian II. (1811-1864), dem Vater Ludwigs II.

zitat-le-couturier-jean-paul-gaultier-la-banane-vernissage-vip-grand-palais-exposition-evenement-paris-fashion-expo-mode-photo-by-united-states-of-paris-blog„Sobald eine Kamera auftaucht, muss ich Faxen machen.“

Der französische Modemacher Jean Paul Gaultier beim Selfietreff mit einem Berliner Fan zu einem Reporter des Stern. Zitiert in der Ausgabe 41 vom 06.10.2016. Foto: unitedstatesofparis.com

cartoon-butschkow-arschbombePeter Butschow, der Berliner Cartoonist, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft. Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

index2 Mitten in einem Wohngebiet direkt am Frankfurter Zoo übernachtet man im Hotel Alexander absolut ruhig. Zu Fuß ist man in 10 Minuten in der turbulenten Bergerstraße und in 15 Minuten am Main, gleich neben der neuen EZB. Die Zimmer sind großzügig, schön hell und bequem eingerichtet, die Bäder mit genügend Ablagefläche ausgestattet, und WLan ist überall kostenlos verfügbar.

indexDie Tiefgarage ist teuer, aber angesichts allgemeiner Parkplatznot fast unvermeidlich, das Frühstücksbüfett ausgesprochen üppig. Und der Service absolut reizend.
Alexander am Zoo, Frankfurt. DZ ab ca. 137 Euro inkl. Frühstück. Foto: Alexander am Zoo

bu%cc%88cher-zimtWürzig. Klar, Zimtsterne kennt bei uns jeder. Aber marokkanische Möhren mit Zimt, Kreuzkümmel und Minze oder Spinat-Linsen-Dhal mit Kokosmilch, Zimt und Koriander dürfte nicht vielen bekannt sein. Das kleine Büchlein „Zimt“ bietet 35 tolle Rezepte mit diesem weihnachtlich duftenden Gewürz und darüber hinaus eine kleine Geschichte des Zimtes. Wo er herkommt zum Beispiel ( meist aus Sri Lanka), was er botanisch ist (die Innenrinde der Zimtbäume) und wo er kulturell auftaucht (in Filmen, Songs und auch in der Mode). Schon 1680 kleidete sich nämlich der älteste Sohn des Sonnenkönigs Ludwig XIV. in „zimtfarbigem, zur Gänze silbern besticktem Tuch“. Eine Zimtwanze gibt es auch, sie riecht zart nach Zimt, saugt aber nur an Pflanzen. Und die Zimtzicke? Die hat ursprünglich gar nichts mit dem Gewürz zu tun, denn Zimt bedeutete auch einmal Geld oder Gold.
Rita Henss: Zimt. Mandelnbaum Verlag, 60 S., 12 Euro. Foto: Mandelbaum Verlag

bu%cc%88cher-romjpgLecker. Vielleicht werden Sie sagen: Schon wieder ein Buch über italienische Küche? Gibt es nicht schon genügend Pasta- und Dolci-Rezeptsammlungen? Natürlich gibt es die, aber diese ist besonders charmant. Die

std-elbphili-plazaHamburg: Ab 5. November gibt es einen phantastischen, nie zuvor gesehenen Blick auf Hamburg – und das kostenlos. Ab dann kann man nämlich die Plaza der Elbphilharmonie in 37 Meter Höhe im achten Stock besuchen. Aufwärts geht es in der sogenannten Tube auf einer 82 m langen, gebogenen Rolltreppe direkt zum Panoramafenster im 6. Stock und dann weiter auf einer kurzen Rolltreppe. Auf der Plaza mit Außenbereich ist der Zugang zu den Konzertsälen und zum Hotel „The Westin Hamburg“, außerdem ein Shop mit Elphi-Souvenirs und ein Café. Da der Andrang gewaltig sein wird, sollte man sich Eintrittskarten mit Zeitfenster online für 2 Euro bestellen.

Hamburg: Am 9. November wird im Grindelviertel wieder der Reichskristallnacht von 1938 mit der Aktion „Grindel leuchtet“ gedacht. Dazu bringt man bei einem Spaziergang Kerzen an die Stolpersteine, die an deportierte und ermordete Juden erinnern sollen. Am selben Abend eröffnet um 19 Uhr in der Galerie Postel (Rutschbahn 2) die Ausstellung „Stolpersteine. Photographies from the Grindel“ des Fotografen Amos Schliack.
 
std-design-museum-londonLondon: Ab 24. November findet man das Design Museum an neuer Adresse –

ntk-ikea-bildschirmfoto-2016-10-17-um-11-16-34Stofftiere Die Sagoskatt-Stofftier-Kollektion kommt ab dem 21. November in die Ikea-Häuser. Von jedem bis 24.12. verkauften Tier – die alle nach Kinderzeichnungen aus der ganzen Welt entstanden sind – spendet Ikea einen Euro an Kinderhilfs-Projekte. Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Malwettbewerb für Kinder bis 12 Jahren (vom 17.10. bis 06.11), durch den die Stofftiere für das nächste Jahr gefunden werden. (Foto: Ikea)

Flug-Verspätungen Hat ein Flug mehr als drei Stunden Verspätung, steht dem Passagier eine Entschädigung bis zu 600 Euro zu, und das bis zu drei Jahre später. Aber wie immer gibt es auch hier Kleingedrucktes und Tricks, mit denen sich die Airlines aus ihrer Verantwortung stehlen. In solchen Fällen hilft die Website www.flug-verspaetet.de Nur bei Erfolg berechnen die drei niederländischen Gründer 25 % der Entschädigungssumme.

Weihnachts-Essen Fertiggerichte sind bei den Deutschen zum Christfest tabu, hat der Tiefkühlkost-Vertrieb Eismann herausgefunden. 69 % servieren Selbstgekochtes, auch Plätzchen werden von 53 % selbst gebacken. Originelles kommt nicht unbedingt auf den Tisch: Für 40% der 10009 Befragten über 18 Jahren gehören Gans, Karpfen oder Kartoffelsalat mit Würstchen zu Weihnachten unbedingt dazu.

Imbiss-Touren In 27 deutschen Städten bietet

Barcelona Designshowtimeprodukte-promemoria-armchair_clublarge_01: Nicht mehr ganz neu, aber immer noch ein Hingucker ist der Sessel „Showtime“ (rechts) vom spanischen Designer Jaime Hayon für Barcelona Design. Höchst ansehnlich!

Promemoria: Der knuffige Sessel „Club Large“ (links) ganz aus Leder passt in jede Bibliothek, besteht sie auch nur aus einem Ikea Regal. Richtig gemütlich!

 

 

 

produkte-rosenthal-r_hot-spots_mood02prosdukte-weibrichfotoa-hreckalichtkugelmitvogelgold680x1024Rosenthal: Richtig farbenfroh sind die neuen Vasen „Hot Spots“, die es in drei Größen und in sechs Farbstellungen gibt von “Pacific Vibes“ über „Lime Flush“ bis zu „Juicy Purple“. Einfach fröhlich!

Weissbrich: Die Keramikerin Sabine Weissbrich ist schon lange für ihr schönes Gebrauchsporzellan bekannt. Zum Weihnachtsfest hat sie jetzt feines Bisquitporzellan mit von Hand aufgetragenem Gold dekoriert. Sehr feierlich!

Rechts nach Finnland. Bekanntlich – so jedenfalls eine in meiner Heimat weitverbreitete Sage – waren die Ungarn ein wildes Reitervolk mit mehreren Stämmen. Zwei von ihnen flüchteten (!) um 900 n. Chr. aus dem Ural, weil sie von Osten her durch noch wildere Reiterhorden bedrängt wurden, suchten sie eine neue Heimat. Sie reisten mit Pferden, Wägen, Frauen und Kindern (in dieser Reihenfolge) Richtung Westen – bis sie an ziemlich hohe bewaldete Berge und eine Tafel kamen: RECHTS NACH FINNLAND. Diejenigen unter ihnen, die lesen konnten, bogen nach rechts ab. Sie leben heute die meiste Zeit des Jahres im Dunklen, saufen, haben dafür aber ein hervorragendes Schul- bzw. Unterrichtssystem und heißen Finnen. Die anderen – genauer ihre Pferde – erkletterten die Berge und kamen ins Karpatenbecken, wo sie noch heute leben. Sie wurden, wegen ihres ungezügelten Temperaments, von den bereits dort lebenden germanischen Stämmen die Unfertigen – Ungaren – genannt.

Ich kannte diese Geschichte schon länger und fand sie einigermaßen lustig. Eines Tages, als ich wegen eines Interviews nach Berlin gefahren bin und abends an der Hotelbar ein Glas Wein trank, lernte ich dort einen blonden Riesen kennen. Bald entdeckten wir unsere gemeinsame Herkunft, ich erzählte ihm die Mär von der schicksalhaften