Bildschirmfoto 2014-10-27 um 09.48.55Bildschirmfoto 2014-10-27 um 09.48.43„Wir wehren uns gegen die Haltung in unserer Gesellschaft, alles Alte zu zerstören, nur um etwas Neues zu bauen. Das Neue muss nicht immer besser sein.“
Das chinesische Designer-Duo Lyndon Neri und Rosanna Hu, das auf der Kölner Möbelmesse im Januar seinen Entwurf zum „Haus 2015“ vorstellen wird, zitiert im Einrichter-Magazin „arcade“, Oktober 2014. Foto: neri&hu

Cartoon-ButschkowHonorarpflichtiges Copyright: Peter Butschkow. Der Berliner Zeichner und Cartoonist lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat bereits mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft. www.butschkow.de.

IFDas Pferd ist natürlich lange tot. Aber die Liese, einst Lieblingspferd von Friedrich Wilhelm, dem illegitimen Sohn des schwedischen Königs Frederik I., das von seinem Wagenknecht Behrens bis ans Lebensende liebevoll versorgt wurde, ist Namensgeberin des Hotels „Ole Liese“. Behrens erhielt nämlich von dem dankbaren Königssohn die Schanklizenz.
Und so residiert das Hotel seit 200 Jahren auf Gut Panker neben einer Trakehnerzucht, dem Herrenhaus mit Kapelle und mehreren attraktiven Shops in verschiedenen wunderschön restaurierten Häusern.

Das junge Pächterpaar Birthe und Oliver Domnick hat die 22 großzügigen Zimmer – mit schicken Betten von „Panker Design“ – alle hell in nordischen Pastelltönen eingerichtet. In den beiden Restaurants des Gutes tischt der junge Chefkoch Volker Fuhrwerk regionale Köstlichkeiten wie gerösteten Ostsee-Dorsch und Rehbock mit Pfefferkirsche auf. Man muss Loriot, der sich im Gästebuch verewigt hat, wirklich recht geben: „Hier möchte ich nie wieder weg …“ Hotel Ole Liese DZ ab 129 Euro. Foto: CO

Bücher matisse_cut_outs_trade_va_gb_3d_04807_1405210943_id_769366Schnipp-schnapp. Ein stabiler Tisch muss schon her, um dieses Trumm von einem Buch angemessen zu würdigen, aber das ist den Aufwand wert: Alle Scherenschnitte von Henri Matisse, einem der bedeutendsten Meister der Klassischen Moderne, sind in diesem mächtigen Band versammelt, über 130 Arbeiten. „Zeichnen mit der Schere“ nannte der 1869 geborene Künstler diese Technik; auf einer Reise nach Tahiti 1930 experimentierte er zum ersten Mal damit. Doch erst als der fast 80-Jährige so krank wurde, dass er den Pinsel nicht mehr halten konnte, konzentrierte er sich ganz auf die „Cut-Outs“, und bis zu seinem Tod 1954 schuf er Werke, die mit ihren kühnen Linien und intensiven Farben zu den Höhepunkten seiner Kunst zählen. In diesem Sommer waren sie in der Londoner Tate Modern zu sehen; wer die Ausstellung versäumt hat, bekommt hier einen ganz ordentlichen Ersatz, zumal auch ein Blick auf das restliche Werk des großen Franzosen geworfen wird.
Henri Matisse: Cut-Outs. Zeichnen mit der Schere. 334 Seiten, 49,99 Euro, Taschen. Foto: Taschen

Bücher Prestel_xlQuiiiiiietsch. Karl Drais, der deutsche Erfinder, der 1817 eine Laufmaschine – später genannt Draisine – gebaut und damit den Vorläufer des heutigen Fahrrades erfunden hatte, würde sich bestimmt freuen über den Kultstatus, den Zweiräder zur Zeit haben. Und über all die Auswirkungen wie schicke Shops und intelligente Parkplätze, wie extra Fahrwege und spezielle Brücken. Es tut sich viel rund ums Fahrrad. Der Londoner Autor Gavin Blyth, selbst leidenschaftlicher Radler, hat sich in der Welt umgeschaut und dabei eine grandiose Brücke des spanischen Architekten Santiago Calatrava in Kanada gefunden, in Lissabon entdeckte er ein geniales, graphisches System zur Auszeichnung von Fahrradwegen, und in den USA verblüffte ihn eine „Bike Fix Station“, an der man sein Rad selbst reparieren kann. In seinem Buch „Velo City“ hat er all diese zukunftsorientierten Ideen zusammen getragen. Zum Beispiel auch die: Fahrradständer aus bunten Metallbuchstaben, genannt „Goodmorning Technology“.
Gavin Blyth: Velo City, 160 Seiten, 200 farbige Abbildungen, 29,95 Euro, Prestel Foto: Prestel

Trend: Wie leben wir in 40 Jahren? fragte Ikea anlässlich seines 40. Geburtstages einige Designer, Architekten und Medienmenschen und versammelte die Antworten in einem „Trendbook 2054“. Technik wird dann noch mehr das Leben bestimmen, meinen die einen, die anderen sehen Nachhaltigkeit weiterhin als Hauptthema. Einfacher wird das Leben werden, weil die Ressourcen für unsere Luxusleben dann erschöpft sind, aber wir werden mobiler und risikobereiter sein, behaupten einige. Ein spannend gemachtes Heft zum Stöbern, Schmunzeln und auch zum Nachdenken – hier kann man es herunterladen.

Nice to know- MonsKulturhauptstadt: Von der kleinen belgischen Stadt Mons 65 km südlich von Brüssel haben sicher noch nicht viele gehört. Sie ist Kulturhauptstadt 2015 und spätestens dann eine Reise wert. Was es da zu sehen gibt? Ein Rathaus von 1458 an einem großartig restaurierten Platz; ein Haus, in dem van Gogh gelebt hat; eine Stiftskirche; ein Museum der schönen Künste mit einer großen Van Gogh-Ausstellung; Musikfeste und Installationen in alten Gassen; Theateraufführungen draußen und in einem Congress-Center, gebaut von Daniel Libeskind. Das Motto des Jahres in Mons heißt: „Where Technology meets Culture!“ Also nichts wie hin! Mehr … »

Bildschirmfoto 2014-10-24 um 14.37.49 Sabine-Engel-groß-klein„groß & klein“ heißt die neue Ausstellung der Künstlerin Sabine Engel. Das Motto bezieht sich nicht nur auf die Formate von 100x70cm bis 4×4 cm, sondern auch auf die Inhalte.

„Ich bearbeite bestimmte Fotos von meinen Reisen, ich verwische sie teilweise, verdecke einiges und hole Teile wieder heraus. Die Bilder werden dann vergrößert, wieder bearbeitet, zum Teil verkleinert und wieder vergrößert. Meist sitze ich am Tisch und benutze Farben und Schere oder einen Kopierer. So kann es sein, dass sich aus einem Weinfass eine Landschaft entwickelt oder im Prozess  etwas ganz anderes entsteht, als es ursprünglich war. Etwas Kleines kann zu etwas Großem werden und umgekehrt.“ Mehr … »

save the date Artfair 4_Galerie Jens Goethel_Hamburg_Barbara McQueen_In Silhouette1978_Piezo Print_2012_42 x 60 cm_1.750 EuroimagesAls Alternative zum abgedrehten und total überteuerten Kunstmarkt versteht sich diese Messe: Gemälde, Grafiken, Fotografien und Skulpturen gibt es für Preise zwischen 100 und 7.500 Euro. 75 Galerien aus aller Welt machen mit und bieten Arbeiten von Daniel Richter, Damien Hirst, Barbara McQueen und Günther Uecker, aber auch von vielen Unbekannten an. Seit drei Jahren gibt es „Affordable Artfair“ in Hamburg, 16500 Besucher sorgten im letzten Jahr für einen Umsatz von 2 Millionen Euro. Foto: PR

biographie-200buchSie haben viel erlebt. Haben viel zu erzählen. Wir hören zu und schreiben es auf.

Wir, das sind zwei sehr erfahrene und erfolgreiche Magazin-Journalisten (ehem. STERN und LIVING AT HOME).
Ob Biographie, Familiengeschichte oder Firmenchronik – wir schreiben Ihr Buch. Spannend, interessant und faktenreich. Lassen Sie uns darüber reden.

Rufen Sie uns (Christiane Osterhof und Peter Meyer) gern an unter 040-46072765 oder schicken Sie uns eine E-Mail an christiane@oster-meyer.de Oder schauen Sie zuerst mal auf unsere Website “Biographien nach Maß”. Ganz, wie Sie möchten. Fotos: Horst Conrad, MSM

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save the date Literaturfest Muc LesendAmPoolrand2_800In Bayerns Hauptstadt geht es gleich mit einem Paukenschlag beim Literaturfest los: Am 20. November kommt Günter Grass und spricht über seine „Hundejahre“, die jetzt 50 Jahre alt wurden. Am 25. kommt Martin Walser, gefolgt von Judith Hermann (27.11), Tim Parks (29.11.), Hakan Nesser (4.12.) und Nino Haratischwili (7.12.), drumherum gibt es wieder ein Mitmach-Programm und natürlich die Münchner Bücherschau im Gasteig mit Ausstellungen, Preisträgern und einer Bücherbox. Keine Frage: München liest – und wie! Foto: PR

Produkte 1 Boombox fresh_colors_doubleBerlin Boombox: Da ist er wieder, der gute alte Ghettoblaster, diesmal aber aus Pappe. Der Berliner Designer Axel Pfaender bietet einen Bausatz mit Elektronik und Pappgehäuse, den jeder zusammenstecken kann. Dann nur noch den MP3-Player oder das Smartphone anschließen, und ab geht die Mucke! Kostenpunkt: 65 Euro.

Produkte 2  Wannenbuch cover_pizzaEdition Wannenbuch: Spannende Idee, ein Kurzkrimi auf sechs plastizierten Seiten, genau richtig für ein gemütliches Wannenbad. Der Vorteil: Feuchte Finger tun dem Buch nichts an, und der Mörder ist gefunden, bevor das Badewasser kalt wird. Jeder Fall 5 Euro.

Produkte 3 _barTee_Dose_14_300T-Bar: Was fehlt noch zu Musik aus dem Ghettoblaster und einem aufregenden Buch? Genau, eine schöne Tasse Tee! Zum Beispiel diese: Golden Cut schmeckt nach Datteln und Orangen, Feigen und Annanas, gewürzt mit einem Hauch Zimt! Einfach köstlich! 140 g gibt’s in der schönen Dose für 9,95 Euro.

Bildschirmfoto 2014-10-24 um 14.49.11B&B: Und nach dem Bad ab aufs superbequeme Sofa „Husk“ von Patricia Urquiola mit hoher Lehne

Ausstellung Schlemmer_Oskar_Fuenf_Akte_Weil seine Erben sich stritten, konnte das Werk des Malers, Bildhauers und Bühnenbildners Oskar Schlemmer (1888 bis 1943) in der letzten Zeit nicht mehr gezeigt werden. Zuletzt gab es 1977 eine Retrospektive. Doch nun, 70 Jahre nach dem Tod des Künstlers, ist das Urheberrecht der Erben ausgelaufen, und prompt zeigt die Staatsgalerie seiner Geburtsstadt in einer großen Landesausstellung rund 250 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Skulpturen, Fotografien und einige Originalkostüme seines berühmten „Triadischen Balletts“. Dabei werden lange in Europa nicht gezeigte Werke aus den USA erwartet.
Schon in seinem Frühwerk beschäftigte Schlemmer sich mit dem menschlichen Körper im Raum; wie – stark typisierte – Puppen sahen seine Figuren bald aus. 1920 wurde er von Walter Gropius ans Bauhaus berufen, wo er Leiter der Klasse „Wandbildmalerei“ wurde und sich auch mit Bühnenbildern befasste. 1929 ging Schlemmer nach Breslau und gestaltete die Bühnenbilder für zwei Kurzopern von Igor Strawinsky. In der Nazizeit wurde seine Kunst als „entartet“ bezeichnet, und der Verfemte musste sich ab 1940 in Wuppertal mit Auftragsarbeiten in einer Lackfabrik über Wasser halten. 1943 starb er in Baden-Baden.

Staatsgalerie Stuttgart, Di bis So 10–18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Eintritt 12 Euro Foto:

IF IF IFAlte und neue Geschichte, wohin man blickt in dieser ehrwürdigen Hansestadt mit ihrer über 1000-jährigen Historie: So kann Lech Walesa, der ehemalige Elektriker der Danziger Lenin-Werft und Vorsitzender der Gewerkschaft „Solidarnosc“, später polnischer Präsident und Friedensnobelpreisträger, der heute im „Grünen Tor“ sein Büro hat, aus dem im flämischen Manierismus 1568 errichteten Bau auf den „Langen Markt“ mit Rathaus und angrenzender „Langen Gasse“ und auf der anderen Seite auf den Fluss Mottlawa und die Speicherinsel sehen. Den spektakulären Ausblick hat er sich reichlich verdient. Er gehörte schon 1970 zu den Streikenden auf der Lenin-Werft, 80 Arbeiter wurden damals bei der blutigen Niederschlagung umgebracht. Trotzdem traten die Schiffbauer 1980 wieder in den Streik – der Grund waren (wie 1970) drastisch erhöhte Lebensmittelpreise und zudem die Entlassung einer aufmüpfigen Kollegin – und gründeten unter Walesas Führung die Gewerkschaft „Solidarnosc“. Mehr … »

Zitat JongeriusEs gibt zu viel Zeugs auf der Welt.

Die Holländerin Hella Jongerius, die mit ihrem Designbüro „Jongeriuslab“ in Berlin für Firmen wie Vitra, Artek, Danskina und Ikea arbeitet; sie entwirft Sofas und Stoffe, Sessel und Lampen, Porzellanserien und Vasen, Hocker, Schränke und Kerzenhalter. Foto: Vitra

Peter-Butschkow-CopyrightHonorarpflichtiges Copyright: Peter Butschkow.

Der Berliner Zeichner und Cartoonist lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat bereits mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft. www.butschkow.de.

IF IFAus den Zimmern 2 und 102 hat man einen grandiosen Blick auf die Stadtsilhouette Danzigs, über das Flüsschen Motlawa hinweg auf das hölzerne Krantor und das Frauentor, auf die Türme von Marienkirche und Rathaus und davor auf die Speicher-Insel mit ihren seit dem Zweiten Weltkrieg bizarr zerfallenen Bauten, die einst zum Reichtum der Stadt beigetragen haben. Das Hotel Podewils befindet sich in einer spätbarocken Residenz von 1728, die liebevoll restauriert wurde.

Die zehn Zimmer sind ausgesprochen geschmackvoll mit antiken Möbeln vor zart gemusterten Tapeten und passenden Vorhängen eingerichtet. TV, DVD-Player, Internet und Klimaanlage sind selbstverständlich. Das Marmorbad ist großzügig und durchdacht geplant. Das üppige Frühstücksbüfett mit Obst und Eiern, mit Schinken und Fisch, mit Säften und Kuchen ist absolut frisch und ausgesprochen lecker. Und der Service ist einsame Spitze. Hotel Podewils, Danzig. DZ ab ca 120 Euro.
Fotos: CO

Bücher Juhl Bildschirmfoto 2014-09-23 um 11.53.51Design aus dem Norden. In Deutschland ist sein Name nicht so geläufig wie die seiner Kollegen Arne Jacobson oder Hans Wegner: Finn Juhl (1912 bis 1989), der dänische Designer, der Architektur studiert hatte, und sich dann immer mehr mit dem Entwerfen von Sitzmöbeln aus Holz befasste und den alt eingesessenen Kunsttischlern damit Konkurrenz machte. Über den Umweg in die USA, wo seine Entwürfe schnell beliebt und schließlich auch industriell gefertigt wurden, setzte er sich in Europa langsam durch. 1960 gestaltete er die dänische Botschaft in Washington. Sein eigenes Haus baute Juhl schon 1942 und richtete es konsequent mit eigenen Entwürfen ein. Heute ist der interessante Bau ein Museum.

Der Autor Per H. Hansen zeigt und beschreibt dieses Haus ausführlich, erklärt alle Entwürfe, und an ihnen entlang erzählt er von Juhls Leben und seiner Arbeit. Mit 177 Zeichnungen und Fotos ist der  – leider nur auf Englisch erschienene – Band üppig illustriert.

Bücer cover_dackel-ralph_72dpiWuffmeister aus dem Süden. Ralph schaut unter einer Duschhaube heraus ganz selbstbewusst in die Kamera. Simon sitzt im Kinderwagen und lutscht an einem rosa Schnuller, und Rocco sabbert unter einer Weihnachtsmannmütze. Die drei, ihres Zeichens Dackel, Bullmastiff und Bulldogge, gehören zur Familie der neuseeländischen Fotografin Serena Hodson und sind ihre liebsten Motive. Denn sie sind alle drei lustig, haben einzigartige Persönlichkeiten und sind geradezu süchtig nach Aufmerksamkeit, findet die in Australien lebende Fotografin. Jetzt hat sie ein kleines Buch mit ihren liebsten Bildern herausgegeben, das nicht nur Hundefreunden großen Spaß machen wird. Zumal sie neben jedes Foto eine Lebensweisheit gestellt hat, die gut von den Vierbeinern stammen könnte. Diese zum Beispiel: Kuscheln hilft gegen jede Art von Kummer. Stimmt!

Very ntk 1 Ikea Bettwäsche VinterÄlmhult 1: Zum Start seines neuen Kataloges hat Ikea eine Umfrage unter 8.000 Menschen in Berlin, London, Moskau, Mumbai, New York, Paris, Shanghai und Stockholm zu ihrem Tagesanfang gemacht. Wie viele machen den Wecker noch mal aus? Wie viel Prozent duschen, wie viele frühstücken zu Haus? Eine umfangreiche Studie mit zum Teil ganz bemerkenswerten Ergebnissen. Zum Beispiel diesem: Eine Stunde und 37 Minuten brauchen die Stadtmenschen durchschnittlich vom Aufwachen bis zum Verlassen des Hauses. Weniger überraschend ist vermutlich die Erkenntnis von Ikea, dass schöne Bettwäsche zum Wohlbefinden beiträgt – aber was soll’s: Zum Kuscheln (siehe oben) machen die Schweden wirklich viele nette Angebote.

Älmhult 2: Auch zum Start des neuen Kataloges hat Ikea einen Werbespot ins Netz gestellt, der sich über die Produktpräsentationen von Apple lustig macht. Absolut großartig! 
Rheda-Wiedenbrück: Die Erfolgsgeschichte des Möbelherstellers „Cor“ begann 1954, und sie wurde seither mit gut zwei Dutzend Designpreisen gekrönt. Also Hut ab und: Herzlichen Glückwunsch zum Sechzigsten!
IF IF IFStühlerücken. Stühle, findet die Künstlerin Karolin Leyendecker, stützen uns ihr Leben lang und haben es deshalb nicht verdient, einfach entsorgt zu werden. Sie verhilft ihnen lieber zu neuer Schönheit und beklebt sie mit bunten Papieren oder aktuellen Zeitungen, mit Seiten aus Magazinen und Comic-Heften, Straßenkarten und Briefmarken. Mit Klarlack wird das Ganze haltbar gemacht.
Für jeden Neu-Besitzer findet die Wahl-Hamburgerin passende Motive, so bekommt der Journalist ein Sitzmöbel mit seiner Tageszeitung, der Schneider eins mit Bildern von Nadel, Faden und Schere und der an Fernweh Leidende eins mit dem Stadtplan seines Sehnsuchtsortes. Das Ergebnis kann sich überall sehen lassen und kostet nicht die Welt.
Karolin Leyendecker vertreibt ihre Produkte online, nimmt Aufträge an, veranstaltet Workshops für Kinder und Erwachsene und ist auf Messen zu finden. Mehr dazu: www.moebelverrueckt.de