Ich glaube nicht, dass ich irgendetwas besitze, das ich nicht auf einem Flohmarkt gekauft habe.“

Ingvar Kamprad, Ikea-Gründer und einer der reichsten Männer der Welt, in einem Interview mit dem schwedischen Fernsehsender TV4 über seine bevorzugte Quelle für Kleidung, abgedruckt im Magazin „Möbel Kultur“ 3/2016. Foto: Ikea

peter-butschkow-dickPeter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Der Blick von der Dachterrasse ist einfach grandios, man schaut über die gesamte Altstadt bis hinunter zum Fluss Tejo. Einen kleinen Pool und eine Bar gibt es da oben auch. Die Zimmer im Hotel Lisboa Liberdade sind in warmen Farben gehalten, geradlinig und zweckmäßig eingerichtet, die Bäder könnten allerdings mal wieder renoviert werden. Das Personal ist extrem freundlich, in der kleinen, netten Bar im Foyer serviert man leckere Drinks und Fußballüber-tragungen rund um die Uhr. Das Restaurant, in dem auch ein üppiges Frühstück serviert wird, wirkt zwar nicht ganz so einladend, aber zum Glück liegt das Hotel an der breiten Prachtstraße Avenida da Liberdade nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt, und dort kann man fast an jeder Ecke die verlockenden Natas und einen anständigen Kaffee bekommen.

NH Hotel Lisboa Liberdade, Lissabon, DZ ab ca. 90 Euro. Fotos: CO 

Literarische_Hotels_SU_160119_rlDichter auf Reisen. Und dann ist da noch die Torte, die Grundstein eines Hotels wurde und in dieser kurzweiligen literarischen Spurensuche natürlich nicht fehlen darf. Gemeint ist die Sachertorte, die der 16jährige Franz Sacher 1832 dem Fürsten von Metternich und seinen Gästen als Dessert servierte. Die machte ihn berühmt und reich und später zum Eigentümer des weltbekannten Hotel Sacher in Wien. Seine Schwiegertochter, Anna Sacher, war mindestens genauso geschäftstüchtig: Sie ließ alle Promis, die bei ihr logierten, auf einem Damast-Tischtuch unterschreiben – ein Gästebuch war ihr zu profan – und stickte die Namen aus. Dort sind nun die Unterschriften gekrönter Häupter neben denen von Curd Jürgens und Herbert von Karajan, Romy Schneider und John Lennon, Gerhart Hauptmann und Carl Zuckmayer zu finden.

Auch Schloss Elmau hat schon etliche Berühmtheiten gesehen. Und nicht nur die vom G7-Gipfel 2015; im idyllischen Oberbayern bietet man auch Lesungen bekannter Literaten an, von T.C. Boyle zum Beispiel, von Ian McEwan oder Zeruya Shalev.

Viele, viele Geschichten rund um Hotels wie das Elephant in Weimar, das L’Hotel in Paris oder The Dolder Grand in Zürich, aber auch über weniger bekannte Häuser hat der

Bücher Palmer_Marokko_3D-442x566Rezept-Sammler. Eine kulinarische Reise quer durch Marokko hat das australisch-marokkanische Paar Sophia und Rob Palmer zu diesem Buch voller Rezepte und deren Geschichten inspiriert. So berichten sie von einem Frühstück unter Orangenbäumen, wo eine Bauernfamilie afrikanische Crepes servierte, und von der Köchin Fatimah, die ihnen eine traumhafte Hähnchen-Mandel-Pastete zubereitete. Ali, der Ziegenhirte, lehrte sie, typischen Minztee zu kochen, und bot dazu Pistazien-Rosen-Plätzchen an. Und in der Wüste bei Erg Chebbi durften sie einen Rindfleischeintopf mit Aubergine, Paprika und Ei kosten. Alle Rezepte werden genau erklärt und können auch bei uns gut nachgekocht werden.
Der Fotograf Rob machte aber nicht nur Bilder von allen Speisen und deren Köchen, er fotografierte zudem Straßenszenen und große Feste, Moscheen, alte Fischerboote und luxuriöse Riads mit ihren prachtvollen Gärten. Wer noch nie in Marokko war, der kann mit diesem Buch eintauchen in die Farben, Gerüche und Genüsse dieses exotischen Landes. Und wer schon mal da war, der wird sich sehnsüchtig daran erinnern.

Rob und Sophia Palmer: Zu Gast in Marokko, 288 Seiten, Callwey Verlag, 39,95 Euro Foto: Callwey

Save the date csm_Schaudepot_Slider_3_cc3889f2713. Juni: Das Vitra Design Museum eröffnet eine Dependance gleich nebenan in Weil am Rhein, das „Schaudepot“ zur Geschichte des Möbeldesigns. Das Gebäude haben wieder die Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron entworfen, gezeigt werden mehr als 400 Objekte aus der riesigen Sammlung des Museums und zukünftig auch besondere Ausstellungen.

10. bis 12. Juni:  Am belgischen Schloss Hex nicht weit von Maastricht finden wieder die Gartentage statt. Mehr als 60 Aussteller aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Holland und England stellen ihre Neuzüchtungen vor. Dieses Mal stehen Schmetterlingsblütler im Mittelpunkt, die von Bienen besonders gern besucht werden. Zusätzlich gibt es Buchvorstellungen und Vorträge, zum Beispiel: “Mit welchen Rosensorten kann man kochen?“

Fotos: Veranstalter

Nice to know london_moooi_exterior_1London. Der niederländische Design-Verlag Moooi eröffnet seinen ersten Showroom in London in einer prächtigen restaurierten Villa im trendigen Stadtteil Fitzrovia. Dort kann man sich davon überzeugen, wie wunderbar das exzentrische Design Mooois in alte Räume passt.

Nice to know Longchamp_Mindscapes_1Paris. Das Modehaus Longchamp renoviert und erweitert seinen Shop in der Rue Saint Honoré. Für die Zeit des Umbaus hat der amerikanische Künstler Ryan McGinness die Fassade spektakulär verhüllt: Viele schwarz gerahmte Flächen, die wie Fenster wirken, zeigen traumähnliche Bilder mit unruhigen Ornamenten in leuchtenden Farben.

Nice to know DahliengartenLindau. Noch ist es zu früh, aber planen kann man ja schon mal: Ab dem 10. August öffnen Stefan Seufert und sein Team wieder ihre großartige „Dahlienschau“ in Lindau-Reutin. Was 2002 als Hobby mit 60 Dahliensorten begann ist heute ein Park mit über 700 Sorten. Die viele Arbeit kann nur mit freiwilligen Helfern geleistet werden, darunter viele Jugendliche, die bei Stefan Seufert im Rahmen eines sozialen Projektes Geborgenheit erleben und Verantwortung zu übernehmen lernen. Der

Jetzt wird es aber Zeit, der Sommer steht vor der Tür, jetzt heißt es, für bequeme, schöne Gartenmöbel zu sorgen. Schließlich will man die nahen warmen Tage draußen verbringen und nicht in Möbelhäusern verzweifelt nach outdoor-tauglichen Sesseln suchen.
Wir haben da ein paar Vorschläge:
 
Produkte Extremis Walrus-4Extremis hat sein Sofa „Walrus“ mit einem Fach an der Rückseite ausgestattet, darin verschwinden Auflage und Kissen, wenn sie nicht gebraucht werden, und das Walrus mit dem Kunststoffbezug nimmt auch im Regen keinen Schaden. Zum Zwei-, Drei- und Mehrsitzer gibt es passend einen breiten Clubsessel.
 
Produkte Gervasoni INOUT_851

Gervasoni erweitert seine Serie „InOut“ fortlaufend. Der genialen Designerin Paola Navone fällt halt immer Neues ein, wie jetzt der Sessel „InOut 851“ mit Aluminium-Gestell und elastischen Bändern. So bequem!

 
Produkte Pine Beach By ChristophePillet_Serralunga  Salone MI 2016 3Serralunga bietet die Serie „Pinebeach“ vom französischen Designer Christophe Pillet in vielen fröhlichen Farben an. Sofa und Sessel sind aus Polyethylen und auch für drinnen gedacht.
 
 
 
 
 
 
 
 

Zu Beginn der 1980er Jahre wurde es immer schwieriger, den Unterricht an der Medizinischen Universität Semmelweis in Budapest aufrechtzuerhalten. Die rettende Idee hatte ein Anatom: Weil der Numerus Clausus in Westdeutschland viele junge Leute ohne Einser-Notendurchschnitt daran hindere, Arzt zu werden, und weil es zudem dort genügend Eltern gebe, die dennoch bereit und in der Lage seien, die Ausbildung ihrer Kinder zu finanzieren, solle man sich um diese Gruppe kümmern. 1983 begann in Budapest der Unterricht auf Deutsch. Die Lehranstalt stellte sich in den deutschen Großstädten vor, und ich sorgte in den Regionalzeitungen mit kleinen Meldungen für Werbung. Bald führte ich auch Interviews mit deutschen Gaststudenten und schrieb Artikel in den großen deutschen Tageszeitungen. In einem meiner Artikel für die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete ein deutscher Student begeistert, dass bei den Anatomie-Übungen jeder Student eine eigene Leiche präparieren könne. Ich erinnerte mich an meine Anatomiekurse in Mainz mit vier Kommilitonen um ein „Objekt“ herum und war ebenfalls begeistert. Der Arbeitstitel „Jedem seine Leiche“ sollte ein Scherz sein, doch die „Süddeutsche“ hat ihn gedruckt. Und der Artikel hatte viele Leser – auch in Ungarn.

Denn kurze Zeit später besuchte ein hochrangiger Kriminalbeamter den Leiter der deutschsprachigen Unterrichts-Sektion. „Wir wissen genau, wie viele junge
Ausstellung Schirn_Presse_Comic_Feininger_Kin-der-Kids_1906_04_29Der Deutsch-Amerikaner Lyonel Feininger (1871-1956) machte sich nicht nur als Maler einen Namen, er wurde auch als Grafiker und Karikaturist bekannt. Seit 1906 zeichnete der gebürtige New Yorker, der  ab 1919 am Bauhaus in Weimar arbeitete und heute als bedeutender Künstler der klassischen Moderne gilt, für die Chicago Tribune die zwei Comics-Serien The Kin-der-Kids und Wee Willie Winkie’s World, die zu den Klassikern des Genres zählen. Ihn und viele bei uns unbekanntere Zeichner präsentiert die Schirn jetzt in einer Übersichtsschau, in der Comics als frühes Massenmedium vorgestellt werden. Schon ab 1897 nämlich druckten große Tageszeitungen in den USA farbige Bildergeschichten, denen Millionen Leser begeistert folgten.
 
Schirn Kunsthalle, Pioniere des Comic: Eine andere Avantgarde, Di, Fr-So 10-19 Uhr, Mi und Do 10-22 Uhr, Eintritt 12 Euro. Foto: Schirn_Presse_Comic_Feininger_Kin-der-Kids_1906_04_29.jpg, Lyonel Feininger, The Kin-der-Kids, Sonntagsseite Chicago, Tribune, 29. April 1906, Moeller Fine Art Advisory, New York, © VG, Bild-Kunst, Bonn 2016

Ausstellung renoir_2564Man sieht sie einfach immer wieder gern, die Impressionisten. Auch, wenn man sie schon noch so oft betrachtet hat. Die Stuttgarter Staatsgalerie zeigt jetzt französische Künstler aus der eigenen Sammlung und ordnet sie nach den Genres Landschaft, Bildnis, Interieur, Akt und Stillleben ganz neu. Damit werden Einsichten und Vergleiche möglich, die bisher so nicht immer möglich waren. Mit dabei sind Gemälde und Papierarbeiten von Claude Monet und Auguste Renoir, Paul Cézanne und Edgar Degas, Pierre Bonnard und Paul Gauguin, Camille Pissaro und Alfred Sisley.

Staatsgalerie Stuttgart, Augen.Blicke.Impressionen – Meisterwerke des französischen Impressionismus. Di-So 10-18 Uhr, Donnerstags bis 20 Uhr, Eintritt 8 Euro. Foto: Auguste Renoir, Madame Victor Chocquet, 1875, Öl auf Leinwand, 75 x 60 cm, Staatsgalerie Stuttgart
Touristen trifft man hier selten, aber die Hamburger besuchen ihren Stadtpark ganz oft und überaus zahlreich. Schon in den ersten Frühlingstagen, wenn bemützte Cabriofahrer vorwitzig das Verdeck zurückklappen, tummeln sich Spaziergänger und Jogger, Radelfahrer und Skater, Nordic-Walker und Hundesitter, bolzende Jungs und schicke Winterhuder an Fitnessgeräten, Kinderwagen-Schieber und Großfamilien mit Picknickdecken, enthusiastische Griller und schüchterne Pubertiere mit der ersten Freundin – kurz tout Hambourg im größten Grün der Stadt.
Und das schon seit über hundert Jahren. 1901 nämlich kaufte der Senat das Privat-Gehölz von den Erben Adolph Sierichs, einem Goldschmied und Großgrundbesitzer, und angrenzende Flächen, um einen Volkspark anzulegen. Denn Hamburg wuchs schnell, und alle innerstädtischen Grünflächen waren bebaut worden. Ab 1910 kümmerte sich Oberbaudirektor Fritz Schumacher um das Projekt, später unterstützt von Gartenbaudirektor Otto Linne.
Im sierichschen Gehölz steht das 1885 erbaute, mittlerweile denkmalgeschützte Forsthaus und seit 1915 ein imposanter Wasserturm, der ab 1930 dann zum Planetarium  wurde. Zur Zeit wird der Bau restauriert und erweitert und bleibt deshalb bis Anfang 2017 geschlossen. Aber dann sollte man unbedingt auf die Aussichtsplattform mit großartigem

biographie-200buchSie haben viel erlebt. Haben viel zu erzählen. Wir hören zu und schreiben es auf.

Wir, das sind zwei sehr erfahrene und erfolgreiche Magazin-Journalisten (ehem. STERN und LIVING AT HOME). Ob Biographie, Familiengeschichte oder Firmenchronik – wir schreiben Ihr Buch. Spannend, interessant und faktenreich. Lassen Sie uns darüber reden.

Rufen Sie uns (Christiane Osterhof und Peter Meyer) gern an unter 040 – 46 07 27 65 oder schicken Sie uns eine E-Mail an christiane@oster-meyer.de Oder schauen Sie zuerst auf unsere Website „Biographien nach Maß“. Ganz, wie Sie möchten. Fotos: Horst Conrad

Und wenn Sie unseren informativen Flyer bestellen möchten – wir schicken ihn gern per Post zu Ihnen nach Hause. Sagen Sie einfach kurz Bescheid christiane@oster-meyer.de

Zitat Mo Asumang„Deutschland war für mich wie eine Großfamilie. Ich habe mich hier wohl gefühlt. Alle leben hier: Deutsche, Syrer, Türken, Bayern, ich. Und jetzt schwillt die Nazimasse an. Die wollen einen ausschließen, das kann ich nicht zulassen.“

Die Autorin, Moderatorin und Filmemacherin Mo Asumang in einem Interview in Brigitte Woman 4/2016 anlässlich des Erscheinens ihres Buches „Mo und die Arier. Allein unter Rassisten und Neonazis“ im Fischer Verlag. Foto: Mo Asumang

peter-butschkow-copyright

Butschkow Buch FahrradPeter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Übrigens: Es gibt einen neuen, sehr lustigen, Butschkow. Überleben auf dem Fahrrad, Lappan Verlag, 9,99 Euro

Hombergen101_ClaraHöfs012 Hombergen101_ClaraHöfs008Hotel Hombergen 101, Nettetal. Zugegeben – der Nabel der Welt ist anderswo. Aber wer zum Radeln oder Wandern an den Niederrhein fährt, wer Venlo erkunden oder in Roermond shoppen möchte, der ist bei Elisabeth Schneider gut aufgehoben. Ihre drei Appartements bieten Boxspringbetten und Sitzgruppen, W-Lan und Terrassen, großzügige Bäder und ein liebevolles, ganz persönliches Frühstück. Und dann noch diese Ruhe! DZ ab ca. 75 Euro. Foto: Jutta Höfs

Bildschirmfoto 2016-04-25 um 16.24.56Bildschirmfoto 2016-04-25 um 16.25.10Bildschirmfoto 2016-04-25 um 16.38.12Promotion. Das Palm Garden Resort findet man in Zentralvietnam, im Ort Hoi An, das zum Weltkulturerbe gehört. Das Resort liegt inmitten eines tropischen Gartens. Die traumhafte Anlage ist traditionell gebaut, aber mit zeitgemäßem Luxus ausgestattet. Das Fünf-Sterne-Hotel hat insgesamt 214 Zimmer und Bungalows, die zwischen 35 und 70qm groß sind. Strandbar und Restaurant laden zu romantischen Stunden unterm Sternenhimmel ein. Auch massiert wird am Strand. Wer es lieber privater mag, kann sich im schönen Spa verwöhnen lassen. Oder man legt sich einfach an den Strand unter schattenspendende Palmen, wenn man vom Shoppen aus dem wuseligen, farbenfrohen Städtchen Hoi An mit dem Hotelshuttle zurück gekehrt ist. Wie herrlich!
 
Hotel Palm Garden Resort, Lac Long Quan Straße, Cua Dai Meer, Stadt Hoi An, Provinz Quang Nam, Vietnam, Telefon: (84.510) 3.927.927, Fax: (84.510) 3.927.928, Email: info@pgr.com.vn

buch_als_granny_aupair_in_die_welt_kleinOmas für die Welt. „Runter von der Couch, raus in die Welt, rein ins Chaos – aber es war ein unvergessliches Abenteuer und die spannendste Zeit überhaupt.“ So zitieren die Autorinnen und Gründerinnen der Agentur „Granny Aupair“ eine der „Omas auf Zeit“ in ihrem Buch, in dem sie Fallbeispiele erzählen, das Für und Wider ihres Projektes darstellen, Altersforscher zu Wort kommen lassen und praktische Tipps geben. Wer also weiblich, über 50 ist und nicht als Tourist andere Kulturen erleben möchte, der ist bei Michaela Hansen und ihrer Vermittlungsagentur richtig. „Granny Aupair“ www.granny-aupair.com/de existiert seit 2010 und hat schon über 1.000 Leihomas für Familien mit Kindern in mehr als 40 Länder vermittelt. Das Buch ist ein guter Einstieg für alle Interessierten.

Michaela Hansen, Eva Goris: Als Granny Aupair in die Welt, 220 Seiten, dtv, 12,99 Euro. Foto: dtv

Buch Knallbunt_3DnTierisch bunt. Wahrscheinlich gibt es nicht sehr viele, die schon mal eine schwarz-gelb-rote Zahnspinnerraupe im peruanischen Regenwald oder ein knallrotes Erdbeerfröschchen in Mittelamerika sehen konnten. Auch der Andenfelsenhahn mit seinem purpurroten Puschel auf dem Kopf und der blaugrüne Stirnlappenbasilisk – eine Echse – konnten erst von wenigen  live gesehen werden. Für alle anderen hat der Fotograf Konrad Wothe herrliche Bilder von farbenprächtigen Tieren rund um den Globus in seinem neuen Buch zusammengestellt. Der Journalist Martin Raspe erläutert dazu in unterhaltsamen Texten, dass Farbe bei Tieren zum Werben, aber auch zum Tarnen und Warnen dient. So wie bei der Krabbenspinne, die eigentlich weiß ist, sich aber auf einer gelben Blüte gelb färbt, um von ihrer Beute, anfliegenden Insekten, nicht erkannt zu werden. Und der Perlkauz, eine kleine Eule, hat auf seinen Federn am Hinterkopf Flecken, die wie Augen aussehen und so Belästigungen im Rücken verhindern sollen. Ein großartiges, spannendes Buch!

Konrad Wothe, Martin Rasper: Knallbunt & unsichtbar – Farbenpracht und Tarnung in der Tierwelt, 192 Seiten, Knesebeck Verlag, 34,95 Euro. Foto: Knesebeck

Buch Henschel_SugarGirls_3D-442x566Süße Mädels. Wieviele gemütliche Cafés es wohl gäbe, wenn alle Frauen, die es mal vorhatten, auch wirklich eines eröffneten? In ihrem Buch „Sugar Girls“ erzählen die Autorinnen von 20 Mutigen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die ihren Traum wahr gemacht haben. Sie berichten von „Brits Kwisin“ in Mainz, wo man sich wie in der Kultserie „Mad Man“ fühlt, und von „Fein“ in einer ehemaligen Frankfurter Trinkhalle, die Elke Löscher in ein Open-Air-Café mit Jazzkonzerten verwandelt hat. In München hat Christina Doms ihren „White Rabbit’s Room“ mit selbst gefällten Bäumen und die Dresdnerin Anke Hoppert ihr „England, England“ mit Rosenstoffen, Bildern der Queen  und Plüschsofas ausgestattet. Ergänzt wird das schöne Buch mit den schwelgerischen Fotos durch viele Deko-Tipps und Rezepte und eine Starthilfe für Nachahmerinnen. Vielleicht gibt es ja dann bald noch ein paar mehr Sehnsuchts-Cafés.

Jana Henschel, Ulrike Schacht, Meike Werkmeister: Sugar Girls – 20 Frauen und ihr Traum vom eigenen Café, 192 Seiten, Callwey Verlag, 29,95 Euro Foto: Callwey