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So konnte man denn vom 16. bis 22. Januar in der Stadt am Rhein gleich auch Gartenmöbel anschauen. Weishäupl stellte „Chill“ (ganz links) vor, Sitz- und Liegemöbel aus Polypropylen, gefüllt mit Polystyrolkugeln. Auch Ligne Roset erweitert sein Outdoor-Programm mit „Grillage” (rechts), einem erstaunlich komfortablen Möbel aus Gittergeflecht, und „Serpentine“, dem Sessel im wasserabweisenden arktischen Outfit.
Die Hamburger Autorin Petra Schwab, die lange Chefredakteurin des „Design Report“ war, kennt sich gut aus in der Szene ihrer Heimatstadt. 64 bekannte und unbekannte Designer, Läden und Institutionen der Hansestadt stellt sie in ihrem Buch mit starken Fotos, ausführlichen Texten, Adressen und Website ausführlich vor. Es geht gleich los mit „Herr von Eden“, einem der spektakulären Modedesigner der Stadt, geht weiter mit Peter Schmidt, dem erfolgreichen Verpackungs- designer, und endet noch nicht mit dem expressiven Buchladen „Cohen + Dobernigg“.
Schick ist es nicht, das Karolinen-, genannt Karoviertel. Aber das kleine Gebiet zwischen den imposanten Messehallen aus Glas, dem alten Schlachthof mit Backsteinfassade und dem Heiligengeistfeld, wo dreimal im Jahr das Volksfest „Hamburger Dom“ stattfindet, ist sympathisch bunt, rummelig – und ungeheuer kreativ.

Bevor man hier bummeln geht, wo 1633 eine Ölmühle gebaut und bei der Abwehr dänischer Truppen 1686 wieder zerstört wurde, muss man sich also unbedingt stärken. Zum Beispiel bei Martina Olufs, die in der Karolinenstraße 27, genau gegenüber der Station “Messehallen” der U-Bahn-Linie 2, ihr „Kochkontor“ (links) betreibt, in dem man in den neuesten Kochbüchern blättern und gleichzeitig zu Mittag essen kann. Das Kochkontor-Team bereitet jeden
Verblüffend ist diese Kombination schon, doch in den Spätwerken des Briten William Turner (1775 bis 1851), des Franzosen Claude Monet (1840 bis 1926) und des Amerikaners Cy Twombly (1928 bis 2011) sind durchaus beeindruckende Ähnlichkeiten in Thematik und Bildsprache zu entdecken. In Stuttgart soll das mit etwa 70 Gemälden belegt werden.
Mit riesigen Alltagsobjekten wie einer Eiswaffel oder einer Spitzhacke wurde der schwedische Künstler Claes Oldenburg bekannt, der später mit seiner niederländischen Frau Coosje van Bruggen, zusammen arbeitete, ehe sie 2009 starb. In Wien wird es nun seine Ikonen der Pop-Geschichte zu sehen geben, so etwa Zeichnungen und „The Store“, Oldenburgs Laden-Installation von 1961, mit Konsumartikeln.
Das ist doch mal eine gute Nachricht:
Deutsche Firmen haben sich zusammengeschlossen, um das Deutsche Design international zu präsentieren. Noch sind es „nur“ acht renommierte Firmen, z. B. Dornbracht, e15 und Mercedes Benz, die ihre Kompetenz bündeln und auf einer Kommunikationsplattform zusammen arbeiten. Ihr erster gemeinsamer sehr erfolgreicher Auftritt fand im Dezember auf der Design Week Hongkong statt. www.german-design-council.de/
In Hongkong mit dabei: Der „Backenzahn“ von e15 (rechts) . Foto: e15
Pimp your Ikea!


Irgendwann ist auch der robusteste Bezug von „Klippan“ ausgeblichen, zerschlissen, fleckig. Und „Göteborg“ braucht auch mal frischen Wind. Wie gut, dass es die findigen Menschen vom Saustark-Team in München gibt. Einfach auf der Website das eigene Ikea-Möbel anklicken, von Ektorp bis Tylösand sind alle vorhanden. Neuen Stoff aussuchen, anklicken, das Möbel erscheint mit dem gewählten Bezug im Bild, Preis steht gleich daneben, bestellen und etwa vier Wochen später neuen Stoff überziehen. Tattoos für Billy und den kleinen Lack-Tisch gibt’s auch. Super Idee!
Fotos: saustarkdesign.com . www.saustarkdesign.com
Wer die Ostsee mag, der ist hier richtig: Vorn das Meer mit breitem Sandstrand und langem Spazierweg auf der Promenade, hinten der große Stadtwald mit riesigen alten Bäumen. Das Hotel Vier Jahreszeiten im schönen Badeort Kühlungsborn, der 1938 durch den Zusammenschluss dreier Dörfer entstand, residiert in drei Jugendstilvillen. Es bietet gemütlich eingerichtete Zimmer, Suiten und Appartements in einem Neubau. Üppig gefrühstückt wird in der „Orangerie“, abends lockt das Restaurant „Seaside“ mit köstlichen Fischgerichten und die Bar mit Kamin und ausgesuchten Weinen. DZ mit Frühstück ab 105 Euro . Foto: ostsee-reisen.de
„Ich wollte nie Designer werden. Ich dachte, Designer machen nur Stühle.“
Die spanische Designerin Patricia Urquiola, die in Mailand lebt, in einem Interview mit der Zeitschrift Architektur & Wohnen (1/2012) zu ihrer Auszeichnung als „Designerin des Jahres 2012“ durch das Magazin.Der Berliner Zeichner lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft. Cartoon-Abdruck kostenpflichtig 040-870956-57. www.butschkow.de

