Zitat Marcel Wanders: cappellini 2015-08-11 um 10.50.46„Was wir machen, nenne ich manchmal einfach Chaos. Aber selbst wenn es wirklich nur Chaos wäre, wäre es okay. Ich ziehe das Chaos der Langeweile vor.“

Der niederländische Designer Marcel Wanders in einem Interview mit der „Zeit“ vom Februar 2015 über seine Hoteleinrichtungen. Foto: Cappellini/Marcel Wanders

bauer_sucht_frau Kopie 3„Bauer sucht Frau“ von Peter Butschkow

Der Berliner Zeichner lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Hotel WöhlerWeinhaus Wöhler, Schwerin. Natürlich lohnt ein Besuch in dem schönen, alten Fachwerkhaus, das 2001 aufwendig restauriert wurde, das ganze Jahr, aber besonders zwischen 8. Juli und 14. August 2016: Dann serviert das hauseigene Restaurant im idyllischen Innenhof ein leckeres Opern-Menü, wenn die meisten der Hotelgäste des Weinhauses Wöhler zu den Schweriner Schlossfestspielen anreisen – in diesem Jahr wurde La Traviata openair gegeben, im nächsten wird es Aida sein.  Ein Absacker-Weinchen nach der Aufführung hält die gemütliche Bar natürlich auch bereit. Die sehr großen Zimmer und Bäder sind bieder aber sinnvoll eingerichtet, das üppige Frühstücksbüfett bietet auch verwöhnten Gaumen eine große Auswahl, und das Personal ist absolut reizend. DZ ab 80 Euro. Foto: Weinhaus Wöhler

Cover_184768_GER_U1_L1.inddGrübelgrübel: Klar kennt man Tupperware. Aber hätten Sie die Plastikboxen (die der Amerikaner Earl Tupper 1946 ersann) für einen Designklassiker gehalten? Sind sie aber, genauso wie der legendäre Austin Mini von Sir Alec Issigonis oder der Sessel „Das Ei“ von Arne Jacobsen. Auch eine Nähmaschine (Mirella von 1956) und ein Fahrrad mit kleinen Rädern und niedrigem Rahmen (Moulton von 1962) rechnet der renommierte Sachbuch-Autor Philip Wilkinson den Designklassikern zu.
Auf jeweils ein bis zwei Doppelseiten stellt er in seinem üppig illustrierten Band das jeweilige Produkt vor, erklärt die Besonderheiten, ordnet es in seinen Kontext ein und stellt den Designer kurz vor. So erfährt man, wer die stilbildende elektrische Gitarre „Fender Stratocaster“ von 1954 entwarf (Leo Fender) und wer die Piktogramme für die Olympischen Spiele 1972 in München (Otl Aicher), dass Harry Beck 1931 den wahrhaft bahnbrechenden Streckenplan der Londoner U-Bahn zeichnete und Gustaf Dalén 1922 den ebenso berühmten AGA-Herd.
Das älteste Produkt im Buch ist übrigens von 1859, der Bugholzstuhl „Modell 14“ von Michael Thonet, das jüngste der Kunststoffstuhl „Masters“ von Philippe Starck aus dem Jahr 2009.
 
Philip Wilkinson: Designklassiker – Vom Barcelona-Sessel bis zum iPad. 256 Seiten, Dorling Kindersley,
Hirmer WasserGluckgluck: Es beginnt mit dem „Tropfen“, wird dann zur „Welle“, um schließlich über „Eis und Schnee“ zum „unbezwingbaren Element“ zu werden. Im Katalog zur ebenso ungewöhnlichen wie eindrucksvollen Ausstellung „Über Wasser“ im Hamburger Bucerius Kunst Forum sind die Kapitel so überschrieben. Mit einzelnen Tropfen hat sich etwa Yves Klein beschäftigt, einen Wasserfall hat Ansel Adams 1961 fotografiert. William Turner und Edward Steichen setzten sich im Abstand von hundert Jahren mit Reflexionen auf Wasseroberflächen auseinander, genau wie David Hockney und Andreas Gursky. Die Welle war Motiv für Gustave Courbet und Auguste Renoir, für Claude Monet und Gerhard Richter, und Eis faszinierte Caspar David Friedrich und Olafur Eliasson gleichermaßen.
Schon immer war Wasser in all seinen Zuständen ein beliebtes Thema jeglicher Kunstrichtungen, wie der Katalog eindringlich dokumentiert. Ergänzt wird das Buch durch mehrere kluge Essays zur Darstellung von Wasser von der Antike bis heute, auch das Meer als Fluchtweg wird nicht ausgespart.
Ortrud Westheider und Michael Philipp: Über Wasser – Malerei und Photographie von William Turner bis Olafur Eliasson. 240 S. Hirmer Verlag. 39,95 Euro Foto: Hirmer Verlag

5. + 6. September: In der Hamburger Großmarkthalle findet bereits zum zehnten Mal der Foodmarket der Zeitschrift „Der Feinschmecker“ unter dem Motto „Aus der Region für die Region“ statt. Da kann man dann mal Miniportionen von Spitzenköchen probieren, kann Obst und Gemüse, Wurst und Käse, Marmeladen und Kekse, Brot und Salz, Schokolade und Eis direkt vom Erzeuger kosten und kaufen. Lecker!

 
19. + 20. September: Auf der Festung Rosenberg in Kronach feiert man zum 9. Mal die „Rosen- und Garten Messe“ mit viel Musik und Vorführungen für Kinder und Erwachsene: So kann man beim Honigschleudern oder Hochbeetbau zuschauen – und natürlich jede Menge Rosen bewundern. Handbrot und Frankenwein werden auch angeboten. Ziemlich dufte!
 
24. bis 27. September: In Köln finden sich auf dem Messegelände zur „Art Fair“ wieder mehr als 100 Galerien ein und zeigen Werke von Georg Baselitz, Sigmar Polke, Janosch und James Ritzi, Gerhard Richter und Imi Knoebel, Markus Lüpertz, Günther Uecker und vielen anderen. Jede Menge kleine und große Talente sind zu entdecken. Spannend!

Nice to know Ikea LeuchteAllüberall: Eine gute Nachricht kommt aus Schweden. Ikea hat beschlossen, weltweit ganz auf LED zu setzen und schmeißt dafür alle anderen Beleuchtungsarten aus dem Programm. Schließlich verbrauchen LED-Lampen 85 % weniger Energie als herkömmliche Glühbirnen und halten bis zu 20 Jahre. Außerdem sind LEDs ja winzig klein und bieten so viel mehr Möglichkeiten. Deshalb hat Ikea jetzt auch einen Kronleuchter im Programm. Und da LEDs nicht heiß werden, kann man sie selbst in Papierleuchten stecken. Klasse!

Nice to know Ansicht HOTEL AM MEER (2)Rügen: Zwanzig Jahre alt ist das elegante Hotel am Meer in Binz gerade geworden, und wieder bekam es vom Bundesverband Hotel- und Gaststättengewerbe die Note „Vier Sterne Plus“. Eine bemerkenswerte Auszeichnung, denn dem inhabergeführten Boutiquehotel in Binz wurde damit zum zwanzigsten Mal der hohe Standard an Service, Ausstattung und Design bestätigt. Glückwunsch!

Fotos: Ikea/Hotel am Meer
UnknownUnser neuer Kolumnist, der Ungar Peter Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website www.ungarnaktuell.de.

WISSEN SIE, WAS SIE FÜR EINEN BESUCH IN BUDAPEST GUT GEBRAUCHEN KÖNNEN? EIN SCHWEIZER TASCHENMESSER, WENIGSTENS ABER EINE HAARKLAMMER.

Besonders wichtig sind diese Utensilien, wenn man die charmante alte U-Bahn benutzen möchte. Denn die meisten hübschen Kioske, wo man früher Fahrkarten kaufen konnte, sind inzwischen geschlossen.

Bleiben also die Fahrkarten-Automaten auf der Straße vor den Stationen. Ihre Benutzung ist unkompliziert. Ob einfache Fahrt, Umsteigen, Tageskarte – Geld in den Schlitz, die Karte kommt heraus. Hat man die Fahrkarte mit Forint-Münzen bezahlt, gibt es selten Probleme. Wenn man aber einen größeren Schein in den Schlitz geschoben hat und darauf wartet, dass ein kleinerer Schein aus dem Rückgabe-Schlitz herauskommt – kann man unter Umständen lange warten.

Als mir dies das erste Mal passierte, erschien sogleich eine gute Fee, obendrein hübsch und eine geübte U-Bahn-Fahrerin, mit einer Haarklammer und erklärte mir: „Der Geldschein möchte gern heraus – doch leider kann er nicht durch den Schlitz, weil der vermutlich mit feinem Klopapier verstopft wurde. Absichtlich. Die

Produkte Musterring_Polstermîbel-MR8750-Ambiente-4Produkte Kymo The Pure Soul_desert patina & red_3Musterring: Das ist ja mal ein vielseitiges Programm! Sofa, Sessel, Liege, Recamiere – auf den Sitzmöbeln „MR 8750“ kann man sitzen, liegen, schlafen, kuscheln, und das allein, zu zweit, mit vielen. Rückenlehnen, Polster und Armlehnen sind verstellbar, Kappnähte betonen die perfekte Verarbeitung. Das Programm gibt es auch mit Wasserbüffel-Lederbezug.

Kymo: Dazu passt perfekt der neue Teppich „The Pure Soul“. Er besteht aus zusammengenähten Rechtecken aus Wasserbüffel-Leder in Braun oder Schwarz. Die Nähte kann man in dezentem Beige oder feurigem Rot bekommen. Serienmäßig gibt es ihn in fünf Größen bis zu 300 x 600 cm.

Produkte TEAM 7_cubus_BibliothekTeam 7: Bücherfreunde aufgemerkt – der Naturholzhersteller aus Österreich richtet ganze Bibliotheken ein. Die Regalelemente „Cubus“ gibt es in  verschiedenen Höhen, Breiten und Tiefen aus unterschiedlichen Hölzern mit Klappen und Schiebtüren aus Holz oder Glas. LED-Lichtleisten helfen dabei, Bücher wieder zu finden.

Produkte 05-grcic-allstarVitra: „Allstar“ heißt der neue Bürostuhl von Konstantin Grcic, bei dem die geschwungene

Ausstellung 01_Sandro_Botticelli_VenusEr wurde 1445 in Florenz geboren und gilt heute als Popikone. Seine „Geburt der Venus“ ist weltbekannt. Sandro Botticelli (1445 bis 1510) ist der wohl bedeutendste Maler der Renaissance, war aber fast fünfhundert Jahre lang vergessen, bis ihn die britische Künstlerbewegung der Präraffaeliten im 19. Jahrhundert wieder entdeckte. Seither haben sich Maler, Fotografen, Designer und sogar Modemacher von seinem Werk inspirieren lassen.
In der Berliner Gemäldegalerie wird es deshalb neben etwa 40 Original-Bildern von Botticelli über 100 Werke von Künstlern wie Edgar Degas, Dante Gabriel Rossetti, René Magritte, Andy Warhol, David  LaChapelle und Cindy Sherman zu sehen geben, die verblüffende Verbindungen aufzeigen.

The Botticelli Renaissance Gemäldegalerie Berlin, Di – Fr 10-18 Uhr, Do  10 -20 Uhr, Sa + So 11-18 Uhr, Eintritt 14 Euro. Foto: Sandro Botticelli: Venus, 1490 © Staatliche Museen zu Berlin
 
Ausstellung 2 04_Das_Bauhaus_allesistdesign_1054750_masterEin weitverbreitetes Urteil zum Bauhaus-Design lautet: Es ist kühl, minimalistisch und geometrisch. Und immer mal wieder wird dieses Vorurteil bestätigt – etwa mit den weißen Neubau-Schachteln, die jetzt allerorten im Trend sind.
Das Vitra Design Museum will jetzt mit der Ausstellung „Das Bauhaus #allesistdesign“ beweisen, dass die 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründete Kunstschule viel mehr erreichen wollte und erreicht hat, als einfaches, schieres Design. Am Bauhaus sollten Gestalter handwerkliche und künstlerische Grundlagen erlernen, aber auch Kenntnisse zur menschlichen Psyche, zur Ergonomie und Technik erwerben, denn Design sollte das gesamte Alltagsleben durchdringen und verbessern – so die Idee.
Vitra zeigt die historische Entwicklung und das Umfeld des Bauhauses, viele noch unbekannte Designobjekte, Raummodelle und Farbexperimente, Typografie-Entwürfe und Experimental-Filme. Den Objekten von einst werden Designs von heute gegenüber gestellt, und Manifeste von Zeitgenossen ergänzen die Ausstellung. Zu sehen sind zum Beispiel Arbeiten von Marianne Brandt, Marcel Breuer, Wassily Kandinsky neben denen von Norman Foster, Konstantin Grcic und Hella Jongerius.
 
Die Ausstellung ist anschließend (1.4. bis 14.8.2016) in der Bundeskunsthalle in Bonn zu sehen.
Vitra Design Museum, Das Bauhaus #allesistdesign, täglich 10 bis 18 Uhr, Eintritt 10 Euro. Foto:

Radler und Wanderfreunde wissen es natürlich längst, aber auch der Rest der Welt darf ruhig erfahren, dass am Niederrhein geradezu ideale Bedingungen für Naturfreunde herrschen. Nettetal zum Beispiel, eine Gemeinde aus sechs Ortschaften, die seit dem 1. Januar 1970 zur Stadt zusammengeschlossen sind, liegt kurz hinter Viersen direkt an der holländischen Grenze und hat neben den malerischen Flüssen Nette und Renne zwölf hübsche Seen und viele dichte Waldgebiete zu bieten.

Ein guter Startplatz zur Erforschung der Gegend ist der Krickenbecker See im Naturschutzgebiet. Dort gibt es einerseits ein schönes Hotel mit Restaurant und hauseigener Backstube und andererseits das „Infozentrum der Biologischen Station Krickenbecker See e.V.“, in dem man ausführliche Dokumentationen über Fauna und Flora der Umgebung und über z. B. das Rohrdommel-Projekt und die Lebensweise der ortsansässigen Biber bekommt. Das Infozentrum bietet auch geführte Wanderungen und Fahrrad-Exkursionen zu Fischottern, Fledermäusen, Wildtieren und Wasservögeln an.

schloss

IFDrei verschiedene Rundwanderwege von maximal 10 km Länge starten hier an der Fußgängerbrücke über die Seen Hinsbecker und Glabbacher Bruch direkt am Schloss Krickenbeck, das jetzt

biographie-200buchSie haben viel erlebt. Haben viel zu erzählen. Wir hören zu und schreiben es auf.

Wir, das sind zwei sehr erfahrene und erfolgreiche Magazin-Journalisten (ehem. STERN und LIVING AT HOME). Ob Biographie, Familiengeschichte oder Firmenchronik – wir schreiben Ihr Buch. Spannend, interessant und faktenreich. Lassen Sie uns darüber reden.

Rufen Sie uns (Christiane Osterhof und Peter Meyer) gern an unter 040-46072765 oder schicken Sie uns eine E-Mail an christiane@oster-meyer.de Oder schauen Sie zuerst mal auf unsere Website „Biographien nach Maß“. Ganz, wie Sie möchten. Fotos: Horst Conrad, MSM

Und wenn Sie unseren informativen Flyer bestellen möchten – wir schicken ihn gern per Post zu Ihnen nach Hause. Sagen Sie einfach kurz Bescheid christiane@oster-meyer.de

 

Zitat_funke„Ich kann die Werte vieler Erwachsener nicht verstehen. Ich kann nicht verstehen, worauf Autorität gegründet wird. Erfolg, Geld, Macht – was soll der Reiz sein? Ja, Geld kann das Leben erleichtern, aber es kann das Leben auch unheimlich künstlich machen.“
 
Die Schriftstellerin Cornelia Funke in einem Interview mit der Zeitschrift „Chrismon“ vom Juni 2015, Foto: Stiftung Lesen

Cartoon-Peter-ButschkowDer Berliner Zeichner lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

IFWyndham, Frankfurt Wer zwischen den zwei hässlichen Hochhäusern gegenüber den Main sehen kann, der hat wirklich Glück. Das Hotel Wyndham steht nämlich in der zweiten Reihe am Fluss. Aber wer sucht sich schon ein Stadthotel nach der Aussicht aus? Genau. Und diese komfortable Herberge mit den schicken Designermöbeln im Foyer ist gerade mal zehn Gehminuten vom Museumsufer und fünfzehn vom Römer entfernt. Die Zimmer sind mit Schreibtisch und Ruhesessel, mit Espressomaschine und Wasserkocher, mit sehr guten Matratzen und vielen Kissen ausgestattet. Das Licht im Bad kommt aus einer kreisrunden, in den Spiegel integrierten Leuchte, reichlich Ablagefläche ist auch vorhanden. Die gut bestückte Bar mitten im Foyer lädt nicht nur zu einem Absacker ein. DZ ab 139 Euro. Foto: CO

Eve Arnold Magnum Legacy von Janine di Giovanni

Fabelhaft: Fast hundert Jahre ist sie alt geworden, und als sie 2012 starb, hatte Eve Arnold ihr langes Leben für eine höchst ungewöhnliche Karriere genutzt. 1946 schmiss die in Philadelphia geborene Tochter eines aus Russland gebürtigen Rabbis ihr Medizinstudium hin, nachdem ihr damaliger Freund ihr eine Kamera geschenkt hatte. Und obwohl sie danach nur einen sechswöchigen Crash-Kurs absolvierte, um das Handwerk zu erlernen, wurde sie mit ihren Aufnahmen rasch so bekannt, dass sie 1951 als erste Frau Mitglied der weltberühmten Fotoagentur Magnum wurde. Vor allem mit ihren Porträtaufnahmen – ebenso genauen wie unsentimentalen Psychogrammen – erwarb sie sich großes Ansehen; doch auf ihren zahllosen Reisen rund um den Globus entstanden auch viele eindrucksvolle Fotoreportagen. Aus ihrem Nachlass von rund einer Dreiviertelmillion Bildern zeigt der jetzt erschienene (englischsprachige) Band eine zwar nur kleine, aber dennoch informative Auswahl.

Janine di Giovanni: Eve Arnold: Magnum Legacy. 192 S. Prestel Verlag. 39,95 Euro Foto: Prestel

Bücher Das_groe_Buch_der_BienenEmsig: Gerade jetzt besuchen sie uns wieder im Garten und auch auf unseren Stadtbalkonen. Sie wiegen zwar nur 0,1 g, können aber gut 85 km täglich fliegen. Sie sammeln so viel Nektar, dass der Mensch ihnen Honig wegnehmen kann, sie bauen Staaten mit streng hierarchischer Ordnung und haben ein kompliziertes, hoch effizientes Kommunikationssystem. Bienen sind faszinierende kleine Wesen und sprichwörtlich bienenfleissig. In ihrem Buch haben die beiden Autorinnen Jutta Gay und Inga Menkhoff alles Wissenswerte zusammengetragen über die gesellig lebenden Hautflügler: Sie beschreiben den Körper der Winzlinge und erklären ihren Staatsaufbau, sie erzählen vom Sozialverhalten, vom Nebenprodukt Bienenwachs und von Königinnen, Jungfrauen und sogar Faulpelzen. Ein lehrreiches und überaus interessantes Lese-Vergnügen.
Jutta Gray, Inga Menkhoff: Das große Buch der Bienen. 320 Seiten, Edition Fackelträger, 39,95 Euro Foto: Edition Fackelträger

Bücher selbst gemacht Bücher Geschenke Natur Gartengeschenke-UMEinfallsreich: Wer gerne bastelt, dekoriert, kocht und backt und zu Weihnachten am liebsten Selbstgemachtes aus Küche und Garten verschenkt, ist für neue Anregungen bestimmt dankbar. Wie wäre es zum Beispiel mal mit Schichtgelee aus Zierpflaumen und Birnen oder Samenbriefchen aus Wildpflanzen? Auch Tomatenkonfitüre mit Rosmarin bekommt man gern überreicht. Die drei Geschenke-Bücher aus dem Kosmos-Verlag bieten nicht nur jede Menge Rezepte und Bastelanleitungen, die mit schönen Fotos illustriert sind, zusätzlich gibt es auch gute Tipps zum Beispiel für originelle Verpackungen. Weihnachten ist ja glücklicherweise noch weit weg, aber man kann an einem sonnigen Tag ganz wunderbar im Liegestuhl in diesen Büchern schmökern und schon mal nach einem Geschenk für Tante Lotte Ausschau halten.
 
Barbara Krasemann: Geschenke aus meinem Garten. 145 Seiten, Kosmos, 14,99 Euro / Anne Rogge: Geschenke aus der Natur. 145 Seiten, Kosmos, 14,99 Euro / Regine Stroner: selbst gemacht & mitgebracht – Geschenke aus der Küche, 145 Seiten, Kosmos, 14,99 Euro Fotos: Kosmos

Nice to know KoenigspalastQuer1Brüssel: Wenn die Royals Urlaub machen, darf man ihr Schloss besichtigen. Noch bis zum 6. September kann jedermann durch Königin Mathildes Spiegel- und Thronsaal schlendern, im weißen Salon König Philippes die Empire-Möbel bewundern und im Goya-Salon die Wandteppiche, die nach Bildern von Francisco de Goya in Madrid gewebt wurden.

Nice to know- Praça do Comércio©Turismo de Lisboa www.visitlisboa.comLissabon: Der Legende nach verliebte sich Griechenlands Sagen-König Odysseus von Ithaca einst auf einer seiner Reisen in die Schlangengöttin Ophiussa, und als er sie schließlich verließ, wurde sie so wütend, dass sie den Fluss Tejo zum Beben brachte. Der schob daraufhin sieben Hügel zusammen, auf denen dann Lissabon entstand. Vom 7. bis zum 16. August wird diese Geschichte dreimal täglich auf dem Platz „Terreiro do Paco“ in einer multimedialen Show openair vorgeführt.
 
Nice to tknow Gartenakademie 2015-07-17 um 15.46.37Berlin: Die Königliche Gartenakademie in Dahlem feiert noch bis Ende August die Provence mit ihren Kräutern, ihrer Küche und ihren Farben, allen voran: Der Lavendel. Etwa zwanzig Sorten der seit den Römern bekannten