Zitat JongeriusEs gibt zu viel Zeugs auf der Welt.

Die Holländerin Hella Jongerius, die mit ihrem Designbüro „Jongeriuslab“ in Berlin für Firmen wie Vitra, Artek, Danskina und Ikea arbeitet; sie entwirft Sofas und Stoffe, Sessel und Lampen, Porzellanserien und Vasen, Hocker, Schränke und Kerzenhalter. Foto: Vitra

Peter-Butschkow-CopyrightHonorarpflichtiges Copyright: Peter Butschkow.

Der Berliner Zeichner und Cartoonist lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat bereits mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft. www.butschkow.de.

IF IFAus den Zimmern 2 und 102 hat man einen grandiosen Blick auf die Stadtsilhouette Danzigs, über das Flüsschen Motlawa hinweg auf das hölzerne Krantor und das Frauentor, auf die Türme von Marienkirche und Rathaus und davor auf die Speicher-Insel mit ihren seit dem Zweiten Weltkrieg bizarr zerfallenen Bauten, die einst zum Reichtum der Stadt beigetragen haben. Das Hotel Podewils befindet sich in einer spätbarocken Residenz von 1728, die liebevoll restauriert wurde.

Die zehn Zimmer sind ausgesprochen geschmackvoll mit antiken Möbeln vor zart gemusterten Tapeten und passenden Vorhängen eingerichtet. TV, DVD-Player, Internet und Klimaanlage sind selbstverständlich. Das Marmorbad ist großzügig und durchdacht geplant. Das üppige Frühstücksbüfett mit Obst und Eiern, mit Schinken und Fisch, mit Säften und Kuchen ist absolut frisch und ausgesprochen lecker. Und der Service ist einsame Spitze. Hotel Podewils, Danzig. DZ ab ca 120 Euro.
Fotos: CO

Bücher Juhl Bildschirmfoto 2014-09-23 um 11.53.51Design aus dem Norden. In Deutschland ist sein Name nicht so geläufig wie die seiner Kollegen Arne Jacobson oder Hans Wegner: Finn Juhl (1912 bis 1989), der dänische Designer, der Architektur studiert hatte, und sich dann immer mehr mit dem Entwerfen von Sitzmöbeln aus Holz befasste und den alt eingesessenen Kunsttischlern damit Konkurrenz machte. Über den Umweg in die USA, wo seine Entwürfe schnell beliebt und schließlich auch industriell gefertigt wurden, setzte er sich in Europa langsam durch. 1960 gestaltete er die dänische Botschaft in Washington. Sein eigenes Haus baute Juhl schon 1942 und richtete es konsequent mit eigenen Entwürfen ein. Heute ist der interessante Bau ein Museum.

Der Autor Per H. Hansen zeigt und beschreibt dieses Haus ausführlich, erklärt alle Entwürfe, und an ihnen entlang erzählt er von Juhls Leben und seiner Arbeit. Mit 177 Zeichnungen und Fotos ist der  – leider nur auf Englisch erschienene – Band üppig illustriert.

Bücer cover_dackel-ralph_72dpiWuffmeister aus dem Süden. Ralph schaut unter einer Duschhaube heraus ganz selbstbewusst in die Kamera. Simon sitzt im Kinderwagen und lutscht an einem rosa Schnuller, und Rocco sabbert unter einer Weihnachtsmannmütze. Die drei, ihres Zeichens Dackel, Bullmastiff und Bulldogge, gehören zur Familie der neuseeländischen Fotografin Serena Hodson und sind ihre liebsten Motive. Denn sie sind alle drei lustig, haben einzigartige Persönlichkeiten und sind geradezu süchtig nach Aufmerksamkeit, findet die in Australien lebende Fotografin. Jetzt hat sie ein kleines Buch mit ihren liebsten Bildern herausgegeben, das nicht nur Hundefreunden großen Spaß machen wird. Zumal sie neben jedes Foto eine Lebensweisheit gestellt hat, die gut von den Vierbeinern stammen könnte. Diese zum Beispiel: Kuscheln hilft gegen jede Art von Kummer. Stimmt!

Very ntk 1 Ikea Bettwäsche VinterÄlmhult 1: Zum Start seines neuen Kataloges hat Ikea eine Umfrage unter 8.000 Menschen in Berlin, London, Moskau, Mumbai, New York, Paris, Shanghai und Stockholm zu ihrem Tagesanfang gemacht. Wie viele machen den Wecker noch mal aus? Wie viel Prozent duschen, wie viele frühstücken zu Haus? Eine umfangreiche Studie mit zum Teil ganz bemerkenswerten Ergebnissen. Zum Beispiel diesem: Eine Stunde und 37 Minuten brauchen die Stadtmenschen durchschnittlich vom Aufwachen bis zum Verlassen des Hauses. Weniger überraschend ist vermutlich die Erkenntnis von Ikea, dass schöne Bettwäsche zum Wohlbefinden beiträgt – aber was soll’s: Zum Kuscheln (siehe oben) machen die Schweden wirklich viele nette Angebote.

Älmhult 2: Auch zum Start des neuen Kataloges hat Ikea einen Werbespot ins Netz gestellt, der sich über die Produktpräsentationen von Apple lustig macht. Absolut großartig! 
Rheda-Wiedenbrück: Die Erfolgsgeschichte des Möbelherstellers „Cor“ begann 1954, und sie wurde seither mit gut zwei Dutzend Designpreisen gekrönt. Also Hut ab und: Herzlichen Glückwunsch zum Sechzigsten!
IF IF IFStühlerücken. Stühle, findet die Künstlerin Karolin Leyendecker, stützen uns ihr Leben lang und haben es deshalb nicht verdient, einfach entsorgt zu werden. Sie verhilft ihnen lieber zu neuer Schönheit und beklebt sie mit bunten Papieren oder aktuellen Zeitungen, mit Seiten aus Magazinen und Comic-Heften, Straßenkarten und Briefmarken. Mit Klarlack wird das Ganze haltbar gemacht.
Für jeden Neu-Besitzer findet die Wahl-Hamburgerin passende Motive, so bekommt der Journalist ein Sitzmöbel mit seiner Tageszeitung, der Schneider eins mit Bildern von Nadel, Faden und Schere und der an Fernweh Leidende eins mit dem Stadtplan seines Sehnsuchtsortes. Das Ergebnis kann sich überall sehen lassen und kostet nicht die Welt.
Karolin Leyendecker vertreibt ihre Produkte online, nimmt Aufträge an, veranstaltet Workshops für Kinder und Erwachsene und ist auf Messen zu finden. Mehr dazu: www.moebelverrueckt.de
Bis 5. Oktober: Pilz-Führerschein in Bad Wildbad. Mit der Theorie geht es los, und dann heißt es „Korb frei“, erst erfährt man etwas über „Pilze und ihre Eigenheiten“, dann durchstreift man mit einem Pilzsachverständigen die Wälder. Anschließend wird gemeinsam gekocht – Pilzgerichte natürlich – und gegessen. Zum Schluss der vergnüglichen (wenngleich nicht über eine erste Information hinausgehenden) Veranstaltung heißt es: Führerschein bestanden!

 

25. + 26. Oktober: Veggie-World in Düsseldorf. Bereits zum siebten Mal veranstaltet der Vegetarierbund Deutschland (VEBU) die „Messe für nachhaltiges Genießen“, auf der diesmal mehr als 70 Aussteller ihre Produkte vorstellen. Kochshows, Lesungen, Seminare und Vorträge zum Thema werden auch angeboten. Tagesticket 8 Euro.

 

29. Oktober bis 2. November: Nordische Filmtage Lübeck. Schon seit 1956 öffnet die Stadt Lübeck jedes Jahr drei Kinosäle für die neuesten Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus Dänemark, Estland, Finnland, Island, Lettland, Litauen, Norwegen und Schweden. Ehrenpräsidentin des Festivals ist derzeitig die norwegische Filmschauspielerin Liv Ullmann. Insgesamt werden jährlich acht Preise vergeben. Das detaillierte Programm wird Anfang Oktober bekannt gegeben auf http://www.luebeck.de/filmtage/de

Produkte 4 treusinnTreusinn: Heute legen sogar Haustiere wert auf Qualität! So darf der Fressnapf gern in einem designten Ständer aus Eichenholz aus heimischen Wäldern hängen, und natürlich speist der Vierbeiner, der auf sich hält, aus einem handgedrehten Keramiktopf. Hat die Münchener Firma alles im Angebot. 

Flötotto:Produkte 2  ARMCHAIR_Vierbeinholzgestell_weißer Font_AquablauProdukte 1 ARMCHAIR_Drehstuhl schwarz_grauer Font_Korallrot „Pro“, der schicke Stuhl von Konstantin Grcic, hat jetzt Armlehnen bekommen.
Die Kunststoffschale mit den integrierten Lehnen gibt es in Rot, Grün, Blau, Schwarz, Grau und Weiß auch mit Polsterung auf Holz- oder Metallbeinen, mit Gleitkufen, als Freischwinger oder als Drehstuhl. Scheint sich zum richtig großen (Ent)Wurf zu entwickeln. 

 

Produkte 5 Nymphenburg EdelweissNymphenburg: „Tracht ist Trend“ behauptet die Porzellan Manufaktur und bietet die Schmuckkollektion „Waldeslust“ mit einem Hirschgeweih und einem Edelweiß aus Biskuit-Porzellan an handgenähten Lederbändern an. Passt garantiert nicht nur

Wesselmann? TomEin Ford vor einer beeindruckenden Bergkulisse auf einer Landstraße: Das Gemälde „Landscape No. 4“ von Tom Wesselmann war eines der ersten Pop-Art Gemälde, das Peter Ludwig Mitte der 60er Jahre erwarb. Vorher hatten er und seine Frau Irene eigentlich nur alte Kunst gesammelt, und seine erste Begegnung mit der neuen Kunst-Richtung hatte ihn eher irritiert als begeistert: Im Moma in New York sah er eine Skulptur von George Segal, der gerade begann, menschliche Figuren aus Gips mit Alltagsgegenständen zu kombinieren. Damals war Pop extrem umstritten, für die einen ein trivialer Affront, für die anderen Befreiung.

Schnell begeisterten sich Peter und Irene Ludwig für die oft witzig-ironischen bis giftigen Zeit-Kommentare von Künstlern wie Andy Warhol, James Rosenquist, Robert Rauschenberg, Jasper Jones und Roy Lichtenstein. Nach der „Documenta 4“ 1968 kauften die Ludwigs auch Werke von Claes Oldenburg, George Segal und Richard Lindner. Als sie ihre Sammlung erstmals der Öffentlichkeit zeigten, kamen 200 000 Besucher.
Dieses Mal werden mehr als 150 zentrale Werke der Pop-Art gezeigt werden, davon stammen einige aus den Dependancen des Museums Ludwig in Budapest, St. Petersburg und Peking.

IFRote Rosen sind nicht einfach nur Rosen. Jedenfalls in Lüneburg nicht. Denn „Rote Rosen“ ist eine tägliche Telenovela der ARD, die seit 2006 in Lüneburg gedreht wird und inzwischen mehrere hunderttausend Besucher jedes Jahr in die Stadt bringt. Reisebusse aus ganz Deutschland und sogar aus Italien steuern regelmäßig den Ort an der Ilmenau an. Das hat die Stadt natürlich für sich zu nutzen gewusst, es gibt einen Stadtplan mit allen Außendrehorten der Serie, Führungen zum Thema, und natürlichen werden auch jede Menge Fanartikel – von der Tasse bis zum Stift – im Tourismusbüro angeboten. Das finden Sie im Alten Rathaus auf dem Platz „Am Markt“, und spätestens hier merken Sie, dass die alte Hansestadt südlich von Hamburg weitaus mehr Geschichte zu bieten hat als nur die von den Roten Rosen.

Der älteste Saal des Rathauses stammt von 1328, die prächtige Schaufassade entstand im 18. Jahrhundert. Sehen Sie sich auch auf jeden Fall den Innenhof an, an dem die „Kämmerei“ von 1476 und die „Große Ratsstube“ von 1564 liegen. Das Lüneburger ist eines der größten historischen Rathäuser in Deutschland,

Produkte 1 Hypetex-Halo-Chair-carbon-fiber-537x383Hypetex: Gerade wird er vorgestellt bei der „designjunction“ in London (siehe oben), der Sessel „Halo“ aus einer brandneuen, farbigen Carbon-Faser. Designer Michael Sodeau hat aus ihr ein federleichtes, sehr stabiles, dreibeiniges Sitzmöbel geformt. Beeindruckend!

Produkte 2 Pi§a_Low_Chair_1Magis: Ebenfalls gerade auf den Markt gekommen ist der niedrige Sessel „Piña“ vom spanischen Designer Jaime Hayón, dessen Sitzschale an eine Ananas erinnern soll. Anyway, uns gefällt er.
Produkte 3 MYK-pompon-chair2.2-AMYK: Und auch Myra Klose hat einen neuen Sessel. Allerdings ist die Form alt, nur die Polsterung aus 260 handgemachten Pompons aus Merinowolle ist ganz frisch entstanden. „Asian Flowers“ heißt er und ist in begrenzter Zahl zu haben. Der Sessel ist kein Leichtgewicht, 22 Kilo bringt er auf die Waage. Aber lustig ist er!
Produkte 4 schneiderschram_SATSUMA_photo-on-location_2Schneiderschram: Weil der Ausgangspunkt der Idee eine Apfelsinenkiste war, heißt der fertige Stuhl der Designer Julia Läufer und Marcus Keichel

ZITAT ai-weiwei-portrait-2_webopti„Es gibt keinen anmutigeren Sport als Steine zu werfen gegen eine Diktatur auf der Welt.“

Ai Weiwei, chinesischer Konzeptkünstler, Bildhauer und Kurator, zitiert im Magazin der Süddeutschen Zeitung April 2014 Foto: artasiapacific.com

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Der Berliner Zeichner und Cartoonist lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat bereits mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft. www.butschkow.de.

Hotel ArcadiaDie Schwebebahn kennt eigentlich jeder. Sie ist Wahrzeichen der Stadt, fährt seit 1901 und steht seit 1997 unter Denkmalschutz. Dann fällt einem sicher noch der Name Pina Bausch ein, jener genialen Choreografin, die von 1973 bis zu ihrem Tod 2009 in Wuppertal arbeitete. Und das Von-der-Heydt-Museum ist auch nicht gerade unbekannt, wo zur Zeit Camille Pissaro, dem „Vater des Impressionismus“, eine Ausstellung gewidmet ist. Jedenfalls gibt es gute Gründe, Wuppertal, laut wikipedia Deutschlands „grünste Großstadt“, zu besuchen, und das zentral gelegene Hotel „Arcadia“ macht einem die Entscheidung noch leichter. Zur Wupper sind es von dort nur wenige Schritte, auch Theater, Oper und Museum sind zu Fuß erreichbar. Aus den meisten der 130 geräumigen, sehr ruhigen Zimmer hat man einen schönen Blick auf die Innenstadt und die historische Stadthalle. Das Frühstück ist ansprechend, die Bar auch spätabends einladend.
DZ ab ca 95 Euro. Foto: Hotel Arcadia.

Promo TrendXPRESS_logo200KuNo: TrendXPRESS? Was ist das denn?
Die Gründerin des TrendXPRESS, Ildiko Schiller: TrendXPRESS ist ein Lifestyle-Presseportal, das Journalisten die Arbeit enorm  erleichtert. Einmal anmelden – natürlich kostenlos – und gleich lossurfen durch Fotos der neuesten Produkte aus den Bereichen Wohnen, Food, Geschenke und Design. Zurzeit sind dort schon 140 führende Marken vertreten.

KuNo: Und wie arbeitet man dann damit weiter?
I.S.: Mit nur ganz wenigen Mausklicks kommt man zum gewünschten Bild in Druckqualität, das man dort ganz einfach herunterladen kann. Vollständige Infos mit Maßen, Farben, Material und VK-Preis gibt es selbstverständlich dazu.

KuNo: Was mache ich, wenn ich etwas Bestimmtes suche, Ausstechformen für Weihnachtskekse zum Beispiel?
SONY DSCI.S.: Dann klicken Sie in die verschiedenen Rubriken/Themen, etwa beim Thema Weihnachten oder Backen oder gleich auf unseren Mini-Banner diesmal ein Weihnachtsengel. (Hinter diesem Mini-Banner bringen wir immer wechselnde TOP-Themen. Achten Sie bitte darauf. Das Bild ändert sich auch immer). Sie können auch noch die Volltextrecherche (Lupe) oder die Tags für die Recherche nutzen.

Kochen nach Farben 12 Farben 12 Menues von Caro MantkeSchmeckt uni? Erst einmal klingt das doch spannend: Kochen nach Farben, zwölf Menüs in zwölf Farben. Also serviert man zur Spinat-Lasagne Minz-Limonade und hinterher Brownies aus grünem Tee und weißer Schokolade. Und vor dem Lachsfilet mit Meerrettichkruste gibt es Melonensuppe, dazu trinkt man Rosé. Oder man genießt nach dem Karottensalat Rote-Linsen-Bratlinge mit Kürbisspalten und hinterher einen Mandarinenlikör. Wer gerne kocht, findet in dem Buch von Tatjana Reimann, Caro Mantke und Tim Schober bestimmt viele anregende Rezepte, den Rehbraten mit Lebkuchensoße, Pumpernickel-Knödeln und marinierter Birne mit Dattel-Chutney zum Beispiel. Die Süßkartoffelsuppe oder die Zitronentarte. Alles ist hübsch ansehnlich fotografiert, die Rezepte sind ausführlich erläutert und die Einkaufslisten vollständig. Warum das Ganze? Tja, eine Antwort ist sicher: Das Auge isst mit. Uns jedenfalls schmeckt zur Spinat-Lasagne der Rosé immer noch am besten. Tatjana Reimann, Caro Mantke, Tim Schober: Kochen nach Farben, 12 Farben – 12 Menüs, 29,95 Euro, Prestel Verlag. Foto: Prestel Verlag.

Bücher 1 Die_geheimnisvolle_Sprache_der_FarbenAlles so hübsch bunt hier. Man kann rot vor Zorn werden und rot sehen, oder man ist grün vor Neid und ärgert sich schwarz. Aber wer weiß schon genau, warum Gefühle so farbig sind. Joann und Arielle Eckstut wissen es. Die beiden amerikanischen Schwestern, die eine Farbberaterin, die andere Autorin, setzen sich in ihrem Buch „Die geheimnisvolle Sprache der Farben“ ausführlich mit allen Aspekten auseinander, mit den physikalischen genauso wie mit den optischen und emotionalen, mit den botanischen, den linguistischen und kunstgeschichtlichen. Trotzdem bezeichnen sie sich nicht als Experten, sie sehen sich lieber als Farb-Touristen, die uns mit auf die wunderbare Reise durch die Welt der Farben nehmen.
Nach Holland zum Beispiel, wo Orange dominiert, das auf Wilhelm von Oranien zurückgeht, der die Niederlande zum Staat machte und Religionsfreiheit garantierte. Nach Tibet, wo man ein Vierfarbsystem findet, in dem Gelb für Reichtum, Gesundheit, Wissen und Weisheit steht. In Nordafrika wiederum färben die Tuareg seit Urzeiten ihr Tuch mit Indigoblau, je dunkler und tiefer das Blau, desto reicher sein Träger. Und in den USA gibt es seit Präsident George Washington den Orden „Purple

Kanada: Am 20. September wird in Winnipeg nach sechsjähriger Bauzeit das weltweit einmalige „Museum für Menschenrechte“ eröffnet. Das Gebäude vom Architekten Antoine Predock aus Albuquerque in New Mexico soll dabei von den „Wurzeln“ im Untergeschoss bis in die Turmspitze Hoffnung symbolisieren. Gezeigt werden unter anderem Dokumente aus dem Kampf für die Menschenrechte in Kanada, aber auch Objekte des Holocaust. Damit gibt es 66 Jahre nach der Deklaration der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen endlich einen Ort der Würdigung.

very nice to know 1 shirt_schwarz_2-ents1tasche-inkluwas 1beutel-inkluwas1hoodie-inkluwasHamburg: „Inklusion“ ist das Modewort der Saison. „InkluWas“ haben deshalb die Kauffrau Anastasia Umrik und die Modedesignerin Kathrin Neumann ihr Unternehmen genannt, mit dem sie auf die Integration von Behinderten in unserer Gesellschaft aufmerksam machen wollen. Verkauft werden zum Beispiel T-Shirts mit aufgedrucktem Schlips, der aus vielen kleinen Figuren zusammengesetzt ist – dicken und dünnen Menschen, großen und kleinen, auf einen Stock gestützt, am Rollator gehend oder im Rollstuhl fahrend. Außerdem gibt es

Promo novum-cover-2014-09-dunkel-webWas ist drin in der neuen „novum“?

Ihre Aufgabe sehen viele Infografik-Experten darin, das Unsichtbare und Verborgene sichtbar zu machen. Was wäre also passender, als in einer Ausgabe mit Schwerpunkt Infografik mit verschiedenen Informationsebenen zu spielen? Für die September-Ausgabe des Fachmagazins novum World of Graphic Design kam ein Doppelumschlag mit Transparentpapier zum Einsatz, der einen neuen Blick auf unseren Planeten erlaubt.
Im Schwerpunktteil novum + dreht sich schließlich alles um Infografiken – unterschiedliche Stile und Herangehensweisen werden dabei ebenso präsentiert, wie Hintergrundinformationen und natürlich viele, viele Beispiele. Und im Showroom können sich die Leser unter anderem auf sehenswertes Design aus Mallorca, Österreich und Uruguay freuen.

Und einen kleinen Ausblick auf die Oktober-Ausgabe gibt es auch schon: Hier liegt das Schwerpunktthema auf aller Arten von »Drinks« – innovative Bierlabels, kreative Kaffeeverpackungen und sogar die Umsetzung eines wirklich einzigartigen Mineralwassers gilt es hier zu entdecken. Darüber hinaus sind charmante Illustrationen von Carmine Bellucci zu bestaunen, beeindruckende grafische Lösungen der in den USA lebenden Franziska Stetter oder aber treffsichere Erscheinungsbilder des griechischen Studios pecora nera. Am 13. September