Alexander von Humboldt

„Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.“

Der Naturforscher und Entdecker Alexander von Humboldt (1769 bis 1859), der ausgedehnte Reisen durch Lateinamerika, in die USA und nach Zentralasien unternahm. Zitiert anlässlich seines 250. Geburtstages vom Tourismusbüro Peru.
Foto: wikipedia

 

Eine Karriere als Steuerberater schlug er aus, lieber mühte er sich jahrelang als freier Grafiker. Schon als Kind hatte er seine Kumpels gern zum Lachen gebracht und komische Porträts von ihnen gezeichnet. Aber bis Peter Butschkow ein gefeierter Cartoonist wurde, musste er erst eine Schriftsetzer-Lehre abbrechen, mit einer Vorgruppe der Rolling Stones Musik machen, beim Boxidol Bubi Scholz Anzeigen und Plakate gestalten und ausufernd Witze erzählen, denen, wie Kollegen fanden, die gesellschaftskritischen Ansätze fehlten. Dann aber druckten immer mehr Magazine seine Cartoons, und der Lappan Verlag veröffentlichte seine ersten Bücher.
Jetzt hat Peter Butschkow seine Biografie geschrieben, kurz und knapp und höchst amüsant. Dazu sind in dem Buch seine besten Cartoons von 1956 bis 2019 zu betrachten. Was für ein Vergnügen!
Peter Butschkow: Cartoons, eine zeichnerische Biografie, 20 Euro (inkl. Porto und Verpackung), zu bestellen bei: p.butschkow@gmail.com,

 

 

My Place, Wien

Relaxen im My Place

Städtetrips können oft anstrengend sein, wenn man ein schönes Ziel zu Fuß erkundet. Da ist es gut, wenn man im Hotel eine ausgiebige Pause machen kann. Besonders fein ist das natürlich, wenn man ein ganzes Apartment wie im ziemlich zentral gelegenen Hotel My Place zur Verfügung hat. Ein großer Wohnraum mit Küchenzeile, Esstisch und Sofaecke neben einem großzügigen Schlafzimmer mit angeschlossenem Bad hat einfach alles, was man zur Erholung braucht. Und den Sonnenuntergang mit Blick auf den Stephansdom, den Donaukanal und das Riesenrad im Prater kann man auf der Dachterrasse genießen.
Suite für zwei Personen ab ca. 115 Euro. Foto: My Place

Inselglück

Man möchte sofort zum Flughafen und endlich mal wieder nach Mallorca fliegen: Was für Häuser, wie wunderschön eingerichtet, der Traum vom Wohnen schlechthin!
Der Autor lebt selbst auf der Sehnsuchtsinsel aller Deutschen und zeigt in diesem Buch sein eigenes Haus und die anderer Architekten und Designer. Der Stil ist (fast) überall puristisch, luxuriös und naturverbunden. Ein Buch für den Coffee Table, in dem man immer wieder gern blättert. Ein paar wenige Tipps für Geschäfte, Galerien und Bezugsquellen für Möbel und Accessoires ergänzen die großzügigen Fotos und die architekturlastigen Texte. Um die Häuser allerdings ganz zu verstehen, wären Grundrisse schon hilfreich gewesen.

 

Thomas NIederste-Werbeck: Mallorca mit Stil, 192 S., Callwey, 39,95 Euro. Foto: Callwey

 


Natürlich mit Geschichte

Sie haben bestimmt auch ein absolutes Lieblingsstück in Ihrer Wohnung. Und natürlich hat das Möbel, Accessoire, Buch oder einfach nur Stehrümchen eine ganz persönliche Geschichte. 60 der schönsten dieser Geschichten, die als Kolumne in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erschienen sind, hat die zuständige Redakteurin Birgit Ochs in einem Buch zusammengefasst. Und so erfährt man von der Fotografin Gabo, wie sie in Arizona für 50 Dollar einen Ledersattel erstand und ihn nach Europa schleifte, oder wie die Schauspielerin und bekennende Vegetarierin Luise Kinseher zu einem Weißwurstheber kam und warum der Youtuber Mirko Drotschmann sein CD-Regal liebt, obwohl er keinen Player mehr besitzt. Auch der Designer Tobias Grau, der hochmoderne Leuchten entwirft, ist dabei und schwärmt von seinem chinesischen Paravent, den sein Urgroßvater 1896 nach Europa brachte.
Ein vergnüglicher Leseabend ist garantiert!

Birgit Ochs (Hg.): Mein Lieblingsstück. 160 S., Busse Seewald. 16,95 Euro. Foto: Busse Seewald

Die Tapeten sind wieder da! Nach den sterilen weißen Wänden – erst mit simpler Raufaser, dann verputzt und gestrichen und schließlich gespachtelt – werden jetzt wieder bunte Bilder geklebt. Heute tapeziert  man aber nicht mehr einen ganzen Raum, das wirkt viel zu leicht wild, man setzt die Papierrollen schmückend ein, beklebt mal eine Wand, mal einen Teil, manchmal rahmt man sie mit einer Leiste ein.
Besonders schöne Exemplare gibt es bei Photowall www.photowall.de und Rebel Walls www.rebelwalls.de  

 

 

Provenienzforschung: In Stuttgart wird seit April zwei Jahre lang die Herkunft von 183 Werken erforscht, die zwischen 1933 und 1945 in die Sammlung von inzwischen über 2000 Kunstwerken des Vereins „Freunde der Staatsgalerie“ kamen. Der Verein existiert seit 1906 und fördert seither die Kunstvermittlung in Stuttgart, finanziert Ausstellungen und bereichert die Sammlung der Staatsgalerie mit gezielten Ankäufen. 2018 stellte der Verein einen Antrag auf Förderung der Provenienzforschung, der jetzt genehmigt wurde.

„Eda Mame“ hat Schwung

NYC xDesign Award 2019: In New York wurde jetzt das Daybed  „Eda Mame“ von Pierro Lissoni für B&B mit dem ersten Preis in der Kategorie „Product – Residential Sofa“ ausgezeichnet. Der Jury gefiel besonders die Form, die an eine Sojabohne erinnert, einer typischen Zutat der orientalischen Küche. Foto: B&B Italia

Unser Autor

Unser Kolumnist, der Ungar Péter Pál Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website

Unser Kolumnist, der Ungar Péter Pál Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website www.ungarnaktuell.de, außerdem die beiden Literaturseiten www.phantastisch-realistische-literatur.de und www.ein-oscar-fuer-hitler.com

                     Schiffskatastrophe auf der Donau. Natürliche Ursache?
                     Ein Schwimmkran in Schwierigkeiten und andere Seltsamkeiten

Blumenmeer am östlichen Donau-Kai in Budapest. Zwischen den verwelkten Rosen und Nelken: Kerzenleuchter, Kinderspielzeug, Plüschaffen und -bären, ein Paar weiße Damenschuhe, Abschiedsbriefe auf Ungarisch und Koreanisch. Rundherum viele Menschen.
Dahinter, auf der breiten Donau dichter Verkehr. Auf ihrer östlichen, also Pester Seite parken kilometerlang weiße Hotelschiffe, je zwei nebeneinander. Der Fluss führt Hochwasser und fließt schneller als sonst, trägt Äste, Laub und Autoreifen mit sich, er bildet Wirbel an den Brückenpfeilern. Die Schiffe auf Bergfahrt schleichen, die auf Talfahrt rasen.
Ein kleines Mädchen von etwa sieben Jahren teilt mir mit, dass ihr Plüschaffe größer und schöner ist als der koreanische zwischen verwelkten Blumen, überhaupt der schönste Affe von allen. Und: Dass ihr Opa das Unglück gesehen habe.
Eine Stunde später sitze ich mit Opa, einige Jahre jünger als ich, in einem Café. Der Schock nach 17 Tagen sitzt immer noch sichtbar tief. „Es war der 29. Mai abends um neun Uhr“, beginnt er. „Ich wartete am Kai auf meine Tochter, dort, wo jetzt die Blumen liegen. Auch da war auf der Donau dichter Verkehr und das Wasser noch höher. Dann sah ich zwei Schiffe, ein großes, langes, weißes Hotelschiff, und ein kleines Ausflugsschiff, nebeneinander zwischen zwei Brückenpfeilern fahren. Plötzlich scherte das kleine aus und geriet vor das große. Dann krachte es entsetzlich. Und das kleine, die „Wassernixe“ (ungarisch „Hableány“) sank in Sekunden. Ich dachte, ich werde ohnmächtig.“ Mein

Die Helfer waren schnell da

Gegenüber putzt sich die Nase und sagt: „Ich war völlig durcheinander. Soll ich die Rettung rufen? Die wissen es doch schon, dachte ich. Dann aber: Woher sollen die das wissen? Ich rief an. Ich berichtete vom Schiffsunglück und wo das war. Der Mensch in der Leitung hörte zu und fragte, ob ich getrunken habe. Dann brüllte ich: ‘Mann, hier sterben jetzt Menschen!‘ ‚Gut‘‚ wir kommen,‘ sagte er. Und tatsächlich hörte ich sofort die Sirenen. Aber noch schneller war die Bereitschaft der Wasserrettung. Die kamen mit zwei großen schwarzen Schlauchbooten, die Taucher, schon in Anzug und mit Sauerstoff-Flaschen, glitten ins Wasser und holten die ersten Überlebenden aus dem Wrack.“ Der alte Herr putzte sich wieder umständlich die Nase, und ich quälte ihn nicht weiter. Wir tranken je einen doppelten Aprikosen-Schnaps, da kamen auch schon seine Tochter und die zauberhafte Enkelin, um ihn abzuholen.
In den Abendnachrichten des 29. Mai hörte ich, dass an Bord der „Wassernixe“ fünf ungarische Besatzungsmitglieder und 30 südkoreanische Touristen waren, von denen sieben gerettet wurden. Also befanden sich noch 28 Tote im kleinen Ausflugsschiff. Dann kam die Meldung, dass der ukrainische Kapitän des Hotelschiffes, „Viking Sigyn“ wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs mit Todesfolge festgenommen wurde.  
Einen Tag später hörte ich den Kommentar einer Hydrologin, die offensichtlich anderer Meinung war: Durch die sintflutartigen Regenfälle der letzten Tage habe sich der Pegel der Donau enorm erhöht. Die Fließgeschwindigkeit ebenfalls. Sie betrug 4000 Liter in der Minute und damit das Doppelte des Üblichen. Es sei also mit Fug anzunehmen, dass die „Wassernixe“ durch den enormen Wasserdruck von einem Brückenpfeiler vor die „Viking Sigyn“ gedrückt worden sei. Mir leuchtete das – im Gegensatz zu den Behörden – ein.
Leider konnten erst einmal keine weiteren Opfer der Tragödie durch die Taucher geborgen werden, weil die „Wassernixe“ zu sehr beschädigt worden war. Das Schiff musste gehoben werden.
Dafür ist die Donau-Schifffahrts-Direktion mit einem Schwimmkran eigentlich auch ausgerüstet. Allerdings befand sich das Monstrum am Donauknie im Norden Ungarns. Das allein wäre kein Problem gewesen, denn ein Schwimmkran kann ja schwimmen, doch durch den hohen Wasserpegel konnte er unter vielen Brücken nicht hindurchkommen.     
Da half der nördliche Nachbar, Slowakei. Das Land betreibt gleich hinter der Grenze ein Wasserkraftwerk an der Donau. Es ist möglich, das Wasser für maximal drei Tage in einem riesigen Becken zu speichern, was auch getan wurde. Der Pegel der Donau sank ein wenig, aber gerade weit genug, dass „Clark Adam“, der Schwimmkran, nach Budapest kam, die „Wassernixe“ hob und in einen Reparaturhafen südlich von Budapest brachte. Dort begann der letzte Akt des Dramas: Die Bergung der 28 Leichen, unter ihnen die ungarische Besatzung. Als eine der letzten wurde eine südkoreanische Mutter gefunden, die ihre kleine Tochter noch im Tod festhielt.
Und schließlich geschah etwas wahrhaft Gespenstisches: Als alle Leichen von Bord waren, schlug der leichte Wind ein loses Stahlseil gegen die Schiffsglocke. Nur einmal. Ende der Arbeit? Totenglocke? „Da hatten manche von uns plötzlich einen Fussel im Auge“, sagte mir einer der großen, kräftigen Jungs der Wasserpolizei.
Als Nachtrag noch etwas Bemerkenswertes: Während  der Ermittlungen gegen den ukrainischen Kapitän der „Viking Sinyn“ stellte sich heraus, dass er am 1. April diesen Jahres in einem Kanal in Holland, nahe der Stadt Terneuzen, mit einem Hotelschiff der Familie Viking einen Öltanker gerammt hatte. So ermittelt gegen ihn auch die holländische Schifffahrtsbehörde, wie die europäische Justizbehörde Eurojust bestätigte.
Indessen scheint man in Ungarn nichts Schwerwiegendes gegen ihn zu finden. Gut: er hat kurz nach der Havarie einige Daten von seinem I-Phone gelöscht. Der Mann sitzt im Gefängnis und könnte gegen Kaution bald auf freien Fuß gesetzt werden. Fotos: privat/ungarnheute    

 

 

Metropolitan Museum, New York, 3.7. bis 22.9.2019.:
Apollo’s Muse
The moon in the age of photography
                       und
Museum der Moderne, Salzburg, 20.7. bis 3.11.2019:
Fly me to the moon. 50 Jahre Mondlandung

 

Caspar David Friedrich: Zwei Männer, den Mond betrachtend, ca. 1825-30

In New York feiert man den 50. Jahrestag der Mondlandung am 20. Juli 1969 mit einer großen Foto-Ausstellung, in der Bilder des Erdtrabanten vom Beginn der Fotografie an bis heute gezeigt werden. Ergänzt werden die beeindruckenden Aufnahmen mit Drucken, Gemälden, Filmen und astronomischen Geräten.

Das Märchen Peterchens Mondfahrt in Salzburg

In Salzburg zeigt man aus dem selben Anlass die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Mond durch die Jahrhunderte, beginnend in der Zeit Galileo Galileis und der Erfindung des Teleskops. Ein wichtiger Teil beschäftigt sich aber auch mit der politischen Situation, die der Mondlandung voraus ging, also zum Beispiel der ersten Erdumkreisung des sowjetischen Sputniks 1957, die eindrucksvoll Moskaus damaligen Vorsprung in der Raumfahrt zeigte. Zu sehen sind u.a. Werke von Coop Himmelb(l)au, Max Ernst, Hannah Höch, Andy Warhol, Niki de Saint Phalle, Pipilotti Rist, René Magritte, Fritz Lang und Ernst Ludwig Kirchner. Fotos: Museen

Blick auf den See

Wer mit dem Zug in Plön ankommt, steht gleich am größten See Schleswig Holsteins, über 28 qkm erstreckt sich der Große Plöner See, der in der letzten Eiszeit entstand und bis zu 58m tief ist. Seit 1992 liegt er zum größten Teil in einem Naturschutzgebiet, in dem Seeadler, Schellenden, Gänsesäger und Graugänse leben.  Im Bahnhofsgebäude ist das Tourismusbüro angesiedelt, dort gibt man Ihnen gerne einen kleinen Stadtplan. Aber erst einmal: Platz nehmen auf einer der Bänke und den Blick über den See genießen.
Und dann schlendern Sie den Strohberg/ die Lübecker Straße entlang, schauen vielleicht in die Buchhandlung Schneider mit seiner guten Auswahl und dem sehr freundlichem Service und in die Wegwarte, einen netten Feinkost-Shop mit ausgesuchten Spezialitäten aus der Region. Am Markt angekommen, sollten Sie wenn möglich einen Blick in die wirklich hübsche Nikolai Kirche werfen, die 1868 auf den Resten der nach einem Blitzschlag 1864 ausgebrannten Kirche entstand.
Gleich dahinter steht das Backstein Rathaus von 1816 mit dem niedlichen Gänselieselbrunnen davor, den der Künstler Bernhard Butzke 1922 aus Muschelkalk schuf.
Jetzt den kleinen Berg hoch – und schon steht man auf der Schlossterrasse. Was für ein Blick!

Das Schloss ist heute eine Akademie

Das schneeweiße Schloss aus dem 17. Jahrhundert kann leider nicht besichtigt werden, denn das Land Schleswig-Holstein musste es aus Kostengründen 2002 verkaufen. Heute gehört es der Fielmann Akademie, ist also nach einer aufwendigen Sanierung eine Bildungsstätte unter Denkmalschutz.

Dsa Restaurant Pförtnerhaus

Aber man kann auf der großen Terrasse im Restaurant Pförtnerhaus mit einem  Cocktail den Sonnenuntergang am See erleben und danach Oldenburger Entenbrust oder Rücken vom Wasserbüffel probieren.
Sollte es noch nicht Abend sein, dann laufen Sie den Berg einfach auf der anderen Seite wieder hinunter vorbei am Kulturforum, in einer 1909 im Jugendstil errichteten Schwimmhalle, in der heute Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Theateraufführungen stattfinden. Ein paar Schritte weiter erreicht man die ehemalige Reitbahn und dann das Naturparkhaus, in dem man sich über Wasserlebewesen, Zugvögel, Fledermäuse und Co. informieren kann.

Die Altstadt mit Nikolai Kirche

Und dann steht man vor dem Prinzenhaus, einem Gartenschlösschen aus dem Rokoko, erbaut um 1750 für den Plöner Herzog Friedrich Carl. Später wurden hier die sechs Söhne Kaiser Wilhelms II. erzogen, deshalb Prinzenhaus. Heute kann man es besichtigen oder für Events mieten.
Für Märchenhochzeiten zum Beispiel!
Wer jetzt noch Lust hat weiter zu gehen (oder zu radeln), kann die Prinzeninsel besuchen, eine zwei Kilometer lange Halbinsel mit Sandstrand, Wald und einem Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert, in dem man sehr gut essen kann.
Oder aber man spaziert zurück zum Bahnhof, besteigt den Bus Nr. 331 und fährt bis zum Anleger Fegetasche. Dort beginnt die 5-Seen-Fahrt über Timmdorf, Niederkleevitz, nach Malente und zurück. Für belebende Getränke an Bord ist natürlich gesorgt.

Fotos: CO

Fernsehkoch Tim Mälzer

„Keine künstliche Intelligenz wird mir das wohlige Gefühl von ner Pulle Rotwein im Kopp und Kartoffelpüree geben.“   

Fernsehkoch Tim Mälzer auf einer Konferenz in Hamburg, zitiert auf media.deam 9. Mai.

Foto: meedia

 

Peter Butschkow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in  Nordfriesland und hat schon weit mehr
als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Berghotel zum Edelacker, Freyburg, Unstrut

Am schönsten sitzt man auf der Terrasse hoch über dem hübschen Ort Freyburg an der Unstrut. Man schaut über sanfte Hügel ins Flusstal, hat die Reben des Weins vom nächsten Jahr vor Augen und kann dabei Kabeljau in Riesling oder Schweinemedaillons unter einer Bärlauchkruste genießen.
Die Zimmer des Berghotels sind ebenso zweckmäßig wie bequem eingerichtet, die Bäder praktisch, und das Frühstücksbüfett ist einladend bestückt mit allem, was morgens gut tut: Säfte, Brötchen, Eier, Wurst, Käse, Marmelade, Kaffee, Tee und Obst.  In Freyburg kann man übrigens die Sektkellerei Rotkäppchen besichtigen, und die schöne Stiftsdame Uta im Naumburger Dom ist auch nur 13 km entfernt. DZ ab ca. 118 Euro. Foto: Burghotel zum Edelacker

Von knisternden Chipstüten

Warum machen Chipstüten extra laute Knister-Geräusche, wenn man sie öffnet? Und warum halten wir ein Dessert auf einem weißen Teller für süßer als auf einem dunklen? Warum schmeckt teurer Wein vermeintlich besser als billiger? Mit all diesen und vielen anderen Fragen setzt sich der Professor für Experimentalpsychologie an der Universität Oxford in seinem Buch „Gastrologik“ auf höchst amüsante Weise auseinander. So erfährt man, dass bei lauten Hintergrundgeräuschen, wie zum Beispiel im Flugzeug, nicht mehr wahrgenommen wird, wie süß Kekse und wie salzig Chips wirklich sind, und dass man von kleinen Tellern weniger isst als von großen. Ein rosafarbenes Getränk wiederum kommt uns süßer vor als ein grünes, selbst wenn dieses 10 Prozent mehr Zucker enthält. Und eine Fertigbackmischung verkauft sich besser, wenn man noch ein Ei (oder anderes) hinzufügen muss, als wenn es ganz fertig aus der Packung kommt. In diesem Buch erfährt man jede Menge über uns Essende, was man bisher nicht wusste.
Aber auch was man schon geahnt hat, bekommen wir hier bestätigt: So wird in sehr hellem Licht mit wummernden Bässen kalorienhaltiger gegessen als in Räumen mit gedämpfter Beleuchtung und sanfter Musik. Junk Food eben.

Charles Spence: Gastrologik – die erstaunliche Wissenschaft der kulinarischen Verführung, 352 S., Beck, 24,95 Euro Foto: Beck

 


Respekt!

Klingt eigentlich ziemlich despektierlich: „Bauhaus Mädels“. Aber das Buch mit diesem herablassenden Titel ist dann doch deutlich respektvoller. Und das völlig zu Recht. Denn die rund 450 jungen Frauen, die ab 1919 am Bauhaus studierten, waren durchaus Pionierinnen, auch wenn nur 181 von ihnen einen Abschluss machten. Leicht hatten sie es an der vermeintlich so fortschrittlichen Hochschule, deren 100. Geburtstag derzeit landesweit gefeiert wird, ohnehin nicht; so schickte Gründer Walter Gropius seine Studentinnen am liebsten in die Weberei, getreu dem Bonmot seines Bauhaus-Kollegen Oskar Schlemmer „Wo Wolle ist, ist auch ein Weib, und sei es nur zum Zeitvertreib“. Dass die Frauen weitaus mehr konnten, beweisen die 87 Kurzbiografien, die dieser (dreisprachige) Band – mit zahlreichen bislang unbekannten Fotos – versammelt und damit viele Künstlerinnen vorstellt, die zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind.

Patrick Rössler: Bauhaus Mädels. 480 S., ca. 400 Abb. Taschen. 30 Euro Foto: Taschen

 

Bis 30. November 2019: „Robert Schad – von Ort zu Ort“ ist ein sehenswertes Skulpturenprojekt mit 60 Stahl-Skulpturen des 1953 in Ravensburg geborenen Künstlers in der Region Bodensee-Oberschwaben. Hier können Sie die Kunst besuchen: www.schad-oberschwaben-skulptur.de
18. und 19. Juni: In der Königlichen Gartenakademie in Berlin kann man die Grundprinzipien der Beetgestaltung kennen lernen und dann einen Pflanzplan für sein eigenes Beet erstellen. Schnell anmelden: info@koenigliche-gartenakademie.de

 

Moooi: Bei den New Yorker Designtagen stellte der niederländische Hersteller den Liberty Table aus amerikanischer Walnuss und den Kronleuchter Plant Chandellier mit Ästen aus Metall  vor.
Birkenstock: Nach den gesunden Schuhen nun also Betten zum rundum Wohlfühlen, der hessische Hersteller, 1774 gegründet vom Schumacher Johann Adam Birkenstock, bleibt nicht bei seinem Leisten und hat jetzt das Luxusbett Canberra, mit handgenähtem Anilin-Leder bezogen, vorgestellt.
Fermob: Die Outdoor-Lampenfamilie Balad hat Zuwachs bekommen. Die Miniversion ist nur 12 cm groß, hat drei Lichttemperaturen und leuchtet 10 bis 14 Stunden bis zur nächsten Aufladung.

Liberty Table und Plant Chandellier

Canberra

Mini-Leuchte Balad

 

 

 

 

 

Fotos: Hersteller

 

Heiraten am Strand

Heiraten am Strand: Das Standesamt auf der Nordseeinsel Juist bietet jetzt auch Trauungen am Strand an. Romantischer geht’s ja gar nicht!
Mehr Möbel kaufen:  Die Creditplus Bank hat bei einer repräsentativen Befragung von 2000 Teilnehmern über 16 Jahren herausgefunden, dass 52% der Deutschen in den nächsten drei Monaten Wohnzimmermöbel anschaffen wollen, 40% planen den Kauf eines neuen Betts. Quelle: https://bit.ly/2Z1EY7T
Neue Heimat für Bienen: Den bedrohten Tieren kann man helfen, wenn man ihre Lieblingsblumen in den Garten oder auf den Balkon pflanzt, also Lavendel und Kapuzinerkresse, Lupine und Astern, Efeu und Ringelblumen, Salbei, Rosmarin und Thymian. Mehr dazu: www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben

Birdie

Handschriften: Wie sah wohl die Handschrift von Franz Kafka aus? Oder die von Henri Matisse? Oder Rasputin? Der Brasilianer Pedro Correa do Lago hat sie alle erworben, mehr als 100 000 Schriftproben umfasst seine Sammlung. 140 davon aus etwa 900 Jahren kann man jetzt in dem Band „Zauber der Schrift“ der Kuratorin für historische Manuskripte, Christine Nelson, anschauen.
Skandinavisches Design: Für Fans der schlichten Formen aus Skandinavien gibt es eine neue Quelle. Die Website www.nicenordic.de bietet Lifestyle Produkte von Orrefors und Rosendahl, Kosta Boda, Bloomingville und vielen anderen an. Zum Beispiel kann man das putzige Vogelfutterhaus „Birdy“ bestellen

Fotos: Juist/ Nice Nordic

Nachrichten aus einem kleinen Land

Unser Autor

 

Unser Kolumnist, der Ungar Péter Pál Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website www.ungarnaktuell.de, außerdem die beiden Literaturseiten www.phantastisch-realistische-literatur.de und www.ein-oscar-fuer-hitler.com

                               

                                                      ICH HALTE NICHT DEN MUND!

Die große Philosophin Agnes Heller

Agnes Heller, die große jüdisch-ungarische Dame der Philosophie, ist am Sonntag, dem 12. Mai, 90 Jahre alt geworden. Vorgefeiert wurde schon am Donnerstag, dem 9., in ihrer Budapester Wohnung mit Redakteuren des oppositionellen Klubrádiós. Die Kollegen freuten sich auf die Einladung, hatten allerdings Sorge, ob sie der Schnelldenkerin würden folgen können. Die Befürchtung war unbegründet.
Es eröffnete sich ihnen und den Rundfunkhörern ein dramatisches Leben:  Weltwirtschaftskrise, die ersten Zusammenstöße der NSDAP- und der KPD-Anhänger, Gründung der Deutschen Pfadfinderschaft, namens St. Georg, Hitlers Pakt mit dem Vatikan – die Vorboten des Faschismus und des Krieges.
Ágnes war ein aufgewecktes Kind. Sie wusste sehr früh was geschah, auch im Ausland. Selbst Gesetze und Vorschriften der Nazis kannte sie. Als sie 1944 mit mehreren anderen Kindern im Hof ihres Elternhauses zusammengetrieben wurde, um angeblich zum Arbeitsdienst abtransportiert zu werden, protestierte sie. „Zum Arbeitsdienst dürfen nur Männer und Frauen in arbeitsfähigem Alter eingesetzt werden. Weder Kinder noch Alte. Das sind die Vorschriften“, sagte die Fünfzehnjährige entschieden zu dem ungarischen Ober-Schergen. Der war verunsichert und fragte einen Kameraden: „Was soll ich mit denen machen?“ Der antwortete: „Lass sie halt laufen!“ Die Sätze bleiben ihr unvergesslich.
In den 1940er Jahren studierte sie in Budapest bei Georg Lukács Philosophie, promovierte bei ihm und wurde seine Assistentin.
„Die Jahre des stalinistischen Kommunismus in Ungarn waren sehr schlimm“, sagt sie, „ich wagte den Mund nicht aufzutun.“ Und das ihr!
1977 emigrierte sie zunächst nach Australien und 1986 weiter nach New York, wo sie an der New School for Social Research als Nachfolgerin von Hannah Arendt am Lehrstuhl für Philosophie unterrichtete. Heute lebt sie abwechselnd in Budapest und New York und schreibt über (Sie werden es nicht erraten) Philosophie – für die Jugend.  
Über Viktor Orbán hat sie eine ebenso schlechte wie eigenwillige Meinung: Er sei kein Populist. Agnes Heller versteht das Wort wie die alten Lateiner: Ein Populist arbeitet für das „populus“, für das Volk.  Dagegen sei Ungarns Regierungschef Nationalsozialist. Ihn interessieren die Menschen nur als Wahlvolk, das er geschickt und gern mit Betrug lenke. Orbán interessiere nur die Macht. Um ihn aufzuhalten brauchte es eine möglichst große bürgerliche, konservative Partei, in der sich viele jetzige Orbán-Wähler zuhause fühlen könnten. Die gibt es aber derzeit nicht. Außerdem, so die Philosophin, wäre ein Zusammenschluss aller europäisch denkenden Menschen in ganz Europa von Nöten. Und ein europäisches Selbstbewusstsein.
ORBÁNS NEUESTE SÜNDE
Das winterliche Moratorium für Wohnungsräumungen für säumige Mietschuldner endete am 1. Mai diesen Jahres. Betroffen sind im ganzen Land ca. 900.000 Familien. Darunter auch eine Mutter mit neun Kindern in Zsámbék, einem Dorf östlich von Budapest. Die verzweifelte Frau schrieb Anfang April einen Brief an Viktor Orbán mit der Bitte um Hilfe. Sein Büro antwortete sogar, er wünsche alles Gute und viel Glück.
Doch wie durch ein Wunder, das Glück kam. Die aufgebrachte Schauspielerin Kriszta Szalai veranstaltete auf ihrer Facebook-Seite eine öffentliche Sammlung, und die brachte bis Mitte Mai elf Millionen Forint ein, umgerechnet 37.000 Euro. Das genügt für ein Häuschen in Zsámbék.
P. S. Die Schauspielerin mit dem großen Herzen ist eine Wiederholungstäterin: Sie hat auch schon für ein Beatmungsapparat erfolgreich gesammelt. Fotos: privat/wikipedia    

 

Guggenheim, Bilbao, noch bis 9.9.2019.:
Gerhard Richter

Seestücke

 

Eins von Gerhard Richters Seestücken, 1998

Falls es einen Grund mehr braucht, diese großartige Stadt (siehe unten) zu besuchen, hier ist er: Das Guggenheim Bilbao zeigt Gerhard Richters „Seestücke“. Der Künstler (geb. 1932) gilt als „Picasso des 21. Jahrhunderts,“ seine Werke erzielen gigantische Preise auf Auktionen. Bereits 1968 entstanden die ersten Seestücke, nach Fotos in Schwarzweiß gemalt und dann verwischt, bis 1998 sollten es insgesamt 22 werden, in verschiedenen Größen und Formaten, später auch in Farbe und unterschiedlichen Stilen. „Einige meiner Bilder“, sagte Richter 1999 in einem Interview, „sind eine Hommage an Caspar David Friedrich.“

Geöffnet Di bis So 10 bis 20 Uhr.
Foto: Gerhard Richter, Seascape [Seestück], 1998 Oil on canvas 290 x 290 cm Guggenheim Bilbao Museoa © Gerhard Richter, VEGAP, Bilbao, 2019

 

Die Altstadt Bilbaos

Ganz schön mutig war das, was man Anfang der 1990er Jahre in Bilbao entschied. Die Industriestadt hatte lange von ihren Stahlwerken, dem Hafen und ihren Banken gelebt, doch die Zeiten waren vorbei. Also beschloss die Stadtregierung mit Bürgermeister Inaki Azkuna (1943 bis 2014) Spektakuläres, um die Stadt wieder attraktiv zu machen:
Sir Norman Foster, der große britische Architekt, wurde mit dem Bau einer Untergrundbahn beauftragt, deren Ausgänge von der Bevölkerung heute liebevoll „Fosteritos“ genannt werden. Der berühmteste spanische Architekt Santiago Calatrava entwarf die dynamische Fußgänger-Brücke „Zubizuri“  über den Nervion, und  die irakisch-britische Architektin Zaha Hadid baute ein Bankgebäude.

Guggenheim Bilbao

Und das absolute Highlight, das sensationelle Guggenheim Museum, stammt vom kalifornischen Architekten Frank O. Gehry. Die Stadt hat sehr viel Geld in die Hand genommen – etwa 100 Millionen Dollar – und mit dem legendären Direktor Thomas Krens des Guggenheim Museums New York einen 20-Jahres-Vertrag geschlossen: Bilbaos Museum gehörte zur Guggenheim Familie, wurde von dort bespielt und die Stadt zahlte alles. Das Projekt war Anfang der 90er extrem kühn und natürlich höchst umstritten. Die Kritiker bezweifelten, dass Menschen in das abgelegene Bilbao kommen würden, um ein Museum zu besuchen.
Nun, der Aufschwung der Stadt ist mehr als gelungen.
Geht man von der Flussseite auf das Museum zu, dann ist man überwältigt von den schwungvoll übereinander gestapelten und in einander verschränkten Fassaden mit Titanverkleidung, die mal rund mal spitz in den Himmel ragen. Davor steht am Ufer eine riesige Skulptur, die Spinne „Maman“ von Louise Bourgeois, und ein paar Schritte weiter der „Tall tree & the eye“ aus dreiundsiebzig, in der Sonne funkelnden Metallkugeln des Inders Anis Kapoor. Auf der anderen Seite des Museums an der Straße Alameda de Mazarredo liegt der Haupteingang, und davor steht „Puppy“ , der 12m hohe Hundewelpe von Jeff Koons, der über und über mit bunten Blumen bepflanzt ist.
Wer sich vorher im Internet Tickets kauft, muss sich nicht in die lange Schlange Wartender einreihen: https://tickets.guggenheim-bilbao.eus/en/ .

Die Eingangshalle des Guggenheim

Drinnen fährt man am besten aus der gigantischen Eingangshalle und ihren schrägen, runden, versetzten Wänden mit dem gläsernen Fahrstuhl ganz nach oben und wandert langsam durch die Räume, über Brücken, Terrassen und Treppen nach unten. Was für ein Erlebnis!
Wer zum ersten Mal dort ist, dem werden die Ausstellungen nicht so wichtig sein wie die beeindruckenden Räume.
Nach der Kunst erst mal Kaffee? Kein Problem, das Museum hat natürlich auch ein Café.
Wer dann noch Kraft für noch mehr Kunst hat, der schlendere jetzt die Alameda de

Mazarredo entlang bis zur Plaza de Euskadi, dort  steht das optisch bescheidenere „Museo de Belles Artes“ in einem schönen Gebäude von 1924 mit modernem Glasanbau. Das Museum hat eine bedeutende Sammlung von etwa 3000 Gemälden und Skulpturen aus allen Epochen und zeigt immer wieder interessante Sonderausstellungen.
Jetzt gehen Sie die Calle de Elcano entlang bis zur Plaza de Federico, dort müssen Sie sich entscheiden: Wollen Sie lieber shoppen – dann gehen Sie die Gran Via weiter, die breite Platanen-bestandenen Allee mit Kaufhäusern, vielen schönen Geschäften und fast ebenso vielen Bänken zum Ausruhen.
Oder Sie wollen mehr Kultur – dann folgen Sie der Almeda de Recalde bis zur Plaza de Arriquibar, denn dort findet man das von Designikone Philippe Starck in ein Kulturzentrum umgebaute ehemalige im Stil des Modernismus erbaute Weinlager „Alhondiga“. Starck hat das Lager entkernt, und in der riesigen Halle hängen jetzt drei Kuben mit Mediathek, Kino – und Sportsälen, im Dachgeschoss mit weitläufiger Terrasse finden Veranstaltungen statt.

Teatro Arriaga

Die Shopper sind etwas eher wieder am Fluss und überqueren ihn auf der Puente de Arenal am Teatro Arriaga , dem neobarocken Opern-Gebäude von 1890. Von dort sind es nur noch wenige Schritte zur mittelalterlichen Altstadt, die im wesentlichen aus sieben Straßen „Siete Calles“ besteht. In dieser Fußgängerzone gibt es unendlich viele Kneipen, in denen die leckersten Pintxos (Tapas) für meist nur zwei Euro das Stück angeboten werden. Die Appetithappen gibt es übrigens auch überaus lecker in der Markthalle „Mercado de la Ribera“ direkt am Fluss. Holen Sie sich dazu ein Gläschen Wein und schauen Sie nach einem freien Stuhl auf der Terrasse mit Blick auf den Nervion und die gegenüber liegenden Häuser. Es kann kaum Schöneres geben. Fotos: CO

Greta Thunberg

„Ich will, dass Ihr in Panik geratet.“   

Die sechzehnjährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg in ihrer Rede vor „der selbsternannten globalen Elite“ beim Weltwirtschaftsforum  im Januar in Davos, zitiert in der Süddeutschen Zeitung vom 27. April 2019.
Foto: wikipedia