Zitat_scholten-baijings-photography-freudenthal-verhagen-forweb-moooiDas ist ein großes Privileg: Arbeitet man mit dem Menschen, den man liebt, gibt es das Gefühl von Konkurrenz nicht.“

Stefan Scholten, die männliche Hälfte des holländischen Design-Duos Scholten/Baijings, in einem Interview mit dem Zeitmagazin Nr 16/2016. Foto: moooi

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Peter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Hotel Hotel MallorcaFinca Sa Galera, Ca’s Concos, Mallorca. Der schönste Platz ist sicher auf der Terrasse unter Palmen, Pinien und blühender Bougainvillea, auf der gefrühstückt wird und abends engagierte Köche Feines vom iberischen Schwein und Leckeres vom Meeresgetier servieren. Aber auch im weitläufigen Garten des schicken Landhotels oder am mittelgroßen Pool lässt es sich gut aushalten. Geschmackvoll eingerichtete Zimmer gibt es in verschiedenen Größen ab 16 qm, immer mit Himmelbett und Klimaanlage. Sauna, Jacuzzi und Fitnessraum sind auch vorhanden, und Massagen und Beauty-Behandlungen werden angeboten. Wem es irgendwann zu still und zu friedlich wird, der kann sich ein Fahrrad leihen und ist nach 6,3 km im munteren Städtchen Santanyi mit vielen Lokalen und schönen Shops. Und ein paar attraktive Strände sind nicht weit. DZ ab ca. 130 Euro.

Fotos: Horst Conrad 

Bücher lockwood_castro_cuba_fo_gb_3d_05756_1604271744_id_1023471Fidels Welt. Der amerikanische Fotojournalist Lee Lockwood (1932-2010) kam 1958 gerade rechtzeitig nach Kuba, um die Machtübernahme Fidel Castros hautnah mitzuerleben. In den folgenden zehn Jahren hatte er immer wieder Gelegenheit, den „Maximo Lider“ zu treffen, ihn auf Reisen zu begleiten und ihn schließlich sieben Tage lang zu interviewen. Dabei sprachen die beiden über Castros Reisen in die Vereinigten Staaten und seine Redekunst, sein persönliches Verhältnis zur Macht und Gemüseanbau , über Bildung und Zigarren, über kubanischen Kommunismus, Che Guevara und die Revolution – eben über alles, was zu der Zeit auf Kuba wichtig war. Der Verlag Taschen hat jetzt aus dem leicht gekürzten Marathon-Interview und den besten – zum Teil noch nie veröffentlichten – Fotos dieser zehn Jahre ein umfangreiches Buch gemacht, ergänzt mit zwei Essays von Saul Landau, Politik-Professor der California State University, zur Weltlage in jenen Jahren. Ein großartiges zeitgeschichtliches Dokument.

Lee Lockwood: Castro’s Cuba – Ein Amerikaner in Kuba, Reportagen aus den Jahren 1959-1969, 360 Seiten, Taschen, 49,99 Euro. Foto: Taschen

Lebensräume. Wohnfans kennen natürlich viele Living-Bücher und denken bestimmt manchmal: Ach, nicht schon wieder lauter Reportagen über Wohnprofis und ihre coolen Behausungen. Oft sicher zu recht, aber für dieses Buch haben die Journalistin Kerstin Rose und der Fotograf Christian Schaulin in ganz Europa relativ unbekannte Architekten, Designer, Möbelbauer und Einrichtungsexperten besucht, deren Wohnungen nicht geleckt, kaum möbliert und kühl sind. In diesen Räumen wird wirklich gelebt, da wird improvisiert, steht mal was rum, passt mal was gar nicht zusammen. Zu jeder der neunzehn sehenswerten Reportagen gibt es einen Text über die Bewohner, ausführliche Bildtexte inklusive Quellenangabe für die Möbel, ein bis zwei Mottos zum Stil und ein typisches Zitat. Wie zum Beispiel dieses der Hamburgerin Céline Grassmann-Duphil, die sich selbst als Sachensucherin bezeichnet: „Manche Dinge sind nur auf der Durchreise.“

Kerstin Rose, Christian Schaulin: Rooms – Zuhause bei Kreativen, 192 Seiten, DVA, 39,99 Euro. Foto: DVA

7. bis 10. Juli: Die imposantesten Segelschiffe der Welt, mehr als hundert werden es dieses Jahr sein, sind in Antwerpen zu besichtigen, denn am 10. Juli starten sie von dort zur „Tall Ships Race“ nach La Coruna, weiter nach Lissabon und schließlich nach Cadiz. Vorher aber wird in Antwerpen kräftig gefeiert!

schmitz-becker-busch8Kunst-Schmitz-BeckerPROMOTION: In Nettetal am Niederrhein findet vom 5. bis 15. August zum 11. Mal das Künstlersymposium im Atelier der Initiatoren Klaus und Barbara Schmitz-Becker statt. Wieder sind 10 Künstler aus dem In- und Ausland eingeladen, zusammen zu arbeiten, zu leben, zu feiern. Auch in diesem Jahr sind Künstler und Konzeptioner aus Deutschland (Krefeld, Moers, Kleve, Nettetal, Berlin) und Tschechien dabei. Es entstehen Arbeiten unterschiedlichster Disziplinen, Naturskulpturen und Installationen, Grafiken und Fotos, die am 14. August der interessierten Öffentlichkeit als ein sogenannter „Schautag an den Arbeitsplätzen der Künstler“ gezeigt werden. Im Oktober wird die Ausstellung mit den entstandenen Arbeiten 2 Wochen lang zu sehen sein. Eine Pressekonferenz wird es am 10.08. im Atelier Busch8 geben. Interessierte Journalisten können sich direkt mit Barbara Schmitz-Becker in Verbindung setzen.
Fotos: Veranstalter

Nice to knowTate_Modern_HdM_1829London. Die Tate Modern hat einen spektakulären Anbau bekommen: Das „Switch House“, vom Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfen, 260 Millionen Pfund teuer und 65 m hoch, ähnelt einer gedrehten Pyramide, hat eine Backsteinfassade und bietet im zehnten Stock eine riesige Terrasse mit einem grandiosen Rundum-Blick über London. Durch den Neubau erweitert das Museum für Moderne Kunst seine Ausstellungsfläche um 60% und kann damit mehr von seiner Sammlung zeigen, die seit dem Jahr 2000 um 75% gewachsen ist.

Knesebeck_Zuhause_Cover_GE_AR_CS6.inddNice to know Sé de Lisboa IMünchen. Der Verlag Knesebeck hat ein ganz besonderes Buch herausgegeben: „Zuhause kann überall sein“, ein Willkommensbuch für die Kleinsten, erscheint auf Deutsch und Arabisch und erzählt die Geschichte vom Mädchen Wildfang, das seine Heimat verlassen muss, sich erst sehr fremd fühlt und dann langsam erkennt, dass es auch anderswo heimisch werden kann. Das Bilderbuch wurde bereits mit dem „Leipziger Lesekompass 2016“ ausgezeichnet. Der Verlag spendet 3000 Exemplare, die von der „Deutschen Kinder und Jugendstiftung“ u.a. an Flüchtlingsunterkünfte verteilt werden.

Lissabon. Die

Produkte Sc hiffini Lepic MorrisonSchiffini: Der britische Produkt- und Möbeldesigner Jasper Morrison hat das erste Mal eine seriell gefertigte Küche für den italienischen Hersteller Schiffini entwickelt. „Lepic“ zeichnet sich durch lebendige Materialkompositionen in der Oberfläche aus: Laminat, Stahl, Douglasie und Eiche stehen zur Auswahl.

Produkte Makro_MANHATTAN_ ecocemento 02Makro: Der italienische Badhersteller nennt seine schicke Badewanne mit integriertem Waschtisch ganz einfach „Manhattan“, denn natürlich kann man sie sich in einem Loft in SoHo (aber auch in Design-Hotels in Europa) gut vorstellen. Besonders eindrucksvoll: die Kombination aus grauem Ecocement und dunkler Eiche, aus strenger Wannenform und geschwungenem Waschtisch.
 
WaldenProdukte walden_LIGHT_Bett: „Light“ heißt das Bett des österreichischen Herstellers, weil es so leicht wirkt, dass es zu schweben scheint. Es wird aus Nussbaum oder Eiche angeboten, durch eine neue Steckverbindung zusammen gehalten und ist deshalb absolut metallfrei. „Light“ wurde gerade mit dem Red Dot Award 2016 ausgezeichnet.
 
Schulte DesignProdukte Schulte Becker SD_Matchbox_weiss: Jeder kennt

Der jüdische Witz in Budapest

Vorbemerkung: In der ungarischen Hauptstadt gibt es neun funktionierende Synagogen, darunter eine der größten und schönsten Europas, mehrere jüdische Theater, zwei Klezmer-Bands, einige koschere Restaurants, jüdische Cafés und  Konditoreien – in einem bäckt die Mutter des Inhabers mittwochs den besten Strudel der Stadt.
In diesem Milieu betritt Kohn das Café Spinoza und sieht dort seine Freunde Grün und Schwarz bei einem bizarren Spiel: Grün nimmt aus einer Schale voller Pflaumen eine Frucht, hält sie Schwarz unter die Nase und fragt: „Ganz oder gequetscht?“ Schwarz tippt auf ganz. Grün drückt zu und sagt: „Sie ist doch gequetscht, du hast verloren.“ Er wirft die zerquetschte Pflaume in eine andere Schale, wischt seine Hand ab und kassiert von Schwarz hundert Forint. In der nächsten Runde tippt Schwarz auf gequetscht.  Diesmal drückt Grün nicht zu und sagt: „Du siehst doch, sie ist ganz“ – und Schwarz hat wieder verloren. Kohn sieht entsetzt zu und sagt: „Schwarz, du bist ja völlig meschugge! Bei diesem Spiel kannst du nur verlieren.“ Schwarz sieht ihn mit seinen Dackelaugen traurig an und sagt: „Ich weiß, aber ich kann nicht mehr aufhören. Ich habe schon zu viel verloren.“  „Das ist doch gar nichts,“ sagt Grün, „ich habe
Ausstellung FotografieAls 1839 die Fotografie erfunden wurde, war der Schrecken unter den Malern zuerst riesengroß, befürchteten sie doch, dass besonders die Porträtmaler keine Aufträge mehr bekommen würden. Aber bald schon nutzten sie die Fotografie für ihre eigenen Zwecke, fertigten billige Kopien ihrer Bilder an, um damit zu werben,  oder – noch besser – nahmen sie als Vorlagen und Inspiration für ihre Werke.
Das Obere Belvedere zeigt jetzt mit Gemälden, Zeichnungen, Grafiken, etwa 250 Fotos und zwei Kameras aus dem 19. Jahrhundert, wie Maler das neue Medium als Erinnerungsstützen,  als Basis mehrerer Varianten oder zum Kolorieren nutzten – bis dann die Fotografie als eigenständige Kunstform anerkannt wurde.
Oberes Belvedere, Inspiration Fotografie – von Makart bis Klimt, täglich 10-18 Uhr, Eintritt 14 Euro. Foto: Franz Matsch, Porträt vom Sohn des Künstlers als „Prinz Ludwig von Ungarn“, 1907 Privatsammlung, © Belvedere, Wien, Öl auf Leinwand 125,7 x 95,3 cm

Ausstellung Nendo cabbage-chair10In dem spektakulären Museum Holon, das von Ron Arad gebaut  und 2010 eröffnet wurde, wird erstmals eine Retrospektive des 1977 in Kanada geborenen japanischen Designers Oki Sato gezeigt, der unter dem Namen Nendo arbeitet.  Zu sehen sind 74 Objekte, eingeordnet in sechs Kategorien – Leuchten, Stühle, ein Teeservice, Tische, Kerzen, Glasflaschen, Sonnenbrillen, Vasen und sogar ein Regenschirm. Seit Nendo 2003 zuerst in Mailand einige Arbeiten zeigte, hat er eine steile Karriere gemacht. Seine Entwürfe stehen mittlerweile in internationalen Museen in New York, Paris, Chicago, London und Los Angeles. Er arbeitet für Firmen wie Cappellini und Moroso, Bisazza, Baccarat, Camper und Starbucks    und wurde bereits mehrfach zum Designer des Jahres gekürt.

Design Museum Holon, Nendo: the space in between, Tel Aviv, Mo und Mi – 10-16 Uhr, Di + Do + Sa 10-18 Uhr, Fr 10-14 Uhr, Eintritt 35 NIS. Foto: Cabbage Chair: Credit to Masayuki Hayashi

biographie-200buchSie haben viel erlebt. Haben viel zu erzählen. Wir hören zu und schreiben es auf.

Wir, das sind zwei sehr erfahrene und erfolgreiche Magazin-Journalisten (ehem. STERN und LIVING AT HOME). Ob Biographie, Familiengeschichte oder Firmenchronik – wir schreiben Ihr Buch. Spannend, interessant und faktenreich. Lassen Sie uns darüber reden.

Rufen Sie uns (Christiane Osterhof und Peter Meyer) gern an unter 040 – 46 07 27 65 oder schicken Sie uns eine E-Mail an christiane@oster-meyer.de Oder schauen Sie zuerst auf unsere Website „Biographien nach Maß“. Ganz, wie Sie möchten. Fotos: Horst Conrad

Und wenn Sie unseren informativen Flyer bestellen möchten – wir schicken ihn gern per Post zu Ihnen nach Hause. Sagen Sie einfach kurz Bescheid christiane@oster-meyer.de

Stadtsp. 1 Winterpalais_Prinz_Eugen_1Ein bisschen unscheinbar ist sie schon, die Himmelpfortgasse in Wiens erstem Bezirk. Und auch der Eingang zum Winterpalais des Prinzen Eugen von Savoyen (1663-1736) macht erst einmal nicht viel her. Aber dann steigt man im „Prunkstiegenhaus“ die Treppe hinauf – und wähnt sich in einer ganz anderen, prächtigeren Zeit. Das barocke Ambiente aus strahlend weißem Kaiserstein, in dem Atlanten als Stützen der Treppe dienen, ist ein beeindruckendes Beispiel hervorragender Steinmetzarbeit. Dieses Stiegenhaus ist wirklich eines Palastes würdig! Und erst die Säle voller Deckengemälde, edler Parkettböden, goldgerahmter Spiegel, Seidentapeten und strahlender Kronleuchter! Prinz Eugen war erfolgreicher Feldherr, Präsident des Hofkriegsrates und Statthalter der österreichischen Niederlande (heute etwa Belgien und Luxemburg), das Palais war sein Winterdomizil, im Sommer lebte er im wenige Kilometer entfernten Belvedere. Der Bau in der Himmelpfortgasse wurde 1697 begonnen und in mehreren Phasen bis 1719 fertig gestellt. Als Prinz Eugen 1736 starb, versteigerte seine Erbin und Nichte Anna Viktoria seinen Besitz. Das Palais fiel an den Hof und wurde ab 1752 von verschiedenen staatlichen Institutionen genutzt, zuletzt residierte hier das Finanzministerium. Von 2007 bis 2013 wurde der Palast saniert und originalgetreu restauriert und dient

Ich glaube nicht, dass ich irgendetwas besitze, das ich nicht auf einem Flohmarkt gekauft habe.“

Ingvar Kamprad, Ikea-Gründer und einer der reichsten Männer der Welt, in einem Interview mit dem schwedischen Fernsehsender TV4 über seine bevorzugte Quelle für Kleidung, abgedruckt im Magazin „Möbel Kultur“ 3/2016. Foto: Ikea

peter-butschkow-dickPeter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Der Blick von der Dachterrasse ist einfach grandios, man schaut über die gesamte Altstadt bis hinunter zum Fluss Tejo. Einen kleinen Pool und eine Bar gibt es da oben auch. Die Zimmer im Hotel Lisboa Liberdade sind in warmen Farben gehalten, geradlinig und zweckmäßig eingerichtet, die Bäder könnten allerdings mal wieder renoviert werden. Das Personal ist extrem freundlich, in der kleinen, netten Bar im Foyer serviert man leckere Drinks und Fußballüber-tragungen rund um die Uhr. Das Restaurant, in dem auch ein üppiges Frühstück serviert wird, wirkt zwar nicht ganz so einladend, aber zum Glück liegt das Hotel an der breiten Prachtstraße Avenida da Liberdade nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt, und dort kann man fast an jeder Ecke die verlockenden Natas und einen anständigen Kaffee bekommen.

NH Hotel Lisboa Liberdade, Lissabon, DZ ab ca. 90 Euro. Fotos: CO 

Literarische_Hotels_SU_160119_rlDichter auf Reisen. Und dann ist da noch die Torte, die Grundstein eines Hotels wurde und in dieser kurzweiligen literarischen Spurensuche natürlich nicht fehlen darf. Gemeint ist die Sachertorte, die der 16jährige Franz Sacher 1832 dem Fürsten von Metternich und seinen Gästen als Dessert servierte. Die machte ihn berühmt und reich und später zum Eigentümer des weltbekannten Hotel Sacher in Wien. Seine Schwiegertochter, Anna Sacher, war mindestens genauso geschäftstüchtig: Sie ließ alle Promis, die bei ihr logierten, auf einem Damast-Tischtuch unterschreiben – ein Gästebuch war ihr zu profan – und stickte die Namen aus. Dort sind nun die Unterschriften gekrönter Häupter neben denen von Curd Jürgens und Herbert von Karajan, Romy Schneider und John Lennon, Gerhart Hauptmann und Carl Zuckmayer zu finden.

Auch Schloss Elmau hat schon etliche Berühmtheiten gesehen. Und nicht nur die vom G7-Gipfel 2015; im idyllischen Oberbayern bietet man auch Lesungen bekannter Literaten an, von T.C. Boyle zum Beispiel, von Ian McEwan oder Zeruya Shalev.

Viele, viele Geschichten rund um Hotels wie das Elephant in Weimar, das L’Hotel in Paris oder The Dolder Grand in Zürich, aber auch über weniger bekannte Häuser hat der

Bücher Palmer_Marokko_3D-442x566Rezept-Sammler. Eine kulinarische Reise quer durch Marokko hat das australisch-marokkanische Paar Sophia und Rob Palmer zu diesem Buch voller Rezepte und deren Geschichten inspiriert. So berichten sie von einem Frühstück unter Orangenbäumen, wo eine Bauernfamilie afrikanische Crepes servierte, und von der Köchin Fatimah, die ihnen eine traumhafte Hähnchen-Mandel-Pastete zubereitete. Ali, der Ziegenhirte, lehrte sie, typischen Minztee zu kochen, und bot dazu Pistazien-Rosen-Plätzchen an. Und in der Wüste bei Erg Chebbi durften sie einen Rindfleischeintopf mit Aubergine, Paprika und Ei kosten. Alle Rezepte werden genau erklärt und können auch bei uns gut nachgekocht werden.
Der Fotograf Rob machte aber nicht nur Bilder von allen Speisen und deren Köchen, er fotografierte zudem Straßenszenen und große Feste, Moscheen, alte Fischerboote und luxuriöse Riads mit ihren prachtvollen Gärten. Wer noch nie in Marokko war, der kann mit diesem Buch eintauchen in die Farben, Gerüche und Genüsse dieses exotischen Landes. Und wer schon mal da war, der wird sich sehnsüchtig daran erinnern.

Rob und Sophia Palmer: Zu Gast in Marokko, 288 Seiten, Callwey Verlag, 39,95 Euro Foto: Callwey

Save the date csm_Schaudepot_Slider_3_cc3889f2713. Juni: Das Vitra Design Museum eröffnet eine Dependance gleich nebenan in Weil am Rhein, das „Schaudepot“ zur Geschichte des Möbeldesigns. Das Gebäude haben wieder die Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron entworfen, gezeigt werden mehr als 400 Objekte aus der riesigen Sammlung des Museums und zukünftig auch besondere Ausstellungen.

10. bis 12. Juni:  Am belgischen Schloss Hex nicht weit von Maastricht finden wieder die Gartentage statt. Mehr als 60 Aussteller aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Holland und England stellen ihre Neuzüchtungen vor. Dieses Mal stehen Schmetterlingsblütler im Mittelpunkt, die von Bienen besonders gern besucht werden. Zusätzlich gibt es Buchvorstellungen und Vorträge, zum Beispiel: “Mit welchen Rosensorten kann man kochen?“

Fotos: Veranstalter