Greta Thunberg

„Ich will, dass Ihr in Panik geratet.“   

Die sechzehnjährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg in ihrer Rede vor „der selbsternannten globalen Elite“ beim Weltwirtschaftsforum  im Januar in Davos, zitiert in der Süddeutschen Zeitung vom 27. April 2019.
Foto: wikipedia

Peter Butschkow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in  Nordfriesland und hat schon weit mehr
als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Hotel Schloss Gamehl, Gamehl bei Wismar

Der Wintergarten

Terrasse und Garten

Wer Ruhe sucht, der ist hier richtig. Der winzige Ort Gamehl hat nur eine Bushaltestelle, ein paar Häuser – und eben das Schloss. Das ist seit 600 Jahren – mit Ausnahme der DDR-Zeit – im Besitz der Familie von Stralendorff. Allerdings wurde der jetzige Bau erst 1860 errichtet, nachdem das alte Schloss abgerissen worden war. Im Jahr 2000 wurde es grundsaniert und in ein Hotel umgewandelt. Die neunzehn Zimmer und Suiten sind groß und hell und gemütlich eingerichtet.
Für das üppige Frühstück sollte man sich viel Zeit nehmen. Wintergarten, Terrasse und der wunderbare Garten laden zum Verbummeln eines ganzen Tages ein; wer lieber reitet, Golf spielt oder Fahrrad fährt, wird auch nicht enttäuscht. Abends bietet das ausgezeichnete Restaurant lokale Spezialitäten. Und wem partout nach noch mehr Abwechslung ist: Wismar und Kühlungsborn sind nicht weit.
DZ ab ca. 90 Euro. Fotos: CO

Hier spielte die Musik

Sein Haus „Wahnfried“  in Bayreuth bezeichnete Richard Wagner während der zweijährigen Bauzeit von 1872 bis 74 mehrfach als „Ärgersheim“, da die Presse regelmäßig über eine „Luxusvilla“ berichtete. Da wollten Kollegen nicht zurückstehen: Das Jugendstilhaus von Richard Strauss in Garmisch Partenkirchen, das er sich 1907/08 von den Tantiemen für seine Oper Salome bauen ließ, zeugt bis heute von seinem Bedürfnis, all seine Kostbarkeiten nah bei sich zu haben. Und auch Franz Lehar bevorzugte einen opulenten Einrichtungsstil in seiner Villa in Bad Ischl, die er 1912 gekauft hatte. Georg Friedrich Händel wiederum wohnte in London gleich neben Jimi Hendrix, allerdings in einem anderen Jahrhundert.
Das Buch Komponistenhäuser bietet Biografien und Geschichten über 27 berühmte Komponisten und zeigt in schönen, stillen Fotos ihre Häuser und Wohnungen. Nicht nur für Musikliebhaber ein sehenswerter Band.

Bodo Plachta (Text), Achim Bednarz (Fotos): Komponistenhäuser – Wohn- und Arbeitsräume berühmter Musiker aus fünf Jahrhunderten, 192 S., DVA, 50 Euro. Foto: DVA

 


Da wurde es gefunden

Sammler sind ganz besondere Menschen – nicht zuletzt, was die Objekte ihrer Begierde angeht. Die beiden Autoren dieses Buches haben rund um den Globus Menschen besucht, die die unterschiedlichsten Dinge horten. Da ist zum Beispiel die Bewohnerin eines Inselhauses in Dänemark, die Strandgut und Treibholz nach Hause trägt. Oder die Australierin, die im Shabby-Chic lebt, weil wahre Schönheit für sie in Gebrauchtem steckt. Oder die Französin, in deren Haus in der Provence alte Spiegel eine neue Heimat gefunden haben, weil sie in ihnen Poesie verborgen sieht. In allen zwanzig Häusern in diesem Buch kann man Anregungen für das eigene Heim finden, in Detailfotos schwelgen und liebevolle Texte über die Bewohner lesen.

Oliver MacIennan (Text), Joanna MacIennan (Fotos): Zuhause. Gefunden. 256  S., Sieveking, 29 Euro. Foto: Sieveking


Das HörBuch des Monats

Sie fahren viel Auto und langweilen sich dabei? Sie stricken gerade einen großen, aber unkomplizierten Pullover? Oder streichen Sie gerade Ihre Wohnung neu? Dann sind diese CDs für Sie genau richtig.
Die wunderbare Stimme des Schauspielers Christoph Maria Herbst passt herrlich zu den Überlegungen des Freiherrn Knigge (1752 bis 1796) zum korrekten Verhalten der Menschen miteinander.
 „Interessiere Dich für andere, wenn Du möchtest, dass man sich für Dich interessiert“ ist einer jener Hinweise, die bis heute Gültigkeit haben. Denn selbst wenn man derzeit eher selten bei Hofe ein und aus geht, ist es doch ebenso amüsant wie lehrreich, Knigges Vorschlägen zu lauschen, wie man lobt ohne zu schmeicheln. Und macht es das Leben nicht auch im Jahre 2019 viel leichter, wenn die Menschen mehr lächeln und freundlich miteinander umgehen?

Adolph Freiherr Knigge – über den Umgang mit Menschen, gelesen von Christoph Maria Herbst, 2 CDs , ca. 2 h 36 min, Der Audio Verlag, 16,90 Euro. Foto: Der Audio Verlag

 

Die Mailänder Möbelmesse im April hat wieder jede Menge Neuheiten gezeigt. Eine Auswahl zeigen wir hier von links nach rechts:
1. Sessel Corallo mit passendem Fußhocker von Bonaldo
2. Sitzgruppe Carator von Maxalto
3. Sofalandschaft Dock von B&B
4. Sessel Italic von Driade, Design Fabio Novembre
5. Liege Wireflow von Driade, Design Michel Rojkind
6. Sofa Erica von B&B outdoor
7. Esszimmerstuhl You low Armchair von Coedition, Design Nichetto Studio
8. Sofaliege Ribes von B&B outdoor
9. Esstisch mit Stühlen Twiggy von Woodnotes, Design Ilkka Suppanen
10. Teppich Indigo Macaque von Moooi
11. Bett Ella mit Kopfteil Flair von Schramm
12. Leuchte Nightbloom von Lladro, Design Marcel Wanders
13. Leuchte  OOP’Sala von Ingo Maurer Fotos: Hersteller

Oop’s von Ingo Maurer

Nightbloom von Lladro

Ella von Schramm

Teppich von Moooi

Twiggy von Woodnotes

Ribes von B&B outdoor

You low Armchair von Coedition

Erica von B&B outdoor

Wireflow von Driade

Italic von Driade

Dock von B&B

Caratos von Maxalto

Corallo von Bonaldo

Die Bauhaus Treppe

Bauhaus Design: Die Online-Plattform cultous.de hat jetzt eine neue Rubrik: Bauhaus Design. Dort findet man Teppiche von Gunta Stölzl und Anni Albers, KPM Vasen mit Bauhaus Dekor, kleine Gliederpuppen nach Oskar Schlemmer und sein berühmtes Gemälde der Bauhaus-Treppe.
Novum: Den Kollegen der Zeitschrift Novum – World of Graphic Design ist wieder einmal etwas ganz Besonderes gelungen: In ihrer neuesten Ausgabe gibt es viel zu schauen und zu fühlen, sie zeigen Beispiele zum Thema „Packaging“ und was im Print Bereich heute alles möglich ist.
Krabben fischen: Mal auf große Fahrt mit Fischern gehen? In Büsum kein Problem: Gruppen ab 20 Personen können mit der MS Hauke rausfahren und Seesterne, Krebse, Krabben und anderes Meeresgetier mit Netzen aus den Fluten ziehen. Bis auf die Krabben geht alles zurück ins Wasser. Die Krabben werden sofort gekocht, gepuhlt und aufgegessen. Schulklassen sind willkommen. Foto: Cultous

Unser Autor

Unser Kolumnist, der Ungar Péter Pál Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website ,www.ungarnaktuell.deaußerdem die beiden Literaturseiten www.phantastisch-realistische-literatur.de und www.ein-oscar-fuer-hitler.com

                 Unterricht in Diskriminierung & Viktors seltsame Reisen

Attila ist zwanzig Jahre jung, will Sozialarbeiter werden und studiert das Fach in Budapest. Er kommt gut voran, seine Lehrer mögen ihn, besonders der, mit dem Attila eine gewisse Ähnlichkeit hat: dichte schwarze Locken und eine gräulich-braune Haut. Beide sind Roma. Und das ist im Ungarn von heute nicht lustig.
Attila wird nur allzu oft von Polizisten auf der Straße angehalten und muss seinen Personalausweis zeigen, dazu erklären, wohin er gehe und auch schon mal seine Taschen leeren. Kürzlich, als er mit seinem Lehrer unterwegs war, musste der sogar seine Schuhe ausziehen, um zu beweisen, dass er dort kein Rasiermesser oder eine andere Waffe versteckt hatte. „Und das auf offener Straße“, sagt Attila. „Viele Menschen bleiben angesichts einer solchen Szene stehen, und manche sagen: ‚Ja, ja, die Zigeuner, die haben wieder etwas ausgefressen.‘“ Tatsächlich „werden Roma dreimal so oft kontrolliert wie ‚Weiße‘ “, sagt ein Sozialarbeiter von der Gesellschaft für die Freiheitsrechte, ungarisches Kürzel: TASZ.  
Zusammen mit den Anwälten dieser Organisation kämpft Attila gegen die diskriminierende und „nicht zielführende“, sprich: sinnlose, zudem erniedrigende Behandlung in der Öffentlichkeit durch die Straßenpolizei. Und tatsächlich hat er unlängst in einem bereits zwei Jahre zurückliegenden Fall Recht bekommen.
Aber der Teufel schlägt zurück. Nach einem alten Gesetz von 1994, das immer verlängert wurde, kann die Polizei eigenmächtig „Strenge Kontrollen“ verordnen. „Das hat einen Sinn“, sagt Attila, „wenn nach einem Bankraub die umliegenden Straßen abgesperrt und die Passanten kontrolliert werden, ob sie einen Sack mit Bargeld bei sich haben.“ Doch in Ungarn werden seit 2018 abwechselnd ganze Landesbezirke beziehungsweise ganz Budapest‚ „streng kontrolliert“. Allerdings gilt es nicht für „Weiße“. Ich, Ihr Berichterstatter, wurde in den vergangenen zehn Jahren, seit ich in Ungarn lebe, kein einziges Mal kontrolliert. Statt dessen trifft es immer wieder Roma. Attila plant denn auch, sofort nachdem er sein Studium beendet hat, Ungarn zu verlassen.
Die ganze Tiefe des Irrsinns kann man erst ermessen, wenn man weiß, dass allein in den vergangenen Monaten zusammen 2.500 Beamte und Angestellte des Staates und allein 1.500 Polizisten gekündigt haben – wegen miserabler Bezahlung und Streichung der Sonderrente. Und: In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der jungen Menschen, die sich zur Polizisten-Ausbildung angemeldet haben, um drei Viertel zurückgegangen.
Orbáns Reisen und Nichtreisen
Unsere EU-Schwestern und -Brüder in Portugal kümmern sich immer noch um die Geschicke ihrer Mitmenschen in den ehemaligen Kolonien. So berichtete die Lissabonner Wochenzeitung Espresso jüngst über die gescheiterte Reise des ungarischen Ministerpräsidenten nach Angola, nachdem der angolanische Ministerpräsident Joao Laurenco  ein Treffen mit Orbán abgesagt hatte. Er mochte sich nicht mit dem xenophoben, rechtsextremistischen Politiker zeigen, der Europa vor den Afrikanern verteidigen wolle. So hatte Laurenco unerwartete Terminschwierigkeiten – und Orbán blieb zuhause.
Ich, Ihr Schreiber, sehe hinter der kleinen Meldung einen Abgrund von Größenwahn, aber auch die Unfähigkeit Orbáns und seiner Diplomatie. Hatte er gedacht, dass man ihn überall auf der Welt gern sehen würde? Müsste? Und sein Apparat: Wieso hatte man sich nicht rechtzeitig und diskret erkundigt, ob der fremdenfeindliche ungarische Ministerpräsident in Angola willkommen sei? Zumindest seltsam.

Die Kapverden sind grün

Einen Ausflug wollte unser Mann aber doch noch machen. Also flog Viktor Orbán nach Praia, der Hauptstadt der Kapverden, die sich auf der Insel Santiago, westlich von Nordafrika, befindet. Und am Ende seines zweitägigen Aufenthaltes kündigte er an, er werde dafür kämpfen, dass die Inselbewohner zukünftig ohne Visum in die Länder der Europäischen Union reisen dürfen. Außerdem wolle er mit einem Kredit von 35 Millionen Euro das Land unterstützen. Und schließlich das Musik-Unterricht-Programm des ungarischen Komponisten und Musikpädagogen Zoltán Kodály durch ungarische Fachleute in die Schulen der Inseln exportieren.
Das Programm ist gut. Damit wurde auch ich, Ihr Autor, erfolgreich gequält, und einige Millionen japanischer Kinder kamen ebenfalls in diesen Genuss. Aber das alles war schon lange vor Orbán. Fotos: privat/ Kapverden.de

Bundeskunsthalle, Bonn, 17.5. bis 15.9.2019.:
Goethe – Verwandlung der Welt +
Goethes Gärten

Johann Wolfgang von Goethe (1749 bis 1832) war bekanntlich nicht nur Deutschlands größter Dichterfürst, er war auch Jurist und Minister, beschäftigte sich mit Farbenlehre, Mineralogie, Botanik und Geologie. Nur folgerichtig also, dass die Bundeskunsthalle seiner Persönlichkeit, seinem Werk und seiner Nachwirkung jetzt eine große Schau widmet, in der Beispiele aus Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie, Theater, Film und Musik gezeigt werden. Mit dabei sind Werke von Caspar David Friedrich, Auguste Rodin, William Turner, Paul Klee, Andy Warhol und Ólafur Elíasson.
Gleichzeitig gibt es auf dem Dach der Bundeskunsthalle eine Landschaft zu sehen, die die zentralen Motive der Gärten Goethes in Weimar nachempfindet. In seinem Anwesen an der Ilm legte der Dichterfürst damals nicht nur einen Nutzgarten mit Obst und Gemüse an, er plante auch einen kleinen englischen Landschaftsgarten und Blumenbeete für seine botanischen Experimente.

Geöffnet Di + Mi 10 – 21 Uhr, Do bis So 10 bis 19 Uhr bis 22 Uhr.
Foto: Andy Warhol, Goethe 1982, Siebdruck auf Karton 2019 The Andy Warhol Foundation for Visual Arts, Inc. /Licensed by Artits Rights

 

U-Bahnhof Elbbrücken

Am besten fährt man mit der U4 bis zum nagelneuen Endbahnhof „Elbbrücken“, der vom Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner gebaut und am 6. Dezember letzten Jahres eröffnet wurde. Er erinnert mit seiner eleganten Struktur an ähnliche Bauten des spanischen Architekten Santiago Calatrava und ist wirklich sehenswert.
Daneben entsteht ein neuer S-Bahnhof an der Linie vom Hauptbahnhof nach Harburg.
Wenn man aus dem schicken U-Bahnhof tritt, steht man erst einmal auf einer gigantischen Baustelle rund um einen Stichkanal der Elbe mit dem Baakenhafen und davor dem noch zu bauenden Amerigo-Vespucci-Platz. An der rundherum führenden Versmannstraße entsteht bis 2030 das letzte Stück der Hamburger Hafencity mit vielen Wohnungen, Büros und Geschäften. Die wird dann 127 ha groß sein, 7500 Wohnungen für etwa 15 000 Menschen und bis zu 45 000 Arbeitsplätze bieten, und soll (Elphi und Maritimes Museum, Hafencity-Uni und verschiedene andere Bildungseinrichtungen inklusive) ein hoffentlich lebendiges Wohnquartier werden.
Seit 2016 leben hier allerdings noch bis 2020 in einem Containerdorf mitten in der Einöde an der Kirchenpauerstraße etwa 700 Flüchtlinge.

Der Baakenpark vom Himmelsberg

Glücklicherweise gibt es keine hundert Meter weiter wenigstens schon eine Grünfläche, den kleinen Baakenpark mit Spielplatz und Bänken und dem 15 Meter hohen Himmelsberg mit Aussichtsplattform, von der man einen wunderbaren Rundblick auf die Elbe, die Baustelle, die Elphi und die ferne Stadt hat. Vom Park aus führt eine Fußgängerbrücke hinüber zum Gerda-Gmelin-Platz an der Bahntrasse. Dort sind schon jede Menge Wohnungen fertig, und im Parterre gibt es kleine nette Lokale, die sofort Stühle vor die Tür stellen, wenn die Sonne heraus kommt.
Ein paar Schritte weiter, an der Versmannstraße 12/14, findet man seit kurzem das kinderfreundliche Hotel Jufa mit 220 Zimmern, dem Restaurant Kombüse, einer Sonnenterrasse und einem hölzernen Piratenschiff in Originalgröße für kleine Freizeitkapitäne vor der Tür.

Autobrücke über den Baakenhafen mit Elphi

Am Fuß der Autobrücke über den Baakenhafen liegt die Station Hafencity Universität der Linie U4, und dahinter beginnt der 4 ha große Lohsepark. Hier stand bis zum Krieg der Hannoversche Bahnhof, dessen Reste 1955 gesprengt wurden. Von diesem Bahnhof aus wurden zwischen 1940 und 45 fast 8000 Juden, Sinti und Roma deportiert. Eine Denkmaltafel und eine Schneise, die den historischen Gleisverlauf darstellt, erinnert daran.

Das Maritime Museum

In der parallel dazu verlaufenden Shanghaiallee kann man das private Automuseum „Prototyp“ besuchen, in dem die beiden Gründer seltene Autos zeigen. Angefangen bei einem VW von 1939 über einen Porsche von 1949 bis hin zu einem Formel 1 Toyota gibt es viele Pferdestärken zu bestaunen.
Durch die Koreastraße geht es jetzt zum Maritimen Museum , das im ältesten noch erhaltenen Speicher, dem Kaispeicher B von 1878, residiert. In dem wunderbar restaurierten Backsteingebäude kann man auf neun „Decks“ die Entdeckung der Welt, die Geschichte der Segel-Schifffahrt und des Schiff-Baus betrachten, sich mit dem Dienst an Bord und überhaupt mit fast allen Aspekten der internationalen Seefahrt vertraut machen. Auch für Landratten ein unbedingt lohnenswerter Besuch.
Danach sollte man sich im Café „Alte Liebe“ an Labskaus oder einer Finkenwerder Scholle laben. Fotos:CO

„An Indien mag ich die Kultur der Nachhaltigkeit und des Respekts. Ich kenne niemanden dort, der Schuhe oder einen Toaster wegwirft, weil sie kaputt sind. Stattdessen werden Dinge repariert… Ich frage mich, warum wir im Westen (….) allem huldigen, was neu ist. Warum brauchen wir ein neues Smartphone – nur weil es neu ist?.“   

Die indische Designerin Nipa Doshi, die mit ihrem Mann Jonathan Levien in London lebt und zusammen mit ihm als Duo Yoshi Levien u.a. für B&B Italia entwirft, im ZEIT Magazin vom 17. Januar 2019. Foto: doshilevien

Peter Butschkow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in  Nordfriesland und hat schon weit mehr
als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Hotel Ayre Astoria, Valencia

Vom Frühstücksraum im siebten Stock sieht man bis zum Mittelmeer, davor die Altstadt von Valencia und am Rand die Spitzen der „Ciutat de les Arts i les Ciències“ (Stadt der Kunst und Wissenschaft), die der Ausnahme-Architekt Santiago Calatrava seiner Heimatstadt gebaut hat.
Auf der anderen Hotelseite blickt man auf die kleine Plaza Rodrigo Botet mit einem hübschen Brunnen unter Platanen.
Die Zimmer des Hotels sind mit dunklen Möbeln gemütlich eingerichtet, das Bad ist groß und praktisch. Das Büfett zum Frühstück ist typisch südeuropäisch mit vielen süßen Teilchen bestückt – aber Toast und Eier gibt es auch. Unbedingt besuchen muss man die Bar im Erdgeschoss, dort laufen auf einer riesigen Leinwand wichtige Fußballspiele, und spanische Großfamilien bewundern die gegenseitigen Schnäppchen aus Unmengen von schicken Tüten.
DZ ab ca. 120 Euro. Foto: Hotel Ayre

Mehr vom Meer

Sie waren die Stars des deutschen Impressionismus: Max Slevogt und Max Liebermann und das nicht zuletzt dank ihres rührigen Berliner Galeristen Paul Cassirer. 1908 besuchten ihn die beiden Maler in seinem Ferienhaus im holländischen Noordwijk, und dieses Treffen (bei dem auch Lovis Corinth noch kurz dabei ist) erwies sich als so ergiebig, dass ihm das Landesmuseum Mainz vergangenes Jahr eine ganze Ausstellung widmete, die von diesem informativen und detailreichen Katalog begleitet wurde. Im Mittelpunkt stand dabei Slevogt, dessen 150. Geburtstag sich 2018 jährte: So tauchte pünktlich zum Jubiläum seine bis dahin unbekannte „Skizze mit Flagge“ auf, eines von vier Gemälden, die der dem Meer und dem Strandleben nicht sonderlich gewogene Slevogt in Noordwijk malte. Sie können mit Arbeiten von Liebermann verglichen werden, der den maritimen Motiven deutlich mehr zugetan war. Fast noch interessanter: Eine ganze Reihe von Grafiken und Zeichnungen und zahlreiche Briefe, die nicht nur eine Sicht auf diesen Sommerurlaub sondern auch Einblicke in das Verhältnis der beiden Künstler untereinander und zu ihrem Händler gewähren. PM

Ein Tag am Meer – Slevogt, Liebermann & Cassirer 200 S., 210 Abb., Hirmer, Verlag, 39,90 Euro Foto: Hirmer


Farbenfroh

Die Unterzeile des Buches – die Farben Afrikas – ist ein bisschen irreführend, denn „wax“ ist so viel mehr. Zu allererst ist es eine Drucktechnik, die ihre Ursprünge möglicherweise in Ägypten, China oder Indien hat und mit der Muster mit Wachs auf Stoffe aufgetragen werden. Als gesichert gilt, dass die Technik im 16. Jahrhundert von den Holländern aus Java nach Europa gebracht und von den Engländern mit nach Afrika genommen wurde. Dem Kontinent ordnet man die fröhlich bunten Waxprints mittlerweile zu, denn dort wurden sie weiter entwickelt. Heute findet man die beidseitig bedruckten Stoffe mit den unterschiedlichsten Motiven – von Blättern und Blumen über wilde Muster bis hin zu Zündkerzen, Statements und selbst Politiker-Porträts. Die Autorin, Anthropologin und Kunsthistorikerin, hat die buchstäblich farbige Geschichte dieser famosen Textilien für dieses Buch erforscht und mit vielen bunten Bildern illustriert.

Anne-Marie Bouttiaux: Wax – Die Farben Afrikas, 192 S.,Gerstenberg, 32 Euro. Foto: Gerstenberg

Das besondere Buch des Monats

Diesem Buch wünscht man einfach viele, viele Leser. Denn hier erfährt man, wie es wirklich ist, als Obdachloser in Hamburg zu leben. Ganz nüchtern und ohne Selbstmitleid erzählt Dominik Blog von seinen  Jahren unter den Brücken und in den Parkanlagen der Hansestadt, von dem täglichen Kampf um einen sicheren Schlafplatz, um Essen, um Hygiene und ein bisschen Würde. Dominik Blog ist in dieser Zeit zur Schule gegangen, hat Abitur gemacht und weiter auf der Straße gelebt. Als er sich 2015 für Flüchtlinge engagierte, fand er neue Freunde und Helfer, und heute lebt er in einer eigenen Wohnung, fand einen Job und hat nebenher dieses wichtige, eindringliche Buch geschrieben.

 

Dominik Blog: Unter Palmen aus Stahl, 191 S., Ankerherz Verlag, 20 Euro. Foto: Ankerherz

 

9. bis 14. April: In Mailand findet die Internationale Möbelmesse statt +++++ 20./21. April: Schnuppertauchen in der Ostsee für Kinder ab acht Jahren in Kühlungsborn +++++20./21. April: Drachenflugtage in Büsum –und vom Himmel regnet es Süßigkeiten!+++++ 17. April bis 6. Oktober: Bundesgartenschau in Heilbronn mit viel Natur und 5000Veranstaltungen aus Musik, Tanz, Spot und Kultur.

 

New York: Ab Anfang 2020  wird die Stadt eine weitere Attraktion zu bieten haben: Im neu erbauten Stadtteil „Hudson Yard“ wird es im 100. Stock des Gebäudes 30 Hudson Yard in 335 Metern Höhe eine gläserne

Aussichtsplattform geben, mit dem Namen Edge, denn sie wird offen 20 Meter aus dem Gebäude herausragen. Wagemutige sind in 60 Sekunden mit dem Fahrstuhl oben.  Mehr unter www.HudsonYardsNewYork.com
Jubiläen: Die Firma Weishäupl – das ist die mit den wunderschönen Streifenstoffen auf ihren Gartenmöbeln – feiert in diesem Jahr ihr 50- jähriges Bestehen, mittlerweile unter der Leitung des Firmengründers und sei

 

ner zwei Kinder. Im August wird dann groß gefeiert. Bereits sein 70. Firmenjubiläum begeht der italienische Hersteller Kartell, der mit seinen Kunststoffmöbeln von bekannten Designern wie Ron Brad, Patricia Urquiola und Philippe Starck berühmt wurde. Aus diesem Anlass zeigt Kartell vom 10. April bis 12. Mai in Mailand eine Ausstellung zu seiner Firmengeschichte.
Stuttgart: Ab sofort kann man in der Staatsgalerie das Werk „Love is in the Bin“ von Street Artist Banksy besichtigen, das der Künstler im letzten Oktober während einer Auktion spektakulär sich selbst zerstören ließ und das jetzt als Dauerleihgabe in Stuttgart gezeigt wird.
Nepal, Kenia und mehr: Wenn Frau allein auf Reisen geht, ist sie in einer Frauen-Gruppenreise gut aufgehoben. Zum Beispiel bei Becky, der ersten weiblichen LKW-Fahrerin Ostafrikas,  bei den Bergführerinnen in Nepal oder den Rikschafahrerinnen in Delhi. Detaillierte Infos auf www.intrepidtravel.de

Unser Autor

Unser Kolumnist, der Ungar Péter Pál Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website www.ungarnaktuell.de, außerdem die beiden Literaturseiten www.phantastisch-realistische-literatur.de und www.ein-oscar-fuer-hitler.com

                                     Volkssport Selbstmord

Vorbemerkung:
Ungarn führt in Europa in dieser dramatischen Disziplin. Nach der letzten Zählung 2012 waren es 25 von 100.000 Ungarn, die sich das Leben nahmen. Im Vergleich Österreich: 15 Selbsttötungen auf 100.000.

Kapitel 1. Hat er sich schon wieder erhängt? Oder der Selbstmord als Witz
Der ungarische Architekt Imre Makovecz und seine organische Bauweise wurden durch einen Artikel in der Hamburger Zeitschrift ART 1980 auf einen Schlag weltberühmt. Die Italienische Fachpresse lobte besonders seine Kirche in Paks, an der Donau, denn sie hat nicht nur eine Kuppel sondern zwei geradezu weiblich anmutende Rundungen. So wurde sie als das „Gotteshaus mit dem schönsten Hinterteil“ gefeiert.
Aus Anlass seines Erfolgs lud der Meister zum Abendmahl in sein Wochenendhaus ein. Es stand in einem Wäldchen nördlich von Budapest. Auch ich war dabei. Nach dem vielen Essen, Trinken und Singen ging der Hausherr hinaus, in den bereits dunklen Garten. Zum Luftschnappen, dachte ich. Doch er kam nicht wieder. Nach einiger Zeit wurde ich unruhig, ging ihm nach und sah entsetzt den weiß gekleideten Mann unter dem dicken Ast einer Eiche baumeln. Ich war wie versteinert. Da ging die Tür hinter mir auf, das Licht fiel auf ihn, er hörte auf zu schwanken, grinste, und ich hörte eine Frauenstimme aus dem Haus: „Hat er sich schon wieder erhängt?“ Dann strömten die Gäste lachend heraus. Nur die Frauen schimpften, und ich hatte immer noch weiche Knie. Immerhin, es gab einen ordentlichen italienischen Magenbitter im Haus.

   
Kapitel 2. Das Lied zum gefälligen Selbstmord     
Der Pianist Rezsö Seress spielte in den 1930er Jahren in verschiedenen Restaurants des jüdischen Viertel der Budapester Innenstadt. Er komponierte unzählige Melodien und schrieb traurige Texte über Sehnsucht, Liebe und Leid. So vertonte er auch das Poem über einen einsamen Traurigen Sonntag des Dichters László Jávor. Es wurde ein geradezu tod-trauriges Lied, und das mitten der Weltwirtschaftskrise.
Doch dem Direktor des Pariser Olympia, der 1935 Budapest besuchte, gefiel es ganz besonders. Er kaufte die Noten, und bald sang eine Sängerin seines Varietés die morbide Ballade (natürlich auf Französisch), begleitet vom hauseigenen Orchester. Seress wurde als Komponist der „Selbstmörder-Hymne“ weltbekannt; sein Lied war in ganz Europa bis nach St. Petersburg zu hören, in den USA sangen Gloomy Sunday Ray Charles, Louis Armstrong und Frank Sinatra unter vielen anderen. Die New York Times schrieb, dass die Budapester, gleich nach einem ersten Hören, scharenweise in die Donau sprangen – was nicht ganz stimmte.
Tatsache war: Die Menschen hörten das Lied in den Kneipen und Restaurants, spielten es daheim auf dem Klavier (Schallplatten und Plarrenspieler konnten sich die meisten nicht leisten), und vielen setzte die schwermütige Weise so zu, dass sie sich das Leben nahmen.
Wie der Komponist. Im Januar 1968 sprang Seress vom Balkon seiner Budapester Wohnung im siebten Stock. Er starb erst im Krankenhaus.

Kapital 3. Die Ratschläge für werdende Selbstmörder
Selbstverständlich wird in Ungarn viel über Selbstmord geredet. Vor wenigen Tagen erst hörte ich in einem Restaurant einer Tischgesellschaft – zwangsläufig – zu. Es gab viele, oft exotische, Ratschläge, bis schließlich ein alter, in Ungarn bekannter Dichter sagte: „Ich glaube nur einem Selbstmörder, der seine Methode erfolgreich verwirklicht hat.“  

Nachwort. Orbán wieder
Nachdem er die weltweit angesehene Central European University aus Budapest vertrieb, will er die Grundlagenforschung begrenzen. Ein Staatssekretär soll zukünftig darüber entscheiden, über was geforscht werden soll und über was nicht, und für das Richtige das nötige Geld bereitstellen.
Zum Flüchten? Oder sich lieber gleich umbringen?  Foto: privat

Victoria & Albert Museum, London, 6.4.19. bis16.2.2020.:
Mary Quant

Das Zentrum der „Swinging Sixties“, als in Politik, Kultur und Mode so ziemlich alles ins Rutschen kam, war London mit seiner Carnaby Street, dem spargeldünnen Model Twiggy, dem Kultfilm „Blow Up“ – und der Modemacherin Mary Quant (geb. 1934), die mit ihren Miniröcken und Hotpants die Gesellschaft schockte. Ihr hat jetzt das Victoria & Albert Museum eine Ausstellung gewidmet.
Sie erzählt eine spannende Geschichte: Die Lehrertochter eröffnete schon 1955 ihre Boutique „Bazaar“ in der Kings Road, im selben Haus betrieb sie mit Ihrem Mann Alexander Plunkett-Greene und einem Freund das Restaurant „Alexander“, das rasch sehr beliebt wurde. Weil die Standard-Mode, die Quant für ihre Boutique kaufen konnte, sie zunehmend langweilte, begann sie, eigene Entwürfe produzieren zu lassen, die ihr schnell aus den Händen gerissen wurden. Ihre Miniröcke, farbigen Strumpfhosen, ihre Kosmetik-Linie und nicht zuletzt ihre Hot Parts machten sie zum Star Londons.
Und nun zur Heldin einer Retrospektive: ihr Leben und ihre Mode werden anhand von Fotos und etwa 200 Original-Entwürfen gezeigt, die zum Teil aus Quants Privatarchiv stammen.

geöffnet täglich  10 -17.45 Uhr, freitags  bis 22 Uhr. Foto: V&A

Er heißt „Bunter Garten“ und das zu Recht. Der Stadtpark von Mönchengladbach bietet gerade jetzt viele farbenprächtige Beete, Büsche, Hecken und Bäume, alles blüht und lockt jede Menge Spaziergänger, Jogger, Gassi-Geher und spielende Kinder an (Auch unsere Hundefreundin Tapsi und ihr Frauchen sind ganz vernarrt in den Garten). Der Park, zu dem auch der Kaisergarten und der Botanische Garten gehören, ist etwa 30 ha groß und wurde schon 1890 angelegt, eine seiner Attraktionen ist eine riesige Vogelvoliere mit 200 Tieren. Die Grünanlage erstreckt sich vom Hauptfriedhof bis zur Kaiser Friedrich Halle, die zur Zeit renoviert wird. Sie wurde 1903 im Jugendstil erbaut, und bietet ab dem Sommer wieder Konzerte, Theater, Lesungen und andere Veranstaltungen an.
Wenn man jetzt durch das nahegelegene Gründerzeitviertel zwischen Schiller- und Adenauerplatz spaziert, dann muss man einfach immer wieder stehen bleiben, den Kopf in den Nacken legen und die wunderschön restaurierten Fassaden bewundern. Damit dieses Viertel so erhalten bleibt und mehr gewürdigt wird, hat sich eine Gruppe Bewohner zum Verein „Initiative Gründerzeitviertel“ zusammengeschlossen, der Feste und andere Aktionen veranstaltet.
Jetzt geht’s durch die Fußgängerzone in der Hindenburgstraße in Richtung Abteiberg. Falls Sie noch etwas besorgen müssen, sind Sie hier richtig, Mönchengladbachs Einkaufszone hat alles, was es auch anderswo, aber nicht so konzentriert gibt.

Eselei? Oder Kunst?

Nun aber schnell die Straße hinauf bis zum Sonnenhausplatz, denn da muss man sich unbedingt die Gruppe der sieben, etwa ein Meter großen Bronze-Esel der Künstlerin Rita Mc Bride anschauen. Die fröhliche Schar hat anfangs für viele Diskussionen in der Stadt gesorgt. Von „Quatsch“ über Eselei bis zu der Interpretation, der „Donkeys Way“ zeige halt den Eigensinn der Tiere im Gegensatz zu der Vereinheitlichung des Kaufangebots, gab es viele Ideen. Wie dem auch sei, die Mönchengladbacher haben ihren Frieden mit den schönen Tieren gemacht.
Ein paar Schritte weiter ist man schon im Skulpturenpark. Unter anderen sehenswerten großen und kleinen Plastiken findet man in den Terrassen der Anlage das „Soft inverted Q“, 1979 von Claes Oldenburg geschaffen.

Museum Abteiberg

Gleich neben dem Park ist der Eingang zum Museum Abteiberg, einem sensationellen postmodernen Bau von Hans Hollein, der 1982 fertiggestellt und für den der Architekt 1985 mit dem Pritzker Preis geehrt wurde. 2016 erhielt das Haus die Auszeichnung „Museum des Jahres“.
Die hellen attraktiven Räume beherbergen eine umfangreiche Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst, zu der Werke von Ernst Barlach, Max Beckmann, Joseph Beuys, Alexander Calder, Hanne Darboven, Jim Dine, Max Ernst, Alberto Giacometti, George Grosz, Wenzel Hablik, Horst Janssen, Jasper Johns und Martin Kippenberger gehören.
Nach soviel beeindruckender Kultur braucht man dringend einen Kaffee und einen Imbiss. Wohin also? Wir empfehlen das „Café van Dooren“ in der Kaiserstraße für aromatischen Café Latte und oberleckere Pommes.
Fotos: CO/Museum Abteiberg/bunter Garten

Dr. Reyhan Sahin

„Ich bin muslimische Alevitin… Mein Gott ist eine Frau: eine Göttin der Gerechtigkeit!…Letztlich ist es egal, ob jemand Alevitin ist, Christ oder Jüdin. Viel wichtiger ist es doch, gut und gerecht zu bleiben. Ich kenne Atheistinnen, die sind die tollsten Menschen. Und Gläubige, die echt böse sind.“

Die Wissenschaftlerin und Rapperin Dr. Reyhan Sahin, alias Lady Bitch Ray, in Chrismon 2/2019. Foto: wikipedia

Peter Butschkow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr
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