„Kürzlich sagte ein amerikanischer Politiker, er sehe keinen Grund, warum Männer für die Kosten einer Geburt aufkommen sollten. Mir fiele da ein entscheidender Grund ein.“

Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood (geb. 1939) in einem Interview anlässlich des Erscheinens ihres neuen Buches „Das Herz kommt zuletzt“ in der Zeit vom 6. April 2017. Foto: wikipedia

 

Peter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Parkhotel Görlitz

Ruhig ist es hier, denn das Hotel mit 185 Zimmern liegt zwischen Stadtpark und der Neisse. Also schaut man entweder nach Polen hinüber auf hübsch restaurierte Häuser oder in dichtes Grün. Die Zimmer sind groß und sehr komfortabel mit Sitzecke und Wasserkocher, die Bäder praktisch eingerichtet. Das Frühstücksbüfett ist abwechslungsreich und üppig bestückt. Und zu Fuß ist man in zehn Minuten in der wunderbar restaurierten Altstadt von Görlitz.
DZ ab ca. 85 Euro Foto: Parkhotel Görlitz

Komisch!

Archie und sein Freund Speck leben in den siebziger Jahren mit Roswitha auf einem Bauernhof in einem kleinen Provinz-Nest. Roswitha ist ein Huhn, das gern zum Supermarkt der Hüschkes läuft. Archie ist Verleger und sein eigener und einziger Autor, aber das darf keiner wissen, weshalb Rebecca alias Paula zwei naiven Schönheiten etwas vorspielt. Alles klar?
Unser Lieblings-Cartoonist Peter Butschkow hat seinen ersten Roman über einen lustigen, komplizierten Verführungsversuch veröffentlicht, angereichert mit pointierten, kleinen Porträts von Freunden, Familienmitgliedern und Dorfbewohnern und natürlich mit den leckeren Schnittchen, die Speck so liebevoll zubereiten kann. Wer in den Siebzigern jung war, wird sich durch die fetzigen Dialoge an Wohngemeinschaftszeiten erinnert fühlen. Allerdings: Ein bisschen mehr straffe Handlung hätte dem Buch gut getan.

Peter Butschkow: Rebecca, Roswitha und die wilden Siebziger. Die Geschichte eines Betruges. 380 S., Konkursbuch Verlag, 14,90 Euro

Foto: Konkursbuch Verlag

Mutig!

Sie haben sich mit Trachten und Kindermode, mit Spielzeug und Papieren, mit Wohnaccessoires und Blumen selbständig gemacht und einen eigenen Laden eröffnet: 28 Frauen, die sich den Traum von der Eigenständigkeit erfüllt haben, zeigen in diesem Buch ihre Geschäfte, berichten von ihren

5. September/Hamburg: Jeder kann mitmachen, wenn die Olympiasiegerinnen und Weltmeisterinnen im Beachvolleyball Laura Ludwig und Kira Walkenhorst für einen Weltrekordversuch das größte Training aller Zeiten veranstalten. Um 16 Uhr geht’s los im „Beach Hamburg“, Alter Teichweg 220. Bitte anmelden unter http://bit.ly/2vc5znw

23.September/Dortmund: Zum 17. Mal findet die Museumsnacht statt. Diesmal unter dem Motto „Nacht der klugen Köpfe“ mit Ausstellungen, Shows, Mitmachaktionen und Workshops, mit Konzerten und Theateraufführungen, mit Führungen und offenen Ateliers in Museen, Galerien, Kirchen und auf dem Friedensplatz. Mehr bei www.dortmunderdewmuseumsnacht.de

 

Ja, is denn heut scho Weihnachten??? Nö, aber Sie wissen ja, was der frühe Vogel macht… Und außerdem: Wer sagt denn, dass man sich nicht mal zwischendurch selbst was schenken kann!

Zum Beispiel die wunderschönen Schalen aus Filz oder die knallbunten Pantoffeln, die von der Designerin Gabriele Schenke entworfen und von mehr als 30 Frauen in Nepal von Hand gefertigt werden – natürlich unter fairen Bedingungen. www.filz-g-schenke.de

Oder die fröhlichen „Food Hoods“ aus recycelten Stoffen, die Alu- und Klarsichtfolie überflüssig machen. Die Designerin Kristina Parr Günther will Abfälle vermeiden und lässt deshalb auch Brotbeutel, Shopper und große Taschen aus Vintagestoffen nähen. www.everandagain.com

Oder man entscheidet sich vielleicht für eins der so lebendigen Muster der Designagentur Breitenbach und Töchter, die bisher für Dessins auf Tapeten und Stoffen bekannt war und jetzt Porzellan von Kahla und kleine Tabletts für den Café au lait im Bett entworfen hat. www.breitenbachundtoechter.com

Apropos: Ganz feine Bettwäsche, Kissenbezüge, Handtücher, Servietten und Tischtücher aus edlem Leinen kommen jetzt aus Schweden

15.September bis 21. Januar: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Pure Gold – Upcycled! Upgraded!

Die meisten halten es für Müll, aber immer mehr Designer in aller Welt erschaffen neue Objekte aus Weggeworfenem. Die Ausstellung „Pure Gold“, kuratiert von Professor Volker Albus im Auftrag des Instituts für Auslandsbeziehungen, zeigt etwa 75 Produkte, die aus bereits einmal verarbeiteten Materialien entstanden sind, darunter Tische und Stühle, Hocker, Regale und Raumteiler. Rund 40 Arbeiten stammen aus Europa, der Rest kommt aus Brasilien, Ägypten, China, Zimbabwe und Thailand. Begleitet wird die Ausstellung von Workshops unter der Leitung des Berliner Designers Professor Axel Kufus.

Im Bild ein Objekt aus recycelten Flip Flops von Diederik Schneemann.

Foto: Schneemann

 

Viel gehen muss man in Ingolstadt eigentlich nicht: Die gesamte Altstadt direkt an der Donau ist recht übersichtlich, und alles Wichtige liegt an und nahe der Fußgängerzone Ludwigstraße. Und die beginnt am Paradeplatz vor dem Neuen Schloss, einem Profanbau, der ab 1430 gebaut und Ende des 15. Jahrhunderts erheblich erweitert wurde. Heute beherbergt er das „Bayerische Armeemuseum“ , das sein Konzept so beschreibt: „Die Aufgabe des Bayerischen Armeemuseums ist, auf der Grundlage seiner Sammlungen die kritische und historisch genaue Reflexion von Militär und kriegerischer Gewalt in der Geschichte und ihrer Auswirkungen auf Mensch, Gesellschaft und Staat darzustellen.“Na denn!

Wir gehen lieber die Ludwigstraße weiter und biegen in die Hallstraße ein. So gelangen wir auf den Theaterplatz, an dem das Alte Schloss aus dem 13. Jahrhundert liegt, auch genannt Herzogskasten, weil hier die Ingolstädter Herzöge residierten, bis es Ende des 17. Jahrhunderts zum Kornspeicher umgebaut wurde. Heute befindet sich dort die Stadtbücherei.

Gegenüber hinter dem Viktualienmakt stehen das Alte und das Neue Rathaus, gebaut 1882 beziehungsweise 1960. Die Tourismusinformation ist im schönen alten Haus untergebracht. Dort kann man ziemlich

 

Peter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig

 

„Das Geheimnis des Lebens ist die Ehrlichkeit und ein sauberes Spiel; wenn du das vortäuschen kannst, hast du es geschafft.“

 

Der amerikanische Komiker und Schauspieler Groucho Marx (1890 bis 1977), Kopf der legendären Marx-Brothers, kommentierte schon Jahrzehnte vor den Ereignissen unsere Auseinandersetzungen mit Fakenews und dem derzeitigen amerikanischen Präsidenten.

(zitiert auf gedankenwelt.de)

Foto: wikipedia

 

Hotel Amedia, Berlin 

Spektakulär ist allenfalls die Rolltreppe, mit der man eigentlich vom Straßenniveau zur Rezeption im 1. Stock und zurück fahren soll, auf deren Richtungswechsel man jedoch gelegentlich ziemlich lange warten muss. Sonst gibt sich das Stadthotel Amedia eher konventionell: Die Zimmer sind ordentlich, die Bäder schön groß, gefrühstückt wird in der mit roten Kunstledersitzen bestückten Lobby. Aber die Lage; die ist das Beste an dem Hotel: direkt am Kurfürstendamm, nicht weit vom Savignyplatz, dem Bahnhof Zoo – und dem wunderbaren Literaturhaus in der Fasanenstraße.

DZ ab ca. 71 Euro

Foto: Hotel Amedia

Aufregend!

Da denkt man, die größte deutsche Insel kenne ich eigentlich ganz gut, und dann schaut man in das Buch „Rügen neu entdecken“ und lernt einen Haflingerzüchter und einen Abraham-Lincoln-Bartträger kennen, erfährt die Geheimnisse des René „Kräuter-Geyer“ und darf dem Nationalparkranger Frank Meyer ins Gelände folgen. Autor Maik Brandenburg ist gebürtiger Rügener und hat seine Heimat spät, aber intensiv lieben gelernt; der langjährige Stern-Fotograf Harald Schmitt ist seit bald dreißig Jahren immer wieder auf seiner Lieblingsinsel. Zusammen haben sie auch den Sternekoch Ralf Haug und den Whiskey-Brenner Thomas Kliesow besucht und dem Rohrdachdecker Stefan Rolinski über die Schulter geschaut. Entstanden ist kein Reiseführer im eigentlichen Sinne, sondern ein frisches, unterhaltsames Lesebuch mit großartigen, lebendigen Bildern, die Rügen ebenso ungewöhnlich wie liebevoll präsentieren.

Maik Brandenburg, Harald Schmit: Rügen neu entdecken. 160 S., Delius Klasing Verlag, 24,90 Euro

 Foto: Delius Klasing Verlag

 

Falsch!

Erster Eindruck bei der Lektüre dieses unterhaltsamen Geschichts-Thrillers: Was hat es nicht alles an Fälschungen gegeben im Laufe der Jahrhunderte! Angefangen zum Beispiel bei den Mönchen des Kloster Reichenau, die im 12. Jahrhundert süddeutsche Klöster mit erfundenen Rechtstiteln ausstatteten. Später kam dann der Schuster Wilhelm

Köln: Auf der Möbelmesse im Januar 2018 wird die tschechische Lichtdesignerin Lucie Koldova in der seit sieben Jahren existierenden Sonderschau „Das Haus“ ihre Wohnvision auf 180qm präsentieren. Nicht überraschend spielt bei ihrer Einrichtung Licht die Hauptrolle.

Hamburg: Am Ballindamm, im Mercedes-me Store, hat Zwei-Sterne-Koch Karlheinz Hauser, eigentlich Patron des Süllbergs, soeben sein Restaurant „Poké you“ eröffnet. In New York, Los Angeles und London gilt sie bereits als Kult, die „Poké Bowl“, gefüllt mit einem Ein-Schüsselgericht mit frischem Fisch, knackigem Gemüse, einer Marinade mit exotischen Gewürzen und Reis, Quinoa oder Tofu.

Brodenbach: Das Hotel „Historische Mühle Vogelsang“ an der Mosel bietet jetzt zwei „Tiny Houses“ zum Übernachten an. Die beiden winzigen Häuschen – jedes hat nicht mehr als 15qm- sind ganz aus Holz und vollbiologisch im Shabby-Chic eingerichtet. Zu zweit kann man hier für 120 Euro nächtigen und nur einen ganz geringen CO2-Fußabdruck hinterlassen.

Dalian, China: Nanu, was macht der „Kini“ denn in China? Weil chinesischen Touristen Neuschwanstein so besonders gut gefällt, wurde der Nachbau kürzlich in der Hafenstadt Dalian als Luxushotel „The Castle“ mit prachtvoller Einrichtung eröffnet. Übernachten kann man dort für

 

Sollos: Aus Brasilien kommen jetzt nicht nur schöne Möbel aus edlen Hölzern,
bei Sollos setzt man nun auch auf knallige Farben. Der Architekt und Designer Jader Almeida, der auch für Classicon arbeitet, hat seine Sessel Dora und Daff nämlich farbenfroh eingekleidet.

 

 

 

 

Bonaldo: „Cop“ und „TheDuck“ sind die Neuen beim italienischen Hersteller Bonaldo. Beim Tisch Cop dachte der Designer Roberto Paoli an auf dem Tisch stehende Vasen, Gläser und Flaschen und nutzte ihre Formen aus lackiertem Metall als Tischbeine. „TheDuck“ ist aus Polyäthylen und trägt die Tischplatte auf dem Kopf. In Weiß gibt es das Beistell-Entchen auch mit Beleuchtung – übrigens für drinnen und draußen.

 

Kymo: Auch für drinnen und draußen hat die Designerin Eva Langhans Polyester-Gurte zu Teppichen verflochten, die sehr flach, extrem belastbar, wasserabweisend und wetterbeständig und auch noch ziemlich ansehnlich sind. „MNML 101“ gibt es in vier Farben und fünf Größen.

Foto: Hersteller

Unser Kolumnist, der Ungar Péter Pál Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website www.ungarnaktuell.de, außerdem die beiden Literaturseiten www.phantastisch-realistische-literatur.de und www.ein-oscar-fuer-hitler.com

Wundervolle Geschäfte – Geld hier, Geld dort, Geld weg

Ungarn hat bislang kaum Flüchtlinge aufgenommen, die Regierung plant es auch für die Zukunft nicht. Die verhältnismäßig wenigen, zumal aus Syrien, die 2015 am Budapester Ostbahnhof kampierten und von Freiwilligen-Organisationen versorgt wurden, haben das Land Richtung Westen verlassen. In der World Press Foto-Ausstellung 2015 waren unter den Ausgezeichneten eine Ungarin und ein Ungar. Ihre dramatischen Bilder von Flüchtlingen an der ungarischen Grenze füllten einen eigenen Saal. Darunter das Foto einer Kleinfamilie, Mutter, Vater, Windelkind im Stacheldraht verhakt.
Andere „illegale Einwanderer“ sitzen heute unter Menschen-unwürdigen Umständen in Sammellagern.
Doch wie durch ein Wunder leben zurzeit mindestens 17.000 „legale Einwanderer“ in Ungarn. Die meisten von ihnen in Budapest, darunter auch ein weltweit gesuchter russischer (Ukrainischer?) Gangster.
Denn die Regierung ist keineswegs so grausam, wie es scheint. So durften Freunde des Ministerpräsidenten schon 2010 in wichtigen Ländern, wie Russland, der Türkei, in asiatischen Wirtschaftszentren und Steuerparadiesen

noch bis 8. Oktober: Met Breuer Museum New York

Ettore Sottsass – Design Radical

Die rote Valentine hat ihn bekannt gemacht. 1968 entwarf der österreichisch-italienische Designer Ettore Sottsass (1917-2007) die kleine rote Reiseschreibmaschine für Olivetti, die schon bald Kultstatus erlangte. 1957 hatte er seine Laufbahn mit dem Entwurf eines Computers begonnen, bereits 1965 stellte er seine erste Möbelkollektion für den italienischen Hersteller Poltrona Frau vor, 1978 begann er für Alessi zu arbeiten. Auch als Architekt von Privathäusern in Italien, England, Japan und den USA war er anerkannt, im Jahre 2000 baute er den Mailänder Flughafen Malpensa. Seine radikalsten Entwürfe entstanden aber ab 1980 für die von ihm mitbegründete Gruppe Memphis – benannt nach dem Song „Stuck inside of mobile with the Memphis Blues again“ von Bob Dylan..

Das Met Breuer zeigt jetzt zum 100. Geburtstages einen Überblick seines Lebenswerks, bestehend aus Zeichnungen, Einrichtungen, Möbeln, Gemälden, Keramiken, Glasobjekten, Stoffen, Tapeten und Schmuck. Ergänzt wird die Ausstellung durch Objekte, die Sottsass als Vorbilder dienten, und solchen, denen der Designer Vorbild war. Foto: Met

Wenn man das belgische Gent, die kleine Schwester von Brügge, erstmals abends betritt, dann ist man sofort überwältigt von dem lebendigen Zauber des Städtchens mit dem Beinamen „Manhattan des Mittelalters“ oder auch „Stadt des Lichts“.

630 entstand am Zusammenfluss von Schelde und Leie die St. Bavo Abtei und mit ihr die erste Ansiedlung. Das keltische Wort für Zusammenfluss hieß „Gand“ und so entstand der Name Gent. Im Mittelalter verdiente die Stadt viel am Tuchhandel, und immer lehnten sich die Bewohner gegen jede Art der Vorherrschaft auf. Im 16. Jahrhundert entstand die Genter Republik und die erste Universität wurde gegründet. Im 18. Jahrhundert legten die Bürger mit einer aus England nach Gent geschmuggelten Spinnmaschine die Grundlage für die industrielle Revolution. 1913 restaurierte und sanierte man die Stadt anlässlich einer Weltausstellung grundlegend.

Den eindeutig schönsten Platz bilden die Uferstraßen Graslei und Korenlei am Fluss Leie, denn an diesen Kais wurde ab dem 11. Jahrhundert Getreide angeliefert und in den prachtvollen Speichern gelagert, was hohe Zölle einbrachte. Hier kann man den ältesten Treppengiebel der Welt und das Zollhaus von 1682 besichtigen.

Geht

 

 

 

„Und ich denke, wenn man einen Stuhl kauft, will man keine Skulptur sondern vor allem einen Platz zum Sitzen.“

Der italienische Designer Antonio Citterio in einem Interview mit der Zeitschrift Elle Decoration Mai/Juni 2017.

Foto: Antonio Citterio

 

 
 

Peter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

 

Hotel Metropole, Brüssel

Wäre nicht unmittelbar vor der Tür eine große Baustelle, dann hätte man das Gefühl: Ich bin in einem Märchenschloss! Eine riesige Halle mit Gewölbedecke, Rundbogenfenstern mit bunten Mosaiken, dunklen Holztresen und Marmorsäulen, mit Kristalllüstern und jeder Menge Spiegel, Lederfauteuils und dicken Teppichen machen jeden erst einmal sprachlos. Auch die Zimmer sind mit üppigen Stoffen, feinen Tapeten und vergoldeten Spiegeln ziemlich barockig eingerichtet. Allerdings gibt es auch Räume, die eindeutig in die Jahre gekommen sind und von denen man in einen hässlichen Hinterhof schauen muss. Dafür sind sie absolut ruhig, und die aktuellen Bauarbeiten auf der Place de Brouckère stören überhaupt nicht. Das Frühstück ist – wie in vielen solcher edlen Herbergen – viel zu teuer, aber das Hotel liegt so zentral, dass man fußläufig jede Menge Cafés und Bäcker findet, in denen man lecker preiswert frühstücken kann.DZ ab ca.125 Euro.  Foto: Hotel Metropole