Zitat Mark_Twain_life_1900s„Reisen ist fatal für Vorurteile, Bigotterie und Engstirnigkeit.“
Der amerikanische Schriftsteller Mark Twain (1835 -1910), berühmt durch die Abenteuer von „Tom Sawyer und Huckleberry Finn“, über die Risiken und Nebenwirkungen, wenn man unterwegs ist. Zitiert auf Spiegel.de und als Motto für unsere sommerlichen Kultur-Notizen eigentlich ganz gut geeignet. Foto: wikipedia

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Peter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Hotel_Herbststimmung_0_500x500Hotel Gutshof Sparow, Sparow, Mecklenburg-Vorpommern. Wo hat man das schon: ein Kirchlein auf dem Hotelgelände. Auf dem weitläufigen „Gutshof Sparow“ steht es an einem großen Fischteich, über den eine schmale, geschwungene Holzbrücke führt. Für romantische Hochzeiten einfach ideal! Zum alten Gutshaus sind in den letzten fünfzehn Jahre einige Neubauten dazu gekommen, mit großzügigen Zimmern und Suiten. Im Garten kann man Schach spielen und grillen, Kinder dürfen das Piratenschiff „Santa Sparow“ erobern, während die Eltern sich beim Tennis oder Squash messen, in der Sauna sitzen oder schwimmen, E-Bike fahren oder kegeln. Und der nächste See ist auch nur zehn Gehminuten entfernt. Ein üppiges Frühstück gibt es im Wintergarten, deftige Brotzeiten werden in der Jagdstube serviert. Wem das immer noch zu wenige Angebote sind, der kann auch noch Beauty-Behandlungen und Kochkurse buchen oder seinen Jagdschein machen. DZ ab ca. 74 Euro. Foto: Hotel Sparow

4314 Reisehunger_Umschlag_mp_26mm.inddLeckere Mitbringsel. Aus Italien hat sie natürlich Rezepte für Pasta mitgebracht, aber auch für einen Melonensalat mit Pesto, Käse-Gnocchi und Marsalapilze. Die Autorin Nicole Stich, die schon lange mit ihrem Food-Blog www.deliciousdays.com erfolgreich ist, sammelt auf ihren vielen Reisen herrliche Rezepte: Curry-Noodles in Singapur zum Beispiel und Fischfilet mit Zimtlinsen in Dubai,  Nuss-Tahini-Schnecken in der Türkei und Kochlöffelkuchen in Portugal. Daraus hat sie jetzt ein Buch gemacht, in dem sie auch kleine Anekdoten erzählt und ihre persönlichen Tipps für kulinarische Mitbringsel weiter gibt. Schöne Fotos der Rezepte und von Land und Leuten und hübsche Illustrationen von Julia Hollweck ergänzen das feine Buch. Und das Allerbeste: Die Rezepte lassen sich auch von Ungeübten nachkochen.
Nicole Stich: Reisehunger – Die besten Rezepte zwischen USA & Singapur, 240 Seiten, GU, 24,99 Euro. Foto: GU

Bücher WeltreiseLeckere Reiseziele. Nicht weniger als sechsunddreissig Autoren haben ihre Lieblingsrezepte aus aller Welt für dieses Buch zusammengetragen. Da lernt man Hakata Ramen ( Nudelsuppe) in der japanischen Stadt Fukuoka kennen und Meze in Istanbul, Churros in Madrid, Clam Chowder in Boston und Mole Pobblano (Hühnchen mit Chili-Schokoladensosse) im mexikanischen Puebla. Jedem Rezept ist eine Doppelseite gewidmet, immer ergänzt mit tollen Fotos, praktischen Informationen für das Reiseziel, und Restaurants, wo man das spezielle Gericht kosten kann. So lässt sich die Reise im heimatlichen Sessel schon mal vor- oder eben später nachschmecken. Allerdings: Da die Adressen bereits drei Jahre alt sind, sollte man sie noch mal überprüfen, bevor man hinfährt.
Weltreise für Feinschmecker, 336 Seiten, DK, 14,95 Euro. Foto: Dorling Kindersley

Bücher MediterraneoLeckeres Italien. Wenn Sie demnächst nach Süditalien aufbrechen, schauen Sie vorher in dieses Buch! Hier finden Sie nicht nur wunderbare Rezepte aus Apulien, Kalabrien, Kampanien und Basilikata, es gibt auch einen einfühlsamen Text zu Land und Leuten jeder Region und eine ausführliche Darstellung der typischen Produkte jedes Gebietes und viele schöne Fotos. Dann wissen Sie schon, was sich hinter Gnocchi alla Sorrentina verbirgt, und was wohl alles in einer Neapolitanischen Fischsuppe schwimmt. Und nach der Reise hilft Ihnen das Buch Paprika zu gratinieren, Tintenfische zu füllen oder beschwipste Germteigküchlein zu backen. Was, Sie fahren gerade gar nicht nach Italien? Sehr schade, aber mit diesem Buch können Sie sich zumindest hinträumen!
Elisabetta de Luca, Rezepte von Luigi Barbaro: Mediterraneo – eine kulinarische Reise durch Süditalien, 272 Seiten, Pichler Verlag, 29,90 Euro. Foto: Verlagsgruppe Styria

SAVE THE DATE KARLSRUHE xenorama_transkutan_2016_video-mapping_copyright_xenorama07. 08. bis 17.09.: Bei den Karlsruher Schlosslichtspielen wird das Barockschloss zur XXL-Leinwand, auf die internationale Künstler Licht, Bild und Klang-Installationen projizieren. 45 Nächte lang werden so 170 Meter Fassade zum beeindruckenden Kunstwerk. Der Eintritt ist frei.

15.08.: In Vaduz wird der Liechtensteiner Staatsfeiertag mit riesigem Volksfest, einem Fackelzug und einem spektakulären Feuerwerk ausgiebig gefeiert.

save Vaduz30.08.: In Berlin, in der Königlichen Gartenakademie, spricht an diesem Abend der Autor Hans von Trotha über den englischen Landschaftsarchitekten Lancelot „Capability“ Brown (1716-1783), der das erklärte Vorbild des großen Gartenplaners Peter Joseph Lenné (1789-1866) war. Und vor allem dem wiederum verdanken wir in Kontinental-Europa die Entwicklung des Parks im englischen Stil.

Nice to know Pool-1 ©Gansevoort Park AvenueNice to know ©SohoHouseBerlin_House1606_33Nice to know TD_Bronte-2687Berlin, London, New York. Sightseeing vom Pool aus, da muss man sich nicht anstrengen und hat trotzdem den Überblick. Immer mehr Hotels bieten Bassins auf dem Dach an, z.B. das Soho-House in Berlin, das Berkeley in London und das Gansevoort Park Avenue in New York. Herrlich, im warmen Wasser zu dümpeln und dem Sonnenuntergang über Manhattan zuzuschauen.

Und noch einmal London. Der Designer Tom Dixon und sein Studio haben gerade das neue Restaurant “Bronte“ (Strand 1-3) eingerichtet. Spektakulär: Der rosa Bartresen, knallgrüne Nischen und die offene Terrasse unter Arkaden und mit Blick auf den Trafalgar Square. Trotz Brexit muss man also mal wieder hin.

Fotos: Secret escapes/Tom Dixon

Produkte Aria_Gold-with_Aria_TransparentZaha Hadid: Eines der letzten Produkte, das die große, kürzlich verstorbene irakische Architektin Zaha Hadid für Slamp entworfen hat, ist die Leuchte „Aria-Gold“. 50 Schichten aus zartem Polycarbonat hat sie dafür um eine LED Leuchte gewickelt. Entstanden ist ein leichter, fast zerfließender Kronleuchter.

Produkte Maurer spyre5Ingo Maurer: Der israelische Designer Ron Arad hat für seinen Freund Ingo Maurer die Leuchte „Spyre“ entwickelt und die Auflage auf 50 Exemplare begrenzt. Das Konzept entstand während der Arbeit an einer großen Skulptur, die er für eine Sommerausstellung im Hof der Royal Academy of Arts in London gestaltete. Spyre ist weiß, aus Stahl, Aluminium und Kunststoff, hat fünf einzeln bewegliche Segmente und ist mit einem LED-Leuchtmittel bestückt.
Produkte Equus 2.0-gold-Soonsalon
Dominik Raskin: „Equus 2.0.“ nennt der belgische Architekt und Designer Dominik Raskin seine dynamische Wandskulptur aus Polyester, die es in Schwarz, Weiß, Silber und Gold von Soonsalon gibt. Der Kopf ist etwa 23 cm groß!

Meleghy-promo_999_enBudapest, diesmal nur kurz aber wichtig: In Ungarn gibt es weder einen Minister für Gesundheit, noch einen für Schule und Unterricht. Die Jobs erledigen Staatssekretäre. Dafür gibt es einen schwer arbeitenden Herrn Minister, zuständig für Nationale Feiertage. Ist das nicht wunderbar? Die Orban-Regierung weiß was wichtig ist – und was nicht.  
Dazu wünsche ich allen meinen Leserinnen und Lesern eiserne Gesundheit, viel Klugheit, unerschütterliche gute Laune und schöne Ferien! Kalamata, Griechenland. Ihr Peter Meleghy
Unser Kolumnist, der Ungar Péter Pál Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website www.ungarnaktuell.de.

Museum Kunstpalast, Düsseldorf, noch bis 23. Oktober: Sommersonne – Eingefangen auf Blättern der Graphischen Sammlung
So wünscht man sich den Sommer: gleißende Hitze, leuchtende Sonnenuntergänge, fröhliche Strandszenen, blühende Wiesen, mondäne Kurorte. Das Museum Kunstpalast hat 65 Werke aus seiner Graphischen Sammlung ausgewählt, die alle die Wonnen des Sommers thematisieren. Mit dabei sind Bilder von Heinrich Zille, Karl Schmidt-Rottluff und Tom Wesselmann.
Museum Kunstpalast, Di – So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr, Eintritt 12 Euro. Foto: Tom Wesselmann, Nude, 1965, Siebdruck, 79,5 x 63,5 cm, Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Foto: Horst Kolberg, Neuss, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Ausstellung Stedelijk We Make Carpets - Umbrella Carpet DetailStedelijk Museum, Amsterdam, 26. August 2016 bis 1. Januar 2017: Dream out loud design – Designers present radical ideas for a better world
Auch wenn die Frage „Was macht die Kunst?“ reichlich banal klingt – manchmal gibt es darauf ganz spannende Antworten. Wie gerade in Holland. In den Niederlanden lebende Designer waren dieses Jahr aufgefordert, „radikale Ideen für eine bessere Welt“ einzureichen. 400 antworteten und sandten 750 Projekte, aus denen eine Jury 26 auswählte, die jetzt vorgestellt werden. Mit dabei sind neue Materialien als Plastikersatz und Produkte aus Müll, sogar ein bisher unbekannter Fleischersatz wird gezeigt. Unter den ausstellenden Designern ist auch die bereits international bekannte Designerin Hella Jongerius. Das Fazit dieser Ausstellung benennen die Veranstalter so: „Design can make a differance!“
Stedelijk Museum, täglich 10-18 Uhr, Fr 10-22 Uhr,  Eintritt 15 Euro. Foto: We Make Carpets, Umbrella Carpet Detail. Photo: Room on the Roof
Die Schlange vor der Tiefgarage unter der Kathedrale La Seu ist immer lang. Hier wollen halt viele gleich bei der Einfahrt nach Palma ihr Auto loswerden. Aber es gibt noch mehr Parkplätze, zum Beispiel die Garage an der Placa de la Feixina. Wenn Sie dann Ihren Wagen gut verstaut haben und die Avinguida Argentina überqueren, sind Sie schon drin im neuen In-Viertel „Santa Catalina“.
Die schmalen, zum Teil verkehrsberuhigten Gassen laden zum gemütlichen Bummeln ein, hier wechseln sich jede Menge winzige Kneipen und kleine Restaurants mit Boutiquen und Wohn-Shops ab. Die Häuschen sind größtenteils gut restauriert und renoviert und sehr schmuck, zum Teil mit grünen Innenhöfen und Dachterrassen. Das Viertel ist derzeit besonders bei Skandinaviern sehr beliebt, die eine Wohnung in der Stadt einer einsamen Finca vorziehen. Hier ist man halt schnell zu Fuß beim Bäcker oder im nächsten Restaurant. 
In der „Patron Lunares Cantina“  in der Carter de la Fàbrica beispielsweise; schauen Sie mal hinein, schon die Einrichtung ist sehenswert. Oder Sie kosten die Fischgerichte im „Crazy Chef“ an der Placa de Progreso.
 

Zitat_scholten-baijings-photography-freudenthal-verhagen-forweb-moooiDas ist ein großes Privileg: Arbeitet man mit dem Menschen, den man liebt, gibt es das Gefühl von Konkurrenz nicht.“

Stefan Scholten, die männliche Hälfte des holländischen Design-Duos Scholten/Baijings, in einem Interview mit dem Zeitmagazin Nr 16/2016. Foto: moooi

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Peter Butschow, der Berliner Zeichner, lebt und arbeitet in Nordfriesland und hat schon weit mehr als 2 Millionen Bücher, Kalender und unzählige Postkarten verkauft.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.butschkow.de

Hotel Hotel MallorcaFinca Sa Galera, Ca’s Concos, Mallorca. Der schönste Platz ist sicher auf der Terrasse unter Palmen, Pinien und blühender Bougainvillea, auf der gefrühstückt wird und abends engagierte Köche Feines vom iberischen Schwein und Leckeres vom Meeresgetier servieren. Aber auch im weitläufigen Garten des schicken Landhotels oder am mittelgroßen Pool lässt es sich gut aushalten. Geschmackvoll eingerichtete Zimmer gibt es in verschiedenen Größen ab 16 qm, immer mit Himmelbett und Klimaanlage. Sauna, Jacuzzi und Fitnessraum sind auch vorhanden, und Massagen und Beauty-Behandlungen werden angeboten. Wem es irgendwann zu still und zu friedlich wird, der kann sich ein Fahrrad leihen und ist nach 6,3 km im munteren Städtchen Santanyi mit vielen Lokalen und schönen Shops. Und ein paar attraktive Strände sind nicht weit. DZ ab ca. 130 Euro.

Fotos: Horst Conrad 

Bücher lockwood_castro_cuba_fo_gb_3d_05756_1604271744_id_1023471Fidels Welt. Der amerikanische Fotojournalist Lee Lockwood (1932-2010) kam 1958 gerade rechtzeitig nach Kuba, um die Machtübernahme Fidel Castros hautnah mitzuerleben. In den folgenden zehn Jahren hatte er immer wieder Gelegenheit, den „Maximo Lider“ zu treffen, ihn auf Reisen zu begleiten und ihn schließlich sieben Tage lang zu interviewen. Dabei sprachen die beiden über Castros Reisen in die Vereinigten Staaten und seine Redekunst, sein persönliches Verhältnis zur Macht und Gemüseanbau , über Bildung und Zigarren, über kubanischen Kommunismus, Che Guevara und die Revolution – eben über alles, was zu der Zeit auf Kuba wichtig war. Der Verlag Taschen hat jetzt aus dem leicht gekürzten Marathon-Interview und den besten – zum Teil noch nie veröffentlichten – Fotos dieser zehn Jahre ein umfangreiches Buch gemacht, ergänzt mit zwei Essays von Saul Landau, Politik-Professor der California State University, zur Weltlage in jenen Jahren. Ein großartiges zeitgeschichtliches Dokument.

Lee Lockwood: Castro’s Cuba – Ein Amerikaner in Kuba, Reportagen aus den Jahren 1959-1969, 360 Seiten, Taschen, 49,99 Euro. Foto: Taschen

Lebensräume. Wohnfans kennen natürlich viele Living-Bücher und denken bestimmt manchmal: Ach, nicht schon wieder lauter Reportagen über Wohnprofis und ihre coolen Behausungen. Oft sicher zu recht, aber für dieses Buch haben die Journalistin Kerstin Rose und der Fotograf Christian Schaulin in ganz Europa relativ unbekannte Architekten, Designer, Möbelbauer und Einrichtungsexperten besucht, deren Wohnungen nicht geleckt, kaum möbliert und kühl sind. In diesen Räumen wird wirklich gelebt, da wird improvisiert, steht mal was rum, passt mal was gar nicht zusammen. Zu jeder der neunzehn sehenswerten Reportagen gibt es einen Text über die Bewohner, ausführliche Bildtexte inklusive Quellenangabe für die Möbel, ein bis zwei Mottos zum Stil und ein typisches Zitat. Wie zum Beispiel dieses der Hamburgerin Céline Grassmann-Duphil, die sich selbst als Sachensucherin bezeichnet: „Manche Dinge sind nur auf der Durchreise.“

Kerstin Rose, Christian Schaulin: Rooms – Zuhause bei Kreativen, 192 Seiten, DVA, 39,99 Euro. Foto: DVA
schmitz-becker-busch8Kunst-Schmitz-BeckerPROMOTION: In Nettetal am Niederrhein findet vom 5. bis 15. August zum 11. Mal das Künstlersymposium im Atelier der Initiatoren Klaus und Barbara Schmitz-Becker statt. Wieder sind 10 Künstler aus dem In- und Ausland eingeladen, zusammen zu arbeiten, zu leben, zu feiern. Auch in diesem Jahr sind Künstler und Konzeptioner aus Deutschland (Krefeld, Moers, Kleve, Nettetal, Berlin) und Tschechien dabei. Es entstehen Arbeiten unterschiedlichster Disziplinen, Naturskulpturen und Installationen, Grafiken und Fotos, die am 14. August der interessierten Öffentlichkeit als ein sogenannter „Schautag an den Arbeitsplätzen der Künstler“ gezeigt werden. Im Oktober wird die Ausstellung mit den entstandenen Arbeiten 2 Wochen lang zu sehen sein. Eine Pressekonferenz wird es am 10.08. im Atelier Busch8 geben. Interessierte Journalisten können sich direkt mit Barbara Schmitz-Becker in Verbindung setzen.
Fotos: Veranstalter

Nice to knowTate_Modern_HdM_1829London. Die Tate Modern hat einen spektakulären Anbau bekommen: Das „Switch House“, vom Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfen, 260 Millionen Pfund teuer und 65 m hoch, ähnelt einer gedrehten Pyramide, hat eine Backsteinfassade und bietet im zehnten Stock eine riesige Terrasse mit einem grandiosen Rundum-Blick über London. Durch den Neubau erweitert das Museum für Moderne Kunst seine Ausstellungsfläche um 60% und kann damit mehr von seiner Sammlung zeigen, die seit dem Jahr 2000 um 75% gewachsen ist.

Knesebeck_Zuhause_Cover_GE_AR_CS6.inddNice to know Sé de Lisboa IMünchen. Der Verlag Knesebeck hat ein ganz besonderes Buch herausgegeben: „Zuhause kann überall sein“, ein Willkommensbuch für die Kleinsten, erscheint auf Deutsch und Arabisch und erzählt die Geschichte vom Mädchen Wildfang, das seine Heimat verlassen muss, sich erst sehr fremd fühlt und dann langsam erkennt, dass es auch anderswo heimisch werden kann. Das Bilderbuch wurde bereits mit dem „Leipziger Lesekompass 2016“ ausgezeichnet. Der Verlag spendet 3000 Exemplare, die von der „Deutschen Kinder und Jugendstiftung“ u.a. an Flüchtlingsunterkünfte verteilt werden.

Lissabon. Die