Albertina, Wien, bis 14.7.2024:
Roy Lichtenstein. Zum 100. Geburtstag
Der Amerikaner Roy Lichtenstein (1923-1997) gehört neben Andy Warhol zu den Stars der Pop Art. Die Albertina zeigt jetzt mehr als 90 Gemälde, Skulpturen und Grafiken, darunter viele Leihgaben aus internationalen Museen wie dem New Yorker Moma und dem Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid. Zu sehen sind u.a. Lichtensteins Frühwerke aus den 1960er Jahren, seine Gemälde von Objekten aus der Werbung und eine seiner riesigen Brushstroke-Skulpturen, bei denen ein scheinbar spontaner Pinselstrich auf die Werke der Expressionisten Jackson Pollock und Willem de Kooning Bezug nimmt.
Foto: Albertina…

„Der beste Platz für einen Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.“
Unser Lieblings-Cartoonist Peter Butschkow, der in Berlin geboren wurde und heute in Nordfriesland lebt und arbeitet, hat wg. KI so seine ganz eigenen Befürchtungen.
Garten-Fans kennen natürlich den Namen Karl Foerster (1874-1970), des legendären Gärtners und Pflanzenzüchters. Und manch einer hat schon seinen prachtvollen Garten in Potsdam-Bornim besucht. Von1990 bis zu ihrem Tod 2010 übernahm Tochter Marianne Foerster, die bei ihrem Vater gelernt hatte und anschließend dreissig Jahre in Belgien arbeitete, die Leitung des Anwesens. Heute gehört es der Marianne-Foerster-Stiftung. Ihr Garten-Tagebuch von 2003 hat der Landschaftsarchitekt Ulrich Timm jetzt ergänzt und aktualisiert, und ausserdem ist der Band mit neuen prächtigen Fotos von Ferdinand Graf Luckner illustriert worden. So kann man den Autoren durchs Gartenjahr folgen, bekommt Tipps zum Bepflanzen verschiedener Stauden, Gräser und Blumen und Empfehlungen für Farbkompositionen, zum Beispiel dieser: „Es gibt niemals genug weiße Blüten in einem Beet, Weiß trennt und verbindet, hebt andere Farben hervor, Weiß ist unerlässlich.“
Erstaunlich, wie viele Literaten sich Gärten anlegten, in der Natur schrieben und gerne Bäume, Stauden, Hecken, Gemüse und Blumen pflanzten.
Gmundner
„Als Bürger, der ich ja auch bin, erwarte ich erstens, dass eine Regierung mir die Wahrheit zumutet und zweitens bereit ist, ihre Popularität einem Arbeitsethos unterzuordnen. Die erste Aufgabe einer Regierung ist nicht, beliebt zu sein, sondern Probleme zu lösen. Und ich glaube fest daran, dass die Mehrheit das auch so sehen wird.“
Wer eine Stadt wie Frankfurt besucht, hat selten entspannende Ferientage im Sinn. Die meisten wollen mittendrin sein, nah an allen Sehenswürdigkeiten. Da ist man im Hotel Memphis richtig, der Hauptbahnhof und die wichtigsten Museen sind alle zu Fuß gut zu erreichen. Zimmer und Bäder sind schlicht, aber gut ausgestattet. Das Frühstück ist ansprechend. Mehr braucht ein Stadtreisender nicht! DZ ab ca 90 Euro.
Von ihr stammt das fast schon ikonische Foto der jungen Amerikanerin, die 1951 ebenso so beklommen wie tapfer auf einer Straße in Florenz an einer Gruppe gaffender und feixender Männer vorbeigeht – doch das ist längst nicht das einzige Bild, mit dem die US-Fotografin Ruth Orkin (1921-1985) das frühe Selbstbewusstsein von Frauen im 20. Jahrhundert dokumentierte. Immer wieder richtete sie in den vierziger und fünfziger Jahren ihre Kamera auf Geschlechtsgenossinnen, die sich in einer ziemlich überheblichen Männerwelt durchzusetzen wussten oder auch einfach ihren eigenen Weg gingen. Und ob es ein Filmstar wie Lauren Bacall war, eine Kellnerin oder eine Stewardess, sie alle hatten mit Konventionen wenig am Hut. Lange galten viele dieser eindrucksvollen Aufnahmen als verschollen – für die Berliner Ausstellung „Women“ (noch bis zum 18. Februar) wurden sie jetzt wiederentdeckt, und der Katalog präsentiert sie für die Zeit danach. PM
Der Orientteppich-Spezialist hat jetzt in Köln seine neue Kollektion vorgestellt – Azer Pulse wird in Aserbaidschan in kleinen Manufakturen aus 80 000 Knoten pro Quadratmeter in herrlichen Farben gefertigt.
Mit Stoffen der Marke Rubelli, deren Muster stark an