topmenu

H2 Hotel, Leipzig

Direkt am Hauptbahnhof finden Sie das schlichte, aber praktische Hotel, in dem es auch Familienzimmer gibt. Die Doppelzimmer sind 20qm groß, die Bäder klein, aber intelligent eingerichtet. Das Frühstücksbüfett ist erstaunlich vielfältig mit Rührei und frischem Schnittlauch, Müsli mit Nüssen, frischem Obstsalat und verschiedenen Joghurtsorten. Zum Messegelände fährt um die Ecke eine Straßenbahn ab, in die Innenstadt zur Thomaskirche, den Passagen und Museen kann man wunderbar zu Fuß gehen. DZ ab ca 100 Euro.  Foto: H2 Hotel

Welche Pracht

„Für Cottage-Gärten“, schreibt der britische Fotograf und Autor Mark Bolton, „gibt es keine Regeln…..jeder kann so einen wilden, bescheidenen und genügsamen Garten gestalten“. Damit wir Leser aber doch ein bisschen Hilfe bekommen, hat Bolton dieses Buch gemacht. Darin erläutert er, wie er seinen kleinen Garten angelegt und mit viel Geduld zu großer Pracht gebracht hat. Er nimmt uns mit durchs Gartenjahr, erklärt, was wann gemacht werden muss, empfiehlt Werkzeuge und Pflanzgefäße, wirbt für einen Schuppen und einen Komposthaufen, und nicht zuletzt gibt der Fotograf Tipps, wie man sein Paradies im Bild festhält. Ergänzt wird der üppige Band mit vier Reportagen anderer Gärten und einem ausführlichen Pflanzenregister.
Ein Buch zum Schwelgen – auch für Balkonbesitzer.

Mark Bolton: Ich träume von einem Cottage-Garten 224 S., Callwey, 39,95 Euro. Foto: Callwey

 
Welche Freude

Ach, was waren das für Zeiten, als das Glück von Abermillionen Musikfans in einer 30 mal 30 Zentimeter großen Papphülle steckte, die man ebenso stolz wie sorgsam nach Hause brachte, dort noch mal eingehend das Bild vorne drauf betrachtete, um dann eine runde Scheibe hervorzuziehen und sie vorsichtig auf einen Plattenteller zu legen und dann…Vorbei.

Yoko Ono:Music of the mind. Noch bis 1. September zeigt die Tate Modern in London (in Zusammenarbeit mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf) mehr als 200 Arbeiten der Künstlerin aus den letzten 70 Jahren.
Wildplastic im Supermarkt. Aus eingesammeltem, wild in der Natur herumliegendem Plastik werden bereits Müllbeutel und Versandtaschen hergestellt. Nun bekommt man auch Toilettenpapier in wildem Plastik verpackt.

16.- 21. 4. Mailand: Die weltgrößte Möbelmesse mit Ausstellern aus 37 Ländern zeigt, was es Neues gibt – bei Sofas und Sesseln, Betten und Schränken, Teppich, Küchen und Leuchten. (siehe auch weiter unten)
21.4. – 25.8. Dortmund: Im Museum am Ostwall gibt es jetzt eine Ausstellung für Familien unter dem Titel „Kopfüber in die Kunst“.
Räume gefüllt mit Schaumstoff und Stoffbahnen, mit Farben und Licht laden Kinder und Eltern ein, ganz neue Erfahrungen zu machen.…

Unter vielen, vielen anderen neuen Möbeln zeigt man im April in Mailand auch diese Neuigkeiten:

 

Moooi: Marcel Wanders sieht seinen Sessel „Kisss“ als Hommage an Salvador Dalis Sofa „Lips“ von 1936. Kisss gibt es in wunderschönen Farben für eine fröhliche Runde.

Brühl: Das Sofa „bongo bay lounge“ kann als Solist ebenso bestehen wie aneinander gereiht als Ecksofa. Einen Einzelsessel gibt es auch. In Knallrot natürlich besonders schick! Fotos: Hersteller

Altes Rathaus, Leipzig

Das Alte Rathaus gilt als einer der bedeutendsten Profanbauten der Renaissance in Deutschland. 1360 wurde ein Rathaus in Leipzig erstmals erwähnt, in der heutigen Form entstand es 1556, eine Geheimkammer aus dem Jahr 1483 blieb erhalten und kann heute als Schatzkammer besichtigt werden. Das Gebäude ist 93,2 m lange und 20,6 m breit, der Turm ist 41 m hoch. Bemerkenswert ist der asymmetrische Aufbau des Rathauses, der dadurch entstand, dass auf einem ursprünglichen Haus gebaut und das Treppenhaus an dieser Stelle  übernommen wurde.
Zeitweilig arbeitete hier auch ein Schöffengericht, deshalb wurden im Keller Gefängniszellen eingebaut, die man ebenfalls noch anschauen kann.
Ende des 19. Jahrhunderts war das Gebäude als Rathaus zu klein, der Stadtrat zog in einen Neubau um. Das Alte Rathaus wurde 1943 bei einem Luftangriff schwer beschädigt, der Dachstuhl brannte aus. Nach der Restaurierung wurde der Bau zum Museum umgebaut, in dem heute die Stadtgeschichte Leipzigs gezeigt wird.

Albertina, Wien, bis 14.7.2024: 
Roy Lichtenstein. Zum 100. Geburtstag

Der Amerikaner Roy Lichtenstein (1923-1997) gehört neben Andy Warhol zu den Stars der Pop Art. Die Albertina zeigt jetzt mehr als 90 Gemälde, Skulpturen und Grafiken, darunter viele Leihgaben aus internationalen Museen wie dem New Yorker Moma und dem Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid. Zu sehen sind u.a. Lichtensteins Frühwerke aus den 1960er Jahren, seine Gemälde von Objekten aus der Werbung und eine seiner riesigen Brushstroke-Skulpturen, bei denen ein scheinbar spontaner Pinselstrich auf die Werke der Expressionisten Jackson Pollock und Willem de Kooning Bezug nimmt.
Foto:  Albertina

Wie angenehm! Die gesamte Altstadt von Buxtehude ist Fußgängerzone, so kann man auch einfach mitten auf der Straße stehen bleiben und die schönen Fachwerkhäuser entspannt betrachten. Allerdings sind nicht alle Fachwerkhäuser richtig alt, denn 1911 brannten viele ab, wurden aber dann wieder aufgebaut und erinnern so mit den Originalen an die lange Geschichte
der kleinen Stadt im Alten Land südlich der Elbe. 959 wird das Bauerndorf das erste Mal urkundlich als „Buochstadon“ erwähnt, daraus entsteht Anfang des 12 Jahrhunderts „Buchstadihude“, womit vermutlich ein Fluss-Anleger an einer Buchenstätte gemeint ist. 1285 gründet der Bremer Erzbischof Giselbert von Brunckhorst die Stadt Buxtehude, die 1328 Stadtrecht erhält und ab 1363 als Mitglied der Hanse geführt wird.
Für weitere Bekanntheit sorgte das Jahr 1840, als der Schriftsteller Wilhelm Schroeder die Tierfabel „Dat Wettlopen twischen den Hasen un den Swinegel up de lütje Haide bi Buxtehude“ (Plattdeutsch für: Der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel auf der kleinen Heide bei Buxtehude) veröffentlichte, die bereits 1843 von den Brüdern Grimm in ihre Hausmärchen übernommen wurde.

“Der beste Platz für einen Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar,    geräuschlos und leicht zu entfernen.“

Loriot – bürgerlich Vicco von Bülow – (1923 bis 2011) zitiert in der Frankfurter Ausstellung „Ach was – Loriot zum Hundertsten“. Foto: Loriot

Unser Lieblings-Cartoonist Peter Butschkow,  der in Berlin geboren  wurde und heute in Nordfriesland lebt und arbeitet, hat wg. KI so seine ganz eigenen Befürchtungen.

Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.peter-butschkow.de 

 …

Hotel Cortezo, Madrid

 

Zur Plaza Mayor, zum Prado und auch zum Museum Thyssen-Bornemisza kann man gut zu Fuß gehen, denn das Hotel Cortezo ist mitten drin. Die Zimmer sind farblich zurückhaltend eingerichtet, die Bäder haben große Duschen und bieten hoteleigene Kosmetik. Das Frühstück ist abwechslungsreich. Und eine Dachterrasse lockt zum Entspannen nach einem anstrengenden Sightseeing-Tag in der lebendigen Metropole.
DZ ab ca 90 Euro. Foto: Hotel Cortezo

Foersters Garten

Garten-Fans kennen natürlich den Namen Karl Foerster (1874-1970), des legendären Gärtners und Pflanzenzüchters. Und manch einer hat schon seinen prachtvollen Garten in Potsdam-Bornim besucht. Von1990 bis zu ihrem Tod 2010 übernahm Tochter Marianne Foerster, die bei ihrem Vater gelernt hatte und anschließend dreissig Jahre in Belgien arbeitete, die Leitung des Anwesens. Heute gehört es der Marianne-Foerster-Stiftung. Ihr Garten-Tagebuch von 2003 hat der Landschaftsarchitekt Ulrich Timm jetzt ergänzt und aktualisiert, und ausserdem ist der Band mit neuen prächtigen Fotos von Ferdinand Graf Luckner illustriert worden. So kann man den Autoren durchs Gartenjahr folgen, bekommt Tipps zum Bepflanzen verschiedener Stauden, Gräser und Blumen und Empfehlungen für Farbkompositionen, zum Beispiel dieser: „Es gibt niemals genug weiße Blüten in einem Beet, Weiß trennt und verbindet, hebt andere Farben hervor, Weiß ist unerlässlich.“

Marianne Foerster: Der Garten meines Vaters Karl Foerster. 160 S., 180 Abb. Prestel. 38 Euro Foto: Prestel

Grüne Gedichte

Erstaunlich, wie viele Literaten sich Gärten anlegten, in der Natur schrieben und gerne Bäume, Stauden, Hecken, Gemüse und Blumen pflanzten.

19.3.: Udo Lindenbergs Hamburger Panik City  feiert ihren sechsten Geburtstag mit einer „fetten Geburtstagssause“, mit viel „Mucke“, Karaoke, einem Quiz und einem Wettbewerb der Udo-Doubles. Foto: Panik City

Gmundner:  Als Hommage an Namibia hat der österreichische Keramik-Hersteller jetzt eine Afrika Edition vorgestellt. Mit dabei ist eine wieder aufgelegte und immer noch beeindruckende Teekanne in Elefantenform.
                                         
 Fürstenberg: „Henri“ heißt der diesjährige Jahreshase des Porzellan-Herstellers. Es gibt ihn in reinem Weiß, handbemalt oder mit einer 24-karätigen Goldauflage in einer limitierten Edition. Fotos: Hersteller

Museum für angewandte Kunst, Frankfurt

Die Villa Metzler neben dem heutigen Museum entstand 1804 für den Apotheker Peter Salzwedel als Sommerhaus vor der Stadt. 50 Jahre später erwarb sie der Bankier Georg Friedrich Metzler und baute sie aus. In den quadratischen, dreistöckigen Bau zog 1928 ein Altersheim ein, 1960 kaufte die Stadt Frankfurt das Haus als Museum für Kunsthandwerk. Heute wird dort die Wohnkultur der letzten 200 Jahre gezeigt.
1980 übernahm der amerikanische Architekt Richard Meier den Grundriss der Villa für sein Konzept des Museumsneubaus, das sich an der klassischen Moderne orientiert. 1985 wurde das Ensemble aus drei neuen Kuben, die sich mit der Villa Metzler zu einem Quadrat fügen, eröffnet. Daneben wurde ein öffentlicher Park angelegt. Die schneeweißen Neubauten sind geprägt durch große Fensterflächen und lichtdurchflutete, großzügige Ausstellungsräume.
Foto: Museum für angewandte Kunst

Kunstmuseum, Basel, 2.3. bis 18.8.2024: 
Dan Flavin – Widmungen aus Licht

Der Amerikaner Dan Flavin (1933 -1996) gilt als Pionier der Minimal Art, er wurde durch seine Arbeiten mit industriell gefertigten Leuchtstoffröhren bekannt. Das Kunstmuseum zeigt 58 Werke, die Flavin Personen oder Ereignissen widmete, zum Beispiel Jasper Johns und Henri Matisse oder dem Hinterhalt, bei dem vier Soldaten im Vietnamkrieg ums Leben kamen. Flavin ordnete seine Lichtobjekte schon in den 60er Jahren zu bestimmten „Situationen“ an, aus denen er ganze Installationen entwickelte. Parallel zur Ausstellung bietet das Kunstmuseum ein umfangreiches Programm wie etwa die Kinder-Vernissage am 1. März unter dem Titel:  „Licht an!“ Foto:  Kunstmuseum Basel

Seit 2015 gehört sie zum Weltkulturerbe, die Hamburger Speicherstadt. Die riesigen roten Gebäude aus Backstein mit Türmchen, Erkern und Feuertreppen sind ein attraktives Touristenziel geworden. Und sie haben eine interessante Geschichte, die man besonders gut im Speicherstadtmuseum  studieren kann.

Bis 1882 waren die Elbinseln Wandrahm und Kehrwieder noch dicht bebaut mit Wohnhäusern für Hafenarbeiter und Handwerker, aber auch mit einigen stolzen Einfamilienhäusern, zum Teil aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Doch 1881 hatte sich die Stadt darauf eingelassen, ihre Freihandelszone auf ein kleines Gebiet zu verkleinern und dem Zollabkommen des Deutschen Reiches beizutreten. Bis dahin waren die Lagerhäuser der Hamburger Kaufleute über die ganze Stadt verteilt, nun sollten sie alle an der Elbe stehen. 16 000 Menschen wurden dafür vertrieben, umgesiedelt, verloren ihre Wohnungen. Sicher waren nicht alle unglücklich darüber, ihre Heimat mit Hygiene- und sozialen Problemen zu verlassen und zum Teil in Neubauten in Barmbek und Hammerbrook umzuziehen. Eines der weit verbreiteten Argumente war, „zum Wohle des Handels müssen halt Opfer gebracht werden“.

„Als Bürger, der ich ja auch bin, erwarte ich erstens, dass eine Regierung  mir die Wahrheit zumutet und zweitens bereit ist, ihre Popularität einem Arbeitsethos unterzuordnen. Die erste Aufgabe einer Regierung ist nicht, beliebt zu sein, sondern Probleme zu lösen. Und ich glaube fest daran, dass die Mehrheit das auch so sehen wird.“

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck in einem Interview mit dem Stern NR 4 vom 18.1.2024.
Foto: Bundesministerium für Wirtschaft

 
Unser Lieblings-Cartoonist Peter Butschkow, der in Berlin
geboren wurde und heute in Nordfriesland lebt und arbeitet,
kennt sich aus mit Vorurteilen.
 
Cartoon-Abdruck kostenpflichtig www.peter-butschkow.de

Hotel Memphis, Frankfurt

Wer eine Stadt wie Frankfurt besucht, hat selten entspannende Ferientage im Sinn. Die meisten wollen mittendrin sein, nah an allen Sehenswürdigkeiten. Da ist man im Hotel Memphis richtig, der Hauptbahnhof und die wichtigsten Museen sind alle zu Fuß gut zu erreichen. Zimmer und Bäder sind schlicht, aber gut ausgestattet. Das Frühstück ist ansprechend. Mehr braucht ein Stadtreisender nicht! DZ ab ca 90 Euro. Foto: Hotel Memphis