Stadtspaziergänge und Hotels

Haben Sie das auch schon mal erlebt, dass Sie irgendwohin fahren, um sich etwas anzuschauen, und dann vor Ort noch Großartiges entdecken, mit dem Sie gar nicht gerechnet haben? Was für ein Glücksmoment das sein kann, haben wir vor kurzem in Schleswig erlebt.
In der kleinen Stadt an der Schlei waren wir, um uns die Ausstellung „Christo und Jeanne-Claude. Paris. New York. Grenzenlos.“ im Schloss Gottorf anzuschauen. Im letzten KuNo haben wir darüber berichtet.

Die Überraschung begann mit unserem Besuch. Schon das Schloss – um 1160 erstmals als Burg erwähnt und Ende des 17. Jahrhunderts zu einem imposanten Barockschloss erweitert – ist sehr beeindruckend mit seinem herrlich dekorierten Hirschsaal und einer entzückenden Kapelle. Heute residieren hier das Museum für Archäologie und das für Kunst und Kulturgeschichte.

Unbedingt auch besuchen sollte man den Barockgarten hinter dem Schloss, der bereits ab 1637 geplant und angelegt wurde. Nach ziemlich wechselhafter Geschichte wurde der Garten zwischen 1999 und 2007 grundlegend restauriert.…

Unite Students – Sugarhouse Close – Royal Mile, Edinburgh
 
Wenn Sie klein und schmal und gut zu Fuß sind und das Wetter mitspielt, dann kann man Ihnen diese Unterkunft empfehlen. Das Sugarhouse ist eigentlich ein Studentenwohnheim, aber in den Semesterferien werden die winzigen Apartments an Touristen vermietet. Mit guter Dusche, Mikrowelle, zwei Herdplatten, Kühlschrank, Toaster und Wasserkocher kommt man klar. Und wenn man Glück hat, ist die Matratze in dem schmalen Doppelbett noch nicht völlig durchgelegen. Die Beleuchtung allerdings ist eine Zumutung.
Dafür liegt das Sugarhouse nahe am Parlament und dem Palace of Holyroodhouse am unteren Ende der Royal Mile. Zum anderen Ende, zum Edinburgh Castle, geht es dann aber ziemlich lang bergauf. Apartment ab ca 140 Euro. Foto: Sugarhouse

Heiligendamm, Mecklenburg Vorpommern

Das Foto ging um die Welt: Die Teilnehmer des G8 Gipfels 2007 in einem riesigen Strandkorb sitzend, in der Mitte Angela Merkel zwischen George W. Bush und Wladimir Putin.
Und auch der Veranstaltungsort Heiligendamm, das älteste Seebad Europas, ist seither über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt geworden.
1793 ließ Franz I., Großherzog von Mecklenburg, das windige Refugium anlegen und er war auch derjenige, der die Badesaison 1794 höchstselbst eröffnete. Zur Finanzierung der Gründung verkaufte Franz einfach mal eben tausend Männer an den König der Niederlande für sein Heer.
Bis 1870 entstand dann „die weiße Stadt am Meer“: ein Ensemble klassizistischer Bauwerke, bestehend aus dem Kurhaus, der Orangerie, der Burg Hohenzolllern und mehreren Palästen. Bis in die 1930er Jahre galt Heiligendamm als elegantester Badeort Deutschlands.
Im Zweiten Weltkrieg diente der ganze Ort als Lazarett, zu DDR-Zeiten wurden in einer Fachhochschule Architekten und Designer ausgebildet, und Kinder machten in den Villen Ferien.

Bei Sonnenuntergang weiß man, warum Salamanca die „Goldene Stadt“ genannt wird. Dann nämlich leuchten die Sandstein-Fassaden der alten Paläste in einem satten, warmen Goldton. Und auch die Plaza Mayor , die schon am Tage überaus beeindruckend ist, erstrahlt dann in ihrer ganzen Pracht. Der einstmals noch viel größere Platz wurde 1724 auf die heutigen Maße verkleinert und mit barocken Gebäuden samt umlaufenden Arkaden umstellt, unter anderen befindet sich hier das Rathaus. An der Ostseite sind die Bögen mit Medaillons der spanischen Könige geschmückt. 1955 wurde der gesamte Platz, der bis dahin einen Garten zwischen Kopfsteinpflaster beherbergte, mit großen grauen Granitplatten ausgelegt. Rundum sind Cafés und Restaurants, nehmen Sie unbedingt irgendwo Platz und beobachten Sie das bunte Treiben.

Falls Sie Lust auf einen kleinen Happen – die Tapas werden hier auch Pinchos genannt – haben, ist gleich nebenan die sehenswerte Markthalle, Mercado Central, in einem hübsch restaurierten Jugendstil-Bau aus dem 19.

Parador Toledo, Toledo, Spanien

Die Terrasse mit dem Ausblick über ganz Toledo ist sensationell. Wie herrlich, dort bei Sonnenuntergang auf die angestrahlte Kathedrale und den Alcazar, die mächtige Festung über der Altstadt, zu schauen und einen leckeren Drink zu genießen.
Jedes der großen Hotelzimmer hat einen Balkon oder eine kleine Terrasse mit Blick in den hübschen Garten oder auf die Stadt. In den Zimmern sorgt viel Holz für eine behagliche Atmosphäre; die Marmorbäder sind luxuriös eingerichtet, das üppige Frühstücksbüfett stärkt für intensive Stadtbesichtigungen.
DZ ab ca 152 Euro. Foto: CO

Wenn Hamburg-Besucher durch die Hafencity geschlendert und um die Außenalster spaziert sind, von der Plaza der Elphi auf die Elbe und an der Reeperbahn in die Stripbars geschaut haben, dann kann man vor den Toren der Hansestadt noch etliches entdecken. Lübeck, Lauenburg und Lüneburg sind natürlich eine Option, Mölln, Stade und Glückstadt sind ebenfalls verlockend. Auf Elmshorn kommt man nicht automatisch, dabei hat die kleine Stadt im Nordwesten Hamburgs auch einiges zu bieten. Und man braucht nicht mal 30 Minuten mit der Regionalbahn vom Hamburger Hauptbahnhof aus.

Der Bahnhof Elmshorn ist aber erst einmal nicht besonders attraktiv, also macht man sich am besten gleich auf durch die Königstrasse vorbei am ehemaligen Apollo-Kino, in dem jetzt Konzerte, Parties und Ausstellungen stattfinden.
Ein paar Schritte weiter steht das Modekaufhaus Ramelow , das eine 150jährige Geschichte aufzuweisen hat, die auf der Website liebevoll und ausführlich beschrieben wird.
Zur Zeit bietet man dort fröhliche Sommerkleider.

a&o Hostel, Leipzig
 

Dass man in einem Hostel auf ganze Schulklassen, große Familien und Gruppen von Jugendlichen trifft, sollte einem klar sein, wenn man dort eincheckt. Die Zimmer sind zwar schlicht, aber sehr sauber und praktisch. Und die Lage ist perfekt, zum Hauptbahnhof sind es gerade mal 100 m, und in der Innenstadt ist man in 10 Minuten. DZ ab ca 50 Euro. Foto: CO

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Auf einer Rolltreppe zur Stadtbesichtigung! In Toledo kein Problem: Die „Escaleras Mecánicas“ bringen Besucher von einem riesigen Parkhaus 36m hoch direkt in die pittoreske Altstadt. Das ist ziemlich bequem, und ist man erst oben, hat man auch gleich einen schönen Ausblick in die flache Umgebung. Denn Toledo liegt auf einem steilen Hügel in einer Schleife des Flusses Tajo.

Über die Calle Armas erreicht man nach wenigen Minuten den Platz Zocodover, auf dem man unbedingt schon mal eine Pause einlegen sollte – nicht zuletzt, um den überaus lebendigen Platz erst mal auf sich wirken zu lassen. Hier sitzen Einheimische zu einem Pläuschchen auf den niedrigen Mauern zusammen oder eilen mit Einkaufstaschen zu den Geschäften, und immer sind große Gruppen Touristen versammelt, angeführt von Reiseleitern mit Headset und Regenschirm oder Fähnchen an langer Stange.

Seit Urzeiten fanden auf dem Platz große Feierlichkeiten statt, und einstmals wurden hier Pferde, Esel und wilde Tiere verkauft und auch mal Gefangene hingerichtet.

Finca Son Gener, Mallorca

Wenn Sie sich mal was richtig Tolles gönnen wollen und vielleicht auch gern Golf spielen, dann ist diese Finca in der Nähe von Arta wirklich ein Traum. Das wunderhübsche Landhotel befindet sich auf einem Anwesen aus dem 18. Jahrhundert und hat ein altes Haus mit 10 Zimmern und ein neues mit 5 Räumen. Die großen Zimmer sind alle mit hellen Naturstoffen, zum Teil mit Himmelbetten eingerichtet. Es gibt drei Pools, einen Wellnessbereich, große Terrassen und einen weitläufigen Park mit bequemen Liegen.
Im Bio-Restaurant werden Produkte aus dem Gemüsegarten, dem Weinberg und den Olivenbäumen des Hotels schonend verarbeitet. Zu drei Golfplätzen ist es nicht weit. Ein Traum, der leider seinen Preis hat.
DZ ab ca 400 Euro. Foto: Finca Son Gener

Man kann von Dresden einfach mit der S-Bahn bis nach Schöna an der Grenze zu Tschechien fahren, aber viel schöner ist es, in Pirna (oder schon in Dresden) ein Schiff der „Weissen Flotte“ zu besteigen und gemächlich auf der Elbe durch das imposante Elbsandsteingebirge zu schippern.

Vorher muss man aber unbedingt durch Pirna www.pirna.de spazieren. In den engen Gassen der Altstadt hat schon der Canaletto genannte italienische Maler Bernardo Bellotto von 1753 bis 55 gelebt und gemalt. Seine elf Ansichten von Pirna sind weltberühmt, sein Wohnhaus steht noch heute am Marktplatz. Nur wenige Schritte entfernt sollte man auch die dreischiffige Hallenkirche St. Marien anschauen und hoch über der Stadt das Schloss Sonnenstein.
Und dann: an Bord !
Der erste Halt des Ausflugschiffs ist der beschauliche Ort Wehlen, von dem man schon mal mit dem Bus zur wichtigsten Sehenswürdigkeit der Sächsischen Schweiz gelangt: der Basteibrücke. Das Basteimassiv  ist eine Felsformation mit einer Aussichtsplattform und einer Brücke etwa 190 Meter über der Elbe, das jedes Jahr 1,5 Millionen Besucher anlockt, denn der Ausblick ist gigantisch.

Hotel Winzerstube, Ihringen

Von Freiburg ist man mit der S-Bahn in knapp 20 Minuten in der kleinen Stadt am Kaiserstuhl, und dann sind es nur noch 200m bis zum Hotel, trotzdem sind die geräumigen Zimmer völlig ruhig. Die meisten Räume haben Balkone, das Restaurant bietet eine große Terrasse, auf der natürlich auch einheimische Weine serviert werden. Das Frühstücksbüffett ist ausgesprochen vielseitig und sehr lecker. DZ ab ca 100 Euro. Foto: Hotel Winzerstube

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Mitten im lebendigen Hamburger Stadtteil Eimsbüttel gibt es einen idyllischen „Park am Weiher“, der seit über 150 Jahren zum Verweilen einlädt. Davor stand hier lange Zeit ein großer Wald, der 1832 vom späteren Bürgermeister Ascan Wilhelm Lutteroth gekauft und in einen Landschaftspark umgewandelt wurde; den Fluß Ottersbek staute man dabei zu Fischteichen auf. 1892 erwarb die Stadt das Anwesen, um den Park für die Öffentlichkeit zu bewahren.
Heute ist er mit dem Weiher, Spazierwegen, einem Spielplatz und vielen Bänken etwa 1,9 ha groß und ein beliebter Treffpunkt, an dessen einer Ecke ein kleines Café schon mal einen Kaffee bereit hält.
Spaziert man ganz durch den Park, dann erreicht man die Ottersbekallee, in der – wie in vielen Nebenstraßen – schöne Gründerzeithäuser stehen, die mit ihren Türmchen, Erkern und großen Balkons sehr beliebt sind. Die meisten Wohnungen in diesen Häusern sind großzügig, mit hohen Räumen, Parkettboden und Stuckdecken und sündhaft teuer. Aber es gibt hier auch ein Studentenheim mit 62 möblierten Zimmern mit WLan und Kabel TV, mit Fahrradkeller, Münzwaschmaschinen und Bar im Keller.

Hotel Ascot, Kopenhagen
 

Wer das erste Mal nach Kopenhagen kommt, besucht natürlich auch den Vergnügungspark Tivoli mitten in der Stadt. Und von da aus ist es nicht weit zu unserem Hotel: Gegenüber vom Haupteingang geht man nur über den großen Platz, zweite Straße rechts findet man das prächtige Ascot mit quirliger Lobby, schicker Bar und großem Frühstücksraum mit üppig bestücktem Büfett. Die Zimmer sind in freundlichen Farben gestaltet und die Bäder groß und praktisch ausgestattet. DZ ab ca 160 Euro.
Foto: Hotel Ascot

Selbst, wenn es klirrend kalt ist, tummeln sich jede Menge Menschen auf der Karlsbrücke. Sie ist halt eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Prag.
1357 wurde sie im Auftrag von Karl IV. als erste feste Verbindung über die Moldau errichtet. Die 500m lange und 10m breite Brücke ist dekoriert mit insgesamt 30 Statuen, vom heiligen Johann Nepomuk zum Beispiel, den man angeblich berühren muss, um Glück zu haben. Wen es mehr in die Höhe zieht: Den Altstädter Brückenturm von 1370, der als schönster gotischer Wehrturm Europas gilt und dessen Fassade überlebensgroße Plastiken von Kaiser Karl IV., seinem Sohn Wenzel sowie des heiligen Veit schmücken, kann man bis abends spät besteigen und dann das Lichtermeer der Stadt bewundern.
Von hier aus sieht man auch die Prager Burg hoch über der Stadt. Die etwa sieben Hektar große Anlage wurde schon im 9. Jahrhundert gegründet und ist nach der Marienburg im polnischen Weichseldelta die größte Burganlage überhaupt.

Hotel Art Nouveau Palace, Prag

Vom Hauptbahnhof ist man zu Fuß schnell in dem prächtigen Jugendstilbau von 1909. Seit 1924 residiert hier das – zwischen 1986 und 1989 aufwendig restaurierte – Fünf-Sterne Hotel, in dem immer wieder Promis wie Josephine Baker, Jacqueline Kennedy, Mick Jagger, Pelé oder Steven Spielberg abstiegen.
Die Zimmer sind großzügig mit Samtvorhängen und Sitzecke eingerichtet, die Bäder hübsch und funktional, gefrühstückt wird auf der Empore über der Eingangshalle, und das dazugehörige Büfett ist ausgesprochen üppig bestückt. Im Parterre gibt es ein Restaurant mit einladender Bar, in dem feine, kleine Speisen serviert werden.
DZ ab ca 95 Euo. Foto: Hotel Art Nouveau Palace

 

Gigantisch! Das Deutsche Museum, das Technik-Museum schlechthin, auf der Museumsinsel in der Isar hat eine Ausstellungsfläche von 45 000 qm, auf der immer etwa ein Viertel der mehr als 100 000 Exponate gezeigt werden. In der Bibliothek findet man 970 000 Bände, und das Archiv bietet 4,7 Regalkilometer. Ausgestellt sind Oldtimer, Züge und Fahrräder, Luftschiffe und Hubschrauber, technisches Spielzeug, eine historische Apotheke, Musikinstrumente, das Foucaultsche Pendel und noch viel mehr. Tagelang könnte man sich hier umtun.
Nach so einem Besuch muss man erst einmal durchatmen, zum Beispiel bei einem kleinen Spaziergang an der Isar entlang, am besten über die Praterinsel . Hier lebten einst Franziskanermönche, ab 1810 gab es einen Ausschank, nach grundlegender Restaurierung 1992 entstand eine Event-Location, heute von Feinkost Käfer betrieben.

Über die Praterwehrbrücke geht man dann bis zum Maxmonument, das Maximilian II. gewidmet ist. Der Monarch, der von 1848 bis 1864 König von Bayern war, steht auf einem 5m hohen Podest, zu seinen Füßen sitzen zwei Männer und zwei Frauen, die Weisheit, Gerechtigkeit, Friedensliebe und Stärke darstellen sollen.…

Hotel Josefine, Wien

Es geht schon an der Tür los: Entspannter Jazz empfängt die Gäste in dem  schönen Jugendstilbau von 1895. Gleich neben der Treppe kann man in einer Phonothek selbst Platten aus einer großen Sammlung auflegen und dort chillen – solange man möchte. Die Zimmer sind im Salon-Stil der 1920er Jahre sehr gemütlich eingerichtet, die offenen Bäder bieten modernsten Komfort. In der Bar im Untergeschoss mit Samtsofas und ebensolchen Sesselchen vor grünem Marmor wird auch das liebevolle Frühstück an kleinen Tischchen auf Etageren serviert.
Was für ein Erlebnis! DZ ab ca 150 Euro. Foto: Hotel Josefine

Man merkt es sofort: Freiburg ist Universitätsstadt und deshalb voller junger Menschen – zu zweit, in kleinen oder großen Gruppen, auf Rädern oder zu Fuß, in Straßencafés und auf Parkbänken. Und natürlich gibt es viele, viele Kneipen und Cafés, Restaurants, Bäckereien und Imbissbuden. Freiburg ist jung und sehr lebendig, dabei stammt die wunderschöne, fast autofreie Altstadt großenteils aus dem 13. Jahrhundert.

Also, dann mal los: Vom Hauptbahnhof gehen wir durch die Eisenbahngasse zur Rathausgasse und bis zum Rathausplatz. Dort steht das Alte (von 1559) neben dem Neuen Rathaus (von 1545) und um die Ecke in der Turmstraße findet man die „Gerichtslaube“ (von 1303), die das erste Rathaus war. Jetzt sind Sie verwirrt, nicht wahr? Aber die Baujahre korrespondieren hier nun mal nicht mit den Namen.
Mitten auf dem hübschen Rathausplatz steht ein Brunnen mit der Figur des Bertold Schwarz,  einem Mönch, der im 14. Jahrhundert angeblich das Schwarzpulver entdeckt hat.
Weiter geht’s durch die Schusterstraße bis zur Eisenstraße, dort links ab und bis zum beeindruckenden Münsterplatz.…

Hotel Art Nouveau, Berlin

Wie charmant! Aber nicht nur das Hotel Art Nouveau ist bezaubernd, auch der Hotelier und seine Kollegen sind ganz reizend. Ihre 21 Zimmer sind unterschiedlich mit einer Mischung aus alten und Design-Möbeln eingerichtet, die Bäder sehr hübsch und praktisch. Fast am schönsten aber ist der betagte Fahrstuhl mit zwei Sitzbänken, mit dem man in einem typischen Berliner Altbau in der Leibnizstraße nicht weit vom Kudamm in den vierten Stock fährt. Das Hotel bietet ein Bio-Frühstück vom Büfett für 18 Euro und eine Dachterrasse für den Sundowner.
DZ ab ca 75 Euro. Foto: Hotel Art Nouveau

Wenn man als Wien-Tourist im Stephansdom und in der Hofburg war, nach Schönbrunn und in den Prater gepilgert ist, und wenn man die Spanische Hofreitschule, das Museum Albertina, den Naschmarkt und das eine oder andere Kaffeehaus besucht hat, dann ist es richtig erholsam, sich mal das ganz normale Leben der Österreicher in ihrer Hauptstadt anzuschauen.
Wir sind dazu einfach von der Shoppingmeile Mariahilfer Straße abgebogen in die Kirchgasse. Vorbei am Schnickschnackladen „Flying Tiger“, dem hübschen Babyausstatter „Herr und Frau Klein“, dem schicken Conceptstore „Kauf Dich glücklich“ mit Designermode für sie und ihn. An der Ecke Siebensterngasse kann man schon mal eine Pause einlegen, im Kulturzentrum „Cafe 7Stern“ mit Poetry Slam, Vorträgen und Lesungen bei einer Melange und hausgebackenem Kuchen.

Kein Kaffee? Dann machen Sie doch im Siebensternpark eine Pause und schauen den Kids der Umgebung beim Spielen in Sand und Schlamm oder – im Sommer – unter der Wasserfontäne zu. Dazu bietet der Platz natürlich eine Sandkiste, eine Rutsche, Schaukeln, Wippen, eine Kletteranlage, Tischtennis, Basketball und Picknicktische – und immer jede Menge fröhlicher Kinder.…