Nachrichten aus einem kleinen Land
Unser Kolumnist, der Ungar Péter Pál Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website www.ungarnaktuell.de, außerdem die beiden Literaturseiten www.phantastisch-realistische-literatur.de und www.ein-oscar-fuer-hitler.com
DER VERSCHWUNDENE DRITTE GEIGER
In jedem Roma-Quintett gibt es – natürlich – einen tonangebenden Primasch. Er spielt die erste Geige, also die Melodien, Solo-Einlagen, außerdem leitet er die Gruppe. Der zweite Geiger verziert, untermalt das Thema, und beide zusammen sind die musikalische Abteilung des kleinen Orchesters. Stehbass- und Zymbalspieler bilden die Rhythmusgruppe – ergänzt durch den dritten Geiger, der kurze Grundtöne beisteuert und der Musik eine gewisse Würze gibt.
Im Gegensatz zum Jazz, wo jedes Musikstück, meist vom Pianisten, den Mitspielern angesagt wird, beginnt Roma-Musik mit zwei Takten Vorspiel des Primasch. Daraus wissen alle anderen, welches Stück, in welcher Tonart, in welcher Geschwindigkeit dran ist. Einen Dirigenten braucht eine derartige kleine – oft aber sehr feine – Gruppe nicht.…

Unser Kolumnist, der Ungar Péter Pál Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website www.ungarnaktuell.de, außerdem die beiden Literaturseiten
Unser Kolumnist, der Ungar Péter Pál Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website
Gut. Mit der erreichten Zwei-Drittel-Mehrheit im Budapester Parlament kann die alte und neue Regierung recht bequem regieren. Trotzdem. Ich war enttäuscht.
Unser Kolumnist, der Ungar Péter Pál Meleghy, ist Autor vieler Reiseführer und Kochbücher und schreibt für verschiedene deutsche Zeitschriften. Er lebt in Hamburg und Budapest und betreibt die Website
Geplant und errichtet wurde die erste Metro auf dem Kontinent (nach London) für die 1000-Jahr-Feier Ungarns 1896 von der Firma Siemens & Halske. Die Bahn verläuft nur wenige Meter unter dem Asphalt des Andrássy Boulevards. Sie verbindet das Pester Stadtzentrum (Vörösmarty Platz) nahe der Donau mit dem Stadtwäldchen, einem weitläufigen Park. Darin befinden sich ein See zum Rudern (im Sommer) und zum Schlittschuh laufen (im Winter) und das größte Thermalfreibad der Stadt.